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Liebes eBuzzing Team, was macht Ihr eigentlich beruflich?

Heute ist wieder einer dieser Tage, da möchte man sich mit beiden Händen fest an die  Tischplatte klammern,  um dann mit Schwung den Kopf gegen dies selbige zu knallen.  Social Media Agenturen – das sind ja so meine Lieblings-Kandidaten für „Kopf-Tisch“ Reaktionen. Mittlerweile.

eBuzzing – mal so, als Beispiel:

Ich habe gerade eine eMail von eBuzzing bekommen. Und wie ich gerade auch gesehen habe, einige meiner Blogger-Kollegen ebenso.

Also eBuzzing ist mit dieser Mail dann mal der ganz große Coup gelungen:  Per Anlauf und Flachköpper auf die Tischkante, sag ich da nur.

Von vorne.

Donnerstag .31. Mai 2012 – 13:54, ich bekomme eine eMail von Fr. A von der Agentur eBuzzing.  13:55 und spontan überlege ich mir, was wohl die Mitarbeiter dieser Agentur beruflich machen. Da schreibt man mir (und allen anderen Bloggern via copy&paste):

..bei der Recherche nach Blogs für eine Kampagne für Citroën bin ich auf Ihren Blog gestoßen, der mir sowie unserem Kunden sehr gut gefällt.
Daher würden wir gern erfragen, ob Sie an einer Social Video Advertising Kamapagne zum Thema „Citroën C4 Aircross“ interessiert sind.
Bei der Recherche?
Wo? In Ihrer Datenbank? Ich bin seitdem es eBuzzing gibt und noch ein wenig länger mit x-Blogs dort gelistet und hatte mittlerweile 33,3 Versuche gestartet, aus deren Blog-Datenbank aus zu steigen. Leider ist deren Web-Backend derart grottig und übel sortiert – das ich nach 20min Sucherei immer verzweifelt aufgegeben und mir statt dessen zur Angewohnheit gemacht habe – einfach mit einem „Nicht interessiert“ – auf die „Kampagnenanfragen“ zu reagieren. Oder gar nicht.

Es soll Aufmerksamkeit für den neuen Kompakt-SUV Citroën C4 Aircross in der Blogosphäre generiert werden. Das Video soll von den Bloggern und auf Facebook verbreitet werden.

Wtf? Citroen Deutschland hat vor 3 Wochen zig Blogger eingeladen und es wurden dutzende Beiträge verfasst und veröffentlicht. Mehr Blogosphären-Rauschen gibt es nicht.  Und wenn im Marketing von Citroen jemand sitzt der den C4 Aircross pushen will, dann fällt ihm hoffentlich noch etwas besseres ein, als eine Agentur zu beauftragen die es nicht einmal hin bekommt, zwischen neuen Blogs und Blogs im „Alt-Bestand“ zu unterscheiden.

Und bitte – dieses Video ppv Modell ist so dermaßen 2001 – das könnte glatt von Yahoo oder T-Online stammen…nope.

Die Blogger sollen das Video posten, bestenfalls noch Fotos zufügen und zur Webseitehttp://www.c4aircross.de verlinken.

Ich soll? Für 5ct per Videoklick?

Arbeitet Ihr bei den Kongo-Kannibalen im Niger?

Sry. Dafür fange ich gar nicht erst, mir Gedanken über Euer Geschäftsmodell zu machen. Was Ihr damit erreicht sind Blogger die im Business-Plan, noch mit Google-Ads in die Gewinnzone kommen wollen und das 4 Wochen nach dem Blogstart.

Zu dem Thema liegen uns in ausführlichen Briefings weitreichende Hintergrundinfos bzw. Textbausteine sowie Link- und Bildmaterial vor.
Für die Veröffentlichung des Videos zahlen wir zwischen 0,05- 0,07€ per view. Das Video sollte auf der Startseite Ihrer Homepage eingebunden sein, kann aber auch gerne im Rahmen eines Artikels veröffentlicht werden.
Prima. Aber – Danke nein. Ich habe genug eigenes Material aus der Veranstaltung mitgenommen. Da braucht es den Content von Euch nicht.
Sind Sie interessiert?
Fck.Srsly? Nein!
Denn ich habe meine Erfahrungen mit Euch gemacht, ich habe den Nutzen und Mehrwert kennen gelernt und wenn ihr es bis heute nicht auf die Reihe bekommt, Bestands-Blogs vernünftig anzusprechen – dann frage ich mich wirklich, was Eure Mitarbeiter eigentlich beruflich machen. Mit Social Media hat DAS nichts zu tun.
Und um das noch einmal klar zu stellen: Ich will keine ppv/ppc Angebote und wenn das alles ist was Ihr zu Leisten im Stande seid, dann löscht doch bitte endlich meinen Account und die Blogs bei Euch. Im übrigen ein weiteres Indiz für Eure miserable Arbeit und Monitoring: Die Angebote die ihr mir zuschickt, sind teilweise für Blogs die bereits seit Monaten nicht mehr existent sind.
Ernsthaft, so wird das wohl eher nix, mit dem social media Marketing.
In diesem Sinne!
P.S.:  Citroen, der Besuch bei Euch war ein guter Anfang – überlegt Euch aber doch, ob das Online-Marketing-Budget so verbrannt werden soll.

Tatort: Münster – Jetzt mit Hybrid-Technik!

Ich stehe ja sowas von überhaupt nicht auf diese bescheuerte Marketing-Tour mit Testimonials.  A, B und C Promis als Markenbotschafter verwenden zu wollen. Bäh!  Das dieser Mist aber dann doch irgendwie – (manchmal!) – funktionieren kann, musste ich heute am eigenen Leibe erfahren. Mist.

Proofed. You are wrong!

So ein Mist, aber ich habe mich gerade selbst erwischt, wie ich auf eine Testimonial-Tour hereinfalle. Gefangen im klebrig-süßen Feld der Werbe-Idiotien.  Dabei geht es nur um Tatort-Schauspieler. Tses. Aber moment. Die beiden Schauspieler spielen immerhin im „Öffentlich-Rechtlichen Tatort“. Kein Privat-TV-Trash. Nein. Tatort-Kultur. Na das ist doch immerhin eine Ausrede an der ich mich nun zu meiner „ausformulierten“ Meinung zum  Thema „Werbe-Testimonial“ herum hangeln kann.

Leider geht es nicht um Schimanski.  Aber um meine beiden Zweit-Liebsten aus der Tatort-Serie:

Axel Prahl und Jan-Josef Liefers

Beide bekannt als Komissar Thiel und Professor Börne. Und diese beiden TV-Persönlichkeiten (ich vermeide das Wort Promis!) sind nun Marken-Botschafter für die Sommer-Kampagne von Toyota.

„Hybrid ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, hat sich Axel Prahl entlocken lassen 😉 Nun denn, dann ist ja alles in Butter und das Testimonial authentisch ..

Well done, Toyota!

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Ohne Reisekosten? Ohne mich!

Mist. Ich habe es befürchtet. Irgendwann kommt dieser Blogbeitrag.

Ohne Reisekosten? Ohne mich!

Dieses Online-Publishing auf eigene Verantwortung, ohne Portokasse und ohne Verlagshaus im Rücken ist eine aufreibende Sache. Die letzten 20 Monate habe ich bewusst versucht, meine Abrechnungs-Modalitäten  nicht allzu sehr auf das Niveau der „old school“ Motor-Journalisten abzusenken.  Am Anfang habe ich bewusst angeboten die Testfahrzeuge komplett auf eigene Rechnung zu bewegen und Abholung und Rückführung zu übernehmen.

So langsam erscheint mir dies jedoch nicht mehr angebracht. 

War ich am Anfang froh überhaupt Beachtung geschenkt zu bekommen, wird es langsam ein wenig eng im Terminkalender. Das ist nichts besonderes, das geht vermutlich jedem so. Die Anfangszeiten sind extrem aufreibend, mühselig und Kostenintensiv. Dann kommt irgendwann der „BEP„.

