Nissan Murano 2.5 dCi Fahrbericht – Der Flüsterlaster

Der Winter meint es dieses Jahr offenbar gut mit uns. Da muss man schon neidlos zugeben, dass so mancher SUV-Fahrer – vorausgesetzt, sein Gefährt verfügt überhaupt über Allradantrieb – gewisse Vorteile genießt: keine Angst vor Schneebergen, keine Sorgen um mangelnde Traktion. Gerade mit solchen SUV, genauer gesagt, mit seinen Crossovern, ist Nissan hierzulande erstaunlich erfolgreich. Der Qashqai ist ein echter Topseller und der X-Trail schlägt sich nicht schlecht, wenn man denn mal wirklich ins Gelände will. Aber da gibt es noch den Murano, welcher hierzulande ein völliges Nischendasein fristet. Dabei sollte der Murano genau den Geschmack treffen: ein SUV mit viel Platz, inzwischen sogar mit kräftigem Dieselmotor und Premium-Innenraum – so präsentiert er sich. Tatsächlich aber sieht die Realität nicht ganz so schön aus.

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Dabei sind die Voraussetzungen nicht die schlechtesten. Denn der Murano bietet ein paar spannende Ausstattungsfeatures und die Geräuschdämmung ist hervorragend, doppelter Verglasung sei Dank. Das Infotainmentsystem stammt von der Nobel-Tochter Infiniti, lässt sich schön bedienen und glänzt mit einer sauberen und schönen Darstellung. Doch der Innenraum an sich ist nicht ganz auf dem Niveau, das man von einem selbst-titulierten Premiumfahrzeug erwarten würde. Schlimmer noch: man muss soweit gehen und sagen, dass der Innenraum eigentlich genau das darstellt, das man von einem modernen Auto erwarten darf. Und doch patzt er beispielsweise beim Sitzkomfort: die Sitze bieten wenig Halt und die Beinauflagefläche ist viel zu kurz bemessen, was sich gerade auf langen Strecken bemerkbar macht. Zugegeben: viele Nissan hinken da leider etwas hinterher. Viel Hartplastik, unschöne Materialien, dagegen wirkt der Murano tatsächlich deutlich hochwertiger. Aber es reicht eben nicht, um echtes Premium-Feeling im Innenraum aufkommen zu lassen.

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Immerhin kann der Murano mit einigen schönen Features glänzen: auf Knopfdruck umklappbare Rücksitze, welche auf Wunsch auch wieder elektrisch hochfahren – ohne die Gurte zu verzetteln. Dazu wird auch hinten eine Sitzheizung angeboten und das Platzangebot ist großzügig. Weniger großzügig ist allerdings der Motor bemessen. Und das ist eigentlich sehr schade. Denn die von Renault zugelieferten Dieselmotoren in den Nissan-Modellen machen eigentlich immer eine gute Figur. Und auch der 2.5 Liter dCi würde sicher keine schlechte machen: 140 kW (190 PS) und ein Drehmoment von 450 Nm sind an und für sich ganz vernünftige Werte.

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Sie stehen allerdings einem Kampfgewicht von über 2 Tonnen gegenüber, das sie über eine 6-Gang-Wandlerautomatik in Bewegung setzen müssen. Und genau diese Kombination sorgt dafür, dass die Automatik häufiger einen nervösen Eindruck hinterlässt und hohen Drehzahlen den Vorzug gibt, um dem Wunsch des Fahrers zu entsprechen. Schade, denn eigentlich hat man im Konzernregal einen hervorragenden 3-Liter-V6-Diesel liegen, welcher ausgezeichnet zu diesem Auto passen würde.

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Zu guter Letzt sprechen wir nun noch über den Preis: gute 52.000 Euro werden für einen Murano in der getesteten Version fällig. Dafür bekommt man 190 PS, ein gutes Infotainmentsystem, ein paar Komfortfeatures, wie der Sitzheizung und Klimaautomatik sowie ein Panorama-Glasschiebedach. Auf sinnvolle Ergänzungen, wie einem adaptiven Tempomat, Spurhalteassistent, 360°-Kamera oder ähnliches muss man aber verzichten. Und so fällt es schwer, den Preis des Murano zu akzeptieren und unweigerlich zwingt sich wieder der Vergleich mit der Konkurrenz im eigenen Hause auf: bei der Edel-Tochter Infiniti findet man nämlich den Infiniti EX, ein etwas kürzeres SUV mit all diesen beim Murano fehlenden zusätzlichen Features, einem wirklich äußerst edlen und hochwertigen Innenraum und belederten Flächen, soweit das Auge reicht – aber vor allem mit dem erwähnten 3-Liter-V6-Diesel mit 238 PS für nur rund 2.000 Euro mehr. Insofern sollten potentielle Kaufinteressenten ganz genau abwägen, ob das geringfügig kleinere Raumangebot beim Infiniti ausreichend wäre. Denn der EX stellt erstaunlicherweise das bessere Paket für das genannte Budget dar, als der Nissan Murano.

 

Aktuelle Suchanfragen:

Škoda Octavia – Die Gelegenheit ist günstig.

