Pirelli P Zero – Emotional Drive

Schon mal mit den falschen Schuhen in den Bergen wandern gewesen? Nein? Ich auch nicht. Liegt bei mir aber daran, dass ich nicht zum wandern in die Berge gehe. Doch, für die Exkursion zum Thema: „Wie wichtig ist eigentlich ein Autoreifen„, will ich gerne bei diesem Beispiel bleiben.

Wer in die Berge zum wandern geht, der tut das üblicherweise weder in Badeschlappen, noch in High-Heels. Auch Turnschuhe sind dafür wenig geeignet. Man braucht (ich kenne das vom hören & sagen) besonders bequeme, feste Schuhe, die einem einen guten Halt geben und den Fuß stützen und auch schützen.  Wieder anders sieht es aus, wenn man im Schnee wandert. Dann braucht man vor allem hohe und gut gefütterte, sehr warme Schuhe. Am Strand, da braucht man dann wieder nur ein paar dünne Bade-Latschen.

Denkt man ein wenig darüber nach, dann wird einem schnell bewusst – wie wichtig die Wahl der richtigen Schuhe in den unterschiedlichen Situationen ist – und ganz ähnlich ist das mit den Reifen auf unseren Autos.

Es gibt 2 Reifenarten, da ist es uns bereits geläufig wofür und warum man diese braucht: Winter- und Sommerreifen.

Aber es gibt noch mehr „Spezialisten“ auf dem Reifensektor. Zum Beispiel Sportreifen.

Pirelli P Zero

Wer mit seinem Auto  bevorzugt die schnelle Kurvenhatz im Trockenen anstrebt, der ist auf der Suche nach einem „sportlichen Reifen,“ der besondere Leistungen in diesem Bereich abliefert.  Und wer mit einem über 1.5 Tonnen schweren Blechkasten Geschwindigkeiten von 200+ km/h fährt – auch der braucht einen Reifen, der diese Ansprüche aushält und nicht das Gefühl vermittelt, man sei mit den High-Heels in die Berge zum Wandern gegangen.

Die Geschichte des Pirelli P Zero beginnt um 1987, als Ferrari für den Supersportwagen F40 auf der Suche nach besonders sportlichen Hochleistungsreifen war. Und so fragte Ferrari bei Pirelli an und dort fing man an zu tüfteln und heraus kam: der erste Pirelli P Zero.  Seitdem sind 25 Jahre vergangen und aus der P Zero Familie kam 2000 der „Rosso“ für Porsche heraus, der Zero Corsa zwischen 2003 und 2007 und jetzt zuletzt wieder der „P Zero“ für Porsche, McLaren und Lamborghini.

Weil auch sportliche Premium-Reifen für unterschiedliche Ansprüche gefertigt werden, ist die P Zero Familie mittlerweile eine recht große: Neben dem P Zero Nero gibt es den Silver, den Rosso, den „System“ und den „Corsa System“. Jeder Reifentyp ein Spezialist für sich und die geforderten Ansprüche.

Das wissen auch die Hersteller und so liefert McLaren seinen neuen Supersportwagen MP4-12 zum Beispiel in Serie mit Pirelli Sportreifen der P Zero Serie aus. Aber auch Porsche vertraut bei den 20″ bereiften Versionen des Carrera S 991 auf Pirelli Sportreifen.

Unfassbare 53 Millionen P Zero wurden bislang verkauft – das ist eine Zahl, die für sich selbst spricht. 

P Zero Sportreifen – Schwarze Magie?

In Valencia, auf dem Circuit Ricardo Tormo, bekam ich die Möglichkeit, den aktuellen P-Zero selbst zu fahren. Nicht auf irgendwelchen Autos – nein auf 2 Supersportwagen der Marke McLaren und Lamborghini. Meinen Fahrbericht – nein besser – meine kurze emotionale Selbstfindung im Boden-Boden Marschflugkörper aus Sant’Agata findet man hinter diesem Link.

Um den Pirelli P Zero bewerten zu können, waren die Fahrzeuge zu Atemberaubend.

Ernsthaft – wer zum ersten Mal in einem 700 PS Supersportwagen aus 258 km/h auf eine Kurve zubremst und dabei versucht, den Profi-Rennfahrer im Voraus-Fahrzeug nicht zu weit enteilen zu lassen, der versucht inständig, die innere Balance zu bewahren und nicht in Hektik zu verfallen. Da war meine Aufnahmefähigkeit für die Qualität der Reifen eher „mau“.

Ich erinnere mich aber gut daran, dass auf dem Porsche Carrera S, den ich auf dem Sachsenring fuhr – Pirelli P Zero montiert waren. Leider habe ich mich dort nicht auf die Reifen konzentriert – aber ich erinnere mich, wie geil ich das gesamte Package aus Porsche und Pirelli reifen fand.

Geiler wäre es, könnte man erfahren, was wirklich hinter den Leistungen von Premium-Reifen steht .. im Blindtest mit anderen Reifenmodellen .. gerne im Schnee, im Nassen und natürlich auf trockener Piste. Mal sehen was die Zukunft noch bringt.

 

 

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Bloglight im Juni: Nissan

Jeden Monat wieder, so natürlich auch im Juni. Das Bloglight. Und in diesem Monat fiel die Wahl der Autoblogger auf den Automobilhersteller Nissan.

Wieso, weshalb und warum – das lest ihr im Bloglight des Monats:

NISSAN im Bloglight

Es wäre eine leichte Sache die Wahl zum Juni-Bloglight damit zu erklären, dass man bei NISSAN den Mut hatte, einen von 2 Juke-R in die Hand von einigen Bloggern zu geben. Aber es liegt nicht nur an diesem einen Event. Wobei natürlich die Fahrt im 485PS starken Juke-R ein Erlebnis der besonderen Art war.

Nissan hat sich das Juni-Bloglight noch mit einigen anderen Taten gesichert. Da wäre zum Beispiel der Nissan-Deltawing, der die 24h von LeMans mit einem völlig neuen Rennwagen-Konzept in Angriff nahm. Oder den Mut, beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring, mit 2 fast im Serientrimm startenden Nissan GT-R anzutreten.

Freunde von sportlichen Fahrzeuge und Freunde des Motorsports kamen bei der Japanischen Marke in den letzten Wochen also voll auf ihre Kosten.   Für mich persönlich fiel die Wahl vor allem deswegen auf Nissan, weil die Deutsche Presse-Abteilung schon früh den Mut hatte, Testwagen und Testtermine auch an Blogger zu vergeben.

Für mich als kleinen und freien Motorjournalisten sind diese Unternehmen, Firmen wie Nissan, mit ihrem großem Herzen und dem Mut auch neue Wege zu gehen, besonders wichtig.

Und das sich dieses Engagement auszahlt, davon können viele Fahrberichte von mir und mehrere 10-Tausend Klicks auf eben diesen Berichten erzählen. Um ganz ehrlich zu sein: Für mich war Nissan noch nie eine interessante Marke. Nicht bis zum dem Tag als ich Anfing professionell zu bloggen und darauf angewiesen war, den eigenen Automobil-Hersteller Horizont zu erweitern.  Auf einmal musste ich meine Vorurteile neu überdenken und alles auf den Prüfstand stellen, was ich so bis dato an Meinungen gesammelt hatte.

Heraus gekommen sind bis heute folgende Fahrberichte über die Marke Nissan:

Eines der kontroversesten Autos:  Der Juke | Fahrbericht

 

Eines der Autos mit großem, ehrlichen und sportlichen Charakter: Der 370Z | Fahrbericht

 

Einer der größten Frauenversteher: Der Micra DIG-S | Fahrbericht

Und der große raue Bursche mit dem liebenswerten Kern: Der Pathfinder | Fahrbericht

 

Daneben gab es eben auch den Juke-R, dessen Präsentation ich in Malaga im letzten Jahr live erleben durfte und vor ein paar Wochen, live und selbst fahren konnte. Das ist Erlebnis der besonderen Art gewesen – die GT-R Fahrt im Anschluss war auch nicht völlig langweilig.

 

Nissan – man versteht es nun – ist zu Recht das aktuelle Bloglight! Und das sehen andere Blogger genauso:

Mehr über die bisherigen Bloglights auf: http://blogger-auto-award.de/

 

 

 

Land Rover Defender

An SUVs musste ich mich ja erst einmal gewöhnen. An echte Geländewagen erst recht. Als Ex-Landstraßen-Kurvenräuber blieb mir der Sinn eines „aufgebockten“ Fahrzeuges schlicht verborgen. Wofür benötigt man grobstollige Reifen, 40cm und mehr Bodenfreiheit und warum tut man sich diese Kurven-Geschunkel an?

Alles legitime Fragen – wenn man zuvor noch nie einen Geländewagen gefahren ist.  Mittlerweile konnte ich mehrere Fahrzeuge fahren, deren erster Einsatzzweck eben nicht auf den Autobahnen zu finden ist. Den Nissan Pathfinder zum Beispiel. Oder den Mitsubishi Pajero. Und demnächst den Toyota Landcruiser. Alles echte Geländegänger die nur mühsam verbergen können, wofür sie wirklich geschaffen wurden. Und wenn man mal abseits der befestigten Wege war – an Orten die zuvor kein anderer befuhr – dann fühlt man sich so: „Hm, so urig?“

Einer meiner liebsten Schreiberlinge ist nun den 2012er Land Rover Defender gefahren.  Peter Ruch schreibt auf radical-mag.com und sein Fahrbericht über den Land Rover Defender ist unter anderem deswegen so besonders, weil er selbst einen Defender besitzt.

