Endlich mal ein wirklich praktisches Auto.

Die Kommentare der Nachbarn, Familienmitglieder und Freunde sind eindeutig:

„Huch, der ist ja praktisch“

„Ah, sehr gut – ja das ist nützlich!

„Genial. So einfach und so praktisch!“

 

Die Rede ist in allen Fällen vom HONDA Jazz Hybrid.

Ich persönlich finde den Jazz weder aufregend noch sonst in irgendeiner Form spannend. Er ist einfach ein praktisches Auto – als Jazz. Als Jazz Hybrid hat er eine Antriebseinheit die ich letzte Woche bereits ausführlich kennen lernen konnte.

Wie der Insight hat auch der Jazz den 1.3l 4 Zylinder Benziner, der unterstützt wird von einem, vor dem stufenlosen Automatikgetriebe, integrierten Elektro-Motor.

Der HONDA Jazz ist als Basis-Benziner bereits um die 12.900€ käuflich zu erwerben.  Mit der IMA-Motoreinheit ruft HONDA aber leider bereits 18.900€ auf. Das ist viel Geld für ein – praktisches – aber kleines Auto.

Mal sehen was die Testfahrt sonst noch an neuen Erkenntnissen zu Tage fördert…

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Digitaler Service-Nachweis

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BMW Laserlight

Laserlicht und Dynamik Light Spot. Eine helle Zukunft.

Bereits Pferdekutschen hatten “Scheinwerfer” – allerdings war deren Licht aus heutiger Sicht nicht einmal mit einer Fahrradleuchte zu vergleichen. Kutschen hatten häufig Lampen die nicht viel mehr als aus einem Glaskasten mit Kerze bestanden. Später – in den Anfangsjahren des Automobilbaus gab es so genannte “Karbid-Lampen”. Deren Licht wurde durch die Verbrennung von Azetylen-Gas erzeugt. (Auch nicht wirklich helle..)BMW Laserlight

Mit dem Fortschritt und der Elektrifizierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts zogen die ersten Scheinwerfer mit einem “Glühwedel” im Automobilbau ein. Ein im Vakuum verschlossener Metallfaden wurde unter Spannung gesetzt und sein Glühen wurde als “Licht” empfunden.

1925 brachte dann eine Firma OSRAM eine Glühbirne auf den Markt, die 2 Glühfäden im Inneren hatte, die Bilux®-Lampe war geboren und damit das  “Fernlicht” und “Abblendlicht” wie wir es heute kennen.

Es dauerte bis 1971 bis die heute – leider – noch oft verwendete H4-Lampe von Philips ihren Weg in Millionen und Abermillionen von Fahrzeugscheinwerfer fand.

Der nächste wirklich wichtige Schritt in der Entwicklung der Lichttechnik für Automobile wurde 1991 von BMW gegangen. Das Xenon-Licht trat seinen Siegeszug im BMW 7er der Baureihe E32 an.  Heute sind Xenonscheinwerfer bereits in kleinen Fahrzeugklassen nicht mehr unüblich.

Die Entwicklung bleibt jedoch nicht stehen. Seitdem Xenon-Leuchtmittel für extrem helle und effiziente Beleuchtungseinrichtungen zum Standard wurden – gelten LED-Scheinwerfer auch an der Fahrzeugfront als nächster Schritt in der Entwicklung zum idealen Autoscheinwerfer.

Bereits mit der Xenon-Lampe waren die Möglichkeiten des Fahrzeugfrontdesign gestiegen. Die bei deutlich vergrößerter Lichtleistung verkleinerte Scheinwerferumgebung, gibt den Fahrzeug-Designer größere Freiheiten im Design. Zusätzlich ist die Lebensdauer der Leuchtmittel stetig gewachsen. Und trotz mehr Lichtleistung, benötigt eine Xenon-Lampe weniger Strom als eine Halogen-Lampe.

Man möchte meinen, man hätte bereits die “beste Lösung” gefunden – doch so genannte LED-Scheinwerfer können alles noch einmal besser. Noch mehr Lichtleistung. Noch weniger Energieaufnahme und noch mehr Möglichkeiten in der Gestaltung der Scheinwerfer.