Mit dem neuen Octavia präsentiert sich die Volkswagen-Tochter Škoda von einer neuen Seite. Dabei beziehe ich mich jedoch nicht auf die neue Länge des Octavia, die um fast 40 Zentimeter zugelegt hat und aus der ehemaligen Golf-Fließheck-Variante eine veritable Limousine werden ließ, sondern eher auf die neu ausgeformten Stärken der Tschechen:

Wie ein VW Golf – nur größer und günstiger.

Vom alten Marken-Bild der ehedem einfach nur günstigen Volkswagen-Replik aus der Tschechei ist schon seit dem Erscheinen des neuen Rapid nicht mehr viel übrig. Die Marke Škoda entwickelt sich blendend zu einer vollwertigen Alternative im eigenen Volkswagen-Haus. Clevere Autos mit viel Platz und einem echten Preisvorteil. Der neue Octavia macht hier keine Ausnahme.

Mit einem Einstiegspreis von 15.990 € bietet er den Platz einer Mittelklasse-Limousine im Segment der Kompaktwagen. Von billigem Innenraum und alter Technik dennoch keine Spur. Bereits die Basis-Motorisierung ist ein aktueller Turbo-Benzindirekteinspritzer-Motor mit 1.2 Liter Hubraum und 86 PS. Gespart wurde hier nur an der Zahl der Gänge für das Getriebe. Die Basis muss mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe auskommen.

Der Octavia ist eine Fließheck-Limousine mit großer Heckladeluke und einem Stauraum dahinter von bis zu 1.580 Liter. Er bleibt damit die biedere Limousinen-Version für Autofahrer, die eigentlich einen Kombi benötigen, aber dennoch lieber zur Stufe im Heck greifen.

Simply clever – der Markenclaim der Tschechen beschreibt auch die Tatsache, den Innenraum nicht billig wirken zu lassen. Es ist enorm viel Volkswagen-Premium-Qualität in den neuen Octavia eingezogen, auch wenn die Fensterheber-Schalter ohne zusätzlichen Chromrand auskommen müssen. Das lässt sich ebenso verschmerzen wie die Tatsache, dass man an den weniger oft im Blickfeld liegenden Stellen schnell einmal mit der Hand über hartes Plastik fährt.

Clever und absolut nicht billig: Der neue Octavia kann mit der vollständigen Armada an zeitgemäßen Sicherheits-Features geordert werden: Vom Radargestützten Tempomaten über einen aktiven Spurhalte-Assistenten, zur Verkehrsschild-Erkennung bis hin zum City-Notbrems-Assistenten. Und auch Assistenten für Einpark-Muffel sind sofort verfügbar: Sowohl quer- als auch längs lässt es sich automatisch einparken, macht der Neuwagen-Käufer nur den Haken an der richtigen Stelle in der Aufpreisliste.

Skoda octavia fahrbericht die testfahrer

Meinen vollständigen Fahrbericht findet ihr in meinem persönlichen Blog.

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Zweite Meinung:

Von Sebastian Bauer:  Der Škoda Octavia setzt in seiner dritten Generation wieder Maßstäbe. Maßstäbe vor allem bei der Praktikabilität und dem Platzangebot. Ein Kompaktwagen, der beim Kofferraumvolumen jeden Mittelklasse-Kombi ausspielt? Kaum vorstellbar. Zudem kommt der sonst immer ein wenig hintanstehende Tscheche nun mit allerlei High-Tech-Spielereien zum Käufer: das hervorragende 8-Zoll-Infotainment, die modernen Motoren und eine solide Verarbeitung gepaart mit allen Škoda typischen praktischen Details zu einem fairen Preis, machen den Octavia zu einem echten Schnapper. Gut, hier und da ist die Materialwahl nicht die beste, aber irgendwo muss man dann eben doch sparen. Zudem kann er sich sogar fahrdynamisch sehen lassen und steigert bereits die Vorfreude auf den Škoda Octavia RS. Klar ist auch: mit dem gestiegenen Platzangebot und der guten Verarbeitung, wird es für den Superb Zeit für ein Facelift.

Seinen ganzen Artikel findet ihr in seinem Blog.

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Dritte Meinung:

Von Mario Lehmann: Er sprengt das Kompaktsegment und prescht in die Mittelklasse, bietet dabei mehr Ladevolumen als ein BMW 5er Touring; und das auch noch zum Kampfpreis. Alles spricht dafür, dass auch der neue Škoda Octavia ein Verkaufsschlager werden wird. Denn er bietet bewährte Škoda-Tugenden, ein gewaltiges Mehr an Raum und Platz und ein angenehm unaufgeregtes Design, das dem Betrachter Bekanntes in Kombination mit neuen Details offenbart und gerade deswegen gefällt.
Das Schnörkellose findet im Innenraum seinen Fortgang: ergonomisches Cockpit, gute Verarbeitung, ordentliche Haptik. Neben der von Škoda gewohnten Bescheidenheit und Praktikabilität lässt sich der Octavia III mit allerlei Assistenzsystemen, wie etwa einem Abstandsregeltempomat, der Verkehrszeichenerkennung oder dem adaptiven Fernlichtassistent, ausrüsten. Auch das neue 8-Zoll-Display im Zentrum der Mittelkonsole spielt voll auf der Höhe der Zeit. Mit den Turbo-Direkteinspritzern aus dem VW-Regal kommen sowohl gelassene Gleiter als auch zackige Dynamiker auf ihre Kosten. Obwohl: auf den Octavia RS warten wir noch.

