Weltpremiere: Der neue VW Nutzfahrzeuge Crafter!

Weltpremiere: Der neue VW Nutzfahrzeuge Crafter!

Mit großen Schritten voran!

Mit dem Know-how aus mehr als 40 Jahren Erfahrung kleiner Nutzfahrzeuge möchte Volkswagen aus Hannover mit dem neuen Crafter neue Wege in Punkto Konzeptionierung und Entwicklung  gehen. Der Neue bekommt nicht nur einen neuen Produktionsstandort in Polen, er soll auch zu 100 Prozent den Ansprüchen und Wünschen seiner Kunden entsprechen. „Die Entwicklung des neuen Crafter war die einmalige Chance, keine Kompromisse eingehen zu müssen und gleichzeitig auf Jahrzehnte lange Erfahrung im Segment zurückgreifen zu können. Beim neuen Crafter hat es eine Verschmelzung von Produktfokussierung und Kundenorientierung gegeben. Wir haben dieses Fahrzeug aus Kundensicht entwickelt“, so der CEO von Volkswagen Nutzfahrzeuge Dr. Eckhard Scholz. Hierbei wurden nicht nur Wünsche bezüglich schnellerer Funktionalität wie zum Beispiel das Öffnen und Schließen von Seitentüren berücksichtigt oder die Kritik an einer zu hohen Ladekante. Priorität haben, wie im PKW- und LKW-Segment die Fahrsicherheitsthemen. Um eine hohe Individualisierung darüber hinaus zu gewährleisten, bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge seinen Transporter in vier „Grundbaukästen“ mit drei unterschiedlichen Längen und Höhen sowie zwei unterschiedlichen Radständen an. Daraus ergeben sich 69 Derivate.

Volkswagen Crafter – Neue Dimensionen für jeden Kunden

Offenbach am Main, Firmengelände des Industriebetriebs Fredenhagen. Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert seinen neuen Transporter Crafter hier der Weltpresse. Mit sehr viel Selbstvertrauen zeigt sich der neue Lastenesel den rund 400 Journalisten aus aller Herren Länder. In erster Linie soll er punkten als erstes Fahrzeug der Hannoveraner, das man ohne Kompromisse ganz nah an den Wünschen seiner Bestandskunden entwickelt und produziert hat. Darüber hinaus stampften die Nutzfahrzeugspezialisten in rund 28 Monaten ein eigens für die Produktion bestimmtes Werk in Polen aus dem Boden, das wiederum nur durch die Unterstützung  der Kollegen möglich war, die bereits den „Caddy“ im Inland produzieren.

Setzte Volkswagen mit dem aktuellen Modell des Crafter im Jahr 2015 ca. 50.000 Einheiten in ganz Europa ab, soll der neue Produktionsstandort bis 2018 100.000 Einheiten produzieren. Dynamische Tests sind, nachdem das erste Modell bereits vom Band gelaufen ist, noch dieses Jahr zu erwarten. Mit etwas höheren Einstiegspreisen gegenüber dem aktuellen Modell muss gerechnet werden, da mit Start des neuen Crafter sehr viel mehr Fahrer-Assistenzsysteme Einzug halten werden.

Erste Sitzprobe auf einen der zahlreichen individuellen Sitzangebote

Erste Sitzprobe im neuen Crafter

Lastenesel mit hoher Individualisierung

Zum Einsatz kommt die gewohnte aber modifizierte Diesel Maschine, ein 2-Liter Turbo-Aggregat. Der 2.0 l TDI „EA 288 Nutz“ tritt in den Leistungsstufen 75 kW (102 PS) sowie 103 kW (140 PS) oder als BiTurbo-TDI mit 130 kW (177 PS) an. Mitte 2017 folgt dann ein Allradantrieb mit 4MOTION. Wie auch schon im PKW Segment sind Kaufargumentationen zum Thema Assistenzsysteme und Digitalisierung bzw. Vernetzung geschaffen worden. Durch die erstmals in einem Transporter zum Einsatz kommende elektromechanische Servolenkung bietet das Fahrzeug unter anderem einen aktiven Spurhalteassistenten (Lane Assist), einen Park-Lenk-Assistenten (Park Assist) oder einen Anhänger-Rangier-Assistenten (Trailer Assist). Bei der Digitalisierung und Vernetzung unterstützt Volkswagen mit drei verschiedenen Radio- und Navigationssystemen, wobei alle Fahrzeuge mit einer Bluetooth Freisprechanlage ausgerüstet sind. Für die zunehmende Bedeutung digitalisierender Funktionen für Fahrzeuge steht die Anbindung APP-Connect bereit.

Der neue Crafter aus der Schmiede des Nutzfahrzeuge Herstellers Volkswagen wird ein Arbeitsgerät für Kunden von Kunden. Bleibt zu erwarten, ob alle „Helfer im Fahrzeug“ auch erschwinglich für den Nutzer sind. Seine Preise wird er spätestens zur in zwei Wochen stattfindenden IAA Nutzfahrzeuge bekannt geben.

Text und Bild: Stefan Beckmann

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