Schaue ich mir die aktuellen Termine an, dann stehe ich gerade kurz vor diesem Punkt und muss mir langsam überlegen, womit ich die Zeit fülle. Apropos „füllen“: Natürlich lebt auch ein Online-Publisher ohne nachgelagertes Verlagshaus nicht alleine von seinen Ausgaben. Da ist es natürlich besonders wichtig, die Kostenseite nicht durch vermeidbare Ausgaben zu belasten. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich freue mich auf die Events die mir nicht nur Kosten verursachen – sondern wenigstens auf  „Null“ heraus laufen.

Wie Bitte?

Da mag man in manch Presse-Abteilung und vor allem in vielen PR-Agenturen denken: „Jo mei, spinnt’er jetzta?“  Nein. Mitnichten.  Ganz im Gegenteil. Auch „Blogger“ haben ein Leben das finanziert werden muss. Das ist immer dann der Fall, wenn es sich nicht um einen „Hobby-Blogger“ handelt, sondern um einen „Online-Publisher“ in Vollzeit. Ob dieser nun bei den Agenturen und PR-Abteilungen in der Blogger-Schublade gelandet ist, oder nicht.

Und weil ich auf meiner Gegenseite keine Laien, Freizeit-PR oder Hobby-Agenturen vermute, liefere ich auf meiner Seite auch eine professionelle Dienstleistung ab. „social. media. corporate communications.“  habe ich das mal getauft.  Und bei mir geht es um ernsthafte Arbeit. Auf allen wichtigen Kanälen der bunten neuen Internetwelt. Vom Blog angefangen, über Twitter und Facebook, bis hin zu Galerien auf Instagram, Pinterest und picasaweb. Hierbei liefern meine Storys, meine Berichte, meine Kommentare und mein Engagement einen Mehrwert ab, der sich mit altertümlichen Metriken leider bislang nur schwer messen lässt.

Aber bei einem bin ich mir sicher und daher mache ich das: Meine Arbeit ist am Ende des Tages: Awareness für meine Partner. Und darum geht es doch … !

Damit ich in der Zukunft die Ausgabenseite ein wenig besser überblicken kann, werden Events ohne Reisekosten-Erstattung leider kaum noch einen Zugang finden, okay – ein 30min- Interview mit Michael Schumacher in Singapore würde ich selbst finanzieren – aber für die Ausstellung von Tante Hildas schönsten Scheunenfunden, da wird es schon schwieriger.

Auf eine gute und erfolgreiche Zeit!

Bin ich zu schwer, oder ist der Motor zu schwach?

Eine legitime Frage die mein Kollege Marco Stoehr in seinem aktuellen Blog-Beitrag stellt –

und ganz ehrlich: Ich stelle mir die Frage auch immer und immer und immer wieder – abgesehen von den Momenten in denen ich mit einem Auto fahre, dessen Leistungsgewicht, selbst durch meine Körperfülle nicht versaut wird. Nissan GT-R, Porsche Carrera S oder eben Fahrzeuge mit Drehmoment-Werten oberhalb der Durchschnitts-Werte von Schiffs-Dieseln.

In diesem Sinne, Lesetipp heute: „Marco Stoehr – Bin ich zu schwer, oder ist der Motor zu schwach?“

 

 

Das Artikel-Foto stammt aus Marcos-Blog und wurde von mir "geklaut" .. buh!

 

Aktuelle Suchanfragen:

Glickenhaus-Ferrari – Startnummer 1 – 24h Rennen 2012

Das Foto des Tages – 31. Mai 2012 ist ein:

Glickenhaus Ferrari

Das Foto habe ich beim 24h Rennen 2012 am Nürburgring aufgenommen. Weswegen der der Glickenhaus Ferrari die Startnummer 1 bekam, kann ich leider auch nicht sagen. Vermutlich weil der Vorjahres-Sieger nicht gemeldet war und die Startnummern dann in der Reihenfolge der bezahlten Nennungen verteilt wurden.

Der Glickenhaus-Ferrari ist ein vollkommen crazy Projekt eines US-Milliardärs, der das alles nur tut, weil er darauf Lust hat. Am Anfang stand ein Sondermodell eines einzigartigen Ferrari – am Ende fährt diese geile Kiste nun bereits zum zweiten Mal die 24 Stunden am Nürburgring. Und weil ein Milliardär klotzen kann, statt zu kleckern, wird dieses völlig Unikat nicht von irgendwelchen Amateuren oder Paydrivern gelenkt, sondern von Ex-Formel 1 und Tourenwagen-Stars wie Nicola Larini.

Beim 24 Stunden Rennen hat es in diesem Jahr zu einem Gesamt-Platz 12 gereicht, was mehr als beeindruckend ist. Im übrigen ist der Glickenhaus-Ferrari derzeit der schnellste Ferrari „ever“ der über die Nordschleife pilotiert wurde!

Bloglight im Mai: Škoda

Jeden Monat wieder, wählen ein paar Auto-Blogger den Hersteller des Monats. Im Monat Mai ist die Wahl gefallen, auf:

Škoda

Der tschechische Automobil-Hersteller wurde 1895 von Laurin & Klement gegründet und ist seit 1991 im Unternehmensverbund der Volkswagen AG. Seit dem Einstieg der Volkswagen AG, prosperiert das Unternehmen wie kaum ein anderer Hersteller den Volkswagen bisher „eingekauft“ hat.

Als „kleine Tochter“ des großen Volkswagen-Konzerns muss man sich bei den eigenen Modellen üblicherweise ein wenig hinten anstellen und erst ein Mal auftragen, was die Konzern-Mutter „vorschlägt“. Im Falle des neuen up!, dem ersten „Volkswagen“ seit dem Produktionsende des VW Käfers, bekamen sowohl die Tochter SEAT, als auch Škoda gleich zum Anfang ein passendes Klon-Modell untergejubelt.

Vermutlich wenig einfallsreich, dafür umso erfolgreicher.

Mit der Präsentation des kleinen urbanen Stadtfloh in Hamburg, hat die Škoda-Presse-Abteilung gleich noch ein neues Kapitel in der Online-Arbeit geöffnet. Erstmals waren bei Škoda auch so genannte „Blogger“ eingeladen, das Citywusel zu testen.

Für mich stellen andere Modelle die persönlichen Highlight im Škoda-Modellprogramm da. Mit einem „urbanen Cityfloh“, zumal als Standard-Benziner und ohne Hybrid-Version, werde ich nicht dauerhaft froh. Da ist ein Superb oder ein Yeti schon eher nach meinem Geschmack. Richtig auf Fahrt kommt man derzeit  mit einem speziellen Fahrzeug:

Škoda Fabia RS

Die kleine Renn-Hummel, am besten in „Rallye Grün metallic“, entspricht meiner Vorstellung von „Downsizing“ 😉 – weniger Platz, mehr Leistung – so oder ähnlich lautet wohl das Erfolgsrezept von sportlichen Modellen a la Mini Cooper S und Fiat 500 Abarth. Aber eben auch der Fabia RS mit dem 1.4 Turbomotor und 180PS macht vermutlich richtig Laune.  Die Kraft wird über das Doppel-Kupplungsgetriebe aus dem VW-Konzern übertragen.

Mit einer überschaubaren Länge und basierend auf dem Volkswagen Polo, ist der Fabia RS ein kleiner und handlicher Sportler, der auch in der Stadt nicht deplatziert wirkt, aber bei schnellen Autobahn-Etappen nicht sofort die Segel streicht. So müssen knuffige und emotionale Autos sein 😉

Škoda steht vor allem im Bloglight, weil es noch lange nicht für alle Hersteller normal ist, beim Media-Talk auch mal über den Rand des Notizblocks zu blicken. Ein Erfolg vermutlich auch von der neuen Social Media Expertin bei Škoda – ich drücke ihr die Daumen, für die zukünftige Arbeit.

Das sagen andere Blogger zum Škoda-Bloglight:

Happy Birthday – Dirty Harry

31.Mai  – Der Geburtstag von Clint Eastwood!

Happy Birthday – Clint Eastwood

Clint Eastwood - 82 Jahre alt - Bildquelle: dpa

Der ehemalige Bürgermeister einer Kleinstadt, ist einer meiner größten Hollywood-Helden. Filme wie „Ein Fremder ohne Namen“, „Flucht von Alcatraz“, „Honkytonk Man“, „Perfect World“, aber auch „Space Cowboys“ – haben ihnen bereits zu Lebzeiten zu einer Schauspieler-Legende werden lassen. Nicht jedem ist bewusst, Clint Eastwood ist nicht nur Schauspieler, Ex-Bürgermeister und Schwimmlehrer, sondern in vielen Fällen auch der Regisseur der Filme in denen er mitspielt.