Will man also wissen, welche Entwicklung der aktuelle Defender durchgemacht hat – dann sollte man sich einen Bericht aus erfahrenen Fingern durchlesen.

Lesetipp: „Früher war alles“ 

 

Hinweis: Das Bild ist rotzfrech geklaut von radical-mag.com

Jens ringt vor Rührung um Atemluft :) - Bild vom Jens geklaut!

Hey BMW! So, geht das!

Da habe ich heute früh noch über die neue „Traum-Ehe“ am Himmel der Automobil-Hersteller geschrieben, da muss ich doch gerade etwas lesen, was mich in diesem Zusammenhang glatt zu einem weiteren Blogpost veranlasst.

Der Jens hatte Tränen – nicht im Knopfloch – in den Augen, während einer Fahrvorstellung! Warum, wieso, weshalb? Das kann man bei ihm nachlesen:

http://www.jens-stratmann.de/tranen-auf-einer-fahrvorstellung-fahrveranstaltung/2012/06/29

In Kurzfassung geht es darum:

  • Blogger kommt zu Fahrveranstaltung (GT86 – wo war ich eigentlich?)
  • Via SocialMedia kommt der Hinweis an das Event-Team, dass Blogger Jens just Geburtstag hat.
  • Toyota gratuliert vor Ort – noch am gleichen Tag – mit einer Torte!

Subsummiert als neue Headline:

Toyota gratuliert Blogger zum Geburtstag!

 

Wie treffend das nun ausgerechnet Toyota und BMW über eine Zusammenarbeit reden und Vereinbarungen treffen. BMW? Wir erinnern uns:

http://www.robertbasic.de/2012/06/wie-man-als-blogger-die-bmw-presse-erreicht/

Robert hatte verbloggt, welche Mühen Blogger und Online-Publisher seit Jahren haben, um an die BMW-Presse heran zu kommen.

 

Man kann jetzt nur hoffen, das BMW auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerk-Pflege ein wenig vom japanischen Big-Player lernt!

Toyota und BMW – Eine Traumbeziehung?

Für die einen mag es nur eine weitere Bekundung von Plänen zur gemeinsamen Entwicklung von Komponenten sein, für die anderen ist es eine Traum-Ehe die sich hier anbahnen könnte.

Toyota und BMW – Eine mögliche Traumbeziehung?

BMW has its own culture and history from many years of car manufacturing. It is a world leader in making cars of emotional appeal.

Während der Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Vertiefung in der Zusammenarbeit, sparte Akio Toyoda nicht mit warmen Worten für den Münchner Autobauer. Aiko Toyoda ist aber auch ein echter Speedhead, denn  er hat unter anderem am 24 Stunden Rennen am Nürburgring bereits mehrfach teilgenommen und so sprach er auch über eine andere Leidenschaft – die Testfahrten am Nürburgring und was ihm dort doch des öfteren passiert:

The Nürburgring is the toughest course there is. At the Nürburgring, the road tosses the car around. Curves seem to try to throw out the car and driver.

Roads make cars. The Nürburgring has taught me so.

That is why many carmakers test new cars at the Nürburgring. They develop cars there, while competing against other manufacturers.

But at the Nürburgring, there is always a car that passes me. It is a BMW.

 

Es scheint fast, als würde der Riese Toyota, den kleinen aber feinen Autobauer BMW mit warmen Worten nur so überschütten und es könnte eine perfekte strategische Allianz werden. Denn beide Hersteller haben am Ende des Tages den gleichen großen Mitbewerber vor Augen: Volkswagen.

Toyota, GM und Volkswagen kämpfen um die Rolle als „erfolgreichster“ Automobil-Hersteller der Welt und BMW könnte in einer strategischen Allianz nicht nur Audi  (VW Konzerntochter) sondern auch Dauerrivalen Mercedes-Benz ausstechen.

Für beide Automobil-Hersteller kann man eine ganz ähnlich geartete Philosophie derzeit ausmachen: Zum einen eine klare ökologische Marktführer-Rolle (Toyota Hybrid-Modelle) besitzen – oder anstreben (BMW i-Modelle). Und auf der anderen Seite die sportlichen Markenwerte nicht vernachlässigen. BMW hat mit der M-GmbH hier schon immer ein sicheres Pfund und Toyota steht gerade an, um den Markt der preiswerten – aber sportlichen und sehr fahraktiven Fahrzeuge (GT86) aufzurollen.

Wobei es noch eine Sache gibt die beide Hersteller vereint: Beide haben ihr letztes  Formel 1 Engagement versaut ;)! 

Sollten es beide Unternehmen schaffen, die Markenkerne nicht zu verweichlichen könnte diese Zusammenarbeit eine extrem fruchtbare für beide Seiten werden.

Ich bin gespannt.

Mercedes-Benz-CLS-Shooting-Brake

Fotos: Mercedes-Benz CLS Shooting Brake

Im Internet multiplizieren sich gerade die ersten richtigen Fotos zum neuen Mercedes-Benz CLS Shooting Brake.  Das erste Kombi-Coupé – oder wie auch immer man dazu sagen möchte – definitiv ein Cross-Cross-Crossover. Aber ich schmelze dahin. Ich frage mich, ob ich den neuen CLS Shooting Brake gerade noch geiler finde als den Jaguar XF in seiner Kombiversion?

Sollte es einen CLS 63 Shooting Brake geben, dann wäre das vermutlich mein Traumauto.

 

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McLaren Pirelli Valencia Foto des Tages

McLaren MP4-12

Das aktuelle Foto des Tages stammt von Pirelli und zeigt den McLaren MP4-12. Im übrigen eines von 4 Fahrzeugen, mit denen wir auf dem Circuit Ricardo Tormo, nahe Valencia, eine Grenzerfahrung der besonderen Art machen durften.

McLaren Pirelli Valencia  Foto des Tages
McLaren Pirelli Valencia Foto des Tages

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Diesel-Roadster?

Ernsthaft.  Die Frage muss erlaubt sein: Welche Berechtigung hat ein Diesel-Motor in einem Roadster? Also in einem Auto ohne Dach. Eines von diesen Autos mit denen man am liebsten völlig planfrei durch die Gegend fährt und schlicht das Auto, das fahren und die Landschaft genießt.

Wer oben ohne fährt – Frauen, bitte an dieser Stelle nicht falsch verstehen – der bekommt von seiner Umwelt mehr mit. Mehr Sonne. Mehr Gerüche und deutlich mehr von der Landschaft. Aber eben auch mehr vom eigenen Motor. Und hier setzt die Frage an, welchen Grund könnte es geben, einen fein-tönenden Benzinmotor gegen einen Trecker-Motor ein zu tauschen?

Zum Beispiel, ein BMW Reihensechszylinder Benzinmotor – sahnig, feinnervig im Klang. Mit der Lust der Turbinenhaften-Drehfreude gesegnet. Mit einem mit jeder Umdrehung weiter wachsenden Klangspektrum. Vom sonoren bassigen Sound bei niedrigen Drehzahlen, bis hinaus zum lustvollen kreischen knapp vor der Siebentausender Grenze. Schlicht geil.

Und ein Diesel? 

So richtig geil ist das Klangspektrum eines Dieselmotors ja nicht unbedingt und dann auch noch der Geruch. Passt das wirklich in einen Roadster?

Es geht bei der Frage Diesel und Roadster am Ende auch wieder um die sportliche Leidenschaft, die man – im Kopf vieler Autofahrer – noch immer nicht mit einem Diesel erleben kann. Es bleiben also viele offene Fragen.

Diesel und Roadster?

Ich persönlich werde meine eigenen Grenzen mit dem ersten Diesel-Roadster erweitern, den ich fahren darf – dem Mercedes-Benz SLK250 cdi.  Die aktuelle SLK-Generation ist die Dritte Generation des kleinen Mercedes-Benz Roadsters und zugleich der erste Diesel-Roadster aus dem Hause Daimler.  Mercedes hat sich für das Erlebnis Diesel-Roadster einen besonderen Motor ausgesucht. Den 2.1 Liter großen Vierzylinder Dieselmotor mit 204PS und beeindruckenden 500Nm. Hoppla. 

500Nm im Roadster – das klingt schon eher nach einer idealen Verbindung. Wer locker und flockig durch die Gegend cruisen will, der freut sich über die große Drehmomentwoge. In diesem Fall verbindet Daimler den SLK 250 cdi im besten Fall (gegen Aufpreis) mit einem 7-Gang Automatikgetriebe. Und kraftvolle Diesel waren schon immer die besten Antriebspartner für Automatikgetriebe.    Wird der Diesel-Motor damit eventuell zur sinnvollsten Roadster-Kombination?

Diese Frage und die Frage was man wohl dafür bekommt, wenn man den Grundpreis von 39k Euro auf 62k Euro steigert – werde ich versuchen zu beantworten.

In meiner ersten Daimler-Testfahrt. In meiner ersten Diesel-Roadster Testfahrt.

 

 

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Blogger und die Automobil-Industrie

Mein Kollege Don Dahlmann hat eine Serie zum Thema „Auto-Branche & Social-Media“ gestartet. Nun wäre das alleine noch keine Meldung wert, denn wenn es um die Automobil-Branche geht, dann wollen alle einen Teil vom großen Kuchen ab und geht es um „Social Media“ dann gibt es mittlerweile vermutlich mehr Social-Media-Experten als Online-Rezipienten.

Don gehört jedoch zum arrivierten Teil der Automobil-Freaks, die nicht nur einfach online tätig sind, sondern sich schon lange mit tieferen Gedanken zur Frage „social media – Nutzen und Chancen“ beschäftigt.

