Jazz Hybrid ist “Taxi des Jahres 2011″

 

Jazz Hybrid ist "Taxi des Jahres 2011"

Jazz Hybrid ist "Taxi des Jahres 2011"

Erster Kleinwagen mit Hybridantrieb gewinnt Europas größten Taxivergleichstest

 

Der Honda Jazz Hybrid ist “Taxi des Jahres 2011″. In der Kategorie “Taxi mit alternativem Antrieb” wurde das umweltfreundlichste Mitglied der Jazz-Familie von den Lesern des Magazins “taxi heute” in Fulda zum besten Importfahrzeug gekürt. 23 Modelle hatten sich bei Europas größtem Taxivergleichstest in drei Kategorien zur Wahl gestellt. Zur Beurteilung der Fahrzeuge absolvierte die 50-köpfige Jury 839 Testfahrten und legte dabei 5.087 Kilometer zurück. Neben den Fahreindrücken flossen anschließend auch Imagebewertungen sowie Aspekte der Wirtschaftlichkeit in die Gesamtbenotung ein.

Der weltweit erste Kleinwagen mit Hybridantrieb hat die Fachjury auf Anhieb überzeugt. Für Honda, aber auch für die umweltfreundliche Hybridtechnologie ist das ein großer Erfolg”, sagte Christian Voss, District Sales Manager bei der Honda Deutschland GmbH. “Während die Taxiunternehmen vom niedrigen Verbrauch des Jazz profitieren, kommen Kunden in den Genuss des großen und flexiblen Jazz-Innenraums. Der ‚kleine Große‘ kann also auch im gewerblichen Bereich seine Vorteile bestens ausspielen.”

Ähnliche Beiträge

  • Mazda2 1.5 MZR Sport-Line: Lächelnder Dynamiker (   )
  • Daihatsu Charade ab 28. Mai im Handel (   )
  • Nissan und Mitsubishi entwickeln neue Minicars für Japan (   )
  • Porsche 911 Turbo S Edition 918 Spyder 2011 (   )
  • Peugeot EX1 schlägt Nordschleifen-Rekord (   )
  • Opel zeigt am Bodensee drei Elektrofahrzeuge (RANDOM)

Boxster E-Prototypen ziehen viele Interessenten an

 

Porsche auf der Michelin Challenge Bibendum in Berlin

Porsche auf der Michelin Challenge Bibendum in Berlin

Als wahre Publikumsmagnete erwiesen sich die beiden Boxster E-Prototypen, die Porsche auf der Michelin Challenge Bibendum vergangene Woche in Berlin ausgestellt hat. Bei diesem Forum für nachhaltige Mobilität, das in diesem Jahr zum elften Mal stattfand, diskutierten Vertreter aus Politik, Industrie, Wirtschaft und Forschung über umweltfreundliche Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepte der Zukunft. Besonders gefragt beim Fachpublikum waren die Mitfahrten in den beiden Elektro-Boxstern, die unter anderem auf einem sportlich angelegten Rundkurs zeigten, dass auch ein Boxster mit Elektro-Antrieb in Sachen Fahrdynamik ein echter Porsche ist und bleibt. Nach GT3 R Hybrid, 918 Spyder und 918 RSR ist der Boxster E ein weiteres Sportwagenkonzept, das Forschung und Fahrspaß markentypisch miteinander verbindet.

Der Boxster E mit je einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse fährt rein elektrisch mit Vierradantrieb und liegt in puncto Fahrdynamik auf dem Niveau eines Boxster S. Der Prototyp dient gemeinsam mit zwei weiteren Boxster E, bei denen jeweils ein Elektromotor die Hinterräder antreibt, der Erforschung von Alltagstauglichkeit und Nutzerverhalten von reinen Elektrofahrzeugen insbesondere beim Fahren und Laden. Daraus wollen die Forscher Erkenntnisse über Anforderungen an künftige Produkte, die Weiterentwicklung der Porsche Intelligent Performance sowie über die Einbindung von Elektrofahrzeugen in die Infrastruktur gewinnen.

