Mercedes-Benz – Im Bloglight

Taraaa! Es ist wieder soweit! Bloglight-Zeit! Und in diesem Monat wurde es – Überraschung:

Mercedes-Benz

Nun kann man es sich leicht machen und sagen: „Ja klar, Daimler hat ja in diesem Monat auch wieder die Hintern der Blogger-Gemeinde gepudert“ – aber nein, ich für meinen Teil darf aufrecht stehend sagen – bewusst in Anspruch nehmen, ein kritischer Zeitgenosse zu sein, der sich nicht durch 5-Sterne Kempinski, Charterflug und warmen Leberkäse beeindrucken lässt. Im Gegenteil – je größer der Aufwand, desto kritischer der Habegger. Das war immer so – das bleibt so.

Nein – ich habe meine Stimme in diesem Monat auch ganz bewusst an Mercedes vergeben (hab ich?) – denn es gibt für mich 2 gute Gründe, das Engagement von Daimler in der Blogwelt und ganz allgemein zu würdigen:

  • Die neue A(uja)-Klasse
  • Social Publish

Zunächst zur neuen A-Klasse:

Was habe ich am Anfang nicht alles über die neue A-Klasse geschrieben? Negativ war meine Grundstimmung. Zu sehr hat mich die alte A-Klasse erschreckt. Abgeschreckt. Einen Road-Trip in einer alten A-Klasse hätte mir vermutlich eher die Laune verdorben, als 1200km im Smart. Nun gut.  Als ich dann aber zum ersten Mal der neuen A-Klasse gegenüber stand, waren meine Vorurteile bereits am dahin schmelzen, wie Wassereis im Deutschen Sommer. (Okay, kein gelungener Vergleich!)

Nach einigen Stunden in der neuen A-Klasse und ein paar gefahrenen Kilometern musste ich mir dann aber eingestehen: „Gar nicht so schlecht, diese A-Klasse“.  Das betrifft sowohl das grundsätzliche Package des Fahrzeuges, als auch das Design. In echt. In Farbe und vor allem in Mattgrau habe ich sofort Lust gehabt, den Testwagen nicht wieder abzugeben, sondern einfach von Slowenien direkt nach Hause zu fahren.  War mir ja fast peinlich. So als Mercedes-Benz-Disser.

Und weil die neue A-Klasse gelungen ist, habe ich fast ein wenig Hoffnung, dass dieses Modell nicht zum Disaster wird. Meine Befürchtungen waren immer, dass es sich Daimler mit der neuen A-Klasse bei den „alten“ Käufern verscherzt, dank Frontantrieb-Notlösung aber auch keine Chance gegen Audi A3 und 1er BMW hat. Doch – jetzt, nun – ich glaube es besteht Hoffnung 🙂 – Punkt 1: Der Mut, ein Konzept auf den Kopf zu stellen.  

Mercedes-Benz social publish

Was das ist, wie es funktioniert, dass haben genug Kollegen vor mir bereits erklärt.  Das fange ich jetzt nicht mehr an. Ich finde es aber interessant, dass ein Konzern wie Daimler mit diesem Interaktionsmodell um die Ecke kommt.  Ausgerechnet Daimler. Pah. Ich hätte mir das von anderen Herstellern zu erst gewünscht.  Da ich selbst ein social media Freak bin, kann ich dieses Projekt nur „geil“ finden. Und auch hier wieder:  Der Mut, damit den Vorsprung durch (social media Online-) Technik zu wagen! Geil.

 

Da war noch was:

Es gibt eigentlich noch einen Dritten Grund für mich, in diesem Monat den Hersteller Mercedes-Benz mit dem Bloglight zu belohnen. Der liegt jedoch eher im persönlichen Bereich und betrifft einen der Macher hinter dem „social media Erfolg“ von Daimler. Sein Name? Würth. Wolfgang Würth.

Nachdem wir uns online erst ein wenig beschnuppert haben und danach für eine Zeit lang überzeugt waren, einander besser zu ignorieren – fand er doch die innere Größe, noch einmal auf mich zu zu gehen und – was soll ich sagen? Wolfgang Würth ist ein guter Typ – okay – er arbeitet „beim Daimler“ – aber trotz des Altersunterschiedes, ticken wir in vielen Punkten gar nicht so verschieden.

Nach Elena Funk bei Škoda ist Wolfgang Würth der zweite echte Social-Media Profi, den ich bei einem Hersteller kennen lernen durfte .. es besteht also Hoffnung 😉 (für die A-Klasse, für mich, für Daimler, für die bunte Bloggerwelt…)

 

Im übrigen gibt es wie immer auch noch ein paar Kollegen, die sehen das mit dem Bloglight des Monats ganz ähnlich:

Hinweis: Ich bin gerade aus Afrika zurück und fahre nun eine Woche nach Italien – es kann daher sein, dass nicht alle beteiligten Blogger aufgelistet sind, das wird natürlich nachgeholt 😉

300 SL mit Elektroantrieb

Ja, richtig gelesen, es gibt einen 300SL mit Elektroantrieb. Das Fahrzeug wurde im klassischen Silber lackiert und wird mit einer roten Innenausstattung ausgeliefert.

Wow – da mag sich manch einer denken: Ein SL der Klassiker schlechthin, ein 300er Flügeltürer, den kann man doch nicht mit einem Elektroantrieb ausrüsten. Doch es geht und in diesem Fall sind auch die Flügeltüren auf der Strecke geblieben und der 300er SL wurde zum schicken Cabrio.

Für viele Piloten im Elektro-SL mag das Lenkrad auf den ersten Blick ein wenig groß erscheinen, aber es wird sich heraus stellen, für die optimale Fahrfreude ist der Lenkrad-Durchmesser absolut ideal geworden.  Die Gewichtsverteilung wurde optimiert und mit dem Platz fast direkt über der Hinterachse ist der Weg frei, für ein besonderes Fahrerlebnis.

Der W198 II mit Elektroantrieb ist auch kein völlig überteuertes Einzelstück – im Gegenteil, es könnte sich als echter Top-Seller heraus stellen.

Natürlich ist auch der Elektro SL vom TÜV auf seine Sicherheit geprüft worden und es gibt keine Beanstandungen – so das man die Bestellung für den Elektro-SL hier problemlos durchführen kann.

Neben dem schicken Kinder SL mit Elektroantrieb gibt es noch einige andere, ganz schöne feine Spielsachen 😉 und manches ist dann auch für die „großen Kinder“ geeignet. Neben den attraktiven Rennsport-Reminiszenz Uhren, findet sich natürlich auch das passende Fan-Equipment für Mercedes-Benz Formel 1 Fans.

Ich persönlich könnte einige Euro los werden im Mercedes-Benz Shop – am besten Ihr schaut selbst ein Mal in den Shop – HIER lang..

 

150 Jahre Opel

Opel ist kein Autohersteller mehr

Es gab bereits einige Beiträge in meinem Blog zum Thema: „Opel“ und meine Position zur aktuellen Lage ist klar: Opel könnte ein toller Automobil-Hersteller sein.  Nun denn. Aufgrund meiner oft recht polemischen Artikel über den Rüsselsheimer „Laden“, antwortet mir die Opel-Presseabteilung auch nicht auf Anfragen.  Was mir im übrigen mittlerweile egal ist. Es gibt genug weitere, sehr interessante und deutlich kommunikativere Automobil-Hersteller.

Opel steckt in einer Krise. Mit dieser Headline würde man heute keine Zeitung mehr verkaufen, zu abgedroschen und vollkommen verbraucht. Das Wort Krise wurde im Zusammenhang mit dem Hersteller inflationär oft verwendet. Neue Headlines braucht die Welt:

„Opel ist kein Autohersteller mehr, Opel ist ein Industriedrama“ 

(Zitat: http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/autoindustrie/:ruesselsheimer-industriedrama-gm-ramponiert-das-opel-image/70064240.html)

Ich kann dem Autor Sven Clausen nur zustimmen. Besonders lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch ein Beitrag auf Motor-Talk: „Die schwarze Serie von Rüsselsheim„.  Es ist eine traurige Geschichte, mit welchen Vergleichen man die aktuelle Situation von Opel beschreiben muss. Doch ich sehe auch keine Lösung für Opel. Traurig ist in diesem Zusammenhang natürlich auch der Umgang mit Kritikern und das extrem schlechte Kommunikationsverhalten der Opel-PR Abteilung.

Nun denn. Jeder bekommt was er verdient. Ein Kommentar unter dem ftd.de Artikel fragte lapidar: „Warum benennt man Opel nicht einfach in Chevrolet um?“ Gute Frage – eventuell erleben wir das ja auch noch. Eine eigene Markenkultur hat Opel sowieso nicht mehr. Was fehlt: Eigene Modelle mit Charakter,  Motorsportliches Engagement und faszinierende Produkte mit echtem Opel-Charakter. Stattdessen: Nur noch Marketing-Luftblasen die aus Rüsselsheim kommen.

Schade.

 

Abenteuer. Mit Škoda in Namibia.

Es waren wunderbare Tage in der Namib-Naukluft-Wüste. In Swakopmund. In Windhoek und am Mount Etjo.   Škoda – dieser kleine Hersteller aus Tschechien (okay, Teil des großen VW-Konzern) hat es geschafft, für viele Momente der Sprachlosigkeit bei mir zu sorgen.  Mit dem knapp 1.300km langen Trip durch Namibia wollte man uns unter anderem zeigen, welche Möglichkeiten im kompakten SUV von Škoda, dem Yeti stecken.