So hat er unter anderem den Kino-Hit vom letzten Jahr „J.Edgar“ als Regisseur zu verantworten und als Komponist – und als Produzent. Clint Eastwood ist ein Mann der Taten, ein Leinwand-Held und ein Schauspieler, der mir in allen seinen Rollen wirklich gut gefallen hat.

1930 in San Francisco geboren, wird Dirty Harry heute 82 Jahre alt – und hoffe inständig für ihn, das erst die Erste Halbzeit vorüber ist.

 

Für alle, die wie ich, nie genug von seinen Filmen und Sprüchen bekommen können – hier der ultimative Clint Eastwood Sprüche-Zusammenschnitt:

 

Herzlichen Glückwunsch   –

und nun zur Frage, um die es auf diesem Blog natürlich auch gehen muss, welches Auto passt zu einem Mann wie Clint Eastwood?  Nicht zuletzt dank der grandiosen SuperBowl-Werbung, denken wir natürlich sofort an einen Chrysler. Aber das kann nur ein Chrysler aus der goldenen Zeit der US-Autobauer sein – ganz sicher kein aktueller Chrysler.

Ein Gran Torino? 

Sein charismatischer Mitspieler aus dem Film mit dem gleichen Namen? Nein. Viel zu groß, zu schwer. Es müsste eine Auto  sein, zäh, sportlich, drahtig – zuverlässig und zugleich mit einer harten äußeren Schale, aber herzlichen inneren Werten.

Gibt es so etwas? Habt Ihr eine Idee für mich?

Aktuelle Suchanfragen:

Fahrbericht BMW 530d Touring

Ralf Bernert von exclusive-life.de ist den aktuellen 5er Touring gefahren. Sein Bericht über das exclusive Kombinationsmodell der Münchner Autobauer, lässt sich auf exclusive-life.de nachlesen.

Der 530d ist ein wunderbares Reisefahrzeug und der Fahrbericht ist lesenswert… klick…

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Google mag Auto-Blogs!

Dieses „Online-Publishing“ ist doch echt anstrengend. Ständig muss man sich selbst testen: Wo liegen meine Seiten in den Ergebnissen? Werden die Berichte gefunden? Mag mich google noch? Tausende Fallstricke warten online auf die unbedachten Schritte der Publisher.

Da ist es schön, wenn man gute Ergebnisse erzielt. Ich persönlich stehe auf  „Longtail Keywords“ nach dem Muster: „Hersteller, Modell und dem dazugehörigen Substantiv“. Darauf optimiert, sollten die echten PI und die Zeit auf den Seiten maximiert werden, weil der Besuch wirklich findet was er sucht.

Beispiel:

Nissan micra DIG-S Fahrbericht

Ergebnis:  Platz 6 – direkt nach der Autozeitung.de

 

Oder:

Abt R8 GTS Fahrbericht

Ergebnis: Platz 1 und 5 – vor der AutoBild 😉

 

Ach ja, so macht das Spass 🙂

 

 

Der Audi A3 - gefahren von Jens Stratmann - Bild ist vom Jens-sein-Blog-woll!

Die Audi A3 Basic-Ausstattung

Die Blogger-fahren-den-Audi-A3-auf-Malle-Tour geht weiter und in eine neue Runde. Bevor auch in in dieser Woche den A3 fahre, hat Robert seine Gedanken zum A3 verbloggt und er hat dabei einen ganz wichtigen Punkt getroffen.

Es ist etwas, was auch ich gerne in meinen Fahrberichten anbringe. Der Preis. Der Grundpreis ist bei vielen Autos, gerade in der Basics-Version noch erträglich,  wählt man jedoch eine größere Motorenversion und langt bei den Extras ordentlich hin – dann landet man schnell in Preisregionen, die andere Menschen gerne als Anzahlung für das Eigenheim verplanen. Und ich rede jetzt nicht von der Luxuswagenklasse, sondern von den Kompaktmodellen der „Premium-Hersteller“ – wie eben Audi und deren A3 😉

Also, rüber gehüpft zu Robert und mal einen Blick in die Aufpreisliste geworfen ..Basic-Ausstattung Audi A3

Was Apple kann, kann BMW schon lang‘?

Es gibt eine interessante Presse-Meldung von BMW. Leider, wie so oft bei Premium-Marken mit extremen Lifestyle-Anspruch, geht es nur noch am Rande um das Kern-Produkt – sondern viel mehr um den „Life Style“ darum herum:

„Brand Store bietet mit Product Genius den Future Retail“

Gesundheit!

Brand Store, Product Genius und Future Retail? Verstehen Sie auch nur noch „Katholischer Hauptbahnhof“? Nach der „modernden“ Ausstattungslinie dürfte dieses Fremdländisch klingenden Marketing-Geblubber, nicht nur AutoBild Redakteuren die Fußnägel nach oben rollen.

Okay – worum geht es hier eigentlich?

Im Prinzip möchte BMW das Konzept der Apple-Stores umsetzen. Das bedeutet so viel wie: Lifestyle vor Produkt. Denn auch in einem Apple-Store wird nicht in erster Linie ein Produkt verkauft, sondern ein Lebensgefühl. Was bei einem viel zu teuren MP3 noch funktioniert hat, wird bei den Smartphones derzeit schon schwieriger. Denn jedes funktionierende Konzept findet seine Nachahmer.

Apple gelingt es jedoch, wie keiner anderen Marke zuvor, mit einem Ladenkonzept das zu den eigenen Produkten passt, nicht nur Elektronik-Geräte zu verkaufen, sondern eine Weltanschauung. Einen Lebens-Stil. Ein Lebensgefühl. Und weil man Luxus leichter verkaufen kann, wenn das „drumherum“ passt – funktionieren die Apple-Stores so perfekt. Hier befruchten sich Produkt-Design und Bubble-Store in Perfektion.

Das zu kopieren ist nicht unbedingt innovativ – aber durchaus verständlich.

Und mit den „Brand Stores“ will BMW nun genau das tun. 

Das Pressesprech‘ der BMW-Group (ist das Unternehmen eigentlich noch deutsch?) führt 3 Ziele aus:

  • Die Anzahl der möglichen Kontaktpunkte mit Kunden und Interessenten soll erhöht werden.
  • Die Services und Vorteile der Einzelhandelskanäle werden ausgebaut.
  • Das Kundenerlebnis im Handel, soll in allen Facetten verbessert werden.

Wenn man davon absieht das man, eine derart geschwurbelte Denglisch-Pressemeldung (Anmerkung: Nein, ich meine nicht die Bimmer-Today Meldung an sich, sondern das Original der BMW-Presse, das aber wie immer nur von Drittklassigen Medien im Original verwendet wurde und von mir deswegen nicht mit einem Link geehrt wird!) vermutlich nur im Koksrausch verfassen kann, verdienen diese 3 „Key-Facts“ doch eine besondere Aufmerksamkeit.

 

„Die Anzahl der möglichen Kontaktpunkte mit Kunden und Interessenten sollen erhöht werden.“

Hier würde es in meinen Augen einen Prunk-Bau in den Luxus-Vierteln der Jet-Set Städte nicht benötigen. Einfach zuhören und kommunizieren sollte da ausreichen und so wie ich das erlebe, ist BMW sowohl in der Offline-Kommunikation per Telefon und Post, ebenso bemüht, wie online auf Facebook. Hier würde es bereits helfen, jedem BMW-Händler eine Facebook- / und Socialmedia Kommunikations-Kultur zu indoktrinieren.  Und wenn dann in den klassischen Verkaufsräumen, Verkäufer vor Ort sind, die mit Rat und Tat zur Seite stehen – dann ist das Ziel weder komplex, noch besonders schwer zu erreichen. Und einen Eispalast zur Selbstbeweihräucherung in der Marketingsprech-Nachhilfe-Stunde bräuchte es nicht.