Der Praxistest mit den drei Boxster E findet im Rahmen des Großversuchs „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“ statt. Die Modellregion Stuttgart wird im Rahmen des Bundesprogramms „Elektromobilität in Modellregionen“ gefördert. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellt für bundesweit acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes zur Verfügung. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Der Porsche Boxster bietet durch sein Konzept als Mittelmotor-Sportwagen die ideale Fahrzeugbasis für die alltagsnahe Erprobung des Elektroantriebes. Der offene Zweisitzer ist sehr leicht und ermöglicht es, die neuen Komponenten E-Maschine, Batterie und Hochvolttechnik crashsicher im Fahrzeug unterzubringen. Zusammen mit dem niedrigen Luftwiderstand ergeben sich geringe Fahrwiderstände für optimale Reichweite. Ebenfalls wichtig für einen Porsche-Sportwagen, selbst wenn er elektrisch angetrieben ist, ist das hohe Fahrdynamikpotenzial, das sich nicht zuletzt aus der dem Mittelmotorkonzept eigenen, ausgeglichenen Achslastverteilung ergibt.

Der Boxster E ist ein reines Elektrofahrzeug ohne zusätzlichen Verbrennungsmotor an Bord. Den Antrieb übernehmen zwei unabhängig von einander arbeitende Elektromotoren mit Permanentübersetzungsgetriebe, die auf Vorder- und Hinterachse wirken. Die hintere Antriebseinheit aus Motor und Getriebe ist zusammen mit der Leistungselektronik zur Steuerung des Elektromotors dort untergebracht, wo beim konventionellen Boxster das Schaltgetriebe und die Abgasanlage montiert sind. Im Vorderwagen wird der durch den Entfall des 64 Liter fassenden Kraftstofftanks freigewordene Platz durch die zweite Antriebseinheit neu besetzt. Im benachbarten Kofferraum arbeitet die Leistungselektronik für den Vorderachs-Elektromotor. Damit verfügt der Boxster E über einen Allradantrieb ohne mechanischen Durchtrieb zwischen den beiden Achsen. Für maximale Fahrstabilität und Traktion übernimmt eine zentrale elektrische Steuereinheit die Synchronisierung der zwei E-Motoren und regelt die Antriebsmomente auf Vorder- und Hinterachse.

Die beiden Elektromotoren entwickeln eine Gesamtleistung von 180 kW und ein maximales Gesamtantriebsmoment von 540 Nm bei einer maximalen Drehzahl von rund 12.000/min. Damit liefern die beiden E-Maschinen zusammen eine Antriebsleistung, die deutlich über dem Leistungsangebot der E-Antriebe heutiger Hybridfahrzeuge liegt. Der vollelektrische Antrieb des Boxster E ist nicht nur emissionsfrei – er bietet auch eine völlig neue Form von Fahrspaß. Das maximale Drehmoment des Elektroantriebs liegt praktisch ab der ersten Umdrehung an. Der Boxster E bewegt sich nahezu lautlos und entwickelt gleichzeitig schon ab dem ersten Meter kraftvollen Vortrieb. Die beiden Motoren versetzen den Zweisitzer in die Lage, in 5,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h zu spurten. Seine Höchstgeschwindigkeit, die auf 200 km/h begrenzt ist, erreicht er ganz ohne Gangwechsel – weder automatische noch manuelle. Die hohe Leistung der beiden Maschinen birgt noch einen zweiten Vorteil: Gleichzeitig steht dadurch auch eine höhere Rekuperationsleistung zur Verfügung, beim Bremsen kann mehr Energie zurück gewonnen werden. Damit steigt die Effizienz des Antriebs.

Bei den beiden anderen Boxstern E mit Hinterradantrieb entfällt der vordere Elektromotor, sie bieten also eine Leistung von 90 kW und ein Nenndrehmoment von 270 Nm. Den Sprint von Null auf 100 km/h erledigen sie in 9,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit erreichen sie bei 150 km/h. Weil sich alle Boxster E vergleichsweise leise fortbewegen, haben die Porsche-Ingenieure ein aktives Sound-Design entworfen, das dem Fahrer eine akustische Rückmeldung gibt und gegebenenfalls Passanten warnt.