Sein Blogbeitrag „PR: Neue Chancen“ liest sich grundsätzlich interessant, einzig die Differenzierung der „Blogger“ nach deren Intention lässt zu wünschen übrig. Denn bevor ich mich auf die Frage nach der Chance für die Unternehmens-Kommunikation mache, muss ich mir überlegen – wie soll die Zusammenarbeit aussehen?

Und für die Antwort auf diese Frage, muss man klären – ob der „Blogger“ ein Freizeit-Blogger oder ein Vollzeit-Berufs-Blogger ist. Und danach  muss man unterscheiden zwischen PR-Aktionen die eher im Bereich Marketing angesiedelt sind, oder ob es um PR-Aktionen aus dem Bereich der Presse-Arbeit geht.  Je nach Konstellation ergeben sich unterschiedliche Lösungen und Ansätze.

Bsp.:

  • Blogger ist Hobby/Freizeit-Blogger: X     Blogger ist Vollzeit-Blogger: Y
  • Unternehmen-PR im Bereich Marketing: A  Unternehmens-PR im Bereich Presse-Arbeit: B
Mögliche Auswirkungen und Unterschiede in den Konstellationen:
  • XA / XB
  • YA / YB
– müssen berücksichtigt werden, bevor eine Aktion durchgeführt wird. 

Bislang reden viele Unternehmen von einer Konstellation „XB“ – sprich der Blogger ist ein Freizeit-Blogger und die PR-Aktion ist aus dem Bereich der Presse-Arbeit.  Und an dieser Stelle gebe ich Don dann wieder Recht. Was hier derzeit gemacht wird, ist der simple Austausch von Namen/Medien – ohne Rücksicht auf die wirklichen Chancen, die sich aus der Veränderung der Medien-Landschaft ergeben.
Zitat Don:

Und heute? PR-Firmen und Hersteller sind wach geworden und laden ausgewählte Blogger auf ihre Pressereisen ein und verteilen auch mal Testwagen. Im Grunde haben die Hersteller aber nur zwei Dinge gemacht. 1. Statt einiger Printkollegen werden jetzt Blogger zu den Events geflogen. 2. Einige Herstellern haben sich einen Monitoringdienst zugelegt, um den Online-Buzz zu messen. Man macht genau das, was man seit 40 Jahren macht, man hat nur ein paar Mitspieler ausgetauscht.

 

Was bleibt? Was wird?

Ich selbst würde für mich 2 Möglichkeiten als „Teilnehmer Y“ sehen. Sowohl das klassische Modell „YB„, adaptiert an die Medienmöglichkeiten:  Sprich WLAN an den Veranstaltungsorten und mehr Zeit für eine  „in time“ Berichterstattung mit Bildern und kurzen Texten auf den eigenen Medienkanälen. (Distributionswege des „Bloggers“!) Hierbei bedarf es einer simplen Anpassung der Strukturen vor Ort, ähnlich der Presse-Arbeitsplätze auf großen Messen und leicht geänderter Time-Schedules.

Als auch – ohne Compliance-Widersprüche – die Variante „YA„.  Hier kommt es nur auf die offene und authentische Kommunikation des Bloggers an. Klare Kennzeichnung für die Tätigkeit – klare Stellung zum Projekt. Blogger sind Einzelpersonen mit professioneller Vernetzung.  Niemand wird einen Jubel-Perser vermuten, wenn man klar kommuniziert – was man gerade, für wen und aus welchem Grund tut. Live-Berichterstattung mit dem Anspruch, den Blickwinkel eines Unternehmens zu reflektieren ist eine Dienstleistung – kein Fähnchen-Schwenk.

Und gerade weil man als „freier Blogger“ nur sich selbst gegenüber Verantwortung trägt und diese Arbeit offen kommuniziert, gibt es keine Glaubwürdigkeits-Falle.  Der Gedanke des „gekauften Journalist“ ist eine Geburt aus dem Zeitalter der Des-Informationen. Einer Zeit in der es nicht möglich war, schnell und einfach über jede gewünschte Information zu verfügen. Blogger bleiben auch bei einer „YA“ Konstellation authentisch – denn – und davon gehe ich einfach aus – Blogger führen einen intensiven Dialog mit der eigenen Leserschaft!

 

Weltrekord für den R8 e-tron

Einen Weltrekord aufstellen, noch bevor man mit dem Fahrzeug auf dem Markt ist. Immer wieder eine gern fabrizierte Marketing-Fingerübung.  Bei Audi hat man sich vermutlich auch überlegt was man wohl braucht um den Audi R8 e-Tron gegen Ende des Jahres mit ordentlichem Wirbel zu vermarkten.

Weltrekord auf der Nordschleife – 8:09,099 Minuten

Natürlich ist es ein wenig merkwürdig, wie man einen Weltrekord für Serienfahrzeuge fahren kann, obwohl das Auto noch nicht auf dem Markt ist, aber – sei es drum – es ist und bleibt beeindruckend. Wann immer es um die Nordschleife geht, steigt die Begeisterung. Und Audi hat die Nordschleife genutzt um zu zeigen was im 380 PS starken Elektro R8 steckt. Am Steuer saß der Gewinner des 24 Stunden Rennens am Nürburgring, Markus Winkelhock.

Audi R8 e-tron: Weltrekord auf der Nuerburgring Nordschleife am 26. Juni 2012
Audi R8 e-tron: Weltrekord auf der Nuerburgring Nordschleife am 26. Juni 2012

Audi R8 e-Tron

Mit dem R8 in Elektromobil-Ausführung will Audi demonstrieren, das der Verzicht auf einen Benzinmotor nicht bedeutet, auf Emotionen, Sportlichkeit und Fahrspaß zu verzichten.  Mit 2 Elektromotoren bestückt, beeindruckt der e-Tron R8 mit einer Leistung von 280 kW und einem Drehmoment von 820Nm.  Audi verspricht für den elektrischen Sportler eine Beschleunigung von Null auf 100 binnen 4.6 Sekunden. Die Topspeed wird mit Rücksicht auf die Akkus auf 200 km/h begrenzt.

Wenn man nicht gerade eine Rekordrunde auf der Nordschleife zurück legen will, dann reicht der 49 KWh Energiespeicher der Akkus für eine Distanz von bis zu 215km.  Der e-Tron wird gegen Ende des Jahres erhältlich sein.

 

Das Auto Differential

Differential

Was haben ein Differential im Auto und eine Absatzfalle im Fußball gemeinsam? 

90% der Beteiligten wissen, worum es geht – und nur 10% verstehen die Details. So ging es mir zumindest lange mit der Abseitsfalle. Dafür habe ich das Differential bereits früh verstanden. Wer jedoch keine Ahnung davon hat, dem kann nun geholfen werden. Mit einem fast 80 Jahre alten Video auf Youtube. Aber vermutlich das beste Video das ich bis dato zum Thema Differential und Funktionsweise des Differential gesehen habe!

..und wie war das mit der Abseitsfalle?

bjoern-mein-auto-blog

Peinliche Nummer, Sixt

Für meinen Valencia-Termin mit Pirelli durfte ich wieder einmal von Frankfurt abfliegen. Weil der Abflug-Termin zeitgleich mit der Abgabe eines Testwagen in Flörsheim verbunden war, musste ich mir mal wieder Gedanken machen, wie ich wohl 4 Tage später nach der Rückkehr aus Spanien,  nach Hause komme. „Nach Hause“ sind in diesem Fall etwa 105 km in Richtung „Am Arsch der Welt“ – Viel grünem Wald und damit auch mit beschränktem ÖPNV.

Trotzdem wagte ich einen kurzen Blick auf die Webseite der Deutschen Bahn. Dort wollte man mir ein Ticket für 60 € anbieten. Nett – aber in Anbetracht der Tatsache, das ich es wirklich hasse – zweimal umzusteigen und auf die Bahn angewiesen zu sein – musste ich einfach weiter suchen.

Flinc! wäre noch eine Alternative gewesen. Auf meine „Mitfahr-Suche“ gab es sogar eine Meldung, zum Glück habe ich das Angebot nicht angenommen, denn dank spanischem Kofferroulette am Flughafen, kam ich nicht wie geplant gegen 18:50 aus dem Terminal, sondern erst um 19:55. Das wäre auch für den freundlichsten „flinc!-Teilnehmer“ zuviel Wartezeit.

Also habe ich mal geschaut, was wohl eine Einwegmiete kostet – dank Journalisten-Rabatt sollte da doch etwas machbar sein. Und in der Tat. Sixt bot mir einen Kompaktwagen für knapp 63 Euro an. One-Way-Miete. Perfekt.

Ich meine ganz unter uns: Gibt es etwas besseres als mit dem „eigenen Auto“ zu fahren? Sicher nicht. Ohne lange nachzudenken habe ich also mit meiner SIXT-Karte den Kompaktwagen gebucht und bin dann auch nach der Landung und der Koffer-Extend-Wartezeit, relaxed zum Sixt-Mietwagencounter geschlendert.

Freundliche Dame, freie Schalter. Die Wahl zwischen Pest und Cholera beim Mietwagen bekommen und mich für Pest entschieden -doch dann, was passierte dann?

Der Dame am Counter frierten die Gesichtszüge ein und sie verschwand für 5 Minuten hinter den Kulissen. Ich wartete. Legte mir die Föhnwelle zurecht, machte die Fingernägel sauber, schob den Koffer hin- und her und da kam die Dame auch schon wieder zurück:

Wir können Ihnen keinen Wagen vermieten!