Seinen ganzen Artikel findet Ihr in seinem Blog.

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Brabus 800 Roadster

Wenn zuviel noch nicht genug ist, dann hilft einem der Bottroper Tuner Brabus gerne weiter. Für Menschen denen die 629 PS des Mercedes SL 65 AMG nicht ausreichen, bietet man nun den „BRABUS 800“ an.

Mehr geht immer!

Der V12 Bi-Turbo unter der Haube des SL 65 erlebt bei BRABUS die revitalisierende Kur des Ruhrgebiets-Tuner und verlässt die Schrauberhallen am Ende mit 800 PS und aberwitzigen 1.420 Nm Drehmoment.

1.420 Nm Drehmoment

Das Tuning mit dem Namen: „BRABUS T65 RS“ weckt die im Sechsliter-V12 schlummernden Leistungsreserven. Die Motoreningenieure entwickelten hierfür ein Doppelturbosystem mit je zwei Spezialkrümmern mit integrierten Turbinengehäusen und angepassten Ladern. Damit der Temperaturhaushalt stimmt, wurden vier wassergekühlte Ladeluftkühler verbaut. Damit diese wiederum genug Luft bekommen, wurde die BRABUS Carbon-Lufthutze auf der Motorhaube platziert. Eigens für das SL 65 Power-Upgrade wurde eine spezielle BRABUS Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit durchsatzfreudigen Metallkatalysatoren und keramikbeschichteten Endrohren im charakteristischen BRABUS Design konstruiert. Die integrierte Abgasklappensteuerung erlaubt ein aktives Soundmanagement vom Lenkrad aus: Der Fahrer kann auf Knopfdruck zwischen dezentem „Coming Home“ Modus und betont sportlichem Motorsound wählen.

Das BRABUS T65 RS Triebwerk produziert 588 kW / 800 PS bei 5.500 U/min und ein noch imposanteres maximales Drehmoment von 1.420 Nm, das bereits ab 2.100 Touren verfügbar ist. Im Auto wird dieser Wert elektronisch auf 1.100 Nm limitiert.

Und dieser letzte Satz sollte dann auch dem letzten Leser die Absurdität des Tunings vor Augen führen! Der Motor leister 1.420 Nm Drehmoment, aber im Auto werden nur 1.100 nm verwendet. Denn andernfalls fliegt einem das Getriebe um die Ohren. Wer also auf der Suche nach einem potenten Heizkraftwerk für die eigene Gemeinde ist, der sollte vor der Anschaffung beim Hausmeister nachfragen, wie viel Kraft das angeschlossene Getriebe verträgt.

Der Basis-Roadster kostet im übrigen 237.643 €  …

Infiniti M35h | Vorteile Nachteile | Fazit

Fahrbericht Infiniti M35h

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 3 des Infiniti M35h Fahrberichts:
Ein dynamischer Antrieb der Spaß macht, ordentlich anschiebt und bei Bedarf und zudem viel häufiger als gedacht – auch elektrisch und ohne lokale Emissionen auskommt. Klingt verlockend. Ausgeliefert wird das Paket dann auch noch mit einer „all inclusive“ Ausstattung die wirklich keine Wünsche offen lässt. Vom aktiven Kurvenlicht mit Bi-Xenon Scheinwerfern, über den Radargestützten Tempomaten bis hin zu Forest Air :).

Bevor ich zu Forest Air komme, will ich noch die Frage nach dem Verbrauch beantworten. Einen kombinierten Verbrauch von 6.9 Liter auf 100 Kilometer konnte ich nicht erfahren, aber dafür war ich auch viel zu häufig in einem wenig sparsamen Umfeld unterwegs. Der Testverbrauch von 9 Litern auf 100 Kilometer bleibt jedoch eine sparsame Nummer – denn erwartet hätte ich hier eher 11 Liter. Fährt man den M35h genügsam und mit Köpfchen, dann sind 7.5 Liter im Alltag kein Problem.

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Vorteile:

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  • Nie zuvor war ein Hybrid so sportlich zu fahren.
  • Volle Ausstattung und moderne Assistenzsysteme.
  • Der trägt den Pelz nach innen.

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Nachteile:

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  • Dünnes Händlernetz.
  • Vermutlich hoher Wertverlust.
  • Der trägt den Pelz nach innen.

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Der Verbrauch:

  • Testverbrauch min:  – nicht geprüft!
  • Testverbrauch max: – nicht geprüft!
  • Testverbrauch Schnitt: 9,0l auf 100km (640,2 km gef.)

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Das war perfekt:

  • Genialer Hybridantrieb der Leistung und Effizienz verbindet.
  • Sportliches Handling auf Landstraßen im Sport-Modus.
  • Doppelverglasung sorgt für ruhigen Innenraum.