Hätte man mir zuvor gesagt, welche Passagen wir mit dem kleinen Allradler bewältigen werden – ich wäre fest davon überzeugt gewesen, dass wir stecken bleiben. Aber dem war nicht so. Außer ein wenig Schwund im Reifenlager und einem Schaden, der durch sportliche Fahrweise verursacht wurde – gab es keine Probleme am 4×4 aus Tschechien.

Es wird noch einen Clip zum „Abenteuer Namibia“ geben und natürlich noch viele Fotos! Als kleinen Appetizer für heute Abend nur 4 Fotos 😉

 

Nissan Juke Fahrbericht Front

Fahrbericht Nissan Juke

Flink und durstig.

Es gibt keine Schublade für diese Fahrzeugklasse. Was Nissan unter dem Namen Juke vor 2 Jahren auf den Markt gebracht hat, bricht mit allen Konventionen. Aus SUV und Coupé wird ein Crossover der aus beiden Welten das beste vereinen will. Anders als der BMW X6, der ein ebensolcher Wandler auf den Grenzlinien der Fahrzeuggestaltung ist, hat Nissan für seine Kreation 2 Plattformgrößen kleiner gewählt und schafft es in der Basis-Variante des Juke sogar, einen Grundpreis von unter 17.000€ zu realisieren. Für ein völlig neues und vermeintlich „modernes“ Fahrzeugkonzept eine echte Offerte.

Wir sind jedoch nicht den Basis-Benziner mit Frontantrieb gefahren, sondern konnten den 1.6 Turbo mit 19oPS und Allradantrieb testen.

[one_third last=“no“] TorqueVectoring: Im Allrad-Juke kommt ein aktives Hinterachs-Differential zum Einsatz, dass es ermöglicht dem Kurvenäußeren Rad mehr Drehmoment zu zu teilen als üblich. Damit erzeugt man einen Mitlenk-Effekt der Hinterachse, der zu einer gesteigerten Agilität führt.

Downsizing: Im Nissan Juke vertrauen die Japaner auf einen 1.6l 4 Zylinder Motor mit Turboaufladung um die Leistung von 190PS und 240Nm zu erreichen. Damit folgt man dem Trend zu kleineren und effizienteren Motoren. Der Vorteil verwandelt sich jedoch bei häufigem Leistungseinsatz in einen Nachteil. Das war auch beim Verbrauch des Juke abzulesen.  [/one_third]

Nissan Juke 1.6 DIG-T Tekna 4×4 CVT

Der Innenraum ist leider nicht ganz so groß und lang wie es die korrekte  Modellbezeichnung des Crossovers vermuten lassen würde.  Sitzt man in der ersten Reihe noch entspannt und freut sich über eine unterhaltsames Innenraumdesign, so möchte man die Rücksitzbank nicht unbedingt den besten Freunden als Sitzgelegenheit für längere Fahrten anbieten.

Das ungewöhnliche Außendesign findet im inneren eine Fortsetzung in Form eines Motorrad-Tanks der als Raumtrenner zwischen Fahrer und Beifahrer fungiert. Der pfiffige Design-Gag soll den Bogen zu fahraktiven und handlichen Motorrädern spannen und beheimatet im Falle des Juke natürlich keine Spritvorräte.  Er ist viel mehr eine verbildlichte Abhandlung über den Spaß den der Juke Fahrer auf Landstraßen erwarten soll.  Und in der Tat.

Ausgerüstet mit dem 190PS Turbo Motor bietet der Juke genug Leistung um kraftvoll auf die Landstraße hinaus zu toben. So lange man es mit der digitalen Steuerung des Gaspedals nicht übertreibt, kann man sich im Juke sogar mit der Funktion des stufenlosen Getriebes anfreunden. Man hat es bei Nissan verstanden, diese stufenlose Getriebeeinheit so zu programmieren, das man bei ein wenig gefühlvollen Gaseinsatz nicht mit erbarmungslosen Drehzahl-Orgien vorwärts stürmt sondern, für ein Auto dieser Größe angemessen souverän, auf der Welle von 240Nm Drehmoment davon düst.

Auf Landstraßen erkennt man dann die größten Talente dieses kleinen Mischlings. Es die durch das Torque-Vectoring Differential hervorgerufene Agilität, die in ihrer Perfektion schon fast an die Eleganz eines Tiefschnee-Skifahrers erinnern kann, der gerade genüßlich von einer zur anderen Seite wedelt.

Während das Fahrwerk des Juke 4×4 für eine ungeahnte Agilität sorgt und so das Licht der Fahrfreude auf allen Wegen vorneweg leuchtet, sind die am Juke verbauten Hauptscheinwerfer anscheinend für eine überzeugende Lichtvorstellung nicht mehr zuständig.  Nissan verbaut, vermutlich aus Kostengründen, an der Front des Juke so genannte H4 Scheinwerfer. Die Lichtleistung ist einem Fahrzeug mit einem Gesamtpreis von 25.140€ in dem von uns gefahrenen Modell nicht würdig.

Zum Schluss ein Wort zum Benzinverbrauch. Die Verbindung aus stufenlosem Getriebe, kleinem Hubraum, Turbolader und fahraktiver Fahrwerksabstimmung ist nicht geeignet neue Rekorde beim Benzin sparen aufzustellen – das zeigt leider auch der Juke 1.6 DIG-T. Ein Durchschnittsverbrauch von knapp 10l darf als „zu hoch“ bewertet werden.

Hier wäre ein kräftiger Dieselmotor mit einem Doppelkupplungsgetriebe die bessere Motorisierung. Beides hat Nissan im Konzern zur Verfügung … Wir würden uns darauf freuen!

[toggle title=“Vorteile„]Spaß macht der Juke in der Turbo-Allrad-Variante vor allem auf Landstraßen. Das Handling des Juke überzeugt auf ganzer Linie. Der Fahrkomfort bei niedrigen Geschwindigkeiten ist trotz der Agilität auf Landstraßen absolut in Ordnung. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Wirkliche Kritik kann man abseits der unstrittigen Design-Philosophie nur am Benzinverbrauch des Juke anbringen. Hier sollte Nissan nachbessern.  [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: 7,6l auf 100km
  • Testverbrauch min:  8,3l auf 100km
  • Testverbrauch max: 12,6l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 9,9l auf 100km

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • Tempomat
  • Klimaanlage
  • Nissan Dynamic Control System

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • Moderne Lichttechnik für die Hauptscheinwerfer
  • Kofferaumtiefe
  • Kraftvoller Diesel-Motor mit Doppelkupplungsgetriebe

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Einparkhilfe hinten (Sinnvoll!)

[/crosslist][/tab]
[tab id=3][one_half last=“no“]

Komfort

[arrowlist]

  • 6/ 10 Federung leer
  • 6 / 10 Federung beladen
  • 5 / 10 Fahrgeräusche innen

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrverhalten

[arrowlist]

  • 8/ 10 Kurvenhandling
  • 9/ 10 Stabilität Vmax
  • 9 / 10 Mechanischer Grip

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten

[arrowlist]

  • 6 / 10 Grundpreis
  • 8 / 10 Ausstattung
  • 0 / 10 Verbrauch

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb

[arrowlist]

  • 2 / 10 Laufkultur des Motors
  • 5 / 10 Beschleunigung
  • 5 / 10 Höchstgeschwindigkeit

[/arrowlist]

[/one_half]

[/tab]

[/tabs]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Der Nissan Juke ist ein Auto für Menschen mit einem festen Selbstbewusstsein.

Das Design des Juke kann man mögen, vermutlich aber nur lieben oder hassen. Zu stark sind die Meinungen der Kollegen auseinandergegangen. Die einen finden den Juke eine aufregende Abwechslung im allerlei der täglichen Straßen – die anderen finden die Gestaltung von Elementen wie den aufgesetzten Blinkern einfach unmöglich.

Der Juke ist auf jeden Fall ein Auto für Individualisten – man sollte jedoch darauf vorbereitet sein, das das Topmodell neben dem großen Fahrspaß auch den großen Durst mitgebracht hat.

Wer sich für einen Juke entscheidet, der kann sich auf einen ungewöhnlichen Reisepartner freuen, einen von der Sorte der am Abend lieber noch eine Runde um den Block dreht, als sich faul auf die Couch zu setzen.

Sind Sie jung genug für den Juke?

