Test: Honda CR-V – Der erste im Segment legt immer eine Schippe drauf

Test: Honda CR-V – Der erste im Segment legt immer eine Schippe drauf

Test: Honda CR-V – Der erste im Segment legt immer eine Schippe drauf Stefan Beckmann

Bewertung

Karosserie
Fahrkomfort
Motor & Getriebe
Fahrdynamik
Kosten & Umwelt

Summary: Mit dem Neun-Stufen-Automatikgetriebe und dem souveränen 1.6 i-DTEC Dieselaggregat legt der Honda CR-V als Urvater des Segments auch 2015 eine Schippe drauf

3.6

Immer die Nase vorn

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Mit dem CR-V ist Honda bereits in der vierten Generation angelangt. Das SUV der ersten Stunde verbindet seit 1996 hohen Nutzwert mit angenehmem Komfort. Seit 2013 läuft der CR-V mit dem 1.6 i-DTEC Diesel und nun legen die Ingenieure aus Nippon mit der Verbindung der Neun-Stufen-Automatik und dem Multimedia System Connect eine Schippe drauf. Die Kombination aus Motor und Getriebe verspricht hohen Fahrspaß und Effektivität. Mit seinem Diesel aus der Familie der „Earth Dreams Technology“ unter der Haube startet der CR-V bei einem Grundpreis von 26.655 Euro.

Der Honda CR-V gibt sich einmal mehr als Vorreiter im Segment

Test: Honda CR-V 1.6 l i-DTEC, Lifestyle

Der Honda CR-V - mit Neun-Stufen-Automatikgetriebe

Der Honda CR-V – mit Neun-Stufen-Automatikgetriebe

Die vierte Generation des SUV aus Nippon ist eine komplette Neuentwicklung. Die Front prägt eine schwungvoll zu den Seiten hochgezogene Schürze. Prominent wird das Honda „H-Mark“ von langen Linien eingefasst und die seitliche Rundung der Frontscheinwerfer setzt sich in einer geraden Sicke über die gesamte Fahrzeuglänge fort, bevor sie bei den Heckleuchten wieder abfällt. Am Heck sorgen die Scheinwerfer für einen starken Auftritt.

Auch die Heck Partie ist anschaulich

Auch die Heckpartie ist anschaulich.

Die Dachreling bietet eine abgesenkte Schnellmontagevorrichtung für den Dachgepäckträger. Das verbessert die Aerodynamik. Der Wagen ist zudem fünf Millimeter kürzer und dreißig Millimeter niedriger im Vergleich zum Vorgänger. Die optimierte Windschlüpfrigkeit macht sich bei Kraftstoffverbrauch (5,3 Liter im Normtest) und Abgasemission (139 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer) positiv bemerkbar. Generell fiel der Offroadlook bereits mit Beginn der dritten Generation dem Lifestyle-Outfit  zum Opfer, was den CR-V weiterhin im Trend liegen lässt. Das japanische SUV, das ausschließlich als Fünfsitzer erhältlich ist, kommt heute mehr als Städter daher, was ja auch seinem eigentlichen Einsatzzweck als Familienauto entspricht.

Der Innenraum mit hochwertige Materialien

Der Innenraum mit hochwertigen Materialien.

Im Innenraum sorgen eine hohe Materialien- und Verarbeitungsqualität für ein gediegenes Ambiente. Beim Einsteigen stellen wir fest, dass die Bedienelemente leicht zum Fahrer zugeneigt sind. Zur Grundausstattung gehören Klimaautomatik mit Zwei-Zonen-Regelung und Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, sieben Airbags sowie eine Bergan- und abfahrhilfe. Die Armaturen bieten dem Fahrer sehr viele nützliche Informationen, wobei das Display des Bordcomputers nie überladen wirkt. Das Navigationsgerät in Verbindung mit dem Multimediasystem Honda Connect stellt uns nicht nur Entertainment wie digitales Radio oder eine gute Soundanlage zur Verfügung. Dank ausreichendem Kartenmaterial sind selbst kleinste Ziele leicht zu navigieren.

In Sachen Flexibilität und Assistenzsysteme hat der CR-V deutlich zugelegt. Mit seinem Klappmechanismus, der bereits in der dritten Generation zum Einsatz kam, wächst das Laderaumvolumen auf stolze 1669 Liter. Bei voller Bestuhlung, mit der fünf Personen bequem Platz finden, passen immer noch 589 Liter in den Kofferraum, was zu den Bestwerten im Segment gehört. Die Dreiersitzbank im Fond verfügt über einen praktischen Einstieg, weil die Türen sich weit aufklappen lassen.

