Motorshow Essen TMG 650

Essen Motorshow: Lexus Flaggschiff

Die Lexus LS Baureihe ist erst einmal eine große Limousine, eine bequeme Limousine. Und nicht wirklich ein Sportwagen. Das ändert sich jedoch, nachdem „der Dicke“ bei den Vollblut-Motorsport Technikern von „TMG“ (Toyota Motorsport GmbH) war.

Big Boys – Big Toys

650 PS und 765 Nm werden nach der Leistungskur in Köln, von einem Bi-Turbo V8 angeboten. Derart unter Druck gesetzt, beschleunigt die noch immer gute 2 Tonnen schwere Fuhre binnen 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ein echtes Biest – in der Form einer Luxuslimousine, mit den Fahrleistungen eines Supersportwagens.

Die Beschleunigungs-Orgie des faszinierenden Oberklassen-Helden wird erst bei 320 km/h beendet. Damit die Kraft auf die Straße gebracht wird, steht „der Dicke“ auf 20 Zoll Rädern die auf Wunsch mit Rennreifen für die Rundstrecke besohlt werden. Neben einer Kohlefaser-Keramikbremsanlage von Brembo, wurde der TMG Sports 650 mit einem speziellen Fahrwerk von Sachs ausgerüstet und bekam ein Torsen-Differential für die Hinterachse spendiert.

Wer wissen will, wie sich die „Kinder-Variante“ fährt, der liest bei mir im Blog den Fahrbericht über den Lexus IS-F – keine 650 PS, aber 423 PS stark …

 Motorshow Essen 2012 – Präsentiert in Zusammenarbeit mit BILSTEIN

Motorshow Essen Smart Brabus Edition 100

Essen Motor Show – Automobile Leidenschaft erleben!

Die Motorshow in Essen öffnet vom 1. Dezember bis zum 9.Dezember wieder ihre Türen und Toren und bietet eine große Mischung aus Automobiler Tuning-Leidenschaft, Sport- und Rennwagen und heißer Live-Action.

ESSEN muss sein!

Diese Motorshow ist längst Kult und lockt Jahr für Jahr die Motorsport-Fans ins Revier. Über 300.000 Gäste werden auch in diesem Jahr erwartet. Auf Deutschlands erfolgreichster Automobilmesse des Jahres 2012 können Auto- und Motorsportfans ihrer automobilen Leidenschaft freien Lauf lassen. Im Mittelpunkt stehen die neuesten, sportlichsten, coolsten, schönsten, schnellsten, ausgefallensten, verrücktesten, ebenso wie die ältesten Fahrzeug-Kreationen. Garniert mit Live-Motorsport und mitreißenden Show-Acts wird die Messe wieder zum weltweit einzigartigen Motodrom.

Das Angebot der Aussteller und die attraktiven Sonderevents werden den Puls zahlreicher PS-Fans wieder in schwindelerregende Höhe treiben. Dabei bringt die ESSEN MOTOR SHOW vier emotionale Themen-Sektoren zusammen: Tuning, Motorsport, sportliche Serienautomobile und Classic Cars.

Ein 9 Tage andauerndes Vollgas-Fest für jeden Motorsport-Fan, 9 Tage Tuning-Leidenschaft und 9 Tage Sportwagen-Party.

 

Motorsport und Tuning - Die Motorshow in Essen erklärt die Faszination auf Vier Rädern!
Motorsport und Tuning – Die Motorshow in Essen erklärt die Faszination auf Vier Rädern!

Das Programm der Motorshow für die kommenden Tage:

Samstag – 1.Dezember 2012:

Samstag, 01. Dezember 2012

10:30 UhrInterview und Autogramme mit Jockel Winkelhock

Adam Opel AG, Halle 3.0, Stand 118
Interview und Autogrammstunde mit Alex Wurz.

Gewinnspiel am Stand: Gewinne 2 Tickets zum 6 Stunden Rennen in Spa 2013.

TOYOTA Motorsport GmbH, Halle 6.0, Stand 103
11:00 Uhr

Autogrammstunde mit Markus Winkelhock, FIA GT1 World Champion 2012

auto motor und sport / sport auto, Halle 3, Stand 140
DTM und Tuningstars hautnah bei Hankook – heute ab 11 Uhr sind die DTM-Fahrer Christian Vietoris (Mercedes Benz) und Rahel Frey (Audi)auf dem Hankook Messestand zu einem Meet & Greet in der Halle: 10 – Stand: 501 vor Ort.
Benzingespräche und Autogrammstunde mit Jean-Pierre Kraemer, Auto-Experte „Die PS Profis – Mehr Power aus dem Pott“
ThyssenKrupp Bilstein GmbH, Halle 3.0, Stand 307
Triff Playmates am MINI Stand und lass dich mit ihnen fotografieren:

Silvia Hauten (Miss August 2010) & Bernadette Kaspar (Miss September 2010)

MINI, Halle 3.0, Stand 130

 

FOTO-SHOOTING mit den FONDMETAL Grid Girls FONDMETAL:

Grid Girls meets Facebook friends

Besucher können sich for dem FM F1-Wagen zusammen mit den FM Grid girls von einem professionellen Fotoshooterin Jessica Paw fotografieren lassen und erhalten dafür ein kleines Dankeschön.

Fondmetal S.p.a., Halle 2.0, Stand 109
11:30 Uhr

Interview- und Autogrammstunde mit Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg.

DEKRA Automobil GmbH, Halle 3.0, Stand 312
12:00 Uhr

Interview und Autogramme mit Jockel Winkelhock

Adam Opel AG, Halle 3.0, Stand 118
Präsentation des Jubiläumsrads Tomason TN10 mit einer exklusiven Show für alle Besucher.

KVG mbH / Tomason Alufelgen, Halle 2.0, Stand 332
Autogrammstunde mit Giulia Wahn (The Voice of Germany). Zuvor singt sie für euch am Messestand.

MISS GRID GIRL Kooperation, Halle 4.0, Stand 102
13:00 Uhr

Autogrammstunde mit den Schauspielern Sven Thieman, Antonio Putignano und Mirja Mahir (Marienhof)

Gewinnspiel: Wer eine Delikatesse auf dem Stand kauft nimmt an einem Gewinnspiel teil und kann eine V.I.P.-Karte für die GT Masters Open gewinnen!

German Tuner, Halle 12, Stand 408
Interview- und Autogrammstunde mit Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg

DEKRA Automobil GmbH, Halle 3.0, Stand 312
FOTO-SHOOTING mit den FONDMETAL Grid Girls FONDMETAL:

Grid Girls meets Facebook friends

Besucher können sich for dem FM F1-Wagen zusammen mit den FM Grid girls von einem professionellen Fotoshooterin Jessica Paw fotografieren lassen und erhalten dafür ein kleines Dankeschön.

Fondmetal S.p.a., Halle 2.0, Stand 109
13:30 Uhr

Interview und Autogramme: Rahel Frey

Heinrich Eibach GmbH, Halle 3, Stand 310
14:00 Uhr

Interview und Autogrammstunde mit den Fußballspielern von Fortuna Düsseldorf: Andrij Voronin, Nando Rafael, Robert Almer

Manager: Wolf Werner

Adam Opel AG, Halle 3.0, Stand 118
Autogrammstunde mit Ricardo Brutschin und Francesco Lopez inkl. Rennwagen aus der GT3 Serie

Gewinnspiel: Wer eine Delikatesse auf dem Stand kauft nimmt an einem Gewinnspiel teil und kann eine V.I.P.-Karte für die GT Masters Open gewinnen!
German Tuner, Halle 12, Stand 408
„PS Profis“ Jean Pierre Krämer und Sidney Hoffmann auf dem Hankook Messestand zu einem Meet & Greet in der Halle: 10 – Stand: 501
Autogrammstunde mit Markus Winkelhock, FIA GT1 World Champion 2012

auto motor und sport / sport auto, Halle 3, Stand 140
Autogrammstunde mit Giulia Wahn (The Voice of Germany). Zuvor singt sie für euch in der Motorsport-Arena.

MISS GRID GIRL Kooperation, Miss Grid Girl Casting, Motorsport-Arena
Benzingespräche und Autogrammstunde mit Tim Schrick, Rennfahrer und Moderator des Automagazins „Turbo“ auf Sport1

ThyssenKrupp Bilstein GmbH, Halle 3.0, Stand 307
Triff Playmates am MINI Stand und lass dich mit ihnen fotografieren:

Silvia Hauten (Miss August 2010) & Bernadette Kaspar (Miss September 2010)

MINI, Halle 3.0, Stand 130
DTM Mercedes-Benz-Werksfahrer Christian Vietoris wird Fragen der Fans beantworten und Autogramme schreiben.

Mercedes-Fans.de / E-Mags Media, Halle 3.0, Stand 202
14:30 Uhr

Interview- und Autogrammstunde mit Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg

DEKRA Automobil GmbH, Halle 3.0, Stand 312
15:00 Uhr

Autogrammstunde mit den DTM-Piloten Rahel Frey (Audi), Christian Vietoris (MB)

ITR e.V./DTM, Halle 3.0, Stand 234
FOTO-SHOOTING mit den FONDMETAL Grid Girls FONDMETAL:

Grid Girls meets Facebook friends

Besucher können sich for dem FM F1-Wagen zusammen mit den FM Grid girls von einem professionellen Fotoshooterin Jessica Paw fotografieren lassen und erhalten dafür ein kleines Dankeschön.

Fondmetal S.p.a., Halle 2.0, Stand 109
15:45 Uhr

Interview und Autogramme: Rahel Frey

Heinrich Eibach GmbH, Halle 3, Stand 310
16:00 Uhr

Interview- und Autogrammstunde mit Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg

DEKRA Automobil GmbH, Halle 3.0, Stand 312
Autogrammstunde mit den Schauspielern Sven Thieman, Antonio Putignano und Mirja Mahir (Marienhof)

Gewinnspiel: Wer eine Delikatesse auf dem Stand kauft nimmt an einem Gewinnspiel teil und kann eine V.I.P.-Karte für die GT Masters Open gewinnen!

German Tuner, Halle 12, Stand 408
16:30 Uhr

Interview und Autogramme mit Jockel Winkelhock

Adam Opel AG, Halle 3.0, Stand 118
17:00 Uhr

FOTO-SHOOTING mit den FONDMETAL Grid Girls FONDMETAL:

Grid Girls meets Facebook friends

Besucher können sich for dem FM F1-Wagen zusammen mit den FM Grid girls von einem professionellen Fotoshooterin Jessica Paw fotografieren lassen und erhalten dafür ein kleines Dankeschön.

Fondmetal S.p.a., Halle 2.0, Stand 109

 

Tickets gibt es auch online!

Aktuelle Suchanfragen:
150 Jahre Opel

Opel im Bloglight

Es ist so etwas wie meine persönliche „Hybris“ – Opel ist das aktuelle Bloglight des Monats. Was soll ich hierzu nur schreiben?  Erst einmal:

Herzlichen Glückwunsch zum „November-Bloglight“ an Opel!

Aus gesicherter Quelle weiß ich, es gibt Menschen denen gefällt es gar nicht wenn die Einleitung im Bezug zu Opel mit „der gebeutelte Autobauer“ anfangen. Ich lasse es in diesem Falle also auch einfach mal weg 🙂

Opel hat aber auch und das darf ich an dieser Stelle sagen, vieles richtig gemacht. Zuletzt damit, dass man mich zur Opel ADAM Präsentation eingeladen hat. Es war kurzfristig, sehr kurzfristig – aber man hat mir die Möglichkeit gegeben, den neuen Lifestyle-Spross der Blitz-Marke kennen zu lernen. Das zeigt doch immerhin: Bei Opel hat man keine Angst vor „kritischen Autobloggern“ und wenn das alleine für das November-Bloglight stehen würde – dann wäre das bereits mehr als man anderen Herstellern nachsagen kann! Chapeau erst einmal hierfür!