[/highlight]

[toggle title=“Daten im Überblick:“]

 Nissan Juke 1.6 DIG-T 4×4 CVT
 Bemerkungen:
Erstzulassung:
Motortyp: Vierzylinder Reihenmotor, 4-Ventile DOHC, Benzindirekteinspritzer
Hubraum in ccm³: 1618
max. Leistung bei min-1: 140 kW / 190 PS – 5.600
max. Drehmoment bei min-1: 240 Nm – 2.000 / 5.600
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Allradantrieb ALL-MODE 4×4
Antriebsart, optional: Frontantrieb
Getriebeart, serienmäßig: Stufenloses Automatikgetriebe
Getriebeart, optional: 5- oder6-Gang Getriebe (je nach Motorisierung)
Leergewicht: 1465 kg
maximale Zuladung: 395 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8,4 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 200 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 201 km/h
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 7,6l / 100km Benzin 95 Oktan
CO2-Emission, kombiniert: 175 g/km
Abgasnorm EU 5
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 8,3l / 100km
Testverbrauch: max 12,6l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 9,9l / 100km
km-Stand Testbeginn:
km-Stand Testende:
Unterhaltskosten im Monat in Euro 304 €
Versicherung: 68 €
Verbrauch: 193 €
KFZ-Steuer: 9 €
Wartung 34 €
Basispreis: 16.900 € (1.6 4×2 – VISIA)
Testwagenpreis: 25.140 €

[/toggle]

[arrowlist]

[/arrowlist]

Hinweis: Dieser Fahrbericht erschien ursprünglich unter: http://autofahrer-zeitung.de/fahrbericht-nissan-juke-55430/

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Aktuelle Suchanfragen:
Alfa Romeo Alfetta GTV 2.0 (1976-1980)

Transaxle – So muss das!

Wenn man an einem Auto die Hinterachse nur mitschleift, damit der Auspuff nicht am Boden kratzt, dann spreche ich ja gerne von einem Hausfrauenmobil.  Diese Hausfrauenmobile zeichnen sich durch Frontantrieb und dem natürlichen Lebensraum zwischen Edeka, Kindergarten und Beauty-Saloon aus.

Das es auch anders geht, zeigen die echten Autos. Autos für „echte Kerle“ –  mit Heckantrieb und im besten Fall mit einem Transaxle-System.

Transaxle?

Der klassische Antrieb bedeutet: Motor liefert kraft an das Getriebe, das Getriebe schafft für die passende Übersetzung und reicht die Leistung weiter an die Räder. Bei dem Frontantriebs-Modell schlechthin, dem VW Golf, sitzt der Motor vorne und der Antrieb erfolgt auch über die Vorderachse.  In dem Fall sitzt das Getriebe dann auch direkt am Motor. Die Vorteile von dieser Aufteilung sind die kompakte Einheit aus Motor, Getriebe und Differential die nah an der Antriebsachse sitzt. So sind effiziente Fahrzeugaufbauten möglich. Der Nachteil ist das das gesamte Gewicht somit auch auf der Vorderachse sitzt. Was im Winter für gute Fahreigenschaften sorgt, treibt dem sportlichen Fahrer den Frust ins Lenkrad.

Wenn die Vorderräder lenken müssen und zugleich das Antriebsmoment auf die Straße bringen müssen, dann ist das doppelte Arbeit für den Reifen und bei sportlichen Kurvenfahrten ist dann eben irgendwann nur noch eines von beidem möglich und der Wagen untersteuert. Darum: Frontantrieb = Hausfrauen-Technik.

(Disclaimer: Bitte die leichte Ironie in der häufigen Verwendung des Synonym „Hausfrau“ nicht überlesen ;)) 

Das klassische Layout im Automobilbau platziert den Motor vorne und den Antrieb hinten. Generationen von alten Herren sind damit durch die Gegend gefahren. Traditionsreiche Limousinen-Hersteller wie BMW und Mercedes vertrauen auf dieses Konzept.

Doch mit dem Aufbau von Frontmotor und Heckantrieb, gehen auch Probleme einher. Platziert man, wie es üblich ist, das Getriebe direkt am Motor und überträgt die Kraft auf die Hinterräder, dann hat man zwar das Problem mit der Aufgabenteilung zwischen Antrieb und Lenkung gelöst, aber ein Großteil des Gewichtes liegt noch immer auf der Vorderachse. Das kann auf glatten Straßen wie man es im Winter gerne mal hat, für viel Spaß sorgen – oder aber für Menschen mit wenig Lust auf Quertreiberei auch in Antriebsfrust enden. Nämlich dann wenn die Hausfrau im VW Golf den Berg locker hinaus fährt, während der Herrenfahrer mit Heckantrieb nur unterhaltsame Pirouetten in den Schnee zaubert.

Ziemlich ungewöhnlich auf den ersten Blick: Ausgerechnet ALFA ROMEO feiert in diesem Jahr, 40 Jahre „Transaxle-Ära“.

Mit der Alfetta brachte Alfa Romeo eine Limousine auf den Markt, bei der man auf die geniale Technik des Transaxle-Antriebs vertraute. Motor vorne und Getriebe mit Kupplung und Differential an der Hinterachse. So wurde aus der nur 1.080kg schweren Limousine ein sportlich zu fahrender Italiener mit ausgewogener Gewichtsverteilung.  Was nicht jedem bewusst ist, auch danach hat Alfa Romeo für viele Jahre am Transaxle-Prinzip festgehalten.

Zum Beispiel der Alfa 90, die kleinere Giulietta, der Alfa 75, die beiden spitz gezeichneten Sportmodelle SZ und RZ.  Ab 1992 war dann erst einmal Pause. Alfa-Modelle wurden mit Frontantrieb verhunzt und auf langweilige FIAT-Plattformen gestellt.

Mit dem 450PS starken Alfa Romeo besinnt sich der Hersteller italienischer Sportfahrzeuge wieder zurück auf diese alte Tradition und lässt die Transaxle-Technik aufleben.

Alfa Romeo Alfetta GTV 2.0 (1976-1980)
Alfa Romeo Alfetta GTV 2.0 (1976-1980)

Zum Glück. Ich hoffe man vertraut bei Alfa Romeo in der Zukunft wieder mehr in die eigene Technik, die eigene Vergangenheit und die eigene Motorkultur. Einen x-ten Aufwasch von FIAT oder,  noch schlimmer, von Chrysler-Technik braucht kein Alfa-Fan!

Aktuelle Suchanfragen:

Audi Q5 – Facelift Vorstellung

Jede Zeit hat ihre Helden. Die Automobil-Zeit der letzten Jahren hat eine ganz eigene Fahrzeuggattung gesehen, die unaufhörlich an die Spitze klettert. Egal wie sehr man nach dem Sinn der SUV und Kompakt-SUV fragt – diese Mischungen aus leichtem Offroader und Familien-Kombi ist der Top-Seller der letzten Jahre.

In einem derartigen Boom-Segment die Spitze zu erkämpfen ist nicht ganz leicht und „oben“ zu bleiben, eben so wenig – so war es an der Zeit den Top-Seller aufzufrischen:

Audi Q5 – Facelift

Mit der frisch überarbeiteten Q5 Version will Audi überzeugen und nicht überreden.  Audi will Sportlichkeit und Effizienz verbinden und hierbei die Maßstäbe im Segment setzen. Keine leichte Aufgabe.     Ich denke es ist sinnvoll beim Design zu beginnen:

Auch der Q5 trägt weiterhin ein typisches Audi-Markengesicht. Wie bei anderen Modellen bereits zuvor, hat auch der Q5 nun einen Singleframe-Kühlergrilll mit abgeschrägten Ecken und vertikalen Chromstäben bekommen. Die Stoßfänger-Öffnungen wurden neu gezeichnet und tragen nun zu einem ersten sportlichen Eindruck bei.  Das Charakter-Gesicht wird durch das neu geformte Tagfahrlicht in den Xenon-Scheinwerfern geprägt. Zugleich überzeugen mich die neuen schmalen Leuchtenbänder in ihrer Funktion als Tagfahrlicht deutlich mehr, als die bisher verwendeten Bumerang-LEDs die sehr grobschlächtig um die Scheinwerfer gesetzt wurden.

Auch im Heck wurde der gesamten Formgebung durch große, glatte Flächen und nur wenig Make-Up eine unverwechselbare Gestaltung verliehen.  Die LED-Rücklichter wiederholen die Sprache der Frontscheinwerfer und wuchsen in die Breite. Der Heckstoßstange wurde eine Diffusor-Optik verpasst die wiederum unnötig war. Hier wäre noch weniger, mehr gewesen. Alternativ hätte man der Basis-Variante bereits eine Alu-Optik verpassen können.

Die Auspuff-Endrohre sehen aus, als wäre man beim rangieren hängen geblieben. Da kann die Optik des SQ5-Topmodells deutlich mehr überzeugen:

In der zweiten Lebenshälfte des Q5 wird erstmals auch ein Audi Q5 mit Frontantrieb angeboten. Vermutlich wird in 90% aller Fälle, genau diese Variante völlig ausreichen.  Als Motor für diese Version bietet Audi den 143PS starken 2 Liter TDI an.  Hier liegt der Basispreis und damit zugleich der günstigste Einstieg in die Modellreihe Q5 bei 35.200€.

Die gänzlich andere Seite der Preisleiter besetzt das neue Top-Modell des Ingolstädter Erfolgs-SUV:

Audi SQ5 – Ein erster Fahreindruck ist bereits online

Das mit 313PS und 650Nm üppig motorisierte Top-Modell ist mit 58.500€ nicht nur das teuerste Q5 Modell in der Preisliste, sondern zugleich auch die erste S-Version bei Audi, die einen Dieselmotor erhalten hat.  Wer sich für den neuen Top-Motor im sportiven SQ5 interessiert und wissen will, wie sich der Leistungsprotz fährt, der sollte einfach den verlinkten Beitrag lesen.

Wer einen Q5 mit Benzinmotor fahren möchte, den stellt Audi vor eine überschaubare Wahl. Entweder den 2 Liter Vierzylinder TFSI mit 225PS oder den 3 Liter V6 TFSI mit 272PS. Während man den kleinen Benziner sowohl mit einer 8-Gang Automatik erhält (44.050,–) als auch mit einem manuellen 6-Gang Getriebe (41.900,–), gibt es den 400Nm starken 3 Liter V6 nur mit der 8-Stufen Automatik (48.350€).