So sprach es aus dem Mund der Vermiet-Assistenz. Hm. Verflogen der charmante Ton. Verwirrung in meinen Gehirnwindungen.  Wie kann das sein? Ich hab doch diese Karte hier bekommen. Und reserviert – vor 4 Tagen erst. Die Reservierung wurde auch bestätigt. Doch egal. Da stand ich nun. Blamiert vor den wartenden Kunden in meinem Rücken. Bloßgestellt wie ein Mietwagen-Betrüger. Oder einer, dem man mangels Kreditkarten-Deckung den Mietwagen nicht geben will.

Wunderbar. So stellte ich mir immer mein persönliches:

Riiiiiiiiiiitaaaaa, wat kosten die Kondome?

– vor. Aber das lamentieren hilft nix. Mit schwante bereits, was die Ursache sein könnte.

Um doch noch ohne Deutsche Bahn nach hause zu kommen, ging ich gegenüber zu Europcar – holte mir einen VW Polo ab und versuchte in der Zwischenzeit meine  rote Gesichtsfärbung wieder zurück zu fahren.

 

Vor 5 Jahren habe ich mir bei SIXT zu meinem Geburtstag einen BMW Z4 als Coupe gemietet. Da ich im März Geburtstag habe, war der Wagen noch mit Winterreifen ausgerüstet. Trotzdem verbrachte ich einen Teil des Tages am Nürburgring und fuhr während der normalen „Touristenfahrten“ eine entspannte Runde über den Ring. Davon entstand ein Foto. Dieses Foto gelangte bis zur Sixt-Zentrale.

SIXT nahm wohl diese „Fahrt über eine öffentliche Landstraße“ als Grund um mich auf eine Sperrliste zu setzen. Das war 2007. Sollte das noch immer der Grund sein? Warum aber dann die Sixt-Kundenkarte und die Reservierungs-Bestätigung? Merkwürdiger Verein. 

 

Ich habe daraufhin die Presse-Stelle von Sixt angeschrieben und um Aufklärung gebeten und Tatsache:

Der Grund für die Sperre im Sixt System ist folgender:
Sie mieteten am 09.03.2007 in der Sixt Station Frankfurt/Main Flughafen ein Fahrzeug BMW Z4.
Sixt wurde darüber informiert, dass dieses Fahrzeug während Ihrer Miete am 11.03.2007
auf dem Nürburgring gesichtet wurde.
Da dies gegen die AGB der Firma Sixt verstößt, wurden Ihre Daten im System gesperrt.
Da die Sperrfrist mittlerweile abgelaufen ist, wurden Ihre Daten nun mit sofortiger Wirkung wieder von der Sperrliste gelöscht
und Sie können wieder problemlos anmieten.
Wieder 2 Dinge gelernt: 

Zum einen: Eine Fahrt über die Nordschleife verstößt gegen die AGBs von SIXT – aus welchem Grund auch immer, denn die Touristenfahrten sind „Öffentlicher Verkehrsgrund“ und mit Winterreifen auf der Nordschleife hat man in etwa ähnlich viel Spaß wie mit Moonboots am Sandstrand. Und zum anderen: SIXT ist nicht nur extrem nachtragend, sondern auch vergesslich und die internen Abläufe gehören optimiert. Warum bestätigt man erst einen Mietwagen, wenn man diesen später nicht heraus gibt?

Ich kann nun also wieder „problemlos anmieten“ – toll. Nur wird das wohl nicht eintreten, denn meine Sixt-Karte habe ich ebenso bei der Dame am Flughafen-Counter gelassen, wie meine Lust auf Sixt. In der Zukunft miete ich eben bei Europcar.

Da durfte ich heute einen Kundenservice „Erster Klasse“ erleben – dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr!

Aktuelle Suchanfragen:

Pirelli Cinturato P7 Blue – Erste Fahrt

„Reifen testen?“

Als mich der Anruf von Pirelli erreichte, war ich erst ein Mal ein wenig irritiert. Wie habe ich mich denn bitte dafür qualifiziert? Egal. 😉 Reichweite und Glaubwürdigkeit „matters“ und so war es für mich keine Frage, natürlich würde ich zum „Reifen testen“ fliegen. Also bitte. Wann darf man schon mal ohne Rücksicht auf das schwarze Rund ordentlich um die Ecken fliegen?

Im Rahmen des Formel 1 GP in Valencia bekam ich die Möglichkeit, den neuen Pirelli Cinturato P7 Blue zu testen. Und weil Pirelli keine langweilige kleine Firma ist und man mit dem F1-Engagement und dem 25 Jährigen Jubiläum des Sport-Reifens P-Zero zusätzliche Programmpunkte zu bieten hatte – war das gesamte Reifen-Event ein grandiose Veranstaltung. Und am Ende flog ich nach Hause und war in 2 Punkten deutlich klüger: Zum einen: Es gibt ein EU Reifen-Label und zum anderen ist Pirelli der erste Hersteller der einen Reifen anbieten kann, der mit „Doppel A“ die Bestwertung erreicht.

Pirelli Cinturato P7 Blue

Präsentiert wurde der Cinturato sowohl im trockenen, auf einer 200km langen Teststrecke über spanische Straßen die  Autobahnen, Landstraßen als auch kleine Serpentinen-Strecken enthielt. Zum anderen konnten wir auf einer Rennstrecke nahe Valencia (Ricardo Tormo) die Nass-Eigenschaften erfahren. Hierfür wurde von Pirelli ein Teil der Rennstrecke künstlich bewässert.

Der neue Pirelli Cinturato P7 blue – Reifen mit Doppel A Label

Nun bin ich kein Reifentester – gleichwohl habe ich in meinem Leben doch schon den ein oder anderen Euro für Reifen ausgegeben und mein Schwerpunkt lag immer auf den Premium-Reifen von Michelin, Continental, Dunlop und Pirelli. Nur auf meinem Slalom-Golf hatte ich einige Zeit den Toyo Proxess (1998). Ich bilde mir daher ein, den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Reifen durchaus erfahren zu können und auch den Einfluss auf die Fahrdynamik und den Komfort zu spüren.

Was ich natürlich nicht kann, ist einen Reifen – solo – ohne die Möglichkeit für Vergleichsfahrten mit anderen Reifen, in seiner Qualität zu beurteilen. Hierfür hatte Pirelli aber auch zusätzliche Experten eingeladen, die vermutlich deutlich eindeutigere Schlüsse aus den Testfahrten ziehen konnten.

Im nassen konnte ich den Reifen sowohl auf einer Alfa Romeo Giulia mit Frontantrieb, als auch mit einem SLK200 mit Automatik und Heckantrieb erfahren. Da ich keine 1:1 Tests mit anderen Fahrzeugen fahren konnte, wage ich nur eine vorsichtige Einschätzung. Auf der Giulia gefiel mir der Reifen mit einer klar definierten Haftgrenze und einem unproblematischen Verhalten im Grenzbereich.  Beim einlenken gefiel mir die klare Rückmeldung über die anliegende Haftung – überzog man die Lenkung oder beschleunigte zu stark, spürte man den Abriss der Haftung sehr deutlich – allerdings kam der Reifen mit Rücknahme des Gaseinsatzes sofort zurück. Hierbei hatte die Alfa Romeo Giulia nur in einer Kurve, mit starkem Gummiabrieb belegt,  Lust auch mal mit dem feschen Hintern auszuschwenken.

Selbst dem besten Reifen, setzt die Physik die Grenzen!
Selbst dem besten Reifen, setzt die Physik die Grenzen!

Ein weniger differenziertes  Bild auf dem Heckangetriebenen SLK. 

Um die Haftgrenze und die Eigenreaktion des Fahrzeuges zu erfahren, hab ich das ESP natürlich erst ein Mal auf „standby“ geschaltet. Auf der Vorderachse konnte der Cinturato P7 mit klarer Haftgrenze und definiertem Einlenkverhalten auf der nassen Teststrecke glänzen. Die Hinterachse war zwar per Gasstoß jederzeit aus der Haftung zu holen, jedoch überraschte mich der SLK mehrmals mit zickigen Reaktionen. In wie weit das dem Reifen, oder dem SLK geschuldet ist – ich kann es nicht sagen. Interessant in diesem Zusammenhang nur, der aktuelle Testwagen vor dem Haus ist ein SLK250cdi und der hat es auch nicht so mit der Haftung auf der Hinterachse.

[EDIT: Mir fällt gerade auf, der SLK auf dem Bild hatte silberne Felgen – demnach waren auf dem SLK Pirelli P Zero montiert. Peinlicher Fehler meinerseits. Das erklärt natürlich auch das zickigere Fahrverhalten auf Nässe und den schmalen Grenzbereich. *Kopf/Tischkante* Oh mann – da war ich wohl vom Aventador fahren noch so geflashed, das ich das nicht mitbekommen habe! Fuck!]

Die 200km lange Testfahrt auf trockenem Asphalt konnte ich mit einem Audi A5 3.0TDI quattro Sportback zurück legen. Pirelli wollte auf dieser Teststrecke vor allem auf die gesteigerten Komfortmerkmale des neuen Reifen hinweisen. 😉 Da hätte ich wohl ein anderes Auto wählen müssen. Einen A5 3.0 TDI mit Reifen in Seriengröße kann man ganz sicher keinen Mangel an Komfort vorwerfen. Und weil auf der Strecke natürlich die spanischen Tempolimits eingehalten wurden – kenne ich auch den Grenzbereich des Reifen nicht. 😉 Aber ich darf sagen: Es war eine vorzügliche Ausfahrt, mit einer geilen Streckeführung, einem grandiosen Reisefahrzeug und vermutlich war der Reifen schlichtweg grandios – nur ich Grobmotoriker habe es nicht richtig mitbekommen.