Aber es gibt in der Tat noch 2 gute Gründe für das November-Bloglight:

Opel ist zurück im Motorsport!

2013 wird man sowohl mit einem Opel Astra Cup im Rahmen der VLN präsent sein, als auch mit einer Opel ADAM Rallye Nachwuchsserie auf den Schotterpisten der Republik präsent sein.  Fein – ein erster richtiger Schritt, der bei den vielen Opel-Fans da draußen ganz sicher mit der entsprechenden Begeisterung aufgenommen werden wird.

Opel kann Lifestyle!

Mich persönlich konnte der Opel „ÄDÄM“ noch nicht gänzlich überzeugen, nein – aber ich bin auch nicht der typische Lifestyle-Automobilkunde. Für mich sind Autos mehr als nur „Aushängeschilder“, mehr als Außenwirkung und Persönlichkeits-Megaphone. Für Opel ist dieser Schritt in eine von Premium-Anbietern umkämpftes Marktsegment jedoch eher ungewöhnlich – im Falles des neuen ADAM jedoch außergewöhnlich überzeugend.

Man muss also nicht immer nur vom „arg gebeutelten“ Automobilbauer aus Rüsselsheim sprechen, man kann auch echt positive Signale aufnehmen. Opel ist für mich keine Marke die mein Herz erfüllt oder gar meine Seele erwärmt, aber ich mag Opel für die Tatsache, dass man kämpft und respektiere die Leistungen der vergangenen Jahre. Und nicht zuletzt ist Opel für viele andere Autofahrer mehr als nur die „Lieblingsmarke“.

Auch das wird viele gute Gründe haben!  In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch nach Rüsselsheim!

Aktuelle Suchanfragen:
Opel Adam Faktencheck

Opel ADAM – Blogger-Rundschau

Mit dem neuen Opel ADAM betreten die Rüsselsheimer das mondäne Neuland der so gerne als „Lifestyle-Minis“ bezeichneten Kompaktwagen, die vor allem auf „Außenwirkung“ setzen.

Opel hat den ADAM der gesamten Weltpresse in Lissabon vorgestellt, dabei waren auch einige Blogger – einen Überblick über deren Berichte gibt es nun an dieser Stelle:

Fahrberichte: Opel Adam › Freude am Erfahren

Fahrberichte: Opel Adam › Freude am Erfahrenhttp://www.freude-am-erfahren.de/fahrberichte-opel-adam/Opel hat das Rad nicht neu erfunden, wird aber nicht müde zu betonen, dass es für den Opel Adam keinen direkten Vorgänger gibt. Man schwimmt mit dem 3,7 Meter langen Kleinwagen…
Der neue Opel Adam im ersten Kurzfahrbericht – Ein echter Lichtblick - Fanaticar Magazin

Der neue Opel Adam im ersten Kurzfahrbericht – Ein echter Lichtblick – Fanaticar Magazinhttp://fanaticar.de/news/2012/der-neue-opel-adam-im-ersten-kurzfahrbericht-ein-echter-lichtblick/14190ADAM! Und um es gleich klar zu machen. Es wird englisch ausgesprochen, also „Ädäm“. Er ist es, der dem angeschlagenen Opel Konzern endlich wieder Hoffnung zu fächern soll. Ein…
Angetestet: Opel Adam > Auto-Blog, Auto-News, Fahrberichte, Opel > Rad-ab.com

Angetestet: Opel Adam > Auto-Blog, Auto-News, Fahrberichte, Opel > Rad-ab.comhttp://www.rad-ab.com/2012/11/09/angetestet-opel-adam/Über den neuen Opel Adam habe ich hier auf Rad-ab.com ja schon einige Worte verloren, war bei der Vorpremiere vom Opel Adam zugegen und jetzt hat sich die Möglichkeit ergeben,…
The Day I met Adam. Opel Adam ~ The Car Addict Autoblog

The Day I met Adam. Opel Adam ~ The Car Addict Autobloghttp://www.the-car-addict.com/2012/11/the-day-i-met-adam-opel-adam.htmlSitting on ADAMs hood and waiting for the sun to go down 🙂 Hey Guys The Opel Adam (or Vauxhall Adam..) is like a Little „End of Summer“ Affair. The One you Tell everything and…
Pump up the Opel Adam Jam – der neue Kleinwagen aus Eisenach! > Allgemein > Kennzeichen-Blog

Pump up the Opel Adam Jam – der neue Kleinwagen aus Eisenach! > Allgemein > Kennzeichen-Bloghttp://www.kennzeichen-blog.de/pump-up-the-opel-adam-jam-der-neue-kleinwagen-aus-eisenach/2012/11/10“Pump up the Jam” ist ein Lied der Gruppe Technotronic. Technisch gut ausgestattet ist der Opel Adam Jam der im Jahre 2013 zu den Opel Händlern rollt. Der Opel Adam…
Volkswagen 004 Beetle Cabrio

Beetle Cabriolet – Premiere in Los Angeles

Während Porsche in Los Angeles einen Roadster präsentiert, der nun ein Blechdach bekam und das den neuen Cayman nennt – präsentiert Volkswagen den Beetle nun ohne Dach.

Beetle Cabriolet

Den Käfer gab es als Cabrio, den „New Beetle“ gab es als Cabrio und den aktuellen Beetle gibt es nun auch wieder als Cabriolet. Natürlich auch wieder mit vier sitzen, mehr Leistung und weniger Verbrauch. Wie das allgemein üblich ist, bei neuen Fahrzeug-Generationen.

Der Nachfolger der kultigen Käfer-Cabrio Baureihe kommt wieder mit einem Stoffdach und verwandelt sich binnen 9,5 Sekunden vom geschlossenen Beetle zum Beetle Cabriolet. Im Gegensatz zum alten Käfer Cabriolet faltet sich das verstaute Dach clever hinter die Rücksitzbank und lässt so den Blick nach hinten frei.

Für Deutschland wird Volkswagen Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung anbieten, die eine Leistung von 105 bis 200 PS abdecken. Zusätzlich wird es zwei Dieselmotoren geben, die mit 105 und 140 PS verfügbar sein werden. Optional können alle Motoren mit dem bekannten DSG-Getriebe (6 oder 7 -Gang) kombiniert werden.

Der Startpreis liegt bei 21.350 €

 

Toyota RAV4

Toyota RAV4 – Jetzt auch in groß!

Der neue RAV4 wird derzeit in der „Stadt der Engel“ vorgestellt. Einen ersten Eindruck über den um 20 Zentimeter gewachsenen Kompakt-SUV kann man sich derzeit beim Kollegen Ruch von „radical-mag.com“ abholen.  Für mich persönlich landet der neue RAV4 eindeutig in der Kategorie: „Muss ich noch fahren“.

 

 Edit: Mittlerweile bin ich den RAV4 gefahren. Der Fahrbericht folgt nach dem [klick] … hier lang!
Aktuelle Suchanfragen:
Toyota Werbung Yaris Hybrid

Toyota Yaris Hybrid – Testimonials Werbung

Automobil-Hersteller nutzen gerne bekannte Persönlichkeiten oder Schauspieler um die eigenen Produkte in der Werbung vorzustellen.  Vor allem in der TV-Werbung ist dieser Umgang mit „Testimonials“ völlig normal und üblicherweise denke ich mir dabei immer nur: „OMG – WTF?“ Wenn ich mich zum Beispiel an diese völlig dämliche Opel Tigra Werbung mit Goldfisch Franzi v. Almsick denke. Gruseliger Bullshit, der auch durch die wundervollen Augen der Franzi nicht wirken wollte.

Ein wenig anders liegt die Sache nun jedoch bei der aktuellen Toyota Yaris Hybrid Kampagne:

Hier passt einfach alles zusammen. Die beiden Charaktere aus der Tatort-Serie und die jeweiligen Kurzgeschichten. So macht Werbung Spaß!

Wer die beiden Tatort Kommissare nicht kennt, dem empfehle ich dringend im Programm-Heft nach den Tatort-Folgen in denen der Hauptkommissar Thiel und der Rechtsmediziner Boerne vorkommen zu suchen.

Im Falle der Toyota-Werbung mit den beiden Tatort-Ermittlern kann man von einem vollen Werbe-Erfolg sprechen – anders als sonst so oft, wirkt die Werbung authentisch zu den Darstellern. Die Dialoge passen zur Tatort-Serie und das Verhältnis der beiden vollständig Gegensätzlichen Charakteren wurde nicht verändert.

Ein schönes Beispiel für eine gute „Testimonial-Werbung!“

Wer wissen will, wie sich der Yaris Hybrid fährt, der schaut kurz rüber zu Jan von auto-geil.de .. klick..

Aktuelle Suchanfragen:
shell winterdiesel

Volle Leistung, auch bei Minus 30 Grad! Shell Winterdiesel.

In Hamburg findet zur Stunde eine Presse-Konferenz der SHELL AG statt. Neben der klassischen Presse waren auch Blogger zur Veranstaltung eingeladen, bei mir hat es leider nicht geklappt.  Dabei hätte ich ja schon gerne erfahren, wie man bei SHELL die „Quadratur des Kreises“ hinbekommen hat. Denn, wie ich der aktuellen Presse-Meldung entnehmen kann:

 In der Forschungseinrichtung wurde die völlig neue Kraftstoffformel innerhalb von nur sechs Monaten entwickelt. Um die Kältefestigkeit von Diesel über die bisherige Qualität hinaus zu verbessern, war es notwendig, den sogenannten Cloud Point zu senken. Denn ab einer Temperatur von circa minus 7 Grad bilden sich bei herkömmlichem Winterdiesel Paraffinkristalle, die den Kraftstoff eintrüben. Bei weiter sinkender Temperatur wachsen die Kristalle und führen ab einer gewissen Größe zur Verstopfung des Filters.

Gängige Praxis in anderen Ländern ist, den Basiskraftstoff mit kältefesteren Komponenten wie etwa Kerosin zu vermischen. Dadurch sinkt jedoch die Energiedichte des Kraftstoffes. Mit anderen Worten: Die Kältefestigkeit und die Leistung eines Dieselkraftstoffs entwickeln sich normalerweise gegenläufig. Schäfer: „Mit dem neuen Basiskraftstoff in Verbindung mit dem speziell optimierten Kälteadditiv-Paket haben wir einen innovativen Premium-Dieselkraftstoff entwickelt, der dafür sorgt, dass die Kristallisation erst bei wesentlich niedrigeren Temperaturen einsetzt. Damit ermöglichen wir eine Kältefestigkeit von bis zu minus 30 Grad* und gewährleisten zugleich die gewohnt hohe Power & Performance von Shell V-Power Diesel.“

Keine Flocken auch bei Minus 30 Grad? Interessant – ich kann mich gut an meinen ersten Golf Diesel vor knapp 20 Jahren erinnern. Da hatte ich in kalten Winternächten echte Startprobleme!  Das darf man sich bei modernen Dieselmotoren erst recht nicht mehr erlauben. Bei meinem alten Golf hatte ich in extrem kalten Nächten einen kleinen Heizofen unter den Tank gestellt 😉 – ernsthaft!

Ich denke ich teste die nächsten Tage mal den V-Power Diesel – ob  ich einen Unterschied merken werde?

 

Foto-Credits: http://www.flickr.com/photos/royaldutchshell/8137935094/sizes/o/in/set-72157631886756345/

Echte Verbrauchsangaben, von der Rolle – TÜV Hessen

Der TÜV Hessen hat in diesen Tagen sein neues „Technologie- und Umweltzentrum“ in Pfungstadt eröffnet.

Als etablierter Partner der Automobil-Industrie, bietet der TÜV Hessen ein breites Portfolio an Dienstleistungen für die Automobil-Hersteller und Importeure an.  Primär geht es hierbei um Zertifizierungen und Zulassungsfragen im Bereich Emissionen, CO² und Kraftstoffverbrauch.