Immerhin 3 Leistungsstufen hält Audi bei den Dieselmotoren parat. Die Basis bildet der neue Einsteiger-Diesel mit 143PS und Frontantrieb, darauf folgen der 2 Liter TDI mit 177PS  und der 3l TDI mit 245PS.  Wie bei den Benzin-Modellen, gibt es den großen Diesel nur mit einer Automatik. Anstatt der 8 Gänge beim Benziner, steht dem Diesel eine 7-Gang S tronic zur Seite. Der Preis für den 580Nm starken Diesel beträgt 49.500€

Top-Seller und Kauf-Empfehlung ist indes der 2 Liter Diesel mit 177Ps, 380Nm und der 7-Gang S-Tronic Automatik für 42.050€

Und was ist mit einem Hybrid?

Die Q5 Baureihe war die erste Baureihe im Audi-Programm die einen Hybriden anbieten konnte. Der Q5 Hybrid bleibt auch nach dem Facelift im Programm, dürfte aber auch weiterhin eine untergeordnete Rolle in der Hitparade der meist verkauften Q5 spielen. Audi bietet den Hybrid-Technologieträger auch im aufgefrischten Q5 an. Die Verbindung eines 2 Liter Vierzylinder TFSI Motors mit 211PS und einem 54PS starken Elektromotor ergibt das Antriebspaket des in der Gesamtleistung 245PS starken Hybriden.  Die Kraft der beiden Motoren wird über eine 8-Stufen-Automatik an alle vier Räder weitergegeben. Im besten Fall sind bis zu 3 Kilometer rein elektrische Fahrstrecke möglich.  Der Q5 Hybrid steht mit 53.900€ in der Preisliste und dürfte so, auch weiterhin, eine Alibi-Rolle im Portfolio erfüllen.

 

Die überarbeitete Q5-Baureihe hat auch einige besondere Schmankerl zu bieten:

Die Elektromechanische Servolenkung. Die Zeit der hydraulischen Servolenkungen ist endgültig abgelaufen. Audi verwendet auch im Q5 eine Servolenkung die mit einer elektrischen Unterstützung arbeitet. Der Vorteil ist hier unter anderem, dass bei einer Geradeausfahrt keine Energie benötigt wird und der Verbrauch somit um bis zu 0,3l auf 100km sinkt.  Optional erhält man bei Audi auch eine dynamisch arbeitende Lenkung. Hierbei variiert die Unterstützung der Lenkung, von sehr leicht in der Stadt, bis sportlich direkt bei schneller Fahrt.

Dynamisches Fahrwerk. Optional bietet Audi im Q5 ein dynamisches Fahrwerk an, das sich variabel an die Bedingungen anpassen kann. Binnen Millisekunden kann der Bordrechner das Verhalten der Dämpfer verändern und so zwischen besonders komfortabel und betont sportlich umschalten.

BiTurbo Diesel. Der 313PS starke BiTurbo Diesel ist mit seiner Kraft von 650Nm in der Lage den knapp 2 Tonnen schweren Audi Q5 binnen 5.1 Sekunden von 0 auf 100 zu beschleunigen. Hier sind keine weiteren Worte notwendig. Diese Kraft kombiniert der V6 Diesel mit einem überschaubaren Durst. Unter 8l auf 100km sollten machbar sein. 12 Liter jedoch auch 🙂

Start-Stop System. Jeder Motor im neuen Q5 erhält eine Start-Stop Automatik in Serie. Das spart vor allem im Stadtverkehr Kraftstoff. Kann jedoch vom Fahrer deaktiviert werden. Wobei der Vorgang des „startens“ in den gefahrenen Q5 Varianten schnell und unspektakulär von statten ging.

Weitere Details, wie die Getriebeheizung, das MMI-System, der WLAN-Hotspot, die Audi Online-Dienste, die Adaptive Cruise Control, der Active Lane Assist das Fahrerinformationssystem, das Bang & Olufsen Soundsystem, die Klimakomfortsitze, der Audi Side Assist und das adaptive Light werden in weiteren Beiträgen erklärt 😉

Aktuelle Suchanfragen:
Audi A3 Cabriolet

Audi A3 – Gefahren von meinen Freunden bei Sixt.

Audi A3 Cabrio Testbericht

Audi A3 Cabrio Testbericht
Audi A3 Cabrio Testbericht von SIXT

Kurz nach der Einführung des BMW 1er Cabrio, stellte der Autohersteller Audi sein neues A3 Cabriolet vor. Ein kleiner Roadster der Extraklasse der die bereits existierende Flotte an Cabrios erweitert.

Das neue Audi A3 Cabrio : Ein Premium Cabrio der Mittelklasse

Audi begann seine Erfolgsgeschichte der Cabrios mit dem Audi 80. Weitere Verkaufsschlager folgten mit dem A4 Cabrio und dem Audi TT Roadster. Das Audi 80 Cabrio war zudem das erste Auto mit Verdeck, welches serienmäßig mit einem Dieselmotor ausgestattet wurde. Das Audi A3 Cabrio ist das erste Kompaktcabrio der Automobilbauer.

Mit dem A3 wagte sich Audi 1996 erstmals in Segmente unterhalb der Mittelklasse vor und wurde rasch als Alternative in der Kompaktklasse angenommen. Zuerst nur als 3-, später als 5 Türer, konnte der A3 im Jahr 2004 als Sportback Version mit verlängertem Heck und mehr Platz für Insassen und Gepäck geordert werden

Um das Sportliche Ansehen des begehrten A3 noch zu steigern, spendierte Audi seinem A3 Cabrio ab Juni 2005 eine Modelpflege. Eindeutiges Erkennungsmerkmal der Facelift-Version ist der Singleframe-Kühlergrill und das Lenkrad im Singleframe-Design. Mit dem Facelift wurde unter anderem das Design dem A3 Sportback und somit auch dem konzerneinheitlichen Erscheinungsbild angepasst. Im Frühjahr 2008 gab es ein weiteres Facelift.

Das Audi A3 Cabrio wurde zudem mit LED – Tagfahrlicht und LED – Rückleuchten ausgestattet. Das vollelektronische Verdeck kann während der Fahrt innerhalb von 9 Sekunden bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 30 km/h geschlossen oder geöffnet werden.

Auch wenn das Audi A3 Cabrio mit seinem Kofferraum Ladevolumen von 260 Litern nicht über dem des BMW 1er Cabrio liegt, ist der Platz im Innenraum bemerkenswert.

Mit seinen 4,24 Meter Länge, ist das A3 Cabrio 4 cm länger als der 3-Türige A3 und nur 5 cm kleiner als der Sportback. Selbst hinten können 2 Personen angenehm sitzen. Da kann das BMW 1er Cabrio mit seinem um 12cm kürzerem Heck nicht mithalten.

Sie wollen das Auto selbst testen? Dann , mieten Sie ein Audi A3 Cabrio bei der Sixt Autovermietung.

Das neue Audi A3 Cabrio : Eine ausgezeichnete Balance zwischen Komfort und Effizienz

Audi A3 Cabrio
Audi A3 Cabrio

Während der BMW 1er Hinterachsantrieb bietet, setzt Audi weiterhin auf Frontantrieb. Eine Quattroversion ist derzeit noch nicht in Sicht.

Auch wenn das Audi A3 Cabrio 85 kg schwerer als der normale A3 ist, ist das Fahrverhalten exzellent.

Die elektrische Lenkung und das abgestimmte sportliche Fahrwerk sind präzise und sicher,

Auch bei schneller Fahrt werden die Insassen durch die sportlich geformten Sitze in Position gehalten.

Der Kompromiss zwischen Komfort und Handling sorgt für optimalen Fahrspaß.

Was die Motoren betrifft, bietet das A3 Cabriolet zwei Benzinmotoren (1.8 TFSI 160 PS und 2.0 TFSI 200 PS) und zwei Dieselmotoren (1,9 TDI 105 PS und 2.0 TDI mit 140 PS Common-Rail-Diesel – Einspritzung).

Obwohl das Gesamtkonzept zwischen Motor und 6 Gang Schaltgetriebe schon stimmig scheint, bietet das Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic für sportliche Fahrer einen hervorragenden Sport-Modus mit Schaltwippen und somit zusätzlichen Fahrspaß.

Das neue Audi A3 Cabrio : Kompakt jedoch auch elitaer ausgestattet

Das neue Audi A3 Cabrio kann in vier Ausstattungsvarianten geordert werden.

Audi A3 Cabrio
Audi A3 Cabrio

Die erste enthält neben den klassischen elektronischen Hilfen, wie ABS und ESP, welche längst zu Audis Grundausstattung gehören, 6 Airbags, Zentralverriegelung, 4 elektrische Fensterheber, eine manuelle Klimaanlage, Radio / CD sowie 16-Zoll-Leichtmetallräder.

Die zweite Variante ist umfangreicher ausgestattet. Sie verfügt über ein weiterentwickeltes Funksystem, ein Sportfahrwerk mit einer Absenkung der Karosserie um 15 mm, automatische Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, 17 Zoll Leichtmetallräder, Sportsitze, Sportlenkrad und Bordcomputer.

