VLN 5 – Start-Ziel Sieg für die Alzen-Bande!

VLN 5 – Start-Ziel Sieg für die Alzen-Bande!

Manche Geschichte im Leben, die glaubt man einfach nicht. Da zieht sich Jürgen Alzen nach den Querelen rund um die Sicherheits-Diskussionen zum Thema Nordschleife von der VLN zurück, weil das ja alles ein „Kindergarten“ ist. Jetzt bei Lauf 5 bringt Jürgen Alzen den schwarzen Ford GT wieder in die Eifel, will selbst jedoch nicht fahren. Also engagiert er seinen Bruder Uwe, den Nordschleifen-Experten vor dem Herren. Zusammen mit Dominik Schwager sollten die beiden den Ford GT im fünften VLN-Lauf pilotieren. Vor allem für die Fans und natürlich für den Hauptsponsoren seines Teams: H&R.

Und was macht die Alzen-Truppe? Sie stellen den Ford GT mit einer 8:08.022 auf die Pole, knapp vor dem Walkenhorst BMW Z4 „powered by Dunlop“ (8:08.630) – den Siegern des VLN-Lauf 4. Die Top 4 vervollständigen der Wochenspiegel-Porsche mit Weiss, Kainz und Krumbach sowie dem einzigen SLs an diesem Wochenende mit Mattschull, Ehret und van der Zande. Und auf Top 5? Der noch in der SP-X fahrende Lexus RC-F GT3 von Farnbacher Racing mit den beiden Farnbacher-Brüdern am Steuer. Die Quali-Zeit des japanischen Boliden lag mit einer 8:14.314 bereits respektabel unter der Zeit des folgenden BMW Z4 des Schubert-Teams.

Nicht ganz so gut lief es im Training für das Frikadelli-Team, eine 8:20.490 dürfte dem Anspruch der Mannschaft rund um Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huisman nicht ganz gerecht geworden sein.

Lauf 5 – Die Halbzeit in der VLN-Saison 2015

Das Rennen wurde klar dominiert von der wieder am Start stehenden Truppe rund um Jürgen Alzen. Ein Start-Ziel Sieg dürfte nicht viel deutlicher zu gestalten sein. Dabei war das Rennen des Ford GT in der SP-X nicht gänzlich frei von Problemen. Ein Kontakt mit einem BMW in der Hohenrain-Schikane, nach nicht einmal einer Stunde im Rennen, führte zu einem Boxenstopp – die Unterschreitung der Mindeststandzeit dort kurz darauf auch noch zu einer Stop-and-Go Strafe. Zur Rennhälfte waren die Probleme für den schwarzen Renner mit der silbernen H&R-Beschriftung jedoch wieder vergessen – auf dem zu diesem Augenblick führenden BMW Z4 von Walkenhorst „powered by Dunlop“ machte der Alzen-Ford teilweise bis zu 7 Sekunden je Runde gut! Der Alzen-Ford hielt durch, die beiden Top-Piloten knallten unfassbar gute Zeiten in den Eifel-Asphalt und holten sich am Ende den verdienten Sieg!

VLN Lauf 5 Saison 2015 65 SB-Medien

Ein besonderes Rennen fuhr auch der Farnbacher Lexus RC-F GT3. Aus den Top5 gestartet, nach dem Boxenstopp der Alzen-Trupp nach nur 45 Minuten im Rennen als Spitzenreiter aus der „Grünen Hölle“ zurück auf Start-Ziel, im Rennen mit dem Phoenix-Audi bis auf die untere Lackschicht gekämpft – fährt der Japan-Brummer am Ende auf Platz 2 ins Ziel und das mit nur 14.5 Sekunden Rückstand nach 4 Stunden!

Und die schnellste Frikadelle der Welt? Ein Einschlag nach knapp 90 Minuten im Rennen im Bereich Galgenkopf beendete das Rennen für Abbelen, Schmitz und Huisman.

Das Podium vervollständigen die BMW-Piloten aus dem Team Walkenhorst. Die Sieger des VLN-Lauf Nummer 4, Cerruti, Krohn und Laser beenden VLN-Lauf 5 auf dem dritten Platz.

 

 

Alle Fotos: SB-Medien | Stefan Baldauf

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