So hat der TÜV Hessen bereits 1999 die erste Hybrid-Generation des HONDA Insight geprüft und für die Zulassung in Deutschland vorbereitet.

500 kg schwerer mobiler Emissionsmesstand, für die Verwendung bei LKW und Nutzfahrzeugen.
500 kg schwerer mobiler Emissionsmesstand, für die Verwendung bei LKW und Nutzfahrzeugen.

Um den stetig wachsenden Anforderungen im Bereich der Automobilen Antriebstechnik gerecht zu werden, es geht hierbei um die weitere Zunahme von Hybriden, Elektrofahrzeugen und kombinierte Antriebsarten, war es notwendig in die Zukunft zu investieren.

Nutzfahrzeug-Motorenprüfstand für Motoren bis 900 kW Leistung.
Nutzfahrzeug-Motorenprüfstand für Motoren bis 900 kW Leistung.

Der räumlichen Nähe zum Rhein-Main Gebiet, dem Automobil-Hersteller Opel und vielen Importeuren – hat es Pfungstadt zu verdanken, dass der TÜV Hessen genau dort den richtigen Standort für die Neu-Errichtung des Technologie- und Umweltzentrums gefunden hat. Die  6,9 Millionen Investition des TÜV wurde vollständig eigen finanziert und wird in den nächsten Jahren bis zu 20 neue Arbeitsplätze schaffen.

Moderner Vier-Rollen Prüfstand - Von der Straße auf den Prüfstand!
Moderner Vier-Rollen Prüfstand – Von der Straße auf den Prüfstand!

Als Highlight gilt der vier Rollen Prüfstand für Meßfahrten unter realen Bedingungen, der „die Straße auf den Prüfstand bringt.“

Auf dem Vier-Rollen-Prüfstand wird das Fahrzeug von einem "Roboter" bedient!
Auf dem Vier-Rollen-Prüfstand wird das Fahrzeug von einem „Roboter“ bedient!

Mit der modernsten Prüfstandstechnik des Industripartners AVL ausgerüstet, setzt der TÜV mit diesem Prüfzentrum Maßstäbe.

Das Kontrollzentrum für den Rollenprüfstand. Von hier aus lassen sich Strecken-Simulationen steuern und die Arbeit des "Roboters" überprüfen.
Das Kontrollzentrum für den Rollenprüfstand. Von hier aus lassen sich Strecken-Simulationen steuern und die Arbeit des „Roboters“ überprüfen.
Aktuelle Suchanfragen:
nissan qashqai titelbild

Fahrbericht: Nissan Qashqai 150PS Diesel

Nomade aus Japan. Automobil-Hersteller geben ihren Autos bevorzugt Namen, die eine gewisse Assoziation hervorrufen. Bei Volkswagen bekam der erste Offroader den Namen „Touareg“ – damit war dann gleich einmal klar gestellt: Hier kommt ein echter Offroader.  Denn das Volk der Tuareg lebt in einer für uns Mittel-Europäer unwirklichen Landschaft aus Wüsten und Geröllwegen und daher passt der Name (theoretisch) perfekt auf einen Offroader.  Beim Nissan Qashqai liegt die Erklärung ähnlich, wenn auch nicht ganz so leicht zu erkennen.

Das Volk der „Kaschgai“ ist ein Nomadenvolk mit der Heimat zwischen dem Iran und der Türkei.  1982 wurden zuletzt 200.000 Angehörige des Volkes der Kaschgai gezählt – mit den bisherigen Verkaufszahlen des Qashqai von Nissan könnte man allerdings jedem „Nomaden“ mehrere Qashqai vor das Zelt stellen.

Der Erfolg des Kompakt-SUV. Kein Fahrzeug-Segment ist derzeit erfolgreicher, als das der kompakten SUV-Modelle. Übersichtliche Alleskönner. Gerne auch mal mit Allrad, Platz wie in einem Kombi, mehr Bodenfreiheit um auch abseits der befestigten Wege die eigene kleine Freiheit im Alltag zu finden.

Kompakte SUVs sind zu einer Art Seelenbalsam für die geschundene Autofahrer-Seele geworden. Man sitzt aufrecht und mit einem weiten Blick überschaut man den Stau vor sich und in Gedanken hat man bereits mit viel Schwung die Leitplanke des Alltags durchbrochen und den Stau dank Allradantrieb über den Acker der Glückseligkeit umfahren. Im Herzen sind wir doch alle Nomaden auf der Wanderschaft, oder Cowboys die auf dem Rücken ihres Blech-Pferdes voller Melancholie in die Abendsonne blicken…

Mit dem Qashqai im Dschungel zwischen Aschaffenburg und Würzburg unterwegs:

Auf der Suche nach neuen Wegen!

Nissan Qashqai über Maintal

Kompakter SUV: Im Gegensatz zu Herstellern die diesen Trend verschlafen haben, gehört Nissan mit dem Qashqai bereits seit 2007 zum Establishment der „Kompkat-SUV-Klasse“. Klasse gemacht mag man da laut denken und sich über den Erfolgswagen der Japaner freuen.

Diesel und Allrad:  Kein Diesel? Kein Erfolg in Deutschland. Der Qashqai jedoch bietet neben den weniger sinnvollen Benziner-Modellen auch Diesel-Varianten an. Die von mir gefahrene 2 Liter Variante mit 150 PS steht als Top-Motor zur Verfügung. Darunter rangieren der bereits ältere 1.5 Diesel mit 110 PS und der erst in diesem Jahr auf den Markt gekommene 1.6 Liter Diesel mit 130 PS. Den 150 PS starken Diesel gibt es immer mit Allrad und einer Sechsgang-Automatik. Den 1.5 Diesel hingegen nur mit Frontantrieb und nur mit einem manuellen Schaltgetriebe. Beim 1.6 Diesel kann man zwischen Allradantrieb und Frontantrieb wählen, eine Automatik steht jedoch auch bei ihm nicht zur Verfügung.

Wer die Wahl hat: Typisch japanisch, die Ausstattungslinien und die jeweils sehr kurze Sonderausstattungsliste. Mein Testwagen kam als „Acenta“ zum Dienst. Darunter rangiert die „Visia“ getaufte Einstiegsvariante und darüber die „Tekna“ genannte Top-Ausstattungslinie. In diesem Jahr noch hinzugekommen, die Ausstattungslinie „I-WAY“.

Eine klare Kaufempfehlung für den richtigen Motor und die vernünftigste Ausstattungslinie gebe ich am Ende des Fahrberichtes.

Wer sich an meinen ersten SUV-Fahrbericht erinnert, der weiß: „Einen SUV, wollt ich nie!“  Das hat sich mittlerweile geändert, vom SUV-Hasser zum SUV-Freund. Ob ich mich auch mit dem Qashqai von Nissan anfreunden konnte?

Nissan Qashqai Frontansicht

Wer braucht so einen SUV? Wer will so etwas? Ist so ein Pseudo-Geländewagen eigentlich für „irgendwas“ gut? Das und meine persönliche Punkte-Bewertung – nun hier im Fahrbericht über den Nissan Qashqai Acenta 2.0dCi 4WD Automatik

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  • Modellbezeichnung: Nissan Qashqai
  • Ausstattung:  Acenta
  • Testwagenpreis: 31.540€
  • Grundpreis Baureihe: 19.790€  (117 PS Benziner)

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  • Hubraum: 1.995 ccm³
  • Leistung: 150 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 188 km/h
  • Beschleunigung: 0-100: 11,0  Sekunden

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Nissan Qashqai Front

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Das will er sein:

Ein unkonventioneller Crossover mit Rundum-Durchblick

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Das kann er:

Den Nomaden in uns auf die große Städtetour mitnehmen.
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Das kann er nicht:

Mangels Bodenfreiheit und echten Sperren, wirklich jede Wüste durchqueren.
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Nissan Qashqai Schnauze

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Design Außen: unaufgeregt

Abgesehen von der Motorhaube die eine Hommage an den 300 SL von Mercedes bereit hält, alternativ auch an die Haube des sportlichen Bruders in Coupéform, dem 370Z erinnert – bietet der Qashqai äußerlich nur wenige Highlights.

Nissan Qashqai Rücken Namensschild

LED-Rücklichter mit LED-Bremslichtern, Rückfahrleuchte und Blinker in Standard-Halogenversion.

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Design & Haptik Innen: back in black

Wieder einmal zu viel schwarz, nur unterbrochen von silber lackiertem Plastik, das zum Glück gar nicht erst aussehen will, wie Aluminium. Es bleibt bei meinem Standard-Vorwurf bei japanischen Automobil-Herstellern: Mehr Detail-Liebe im Innenraum. Ausgenommen in diesem Fall: Das Panel für die Klimaanlage. Logisch gruppiert, gut zusammengefasst und mit einem taktilen Feedback das lobenswert ist.

nissan Qashqai Fahrertür innen

 

 

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Nissan Qashqai rücksitzbank

Fahrleistungen & Fahrgefühl: solide & leise

Trotz der SUV-Straßenlage und den Winterreifen mit hohem Querschnitt, vermittelt die Lenkung des Qashqai einen verbindlichen Eindruck von der Straße, fast bin ich geneigt zu sagen: Der Qashqai fährt sich sportlich für einen SUV. Das Setup des Fahrwerks fühlt sich vor allem auf der Autobahn extrem gelungen an.

Nissan Qashqai Heckansicht

 

Alltagsfaktor: überblick behalten

Den umfangreichen Alltag eines Familienwagens zu meistern, das gelingt den kompakten SUV besonders gut. Der im Normalfall 410 Liter fassende Kofferraum lässt sich durch die große Heckklappe toll beladen, die Ladekante  ist angenehm in der Höhe und alle Passagiere genießen den leicht erhöhten Rundumblick. Im Falle des Qashqai kommt noch ein feines Feature hinzu: AVM. Was sich anhört wie ein Modemhersteller aus Berlin, ist die Abkürzung für „around view monitor“ und beschreibt die Tatsache, dass man mit 4 Kameras ein sauberes Bild von der Umgebung des Qashqai erhält.  Dargestellt auf dem Navi-Monitor lässt sich der SUV damit erstaunlich zielsicher einparken.

Nissan Qashqai Kofferraumvolumen

Klappt man die Rücksitze um, erhält man eine fast ebene Ladefläche und mit 1.513 Liter Ladevolumen genug Platz für den nächsten Umzug!

 

Serien-Ausstattung: abgedunkelt

Natürlich hat es seine Vorteile, wenn man Ausstattungen in Pakete zusammen fasst. Vor allem natürlich im Fertigungsprozess für den Hersteller. Aber es hat eben auch massive Nachteile, nämlich dann, wenn man dezidierte Ausstattungswünsche hat, diese aber nur dann erfüllen kann, wenn man gleich ein gesamtes „Paket“ kauft.  So ist das Xenon-Licht nur in der Tecna-Variante erhältlich und wer sich den Luxus  eines Regensensors gönnen will, muss ebenso mindestens die Variante Acenta wählen.

Im Falle des gefahrenen 2 Liter Diesel mit Allrad und Sechsgang-Automatik ist es nur ärgerlich, dass man fast 5.000 € Aufpreis zahlen muss, damit man zu den gewünschten Xenonscheinwerfern kommt.

Für alle anderen Details der Ausstattungspakete spreche ich Nissan jedoch ein deutliches Lob aus. Besonders fein: Eine Bluetooth Freisprecheinrichtung ist bereits in der Basis-Ausstattung Visia in Serie vorhanden!

 

Nissan Qashqai motor

 

Motor: 2.0l Diesel

150 PS und 320 Nm werden vom zwei Liter Vierzylinder-Dieselmotor vorgehalten.  2006 vorgestellt, gehört der Dieselmotor des Qashqai zu den effizienteren Dieselmotoren am Markt. Er findet ebenso Verwendung im Renault Laguna wie im Nissan X-Trail und wird dort mit einer Leistung von bis zu 180 PS angeboten.