Die S-Line Ausführung verfügt zusätzlich über 18 Zoll Aluminiumfelgen, sportliche Sitze aus Leder oder Stoff sowie Xenon-Scheinwerfer.

Die Premium Luxury Version bietet zusätzlich Bi- Xenon-Scheinwerfer, ein vollautomatisches Verdeck, Licht- und Ablagenpakete, Parkassistent und Leder-Sportsitze.

Die Liste der frei wählbaren Ausstattungsoptionen ist breit gefächert: adaptive Scheinwerfer, Berganfahrassistent, Parkassistent vorn und hinten etc.

Disclosure: Das war ein von SIXT bezahlter Beitrag. So sehen also Fahrberichte aus, die von „Content“ und SEO-Profis erstellt werden. Ihr könnt mir in den Kommentaren gerne Eure Meinung hierzu sagen. Im übrigen habe ich ja auch eine Meinung zu Sixt! [klick]
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Škoda Superb Road-Trip

Ein Road-Trip ist ein Road-Trip, ist ein Road-Trip.  Und ein Road-Trip bedeutet unheimlich viele Kilometer abzuspulen. Nicht alles völlig genau vorgeplant zu haben. Ganz relaxed durch die Gegend cruisen und den Weg als das Ziel zu begreifen.

Einer der sowas im Anschluss an diesen Trip auch noch in Worte verpacken kann – so gut das man meint, selbst dabei gewesen zu sein, ist der Fabian Mechtel. Ein cleveres Kerlchen und sein Road-Trip mit einem Škoda Superb ist auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung.

Während ich also noch in Afrika weile und einen Škoda Yeti durch die Namib-Wüste scheuche, könnt Ihr mal rüber klicken zu Fabian auf asphaltfrage!

smart roadster bi-turbo

smart Brabus V6 Bi-Turbo

Ich kann mich gut erinnern.  Es war wohl, wie Jens schreibt, so um 2003 herum – da habe ich einen Bericht über einen smart Roadster gelesen, der anstelle des üblichen 700ccm³ 3-Zylinder Turbomotor, einen V6 Bi-Turbo im knuffigen Heck trug.  2004 fuhr ich persönlich meinen ersten eigenen smart, einen „42“ – später Leistungsgesteigert auf knapp 80PS – das war schon eine ganz unterhaltsame Geschichte.

Der V6 im Heck des „besonderen smart Roadsters“ war eine Konstruktion aus 2 „normalen“ smart Motoren und aufgebaut wurde das ganze damals von der Firma BRABUS. BRABUS? Bottrop. Bodo Buschmann. Macht es klick?

Genau, BRABUS – der Mercedes-Benz Tuner. Und weil smart eine Baustelle von Daimler war – und ist – hatte man dort angefangen dem heißen Roadster (im übrigen eine Schande, diese Serie einzustellen!) einen „echten“ Motor ein zu bauen.

Und ich war schon ein wenig neidisch als ich las, das Jens – mein Kollege rad-ab.com Stratmann nun die Gelegenheit hatte den kleinen knallroten Zweisitzer zu fahren. 170PS hatte man dem kleinen Heckmotor-Roadster eingeschenkt. Mensch – und Jens durfte den Roadster fahren …

Am besten ihr klickt rüber und lest seinen Bericht! [klick mich – ich bin ein Link]

 

//Foto stammt von Jens..

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Škoda Rapid – Video

Den neuen Škoda Rapid durfte ich ja bereits in der letzten Woche rund um Bratislava fahren und meinen ersten Eindruck vom Familien-Hero aus der Tschechei  gab es in diesem Beitrag [klick].

Ein sachliches Design, geprägt von einer nüchternen Linienführung und klaren Kanten, bildet die derzeitige Formensprache der Volkswagen-Tochter. Škoda spielt den Ball des wertigen, doch preiswerten und durch Pragmatismus geprägten Familienfahrzeuges. Der nach außen getragene Schmuck eines Neuwagen wird bei Škoda nicht mit der groben Spachtel aufgetragen und doch, man erkennt die Modelle aus Mladá Boleslav als klare Mitglieder der großen VW-Familie. Der damit verbundene Anspruch, auch bei preiswerten Fahrzeugen keine alte Technik zu verbauen, kann zum Glück erfüllt werden.

Was aber steckt nun hinter dem Design? Welche Ideen sollten transportiert werden? Was darf ein Škoda sein – was nicht? Ein paar Fragen konnte mir der Designer Karl Neuhold in einem Interview beantworten.

Das Interview mit Karl Neuhold (Head of Design exterior):

Vielen Dank an Škoda, die das Interview kurzfristig möglich gemacht haben. Ich hoffe meine Nervösität – es war mein erstes Interview – ist nicht allzu deutlich. 😉

 

Magister Karl Neuhold hat im übrigen „mal eben“ eine Skizze gezeichnet, wie ein „Škoda Rapid“ aussehen musste, diese „Handskizze“ findet ihr drüben bei Jens im Blog…klick…

Video – Audi SQ5 Testfahrt

Mein drittes Video 🙂 und das erste Video mit einem „Kollegen“. Und zwar mit meinem Freund Fabian Mechtel von Asphaltfrage und im Prinzip haben wir vor allem über den Sound-Aktuator reden müssen.  Fabian hat da wohl eine andere Meinung als ich 😉

Meinen Fahrbericht über den Audi SQ5 findet ihr hinter diesem Link, zum Blog von Asphaltfrage geht es mit diesem Link. Bleibt munter!

Tempolimit 130! Ja!

Ich bin dafür, ich bin für ein Tempolimit von 130 km/h auf den wichtigsten deutschen Autobahnen.

Hoppla – was hat man dem Habegger in den Kaffee getan, werden sich jetzt einige  denken und ich kann es ganz einfach erklären:

So lange man als Staatshüter auf der Autobahn, lieber Jagd auf die „Raser“ macht, anstatt konsequent für die Einhaltung des Rechtsfahrgebotes zu sorgen – kann man ruhig ein Tempolimit von 130 km/h einführen. 3 Spurige Autobahnen und wo fahren die Experten, Zeitungsleser und Handytipper? In der mittleren Spur. Wo sonst? Es vergeht kein Tag auf der Autobahn an dem man nicht über diese asozialen Mittelspur-Penner stolpert. Irgendein Oberlehrer ist immer dabei.  Keine Ahnung ob es an der Sehkraft der Mittelspurschleicher liegt oder schlicht an deren Unfähigkeit zur Führung eines Kraftfahrzeuges.

Sobald am Horizont ein LKW ausgemacht wird – wählen diese Vollpfosten die Mittelspur. Ob von hinten gerade 2 andere mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten anrauschen, oder nicht – ganz egal. Rücksicht? Umsicht? Unnötig. Man fährt ja vorsichtig und links bleibt ja eine Spur. Und überhaupt, warum fahren die anderen auch so schnell – sollen die doch bremsen.  Es muss ja wirklich niemand so rasen!

Warum also nicht gleich ein Tempolimit von 130 km/h? 

Der Mensch scheint, umspannt von seinem Mantel aus Blech, Alu und Kunststoff unfähig zur Rücksicht. Die eigene Fahrt im Mittelpunkt, der Rest des Verkehrs möge doch bitte Rücksicht auf die eigene Tour nehmen. Mit 120 in der mittleren Spur – da ist die Welt von Hansi Müller, dem asozialen Autofahrer völlig in Ordnung.

Tempo 130 und zu gleich die Möglichkeit des „rechts überholen“ erlauben. Dann können die Schnarchnasen von Hamburg-Kirschwerder bis nach München-Riem auf der mittleren Spur durchfahren ohne den Rest der Auto-Nation hierbei zu gefährden.

Im nächsten Schritt könnten die Automobil-Hersteller die Außenspiegel einsparen. Das rettet die Umwelt, durch CO2 Einsparungen aufgrund von verbesserter Aerodynamik. Und wirklichen Nutzen haben diese merkwürdigen kleinen Dinger ja auch nicht. Benutzt werden diese ja auf der Autobahn eh nicht mehr.

Wie findest Du das? Regen dich diese Mittelspurschleicher auch auf?

 

 

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Fahrbericht Mitsubishi Lancer Sportback

Kein Grund grimmig zu schauen.

Bei Mitsubishi sind Power-Diesel Zeiten angebrochen. Nachdem es einige Zeit und viele unterschiedliche Motorenlieferanten (u.a. VW)  gab, hat Mitsubishi mittlerweile einen eigenen 1.8l Direkteinspritzer-Diesel entwickelt. Dieses vor moderner Technik nur so strotzende Aggregat kommt nun auch dem Mitbewerber aus der unteren Mittelklasse zu gute. Die Lancer Familie wird geprägt durch einen eindrucksvollen Kühlergrill und einen grimmigen Gesichtsausdruck und doch sind die Modelle des japanischen Herstellers auf unseren Straßen eher selten auffällig. Das kann jedoch nicht am Preis liegen.  Der von uns gefahrene Mitsubishi Lancer in der Sportback-Variante und dem 150PS Diesel Motor kam auf einen Angebotspreis von 21.480€. Schuld daran ist die von Mitsubishi „Extra“ getaufte Sonderausführung.