Auch im Gelände eine gute Performance

Auch im Gelände eine gute Performance.

Viel Fahrspaß vermittelt der aus dem Motorenprogramm „Earth Dreams Technology“ von Honda bekannte 1.6 i-DTEC-Diesel auf eine sehr souveräne Weise. Denn mit einem Drehmomentmaximum von 350 Newtonmetern ab 2000 Umdrehungen kann das Aggregat im oberen Drehzahlbereich noch einmal spürbar nachlegen. Kombiniert ist unser Testwagen mit einem sportlich abgestuftem Neun-Stufen-Automatikgetriebe, das leider beim Anfahren ein wenig schwerfällig wirkt. Die Lenkung ist gerade für den europäischen Geschmack ausgesprochen spursicher ausgelegt, so dass auch in der Stadt in Verbindung mit dem kleinen Wendekreis sehr entspanntes Fahren und Einparken möglich ist.

Der CR-V, den es sowohl als Fronttriebler als auch mit elektronisch zuzuschaltendem Allrad-Antriebssystem gibt, ist ab einem Preis von 23.490 Euro zu haben. Dafür bietet Honda einen 2.0-Liter Benziner mit 155 PS. Die Dieselmotorisierungen hingegen starten mit dem frontgetriebenen 1.6 i-DTEC mit einer Leistungsstufe von 88 kW (120 PS) und Sechsgang-Schaltgetriebe. Der Basispreis beträgt hier 26.655 Euro.

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Honda CR-V mit fünf Ausstattungslinien.

Die Preisunterschiede zwischen den fünf Ausstattungslinien „S“, „Comfort“, „Elegance“, „Lifestyle“ und „Executive“ sind moderat gehalten. Dabei liegt beim einzigen Diesel und Allradantrieb die Differenz zwischen der Ausstattung „Elegance“ und der Topausstattung „Executive“ allerdings bei satten 6700 Euro. Enthalten sind bereits dann das Multimediasystem Honda Connect mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Xenon-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregelung, Lederausstattung und eine elektrische Heckklappenbedienung. Das Neun-Stufen-Automatikgetriebe schlägt mit 2100 Euro zu Buche. Das schon ab der Ausstattungsvariante „Elegance“ zum Aufpreis von 750 Euro zur Verfügung stehende Fahrerassistenz-Paket beinhaltet einen Ausparkassistenten CTM (Cross Traffic Monitor), einen Fernlichtassistenten, ein Kollisionswarnsystem, einen Spurhalteassistenten sowie einen Tote-Winkel-Assistenten und eine Verkehrszeichenerkennung.

SUV auch für den Stadtverkehr

SUV auch für den Stadtverkehr.

Honda CR-V 1.6 l i-DTEC, Lifestyle

Hersteller:  Honda
Typ:  CR-V 1.6 i-DTEC
Kasse:  SUV
Motor:  R 4
Getriebe:  Neun-Stufen-Automatikgetriebe
Antrieb:  Allradradantrieb
Hubraum:  1.597 ccm
Leistung:  118 Kw (160 PS)
Drehmoment:  350 Nm bei 2000 U/min.
Gewicht Fahrfertig:  1.728 kg
Von 0 von 100:  10.4 s
Höchstgeschw.:  197 km/h
Verbrauch (NEFZ):  5,3 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ)  139 g/km
Emmissionsklasse  EU 6
Effizienzklasse  B
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Fotos im Artikel und Titelbild: Stefan Beckmann

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3 Kommentare

  1. Sondermodell des Honda Civic -Spezialität zum langsamen Abschied › Mein Auto Blog
    21. Januar 2016 zu 09:07 Antworten

    […] einem Sondermodell läutet Honda die Abschiedstour der aktuellen Civic-Generation ein. Die nun erhältliche „X Edition“ des […]

  2. Fahrbericht: Honda CR-V Executive 1.6 i-DTEC › Der Auto Blogger
    15. November 2015 zu 22:31 Antworten

    […] Genauso auch Bjoern Habegger von mein-auto-blog.de. Seinen Artikel findet ihr hier. […]

  3. Honda CR-V Facelift Testbericht | Autogefühl
    15. November 2015 zu 16:40 Antworten

    […] Einen weiteren Fahrbericht zum CR-V Facelift gibt’s bei Oli Walther und bei Björn Habegger. […]