 

„Die Services und Vorteile der Einzelhandelskanäle werden ausgebaut.“

Worauf dieser Satz abzielt? Keine Ahnung. Ganz ehrlich, ich habe keinen blassen Dunst, was dieser Satz ausdrücken soll. War der Service bisher eingeschränkt? Hatten die BMW-Händler bis dato nur beschränkte Vorteile zu bieten? Gegenüber wem? Bietet AMAZON nun BMW-Neuwagen an? Nein – beim besten Versuch und Willen, den Sinn will ich nicht finden.

 

„Das Kundenerlebnis im Handel, soll in allen Facetten verbessert werden. „

Die nächste Phrase, der nächste Bullshit. Das Kundenerlebnis? Wir reden über einzelne „Flagship-Stores“ in den Metropolen der Welt? Wäre es nicht das viel größere Erlebnis, ich würde bei jedem BMW-Händler der Welt, den gleichen kompetenten und freundlichen Service erhalten?  Mir würde es ausreichen, einen Händler vor Ort zu haben, der mich kennt – mich begrüßt und meine Sprache spricht.

Vorzeige-Showrooms zu finanzieren, in dem ich ein per Marketing aufgeplustertes Fahrzeug kaufe, das immer weniger BMW-Herzblut transportiert? Schwierig.

Wobei es ja Hersteller gibt, für die ist dieses Konzept sinnvoll. Ich spreche von Bentley, Rolls Royce, Aston Martin, Ferrari, Lamborghini und McLaren. Aber auch für BMW?

Schwierig. Schwierig. 

Sinnvoller in meiner Weltanschauung wäre das Prinzip: „McDonalds“ für den Automobil-Handel.  Man hat nie weit zu fahren. Man weiß, womit man rechnen kann. Das Angebot ist sofort verfügbar. Die Qualität der Produkte ist überall auf der Welt gleich gut. Das Personal ist freundlich und kennt sich mit den eigenen Produkten aus. Man bietet an vielen Orten der Welt, die gleiche Dienstleistung. Jeder Händler ist sofort zu erkennen.  Die Produkte stammen (laut Werbung) aus der Produktion im Vertriebs-Land!  Die Toiletten sind sauber und aufgeräumt und wenn ich etwas bestellen will, dann ist ein Ansprechpartner hinter der Theke –

..irgendwie schon mehr als bei manch BMW-Händler heute.

 

Nein – ich fand die Flugzeug-Hangars der Volkswagen und Audi-Händler schon too much – einen Edelpuff-Palast um die Marke zu präsentieren braucht es sicher nicht. Und ob diese Pälaste geeignet sind für die Zukunft bei iBMW?  Ich bin mir nicht sicher!

Mercedes-Benz SL: Sternenkunde mit Jürgen Weissinger Foto: Chromjuwelen

Sternenkunden, von Ralf Becker.

Es gibt Fahrberichte. Es gibt Testfahrten. Es gibt Photo-Touren. Bilderserien und manchmal, ja manch ein Mal gibt es wirklich lesenswertes. Oft wird dann als Thema der „Blick hinter die Kulissen“ gewählt.

Ralf Becker von den chromjuwelen hat genau so etwas nun getan, der Blick hinter die Kulissen der Mercedes-Benz SL-Entwicklung. Lesenswerter als 10 Fahrberichte auf Papier, erfährt man hier was die Menschen hinter den Autos bewegt.

Wunderbar und eine absolute „must read“ Empfehlung:

Mercedes-Benz SL: Sternenkunde mit Jürgen Weissinger

Mercedes-Benz SL: Sternenkunde mit Jürgen Weissinger Foto: Chromjuwelen
Mercedes-Benz SL: Sternenkunde mit Jürgen Weissinger Foto: Chromjuwelen

Das Fahrwerk des Toyota GT86 im Detail

Teil 4 meiner Serie über den neuen Breitensportler aus Japan. Ein Fahrzeug das ich bis heute nicht fahren konnte, von dem ich aber bereits jetzt überzeugt bin, es wird eine riesen Laune machen.

Toyota GT86 – Das Fahrwerk

Grundlage für einen ausgewogenen Sportwagen ist eine ausgewogene Achslastverteilung. Nur wenn beide Achsen ähnlich viel Gewicht zu tragen haben, spricht man von einer ausgewogenen Achslastverteilung. Im neuen Volkssportler der Japaner beträgt das Verhältnis 53 zu 47 Prozent. Das bedeutet: Für einen Frontmotor-Sportler ist das Verhältnis relativ ausgewogen. 47 Prozent des Gewichts liegen also bereits ohne dynamische Achslastverschiebungen auf der Hinterachse.

Bei einem Leergewicht von 1.239kg entspricht das einem Gewicht von 583kg auf der Hinterachse.

Nahezu perfekt ausgewogene Gewichtsverteilung - Toyota GT86
Nahezu perfekt ausgewogene Gewichtsverteilung - Toyota GT86

Die Vorderachse des GT86 wurde als McPherson Konstruktion ausgeführt und mit einem Stabilisator versehen. An der Hinterachse kommen doppelte Querlenker und ein Stabilisator zum Einsatz. Der Stabilisator an den Achsen hat die Aufgabe, beide Seite zu verbinden und so für eine geringere Seitenneigung bei schnellen Richtungswechseln zu sorgen.

Die McPherson Vorderachse wurde völlig neu konstruiert und mit umgedrehten L-förmigen Längslenkern ausgerüstet, so war man in der Lage den Motor und das Getriebe möglichst tief und nah an der Fahrzeugmitte zu platzieren. Alles im Sinne einer guten Gewichts-Balance.  Um das Gewicht möglichst weit nach unten zu bekommen und so den Schwerpunkt des Fahrzeuges nah am Boden zu behalten, wurden auch die Tragfedern und Stoßdämpfer der Vorderachse so tief wie möglich montiert.

Die sensibel ansprechende Vorderachs-Federung sorgt mit der Federrate von 23N/mm für das sportlich klassische Lenkrad-Feeling von Frontmotor-Coupés.  An der Hinterachse wurde die Kombination aus Doppelquerlenkern, Federn, Dämpfern und dem Stabilisator auf ein Optimum an Traktion abgestimmt.

Wer gut beschleunigt, muss auch gut bremsen!

Mit innenbelüfteten Bremsen an der Vorder- und Hinterachse wird die Basis für ein perfektes Bremsgefühl geschaffen. An der Vorderachse messen die Bremsscheiben 29,4 Zentimeter und an der Hinterachse genau 29 Zentimeter. Der Pedaldruck und das Bremsgefühl wurden auf eine optimale Dosierbarkeit, auch in sportlichen Fahrsituationen, abgestimmt.  Das Toyota-Stabilitätssystem mit dem Namen VSC erhielt einen besonders dynamischen Regelmodus. Per Tastendruck wird eine besonders sportliche Fahrweise mit maximaler Stabilität gewährleistet. Wie es sich für einen Sportwagen gehört – ist das ESP-System für den GT 86 jedoch auch vollständig deaktivierbar.

Entgegen dem Trend für besonders große Rad-Reifenkombinationen, tritt der GT86 mit relativ bescheidenen 17 Zoll Felgen an. Dies wiederum spart Gewicht im Bereich der „ungefederten Massen“ und spart nicht nur direkt Gewicht, sondern sorgt auch für eine feinfühlige Arbeitsweise der Dämpfer und Federn.

Bereits online:

Erscheint noch:
  • Die Technischen Daten im Überblick
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Zagato hat den Z4 versaut

Brimbamborium. Manchmal reicht ein berühmter Name um für ein raunen zu sorgen.  Mit dem richtigen Namen wird aus einfachem Leitungswasser, ungekostet,  ein Jahrgangs-Wein. Ein Name mit viel Schalldruck und der richtigen Wirkung in der Welt der Automobilisten ist der Italienische Karosserie-Schmied:

ZAGATO – Das Coupé

Auf Facebook soll es Chefredakteure gegeben haben, die „live“ Fotos von der Enthüllung gezeigt haben. Die Kommentare, die ersten Reaktionen waren natürlich positiv. Klar. Es ist doch ein Zagato. Ein Name wie Donnerhall. Und hatte Zagato nicht erst vor kurzem einen wunderbaren Aston Martin gestaltet? Sicher.