Besonders bemerkenswert ist die Laufruhe und die, für einen Diesel, angenehme Akustik.  Während meiner Testfahrt zeigte sich der 16-Ventiler Diesel besonders sparsam. Mit niedrigen 5 Litern lässt sich der Alltag meistern. Flotte Autobahn-Etappen verlangen, trotz des großen SUV-Aufbaus auch nicht deutlich über 8 Liter auf 100 km. Ergo: Ein sehr guter Vierzylinder-Dieselmotor!

 

Getriebe: 6-Gang Automatik

Während sich der Schalthebel „günstig“ anfühlt, macht das Automatikgetriebe einen extrem guten Job. Auf ruhige Schaltwechsel getrimmt, vermeidet es hektische Schaltmanöver und lässt den Qashqai lieber von seinen 320 Nm Drehmoment leben. Kickdown-Befehle setzt es jedoch zügig um, im Zweifelsfall auch einmal in dem es zwei Gänge überspringt. Wer ruhig im Verkehr mit schwimmt, wird von den geschliffenen Gangwechsel des komfortablen Automaten nichts mitbekommen.

 

Nissan Qashqai Navi AVM

Multimedia & Audio: Volltreffer

Der Sound aus den putzigen Lautsprechern wird Audiophile Genussmenschen enttäuschen, für diese steht jedoch in der Tekna-Ausstattungslinie ein Bose-Paket mit 7 Lautsprechern zur Verfügung.  Eine Empfehlung ist das im Testfahrzeuge verbaute „Nissan Connect“ System. Für 750 € bekommt man ein 5 Zoll Touchscreen-System mit Navigation, USB-Schnittstelle, Bluetooth-Audio Streaming und Rückfahrkamera. Für 1.150 € anstellte der 750 € enthält das System, wie im Testwagen, das Nissan Around View Paket. Wie im Bild (unten) zu sehen, bekommt man durch die 4 Kameras ein sauberes „Umfeldbild“ geliefert. Praktisch wenn man wissen will, wie weit der Zaun vor einem wirklich weg ist, wie viel Platz auf dem Feldweg nach links und rechts noch bleibt – oder um zu prüfen, wie weit der Bordstein weg ist.

Das Verhältnis aus Preis- und Leistung stimmt im Falle des „Nissan AVM Connect“ System auf jeden Fall!

 

Nissan Qashqai AVM

Around View Monitor: Was ist das genau?

Vier Kameras liefern ein Rundum-Bild – dargestellt wird das immer auf dem 5 Zoll großen Monitor des Nissan Infotainment-Systemes. Eine Kamera sitzt vorne direkt im Nissan-Logo. Die beiden Kameras für die Bilder der Wagenseiten sitzen in den unteren Spiegelkappen. Und die vierte Kamera, wie gewohnt für eine Rückfahrkamera, hat ihren Platz in der Heckklappe.

Das Around View Monitor System ist in der Fahrzeugklasse etwas besonderes.  Mehr Punkte für dieses feine Feature würde es geben, wäre der Monitor größer und die Auflösung der Kamerabilder noch besser!

 

Nissan Qashqai AVM Kameras

Der Kostenfaktor:

Wer sich bei der Auswahl seines Qashqai ordentlich zusammenreißt, der bekommt bereits für 19.790 € einen kompakten 110 PS starken SUV mit viel Platz, einer vernünftigen Übersichtlichkeit und gutem Fahrkomfort, wenn auch nur mit Frontantrieb.

So richtig froh wird man in meinen Augen allerdings nur mit dem 150 PS starken Diesel, dem 4×4-Allradantrieb und der Sechstufen-Automatik –  und hier ruft Nissan, wie im Falle des Testwagens – 29.490 € auf.  Im Vergleich mit dem Primus (Tiguan) von Volkswagen sind das immer noch lockere 5.000 € weniger. Wenn auch die Aufpreispolitik aufgrund von „Paketzwang“ nicht besonders attraktiv ist, macht der Nissan hier doch ein gute Figur!

 

Nissan Qashqai Serienbild

Kurz erwähnt:

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Halogenlicht:

Der Qashqai kommt mit modernen DE-Scheinwerfern, aber weniger erfreulicher Halogen-Lichttechnik zum Test. Für Fahrzeuge der „knapp 30.000 €“ Klasse sehe ich eine einfache Option für „Xenonlicht“ als notwendig und zeitgemäß an!
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Allradantrieb:

Nasse Straßen, Laub, Feldwege, der Winter und ähnliche Situationen lassen sich mit dem zuschaltbaren Allrad des Qashqai problemlos meistern. Untersetzung oder gar eine Differential-Sperre gibt es hingegen nicht.
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Haptik:

Die Verarbeitung ist tadellos. Nur – wie immer und immer wieder: Es fehlt einfach an der Liebe zum Detail. Wobei der Qashqai besonders mit dem Klima-Bedienpanel punkten kann. Dieses ist logisch aufgebaut und angenehm in der Bedienung.
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Garantie:

Nissan bietet 3 Jahre Garantie. In Anbetracht des Drucks aus Korea könnte das schon bald nicht mehr genug sein. Im Vergleich zu deutschen Premium-Herstellern ist es jedoch noch deutlich attraktiver, als die dort nur 2-Jährige Garantie!

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Nissan Qashqai Weinberge

Fazit:

Es war einmal…“ So fangen nicht nur alle Märchen an, so muss ich in der Zukunft auch über meine Abneigung  und meine Vorurteile gegenüber kompakten SUVs sprechen.  (Ja, ich hab diese Formulierung – so oder sehr ähnlich –  bereits beim DS4 und beim Kia Sportage benutzt 🙂 – aber es trifft nun einmal auch hier zu!)

Eigentlich wollte ich doch nie SUV fahren, aber diese Fahrzeuge bieten eine extreme Bandbreite aus Komfort, praktischem Nutzen und – das ist neu – es gibt sie sogar richtig sparsam. Im Falle des „Wandersmann“, des Nomaden von Nissan – war der Verbrauch gerade zu erschreckend gering. Das ich trotzdem im 150 PS starken Diesel unterwegs war, konnte ich jedoch oft genug auf der Autobahn erfahren.

Ein echter, universeller Vielzweck-Kraftwagen – nicht nur für Nomaden!

Das Fazit:

Da gibt es keinen Spielraum  für Diskussionen:  Die Punkte ergeben ein Gesamt-Ranking und sind über alle Fahrzeugklassen vergleichbar – da direkt objektiv auf Modellklasse und Zielgruppe eingerichtet. Je mehr Punkte, desto besser ist das Fahrzeug. Ein Sportwagen kann keine 100 Punkte erreichen, weil der Alltagsnutzen gering ausfällt. Ein Familien-Van fällt eventuell in der „Straight-Performance“ durch. Das Ranking ist natürlich ein völlig subjektives – es ist das mein-auto-blog Ranking. Bjoern Habegger

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Mein Testurteil ist  unverkäuflich und wurde daher ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!
Dennoch: Danke an Nissan Deutschland  für das Testfahrzeug.

Text/Fotos: Bjoern Habegger | mein-auto-blog.de | 2012 |

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Aktuelle Suchanfragen:
Fahrsicherheitstraining

Fahrsicherheits-Training – Das Video

Natürlich muss der deutsche Autofahrer nichts mehr lernen, er gehört quasi per Geburt zum „upper Establishment“ der Autofahrer-Avantgarde! Und weil auch ich schon seit gefühlten 500 Jahre Auto fahre, wollte ich den anderen auch mal zeigen, wie toll ich fahre:

So ein Fahrsicherheits-Training kann wirklich Spass machen! 

 

Warst Du schon bei einem Fahrsicherheitstraining? Mein Video ist bei einem Fahrsicherheitstraining mit Škoda entstanden, aber auch andere Hersteller veranstalten solche und andere Training!

Aktuelle Suchanfragen:
Ford Ideenwettbewerb

Ford sucht Deine Ideen!

In diesem Jahr bin ich um die 45 unterschiedliche Fahrzeuge gefahren und immer wieder stelle eines fest: Es gibt nicht das Fahrzeug, dass alles gute Ideen vereint. Bei jedem Hersteller finde ich gute und weniger gute Details – aber noch nie konnte ich sagen: „Jawohl – hier passt alles, es fehlt nix und alles wurde genial umgesetzt“.

Nun kann man natürlich überlegen ob es an mir liegt 🙂 – oder ob es einfach die gewollten Differenzierungs-Unterschiede zwischen den Herstellern sind. Als Beispiel dient hier die ehedem komfortablere Fahrwerksauslegung bei Mercedes-Benz, gegenüber einer sportlicheren Abstimmung bei BMW. Oder während die einen Kurvenlicht immer dynamisch auslegen, also so das es während der Kurvenfahrt mitschwenkt – nutzen andere Hersteller nur ein Abbiegelicht für die Stadt.

Irgendwas ist immer und manchmal frage ich mich sogar, warum es Dinge noch gar nicht im Auto gibt. Eine solche Sache wäre zum Beispiel eine Entertainment-Navi-Lösung die direkt auf mein Smartphone aufsetzt. Sprich im Auto ist nur noch ein Display – Rechenleistung, Telefonanschluss, Internetanbidung, Musik und Navigation kommt direkt vom Handy.  Im Prinzip ziemlich simpel umzusetzen.

Alles was man als Hersteller tun müsste, ist eine Schnittstelle zu schaffen. Zum Beispiel einen Slot in den ich das Smartphone einschiebe und danach die restliche Bedienung über ein großes Display im Fahrzeug nutze. Der Hersteller würde mit Apps zu seinen Modellen dafür sorgen, dass man die richtige Verbindung zwischen Smartphone und dem eigenen Fahrzeug-Modell bekommt.

So etwas fehlt mir. Und was mir bis eben auch gefehlt hat, war jemand der mir dabei zuhört. Doch das Problem hat sich ja nun auch geklärt 😉

FORD will meine Idee kennen lernen!

Und dafür hat man bei FORD ein eine Webseite online gestellt. Man nennt es den „Ford-Ideenwettbewerb“ und nach einer Registrierung kann man seine Idee beschreiben.  Ford unterscheidet hierbei nach verschiedenen Kategorien für die man seine Idee einreichen kann. Zum Beispiel für den Bereich „Kombiinstrumente, Displays, Lenkrad, Schalter, Sitze, Kofferraum usw“.

Ich persönlich werde meine Idee nun auch dort einstellen – denn ich glaube, manchmal brauchen auch die Entwickler bei den Automobil-Herstellern frische Ideen 😉 Und manchmal kommen die „Besten Ideen“ von extern.

Weil man sich doch ein wenig damit beschäftigen muss, registrieren, anmelden und dann die Idee beschreiben – hat FORD daraus auch ein Gewinnspiel gemacht! Insgesamt winken Preise im Wert von 5.250 €!

Mir persönlich ist das nicht der wichtigste Anreiz – mir ist viel wichtiger, dass sich jemand für meine Idee interessiert und wenn ich Glück habe, dann kann ich ja schon bald auf ein „Entertainment-System“ bei dem das Handy die Rechenzentrale und der Bordcomputer zugleich ist, zurück greifen! 😉

Was meint ihr – was fehlt im Auto – welche Ideen habt ihr?

 

 

Land Rover Experience Center

Land Rover Offroad-Erfahrungen

Mein Oberkörper hängt mit viel Gewicht im Gurt, mit beiden Armen stütze ich mich fest am Lenkrad ab. Doch dieses Mal ist es nicht die Verzögerung die meinen gesamten Körper in Richtung Lenkrad drückt – dieses Mal blicken meine Augen durch das Glasschiebedach direkt in Richtung Horizont, während der Wagen auf einer 110° steilen Abwärtsrampe parkt.