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Das habe ich vermisst:

  • Überholprestige

Infiniti M35h

Bewertung:

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Komfort – 24 von 25 Punkten

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  • Federung leer:  5 von 5 Punkten
  • Federung beladen:  5 von 5 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 4 von 5 Punkten
  • Serien-Ausstattung: 5 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 5 von 5 Punkten

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Fahrverhalten – 20 von 25 Punkten

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  • Kurvenhandling: 5 von 6 Punkten
  • Stabilität V/Max:  5 von 6 Punkten
  • Fahrspaß subjektiv: 3 von 3 Punkten
  • Beschleunigung: 4 von 4 Punkten
  • Grenzbereich: 3 von 6 Punkten

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Kosten – 16 von 25 Punkten

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  • Grundpreis: 5 von 6 Punkten
  • Aufpreisliste:  5 von 6 Punkten
  • Verbrauch: 5 von 6 Punkten
  • Wartung: 0 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 1 von 4 Punkten

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Antrieb – 19 von 25 Punkten 

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  • Laufkultur des Motors: 5 von 6 Punkten
  • Beschleunigung: 4 von 5 Punkten
  • Höchstgeschwindigkeit: 4 von 4 Punkten
  • Getriebe: 3 von 4 Punkten
  • Traktion: 3 von 6 Punkten

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Infiniti Fahrbericht M35h Fazit

Punktzahl gesamt: 79 / 100 Punkten

Fahrbericht Infiniti M35h –  Das Fa(hr)zit:

Der M35h ist der erste Hybrid, der dem Fahrer nicht das Gefühl vermittelt, jedwede Fahrfreude verloren zu haben. Kein zwanghafter Versuch, der Lust am Automobil ein Feigenblatt überziehen zu wollen. Der erste Hybrid der Nissan Edelmarke ist eine überzeugende Kombination aus cleverer Technik und solidem Handwerk. Eine wundervolle Verkörperung der Lust am Auto, ohne dabei die Rücksicht auf die Ressourcen der nachfolgenden Generationen zu verlieren.

Und am Ende will ich diesen „Knopf“ nicht unerwähnt lassen. Die Taste mit den Tannenbäumchen und der Welle im Hintergrund steht für „Forest Air“ – eine Funktion zur Aromatisierung der einströmenden Luft mit ätherischen Ölen. Neben der Temperatur kann auch die Feuchtigkeit der im Innenraum zirkulierenden Luft reguliert werden.  Die meinen es wirklich ernst, mit diesem „wohl fühlen“…

Den Fahrbericht über den Infiniti M35h, geschrieben vom geschätzten Kollegen Sebastian Bauer, findet ihr hinter diesem Link! Und den Artikel von Jan findet man hinter diesem Link!

…zu den technischen Daten… >>>

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller Infiniti für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: mein-auto-blog.de

Fahrbericht: Infiniti M35h GT Premium

Es gibt Dinge, die können nicht nicht zusammen funktionieren. Zum Beispiel Ikea-Möbel und Menschen ohne Grundkenntnisse im Handwerken. Oder Fische und Fahrräder. Oder eben Hybridtechnik im Automobil und sportlicher Fahrspaß.  Oder?

Im Fahrbericht:

Infiniti M35h GT Premium

Eine neue Luxusmarke. Ein neuer Hybrid. Und sportlich soll er auch noch sein? 

Die Marke Infiniti ist richtig frisch auf dem deutschen Markt und obwohl Sebastian Vettel bereits seit über einem Jahr als Markenbotschafter für die Edelmarke aus dem Hause Nissan auftritt, können in Deutschland nur wenige Autofahrer etwas mit dem neuen Markennamen anfangen.

Das mag auch mit am Design liegen, denn die Infiniti-Mode trifft den deutschen Zeitgeist nicht sofort. Vermutlich sind die leicht barocken Formen aber auch einfach nur 500 Jahre zu spät auf dem Markt, oder zu früh. Denn wie wir wissen, irgendwann wiederholt sich alles einmal. Und zugegeben:  Auch ich persönlich konnte dem – ich bezeichne es vorerst als mutiges Styling –  erst etwas abgewinnen, nachdem ich meine Gedanken und Vorurteile frei gemacht hatte von Vorurteilen und Erwartungen an eine neue Luxusmarke.

Die Idee eine Luxusmarke innerhalb eines Konzerns zu gründen und so für unterschiedliche Marken unter einem Dach zu sorgen, ist nicht neu, der Mitbewerber Toyota verfährt mit der eigenen Premium-Marke Lexus ähnlich. Doch auch hier musste man lernen, dass es nicht leicht ist, gegen die deutschen Platzhirsche zu punkten.

Im Falle des M35h versucht es Infiniti mit einem interessanten Konzept auf Basis einer klassischen Stufenheck-Limousine. Aber „business as usual“ findet hier nicht statt. Stattdessen ein sportlicher V6 Saugmotor mit vernünftigem Hubraum und ein eher simpel aufgebauter Hybridantrieb. Ob das reicht um gegen die bestehende Konkurrenz zu punkten?

Infiniti M35h Albumbild

Ein Hybrid ist doch nur etwas für Gutmenschen und Weltverbesser, aber für Speedheads und Komfortfetischisten?

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Technik kurz erklärt:

DCE: Dynamic Cornering Enhancement bezeichnet eine elektronische Regelfunktion des Infiniti M35h, mit dessen Hilfe das Fahrgefühl bei sportlichen Kurvenfahrten verbessert wird. Basierend auf den ABS-Raddrehzahlsensoren und den Regelfunktionen des ESP, sorgt ein kurzer definierter Bremseneingriff am Kurven inneren Rad, führt ein leichteres einlenken der wuchtigen Limousine und vermittelt so ein Gefühl von Handlichkeit und Leichtigkeit! 