Doch was man hier zeigt, das kommt dem Original – auf dem die Studie wohl basiert – dem BMW Z4 nicht einmal nah. Nein. Es ist einfach too much. Zuviel Grill. Zuviel Lufteinlass. Zuviel Luftauslass. Zuviel Doppel-Beule im Dach. Nein. Ein schönes BMW Z4 Coupé ist dieser Zagato nicht geworden.

Wäre nicht der Name Zagato im Spiel, man würde diese China-Interpretation eines Z4 Coupés in schwülstiger Evolution mit einem sofortigen Geschmacksmuster-Verbot belegen. Also keine Verletzung des Geschmacksmuster von BMW – nein – eher eine Verletzung des guten Geschmacks für die, die sich dieses Ding als Sportwagen vorstellen sollen. Bäh. Nein. Aus. Pfui.

Weg damit .. ! Da hilft auch kein schwachsinniges Presse-Geschwurbel mehr:

Diese skulpturale und sehr graphische Aufteilung von Volumen ist typisch für Zagato und verleiht dem BMW Zagato Coupé bereits auf den ersten Blick eine besondere Persönlichkeit.

Chevrolet Captiva Foto: Jan Gleitsmann auto-geil.de

Chevrolet Captiva

Meine Kollegen Jan und Jens waren bei Chevrolet in München und sind den Facelift Captiva gefahren. Eigentlich war ich auch eingeladen, musste jedoch kurzfristig absagen. Leider – denn so wie ich das sehe, hatten die 2 mal wieder viel Spaß. Obwohl – eigentlich haben wir immer viel Spaß 😉

Auf jeden Fall haben Jan und Jens auch bereits die Eindrücke von der Probefahrt „verbloggt“ – an dieser Stelle der Link zum Fahrbericht von Jan:

Kurz angefahren: Chevrolet Captiva

Chevrolet Captiva Foto: Jan Gleitsmann auto-geil.de
Chevrolet Captiva Foto: Jan Gleitsmann auto-geil.de

Ich freue mich jedoch bereits heute auf das Audi-Event auf Malle, da wird dann auch Jan mit dabei sein .. freut ich also bereits heute auf viele gute Fotos 😉

 

Pajero DI-D Pfützenfoto

Pfützenfoto

Dieses Foto ist einem meiner Lieblings-Blogger-Kollegen gewidmet. Dem grauhaarigen großartigen  Jens Stratmann.

Auf viele weitere Pfützenfotos!

Wie das entstanden ist? Keine Ahnung, aber anscheinend ist es eine gute Mode, wenn Blogger so ganz eigene Fotomotive haben und die dann auch immer wieder und mit jedem Testwagen durchziehen. Es soll da ja noch andere Blogger geben, die immer wieder gleiche Motive als „Erkennungszeichen“ nutzen ;).

Für mich zum ersten Mal bewusst wurde das jedoch bei Jens – Pfützenfoto – Stratmann. Es müsste der Opel Astra gewesen sein, oder war es die C-Klasse von Mercedes? Keine Ahnung. Auf jeden Fall haben wir bei unserer gemeinsamen Nissan GT-R Probefahrt auch ein Pfützenfoto gemacht. Er fuhr – ich hab fotografiert. Anders als Jan vor kurzem, bin ich jedoch nicht nass geworden 😉

Pajero DI-D Pfützenfoto
Pajero DI-D Pfützenfoto

Um die Leistungen von Jens, um die Pflege und Ehrhaltung des „Pfützen-Fotos“ zu würdigen, mein heutiges Foto – nur für Jens! 😉

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Der Audi A3 - gefahren von Jens Stratmann - Bild ist vom Jens-sein-Blog-woll!

Teutonen-Grill

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn Audi den neuen Audi A3 auf der Urlaubs-Insel Nummer 1 präsentiert.

Gerade Audi, die Marke mit dem großen prägnanten Kühlergrill. Foto gefällig? Bitte:

Der Audi A3 - gefahren von Jens Stratmann - Bild ist vom Jens-sein-Blog-woll!
Der Audi A3 - gefahren von Jens Stratmann - Bild ist vom Jens-sein-Blog-woll!

 

Dort wo die Deutschen im Sommer am Strand liegen und sich grillen lassen, präsentiert Audi den jüngsten Vertreter seiner Kühlergrill-Design-Reihe. Irgendwie lustig ..

 

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Sie haben Ihren Bestimmungsort erreicht.

Nach 716 Tagen habe ich heute das Gefühl, an meinem Bestimmungsort angekommen zu sein.

716 Tage sind vergangen, seit dem ich begonnen habe, über Autos zu schreiben und meine Gedanken hierzu im Internet zu veröffentlichen. Wobei es ungerecht ist, dieses Gefühl nun auf die heutige Einladung zur Audi Q5 Präsentation zu reduzieren. Mir ist ebenso noch in bester emotionaler Erinnerung das Gefühl im Gedächtnis, als mich Porsche einlud, den neuen Boxster S in und um Nizza zu fahren.

Doch vergesse ich dabei nicht etwas?

Zum einen sind wir Menschen nie am Ziel. Wir haben nur eine Etappe abgeschlossen – ein überschaubares Wegstück zurück gelegt und zum anderen ist es fast schon unfair, den Namen Honda und das erste Testfahrzeug aus deren Haus nicht auch als ein Etappen-Ziel zu benennen.

Oder Nissan, oder Mitsubishi.

An dieser Stelle ganz deutlich: Die Importeure mit viel Mut und offenen Ohren – haben in meinem Herz einen Platz gefunden, auf dem zuvor nur die Deutschen Premium-Marken parkten. So läuft das wohl, wenn Öffentlichkeitsarbeit gut gemacht wird. Man erobert die Herzen von „Fremden“. HONDA, NISSAN und MITSUBISHI stehen als Hersteller-Namen natürlich nur vor den Personen, die dahinter mit Einsatz, Leistung und Herzblut für „ihre“ Marke kämpfen! Hier alle aufzuzählen, ist nicht passend – wer gemeint ist, wird das auch so bemerken 😉

Aber natürlich hat sich nach H/N/M noch vieles mehr bewegt. Porsche – schlicht unfassbar für mich. Aber auch der Mut in Weiterstadt bei Skoda oder vor kurzem bei Citroen, Toyota und Subaru – soll nicht unerwähnt bleiben. Oder gar Chevrolet, deren Mutterkonzern GM bei mir eigentlich immer Prügel kassiert.

Und doch – die Einladung und damit der Respekt von Audi, der bedeutet mir schon viel.  Und so nehme ich den Tag heute, als Ziel – als Etappen-Ziel und freue mich auf die Zeit, auf die Erlebnisse und auf die Autos die da noch so kommen werden .. endlich angekommen bedeutet für mich aber auch: Endlich von der Arbeit zur „Berufung“ gekommen sein.  Autos erfahren, beschreiben, fotografieren und Meinungen teilen …

Leider geil!

Opel Power App Appstore OPC OBD Canbus

Bei Opel gehts APP ..

Eine App, wir brauchen eine App. Dieser Satz ist bereits in vielen Chef-Zimmern dieser Welt gefallen, auch wenn sich die Führungskraft zuvor eine Erklärung aus dem Internet hat ausdrucken lassen müssen, um zu wissen was eine App ist.

Da gibt es doch auch was von?

Die Opel APP für den CAN-Bus

Okay, für die Überschrift (Bei Opel gehts APP)  müsste ich 5€ in die Kasse für flache Limericks werfen – aber sei es drum – kommen wir zum Thema:

Can-Bus und App – zunächst nur für iPhone.

Der Can-Bus in einem Fahrzeug hat die simple Verdrahtung von Masse-Kontakt und Plus-Polen abgelöst und schickt komplexe Datenströme durch das Fahrzeug. Es verbindet zum Beispiel die Motor-Elektronik mit diversen anderen Steuergeräten. Der Can-Bus ist also der Standard für die OnBoard-Kommunikation im Fahrzeug und hilft u.a. der Werkstatt beim auslesen der Fahrzeug-Elektronik um Fehlerquellen auf die Spur zu kommen.  