200km  Testfahrt mit dem A5 TDI quattro
200km Testfahrt mit dem A5 TDI quattro

Da ich aber sonst über jeden Mangel stolpere – gehe ich davon aus, das der Reifen in der Tat gehalten hat, was versprochen wurde.

Das EU-Reifenlabel.

Das besondere am neuen Cinturato P7 Blue ist eigentlich auch etwas, was man nur schwer direkt erfahren kann. Denn der neue Premium-Reifen von Pirelli ist der erste Reifen der im neuen EU-Label zweimal die Wertung „A“ bekam. Was, warum und wieso – erstmal ein paar Worte zu diesem „Reifenlabel“:

2008 hat die EU-Kommision einen Vorschlag erarbeitet, der sich mit dem  Thema Energieeffizienz von Produkten, Gebäuden und Dienstleistungen beschäftigt hat. Herauskam für Autoreifen ein EU-Reifenlabel das nun ab dem 1. November 2012 für alle neue Reifen verpflichtend wird. Die Grundidee für dieses Label und die Hilfe, die uns Verbrauchern mit diesem Label gegeben wird, ist erst einmal gut.

So lässt sich auf einen Blick die Qualität des Reifen im Bereich: Rollwiderstand, Nasshaftung und Geräuschemission erkennen.  Eigentlich total genial – so kann man sehr schnell erkennen und leicht vergleichen, welcher Reifen, welche Qualitäten hat. Dummerweise besitzen Reifen jedoch noch mehr – oder anders, sie sollten noch mehr Talente besitzen.  Wichtig wäre zum Bsp. die Aquaplanining-Geschwindigkeit, die Fahrstabilität, die Lebensdauer und natürlich die Lenkpräzision.

Aber es ist ein Anfang und Pirelli ist mit dem neuen Cinturato P7 Blue der Coup gelungen, den ersten A/A Reifen auf dem Markt anbieten zu können. Chapeau!  Denn: Ein A in der Nassbrems-Klassifizierung bedeutet zum Bsp.: ein bis zu 2.6 Meter kürzeren Bremsweg als ein Reifen mit einem B auf dem Label. Und je besser in der Rollwiderstand, desto geringer der Kraftstoffverbrauch.

 

 

 

 

 

Aktuelle Suchanfragen:

Mitsubishi ASX 4WD 150 PS Diesel Fahrbericht

Kompakte SUV

Kaum eine Fahrzeugklasse boomt derzeit wie diese.

Ein komapkter SUV ist im Prinzip weder Fisch noch Fleisch. Kein Experte für Offroad-Strecken und mit hohem Aufbau auch auf kurvigen Straßen grundsätzlich weniger talentiert als ein klassischer Familienkombi. Und doch – die Fahrzeugklasse der kompakten SUV boomt seit Jahren.

Zu den unbekannteren, aber dennoch sehr erfolgreichen Vertretern dieser beliebten Fahrzeugklasse gehört ein Japaner, der mittlerweile 2 französische Geschwister bekommen hat – wenn das kein Zeichen für den aktuellen Erfolg ist? Ich frage mich, was macht einen Kompakt-SUV so attraktiv?

Mitsubishi ASX

Der Streber in der Kompakt-SUV Klasse?

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  • Gefahren:  Mitsubishi ASX 4WD – 1.8 DI-D – 150PS Diesel – Instyle
  • Gebaut seit:  2010
  • UVP: 31.890€

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  • Zeitraum:  4 Wochen
  • Ort:  Deutschland | Landstraßen, Stadt, Autobahn
  • Gefahrene KM:  2.950 

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Karosserie: Qualität, Platz, Funktionalität, Sicherheit

Gefällig bis aggressiv. Von hinten und in der Seitenansicht wirkt der kompakte Mitsubishi-SUV eher unauffällig bis gefällig. An der Front jedoch kehrt sich das Bild des Underdogs um, mit dem großen „Jet-Fighter“ Kühlergrill wirkt der japanische Best-Seller plötzlich besonders dynamisch.  Sowohl an der Front, als auch im Heckbereich gefällt der ASX mit seinen kurzen Überhängen. Er wirkt stämmig. Mit einem Kompakt-SUV von der Größe eines Mitsubishi ASX ist man auch auf Parkplatz-Suche nicht völlig überfordert.  4 Erwachsene reisen im Mitsubishi ASX bequem, auch lange Strecken. Beim Gepäck muss man dann jedoch einen Kompromiss eingehen. Der Kofferraum ist mit seinen 330 Litern gerade einmal Klassen-Durchschnitt.

Dafür stimmt der Qualitätseindruck. Nicht scheppert, nichts klappert – alle Karosseriefugen sind penibel sauber und geringen Spaltmaßen ausgeführt. Im Euro-NCAP Crashtest hat der Mitsubishi ASX überzeugende 5 von 5 Sternen erhalten.

Antrieb: Performance, Motor, Getriebe, Effizienz

Der Test-ASX ist mit dem 150PS starken 1.8 Liter Direkteinspritzer-Diesel zum Test angetreten. Neben dem variablen Turbolader hat Mitsubishi bei seinem eigenen Turbodiesel-Motor auch die so genannte MIVEC-Technik verwendet. Hierbei wird dynamisch auf die Steuerzeiten und den Hub der Einlassventile eingewirkt.

Mit 150PS und 300Nm ist der Mitsubishi 1.8 Liter Vierzylinder-Diesel eine echte Wuchtbrumme. Mit kräftigem Anzug und immer bereit für den besonderen dynamischen Antritt. Eine bessere Motorisierung für einen kompakten SUV kann man sich nicht wünschen. Potent in jeder Lebenslage, alleine unter 1.200 Umdrehungen noch ein wenig verschlafen – was sich jedoch – untermalt vom betörenden Turbolader-Sound – schnell ändert.

Als Getriebe steht im 4WD Diesel-ASX nur das manuelle 6-Ganggetriebe zur Wahl. Sieht man von der aggressiv und voreilig agierenden Kupplung mal ab, ist das auch eine passende Lösung. Die Drehzahlsprünge jedoch könnten in den Gängen 2 und 3 ein wenig kleiner ausfallen, umso passender dafür die Gänge 5 und 6. Befindet man sich erst einmal auf der Autobahn, ist der Gang Nummer 6 so gut wie immer angesagt.

Trotz der hohen Bauform läuft der ASX auf der Autobahn mit mehr als 200 km/h stramm gen Horizont, für einen kompakten SUV überraschend dynamisch. Hierbei überzeugt auch das Fahrverhalten mit einem tadellosen Geradeauslauf.

Beeindruckend die Effizienz des 1.8 Liter Dieselmotors. Mit einem Minimalverbrauch von 4,2 Liter auf 100km fürchtet man fast um einen Defekt – doch weit gefehlt, der ASX ist einfach mit einem Motor bestückt, der den großen Spagat zwischen höchster Effizienz und kraftvollem Powerplay beherrscht. Eine 400km Autobahn Vmax-Etappe, die selbstverständlich auch die Tempolimits von 80, 100 und 130 berücksichtigte (Deutsche Autobahnen waren mal unterhaltsamer!)  und mit einer 30km, ambitioniert gefahrenen Landstraßen-Tour endete – brachte den Maximal-Verbrauch auf 11,2 Liter. Ein geradezu lächerlicher Wert für die vielen Vollgas-Kilometer.

Im Alltags-Betrieb dürfen sich ASX 4WD Fahrer auf einen Durchschnitt um die 6 Liter Marke einstellen.

 

Lustwerk 150PS ClearTec Diesel
Lustwerk 150PS ClearTec Diesel

Komfort: Materialqualität Innenraum, Federung, Geräuscheindruck, Sitzposition

Pragmatisch. Weiterhin. Die bereits 2010 eingeführte ASX-Modellreihe überzeugt durch eine durchweg knisterfreie Verarbeitung im Innenraum. Und an einigen ausgewählten Stellen, wie der Armaturenbrett-Oberseite oder der Türverkleidung, wurde ein weicher – angenehmer Kunststoff verwendet. An weniger exponierten Stellen merkt man den Kostendruck im Automobilbau und den strengen Rotstift der Konzern-Controller. In der deutschen Premium-SUV-Klasse ist jeder Fingerkontakt mit dem Fahrzeug deutlich mehr auf haptische Wohlfühl-Erlebnisse ausgerichtet – in der Gesamtbetrachtung findet man jedoch keinen ernsthaften Kritikpunkt am ASX-Innenraum.

Die Sitzposition für Fahrer und Beifahrer überzeugt bereits beim einsteigen – viel angenehmer kann der durchschnittliche Autofahrer nicht in ein Fahrzeug einsteigen – was natürlich auch dem grundsätzlichen SUV-Konzept geschuldet ist. Lange Strecken lassen sich im ASX ermüdungsfrei zurück legen – einzig die „typisch Japaner“  zu kurz geratene Oberschenkelauflage lässt sich am Gestühl des kompakten Crossover SUV als Kritikpunkt ausmachen.

Das Fahrwerk, im ebenfalls als Citroen und Peugeot Zwilling,  erhältlichen ASX trifft in der Abstimmung einen schmalen Grat zwischen,  komfortabel über Bordsteinkanten und stabil auf der Autobahn. Einzig in sehr flüssig gefahrenen Landstraßenkurven wünscht sich der ASX-Pilot eventuell eine etwas straffere Abstimmung der Stabilisatoren um die Seitenneigung ein wenig zu minimieren.

Allradantrieb? Nur in den Bergen notwendig.