Mit modernen LED-Lichtsystemen ist es möglich, dass Licht völlig bedarfsgerecht dorthin zu lenken, wo man es vor sich auf der Straße wirklich benötigt. Waren mit Halogenlampen für jedes Beleuchtungsszenario eigene Leuchtmittel notwendig (Fahrlicht, Fernlicht, Nebellicht) – so lässt der Aufbau und die Technik von LED-Scheinwerfer eine vollvariable Lichtsteuerung zu.

Wer jetzt jedoch denkt – wow – LED-Lichter sind also das Ziel, der sollte sich mit dem Laserlicht von BMW beschäftigen. BMW ist wie damals beim Xenon-Licht im 7er bereits einen Schritt weiter als andere.
In der Testabteilung von BMW konnte ich den Systemaufbau einer Laserlampe bereits begutachten.

Links Xenon, rechts Laser-Lichttechnik
Links Xenon, rechts Laser-Lichttechnik

Das Ziel von Laserlicht ist eine weitere Steigerung der Effizienz. Im Vergleich zu LED-Scheinwerfern werden Laser den Energieverbrauch für die gleiche Lichtleistung halbieren. Hierbei muss man im Hinterkopf behalten, daß ein LED-Frontscheinwerfer bereits einen Quantensprung in der Lichttechnik bedeutet, was das Thema Energieverbrauch und Lichtleistung angeht.

Systemaufbau Laserlampe
Systemaufbau Laserlampe

Zusätzlich ist eine Laserdiode nochmals deutlich kleiner in seiner Bauform. Die Möglichkeiten für die Gestaltung und die Verwendung im Fahrzeugbau steigen damit abermals.

Neben der Effizienz und den fast grenzenlosen Gestaltungsformen im Scheinwerferbau ist es jedoch vorallem das Thema Sicherheit, das eine stetige Entwicklung vorantreibt.

BMW hat mit der Technik “Dynamik Light Spot” einen LED-Scheinwerfer entwickelt, der in der sehr nahen Zukunft als Extra bereits lieferbar sein soll. In Verbindung mit einem “Nachtsichts-System” das bereits heute bei BMW lieferbar ist, lassen sich Menschen in der Dunkelheit leichter identifizieren. Dieses Night-Vision-System ist jedoch nur ein Teil – denn bislang wird der Umriss des Fußgängers nur in einem Display im Armaturenbrett des Fahrzeugs angezeigt. Diese Möglichkeit warnt bereits vor Menschen die man im dunklen auf der Straße übersehen könnte, ist jedoch nicht komplexer zu bedienen und birgt die Gefahr der Ablenkung.

Links ohne Dynamik Light-Spot, Rechts mit.
Links ohne Dynamik Light-Spot, Rechts mit.

BMW hat daher den Dynamic Light Spot erfunden. Im Testfahrzeug war im Bereich der Stoßstange, wo früher die Nebelscheinwerfer waren, ein LED-Scheinwerfer montiert (je einer links und einer rechts) – die vom Night-Vision-System gelenkt wurden.

Auf einer dunklen Straße mit Abblendlicht (wegen z.Bsp. Gegenverkehr) wäre eine Person in 50m Entfernung nicht sichtbar gewesen.  Das Dynamic-Spotlight jedoch, leuchtet gezielt genau den Umriss des Fußgängers an. Es blendet den Gegenverkehr nicht, das es nur auf das erkannte Objekt gerichtet ist und sich mit dem Objekt bewegen kann. Das bedeutet, ein Fußgänger der die Straße quert – könnte während des gesamten überquerens im Blick behalten werden.  Nie wieder dunkle huschende Schatten und die Gefahr das man einen Fußgänger auf dunklen Straßen übersieht.

Dynamik Light-Spot
Dynamik Light-Spot

Das besondere am BMW-System ist, der Lichtstrahl der auf den Fußgänger gerichtet wird, ist auf dem gesamten Weg zwischen Auto und Fußgänger auf der Straße als “Strahl” sichtbar. Das Auge des Fahrers wird somit förmlich auf die Gefahr hingelenkt.

Was sich im ersten Moment als “Spielerei” anhört, kann wirklich helfen, viele tödliche Unfälle in der Nacht zu vermeiden. Denn würden wir in der Dunkelheit wirklich immer nur so schnell fahren, wie wir sehen können – dürften wir kaum schneller als 80 km/h fahren. Weiter reicht das Abblendlicht am Auto üblicherweise nicht. Mit dem Dynamik-Light-Spot von BMW könnte man jedoch, ohne den Gegenverkehr zu blenden, Fußgänger gezielt auf der Straße erkennen, rechtzeitig bremsen oder ausweichen.