V6: Hier wird noch selbst geatmet. In den harten Zeiten von Downsizing und Turboaufladung, ist ein frei saugender V6-Motor eine echte Sensation. Infiniti vertraut auf den 3.5 Liter großen V6 aus dem Hause Nissan, der so ähnlich auch im Sportwagen 350Z zum Einsatz kam. Ein klassischer Sportmotor mit Charisma und einer Garantie für guten Klang!

Heckantrieb: Den Motor vorne, den Antrieb hinten. Was gerne als klassisches Antriebslayout verstanden wird, stirbt leider immer mehr aus. Denn dieser Aufbau benötigt viel Platz und bei Limousinen mit wenig Gewicht auf der Hinterachse, ist im Winter mit Einschränkungen beim Thema Traktion zu rechnen. Puristen und Menschen mit Benzin im Blut bevorzugen jedoch die klare Trennung von Lenkung und Antrieb, zu Gunsten einer perfekten Fahrbalance.[/one_third]

Die M-Baureihe der Edelmarke Infiniti spielt mit ihren knapp fünf Meter Außenlänge im Feld der Fünfer-BMW und Mercedes E-Klassen mit. Dabei wirkt der M35h, den es auch als Diesel oder Benziner gibt, dank seiner rundlichen Formen ein wenig dezenter und kleiner, als die Mitbewerber aus Deutschland.

Zum ersten Mal erlebe ich bei einem Testwagen aus Japan, eine Sitzplatz-Einstellung mit der ich zu 100 % zufrieden sein kann. Zum ersten Mal lässt sich der Sitz weit genug nach unten bewegen (natürlich elektrisch) und zum ersten Mal scheint die Rückenlehne nicht viel zu kurz und endet nicht bereits unterhalb des Schulterblatts. Hier habe ich bislang immer wieder viele Modelle aus dem Land der aufgehenden Sonne kritisieren müssen. Der M von Infinity passt dagegen, wie angegossen. Auch dank eines Lenkrades, das sich (natürlich elektrisch) vielfach und umfangreich genug einstellen lässt. Fein – damit wäre die erste Hürde erfolgreich genommen.

Infinti M35h Lenkrad

Eine perfekte Sitzposition erleichtert die Orientierung im ungewohnten Cockpit.  Es sind doch eine Vielzahl an Schaltern und Knöpfe im Blickfeld des Fahrers. Und einer dieser Taster hat mich dann dennoch länger verwirrt als üblich – dieser hier in der Mitte:

Knopf Armaturenbrett

Zweifelsfrei, es scheinen Tannen zu sein 🙂  Da die Taste im direkten Umfeld der Klimabedienung zu finden ist, kann man damit entweder die Klima-Erwärmung per Knopfdruck beenden, oder aber – das suggeriert mir die Welle dahinter, für ein ordentliches rauschen im Blätterwald sorgen.

Am Ende musste ich die Bedienungsanleitung zur Hilfe nehmen, was im übrigen bei der großen Anzahl an Features und Funktionen im Infiniti als dringend angeraten gilt, auch wenn wir Männer ja üblicherweise ohne Handbuch auskommen (wollen!)

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Aktuelle Suchanfragen:

Fahrbericht Infiniti M35h GT Premium

Wecke den Speedhead in Dir! 

Seite 2 des Infiniti M35h Fahrberichts:
Der Aufbau des Hybrid-Antrieb des Infiniti wirkt fast ein wenig langweilig. Keine aufwendige Verzweigung, keine Aufteilung der E- und Benzinmotoren auf unterschiedliche Achsen. Und dennoch oder gerade deswegen, es kann eben nicht nur einfacher, sondern auch überzeugender sein wenn man Technik nicht aufwendig sondern schlicht clever umsetzt. Benzinmotor, Kupplung, Elektromotor, Kupplung und dann das Automatikgetriebe.

Der knapp 3.5 Liter große V6 leistet 306 PS – der E-Motor liefert 68 PS und gemeinsam addiert sich das auf eine Systemleistung von 364 PS. So gerüstet ist der M35h nicht nur in der Lage rein elektrisch los zu fahren, nein, er kuppelt auch gerne mal noch auf Landstraßentempo den Benzinmotor einfach ab, stellt diesen aus und gleitet rein elektrisch durch die Lande.  Der einzige Nachteil dieser schlichten und verständlichen Hybridtechnik ist, dann und wann, ein Schaltruck des Siebenganggetriebes beim herunterschalten. Hier fehlt ein, sich dem Komfort verpflichtender Wandler, im Automatikgetriebe. Durch die Lösung mit den zwei Kupplungen ist der Antrieb des M35h jedoch nicht nur enorm effizient, sondern auch sportlicher als andere Hybrid-Lösungen.

[one_third last=“no“]Systemleistung:

Aufgrund der unterschiedlichen Leistungsabgabe und Wirkung zwischen Verbrennungsmotor und Elektromotor, kann man die Leistung von beiden Antriebsquellen nicht einfach addieren. Der M35h bietet einen kraftvollen V6 mit 350 Nm Drehmoment bei 5.000 Umdrehungen und einen Elektromtor, der seine Kraft von 270 Nm bereits ab der ersten Umdrehung abgeben kann. Infiniti gibt jedoch 1.770 U/min als Drehzahl an – sprich, der E-Motor wirkt wie eine elektrische Faust im Gaspedal, die bei Abruf mit ordentlich Punch zuschlägt!