Der ASX ist in einer reinen Frontantriebs-Version, oder in der gefahrenen Allradantriebs-Version erhältlich.  Der 4WD-ASX besitzt ein Stellrad für die Einstellung des Allradantriebes. Hierbei darf der Fahrer zwischen der 2WD (Front), einer automatischen 4WD Regelung und einer fixierten Allradeinstellung wählen. Lange Rede, kurzer Sinn: Wer mit seinem ASX in der Zukunft nicht ständig abseits der Straße, auf Wiesen- und Waldwegen, im Schnee und auf Sand unterwegs ist – der kann sich die 4WD Version grundsätzlich sparen.

Der 2WD ASX ist in keiner Fahr-Situation überfordert und der 4WD kann die Vorzüge des Allradantriebes im Alltag so gut wie nie ausfahren.

 

Umwelt: Leergewicht, CO2, Verbrauch, 

Mit knapp 1600kg ist der kompakte SUV kein wirkliches Leichtgewicht und doch – der effiziente Motor lässt sich von dieser „Last“ nicht zum Säufer degradieren. Mit einem NEFZ-Verbrauchswert von 5,6 Liter auf 100 km emittiert der ASX gerade mal 147g CO2 je KM. Für einen so praktischen Allrounder – ein lobenswerter Ansatz.

 

Kosten: Basispreis, Testwagenpreis, Aufpreisliste, Wartung

31.890€ kostet der gefahrene Mitsubishi ASX 4WD 150PS ClearTec Diesel in der Instyle-Ausstattung laut Liste. Die Aufpreisliste bleibt hierbei angenehm kurz und überschaubar. Als Instyle-Variante fährt der ASX mit allen Annehmlichkeiten vor, die man sich als Autofahrer wünscht. Vom Xenon-Licht, über den Licht- und Regensensor, dem großen Glasdach, der überzeugenden HiFi-Anlage bis hin zu einer Rückfahrkamera.

Aufpreis? Eigentlich nur noch für den Metallic-Lack, falls gewünscht.

Laut ADAC belaufen sich die Monatlichen Betriebskosten auf 115€.

 

 

Max. 25 Worte, über:

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Design:

Kompakt. Von vorne bullig bis aggressiv steht der ASX auf der Straße. Die kurzen Überhänge und die kräftig geformte Schulter sorgen für einen dynamischen Auftritt.

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Image:

Mitsubishi 0 Punkte.  Zu unrecht. Nur wenige Hersteller werden so unter Preis gehandelt, wie Mitsubishi. Gerade mit dem ASX spielen die Japaner hier in der Top-Liga.
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Performance:

In der Klasse der kompakten SUV gehört der 150PS Diesel ASX zur Gattung der dynamischen Vertreter seiner Klasse. Natürlich immer im Rahmen der SUV-Welt.
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Happiness:

Es ist so einfach, viele Talente in nur ein Auto zu packen. Das macht Mitsubishi mit dem ASX deutlich. Das sorgt für Glücksgefühle beim Fahrer.

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Ist der Mitsubishi ASX nun der Streber in der Kompakt-SUV-Klasse?

Im positiven Sinne: Ja. Es gibt nur wenige kompakte SUV die im Alltagsbetrieb durch so viele Talente überzeugen. Der ASX ist auf jeden Fall ein Vorzeige-Modell wenn es um die Frage des perfekten Alltagsauto geht. Ausreichend Platz für die Familie und praktisch genug für den Abstecher in die Freizeit-Welt, zu gleich aber auch im Pendler-Alltag ein durch Effizienz und Komfort ausgezeichneter Partner.

Die Qualität der Mitsubishi-Fahrzeuge – abzulesen in der Pannen-Statistik des ADAC – setzt das i-Tüpfelchen auf die Positiv-Liste der vielen Mitsubishi ASX-Talente.

 

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Weiterführende Links:

  • Hersteller
  • Die-Testfahrer.de – Fahrbericht Mitsubishi ASX 2WD
  • Foto-Galerie auf Facebook | folgt

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Blogger-Berichte:

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[toggle title=“Disclosure:“]Der Testwagen von Mitsubishi-Motors Deutschland gestellt. Mein Testurteil ist jedoch unverkäuflich und wurde daher ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!
Dennoch: Danke an Mitsubishi-Motors  für das Testfahrzeug.[/toggle]

Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2012 |  by-nc-nd

Aktuelle Suchanfragen:
Audi ABT S4 Leistungssteigerung

‚S geht immer mehr!

Audis Allradlimousine S4 ist mit 333PS nicht unbedingt als schwächlich zu bezeichnen – ABT legt trotzdem einen nach. 102PS hat der Allgäuer-Tuner noch oben drauf gelegt und so fährt der neue ABT S4 mit 435PS vor.

Die Leistungssteigerung ist natürlich für Limousine und Avant-Modell erhältlich. Neben den 435PS Pferden, stehen dann auch 520 NM – statt der 440Nm bereit um über den Allradantrieb herzufallen.

Wie der Geschäftsführer  des Traditionsreichen Automobil-Tuners, Hans-Jürgen Abt,  bekräftigt – wird mit der ABT-Version des S4 die Sportlichkeit und Dynamik der S4 Modelle noch einmal deutlich gesteigert.  Wenn der Audi S4 die Hallen im Allgäu als ABT S4 verlässt, dann darf er auch frei von elektronischen Fesseln die volle Höchstgeschwindigkeit erreichen – im Falle des ABT S4 stehen dann 282 km/h auf der Uhr.

Neben dem Plus an Motorleistung, kann man im Allgäu natürlich auch die Räder austauschen. Die in 19 und 20 Zoll Größe erhältlichen Leichtmetallräder sorgen dann auch im Stand für den dynamischen Auftritt, der dem ABT Audi S4 gerecht wird.

 

 

24h Nürburgring Team Schubert Video

Ein eindrucksvolles und höchst emotional gestaltetes Video vom Team Schubert Motorsports ist auf Youtube zu finden.

20:51 Minuten die hautnah zeigen, wie es den Rennfahrern vor dem Rennen geht – welche Emotionen in einem Team während des gesamten Rennens herrschen und wie aufwändig die gesamte Vorbereitung auf so ein Rennen ist.

Schubert hatte den Z4 GT3 mit den absoluten Nordschleifen-Cracks besetzt – herauskam eine beeindruckende Pole-Position Time….

..mehr dann im Video:

SLK 250 Der zweite Tag

Irgendwie bin ich nicht 100% Daimler-Kompatibel. Bis jetzt. Was mich stört ist der links oberhalb, hinter dem Lenkrad montierte Distronic-Tempomat Hebel. Den verwende ich bis dato zu gerne um zu blinken.

Eher ein Defekt: Die mit Airscarf ausgerüstete Kopfstütze, die rutscht gerne bei leichtem Kontakt wieder nach unten. Und das Lenkrad steht nicht komplett gerade, bei meinem privaten Auto würde ich jetzt erst Mal die Achse vermessen lassen.

Mitsubishi - Back to the Future

Gute Werbung – schlechte Werbung

Heute: Mitsubishi und ganz klar: Gute Werbung 😉

Wer seine Kindheit Ende der 70ziger, Anfang der 80ziger verlebt hat, der erinnert sich bestimmt bestens an die „Zurück in die Zukunft“ Filme. Teil 1 bis 3 gab es und in der Hauptrolle war immer der etwas schrullig verrückte Professor „Dr. Emmet „Doc“ Brown“ und Marty McFly.  Auch in einer besonderen Automobilen Hauptrolle: Der DeLorean DMC-12 – umgebaut zu einer Genretypischen Zeitmaschine.

Damals waren die Filme echte Straßenfeger und heute findet man alle 3 Teile auf jeden Fall in jeder gut sortierten Online-Videothek und manchmal auch im Free-Tv 🙂

In den USA ist es zu einer guten Sitte geworden, aus Film-Szenen einen Werbe-Clip zu verarbeiten. Oft genug mit neuen Elementen und einer lustigen Wendung. Oder wie im Falle von „Ferris macht Blau“ aus mit einer völlig neuen Geschichte.

Jetzt hat auch Mitsubishi einen solchen Clip 🙂 – leider nur in den USA und leider nur für den Lancer Stufenheck, der sich bei uns in Deutschland deutlich unter Wert verkauft.

Dafür ist der Clip gut gemacht, der Youtube-Tip an diesem wechselhaften Mittwoch lauter dauer:

Mitsubishi – Back to the Future

HONDA CR-V mit 7.000€ Preisvorteil!

Was sich nach einem fast schon unmoralischen Angebot anhört, ist dem anstehenden Modellwechsel geschuldet. HONDA senkt den Einstiegspreis des CR-V von 26.950 Euro auf 22.990 Euro und packt gleich noch Ausstattungsvorteile in die angebotenen Modelle, so das ein Vorteil von bis zu 7.000€ entsteht.

Den HONDA CR-V bin ich selbst schon gefahren, meinen Fahrbericht zum 2.2 I-DTEC mit 150 PS findet ihr „hinter diesem Link“. 

Das Sondermodell nennt sich „Advantage“ und bietet unter anderem eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein DVD-Navisystem und die Rückfahrkamera in Serie an.  Mal ganz unter uns, wer sich einen kompakten SUV kaufen wollte, der kann jetzt mit richtig „fettem“ Preisvorteil einen sehr soliden CR-V kaufen.  Als Antriebsquelle steht der 2.2 i-DTEC Diesel und der 2 Liter Vierzylinder-Diesel zur Wahl.  Beide Motoren leisten 150PS – ab einer Jahresfahrleistung von 12.500km lohnt sich der Diesel im Honda CR-V bereits.