Und weil man im Prinzip über diese Kommunikation an alle Fahrzeug-Daten kommt, ist es für Auto- und Technik-Freaks besonders reizvoll, sich an diese Schnittstelle zu koppeln und die Daten auszulesen. Ich zum Bsp. habe einen Bluetooth-Adapter für die OBDII Schnittstelle. Via bluetooth verbindet sich dieser Adapter mit meinem Smartphone und mit einer „App“ lassen sich diverse Informationen (z.Bsp.: Drosselklappen-Stellung, Wassertemperatur, Abgastemperatur usw.) auslesen.

Was sich erst ein Mal nach einer Spielerei anhört, ist am Ende ein nützliches Tool um mehr über das eigene Auto zu erfahren. Das sieht man nun bei Opel ähnlich und bietet nun ein „OPC Power APP“ im iTunes Store an. OPC deswegen, weil die APP erst einmal nur für den Opel Astra mit 280PS gedacht ist und leider auch erst einmal nur für iPhones gedacht ist.  (Ab 2013 auch für Android!)

Egal. Die Idee an sich zählt und die ist geil! Endlich wird das Potential der Smartphones genutzt und um sinnvolle Brückenschläge zur Auto-Technik erweitert.

Wer die App auf seinem Gerät hat, kann mit dieser und einem Sende-Modul im Astra auf eine Art zusätzliches Armaturen-Brett zugeifen. Darauf lassen sich bis zu 60 zusätzliche Daten abrufen. Mit einem GPS-Modul (Opel spricht von einem extra, sollte aber doch auch im iPhone möglich sein?) kann man so auch seine eigene Rennstrecken-Leistung optimieren. Mit der Aufzeichnung von Gaspedal-Stellung und Querbeschleunigung im Smartphone wird die spätere Analyse vereinbart.

Die App an sich kostet 79ct., der Sender für das Fahrzeug soll 290€ kosten und sowohl ab Werk, als auch beim Händler direkt erhältlich sein. Ob es auch ein Bluetooth-CanBus Adapter von Ebay tut – das und vieles mehr würde ich gerne selbst probieren.

 

Geile Idee! Thumps up hierfür!

 

Die Anfrage an Opel ist raus, mal sehen ob sie dieses Mal reagieren.

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Toyota GT86 – Der Antrieb im Detail!

Neben einem sportlichen Design und einem gut ausbalancierten Fahrwerk, spielen noch immer der Motor und das Getriebe eines Autos die Hauptrollen, wenn es um den Gesamteindruck geht.

Beim neuen Volks-Sportler der Marken Toyota und Subaru, spielt daher natürlich auch der Motor eine Hauptrolle. Während das Grundkonzept des 4-Zylinder Boxermotors von Subaru kommt, wurde das Gesamtpaket des Antriebs in Zusammenarbeit von Toyota und Subaru, noch ein Mal überarbeitet und verfeinert.

Benzin-Direkteinspritzung

100PS per Liter Hubraum und die Drehfreude eines Sportmotors
100PS per Liter Hubraum und die Drehfreude eines Sportmotors

Die Benzin-Direkteinspritzung mit der Bezeichnung D-4S stammt von Toyota und wurde darauf abgestimmt, den mit einem identischen Bohrungs- und Hub-Verhältnis konstruierten 2 Liter-Motor die reine Lust an der Drehzahl anzugewöhnen. Das Ergebnis ist ein sportlicher Saugmotor der Drehzahlen bis zu 7.400 Umdrehungen erreicht und zugleich mit einem Verhältnis von 12,5:1 hoch verdichtet ist.

Ein sportlicher Saugmotor war das Ziel, ein ebenso leichter, sportlicher und auch intelligent konstruierter Boxermotor ist das Ergebnis.

Nur ein Boxermotor ist in der Lage, mit einem besonders niedrigen Schwerpunkt das Gesamtgewicht des Fahrzeuges möglichst nah an die Straße zu bekommen. Eine clever verlegte Auspuffanlage ermöglichte eine weitere Absenkung des Motor-Schwerpunktes und ein zweigeteilter Katalysator sorgt für die notwendige Freiheit in der Gestaltung der Auspuffanlage.

Literleistung wie im Motorsport

Die Leistung von 200PS wird bei 7.000 Umdrehungen erreicht und mit dem Drehmoment von 205 Nm zwischen 6.400 und 6.600 Umdrehungen wird deutlich, das hier ein sportlicher Saugmotor entstanden ist. Eine Literleistung von 100PS pro Liter Hubraum ist bis vor einige Zeit noch eine Domäne von reinen Rennmotoren gewesen.

Die Leistung des Sportmotors wird entweder über ein manuelles 6-Gang-Getriebe in Richtung Hinterachse geschickt, oder über ein sportlich abgestimmtes 6-Gang Automatik-Getriebe.  Das Automatik-Getriebe kann über Schaltpaddel am Lenkrad bedient werden und ist in der Lage binnen 0,2 Sekunden zwischen den Gängen hin- und her zu schalten. Mit einem fein dosierten Zwischengasstoß, schaltet das Getriebe in perfekter Manier die Gänge herunter und sorgt für Fahrstabilität und geschmeidigen sportlichen Komfort.

Der Schalthebel des manuellen 6-Gang Getriebes wurde indes bewusst auf eine sportlich knackige Handhabung hin optimiert. Kurze Schaltwege und eine präzise Führung des mit einem griffigen Schalthebel ausgeführten Bedienapperates war oberstes Entwicklungsziel für die Getriebe-Profis von Toyota, Subaru und dem Getriebe-Lieferanten Aisin.

Über die Feinheiten des Fahrwerks und des Torsen-Hinterachsdifferentials schreiben wir im nächsten Teil unserer “ Der Toyota-GT 86 im Detail“ Serie.

 

Bereits online:

Erscheint noch:
  • Die Technischen Daten im Überblick

 

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Allianz der Verlierer

Es ist – so muss ich es zugeben – eine Headline ganz nach dem Vorbild der Bild. Denn zum einen ist es eine Provokation und zum anderen trifft sie gar nicht auf das Thema 😉

Und doch – als ich auf meiner Runde mit dem Hund die aktuelle Pressemeldung von FIAT bekam und nur kurz die Überschrift überflog, war mir sofort klar wie ich meinen Blog-Kommentar zu dieser Entwicklung betiteln würde.

Die Allianz der Verlierer

Doch ich hatte nicht den ganzen Beitrag gelesen, daher der Gedankensprung.  Zu meiner provokanten Überschrift kam ich, aufgrund der folgenden Meldung:

„Fiat und Mazda geben Kooperations-Programm bekannt“

Fiat und Mazda also. Nach Fiat und Chrysler. Da sind die globalen Verlierer ja dann alle unter einem Hut.  Der Verlierer am US-Markt. Ein Verlierer aus Europa und einer aus Asien. Herzlichen Glückwunsch, dachte ich so vor mir hin – in meinem angeborenen Sarkasmus.

Weil ich es kaum glauben konnte, öffnete ich die Presse-Meldung und las diese komplett.

Tja, was soll ich sagen? Ich hab mich getäuscht.

Eine gute Idee!

Denn so ging es in der Meldung weiter:

Die Fiat Group Automobiles S.p.A. (Fiat) und die Mazda Motor Corporation (Mazda) haben eine unverbindliche Absichtserklärung zur Entwicklung und Produktion eines neuen Roadsters für die Marken Alfa Romeo und Mazda unterzeichnet. Die Fahrzeuge sollen auf der Hinterradantriebs-Architektur des Mazda MX-5 der nächsten Generation basieren.

Ziel für Fiat und Mazda ist die Entwicklung zweier klar differenzierter, optisch eigenständiger und markenspezifisch leichtgewichtiger Roadster mit Hinterradantrieb. Alfa Romeo und Mazda werden für ihre Modellvariante jeweils eigene Motoren einsetzen.

Und plötzlich drehte sich das Meinungs-Fähnchen in mir und sagte: Holla, eine gute Idee! Denn der MX-5 und die Roadster von Alfa Romeo waren gute Autos und wenn man nun hier eine Lösung findet, zu einem attraktiven Modell, mit geteilten Kosten, aber eindeutiger Identität zurück zu kommen, dann kann das in der Tat mal ein echter Vorteil für beide Marken sein.