[one_third last=“no“] Die Front: Mitsubishi hat vor einiger Zeit angefangen und hat den Trend für große und prägnante Frontdesigns übernommen. Das Kühlergrill Design des Mitsubishi Lancer soll an den Lufteinlass eines Kampfflugzeuges erinnern. Denn auch sowas baut der Mitsubishi-Konzern.

Mehr als Golf: Der Lancer ist vor allem in seiner Sportback Variante ein Mitbewerber in der so genannten Golfklasse. Und trotzdem bietet man bei Mitsubishi einen Mitbewerber der mit einem deutlich größeren Radstand und mehr Gesamtlänge vor allem auf der Rücksitzbank viel Platz bietet. [/one_third]

Mitsubishi Lancer Sportback 150PS Diesel

Großer Innenraum, deutlich über dem Klassenstandard. Eine vollständige Ausstattung und das kombiniert mit einem potenten und sparsamen Dieselmotor.

In der Haptik der im Innenraum verwendeten Materialien werden keine Träume an japanische Onsen erfüllt. Was die Finger ertasten ist eher Duisburger Barock. Aber eben so pragmatisch wie nützlich. Und die Verarbeitung entspricht japanischer Akribie. Wobei es mittlerweile Lichtblicke in der Anmutung und Eleganz der ehemals altmodischen Instrumente gibt. Klar gezeichnet und mit einer schlichten Eleganz, deren Anmut sich ein wenig scheu hinter günstigen Kunststoffen versteckt.

Fahr und Beifahrer sitzen bequem, aber ohne Seitenhalt – dafür mit einem für diese Klasse überzeugenden Raumgefühl. Die Anordnung der Schalter und Taster ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber noch nicht ganz so kompliziert wie bei einem Jet aus dem Hause Mitsubishi.

Für die Mitfahrer auf der 2.ten Sitzbank ist gut gesorgt. Weder müssen sich großgewachsene Mitmenschen um ihre Knie sorgen, noch wäre der Einkauf im schwedischen Möbelmarkt mit unüberbrückbaren Hindernissen versehen. Die geteilt umklappbare Rücksitzbank lässt Raum für Mitfahrer und das neue Kellerregal. Talentfreie Autos sind anders.

Die große Heckklappe des Sportback Modells ist ein praktisches Plus, der darauf sitzende riesen Heckspoiler jedoch für die angestrebte Zielgruppe vermutlich eher entbehrlich.

[toggle title=“Vorteile„]Der größte Vorteil des Lancer Sportback „Extra“ ist sein Preis. Und wir meinen das nicht respektlos. Im Gegenteil. Es tut gut wenn die stetig steigenden Neuwagenpreise endlich gestoppt werden. Der Lancer Sportback mit seinem tollen Diesel bietet in der „Extra“ Edition einfach ein unschlagbares Preisleistungsverhältnis. Weitere Talente des Lancer sind sein famoser Motor und das überzeugende Platzverhältnis. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Harte Plastiklandschaften und wenig Eleganz in der Gestaltung des Innenraums. Neben dem übertriebenen Heckspoiler sind das die einzigen Kritikpunkte die man mit gutem Gewissen an den Lancer richten kann. [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: 5,3l auf 100km
  • Testverbrauch min:  4,9l auf 100km
  • Testverbrauch max: 9,8l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 6,2l auf 100km

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • Tempomat
  • Klimaanlage
  • Xenonlicht

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • USB-Anschluss am MP3 Radio
  • Automatisch abblendender Innenspiegel
  • Sportlichere Fahrwerksabstimmung

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Metallic Lack
  • Anhänger Kupplung
  • 8×19 Zoll Alufelgen

[/crosslist][/tab]
[tab id=3][one_half last=“no“]

Komfort

[arrowlist]

  • 5 / 10 Federung leer
  • 6 / 10 Federung beladen
  • 4 / 10 Fahrgeräusche innen

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrverhalten

[arrowlist]

  • 4 / 10 Kurvenhandling
  • 3 / 10 Stabilität Vmax
  • 5 / 10 Mechanischer Grip

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten

[arrowlist]

  • 9 / 10 Grundpreis
  • 8 / 10 Ausstattung
  • 8 / 10 Verbrauch

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb

[arrowlist]

  • 7 / 10 Laufkultur des Motors
  • 6 / 10 Beschleunigung
  • 6 / 10 Höchstgeschwindigkeit

[/arrowlist]

[/one_half]

[/tab]

[/tabs]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Mit dem Lancer Sondermodell „Extra“ kann man nichts falsch machen.

Wer auf der Suche nach „best value for the money“ ist, der wird beim Sportback mit dem 150PS Diesel Motor und der excellenten Ausstattung fündig. Der Mitsubishi Lancer Sportback ist ein Auto für kleine Familien und für Menschen die den Pelz nicht nach außen tragen müssen.  Ganz egal ob zügige Autobahnetappen mit der Familie in Richtung Urlaub oder der Ausflug mit Bekannten zum Einkaufen. Der Lancer ist ein gefälliger Begleiter mit guten Sitten.

Wenn es auch Autos gibt, die besseren Fahrwerkskomfort bieten oder mit mehr Prestige auf einem Parkplatz glänzen können, so ist es doch eine lustvolle Versuchung dem eitlen Glanz der Außenwirkung eines Premium-Herstellers zu widerstehen und sich stattdessen bei jeder Fahrt über das sehr gute Preis-Leistungs Verhältnis des Lancer Sportback EXTRA zu freuen.

Wirklich zurück stecken muss der Käufer des Lancer nur bei der Überweisung des Kaufbetrages – das Auto seiner Wünsche glänzt stattdessen mit wirklich guten Argumenten.

[/highlight]

[toggle title=“Daten im Überblick:“]

 Mitsubishi Lancer Sportback DI-D+ ClearTec Extra
 Bemerkungen:
Erstzulassung:
Motortyp: Vierzylinder Reihenmotor, 4-Ventil, Commonrail 2000bar, VTG, Ladeluftkühler, Leichtmetallblock und DOHC Kopf, Variable Einlaßventile, Partikelfilter,
Hubraum in ccm³: 1798
max. Leistung bei min-1: 110 kW / 150 PS – 4.000
max. Drehmoment bei min-1: 300 Nm – 2.000/3.000
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Frontantrieb
Antriebsart, optional: (Evomodell: Allrad)
Getriebeart, serienmäßig: 6 Gang Handschaltung
Getriebeart, optional: Benziner: CVT möglich
Leergewicht: 1495 kg
maximale Zuladung: 495 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 10,1 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 204 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 207 km/h
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 5,3l / 100km Diesel
CO2-Emission, kombiniert: 139 g/km
Abgasnorm EU 5
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 4.9l / 100km
Testverbrauch: max 9.8l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 6.2l / 100km
km-Stand Testbeginn: 16.542
km-Stand Testende: 17.339
Unterhaltskosten im Monat in Euro 245 €
Versicherung: 78 €
Verbrauch: 112 €
KFZ-Steuer: 19 €
Wartung 36 €
Basispreis: 22.490 €
Testwagenpreis: 21.480 €

[/toggle]

[arrowlist]

[/arrowlist]

Hinweis: Dieser Fahrbericht erschien ursprünglich unter: http://autofahrer-zeitung.de/fahrbericht-mitsubishi-lancer-sportback-66409/  > Sommerpause 😉

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Habeggers Düne der Demut

Demut in der Wüste. Gefunden.

Es war ein atemberaubender Tag. Nach einem wunderbaren Frühstück gab es eine kurze Fahrt von 60km mitten in das Herz des Sossusvlei-Park. Zu den Dünen. Bis zu 300m ragen diese in den befreiend blauen Himmel.  Die Fahrt dorthin führte auch durch eine kurze Strecke mit tiefem Sand und der Yeti durfte sich mal richtig austoben.

Natürlich wird es hierzu ein nettes Video geben.  Daz und zu allem anderen gibt es natürlich später mehr.

Jetzt soll es nur um meine persönliche Lektion im Fach Demut geben.  Manchmal gibt es diese Tage, da lernt man oder anders, man darf sich glücklich schätzen, Erfahrungen zu sammeln, die zu einem Lernprozess führen.

Zum Fuße der Dünen hatten wir einen kleinen Brunch und genossen die exzellente Planung des Veranstalters. Wer kann schon sagen, er hat Rühreier in der Wüste gegessen? Ernsthaft. Der Aufstieg zu den Dünen stand bevor und ich wollte – wie alle anderen auch, diese Düne hoch. Diesen Ausblick genießen.

Das erste Drittel ging. Im zweiten Drittel ging dann immer weniger. Die Puste reichte schlicht nicht aus. Die Turnschuhe (dummerweise ohne die notwendigen Einlagen) füllten sich mit Sand – und mit jedem Schritt in diesem weichen Sand wuchsen die Schmerzen im linken Knie. Keine Puste.
Vor allem aber keine Puste.  Und die Erkenntnis:

Habeggers Düne der Demut
Habeggers Düne der Demut

Da vor mir laufen ebenso untrainierte Schreibtisch-Täter, kleine Mädchen und alte Männer – aber ich, der Habegger der auf jeden Gipfel will – der hat keine Puste mehr.

Ich hab mir einen Schwur abgenommen, während ich auf halber Strecke liegen
blieb. Ich komme wieder. 30kg leichter. Und ich werde diese Düne hinauf laufen. In diesem Leben. Mit oder ohne Skoda – ich laufe diese Düne noch hoch!

