Sicherheit beim Auto fahren? Einer muss den Kopf hinhalten!

In Folge 1 der Serie: „Sicherheit im Automobilbau“ ging es um die Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen aktiver und passiver Sicherheit. Der Artikel lässt sich (klick) hier nachlesen. 

In Zusammenarbeit mit der R+V Versicherung hat der Kollege Jens Stratmann eine weitere Folge zum Thema Sicherheit online gestellt. Dieses Mal geht es um die Crash-Test Dummies. Denn: Einer muss ja den Kopf hinhalten!

Crash-Test Dummies erklärt

Und welch ein Zufall. Kollege Stratmann hat bei Mercedes-Benz jemanden gefunden, der sich mit den Dummies so richtig gut auskennt. Helmut Ruoff ist bei Daimler in der Prüfung „passiver Sicherheit“ tätig. Und der „Vater der Crashtest Dummies“. Wie wir im ersten Teil gelernt haben, passive Sicherheit ist wichtig, sobald es zum Unfall kommt. Wenn der Crash nicht mehr zu vermeiden war.

Bei Mercedes-Benz verfügt man über einen eigenen Crash-Tunnel. Eine Strecke, in der man Autos an die Wand fahren, gegeneinander und ineinander fahren lassen kann. Während man in den frühen Jahren der Crash-Forschung durchaus Unfälle mit geringer Geschwindigkeit mit echten Menschen durchführte – um so zum Beispiel die Wirkung des Gurts zu prüfen – übernehmen heute „Crashtest-Dummies“ die Aufgabe des „Versuchskaninchens“.

Crashtest-Dummiest im Detail

Zugegeben, diese Dummies sehen ein wenig spooky aus – aber sie sind echte Cleverle und unverzichtbar in der Unfall- und Crashtest-Forschung. Ausgerüstet mit Sensoren und im Gewicht nahe am echten Menschen, lassen diese Dummies Rückschlüsse auf die Funktion der Rückhalte- und Sicherungssysteme im Auto zu. Hierfür gibt es mittlerweile sogar „Baby-Dummies“ und spezielle Dummies für Crashtests von der Seite. So ein Dummy wiegt gut und gerne 80 kg und wird mit einer Hebe-Vorrichtung in das Fahrzeug gebracht. Nach dem Crash-Test werden die unerschütterlichen Kollegen aus dem Fahrzeug gehoben und deren Systeme und Mess-Instrumente ausgelesen.  Aber all diese Details, die kann Euch der Hr. Helmut Ruoff viel besser erklären – also, Film ab!

 

 

4 Kommentare

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    3. Dezember 2015 zu 12:23 Antworten

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    15. November 2015 zu 20:06 Antworten

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    16. Oktober 2015 zu 17:42 Antworten

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    3. Oktober 2015 zu 09:36 Antworten

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