Nein – ein Freund von Badge-Engineering werde ich dadurch nicht, ist aber auch nicht notwendig, denn die Meldung spricht ganz klar von der Entwicklung eines neuen Fahrzeuges. Also kein Quatsch wie das umlabeln von Fahrzeugen mit dem Ziel der Lebenszyklus-Verlängerung unter Einwirkung von schizophren anmutendem Badge-Engineering.

Thumps up! Und das passiert ja nicht oft 😉

Lancia Legends - Europa-Park Rust

Lancia Legends

Lancia Legends

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Auf einen Blick:

  • Datum: 21.-23.09.2012
  • Ort: Europa-Park Rust
  • Interessant für: Lancia-Fans und Freunde von klassischen Rallye-Fahrzeugen
  • Kosten: Für Teilnehmer ab 429,00€

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Anfahrt-Karte und Übersicht:


Größere Kartenansicht

 

 

Beschreibung von der Webseite des Veranstalters:

Warum die Lancia Legends?

Gerade der Mythos des unbesiegbaren „Delta Integrale“ lebt in der Gegenwart mehr denn je. Der Delta hat 20 Jahre nach seinem aktiven Ende Einzug im historischen Motorsport gehalten. Straßenfahrzeuge befinden sich in der Mehrzahl in Sammlerhand, werden gepflegt und mit „Herz“ gefahren. Lancisti auf der ganzen Welt bewahren so mit ihrem Enthusiasmus dem erfolgreichsten Rallyeauto aller Zeiten ein ehrendes Andenken. Überall haben sich Gleichgesinnte zusammengeschlossen um ihrer Passion „LANCIA“ nachzukommen. Es ist deshalb an der Zeit ein Treffen für Lancisti aus ganz Europa zu organisieren und sportliche Lancias aus allen Epochen der Erfolgsgeschichte zu vereinen. Was liegt näher, als dieses Event in der Mitte Europa`s zu veranstalten?

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Toyota GT86 – Erfolgreiches Renn-Debüt

Der neue Volkssportler von Toyota und Subaru, der GT86 bzw. der BRZ, sind bei mir im Blog bereits seit ein paar Wochen ein Dauerthema. Nicht das ich mir bereits eine Meinung, basierend auf einem Fahrtest, bilden konnte – nein – einfach nur weil ich das Konzept geil finde, die Umsetzung gelungen scheint und das Fahrzeug mit den besten Zutaten für eine neue Generation Manta und Scirocco stehen könnte.

Bei Toyota geht man schon viele Jahre den Weg, dem 24h-Rennen in der Eifel die Aufwartung zu machen, um dann dort auch die zukünftigen Serienfahrzeuge einem letzten Test unterziehen zu können. So konnte in den letzten Jahren bereits der Lexus LFA mit Einsätzen bei den 24 Stunden Rennen überzeugen.

Und weil man gutes wiederholen soll, hat man bei Toyota dem Team Gazoo-Racing den Auftrag mit auf den Weg gegeben, doch bitte auch 2 Toyota GT86 in der Klasse SP3 mit an den Start zu bringen. Wie erfolgreich das wiederum verlief, zeigt das Ergebnis:

Klassensieg für den GT86 in der SP3

Meinen herzlichen Glückwunsch hierzu.

Und weil wir noch nicht durch sind, mit dem Thema Toyota GT86, kommt die Tage noch der 3.te Teil der Serie: „Der GT86 im Detail“ heraus .. also, immer schön online bleiben!

Mitsubishi Pajero – Testwagen Tagebuch

Der Pajero-Testwagen verlässt mich am Ende dieser Woche wieder – leider – zuvor mussten jedoch noch ein paar Eigenschaften als „Geländewagen“ erfahren werden.

Für ein paar Fotos hat sich der Pajero einen steilen Hang hinauf bemüht und konnte dabei zugleich zeigen, was die Unterschiede in den Einstellungen des Allradantriebes bewirken. Wo man im klassischen Allrad-Modus mit 4 durchdrehenden Rädern hängen bleibt, gräbt sich der Pajero in 4Lc und gesperrter Hinterachse locker den Hang hinauf.

Zu den Fotos und dem Fahrbericht des Offroaders komme ich später – für heute gibt es nur ein Foto mit Symbol-Charakter und einer speziellen Widmung:

Für Jens, das obligatorische Pfützen-Foto!

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Legenden-Dämmerung bei Lancia

Erinnern Sie sich noch? Da gab es mal diese Marke aus Italien. Teil des FIAT-Konzerns. Und einige Jahre gab es auf den Rallye-Strecken dieser Welt nur eine Marke, die für die Siege in Frage kam:

Lancia Rallye- und Sportwagen

Es sind klingende Namen wie: Fulvia HF, Stratos, Rallye 037 und natürlich dem legendären Delta S4. Lancia produzierte einige Modelle wie den Delta auch sehr erfolgreich in Serie. Zahlreiche Versionen, bis hin zum Delta HF Integrale 16V gab es alleine von diesem kantigen Vertreter der Gattung: „Turbo-Allradler.“

1992 war dann Schluß mit Ladedruck und Rallyedreck.

Nachdem das letzte Jahr der Werks-Lancia Delta Integrale 1992 bereits in den Händen des „Jolly Clubs“ lag (erinnern Sie sich? Legendäre Martini-Lackierung!) wurde mit dem Ende der großen Rallye-Zeit und dem Verbot der „Gruppe B“ 6 Jahre zuvor, auch das Werks-Engagement von Lancia eingestampft.

Gab es nach 1993 noch Lancia-Modelle die die Fans von den Stühlen riss? Ich kann es gar nicht sagen. Was ich jedoch frei heraus sagen kann: Schön des es nun ein Revival der Legenden gibt!

Lancia Legends

Vom 21. September bis zum 23. September werden die legendären Modelle von Lancia wieder zusammen kommen und sich gemeinsam den Fans und den Enthusiasten zeigen.

Zu verdanken hat man diese Veranstaltung dem Automobil-Club Maikammer e.v..

Geplant sind zum Treffen im September 2012:

  • Die Legends Show
  • Demonstrationsfahrten
  • Gleichmäßigkeitsprüfungen im Schwarzwald und rund um den Kaiserstuhl
  • Lancia Parade

Als Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung dient der Europa-Park in Rust.

Wer nun also Lust bekommt, die alten aber oftmals in liebevoller Pflege von Experten erhaltenen Schätze aus der Geschichte der Automobil-Marke Lancia, zu bewundern – oder wer gar einen eigenen Lancia zu Hause stehen hat, der sollte sich diesen Termin gut merken und sich am Besten gleich auf der Webseite des Veranstalters anmelden:

http://lancia-legends.com/index.html 

Blumenkübel gegen AIDS

Noch ist mir kein Heilmittel gegen die HI-Virus Erkrankung bekannt und ganz generell finde ich toll, wenn große Unternehmen ihre Verantwortung aufgreifen und ihren eigenen Anteil an der gesellschaftlichen Verantwortung tragen.

Und weil noch kein Heiland vom Himmel gefallen ist und Öffentlichkeitsarbeit immer auch „tue Gutes und rede darüber“ bedeutet, will man beim BMW-Ableger Mini mit einer tollen Aktion die Aufmerksamkeit auf die „gute Tat“ lenken.

Dafür hat irgendeine Mode-Uschi ein Sondermodell von Mini gestaltet. Verunstaltet? Egal. Das „schlag-mich-tot-es-interessiert-mich-nicht-Modell“ von dieser Mode-Uschi, bekam nach einer PR-Ansprache von Agentur „whoknows“ an Jan den treffenden Namen: „Blumenkübel“.

Und wo Jan Recht hat, da hat er Recht! Punkt. Das Ding sieht aus wie ein lila Blumenkübel und wer auch immer so treffend am guten Geschmack vorbei ein Auto kauft, schon heute meinen herzlichsten Glückwunsch!

Die Technischen Daten für die, die nun überlegen die Geranien umzupflanzen: 3,65 Meter lang, 1,68m breit und bietet Platz für knapp 600 Liter Sana-Pflanzenerde.