Herzstück des Boxster E ist in jeder Variante die Hochvolt-Batterie mit 363 Volt Spannung, die von den Porsche Ingenieuren selbst entwickelt wurde und auch bei Porsche hergestellt wird. Diese Traktionsbatterie auf Lithium-Eisen-Phosphat-Basis ist anstelle des Verbrennungsmotors montiert. Jede ihrer Zellen hat eine Einzelnennspannung von 3,3 Volt und eine Einzelkapazität von 20 Ah. Insgesamt 440 Einzelzellen bündeln ihre Energie für bis zu rund 170 Kilometer Fahrspaß mit dem fahrfertig nur 1.600 Kilogramm schweren Boxster E, gemessen nach NEFZ. Bei einem Gesamtgewicht von 341 Kilogramm verfügt die Batterie über 29 kWh Energieinhalt, von denen prinzipbedingt rund 26 kWh genutzt werden können – für eine Batterie ein hervorragender Wert. Ihre maximale Leistung liegt bei 240 kW, also noch mal 60 Kilowatt mehr als der Allrad-Boxster E bei Volllast abfordert. Die Batterie und die Antriebskomponenten sind an zwei Wasserkühlkreisläufe angeschlossen. Die Wärmetauscher sind wie beim konventionellen Antrieb hinter den Lufteinlässen im Bug untergebracht.

Die Batterie ist an den selben Punkten der Karosseriestruktur befestigt wie der Verbrennungsmotor beim Boxster S. Das hat viele Vorteile, besonders im Falle eines Crashs, denn durch die Nutzung gleicher Lastpfade wie im Boxster S ist die Batterie optimal im Fahrzeug angebunden und gleichzeitig wird sie durch ihre mittige Position im Fahrzeug von der umliegenden Karosseriestruktur vor Beschädigung geschützt. Wie der Verbrennungsmotor beim Serienfahrzeug wird die Traktionsbatterie von unten in den Boxster E eingebaut und kann im Bedarfsfall sehr schnell gewechselt werden. Dafür sorgen auch Spezialverschlüsse aus dem Rennsport, die das Abtrennen der Batterie vom Kühlkreislauf ermöglichen ohne dass Luft in das System eindringt.

Geladen wird die Traktionsbatterie per Ladekabel. Als Energiequelle eignet sich jede gewöhnliche Steckdose. Die Ladebuchse am Fahrzeug ist mit einem Leuchtring ausgestattet, getankt wird wie bei jedem Porsche Sportwagen vorn. Das Ladegerät ist vorn im Wagen untergebracht. Es richtet den Wechselstrom aus der Steckdose in Gleichstrom um, so dass die Traktionsbatterie die elektrische Energie speichern kann. Seine Ladeleistung liegt bei maximal 3,3 Kilowatt, damit dauert eine komplette Vollladung rund neun Stunden. Dank einer Schnellladefunktion kann die Ladezeit aber auch verkürzt werden. Trotz der elektronischen Komponenten bleibt im vorderen Kofferraum noch genügend Platz für Gepäckstücke, der hintere Kofferraum des Boxster E ist unverändert.

Selbstverständlich bietet der Boxster E auch alle wichtigen Sicherheits- und Komfortfunktionen der Serienmodelle. Die neue Bremsanlage ermöglicht eine optimale Überblendung der generatorischen Bremsmomente der Elektromaschinen und der mechanischen Bremsanlage, einer Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB). Für Wohlfühltemperaturen im Innenraum sorgt der elektrisch angetriebene Klimakompressor, der im vorderen Kofferraum untergebracht ist.

Im Boxster E fehlen nicht nur Kupplungspedal und Schalthebel, es gibt auch keinen Drehzahlmesser. Stattdessen arbeitet an dessen Stelle ein spezielles E-Power-Meter in der zentralen Anzeige des Kombiinstruments. Der Ausschlag nach rechts zeigt den Leistungsabruf, nach links den Rekuperationsbetrieb an. Die Rekuperation – also die Energierückgewinnung durch die Nutzung der Elektromaschinen als Generatoren – kann über die Schiebetasten im Lenkrad variiert werden. Der Effekt: eine Art Motorbremse auf Wunsch. Ansonsten segelt der Boxster E, wenn der Fahrer den Fuß vom Pedal nimmt, einfach dahin und nutzt die Bewegungsenergie des rollenden Fahrzeugs. Das rechte TFT-Display des Kombiinstruments fungiert unter anderem als intelligenter Reichweiten-Manager und zeigt nützliche Fahrinformationen an: die Restreichweite oder wie viele Kilometer durch das Abschalten der Klimaanlage gewonnen werden können.