Königlich kultig durch das Gelände

Mein erstes Mal ohne Asphalt führt mich sehr schnell an einen Punkt, an dem ich den Instruktor an meiner Beifahrerseite mit ernsten Unterton fragte, ob er sich wirklich  sicher ist. Vor mir öffnet sich der grau verhangene Himmel des Bergischen Land – eine asphaltierte Straße sehe ich schon lange nicht mehr. Einzig die Tatsache, dass es vor mir steil Bergab geht, ist mir bekannt. Geschätzte 50 Meter Höhenunterschied sind zu bewältigen und alles was ich nun tun soll ist, die Bremse lösen, unseren Range Rover Sport in das weite „Nichts“ vor der Windschutzscheibe rollen lassen und dann bloß nicht mit mehr mit den Füßen auf das Bremspedal steigen.

Range Rover Sport Pfütze

Ich vertraue meinem Co-Piloten und Instruktur, auch wenn mir – ich gebe es zu – ein wenig mulmig dabei zumute ist. Die 2 Tonnen des Range Rover Sport kippen vorne über und noch bevor ich den Druck in meinen Armen verstärken konnte, um den Oberkörper vor dem satten eintauchen in den Gurt zu bewahren, hat die Bergabfahrhilfe des englischen Offroaders eingegriffen und lässt die wuchtige englische Adelskutsche mit kontrolliertem Schlupf an den Rädern in slow motion die 110° Gefälle hinab rollen.

Range Rover Sport

Tatort: Das  Gelände des Land Rover-Experience-Center bei Wülfrath im „Bergischen Land“. Der mittlerweile in indischer Hand befindlichen Allrad-Spezialist aus  dem Land des „five o’clock teas“ hat inmitten eines alten Steinbruchs ein abwechslungsreiches Gelände mit unterhaltsamen Offroad-Szenarien geschaffen, die den unerwarteten Geländewagen-Fahrer zunächst vor ernsthafte Sinnfragen stellt.  Und dennoch – über Stock und Stein und mit Neigung über Rampen zu fahren, die man sonst nicht einmal zu Fuß begehen würde, dass war eine echte Erfahrung mit anhaltendem Unterhaltungswert.

Auf über 100.000 m² lassen sich der kultige Land Rover Defender, Soccer-Mums Liebling der Range Rover Sport, die erste Wahl des englischen Königshaus – der neue Range Rover, der Lifestyler  Evoque, der Freelander 2 und natürlich der Discovery 4 ordentlich nutzen. Endlich den Allradantrieb auskosten und den Unterschied zwischen einem Geländewagen-Urvieh (Defender) und einem Lifestyle-SUV (Evoque) erfahren. Wenig überraschend wird die Ausfahrt im Defender zu einer Zeitreise zurück in die Gründerväterzeit des Allradantriebes.

Land Rover Defender

DEFENDER

Die Sitzposition des Urvaters vieler Geländewagen ist, für vom Wohlstand der neuen Kompaktwagenklasse verwöhnte Fahrer, ungewöhnlich nah an der Fahrertür. Mit kräftigen und immer wieder für Kontakt zwischen Seitenscheibe und Ellenbogen sorgenden Lenkbewegungen, lässt sich die Zeitreise zurück auf den Kutschbock erleben. Aufrecht und mit intimen Kontakt zwischen Fahrerbrust und Lenkrad freut man sich über eine unschlagbare Übersichtlichkeit im Gelände. Dank einer Karosseriegestaltung die einzig ein Lineal als Hilfsmittel kannte – blicken Fahrer und Beifahrer vom uneitlen Thron der Offroad-Funktionalitäten auf die schroffe Landschaft hinaus. Der Schalthebel setzt eine Fahrerpersönlichkeit voraus, die genau weiß was sie will. Ebenso unwirsch zur Zusammenarbeit bereit, zeigt sich der zweite Hebel, zuständig  für die Getriebe-Untersetzung und das Mitten-Differential.  Wer haptische Eleganz erwartet, darf den Urvater des 4×4-Lebens nicht als Geländewagen-Alternative in betracht ziehen.

Der Defender ist ehrlich, schroff, ein Tier, einer der im Gelände nicht nachgibt. Liebhaber von Pussy-Schubkarren suchen sich bitte ein anderes Modell.

Land Rover Defender

 

Land Rover Evoque

Evoque

Wenn Lifestyle-Attitude auf Geländewagen-Ernsthaftigkeit trifft, dann muss am Ende eine der beiden Eigenschaften unter der Dominanz der anderen leiden. Im Falle des Evoque kann man positiv vom „geilsten“ Land Rover Design aller Zeiten sprechen oder von einem Geländewagen, der zum ersten Mal in der launischen Geschichte des Empire, mehr Design als Offroad-Talent besitzt. Für alle Soccer-Mums sei an dieser Stelle zur Beruhigung jedoch dargelegt: Der Feldweg zum Fußballplatz beim Auswärtsspiel des Nachwuchses entlockt auch dem mondän gezeichneten Evoque nur ein müdes Lächeln.

Natürlich fehlen dem schneidig feschen Evoque zwei sperrbare Differentiale und zur vollständigen Kompromittierung der Geländewagen-Verwandschaft im eigenen Haus, kann man den Evoque sogar ohne Allradantrieb ordern.

Um der Welt jedoch zu zeigen – welcher Brut der, dem Zeitgeist folgende Kompakt-SUV entstammt – wird Land Rover 2013 mit 10 Evoque die 15.000 km lange Strecke von Deutschland nach Indien, zum großen Teil entlang der Seidenstraße fahren.

Range Rover Evoque wasser

Range Rover

Range Rover

Über 400 kg leichter als sein Vorgänger, mit einem Leergewicht von mehr als 2.2 Tonnen, aber noch immer kein Leichtgewicht. Der neue Range Rover verkörpert, wie der Defender, die traditionellen Werte des Hauses Land Rover. Nur deutlich komfortabler. Herrschaftlich wie ein englisches Landhaus.

Distinguiert feudales Ambiente empfängt die Insassen, sobald diese den loungartigen Innenraum erklommen haben. Einmal eingestiegen überlässt man die Probleme des Alltag dem Fahrzeug und seiner aufwendigen Allradtechnik. 90 Zentimeter tiefe Flussdurchfahrten? Kein Problem!  110° Gefälle hinab fahren, auf halber Strecke anhalten und dann wieder rückwärts hinauf? Kein Problem! Sand, Geröll und Schlaglöcher die so groß und tief sind, dass darin Kleinwagen verschwinden? Kein Problem!

Ein V8 Dieselmotor der die Kraft von 700 Nm über ein Drehzahlband von 1.750 bis 3.500 Umdrehungen bereitstellt und aus dieser  Leistungsdarbietung eine pathetische Hymne auf die Dramatik der Selbstzünder-Leistungsfähigkeit anstimmt, hat einen effektiven Antriebsstrang verdient. Im Falle des neuen Range sind es 8 Gänge, 2 elektronisch angesteuerte vollständig sperrbare Differentiale und eine Luftfederung die eine Differenz von über 60 Zentimeter überbrückt.

Die Aluminium-Karosserie des Range hat an Gewicht verloren, das Erscheinungsbild ist so dominant und selbstsicher wie immer.   Es ist diese Autorität im gesamten Erscheinungsbild, die aus einem schlicht überdimensional großen Geländewagen einen beeindruckenden Königswagen werden lässt. Besonders erfreulich dürfte für die Britische Königsfamilie (die aus Tradition auf den Range vertraut) die Tatsache sein, dass dem indischen Besitzer zum Trotz, kein englischer Geländewagen mehr so „royal“ wirkte, wie dieser neue Range. Ganz egal ob er vor dem Country-Club steht, auf dem Golfplatz oder auf einem Geländewagenpfad, der zu Fuß schlicht unbegehbar ist.

Range Rover

 

 

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Skateboard Dogs am Mercedes-Benz Museum

Manche Nerd sagt, dass Internet besteht nur aus Katzen und Titten und alles was sich abwechselt ist die Reihenfolge. Das ist natürlich nicht so. Es gibt mittlerweile auch eine große Anzahl an Automobil-Blogs und sonstwas Blogs und natürlich gibt es auch noch Facebook – dieses Zeit-Diebstahl Hauptquartier.

Über Facebook bin ich auch auf diese beiden Videos aufmerksam geworden:

Achtung – Hunde-Content!


 

Ja da fahren Hunde auf Skateboards. Um genau zu sein, es sind „Boston Terrier“ eine Mischung aus Terrier und englischen Bulldoggen und ganz nebenbei, das Maskottchen des US-Bundesstaates „Massachusetts“.  Diese Hunde sind extrem intelligent und wachsam und es wundert daher nicht, dass ausgerechnet diese 3 „Boston Terrier“ das Skateboard fahren gelernt haben.

Und wer das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart kennt, der versteht auch gut, warum die 3 Terrier Doggen dort Skateboard fahren. Vor dem Museum gibt es eine wunderbare große Fläche und einen abgesperrten Bereich mit leichtem Gefälle – eben wie gemacht für „Hunde-Skateboarding“ 😉

 

Turbo das Automagazin

Bullshit TV oder wie „Turbo“ die Fakten verdreht!

„Dein Lambo gegen meinen Golf“ – was sich wie immer erst einmal nach einer guter Show anhört – bleibt bei einer Redaktion ohne Rückgrat am Ende eine schlechte Show.  So jetzt auch bei „Turbo – Das Automagazin„.

Auch 2012 legt TURBO – Das Automagazin wieder großen Wert auf den Unterhaltungs- und Abenteuerfaktor Auto:

Tim Schrick, Sidney Hoffmann, Jean-Pierre Krämer und Smudo bieten dem Zuschauer mit jeder Menge Know-How, Witz und Charme alles Wissenswerte aus der Welt der Automobile.

Tim, Sidney und Gast-Tester Smudo lassen bei rasanten Vergleichstests die Reifen qualmen und nehmen die neuesten Modelle der Branche genaustens unter die Lupe.

Selbstdarstellung des Magazins auf seiner Webseite.

Nur mit der Wahrheit – da hat man wohl ein Problem! – Oder?

Geplant war eigentlich eine unterhaltsame Sendung, ausgefüllt mit einem Vergleich zwischen einem „Golf“ und einem Lamborghini Superleggera.  Der Lambo wurde direkt vom Werk gestellt – der Golf kam vom HGP-Tuner und dürfte mit dem heftigsten Leistungskit angetreten sein, dass man einem Golf verpassen kann.

Unglaubliche 745 PS.  Der Dramatik wegen spricht man vom „biederen“ Golf und dem „reinrassigen“ Sportwagen. Am Ende gewinnt der Lamborghini Gallardo Superleggera das gestellte Duell – aber wie so oft im TV ist das leider nur die halbe Wahrheit.

Fernseh-Schmuh!

Wie mir aus sehr glaubwürdiger Quelle (es waren doch einige Zeugen vor Ort!) berichtet wurde – sind die Fakten in der „Turbo-Sendung“ keine Fakten, sondern schlichter Schmuh! Beschiss. Verarschung. TV-Unterhaltung auf Unterschichten-Niveau! 

Anstelle der 8,8 Sekunden von 50 auf 200 km/h ging der HGP-Turbo Golf in 8 (ACHT!) Sekunden auf 200! Ratlose Gesichter vor Ort – denn damit hatte die Reaktion wohl nicht gerechnet!

Anstelle die Geschichte den Zuschauern so zu präsentieren, wie diese passiert ist – hat man Angst vor der Reaktion aus Sant’Agata Bolognese. Denn: (O-Ton) „Mit diesem Ergebnis in der eigenen TV-Sendung, bekommt man wohl keinen Lamborghini mehr aus Italien gestellt“.

Ganz ehrlich: Ich verstehe diese Angst. Wer will es sich schon mit Lambo verderben? Ich selbst konnte den Aventador bereits fahren und das letzte was ich tun würde ist, mir eine Chance auf eine solche Wiederholung verderben zu wollen. Doch – sorry – liebe TV-Redaktion von „Sport 1 – Turbo – Das Automagazin„! Das hättet Ihr Euch vor dem Event überlegen müssen!