Und mit der restlichen Kritik hat Jan im übrigen auch schon wieder recht! Spart das Geld für die Agentur. Spart das Geld für die Feier und spendet das doppelte an die AIDS-Hilfe …

 

Edit: Und Jens gibt uns auch recht…

24 Stunden Rennen am Nürburgring 2012

24 Stunden Rennen 2012 – Nürburgring Glanzlicht

Das 24-Stunden Rennen in diesem Jahr war wieder einmal (und vermutlich auch das kommende 2013er Rennen) ein besonderes Glanzlicht im Motorsport. Seit mehr als 15 Jahren komme ich im Prinzip jedes Jahr an den Ring und jedes Jahr wieder, fasziniert mich diese Darbietung der „Mutter des Motorsports“. Es gibt keinen Ort auf der Welt, der mehr Motorsport „lebt“, mehr Geschichten erzählen kann und so voll mit ruhmreichen Momenten und tragischen Wendungen ist, wie die Nordschleife des Nürburgrings.  So auch in diesem Jahr:

2012 – 24h Rennen Nürburgring Nordschleife

Zum ersten Mal in meiner Nürburgring-Geschichte wurde ich von einem Hersteller eingeladen, das wichtigste Event des Motorsport-Jahres in Deutschland, das Glanzlicht des dt. Motorsports, die Mutter aller emotionalen Motorsport-Veranstaltungen – das Rennen der Rennen –  auf der Strecke der Strecken, in einem komfortablen Rahmen zu genießen.

Der Hersteller lud natürlich nicht nur mich ein, sondern noch ein paar Kollegen, treue Kunden, begeisterte Mitarbeiter und ein paar Promis. Wobei jedoch der Promi-Faktor überschaubar blieb und am Ende doch in der Tat der Faktor: „Spaß am Motorsport – Leidenschaft für das Automobil“ im Vordergrund blieb.

Mein Gastgeber setzte selbst 3 Fahrzeuge auf dem Ring ein. 2 davon waren respektable Serien-Sportwagen, deren Einsatz bei den 24 Stunden in der Eifel vor allem die Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge beweisen sollte. Der 2.te Wagen war ebenfalls nah an der Serie, wurde aber unter anderem von Menschen pilotiert, die zusätzlich den Job des Streckensprechers ausfüllten und so auch in der Tat, von der Strecke, während des Rennens, live auf Sendung waren.

Um das Ergebnis des Teams in das richtige Licht zu rücken: 

Wer die 24 Stunden am Nürburgring übersteht und am Ende in der Wertung ankommt, der ist ein Sieger. Egal auf welchem Platz er landet. Natürlich zählen Klassensiege doppelt und der Gesamtsieg in der „Grünen Hölle“ ist schlicht das Ruhmesblatt der Ruhmesblätter, auf dem Siegerkranz der Motorsport-Helden – dennoch, wie auch Hans-Joachim Stuck so gerne sagt: „To finish first, you have to finish first!“.

Die Gesamtsieger des 24 Stunden Rennens 2012 Nürburgring
Die Gesamtsieger des 24 Stunden Rennens 2012 Nürburgring

Der Gesamtsieg der 24 Stunden am Nürburgring ging in diesem Jahr an die Werks-Audi R8 GT3 (LMS ultra) mit der Startnummer: 3. Als Piloten auf diesem Fahrzeug durften sich im güldenen Licht der Sieger-Ehrung wähnen: Marc Basseng, Christopher Haase, Frank Stippler und Markus Winkelhock (ja, der Sohn des 1985 verunglückten Manfred Winkelhocks und der Neffe der Tourenwagen-Legende: Jockel Winkelhock!)

Auf Platz 2 der Audi R8 GT3 (LMS ultra) mit der Startnummer 26 und den Piloten: Christian Mamerow, Christian Abt, Michael Ammermüller und Tourenwagen-Legende Armin Hahne.

Gesamt-Zweite 24h Rennen 2012 nürburgring

Das Endergebnis der 24 Stunden gibt es natürlich als .pdf auf der Webseite des Veranstalters *update*

Das Team mit dem besten Rennspeed und der schnellsten Runde war allerdings, der BMW Z4 GT3 mit der Best-Besetzung aus den beiden BMW-Müllers, dem Nordschleifen-Crack Dirk Adorf und dem Tourenwagen-Urgestein: Uwe Alzen.  Der Renngott war diesem Team jedoch nicht vollständig gnädig und das Gesamtergebnis hatte für das Team leider nur einen Platz 7 übrig. Schade um die als Polesetter in das Rennen gestartete Mannschaft.

Eine absolute Glanzleistung und doch nur mit dem Platz 12 in der Gesamt-Wertung: Der P4/5 Competizione des US-Milliardärs „Glickenhaus“ – dahinter steckt der erst zweite Einsatz eines einmaligen Rennfahrzeuges. Basierend auf einer Idee und einer Rennwagen-Vorlage von Ferrari – sind Teilnahme und Ergebnis nur einem Automobil-Verrückten Milliardär zu verdanken. Leider geil 🙂 Das! 

Glickenhaus Ferrari P4/5

Mit Platz 15 immerhin ein Achtungserfolg: Der Lexus LFA von Gazoo-Racing. Dahinter steckt nicht nur das Engagement von Toyota beim legendären Eifel-Rennen, sondern auch eine kleine Belohnung für die vergangenen Jahre. Hatte doch die Toyota-Tochter Lexus, den LFA-Rennwagen bereits bei den 24 Stunden am Ring eingesetzt, als dieser noch gar nicht der Öffentlichkeit vorgestellt war. Lexus demonstriert damit auch die Zusammhänge zwischen Motorsport, Entwicklung und Straßen-Rennwagen. Und ganz nebenbei muss man den hoch drehenden V10 des LFA einfach mal durch das Dunkle Eifelrund von dannen röhren, hören ;).  Ein beeindruckende Soundkulisse.

Lexus LFA - 24h Rennen Nürburgring

Ein Platz 30 im Gesamt-Ergebnis ist vermutlich nichts, womit man die Massen vor den TV-Geräten begeistern kann. Sehr wohl jedoch die Fans der Marke.

nissan gt-r track pack 24 stunden nürburgring

Nissan hat mit einem fast in Serie gestarteten Nissan GT-R „Team GT Academy“ (Startnummer: 123) nicht nur die Herzen der Nissan-Fans erwärmt, sondern auch gezeigt, wie leistungsfähig und zuverlässig der 550PS starke GT-R ist. Die aktuelle Lösung für das Reglement der 24h in der Eifel hatte jedoch in der Startklasse SP8T keine weiteren Mitbewerber und bis ein Fahrzeug wie der Nissan GT-R mit dem „TrackPack“ ähnlich häufig eingesetzt wird, wie die Armada der Porsche GT3 in der Klasse SP7, dürfte vermutlich noch viel Reifengummi über die knapp 25 Kilometer der Nordschleife verteilt werden.

Bevor diese Tage noch ein paar Beiträge zu diversen Teams im Detail kommt und bevor ich alle Fotos vom 2012er Rennen online stellen kann – hier noch kurz die 3 wichtigsten Zahlen 2012: Gestartet: 169 Fahrzeuge. Im Ziel und gewertet: 111 Fahrzeuge. Die 24-Stunden-Hatz nicht in Wertung beendet: 58 Fahrzeuge. Zuschauer: Mindestens 2,5 Millionen. (Gefühlte Zahl!)

 

Nicht zu vergessen: Vielen Dank an Nissan Deutschland für die Einladung zum Event an den Nürburgring!

Citroen DS5 Hybrid Fahrbericht - Bergisches Land

Citroën DS5 Hybrid – Fahrbericht von Sebastian Bauer

Beim Blogger-Treffen unter dem Dach der Citroën-Veranstaltung im „Bergischen“ war auch mein hoch geschätzter Kollege Sebastian Bauer von passion:driving mit vor Ort. So wie vielen anderen Jungs, darunter auch Robert, war der DS5 Hybrid für ihn ein ganz besonderes Testobjekt.

Über den DS5 habe ich selbst nur ein paar Zeilen getippt, weil die Zeit für einen vernünftigen Fahrbericht einfach zu kurz war.

Sebastian hat sich viel Mühe gegeben und einen gut lesbaren Fahrbericht zusammengestellt, den findet ihr in seinem Blog – klick!