Tachostand: Neun Kilometer – Start des neuen Dauertests !

Tachostand: Neun Kilometer – Start des neuen Dauertests !

Einen Neuwagen zu kaufen, ist für viele Autokäufer noch immer ein prägendes Erlebnis. Ich konnte in dieser Woche den Nachfolger des „Ersten“ abholen. Des „Ersten Dauertest’lers“ und des „Ersten SUV mit PHEV-Antrieb„. Jetzt tritt also Nummer zwei den Dienst an.

Aber warum? Haben 12 Monate und über 20.000 Kilometer nicht gezeigt, wie einfach und problemlos der Umstieg vom klassischen Diesel zum „Plug-In Hybrid“ funktionieren?

Doch. Durchaus. Der erste Dauertestwagen in der Geschichte von mein-auto-blog war eine besondere Erfahrung. Dass es zudem auch noch der Umstieg in ein neues Antriebs-Zeitalter war, machte das ganze Experiment nur noch spannender. Mit dem zeitlichen Ende von „Dauertest 1“ fällt jedoch auch das Ende des „Ersten“. Mitsubishi hat auf der IAA ganz offiziell den Nachfolger präsentiert. Ein umfangreiches Facelift für den Outlander PHEV und mit über 130 Verbesserungen hat man sich auch beim Umfang der Veränderungen nicht „lumpen“ lassen.

front neuer outlander phev testwagen

Schafft es Nummer zwei auch wieder völlig ohne Probleme durch den Test?

Dauertest Nummer 2 – Noch einmal alles ohne Probleme?

Nummer 1 hat sich über ein Jahr und mehr als 20.000 km nichts zuschulden kommen lassen. Kein Defekt. Keine Probleme. Kein Liegenbleiben. Nun werden Sie sagen: „Das darf man auch erwarten, bei einem neuen Auto!“ – Ja! Sie dürfen es erwarten. Aber: Normal ist es eben nicht. mein-auto-blog fuhr im letzten Jahr mehr als 60 Testfahrzeuge. Immer neue Fahrzeuge, immer mit wenig Kilometern, immer top gepflegt über die Presse-Abteilungen der Hersteller. Aber schaffte es jeder Testwagen ohne Probleme? Nein.

Wir hatten ausgefallene Multimedia-Systeme, defekte Klimaanlagen und Bremsanlagen, die mit Überhitzung zu kämpfen hatten. Dass ein Testfahrzeug sich völlig frei von Problemen hält, ist nicht normal. Wir wollen mit der Wiederholung des Tests wissen: War es ein Zufall, oder schafft es der Mitsubishi Outlander PHEV auch in seiner Facelift-Variante erneut? Null Fehler? 100 % Zuverlässigkeit?

Offene PHEV-Fragen

Zudem haben wir noch offene Fragen zum Thema PHEV. Wir werden uns der Fähigkeit, einen Anhänger zu ziehen, widmen. Wir werden Ihnen mit der Hilfe von Youtube zeigen, wie man das Multimedia-System mit dem Handy koppelt, wie man die WiFi-Funktion für die Steuerung der Standheizung nutzt und wir haben eine mobile Ladebox , mit der wir die Anzahl der  Ladevorgänge des PHEV weiter erhöhen wollen und den Verbrauch an Benzin damit weiter senken werden.

Weitere Fragen für den Dauertest:

  • Wie funktioniert das Lade-Diagramm im Multimedia-System?
  • Wie kombiniert man den PHEV mit der eigenen PV-Anlage?
  • Kann man unterwegs an TESLA-Superchargern aufladen?
  • Was bringt eine Wall-Box?
  • Wie lange hält die Batterie?

Zudem erreichen uns von Ihnen immer wieder Fragen, wie man die „Bi-Direktionale“ Versorgung des PHEV nutzen kann. Wozu die Power-Box gut ist und viele andere Themen!

mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander PHEV – Teil 2!

Das ist der neue Testwagen

Der neue Testwagen ist in der Ausstattungs-Variante „Top“ und in „Panther-Schwarz Perleffekt“ lackiert. Der schwarze Perleffekt-Lack ist zudem das einzige Extra aus der Optionsliste für den Mitsubishi Outlander PHEV. Dafür gibt es auch einen einfachen Grund: Mehr Optionen gibt es nicht. In der Top-Version besitzt der Outlander PHEV alle Ausstattungsdetails, die man für den deutschen Markt anbietet.

Kaufpreis für den neuen Outlander laut Liste: 51.610 €

die ersten 100 km outlander testwagen phev

Geschafft: Die ersten 100 Kilometer im Outlander PHEV

 

Weiterführende Links:

 

5 Kommentare

  1. Woher kommt eigentlich der Tankbeleg beim Plug-In Hybrid? › Mein Auto Blog
    31. Januar 2016 zu 11:30 Antworten

    […] nach jedem Ladevorgang. Was wäre denn nun, wollten wir die Kosten für den Strom absetzen? Der Mitsubishi Outlander PHEV Dauertestwagen ist ja ein „Testfahrzeug“ und wir könnten diese Kosten sicherlich dem Finanzamt […]

  2. Test: Volkswagen Touareg V6 TDI › Mein Auto Blog
    25. Dezember 2015 zu 09:01 Antworten

    […] – es gibt einen Dieselskandal. Ja, es gibt PHEV-SUSv, wir selbst fahren so einen im Dauertest, aber in der Klasse des Touareg gibt es für Vielfahrer keine Alternative zum Diesel. Einzelne oder […]

  3. Thomas Meyer
    21. November 2015 zu 21:09 Antworten

    Ich habe mein Outlander am 23.10. abgeholt, auch in der Top Ausstattung. Sind nun knapp 1400 km gefahren, und die Tachonadel zeigt noch ca. 1/3 an. Das ist ein Verbrauch von guten 2 Liter. Werde demnächst mal Volltanken, dann wird es genauer.
    Fuhr die letzten 2800 km ein Range Rover Evouqe, auch ein tolles Auto, aber kein Vergleich zum Outlander.
    Wenn man mit dem Outlander elektrisch fährt, hat man das Gefühl als ob man über die Straßen schwebt. Das Fahrgefühl ist einfach der Hammer.

  4. HST
    16. November 2015 zu 07:07 Antworten

    Es ist zu erwarten, dass der „Neue“ genauso vorbildlich läuft wie die erste Version. Ich habe meinen in identischer Ausstattung, allerdings in Rubin-Schwarz, am 29.10. abgeholt und bin in der Zwischenzeit ca. 2500 Km unterwegs gewesen. Reiner Spritverbrauch gemittelt 7,3 und damit besser als mein vorheriger (2014) Diesel Outlander mit Top Ausstattung und erheblich weniger als mein Lexus RX400h, den ich davor gefahren habe. Bis jetzt kann ich nur sagen:“Ein tolles neues Auto…“

    • Thomas Meyer
      21. November 2015 zu 20:58 Antworten

      Ich habe mein Outlander am 23.10. abgeholt, auch in der Top Ausstattung. Sind jetzt knapp 1400 km gefahren, und die Tanknadel zeigt noch ca.1/3 an. Das ist geschätzter Verbrauch von Guten 2 Liter. Werde demnächst mal Volltanken.
      Fuhr die letzten 28000 km ein Range Rover Evouqe, auch ein tolles Auto, aber kein Vergleich zum Outlander.
      Das elektrische fahren ist, als ob man über die Straßen schwebt. Das Fahrgefühl ist der Hammer.