Deutlich schneller als ein Lamborghini
Um den Sieg im TV betrogen!

Fakten zu verdrehen, nur weil man überrascht ist – wie heftig schnell dieser leistungsgesteigerte Golf wirklich ist – spiegelt nur wieder, wie wenig ihr Euch wirklich für  Eure TV-Zuschauer  interessiert.  Falsche Messwerte im TV zu verbreiten ist schlichtweg Betrug!

Der „Auto-Tv-Bullshit“ Award ist Euch damit sicher!

 

 

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Mitsubishi Outlander Plugin Hybrid

Den neuen Mitsubishi Outlander kann ich Euch in 4 Wochen näher vorstellen – denn dann kommt der Testwagen zu Besuch. In der Zwischenzeit sollte ich mir mal die Plugin-Variante des kommenden Outlander-Hybrid näher anschauen:

Mitsubishi Outlander PHEV

Der geschätzte Kollege Peter Ruch vom radical-mag.com hatte die Gelegenheit den neuen Plugin-Hybriden der Japaner zu fahren und ich bin, nachdem ich seine Eindrücke gelesen habe – extrem gespannt auf diesen „Meilenstein“ aus dem Hause Mitsubishi.

Derzeit sind reine Elektrofahrzeuge noch zu weit davon entfernt am Markt den großen Erfolg zu erhalten, der ihnen eigentlich zustehen würde. Bis es soweit ist und Benzin endgültig teurer geworden ist als Gold – wird man sich der Optimierung der konventionellen Antriebe zuwenden. Hierzu gehört auch, dass Verbrennungsmotoren mit Elektromotoren zu so genannten „Hybriden“ kombiniert werden.

Um den Hybriden die besonders faszinierende „rein elektrische“ Fahrt gönnen zu können, müssen E-Motoren und Speicher-Batterien ausreichend dimensioniert werden.

Im neuen Plugin-Hybriden von Mitsubishi wurden Lithium-Ionen Batterien mit einer Kapazität von 12 kWh untergebracht. Hiervon gespeist werden gleich 2 Elektromotoren. Einer an der Vorderachse und einer an der Hinterachse und beide 60 kW stark. Da man bei Elektromotoren auch einen Unterschied zwischen Leistung und Kraft machen kann, ist der vordere mit 137 Nm bei der Arbeit und der hintere mit 195 Nm.

Dazu kommt zusätzlich ein 2 Liter großer Vierzylinder-Benzinmotor mit weiteren 121 PS.  Der Outlander soll in dieser Ausführung beides können. Seriell wie parallel fahren 😉 – also den Benzin-Motor zum laden der Batterien verwenden um rein elektrisch zu fahren, oder aber den Benziner zum Antrieb zusammen mit den E-Motoren verwenden.

Es scheint ein extrem aufwändiges, aber vermutlich ebenso faszinierendes System zu sein, dass uns Mitsubishi vermutlich erst im Herbst 2013 gönnen wird.

Preise? Unbekannt. Verbrauch? Erst einmal unwichtig – denn es ist die Frage, wie man diesen Verbrauch sinnvoll misst. Wer den Plugin-Outlander zu Hause binnen 4 Stunden an der Steckdose aufgeladen hat und dann nicht weiter als 55 km gefahren ist – der wird vermutlich nicht einen Tropfen Sprit gebraucht haben.

In der Zukunft kommt es also noch mehr als bisher, darauf an – wie man sein Auto verwendet. Pauschale Aussagen werden immer unwichtiger.

Wichtig wird der PHEV-Outlander jedoch für Mitsubishi! Damit kann man ordentlich Kompetenz beweisen, ich freue mich auf meine erste Testfahrt mit diesem Plugin-Hybriden.

 

Foto: Peter Ruch, radical-mag.com
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Offener Brief an den DMSB

Motorsport war und ist für mich Hobby und Leidenschaft zugleich, es ist mir daher ein Anliegen dieses Thema auch in meinen Blog zu bringen:

Offener Brief an den DMSB

Motorsport ist in Deutschland zudem mehr als nur die DTM. Deutlich erfolgreicher sind die vielen kleinen Rennserien. Addiert man deren Zuschauerzahlen, die Zahl der aktiven Motorsportler und beobachtet man das wuselige treiben in den Boxengassen der Nation an den Wochenenden, dann versteht man – mit wie viel Herzblut die Beteiligten – abseits von teuren Sponsoren-Zelten – bei der Sache sind.

Tom Schwede ist nicht nur ein Blogger, ein Ex-RoadTrip Teilnehmer, sondern auch einer – mit dem ich mich auf Anhieb gut verstanden habe. In seiner Freizeit kommentiert Tom Schwede unter anderem Motorsport-Veranstaltungen. Tom ist also ein Typ, der sich in der Motorsport-Szene in Deutschland wirklich auskennt.

Und Tom hat mich die Tage auf ein Thema aufmerksam gemacht, dass bisher eigentlich völlig unterhalb der medialen Aufmerksamkeit geblieben ist. Ehrlicherweise muss ich sagen – es war mir auch nicht bekannt, dass man in Deutschland, dem Automobil-Land Nummer 1 – mit derartigen Problemen und Kosten zu kämpfen hat, wenn man eine Rennserie austragen will.

Was jedoch in seinem Beitrag klar wird ist, es muss gehandelt werden und ich will seinen Aufruf ganz klar unterstützen!

Mehr über die Hintergründe gibt es bei Tom im Blog, den offenen Brief an den DMSB-Präsidenten Hans-Joachim Stuck gibt es direkt hier!

Offener-Brief-an-DMSB-2012-11-21

Audi A3 005 Sportback

Audi A3 Sportback

Audi präsentiert den neuen A3 Sportback derzeit an einer meiner absoluten Lieblings-Locations: Rund um das wundervolle und völlige abgedrehte Fürstentum Monaco.

Der neue Sportback A3 – Kombi oder was?

Bis zu 90 Kilogramm leichter als der Vorgänger – allerhand – wenn auch noch nicht die Spitze des Leichtbaus, ist diese Abspeck-Kur genau der richtige Weg um zukünftige Modellgenerationen wieder handlich, sportlich und sparsam gestalten zu können.

Audi will sich selbst als Pionier im Leichtbau sehen und stellt die Umkehr der Gewichtsspirale dementsprechend als Erfolg dar. (Meine Meinung: Da muss mehr gehen – der Japanische Hersteller Mazda demonstriert derzeit bei den aktuellen Modellen, was wirklich möglich ist!) 

Mehr Radstand aber nur wenig mehr Gesamtlänge – betrachtet man das Größenwachstum, dann freut einen umso mehr, dass dieses nicht mit einem gestiegenen Leergewicht einhergeht. Dennoch – 1.205 kg Leergewicht ist noch zu viel! War Audi nicht einmal der Pionier im Aluminium-Fahrzeugbau? Wo bleiben die wirklich innovativen Konzepte? Wo bleibt CFK und Aluminium im Verbund?

Wer sich den Premium-Button anheften möchte, sollte hier mehr leisten als nur eine weitere Steigerung der Innenraum-Ästhetik zu feiern.

Audi A3 003 Sportback

Das Design

Hier gilt uneingeschränkt: Geil. Eine flache Schnauze mit kurzem Überhang (der neue MQB grüßt) und ein sportlich straffer, voller Anspannung fließender Dachbogen mit nicht zu flachem Heck-Abschluss. Die scharfe Bügelfalte in der Seitenlinie und der Spannungsbogen im unteren Tür-Drittel lassen die Seitenansicht stramm und präzise wirken.

Ein Kunstwerk. Nun – das bleibt Geschmackssache – meinen Geschmack jedoch trifft der neue A3 Sportback zu 100 %. Selbst die übereifrigen Luftauslässe am roten Foto-Objekt wirken sinnvoll und artgerecht platziert.

Wenn zu einem späteren Zeitpunkt an der Front die Voll-LED Scheinwerfer das Gesicht mitformen, bin ich geneigt zu behaupten: „Steiler und geiler – geht nicht“. Der Sportback bildet im nüchternen Segment der Steilheck-Kompaktwagen den Design-Athleten – eine Skulptur aus Ingolstadt.

Audi A3 002 Sportback

Der Radstand

Gleichwohl ich zu Beginn des Jahres den Audi A3 auf Mallorca gefahren bin, wäre ich den Sportback A3 auch gerne gefahren. Zu sehr interessiert mich, ob der Radstand einen Einfluss auf das Fahrverhalten nimmt. Gegenüber des A3 mit drei Türen, hat der neue A3 Sportback nun den gleichen Radstand wie der Golf in seiner siebten Generation (2.636 mm)

Kofferraum

Der Sportback soll die Rolle des „Last-Esel“ im Programm der edlen Ingolstädter-Kompaktwagen übernehmen, umso wichtiger die Größe des Stauraums: Mit einer Basis-Größe von 380 Litern entspricht der Kofferraum exakt dem VW Golf und in der maximal Beladung von 1.220 Litern, fehlendem A3 Sportback sogar 50 Liter Ladevolumen auf den Golf.  Überrascht? – Somit ist der Sportback ganz sicher kein Kombi!

Audi A3 001 Sportback

Markteinführung

Audi stellt den neuen A3 Sportback ab Februar 2013 zu den Händlern – zu Beginn wird es zwei Diesel und zwei Benziner geben. In beiden Varianten gibt es nur noch Turbo-Motoren mit Direkteinspritzung. Der 1.2 Liter TFSI mit 105 PS startet bei 22.500 € wird aber nicht von Anfang an verfügbar sein, dafür aber der sehr  interessante 1.6 Liter TDI mit 105 PS zum Preis von 25.400 €.

Den Anfang machen der 1.4 TFSI Benziner mit X PS für 23.400 €, der 180 PS Benziner wird 26.800 € kosten. Die stärkere 2 Liter Diesel mit 150 PS kostet 27.200 €.

Audi A3 004 Sportback

Wie immer gilt:

Der Basis-Preis ist nur der Anfang – es lockt eine umfangreiche Aufpreisliste.

 

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Opel kehrt zurück in den Motorsport

Es dürfte die Nachricht des Jahres für viele Opel-Fans sein – Opel kehrt als Hersteller zurück in den deutschen Motorsport.

2 Schwerpunkte hat man in Rüsselsheim für dieses Motorsport-Revival gewählt:

  • Opel ADAM „Cup“ für Rallye
  • Opel Astra OPC „Cup“ für die Rundstrecke

Motorsport ist für die Fans einer Marke schon immer, was das Bier auf dem Oktoberfest ist.  Motorsport gehört zur Markenkommunikation, wie 4 Räder an ein Auto.

Mit dem Ausstieg aus der DTM zum Ende der 2005er Saison wurde bei Opel das Motorsport-Engagement auf Eis gelegt. Dabei hatte die Marke mit dem Blitz im Emblem immer eine enorm große Fan-Schaar an die Rennstrecken gelockt.

Die letzten großen Opel-Motorsport Erfolge liegen jedoch lange zurück. 1996 gewann Manuel Reuter den letzten bedeutende Meisterschafts-Titel: ITC-Meister auf dem Opel Calibra.

Ob der Startschuss für das neue Engagement zugleich der Anfang für einen Rückkehr der Rüsselsheimer in die große Arena des dt. Motorsports bedeutet – kann man Stand heute nicht absehen. Klar ist erst einmal nur folgendes:

Ab 2013 wird im Rahmen der ADAC Rallye Masters-Rennserie ein „ADAC Opel Rallye Cup“ ausgefahren. Als Sportgerät dient der neue Opel ADAM der für diesen Zweck nach dem FIA R2 Reglement aufgebaut wird und als Kundenfahrzeug vor allem der Nachwuchsförderung dient.

Ebenso ab 2013 – aber auf Asphalt – wird es den Opel Astra OPC Cup geben.  Basierend auf dem Opel Astra OPC werden Cup-Fahrzeuge für einen eigenen Opel Astra OPC Cup aufgebaut. Die Rennen finden im Rahmen der VLN-Meisterschaft, auf dem Nürburgring und der legendären Nürburgring Nordschleife, statt.