 

Ähnliche Beiträge

  • Challenge Bibendum 2011: Porsche bot Fahrten im Boxster E an (   )
  • BMW M5 „concept“ (   )
  • F-CELL World Drive kehrt nach Europa zurück (   )
  • Europcar und Mercedes-Benz Vans arbeiten bei Elektro-Transportern zusammen (   )
  • Renault Kangoo Z.E. für die Stadt Siegburg (   )
  • Doppelerfolg bei den 24h von Daytona, für Porsche! (RANDOM)

Mit Wasserstoff und Hybridantrieb

 

Toyota FCHV

Toyota FCHV

An der diesjährigen Nachhaltigkeitsrallye Challenge Bibendum in Berlin nimmt der Toyota Konzern mit fünf Fahrzeugen teil. Dabei stellen der Lexus CT 200h und der Auris Hybrid die aktuellste Form sparsamer Serienfahrzeuge mit Vollhybridtechnik dar. Der Lexus CT 200h, der gerade mit der Höchstwertung von 5 Sternen beim ADAC-EcoTest ausgezeichnet wurde, startet stellvertretend für diese Technik in der Klasse der Serienmodelle im Rallye-Wettbewerb um besonders sparsame und nachhaltige Mobilität.

 

Der Wettbewerb wird als Intercity-Rallye ausgetragen. Dabei sind auf einer Strecke von rund 300 Kilometern verschiedene Sicherheits-,- Zeit-, und Verbrauchsprüfungen zu absolvieren. Bewertet werden neben dem realen Verbrauch auch die Well-to-Wheel-CO2-Emissionen der Modelle.

Das Wichtigste in Kürze

  • Plug-in-Hybrid und Brennstoffzellenfahrzeug im Rallye-Einsatz
  • Lexus CT 200h bei Verbrauchstest in Berlin
  • Toyota stellt nachhaltige Technik vor

 

Diesem Wettbewerb stellt sich Toyota mit zwei weiteren Vertretern der nachhaltigen Mobilität. Der Brennstoffzellenhybrid FCHV-adv geht ebenso auf die Teststrecke wie der Prius Plug-in-Hybrid. Beide Fahrzeuge sind den Berlinern schon von verschiedenen Versuchsreihen elektrischer Mobilität in der Hauptstadt bekannt. So testet der FCHV-adv beispielweise im Rahmen der CEP (Clean Energy Partnership) die nötigen Wasserstofftankstellenkapazitäten im Großraum Berlin.

Den Prius Plug-in-Hybrid kann man in Berlin im Rahmen der BeMobility derzeit sogar als Mietwagen ordern. Er läuft in Kooperation mit der Bahntochter Flinkster in einem Flottenversuch und steht so der Öffentlichkeit für bis zu 20 Kilometer rein elektrische Fahrt zur Verfügung. Zudem läuft aktuell ein Demonstrationsprojekt mit weltweit über 600 Prius-Plug-in deren Li-Ionen-Batterien an jeder Haushaltssteckdose in 90 Minuten wieder aufgeladen werden können. Bei der Challenge Bibendum wird er die Vorteile der Kombination aus rein elektrischem Fahren mit den Alltagstugenden eines Vollhybriden unter Beweis stellen.

Nach den Fahrten bei der Intercity-Rallye stehen die Modelle von Toyota Journalisten und Gästen auch im Rahmen des -”Ride and Drive” der Challenge Bibendum zur Verfügung. Dafür wird auf einer abgesperrten Strecke des Berliner Flughafens Tempelhof ein Versuchsparcours aufgebaut, um Verbrauch, Emissionen und Sicherheit zu prüfen.

www.michelinchallengebibendum.com

 

Ähnliche Beiträge

  • Lexus LF-Gh | Studie (   )
  • Auszeichnung für Toyota Auris Hybrid in Portugal (   )
  • Toyota und Microsoft kooperieren bei Telematik-Diensten (   )
  • Sauber unterwegs mit LEXUS in Europas Umwelthaupstadt 2011 (   )
  • Bei Toyota steht Elektromobilität im Mittelpunkt (   )
  • Toyota Prius Plug-in 40 Prozent sparsamer als Dieselfahrzeug (RANDOM)