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Antriebstechnik M35h Infiniti

kraftfluss hybridantrieb

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Das Ergebnis dieser Kooperation der beiden unterschiedlichen Kraftquellen ist schlicht die beste Hybridlösung, die ich bisher gefahren bin. Zum ersten Mal muss man auf nichts verzichten. Ein kraftvoller V6-Benziner der nach Lust & Laune durch das Drehzahlband gejagt werden kann und dabei vom tiefen bratzelnden Klang bis hin zu einem jubilierenden V6-Chor die gesamte Tonalität echter Kraftmotoren darbietet und morgens fährt man per E-Antrieb lautlos durch die schlafende Nachbarschaft. Zudem komplettieren sich beide Energiequellen auf perfekte Art. Der V6-Benziner besitzt den Klang und die Drehfreude – die Kupferwickelspule bietet Kraft ab Drehzahl Null.

So habe ich mir den perfekten Hybriden vorgestellt. Lautlos im E-Betrieb, voller Lust bei der Überlandhatz.

M35h Fahrbericht Teil 2 Albumfoto

Viel Technik, viel Gewicht? 

Infiniti gibt 1.830 Kilogramm Leergewicht an. Auch wenn der Hybrid-Anstriebsstrang eher einfach gehalten wurde und der Hybrid sogar leichter ist als der ebenso erhältliche Diesel – ein M35h ist kein Leichtgewicht. Das liegt nicht nur an der Größe und der guten Ausstattung, auch die Verarbeitung und Geräuschdämmung macht einen excellenten Eindruck. Der M35h liegt zufrieden mit sich und der Welt auf der Straße, ein verlässlicher Freund auf schnelle Etappen, der nicht durch gezappel oder nervige Geräusche auffällt. Dank einer Doppelverglasung ist der Pegel im Innenraum auch bei schnellen Autobahn-Etappen erfreulich gering. So gering wie die gesamte Bandbreite an Fahr- und Windgeräuschen, was auch am cW-Wert von 0,26 liegen dürfte.

Infiniti M35h Fahrbericht cockpit seite 2

Fahrgefühl:

Eco oder Sport? Oder Und? – Der neue Premium-Japaner lässt dem Fahrer die Wahl. Per Drehwahlschalter in der Mittelkonsole verständigt man sich mit ihm über die gewünschte Gangart. ECO sorgt wie üblich für eine Anpassung der Getriebecharakteristik und zielt auf möglichst niedrige Drehzahlen. Zudem leistet das Gaspedal erhöhten Widerstand, so dass man fast zwangsläufig die gediegene und ruhige Gangart an den Tag legt. Sport sorgt „Aufregung“ in der bequemen Hütte. Der V6 legt sich mehr ins Zeug, das Gaspedal ist direkter und die Siebengang-Automatik lässt den Benziner durch das Drehzahlband grollen. Der E-Motor sorgt hierbei für eine Drehmoment-Unterstützung der kraftvollen und gern gesehen Art.  (Der Modus Snow dürfte selbsterklärend sein :))

Zudem wirkt das auf Seite 1 erklärte DCE als Dynamikhilfe und löst das Versprechen vom ersten, echten Sport-Hybriden ein.

Infiniti M35h Fahrbericht Teil 2 Hybrid

Meine persönliche Empfehlung:

Die M-Baureihe von Infiniti wird derzeit in drei Motorvarianten angeboten: Einem 238 PS starken V6-Diesel, einem 320 PS starken V6 Benziner mit 3.7 Liter Hubraum und dem von mir gefahrenen 364 PS starken Hybriden. Alle drei Varianten werden mit einem vorzüglich arbeitenden Siebenganggetriebe kombiniert. Theoretisch gibt es fünft Ausstattungslinien, aber nicht jede Variante ist für jede Motorisierung erhältlich. Der uneingeschränkt zu empfehlende Hybrid wird als GT und als GT Premium (bin ich gefahren) angeboten.  Mit 61.590 € gehört der M35h zur oberen Ende der Preisrange im Prospekt, verglichen mit einem BMW 5er Active Hybrid darf man jedoch von einem Schnäppchen sprechen. Ob sich der Aufpreis von 6.100 € gegenüber der GT und der GT Premium Variante lohnt, das zeigt der Blick in die Ausstattungsübersicht:

Connectiviti+ und Forest Air, DCE und Dynamic Safeshield Paket, Heckscheibenrolle und Bose-Sound sowie eine Halbanilin-Lederausstattung mit einer Innenvertäfelung in Weißesche. 

Alleine Forest Air und Weißesche, sowie dieses wunderbar weiche Leder sind den Aufpreis bereits wert, das Paket aus Assistenzsystemen und dem DCE-System gibt es sozusagen kostenfrei obendrauf. Das extrem schnelle und gut zu bedienende Navi- und Entertainmentsystem mit 30 Gb Festplatte sowie Touchscreen und Bose-Sourroundsystem ist dann nur das Sahnehäubchen auf der Ausstattungsliste.