In beiden Fällen spricht Opel explizit Privatfahrer an, die wiederum von einem attraktiven Einstandspreis, einem großen Preisgeldtopf und fairen Ersatzteilpreisen profitieren sollen!

Meine Meinung:

Tolle Nachrichten und ein verdammt gutes Zeichen! Schluss mit den Katastrophen-Meldungen aus Süd-Hessen und Vollgas! Leistung statt Leidensdebatte!

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Porsche 911 Kompendium

Porsche 911 – Das Kompendium

Der Porsche 911 – die Legende des Weissacher Automobil-Herstellers.  Kein Sportwagen trägt länger den gleichen Namen und ist vom ersten Tag an, bis Heute dem gleichen Antriebskonzept treu geblieben:

6 Zylinder in Boxerform und den Motor im Heck

Doch das es auch Porsche gab, die aussahen wie der 911er – aber eine andere Typ-Bezeichnung besaßen oder aber eben nicht mit dem röhrenden Sechszylinder-Boxermotor im Heck unterwegs waren. Das und vieles mehr kann man in einem umfangreichen Nachschlagewerk aus dem Verlagshaus „GeraMond“ nachlesen.

PORSCHE 911 – Das Kompendium

Der Amerikaner Randy Leffingwell hat in acht umfangreichen und logisch gegliederten Kapitel die Geschichte des legendärsten deutschen Sportwagen aufbereitet. Von den Vorgängern und der Konstruktion kurz nach dem Krieg, bis zur sechsten Generation – erhält man eine umfangreiche Wissens-Sammlung.

Das große und schwere Buch bereitet einem echten Porsche Fan viel Freude – denn neben den interessanten Technik-Details, wurde das Buch auch mit tollen Fotos und Illustrationen aufbereitet.

Große Foto-Strecken und tief gehende Hintergrundinformationen über die wichtigste Baureihen der Stuttgarter Sportwagen-Schmiede bilden eine echte Lesefreude. Mir hat das Buch noch viel erzählen können über die Historie der Modelle. Bin ich doch zuletzt nur das ganz aktuelle Modell 991 gefahren und früher einmal den 964. Auch über den 964 und den letzten luftgekühlten Porsche, den 993 bietet das Buch viele Fakten und Informationen, die nicht jedem Porsche-Fan bekannt sein dürften.

Porsche Buch

Man merkt bei jeder Zeile des Buches, hier hat jemand über eine Modellreihe geschrieben, der das nicht aus „Pflicht“ sondern aus Lust und Leidenschaft tat. Das „Porsche 911 Kompendium“ ist eine Wissens-Sammlung und ein Fotobuch für besondere Erinnerungen an die lange und beeindruckende Modell-Historie der Zuffenhausener Sportwagens.

Auch wenn der Porsche 911 noch lange nicht am Ende ist und täglich neue Geschichten schreibt – für einen Rückblick von 2011 bis zum Start in 1948 – ist dieses Buch eine ideale Geschenk-Idee. Man wird es gerne – immer mal wieder – aus dem Schrank nehmen und darin schmökern.

So geht es zumindest mir 😉

Der Text- und Bildband „Porsche 911 – Das Kompendium“ (Hardcover) ist über www.geramond.de und im Buchhandel erhältlich. Der Preis beträgt 39,95€. ISBN: 978-3-86245-702-1.

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Haptik-Roboter-Ruth Ford Aachen

Ford – Tante Ruth mit dem sensiblen Finger

Ich bin ja wirklich ein sensibler Mensch – das merke ich immer dann, wenn ich in ein neues Auto einsteige und zuerst einmal meine Finger bei geschlossenen Augen über die Oberflächen im Innenraum gleiten lassen muss. Wenn ich hier nicht zufrieden bin, dann ist der „Ofen schon aus“ – der „Drops gelutscht“ oder wie auch immer man sagen will.

Haptik haben oder nicht!

Ruth hat nur einen Finger, aber der arbeitet extrem empfindlich
Ruth hat nur einen Finger, aber der arbeitet extrem empfindlich

Für mich ist es besonders wichtig, dass ich mich in einem Auto wohlfühle und neben dem Raumgefühl, dem Geruch und der Optik ist die Anmutung der Oberflächen für mich besonders wichtig. Der Experte sagt da gerne „Haptik“ zu und Tante Wiki weiß über die Haptik zu erzählen:

Als haptische Wahrnehmung (griech.haptόs „fühlbar“, haptikόs „zum Berühren geeignet“) bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt es dem Gehirn, mechanische Reize, Temperaturreize und Schmerz zu lokalisieren und zu bewerten.

Die Lehre von der haptischen Wahrnehmung wird als Haptik bezeichnet.

Sebastian von Passiondriving im Gespräch mit Ruth
Sebastian von Passiondriving im Gespräch mit Ruth

Nun ist es aber gerade im Bereich des Konsumgutes Automobil so, dass nicht jeder Mensch die gleichen Wahrnehmungen hat und – viel wichtiger – nicht jeder hat die gleichen Wünsche an ein Fahrzeug. Während ich besonders anspruchsvoll bin und auch an Stellen die man nicht mehr sieht und selten anfasst weich geschäumte Kunststoffe erwarte,  legen andere überhaupt keinen Wert darauf.

Wie aber nun zu einer objektiven Beurteilung kommen?

An dieser Stelle kommt nun „Tante Ruth“ ins Spiel. RUTH steht für „Robotized Unit for Tactility and Haptics“ – sprich: Ein Roboter der Qualität und Funktionalität von Fahrzeug-Innenräumen beurteilen kann.

Soweit mir bekannt ist, ist RUTH in der mir in Aachen vorgestellten Form bislang einzigartig. Denn RUTH kann nicht nur im Labor stundenlang an den Tastern und Oberflächen herum „spielen“ sondern kann auch in Fahrzeug-Innenräume verbracht werden und direkt im Fahrzeug arbeiten.

RUTH - Forschungszentrum Ford Aachen

RUTH hat zwar nur „einen“ Finger, aber mit diesem arbeitet sie extrem genau und besonders empfindlich und kann so, extrem detaillierte Aussagen über die Qualität von verbauten Materialien und über das „Gefühl“ beim betätigten von Schaltern und Tastern treffen.

Aus einer „subjektiven“ Empfindung kann man nun, im Vergleich mit RUHT – objektive Zahlen und Messwerte schaffen.

Ich finde:

Genial – und hoffentlich spürt man den Entwicklungsfortschritt auch im realen Auto.

 

 

Škoda Fahrsicherheitstraining

Ein Fahrsicherheitstraining? Ich? Hihihi! Nun gut – vergessen wir die Vergangenheit auf der Rundstrecke und die nicht mehr frischen Erinnerungen an meine Slalom-Rennen.  Dann mach ich eben mal ein Fahrsicherheitstraining.

Škoda Citigo im Kreisverkehr

Ganz unter uns, erst werde ich zu einem Basis-Fahrsicherheitstraining eingeladen und dann soll ich das auch noch in einem putzigen 60 PS Citigo fahren? Na toll!

Aber ganz unter uns, natürlich sind 10 von 5 Autofahrern in Deutschland besser als der Durchschnitt der restlichen Verkehrsteilnehmer und trotzdem gehören Unfälle aufgrund von „Unfähigkeit“ noch immer zum Straßenbild.

Unfähig richtig zu sitzen. Unfähig richtig zu lenken. Unfähig richtig zu bremsen. Und ganz unter uns: Seit dem es ESP gibt, ist das Talent der Autofahrer nicht wirklich besser geworden. War mein erstes Auto noch ein Einser Golf GTI mit 110 PS, Kurbelfenster, Kurbeldach und ohne Servolenkung, ohne ABS und ohne ESP – so kann der Nachwuchs heute leider kaum noch auf diese wunderbaren Erfahrungen zurück greifen:

Dieses Gefühl mit blockierenden Rädern auf ein Hindernis zu zu rutschen und sich dann zu überwinden, die Bremse zu lösen und darum herum zu lenken.

Lange rede – kurzer Sinn: Es bleibt sinnvoll ein Fahrsicherheitstraining zu machen. Für jeden. Immer mal wieder.  In diesem Fall war der Citigo ja genau so groß wie mein erstes Auto, dafür aber mit ABS, ESP und dem Bremsassistenten auf dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnik.

Ich will hier nicht viel über das Training an sich schreiben – nur so viel: Es ist sinnvoll, auf abgesperrter Strecke, immer mal wieder, zu üben – wie man mit einem Fahrzeug richtig bremst – wie man ausweicht und wann man am besten keine High-Heels trägt …

skoda citigo fahrsicherheitstraining

… doch dazu und zu dem Training an sich, in Kürze mehr – denn dann gibt es noch einen kurzen Clip 🙂

 

 

Aktuelle Suchanfragen:

Mercedes-Benz – der Gurt-Airbag

Sollte es trotz der modernen Voll-LED-Scheinwerfer oder der neuartigen Doppel-Kamera mit 3D- Umfelderfassung zu einem Unfall kommen, dann kann man sich nur noch auf die passiven Sicherheits-Einrichtungen der neuen S-Klasse verlassen.

Gurt-Airbag

Wer in der zweiten Reihe sitzt, der muss auf einen Airbag vor sich verzichten – umso wichtiger ist der Gurt für die Passagiere auf den Rücksitzen. In der neuen S-Klasse (W222) hat man bei Mercedes-Benz gleich an zwei Punkten angesetzt um dieses Rückhaltesystem auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.

Licht im Gurtschloss

Die Gurtschlösser für die Passagiere auf den Rücksitzen der neuen S-Klasse sind beleuchtet und lassen sich in der Nacht somit besonders leicht finden. Häufig fahren auf der Rücksitzbank Gäste mit, die kurz nach dem Gurtschloss suchen, dieses eventuell nicht sofort finden und dann beschließen die Fahrt ohne Gurt zu überstehen. Dabei hilft nun ein beleuchtetes Gurtschloss – noch wichtiger jedoch, die Gurtschlösser auf der Rücksitzbank fahren aus der Ruheposition einige Zentimeter nach oben und lassen sich so besonders bequem bedienen.

Sobald der Gurt im Gurtschloss steckt, ziehen sich die Gurtpeitschen zurück und straffen während dessen auch den Gurt der Fond-Passagiere.

Doch aller guten Dinge sind immer drei und so ist der Gurtairbag die vermutlich cleverste neue Idee im Sinne der Sicherheit der Mitfahrer.

Schaubild des menschlichen Brustkorbs
Schaubild des menschlichen Brustkorbs

Je breiter der Gurt, desto geringer sind die Kräfte auf den Knochenbau des Menschen – sollte es zu einem schweren Unfall kommen.

Zugleich ist ein Gurt der von Anfang zu breit ist, ein echtes Komfortmanko und würde dazu führen, dass viele Mitfahrer erst gar keinen Gurt tragen.  Die Mercedes-Benz Lösung für dieses Problem ist der Gurt-Airbag:

Mercedes-Benz 038TecDay

Im Falle eines Falles wird der Gurt per Luftdruck-Patrone auf die (knapp) dreifache Breite aufgeblasen und vermindert so die Kräfte die auf den Brustkorb des Passagiers einwirken.  Benutzt wird der „Beltbag“ genannte Gurtairbag wie ein normaler Sicherheitsgurt. Der Und im Gegensatz zu den Zündmechanismen in den Front-Airbags, wird dieser Beltbag durch eine so genannte „kalte Explosion“ aufgefüllt. Es entstehen keine neuen Risiken. Im Gegensatz zu den anderen Airbags im Fahrzeug, ist dieses System auch mit deutlich weniger Luftmenge zu nutzen.

Mercedes-Benz hat mit diesen Einblicken in die Sicherheits-Techniken der neuen S-Klasse bereits ein Vorgeschmack geliefert, worauf man sich freuen kann.