Mit dem fülligen Drehmoment-Verlauf empfiehlt sich der 150PS Diesel sowieso als ideale Motorisierung im kompakten SUV.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von HONDA.

rad-ab.com Jens - Nicht das Stunddouble von Mehmet Özil!

Stratmann fotografiert …

Es war an einem Freitag-Abend in der Ostdeutschen-Provinz. Grund des Zusammentreffens von Jens und mir war eines der größten Mitsubishi-Treffen in Deutschland.  Nachdem Jens und ich am Sportplatz und dem dort geparkten Mitsubishi-Promotion-Truck ankamen, haben wir uns einfach mal den Mitsubishi Evo vom Presse-Oberstudienrat Dr. Büttner ausgeliehen und fuhren tanken. Und waschen.

Eine recht ambitioniert ausgeführte Ausfahrt – 30km bis zur nächsten Shell-Tankstelle – kann in einem 295PS starken Mitsubishi Evo ähnlich wirkungsvoll sein, wie Wasser aus einem Brunnen holen, mit einem Nudelsieb als Eimer-Ersatz. Bei einem Verbrauch von über 25 Liter auf 100km, sind 60 km für eine Tankstellenfahrt irgendwie absurd. Egal. Es hat Spaß gemacht und nach dem Jens und ich den Fahrerplatz getauscht hatten – fuhr ich – besonders ökonomisch. Wir wollten ja dem frisch gewaschenen Evo nicht schon wieder ein Mücken-Massengrab auf den Kühlergrill nageln.

Ich fuhr also – „voll easy“ – und was macht Jens? 

rad-ab.com Jens - Nicht das Stunddouble von Mehmet Özil!
rad-ab.com Jens – Nicht das Stunddouble von Mesut Özil!

Was hier aussieht wie das Stuntdouble von Mesut Özil ist jedoch nur der „rad-ab Jens“.

😉 Na warte Du alte Blogpost-Outputsau, das bekommste zurück 😉

 

Bambi und der Nissan Pathfinder, keine Liebe.

Nissan Pathfinder bei rad-ab.com

Auch der Marco von rad-ab.com durfte sich ein Bild vom Nissan Pathfinder machen. Meine persönliche Testfahrt mit dem Pathfinder endete ja zu früh mit einem Wildschaden.  Die Zeit mit dem 7-Sitzer von Nissan und der „kleinen“ 190PS Dieselmotorisierung war für mich jedoch trotz der Bambi-Attacke eine kurzweilige unter unterhaltsame.

Bambi und der Nissan Pathfinder, keine Liebe.
Bambi und der Nissan Pathfinder, keine Liebe.

Mein Fazit fiel dann auch entsprechend aus:

Ideal für die große Familie oder den aktiven Freizeitsportler. Wo der Pathfinder einen nicht hinbringen kann, da muss man auch nicht hin.

 

Nach der Reparatur des Wildschadens ging der Wagen dann zum Marco – seinen Fahrbericht findet man auf  rad-ab.com — klicklick hin..

 

Formel 1 Valencia – GP Europa

Bei einem Formel 1 Rennen live vor Ort zu sein ist für Motorsport-Freaks schlichtweg geil.  Als Formel 1 Fan bei einem Rennen vor Ort zu sein und dann einen Platz im Paddock Club zu bekommen, das ist ähnlich wie ein 6er im Lotto.

Für Otto-Normalverdiener sind derartige Plätze schlichtweg zu teuer. Für Valencia hätte das Ticket zum Beispiel  3.420€ gekostet. Ohne Parkplatz. Klar 😉

Formel 1 in Valencia

Ich durfte den Renn-Sonntag in Valencia in der Pirelli-Lounge erleben. Unvergesslich.  In Valencia saß man direkt über den Boxen. Wenige Meter oberhalb der Rennwagen.  Es war eine unterhaltsame Show die man geboten bekam. Das Gewusel in der Startaufstellung, die unglaubliche Geräuschkulisse während dem Start. Für einen Motorsport-Fan sind das unbezahlbare Emotionen die man dort einfangen konnte.

Um ganz ehrlich zu sein: Das Rennen an sich, hätte ich am TV vermutlich besser verfolgen können. Wobei natürlich in der Lounge mehr als genug TV-Geräte vorhanden waren und viele andere Gäste haben es auch vorgezogen, nicht auf den Lounge-Balkon zu gehen, sondern das Rennen „live“ am TV zu verfolgen. In einer gut klimatisierten Lounge, mit einem wunderbaren Buffet und bestem Service.

Ich persönlich konnte nicht genug bekommen vom Geruch der Boxengasse.  Wenn ich auch beim Eintritt in die Lounge noch großspurig davon sprach: „Ohrschützer wären für Frauen“ – so habe ich doch kurz nach dem Start den Weg zurück zu den Damen und den Ohrschützern gesucht.

Wenige Meter entfernt vom Starting-Grid ist es eine unvorstellbare Lautstärke die über das Trommelfell herfällt. Man kann im Prinzip nicht von einem definierbaren Geräusch sprechen. Das Ohr ist mit der Lautstärke derart überfordert, dass man nur noch eine Art „klingeln“ vernimmt.   Während sich der Balkon nach dem Start wieder lichtete und die illustre Gesellschaft in großen Teilen dem Renngeschehen auf den Monitoren in der Lounge folgte – genoss ich die Sonne und das kreischen der Formel 1 Boliden bei der Vorbeifahrt.

Einen Formel 1 Boxenstopp live – direkt über dem Rennwagen – zu erleben ist unfassbar. Näher ran? Das schaffen nur die Mechaniker und der Fahrer.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Das Rennen in Valencia hat ausgerechnet der Spanier Fernando Alonso gewonnen und wer wissen will, wie hoch die persönliche Leistung des von Startplatz 11 gestarteten Spaniers war, der muss sich nur das Rennen seines Teamkollegen Massa anschauen, der nur auf Platz 16 in das Ziel kam.  Der von der Pole startende Doppel-Weltmeister Sebastian Vettel fiel, in Führung liegend, mit einem Lichtmaschinen-Defekt aus.

Das Red-Bull Team von Vettel machte sich im Anschluss an das frustrierende Rennen vom Heppenheimer keine neuen Freunde als man von einer „Verschwörung“ redete und damit auf die vermeintlich unnötige Safety-Car-Phase Bezug nehmen wollte.  Sebastian Vettel selbst war enttäuscht – aber auch genug Realist um zu wissen, solche Dinge passieren eben.

Sebastian Vettel nach seinem Ausfall im Interview.
Sebastian Vettel nach seinem Ausfall im Interview.

Überraschungs-Dritter wurde Michael Schumacher, der unter anderem von einer erneuten Darbietung der mangelnden Renn-Intelligenz des Lewis Hamilton und dem unter Druck zu Fehler neigenden Maldonado profitierte.

Hingegen kaum noch eine Überraschung: Der Zweite Platz von Kimi Räikkönen. Der Wiedereinsteiger in die Formel 1 und sein Lotus-Team, werden immer mehr zum Favoriten-Schreck.

Iceman auf P2 in Valencia
Iceman auf P2 in Valencia

Mangelnde sportliche Fairness darf man unterdessen dem spanischen Publikum vor Ort attestieren, die Jubelschreie nach dem Vettel-Ausfall waren für einfache Rennfan-Freude dann doch ein wenig überlaut. Nun denn. Vettel und RedBull werden spätestens in Silverstone wieder bei der Musik sein und eventuell schafft Sebastian dann auch dort eine Wiederholung seiner Euro-GP Pole. Und da man im englischen Wetterbericht die Temperaturen aus Valencia vermutlich nur vom Geologie-Unterricht aus der Schule kennt, dürfte auch die Kühlung für die Lichtmaschine des RedBull Boliden keine Probleme mehr bereiten.

Auf einen spannenden England-GP am 8.Juli.

Lamborghini Aventador

In einigen Teilen Spaniens wird die blutige Tradition des Stierkampfes noch immer ausgeübt. Es ist das ungleiche Spiel zwischen dem Menschen und einem Tier, dessen Zukunft in vielen Fällen bereits besiegelt ist.

In diesem ritualisierten Schaukampf reizt der in Landes-Folklore auftretende Matador den Stier zu immer neuen Attacken auf das Muleta, das rote Tuch. Am Ende des Schaukampfes stirbt der erschöpfte Stier durch den tiefen Stich mit einem langen Degen. Das blutige Ritual endet mit dem Tod des Tieres  und das Publikum spendet dem Matador Anerkennung und Applaus.

Für meinen ganz persönlichen Stierkampf bin ich – wie passend – in dieses wunderschöne Land mit dieser sehr fragwürdigen Stierkampf-Kultur gekommen.

Mein Stier:

Der Lamborghini Aventador

Der italienische Sportwagen-Spezialist und die heutige Volkswagen-Konzerntocher Lamborghini hat dem hauseigenen Supersportwagen den Namen eines „besonders tapferen“ Kampfstieres gegeben. Wie passend, dieses Fahrzeug gerade auf einer spanischen Rennstrecke zu erfahren. Die Übersetzung Aventador ist ebenso gleichzusetzen mit dem Ausruf: „jemanden in den Hintern zu treten“. Wieder Bingo.

Auf der ehemaligen GP-Rennstrecke von Valencia (nicht zu verwechseln mit der neuen F1 Strecke im Hafen) steht er bereit: Der Stier.

Die Bestie in Stealthfighter-Optik.

Lamborghini Aventador - Der tapfere Stier
Lamborghini Aventador – Der tapfere Stier

Die spanische Sommer-Hitzer flimmert über den heißen Asphalt und der Kampfstier räuspert sich im Leerlauf warm und wartet nur darauf, den Lamborghini-Novizen mit einem kräftigen Tritt in den Allerwertesten zu verunsichern.