Der Aufpreis für diese „Premium-Ausstattung“ ist mehr als gerechtfertigt!

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Fahrbericht Infiniti M35h | Die Technischen Details:

Infiniti M35h – GT Premium
Erstzulassung: 2012
Motortyp: V6-DOHC
Hubraum in ccm³: 3.498
max. Leistung bei min-1: 225 kW / 306 PS – 6.800 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 350 Nm – 5.000 U/min
Elektro-Motor kW 50 kW / 68 PS – 1.770 – 2.000 U/min
Elektro-Motor Nm 270 Nm bei 1.770 U/min
Antriebsart, serienmäßig: Heckantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: 7-Gang Automatik ohne Wandler
Getriebeart, optional:
Leergewicht: 1.830 kg
maximale Zuladung: 570 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 5,5 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 250 km/h – abgeregelt
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 6,9 l / 100km Diesel
CO2-Emission, kombiniert: 159 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: B
cW-Wert:  0,26
Stirnfläche:  2,38
Testverbrauch: min  — l / 100km
Testverbrauch: max  — l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 9,0l / 100km
km-Stand Testbeginn: 21.252
km-Stand Testende: 21.892
Bereifung: Winterräder 245/65-17
Garantie: 3 Jahre oder 100.000 km
Basispreis: 50.700 € für M37

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Volkswagen Golf Cabrio – R-Modell

Zum offen fahren braucht es selten viel PS – wer dennoch mit mehr Leistung unterwegs sein will, als es erst einmal sinnvoll erscheint, für den hat Volkswagen das Golf Cabriolet in der R-Version vorgestellt. (Zusammen mit dem Beetle Cabrio).

Die besten Artikel über diesen Leistungsfetischisten mit Stoffdach gibt es hinter den folgenden Links:

The Car Addict Autoblog: Comment on ... 2013 Volkswagen Golf R Convertible

The Car Addict Autoblog: Comment on … 2013 Volkswagen Golf R Convertiblehttp://www.the-car-addict.com/2013/02/comment-on-2013-volkswagen-golf-r.htmlFor one, the price includes the 19% German VAT. That’ll reduce the pre-tax price to 36.4k Euros. Secondly, cars in Europe are just more expensive than they are in the US.…
Fahrbericht Golf R Cabriolet 1903: Seite 1-2

Fahrbericht Golf R Cabriolet 1903: Seite 1-2http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-golf-r-cabriolet-1903/seite_1-2«BRROOONG». So in etwa klingt es, wenn die scharfen R-Modelle aus dem VW-Konzern mit ihren DSG-Getrieben unter Volllast die nächste Getriebestufe einlegen.
Ausfahrt im VW Golf R Cabriolet - Weisser Rauch am Strand | passion:driving

Ausfahrt im VW Golf R Cabriolet – Weisser Rauch am Strand | passion:drivinghttp://passiondriving.de/2013/02/26/ausfahrt-im-vw-golf-r-cabrio-weisser-rauch-am-strand/Das VW Golf R Cabriolet ist das stärkste VW-Cabrio aller Zeiten und es kommt ohne Allrad und ohne Sperre. Kann das gut gehen? Das klärt der Fahrbericht.
Aktuelle Suchanfragen:

Golf GTD – Der Diesel-GTI in der siebten Generation!

Sparsam aber sportlich – mit diesen Attributen umschreibt Volkswagen den Golf GTD seit über drei Jahrzehnten. Auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon präsentiert Volkswagen die neueste Version des Diesel-Golf, dessen 135 kW / 184 PS starker TDI-Motor bereits die EU-6-Abgasnorm erfüllt.

Der erste Golf GTD revolutionierte 1982 mit seinem Turbodiesel, einer sportlichen Abstimmung und seiner im Stile des Golf GTI individualisierten Ausstattung das Segment der kompakten Diesel-Pkw. In diesem Jahr folgt auf der Basis der siebten Golf-Generation nun der stärkste „GTD“ aller Zeiten. Mit einer Leistung von 135 kW / 184 PS empfiehlt sich der neue Golf GTD als ebenso dynamisches wie sparsames Langstreckenauto. Der 230 km/h schnelle Volkswagen verbraucht als Version mit 6-Gang-Schaltgetriebe lediglich 4,2 Liter auf 100 Kilometern. Dieser Durchschnittsverbrauch entspricht einer CO2-Emission von nur 109 g/km. Mit dem optionalen 6-Gang-DSG ergibt sich ein Verbrauch von 4,7 l / 100 km (Zweitürer 119 g/km CO2; Viertürer 122 g/km CO2). Beeindruckend ist auch sein Drehmoment von 380 Nm, das bereits ab 1.750 Umdrehungen zur Verfügung steht.

Optisch setzt sich der Golf GTD mit abgedunkelten LED-Rückleuchten inklusive LED-Kennzeichenbeleuchtung und einem verchromten Abgas-Doppelendrohr in Szene. 17-Zoll-GTD-Felgen mit Reifen der Dimension 225/45er, Seitenschweller, ein Diffusor, ein Sportfahrwerk und ein großer Dachkantenspoiler runden den dynamischen Gesamteindruck ab.