Die S-Klasse wird  – so sieht es derzeit aus – wieder einmal die Latte für aktive und passive Sicherheit im Automobilbau nach oben legen.

Ich finde:

Mercedes geht konsequent den Weg des Sicherheits-Pioniers und lässt teure Neu-Entwicklungen durch die zahlungskräftige Kundschaft der S-Klasse Realität werden. Ich freue mich auf meine erste Fahrt in der neuen S-Klasse 🙂

Einen Überblick über die Features der neuen S-Klasse hat auch Jens in seinem Blog gebracht.

 

Aktuelle Suchanfragen:
Mercedes-Benz 006TecDay

Mercedes-Benz – Sicherheit in der S-Klasse

Den ersten Teil des Artikels über die neuen Sicherheitsfeatures kann man hinter diesem Link nachlesen …

Mit der LED-Technik die im ersten Teil vorgestellt wurde, bekommt man bereits einen großen Vorteil wenn es in die Dunkelheit hineingeht. Ein Großteil der Unfälle findet jedoch am Tag statt und besonders gefährlich sind Städte und Dörfer – vor allem dann, wenn viel los ist und man mit seinen Augen nicht überall sein kann.

Vier-Auge

Vier Augen sehen mehr als zwei – ein Sprichwort mit Wahrheitsgehalt. Im Fall der neuen S-Klasse hat man als Fahrer die Unterstützung der intelligenten Sicherheits-Techniken im Fahrzeug. Hierzu zählen nicht nur die 25 Umfeldsensoren sondern auch zwei Kameras die in der Windschutzscheibe im Bereich des Rückspiegelsockels untergebracht sind.  Mit zwei Kameras wird zum ersten Mal eine Technik in ein Oberklassen-Fahrzeug eingeführt, mit der die Technik an Board in die Lage versetzt wird, 3D zu sehen. Wie der Mensch. Im Gegensatz zum Mensch sind die Kameras jedoch mit 22 Zentimeter Platz dazwischen montiert und so wurde der Bereich in dem das dritte und vierte Auge in der Lage ist, Dreidimensional zu sehen auf eine Entfernung von bis zu 50 Metern gestreckt.

Mehr sehen – Unfälle vermeiden

Mit dieser Kameratechnik wird zum ersten Mal ein Notbrems-Assistent möglich, der kreuzende Fahrzeuge und Fußgänger erkennen kann und dann – im schlimmsten Fall – immer noch eine Bremsung einleitet, auch wenn es der Fahrer nicht mehr geschafft hat.  Bis zu einem Tempo von 72 km/h funktioniert diese Technik und kann so einen Teil dazu beitragen, Menschenleben zu retten.

Diesen Assistenten konnte ich selbst erfahren:

Man kennt die Situation: Mißachtung der Vorfahrt und man muss reagieren.
Man kennt die Situation: Mißachtung der Vorfahrt und man muss reagieren.

Kollege Computer reagiert, wenn es der Fahrer nicht tut. Im günstigsten Fall kann der Unfall so vermieden werden – im schlechtesten Fall hat die Zuarbeit des Systems immer noch geholfen, die Schwere eines Unfalles zu vermeiden.

Der Simulator

Mercedes-Benz 004TecDay

Ein Traum für jeden Couch-Rennfahrer

Der 25 Millionen teure Simulator in Sindelfingen.  Im inneren des Simulators steht eine „noch“ aktuelle S-Klasse, die im Cockpit jedoch bereits mit den zusätzlichen Funktionen der neuen S-Klasse (W222) ausgerüstet wurde. Auch wenn das Design vollständig der aktuellen Variante entspricht:

TecDay Intelligent Drive

Ein Detail am Rande: Die S-Klasse passt relativ gut in den großen Simulator und muss dort natürlich nicht ein und ausgeparkt werden. Für jeden der in der Zukunft mit der S-Klasse wie ein Park-Experte aussehen will, gibt es eine gute Nachricht: Lücken für den Park-Assistenten müssen nur noch 83 Zentimeter größer sein, als das Fahrzeug selbst und in der Zukunft kann auch die S-Klasse sowohl Längs- als auch Quer selbsttätig einparken – und sie wird bremsen. Es soll ja vorgekommen sein, dass Kollegen beim testen des Parkassistenten an ein Hindernis gefahren sind, weil sie vergessen haben zu bremsen 😉

Wer sich für den Gurtairbag in der neuen S-Klasse interessiert – der liest nach diesem Link weiter …

S wie Sicher

Mercedes-Benz feiert im kommenden Jahr einen wichtigen Modellwechsel, es ist Zeit für eine vollständig neue S-Klasse.  Intern W222 genannt wird 2013 die neue S-Klasse das Licht der Showrooms erblicken. Und mit einer neuen Mercedes S-Klasse müssen zwangsläufig auch neue Sicherheitsfeatures eingeführt werden – das hat bei Daimler schon fast Tradition.

Mercedes-Benz S-Klasse | S wie sicher!

Nach A wie Angriff  für die neue A-Klasse von Mercedes-Benz würde ich bei der S-Klasse von „S wie sicher“ ausgehen, denn immerhin ist das Untertürkheimer Paradestück nicht viel weniger als der Stolz eines ganzen Konzerns. Wer in einer Mercedes-Benz S-Klasse fährt, der hat es geschafft.

Viel Ruhm bedeutet aber auch besonders viel Arbeit bevor man einen Nachfolger vorstellen kann – so langsam laufen die Vorbereitungen aber in die Endphase. Rund um Sindelfingen findet man bereits viele Erlkönige der neuen S-Klasse und die Tarnung wird immer dünner.  So haben die Kollegen aus dem MB-Passion Blog bereits Fotos vom Innenraum der AMG-Variante online gestellt und natürlich auch Fotos der S-Klasse Erlkönige.

Soviel ist sicher

Mit der neuen S-Klasse wird bei Daimler auch ein neuer Slogan eingeführt: Intelligent Drive. Das Ergebnis soll nicht viel weniger als die „intelligenteste“ S-Klasse – ach – nicht weniger als das cleverste Fahrzeug überhaupt sein.

Mercedes-Benz greift tief in die Kiste der Sicherheits-Lösungen und wird die S-Klasse mit einer ganzen Armada von Sensoren (in der Summe werden es 25 Sensoren für das Umfeld sein)  ausrüsten, alles im Sinne und zum Wohle der Insassen. Ein paar dieser neuen cleveren Ideen konnte ich nun in Sindelfingen ausprobieren und die Hände daran legen.

Mercedes-Benz S-Klasse Frontscheinwerfer LED
Mercedes-Benz S-Klasse Frontscheinwerfer LED

Voll-Led für alle

Es wird keine Leuchtmittel auf Basis von Halogen-Leuchten mehr geben. Jede S-Klasse wird vollumfänglich mit LED-Lichttechnik ausgerüstet. LED-Leuchtmittel sparen nicht nur Strom und sind haltbarer, sondern zusätzlich effizienter und Leistungsfähiger als Standard-Scheinwerfer.

Und so wird es die neue S-Klasse auch nicht mit Xenon-Scheinwerfern geben. Statt dessen wird es 2 Varianten des LED-Scheinwerfers geben. Eine „Basis-Version“ mit statischem LED-Licht und eine optionale Variante mit hoch intelligenter Lichtverteilung, bis hin zu einem Fußgänger-Spot und natürlich mit Fernlicht-Assistenzsystemen. So wird es mit diesem Scheinwerfer möglich sein, mit Fernlicht hinter einem Fahrzeug hinterher zu fahren, ohne dass dieses dadurch geblendet wird. Stattdessen wird der Vordermann einfach „ausgeblendet“.

Der optional erhältliche,  aktive LED-Scheinwerfer.
Der optional erhältliche, aktive LED-Scheinwerfer.

Beide Scheinwerfertypen kann man an der Lage des jeweils integrierten Tagfahrlichtes erkennen.  Während der „simple“ LED-Scheinwerfer das Tagfahrlicht als Leiste unterhalb des Abblendlichtes trägt, bekommen die  dynamischen LED-Scheinwerfer das Tagfahrlicht als „Wimper“ über das Abblendlicht gelegt.

In beiden Fällen profitiert der Besitzer vom Vorteil der LED-Technik, gegenüber den bisherigen Xenon-Scheinwerfern:

Schaubild zum Vergleich von H7 und LED-Scheinwerfern.
Schaubild zum Vergleich von H7 und LED-Scheinwerfern.

Wir mir jedoch erst jetzt aufgefallen ist hat man dem LED-Scheinwerfer, mit einem Oberklassen-unwürdigen H7-Scheinwerfer als Vergleichsobjekt, einen besonders deutlichen Sieg geschenkt.  Was am Ende jedoch nichts an der überdeutlichen Effizienz eines LED-Scheinwerfers ändert.  Besonders deutlich wird das am Beispiel der Stromaufnahme. Ein Halogenfernlicht wird mit bis zu 120 Watt gefüttert, ein Xenon-Brenner bekam noch immer 84 Watt, ein LED-Fernlicht kommt jedoch mit nur 34 Watt aus. Und das trotz der deutlich besseren Lichtausbeute und einer Lichtleistung und Helligkeit, die im empfinden fast an das Tageslicht heran reicht. (Wer sich jetzt, wie ich, fragt –  ob die wenige Energie in Zukunft noch ausreichen wird, die eventuell vom Schnee bedeckten Scheinwerfer selbsttätig frei schmelzen zu lassen, der sei beruhigt: Die geringe Verlustleistung der LED-Leuchtmittel sorgt zwar für wenig Temperatur, eine Zirkulation innerhalb des Scheinwerfer sorgt aber dafür, dass diese Wärme weiterhin über die „Streuscheibe“ des Scheinwerfers abgebaut wird!)

Sonnenbrillen im Rücklicht

Ein helles LED-Licht ist für den Fahrer des Fahrzeuges immer ein Sicherheitsgewinn. Sowohl nach vorne, als auch nach hinten. Wer stark bremsen muss, will den nachfolgenden Verkehr deutlich warnen.  Und bei Regen, Nebel oder Schneefall kann das Rücklicht gar nicht hell genug sein, damit man bereits von weit hinten als Fahrzeug auf der gleichen Fahrbahn erkannt wird.

LED-Rücklichter und Bremslichter haben sich hier bereits seit einiger Zeit als besonders effektiv heraus gestellt. Gegenüber Halogen-Leuchtmittel leuchtet eine LED sofort mit der gesamten Wirkung und warnt so den Hintermann besonders schnell. Die Lichtstärke der LED-Bremslichter führt jedoch auch zu Problemen. Denn immer dann, wenn man an einer Ampel hinter einem Fahrzeug mit LED-Bremslichtern steht und der Fahrer den Fuß auf der Bremse hat, wird man von den extrem starken LED-Leuchten stark geblendet.

Wer in der Zukunft hinter einen neuen S-Klasse stehen wird, wird dankbar sein über die Funktionen der neuen S-Klasse Rücklichter:

Volle Lichtleistung während des Bremsvorganges
Volle Lichtleistung während des Bremsvorganges am Tag

 

Weniger grell in der Nacht
Weniger grell in der Nacht

Und nach einigen Sekunden an der Ampel dimmen sich die Bremslichter leicht herunter – für das menschliche Auge ist der Vorgang an sich nicht zu bemerken – dankbar wird man jedoch für die gesunkene Blendwirkung an der Ampel sein:

Hier wird der Hintermann an der Ampel nicht geblendet!
Hier wird der Hintermann an der Ampel nicht geblendet!

Gleiches gilt im übrigen auch für die Blinker der neuen S-Klasse, die natürlich – wie alle anderen Leuchtmittel, in LED-Technik ausgeführt sind!

Auch die Blinker variieren ihre Leuchtstärke
Auch die Blinker variieren ihre Leuchtstärke

 Hier geht es zum zweiten Teil der S-Klasse TecDay Berichterstattung

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