Den auf Video gebannten Schwur werde ich nach der Rückkehr noch hoch laden. So als Motivationshilfe. Für mich. Und für andere Menschen die nicht verstehen, weshalb es wichtig ist, nicht mit zu viel Übergewicht durch das Leben zu rollen! Leute steht auf, bewegt Euch. Verliert nicht die Ziele, verliert Gewicht.

Ich habe mich mit diesem Automobil-Blog in einem extremen Metier probiert und bin stolz auf meine bisher erreichten Zwischenziele. Und ich werde diese Düne erklettern! In diesem Leben.

..stay tuned. (Wenn es morgen noch wlan gibt, gibt es natürlich wieder einen Bericht aus Namibia)

Honda Accord Type-S – gefahren von Can

Meinen werten Auto-Blogger Kollegen „Can Struck“ habe ich bereits ein paar Mal erwähnen können. Seine Fahrberichte muss ich einfach immer mal wieder verlinken – weil er es wirklich versteht, einen tollen Fahrbericht aus stylischen Bildern und gut lesbarem Text zu veröffentlichen.

Aktuell fährt er den Honda Accord Type-S mit dem 180PS Diesel. Ich selbst bin dieses Auto auch schon gefahren und habe natürlich auch einen Fahrbericht veröffentlicht. Meiner Meinung nach, war der Accord mit seinem kraftvollen, aber sparsamen Diesel eine echte Alternative im Segment der Dienstwagen.

Can hat noch keine abschließende Meinung ..  doch lest einfach selbst [klick mich]

skoda yeti - on the rocks

Skoda Yeti – Namibia Trip

Angeblich hat Reinhold Messner den Yeti gesehen. Live, in echt und in Farbe – damals irgendwann, mitten im Himalaya-Gebirge.  Ob es wirklich ein Yeti war, oder doch nur die Sauerstoffarme Luft die für leichte Verwirrung beim Aufstieg auf den Nanga Parbat sorgte – wer kann das schon mit Sicherheit sagen? Vermutlich nur der Yeti selbst.

Und weil man den Begriff Yeti nun mit der kalten Höhenluft im Gebiet des westlichen Himalaya assoziiert ist es für mich schon ein wenig ungewöhnlich, meinen Yeti-Erstkontakt ausgerechnet in der Namib-Wüste in Afrika zu haben.  Dieser Blogbeitrag wird am 25.7. erscheinen, meinem dritten Tag in Namibia. Eine beeindruckende Wüsten-Tour hat man mir versprochen 🙂 und das alles mit einem Yeti von der tschechischen Volkswagen-Tochter Škoda.

 

Zu den Artikeln aus und über Namibia

 

Wenn alles glatt ging, bin ich bereits ein paar Kilometer Yeti durch die Wüste gefahren. Daher ist nun Zeit, sich den Yeti mal genauer an zu schauen:

Basierend auf der Volkswagen Golf Plattform ist der Yeti so etwas wie ein Hochdach-Van mit mehr Bodenfreiheit und einem Allradantrieb der über die bei VW gerne verwendete Haldex-Kupplung die Hinterachse antreibt. In Deutschland gibt es den Yeti auch als reinen Frontantriebs-SUV. Ich gehe davon aus, dass wir in der Wüste mit dem Yeti 4×4 unseren Spaß haben werden 😉

Mich überrascht an dieser Stelle bereits die Zuversicht der Škoda-Verantwortlichen. Einen hochgelegten VW Golf mit Allradantrieb in die Wüste zu schicken? Mutig, oder einfach knallhart kalkuliert?  In meinen Augen ist ein Allradler immer erst dann ein Geländewagen, wenn er auch über sperrbare Differentiale verfügt. Der Yeti hat so etwas nicht, hier werden durchdrehende Räder per Bremseneingriff abgebremst und damit die Kraft auf die andere Seite verteilt. Ob das ausreicht für die Namib-Wüste?

Keine Ahnung – im besten Fall erfahre ich genau das gerade.

Der 2009 vorgestellte Yeti wird in Deutschland in 12 verschiedenen Motor/Getriebe Varianten angeboten.  Die Basis bildet der 1.2 Liter kleine Vierzylinder Benzinmotor mit 105PS und reinem Frontantrieb.  Die 4×4 Versionen gibt es bei der Wahl eines Benzinmotors nur in Verbindung mit dem 1.8 Liter Turbo-Benzinmotor und 152PS in Verbindung mit dem DSG Getriebe und 160PS bei der Version mit der Handschaltung.

Bei den Dieselversionen dreht sich das Bild. Hier sind 4 Allradversionen und nur 2 ohne Allradantrieb lieferbar. Hierbei haben alle Motoren 2 Liter Hubraum, variieren in der Leistung aber zwischen 110PS und 170PS. Als einzige Variante mit Dieselmotor und Doppelkupplungsgetriebe steht der 103kW starke 4×4 Diesel zur Wahl.

Zusätzlich bietet Škoda den Yeti in 3 Ausstattungs-Linien zur Verfügung. Die Basis-Version nennt sich „Active Plus Edition“, dieser folgt die „Ambition Plus Edition“ und als Top-Version gibt es die „Elegance Plus Edition“.

Laut Preisliste gibt es einen „Off-Road-Assistenten“ der bei den 4×4 Modellen als Extra geordert werden kann und neben einer Bergabfahrhilfe, besondere Regelschwellen für das ASR-, EDS- und ABS-System bereit hält.  Da bin ich ja mal gespannt. Ich hoffe unsere Testwagen haben in der Namib-Wüste sowohl dieses Paket an Board, als auch das Xenon-Licht 🙂 und die für 180€ hinzu bestellbare Schutzwanne für den Motor.

Es wäre zu schade, wenn wir mit einem der Yetis liegen bleiben würden.

Ich bin wirklich gespannt auf diesen Trip 😉 .. achso, ich bin ja bereits mitten drin…

Nicht in die Berge, sondern in die Wüste geht es dieses Mal mit dem Yeti

Tag 3 – Mit Škoda in Namibia

Tag 3? Hab ich was verpasst? Nein. 

Auch wenn gestern eigentlich der erste Tag in Afrika war, zählen wir heute bei 3 weiter. Das liegt daran, das der geplante Reiseverlauf mit dem Tag 1 begann und es sich hierbei im Prinzip um die Anreise an den Flughafen handelte. Ich für meinen Teil werde mit einem Mietwagen aus Köln zum Flughafen Frankfurt fahren. Wenn alles gut ging, kam ich von der Abgabe des Toyota Landcruiser zurück.

Toyota Landcruiser? Das wäre doch der richtige Wagen für diese Wüsten-Tour gewesen!

Ob man auch mit einem „Kompakt-SUV“ wie dem Yeti durch die Namib-Wüste kommt, das werde ich ja erleben 😉

Der dritte Tag in Afrika soll laut Plan besonders früh beginnen und startet in der Sossusvlei Lodge und endet auch dort. Das Ziel des Ausfluges wird das „Namib Naukluft Reservat sein. Man spricht hier von den „berühmten Dünen“ und einer der ältesten Wüsten der Welt.

Es dürfte eine beeindruckende Tour werden, quer über Sand und Schotterpisten, hinaus in das Wüsten-Reservat am Meer.

Die gesamte Tour wäre ideal für den Landcruiser, aber wir werden alle Fahrten mit dem Škoda Yeti zurück legen, wobei ich ja persönlich ein wenig skeptisch bin. Der Yeti gehört ja vom Namen alleine bereits nicht in die Wüste – oder?

Na warten wir es mal ab, wenn es einen Yeti in der Wüste gibt, dann treffen wir eventuell auch den Reinhold Meßner in den Naukluft-Bergen. Der Reinhold hatte den Yeti doch bereits gesehen, oder? Ich meine schon 😉

 

Nicht in die Berge, sondern in die Wüste geht es dieses Mal mit dem Yeti
Nicht in die Berge, sondern in die Wüste geht es dieses Mal mit dem Yeti
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Ab in die Wüste!

Nach einem leckeren Frühstück, mit Anschluss an die heimische Tierwelt (wenn die wüssten, was ich gerade frühstücke..) geht es heute in die Namib-Wüste. Die älteste Wüste der Welt. Verflucht – nach nur einer Nacht steht bereits fest, diese Reise-Erfahrung lässt sich nur schwer toppen. Ich bin Nami-fiziert 😉

 

Audi SQ5 – Foto

Ein Foto des Tages, dieses Mal der Audi SQ5 – entstanden während der Presse-Vorstellung in München.  Ein scharfes Gerät der 313PS starke Diesel – mit seinem 8-Gang Getriebe, dem Allradantrieb, den 650Nm und dem bollernden Sound sorgt der „sportliche“ SUV für verblüffte Gesichter im Einkaufszentrum.

Mütter holt Eure Kinder mit diesem Baby ab und sie werden stolz wie Oskar im Fond sitzen.

Nun gut – das Foto entstand per Handy-Cam und wurde natürlich nach bearbeitet:

Die Skoda Yeti in Namibia

Namibia 2012 – Mit Skoda

Wenn man 2012 in die Wüste geschickt wird, so wie ich von Skoda, dann kann man besondere Dinge erleben. In diesem Fall fing die Überraschung bereits am Flughafen an.

