Jetzt: Runter mit den Winterreifen!

sommerreifen spezial 2014

Das große Sommerreifen-Spezial 2015

Die Sommerreifen-Montage: Sicherheit vor Faustregel

Um den Zeitpunkt für den Wechsel von Winter- zu Sommerreifen und umgekehrt besser festzulegen, hat sich die „O bis O“-Faustregel etabliert – von Ostern bis Oktober die Sommerreifen, von Oktober bis Ostern die Winterpneus. Für viele Autofahrer ist die Regel ausreichend, dennoch sollte der Zeitpunkt letztendlich immer von den individuellen Fahranforderungen abhängig gemacht werden. Darüber hinaus gibt es weitere Aspekte wie den Luftdruck der Reifen, die Berücksichtigung finden sollten, nicht selten aber mehr oder weniger vernachlässigt werden.
Der Reifenwechsel vor Ostern kann zu früh sein

Vielleicht mag der eine oder andere Leser denken, es sei noch etwas zeitig im Jahr, auf den notwendigen Reifenwechsel von Winter- zu Sommerreifen hinzuweisen. Da aber für die meisten Autofahrern die von „Ostern bis Oktober“-Regel ausschlaggebend ist und Artikel im Internet über Jahre erhalten bleiben, ist es beinahe schon zu spät für den Hinweis auf den Reifenwechsel. Ostern wird vom Mond bestimmt und beginnt damit frühestens am 22. März bzw. spätestens am 25. April. Der 25. April ist sicherlich angemessen für den Reifenwechsel, nicht aber unbedingt der 22. März.

Der optimale Zeitpunkt ist vom individuellen Fahrverhalten abhängig

Insbesondere diejenigen, die viel über Land und auch nachts unterwegs sind, sollten stets Eventualitäten in Betracht ziehen. Selbst, wenn die Temperaturen tagsüber schon jenseits der 10-Grad-Marke sind, gibt es einige Straßenbereiche und Umstände, die durchaus Gefahren für Eis- und Reifglätte bieten:

  • Senken
  • Waldstücke
  • Brücken
  • nächtliche Temperaturen
  • Niederschläge, die tagsüber verdunsten und nachts zu Reif gefrieren

Grundsätzlich gilt die Regel, lieber ein bisschen länger warten als vorschnell zu handeln. Ein paar Liter mehr an Kraftstoffverbrauch oder vielleicht 1.000 km weniger Fahrleistung durch etwas stärkeren Gummiabrieb tagsüber sind weitaus kostengünstiger als ein Unfall auf glatter Fahrbahn. Von möglichem Personenschaden einmal abgesehen. Also sollte der Termin zum Wechseln der Reifen immer den eigenen Anforderungen angepasst werden.

 

Mindestprofil und Alter der Sommerreifen

Generell spielt Sicherheit eine entscheidende Rolle. Falls die Sommerräder des letzten Jahres wieder verwendet werden, sollten diese sachgerecht gelagert worden sein. Dies geschieht  vorzugsweise liegend auf der Felge oder an Wandhaken. Das Mindestprofil von 1,6 mm ist ebenfalls relativ. Die Fahreigenschaften sind zu diesem Zeitpunkt schon deutlich verschlechtert. Gerade noch unerfahrene Fahrer sollten die Pneus schon etwas eher wechseln. Außerdem erreichen nicht alle Reifen binnen weniger Jahre dieses Mindestprofil. Doch die Gummimischungen verändern sich im Lauf der Jahre. Weichmacher dünsten aus, die Reifen werden hart und porös. Spätestens dann ist es Zeit, die alten Reifen gegen neue auszutauschen. Online kann man beim Reifenhändler Tirendo einen passenden Reifen als Ersatz finden.

Das EU-Reifenlabel: neue Reifen nach unterschiedlichen Aspekten

Die DOT-Nummer auf der Karkasse (Reifenflanke) gibt Auskunft darüber. Nach maximal sieben Jahren sollten die alten neuen Reifen weichen. Wer seine Pneus nicht in allen Bereichen bis zum Limit fährt, kann Mehrkosten durch die entsprechende Reifenwahl wett machen. Innerhalb der EU sind Neureifen mit einem Label ausgestattet, welches über die Reifenqualität, den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch und den Abrieb Aufschluss gibt. Für Vielfahrer dürften auch die Abrollgeräusche relevant sein.

Die Pneus selbst wechseln

Wer die Reifen selber wechseln möchte, sollte neben dem Standardwerkzeug folgende Utensilien bereithalten:

  • Drahtbürste
  • Rostlöser
  • Wälzlagerfett
  • Kupfer- oder Alupaste

Auch Drehmomentschlüssel und Luftpumpe sind empfehlenswert. Besonders Alufelgen, aber auch Radschrauben und Bolzen kleben durch Oxidation regelrecht fest, während bei Winterrädern die Korrosion durch Streusalz zusätzlich gefördert wird. Die Radbolzen oder Schrauben am Vortag mit Rostlöser einzusprühen bewirkt wahre Wunder. Beim Wechsel werden gebrauchte Räder auf derselben Seite von vorne nach hinten (und umgekehrt) gewechselt, aber niemals diagonal. Nähere Informationen zum Ablauf beim Reifenwechsel werden auch in diesem Artikel beschrieben.

Pflege und Wartung während des Betriebs

Die Muttern oder Schrauben werden erst eingefettet oder mit der Paste eingeschmiert ebenso wie die mit der Drahtbürste gereinigte Nabe. Dann werden sie über Kreuz leicht angezogen und mit dem Drehmomentschlüssel nachgezogen. Je nach Schraubengröße (bei Pkws 17, 19 und 21) liegt das Anzugsdrehmoment zwischen 100 und 130 NM. Dann ist noch der Luftdruck zu prüfen, bei dem zwischen dem Druck bei Betriebstemperatur und kalten Reifen unterschieden werden muss. Wie hoch der Druck sein soll, ist oft an der B-Säule, auf der Innenseite der Tankklappe oder in der Bedienungsanleitung angegeben. Außerdem sollte der Luftdruck wenigstens einmal monatlich gemessen werden. Aber auch die Radschrauben werden nach 50 km noch einmal überprüft. Werden die Winterreifen nun wieder sachgerecht eingelagert, kann es auch schon ans lustige Ostereiersuchen gehen.

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2 Kommentare

  1. Service: Reifen-Check vor dem Urlaub nicht vergessen! › Mein Auto Blog
    27. Juli 2015 zu 21:56

    […] nicht. Deswegen sollten Sie jetzt auch mit Sommerreifen und nicht mit Winterreifen unterwegs sein. Sommerreifen sind auf die hohen Temperaturen abgestimmt und sind in ihrer Beschaffenheit, also der Gummi-Mischung, speziell auf hohe Sommertemperaturen […]

  2. Die Top 3 Tipps für den Auto-Sommer! › Mein Auto Blog
    9. Mai 2015 zu 10:21

    […] Sommerreifen aufziehen Jetzt im Frühling ist ein Wechsel auf Sommerreifen ratsam, da Sie besser an die wärmere Jahreszeit angepasst sind. Durch ihre Gummimischung werden […]