6.5 Liter Hubraum verteilt auf 12 Zylinder – Downsizing sieht anders aus. Aber hier soll auch nicht tief gestapelt werden, hier soll die Physik in ihren Grenzen gedehnt und die Fahrer-Synapsen auf alle Zeit versaut werden.

700PS warten dreckig röchelnd darauf, aus dem Leerlauf befreit zu werden. Doch wer den Stier reizt, der sollte sich bewusst sein – nicht jeder Matador kommt ungeschoren aus der Arena. Ein Stier ist und bleibt ein gewaltiges Tier. Kraftvoll. Explosiv. Unberechenbar und mit der animalischen Lust für die endgültige Entscheidung gesegnet.

Die massige Erscheinung des Lamborghini Aventador steht im absurden Widerspruch zur Cockpit-Ergonomie. Fast erscheint es, als hätten die Entwickler in Sant’Agata Bolognese dem Motor mehr Platz zugestanden als dem Piloten. Zwei Mann Besatzung sind in diesem allradangetriebenen Boden-Boden Marschflugkörper per Schalensitze der Marke „belederter Schraubstock“ zu verstauen – mit Helm auf dem Kopf erinnert die Sitzhaltung für breitgewachsene Mittel-Europäer jedoch eher an die Motorradausfahrt von Kermit dem Frosch.

Tür zu. Die Knie angewinkelt auf Höhe der in Voll-Aluminium ausgeführten Schaltpaddel.  Zaghaft und mit enormen Respekt vor dem 12-Ender im Fahrerrücken wird das Gaspedal sensibel gestreichelt, was den Drehzahlmesser dazu veranlasst zu zucken – das automatisierte Getriebe jedoch versteht die so zimperlich ausgeführte Anforderung nach Vortrieb nicht und bleibt im Leerlauf.

Derweil enteilt der als Begleitung geplante und voraus fahrende Instruktor im Gallardo Super Trofeo. Nervöses Händeschwitzen. Pulsschlag steigt. Der Gasfuss zuckt stärker.  Im Rücken – auf Höhe der Ohren – zündet eine Gasgemischladung nach der anderen in den 12 Explosionskammern.  Der besonders tapfere Stier-Bändiger fährt nicht an, er hüpft förmlich auf Landstraßen-Geschwindigkeit.

Jetzt nicht nervös werden. Mehr Gas, ein kleiner Zug am rechten Paddel, das Getriebe knallt ansatzlos die zweite Gangstufe durch das Getriebegehäuse.  Im zweiten Gang sollte – dank Allradantrieb – die Leistung in Form von 700 wilden Hengsten in Vortrieb umsetzbar sein. Jetzt oder nie schreit das Kleinhiern dem Gasfuß zu – Befehl – Ausführung und noch bevor der Wiederhall des Gaswunsches verklungen ist, explodiert der 6.5 Liter große V12 förmlich. Der behelmte Fahrerkopf knallt dumpf an die Kopfstützen.

Fuck!

Während die Augen nicht wissen, ob sie dem enteilenden Instruktor im Voraus-Fahrzeug folgen sollen, dem Streckenverlauf oder doch lieber dem lustvollen Schauspiel der Cockpit-Instrumente – durchströmt bereits das angeforderte Adrenalin den Körper. Bremsen. Einlenken. Gas

noch binnen der Sekunde in der, im durch zweitklassige Sportwagen dressierten Fahrerhirn, die Frage aufkommt, ob es wirklich sinnvoll sein kann, mit derart viel Nachdruck den Nerv des Stieres mit dem Abruf der vollen Leistung heraus zu fordern, zieht der über 4 Räder angetriebene Aventador die Kurve zu einer Geraden glatt.

Die Pirelli P Zero Bereifung formt leichte Wellen in den heißen Asphalt, während 700PS dafür sorgen, dass im Hirn des Fahrers die gewohnten Abläufe zur Lebenserhaltung durcheinander kommen. Atmen. Einatmen. Ausatmen. Wiederholen.

Kurvenlinien? Apex suchen?

Keine Zeit – der italienische Stier beamt den Fahrer, untermalt von akustischer Weltuntergangsmelodie, von Biegung zu Biegung. Kurven werden zu extrem kurzweiligen Lenkrad-Übungen. Die Vollendung der Automobilen-Lust befindet sich hinter der rechten Hälfte des Lenkrades und befehligt das Getriebe. Auf die lange Start- und Zielgerade einbiegend, verliert der Gasfuß jeden Kontakt zum Verstand und hämmert – bereit für das Automobile-Armaggedon – das rechte Pedal in das Bodenblech.  2ter-3ter-4ter-5ter Gang – Ohne Rücksicht auf die Halswirbel des Fahrers werden die Fahrstufen mit der Sensibilität eines Presslufthammers eingelegt. Wer in dieser Phase nicht daran denkt, den Körper zur Atmung zu zwingen, sollte hoffen – bis zum Ende des Schauspiels (das könnten 350 km/h sein) genug Sauerstoff gebunkert zu haben.

Am Ende der langen Gerade liegen 253 km/h an – Anker werfen. Vollverzahnung der P Zero mit dem Asphalt. Reifengummi verwandelt sich in schwarzen Klebstoff. Volle Verzögerung bedeutet aber auch, dem Asphalt jede Falte heraus zu ziehen. Straffung der Oberfläche und mit anschließender Wellenbildung am Ende des Bremsvorgangs werden befürchtet.

Nach 2 Runden ist die kurze Affäre mit dem Aventador vorbei.

Eine Beziehung, die so explosiv begann wird beendet durch den Zeitdruck um das Event herum – das Erlebnis im Zusammenspiel mit dem Stier soll auch anderen ermöglicht werden.

Atemlos steige ich aus dem Kampfstier. Vor Erregung und Adrenalin zuckt mein rechtes Bein. Schweißnass der Rücken. Glückshormone tanzen innerlich einen Tango,  lustvolles Kribbeln auf dem Level der ersten Liebesnacht  mit der Traumfrau  macht sich breit im Körper.

Zwei Dinge stehen fest nach dieser Erfahrung:

  1. Ein Lamborghini Aventador wäre als Lustfahrzeug eine Liga weitab jeglicher konventioneller Beziehungen, für Blümchensex ist ein Kampfstier nicht zu haben.
  2. Und wären alle Kampfstiere so tapfer und kraftvoll wie der Aventador – der Stierkampf wäre in Spanien bereits seit langer Zeit, in Ermangelung von Matadoren, ausgestorben.

 

Mehr Fotos auf Facebook!

[toggle title=“Disclosure:“]Die Kosten für Reise und Übernachtung wurden von Pirelli übernommen. Mein Testurteil ist jedoch unverkäuflich und wurde daher ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!
Dennoch: Danke an Pirelli  für die Einladung.[/toggle]

Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2012 |

Aktuelle Suchanfragen:

#tgif – Und es ist wieder Freitag

Diese Woche hatte für alle gläubigen Volksgruppen in Deutschland einen Brückentag und damit nur 4 reguläre Werktage.

Ganz egal wie viele Werktage – der Freitag ist immer willkommen und daher, ein neuer #tgif Blogbeitrag:

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Audi auf dem Pikes Peak – Mal wieder.

Am 8. Juli findet wieder das Pikes Peak Bergrennen statt und neben dem Elektrorenner von Mitsubishi, werden auch zwei alte Bekannten „am Berg“ anzutreffen sein.

Walter Röhrl und der Audi S1

Das Bergrennen in Colorado hat den schönen Beinamen:  Race to the Clouds. Audi hat dieses Rennen zu den Wolken bereits 4 mal gewonnen. 1984/1985/1986 und zu letzt 1987 mit Walter Röhrl am Steuer.

In diesem Jahr ist es wieder soweit – der Berg wird gestürmt – wieder mit Walter Röhrl, wieder mit dem legendären Audi Sport Quattro S1 in der Pikes Peak Version.  Mensch, was für eine Geschichte – was für ein Rennen.

Auf meiner „To Do“-Liste steht dieses Event ganz weit oben.

Chris Harris fährt den neuen Audi RS4

Die Videos von Chris Harris sind einfach gut – nicht ganz so unterhaltsam wie die Jeremy Clarkson Clips, aber dafür  auch vermutlich nicht ganz so teuer in der Herstellung.

Audi hat in der letzten Woche den Audi RS4 auf dem A1-Ring bei Zeltweg in Österreich der interessierten Motorpresse vorgestellt. Meine Person war nicht eingeladen und so muss ich mir nun auf Youtube anschauen, was Chris Harris zum neuen AUDI RS4 sagt.

Und es gibt eine Überraschung am Ende – wer hätte gedacht, dass Chris Harris ein Fazit zieht, das so ausfällt – wie es ausfällt 😉 Ihr seid schlauer nach dem Clip ..

Lamborghini-Dreh ohne Drohne!

Der von uns produzierte Drohnen-Clip mit dem Honda Civic als Hauptdarsteller, braucht noch ein paar Tage zum rendern – so lange müssen wir uns wohl mit Videomaterial wie diesem aushelfen 😉

Frei nach dem Motto: Klar, ein echter Hubschrauber ist noch geiler – verfährt dieser Lamorghini Clip.

Wenn ich mir aber vorstelle, was man in dieser Umgebung mit einer Drohne so alles hätte machen können und wie es wohl aussieht, wenn man mit einem Allrad-Sportwagen durch verschneite Straßen fräst – dann kann der folgende Lamob-Clip nur als Appetizer für das dienen, was noch kommen kann!