Weil ich ohne mein Handy nicht kann, musste ich eine Lösung finden, wie ich unterwegs meine instagr.am Fotos hochladen kann. Und siehe da: Am Flughafen von Windhoek gibt es einen kleinen Mobilfunk-Laden – ohne Papierkram eine SIM Karte gekauft, mit PrePaid Guthaben für den Datentarif aufgeladen und fertig.

Der gute Mitarbeiter hinter der Theke hat dann noch flink den notwendigen APN eingerichtet und binnen Sekunden war ich wieder online. Fein. Wenn es so simpel und einfach in Deutschland gehen würde 😉  500MB haben im übrigen 18€ gekostet.

Namibia 2012 bedeutet aber auch, in der Lodge zu sitzen – draußen geht die Sonne über der Namib-Wüste unter und man tippt seinen Blog-Beitrag bei Bier und Nüsschen. Leider geil.

😉

Und alles nur weil mir Skoda (okay ein paar anderen auch noch) zeigen will, wie toll der Yeti auf wirklich üblen Straßen zu fahren ist. Heute sind wir dann auch gleich einmal 300 km über wirklich heftige Buckel- und Schotterpisten gedüst. Geile Sache und leider geil.  🙂   Und bereits heute haben der Yeti, der Alex Kahl und ich, ein paar Meter zurück gelegt, die ich dem Lamm frommen Yeti sicher nicht zugetraut hätte.

Skoda vor Atemberaubender Kulisse
Skoda vor Atemberaubender Kulisse

Daneben war natürlich die Landschaft, der Teil der Reise, der wirklich beeindruckend ist. Mal ganz unter uns. Da wird es ein paar wirklich geile Fotos geben! 😉

 

Gute Gründe schon bald wieder rein zu schauen!

 

 

 

Nein, wir fahren nicht mit dem Rapid durch die Wüste!

Škoda Rapid – Namibia Tour

Während ich mich in der Namib-Wüste herumtreibe, bekommt ihr nun jeden Tag ein neues Foto und dazu ein paar Sätze zu meinem aktuellen Aufenthaltsort. Vermutlich wird es in der Namib-Wüste kein Internet geben.  Wenn doch – na dann spare ich mir eine Menge Zeit und lege mich irgendwo an einen Pool. Ich hoffe es gibt Pools.

Tag 1 der Namibia-Tour:

Laut Plan kommen wir heute nach einem 11 stündigen Nachtflug zu erst in Johannesburg an und fliegen dann zu unserem Zielort: Windhoek weiter. Ich hoffe an dieser Stelle , eine Woche vor dem Abflug, inständig darauf die 11 Stunden Ecoflug zu überleben. Unter uns. Eco fliegen ist echt eine Zumutung wenn man mal am süßen Nektar der Business- und First-Class Flüge genippt hat.

Nun gut – es wartet ein Abenteuer auf mich.  Da sollte man wohl ein wenig von seinem Snobismus ablegen und einfach mal Spaß haben an diesem wunderbaren Leben. Wer wird schon von Skoda zu einer Wüsten-Tour eingeladen? Eben, die Teilnehmer dieser Action bleiben im überschaubaren Rahmen.

Am ersten Tag werden wir mit den Yeti’s zur Sossusvlei Lodge fahren, wenn ich mir das auf google Maps anschaue, so sind das nur 15 km. Also nach einem langen Flug, ein kurzer erster Tag.

 

Zum zweiten Tag gibt es dann natürlich morgen erst etwas neues. 😉  – Mit mir unterwegs übrigens der Milos von trendlupe.de und der Alex von probefahrer.de

Nein, wir fahren nicht mit dem Rapid durch die Wüste!
Nein, wir fahren nicht mit dem Rapid durch die Wüste!

Da bekommt man Angst!

Jetzt nicht erschrecken. Ich hatte nur ein wenig Angst mit Jens, unterwegs auf den Straßen der Slowakei und mit dem grauen Sack am Steuer.

Das Bild entstand während unserer Testfahrt mit dem neuen Škoda Rapid,  über die ich ja bereits geschrieben habe. Wer sich nicht erinnert – der darf einfach HIER klicken und sich den Fahrbericht durchlesen. In der Zwischenzeit sind vermutlich nur mehr Berichte über den neuen Rapid erschienen, allerdings nicht – zu dem Zeitpunkt an dem ich diesen Beitrag vorschreibe ;).

Beitrag vorschreiben?

Keine Angst – das mache ich nur selten. Aber jetzt muss ich einfach, sonst passiert im Blog ja nichts. Ich bin ja gerade in Afrika. Um genau zu sein, in Namibia. Noch genauer? Hm – irgendwo in einem Nationalpark und lasse einen Yeti durch die Wüste fliegen.

Seid gespannt auf die Fotos nach dem wüsten Wüsten-Trip. 🙂

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Perfektes Foto

Schon einmal auf Werbeaufnahmen der Industrie geschaut und gedacht: „Wow“ – so würde ich auch gerne fotografieren können?

Read more

Auch mit Allradantrieb braucht man Winterreifen.

Der Sommer ist endlich zurück (auf jeden Fall für mich, ich fliege nämlich gerade nach Afrika ;)) – und mit der Rückkehr des Sommers wird es Zeit über den Winter nach zu denken 😉 .. oder?

Allradantrieb? Oft genug ein Retter in der Not. Die Möglichkeit die Antriebsleistung auf alle 4 Räder zu verteilen sorgt üblicherweise dafür, dass man mit weniger Leistungsverlust und vollem Grip die Kraft seines Sportboliden auf die Straße bekommt.

Mit den falschen Reifen bringt allerdings auch der ausgefuchsteste Allradantrieb nichts – selbst wenn es sich um das perfekte System des Nissan GT-R handelt.

Eventuell sollten sich auch Sportwagenfahrer mit Allrad für den Winter mal umschauen was der Reifenhändler des eigenen Vertrauens so an Winterreifen im Angebot hat.

So wie der Nissan GT-R Fahrer hier in diesem Video:

 

Hinweis: Dieser Beitrag erschien ursprünglich unter: http://autofahrer-zeitung.de/mit-sommerreif…-zaubern-83808

Volkswagen Polo BlueGT

Mit Homer Simpson über die Autobahn

Es ist noch gar nicht so lange her – ich meine, eine kurze und vor allem kurzweilige Woche oder so – da bin ich den neuen Polo BlueGT gefahren und habe mich beim Video auch gleich mehrfach versprochen und so aus dem BlueGT einen „Bluemotion“ gemacht.  Dabei ist der BlueGT Polo ja eine Mischung aus dem „Bluemotion“ und dem Polo GTI.

Heute hatte ich die Möglichkeit den Polo Bluemotion zu fahren – eine recht simple Strecke: Von Köln Hauptbahnhof nach Frankfurt an den Flughafen. Das dürften knapp 6km Stadtverkehr und ansonsten nur Autobahn gewesen sein. Da ich ja auch nicht zum Spaß (obwohl?) unterwegs war, durfte der Bluemotion zeigen, was in ihm steckt.

Am Ende konnte war ich überzeugt,  wenn man den Polo Bluemotion charakterisieren sollte, dann so:

Er hat die Manieren von Homer Simpson, aber nicht seinen Durst.

Das ein VW Polo so rumpeln kann, war mir zuvor nicht bewusst. Okay – 1.2 Liter Hubraum, 3 Zylinder und das Ganze von Schweröl befeuert. So richtig viel Laufruhe darf man da einfach nicht erwarten. Aber unter uns: Ich habe mich beim los fahren vom Mietwagen-Parkplatz am Kölner Hauptbahnhof irritiert umgeschaut. Ich war mir sicher – neben wir steht ein Fendt-Traktor aus dem letztem Jahrtausend. Da muss ein Traktor in der Nähe sein. Der Hinweis, dass ich mich täusche was den Traktor in der Nähe anging, den gab dann auch der Polo selbst. Rüttelnd. Schüttelnd. Vibration an Stellen, an denen ich  schon lange nichts mehr gespürt hatte.

Wow. 

Trotz knapp 30° Außentemperatur, hatte ich nicht das Gefühl, der Motor würde irgendwann leiser werden. Schlichtweg ein ungehobelter Kerl. Wie Homer Simpson eben.  Auf meiner Seite hatte ich jedoch das 5-Gang Schaltgetriebe. Denn das setzte den Motor an so eine lange Leine, dass der kaum auf Drehzahlen kam. Im Prinzip versuchte das Getriebe so, die schlechten Manieren des 3-Zylinder Diesels durch eine Übersetzung zu kaschieren, die den Motor ständig mit einer zu langen Übersetzung geiselte.

Der kurze Autobahn-Trip wurde konsequent in digitaler Manier abgerissen. Rechten Fuß, flach und fest auf das rechte Pedal und erst kurz vor dem Flughafen-Parkhaus wieder angehoben.

Dank der Möglichkeiten zum freien Fall, schafften Homer und ich teilweise atemberaubende Spitzengeschwindigkeiten. Teilweise musste ich jedoch den 4.ten Gang bis 4.000 bemühen, damit wir die Hügel auch hinauf kamen 😉

Ich komme zum Punkt: Ungehobelt wie Homer Simpson, aber absolut nicht mit dessen Durst auf der Strecke.. 6.6 Liter auf die Autobahn-Tour. Aller Ehren wert.  Da habe ich schlimmeres befürchtet.

😉 Ich glaub, ich steh da mehr auf den BlueGT und seinen 140PS 4-Zylinder Turbo-Benziner 🙂