Was heute noch mit einem zusätzlichen LED-Scheinwerfer bewerkstelligt wird, lässt sich in der Zukunft mit dem Laserlicht in einen intelligenten Scheinwerfer packen.

Die Zukunft ist ganzschön helle…bei BMW.

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Ein SUV-Kilometer kostet bis zu einem Euro

Das Marktsegment der SUV boomt weiterhin mit zweistelligen Zuwachsraten. Das Interesse an den Vielzweckfahrzeugen ist ungebrochen, der Markt bietet rund 70 Modellreihen. Die Marktexperten von Schwacke haben nun die Betriebskosten aller in Deutschland angebotenen SUV untersucht. Überprüft und berechnet wurden die Kosten für insgesamt 584 Modellvarianten. Auf Basis einer vierjährigen Haltedauer und einer Jahres-Fahrleistung von 15.000 Kilometer wurden die Berechnungen speziell auf das Profil von Privatkunden angestellt. Das Ergebnis: Die Kosten von SUV liegen zum Teil deutlich über denen von Pkw.

Mercedes-Benz M-Klasse
Mercedes-Benz M-Klasse

Neben den Unterhaltskosten wie Steuer, Versicherung und Wartung floss unter anderem auch der von Schwacke ermittelte Restwert in die Analyse ein. Viele Privatkäufer unterschätzen den Anteil des Wertverlustes bei den laufenden Kosten, dabei kann dieser je nach Modell im Laufe von vier Jahren bei bis zu 60 Prozent des Neupreises liegen. Wer hier gründlich rechnet, kann beim Neuerwerb erhebliche Summen sparen.

Überraschend bei der Betriebskosten-Berechnung durch Schwacke war die außergewöhnli-che Spannweite der Kosten, die je nach Modell bis zum Faktor fünf differieren. Dass SUV generell höhere Kosten als Standard-Pkw verursachen, liegt nicht nur am höheren Ein-stiegspreis. Auch bei der Versicherung sind sie in der Regel hoch eingestuft, der Verbrauch liegt über dem niedrigerer und leichterer Pkw. Auch die Kfz-Steuer liegt im Schnitt höher: während im Pkw-Segment Motoren unter zwei Liter Hubraum den mit weitem Abstand größ-ten Anteil stellen, ist es bei SUV eher umgekehrt. Selbst die spezielle SUV-Bereifung kostet Aufschlag gegenüber den kleineren Pneus, die beispielsweise in der Pkw-Mittelklasse Ver-wendung finden.

So findet sich schon das günstigste der ausgewählten SUV, der Dacia Duster dCi 110 FAP, trotz des geringsten Einstandspreises von 17 690 Euro mit Betriebskosten von 40,52 Cent pro Kilometer in der Schwacke-Analyse wieder. Ein überraschend hoher Wert, denn der zweitplatzierte Audi Q3 mit Zweiliter-TDI-Motor liegt trotz über 12 000 Euro Mehrpreis bei den Betriebskosten lediglich 5,5 Cent oberhalb des Dacia. Beim Marktführer des Segments, dem Volkswagen Tiguan in der besonders beliebten Variante mit dem 2.0-Liter-TDI-Motor, liegen die Betriebskosten pro Kilometer bereits bei 51,13 Cent.

Viel Geld kostet der Betrieb von Oberklasse-SUV, nicht nur bei der Anschaffung. Bereits das kostengünstigste Modell, der Mercedes-Benz ML 350 Blue Tec, verursacht Betriebskosten von 74,09 Cent pro Kilometer, der BMW X5 xDrive 30d liegt um einen knappen Cent höher. Einen deutlichen Abstand hierzu hält der VW Touareg, bei dem sich Unterhaltskosten und Wertverlust auf einen Kilometerpreis von 80,54 Cent summieren. Wie gering der Einfluss des Kraftstoff-Verbrauchs auf die tatsächlichen Betriebskosten ist, verdeutlicht schließlich der Porsche Cayenne Diesel. Trotz des Normverbauchs von 7,4 Litern pro 100 Kilometer liegt er bei den Betriebskosten sehr hoch. Mit 95,91 Cent macht er seinem Besitzer die Kosten-/Nutzen-Rechnung allerdings einfach: Jeder gefahrene Kilometer kostet einen knappen Euro. (ampnet/jri)