VW Crafter  – Der hat was auf dem Kasten

VW Crafter – Der hat was auf dem Kasten

Start frei für den VW Crafter II. Für das Nutzfahrzeug, das auf der entsprechenden Nutzfahrzeug-IAA im September in Frankfurt/Main vorgestellt wird, wurde nicht nur in moderne Technik investiert, sondern gleich ein komplett neuer Produktionsstandort in Wrzesnia in Polen erschaffen. Die damit zweite Produktionsstätte von Volkswagen in Polen soll bei voller Auslastung mehr als 3.000 Beschäftigten Arbeit bieten. Und wer gut kombinieren kann, wird daraus ablesen, dass der neue Crafter wohl kein Kooperationsprodukt mit dem Mercedes-Benz Sprinter mehr darstellen wird.  

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Große Klappe, viel dahinter

Kundenorientierte Transportlösungen wollen die Wolfsburger mit dem neuen VW Crafter bieten, gleichzeitig aber höchste Wirtschaftlichkeit ermöglichen. Letzteres muss sich erst noch zeigen, doch für Transportaufgaben scheint das neue Nutztier bestens geeignet zu sein. So will der neue VW Crafter ein besonders gutes Maß zwischen großem Laderaum und geringen Abmessungen bieten. Das zeigt sich allein schon an der gegenüber dem Vorgänger gewachsenen Laderaumlänge und dem damit einhergehenden Ladevolumen-Plus.

Neu ist aber nicht nur der Laderaum, sondern auch die Antriebe des VW Crafter. Alle Crafter werden zukünftig über neu entwickelte EU-6-Motoren verfügen, die zusammen mit dem aerodynamisch ausgefeilten, neuen Exterieur-Design für die geringsten Verbräuche und entsprechende Emissionen in dieser Fahrzeugklasse sorgen sollen. Dabei ist die Abstimmung der Aggregate sowohl für die Kurz- wie auch für die Langstrecke ausgelegt und soll eine hohe Zuverlässigkeit bieten. Das Resultat: Ausfallzeiten werden damit vermieden.

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Die Front zeigt sich an das Familiendesign angepasst

Das eigens für den Crafter entwickelte 2.0 TDI-Aggregat hört auf den internen Namen „EA288Nutz“ und wird in vier Leistungsstufen geliefert. Den Einstieg macht die Variante mit 102 PS, dicht gefolgt von den Leistungsstufen mit 122, 140 oder 177 PS. Erhältlich ist das Nutzfahzeug mit Front-, Heck oder Allradantrieb und kann, je nach Motor und Ausstattung, mit einem Schalt- oder Automatikgetriebe kombiniert werden.

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Interieur: Hier muss auf nichts verzichtet werden

Natürlich schreiben die Niedersachsen die Sicherheit groß und verpassen dem neuen VW Crafter allerhand Assistenzsysteme, die in ihrer Aufreihung in dieser Klasse beispiellos sind. So verfügt das Nutzfahrzeug über ein ESP mit Gespannstabilisierung, eine automatische Distanzregelung, eine Multikollisionsbremse, einen Seitenwindassistenten, einen Anhänger-Rangier-Assistenten eine ganze Armada an Airbags und vielem mehr. Zudem kommen optionale Systeme, wie eine Rückfahrkamera, ein Ausparkassistent mit Querverkehrswarner oder LED-Scheinwerfer hinzu. Damit ist der VW Crafter wohl tatsächlich auf dem Stand der Technik.

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