Zahlreiche markante GTD- Merkmale prägen auch den Innenraum: Neben Top-Sportsitzen im Karomuster („Clark“), einem schwarzen Dachhimmel, einem Sportlenkrad, Pedalerie und Fußablage in Edelstahl gehören dazu auch der GTD-Schaltknauf, GTD-Dekorleisten und das GTD-Kombiinstrument. Hinzu kommen Ausstattungen wie die Progessiv-Lenkung, eine weiße Ambientebeleuchtung, die Klimaautomatik „Climatronic“, ParkPilot vorn und hinten, das Winterpaket und das Radiosystem „Composition Touch“, die den nötigen Komfort auf langen Strecken garantieren. Als Serienlackierungen für den Golf GTD stehen „Tornado Rot“, „Schwarz“ oder „Pure White“ zur Verfügung.

Der neue Golf GTD ist in Deutschland zum Einstiegspreis von 29.350 Euro erhältlich und ab dem 5. März bestellbar.


Die Fakten im Überblick:

  • Der neue Golf GTD wird seine Weltpremiere in Genf feiern
  • Langstrecken-Golf mit 135 kW / 184 PS verbraucht um die 4,2 Liter Kraftstoff
  • Der Golf GTD erfüllt EU-6-Abgasnorm
  • Markteinführung Europa: Juni 2013.
  • Debüt der ersten Golf GTD-Generation: 1982.

Motor: Vierzylinder-TDI (aufgeladener Dieseldirekteinspritzer); vorn quer eingebaut; Hubraum 1.968 cm3; Bohrung/Hub 81,0/95,5 mm; Verdichtung 15,8:1.

Leistung: 135 kW / 184 PS bei 3.500 bis 4.000 U/min.

Drehmoment: 380 Nm bei 1.750 bis 3.250 U/min.

Getriebe / Kraftübertragung: Manuelles 6-Gang-Getriebe; automatisches 6-Gang-DSG; Frontantrieb.

Verbrauch / CO2-Emission (Schalter): 4,2 l/100 km; 109 g/km CO2.

Fahrleistungen (Schalter): 0-100 km/h in 7,5 s; V/max 230 km/h.

Leergewicht: 1.377 kg (Grundversion inkl. Fahrer [68 kg], Gepäck [7 kg] und zu 90 % gefülltem Tank; ermittelt nach RL 92/21/EWG.

(* Vorläufige Daten)

Aktuelle Suchanfragen:

Nissan Nismo Juke – Blogger-Rundschau

Der Juke polarisiert – heftigst – auch bei den Bloggern die den kleinen Crossover-Würfel mit der 10 PS Leistungsspritze fahren konnten.

Neben den 10 PS Mehrleistung, war natürlich die am häufigst gestellte Frage: Wie wirkt sich wohl die sportliche Fahrwerksabstimmung auf das Gesamtpaket aus?

Hier nun die Blogger-Rundschau:

Rad-ab.com > Angetestet: Nissan Juke Nismo – Gummibereifte Kasperkiste? > Nissan Juke Stoßstange, Nissan Juke Nismo Test, Nissan JUKE Nismo, Nissan Juke Tuning, Nissan Nismo, Test Nissan Juke Nismo, Nissan Tuning, Nissan Juke 200 PS, Nissan Juke, Juke Nismo 2013, Juke Nismo, Fahrbericht Nissan Juke Nismo, Juke Nismo Bodykit, Juke Nismo Preis

Rad-ab.com > Angetestet: Nissan Juke Nismo – Gummibereifte Kasperkiste? > Nissan Juke Stoßstange, Nissan Juke Nismo Test, Nissan JUKE Nismo, Nissan Juke Tuning, Nissan Nismo, Test Nissan Juke Nismo, Nissan Tuning, Nissan Juke 200 PS, Nissan Juke, Juke Nismo 2013, Juke Nismo, Fahrbericht Nissan Juke Nismo, Juke Nismo Bodykit, Juke Nismo Preishttp://www.rad-ab.com/2013/02/05/angetestet-nissan-juke-nismo-gummibereifte-kasperkiste/Nissan bringt Nismo nach Europa! Nissan bringt seinen Werkstuner bzw. die werkseigene Motorsportabteilung nun auch nach Europa. Nismo bedeutet übrigens nichts anderes als Nissan…
Vorsicht: Bissig! Nissan verschärft den Nissan Juke dank Nismo!

Vorsicht: Bissig! Nissan verschärft den Nissan Juke dank Nismo!http://www.automobil-blog.de/2013/02/06/vorsicht-bissig-nissan-verscharft-den-nissan-juke-dank-nismo/Vorsicht: Bissig! Der Nissan Juke Nismo kommt in der “verschärften” Version und ich darf jetzt schon einmal das Fazit vorwegnehmen: Der Juke Nismo hat mich…
Pressepräsentation: Nissan Juke Nismo

Pressepräsentation: Nissan Juke Nismohttp://www.newcarz.de/2013/02/06/nissan-juke-nismo-prasentation/Nissan hatte den neuen Juke Nismo in Barcelona vorgestellt und wir zeigen Euch, was sich gegenüber dem Serienmodell getan hat.
Angefahren: Nissan Juke Nismo › Mein Auto Blog

Angefahren: Nissan Juke Nismo › Mein Auto Bloghttp://mein-auto-blog.de/angefahren-nissan-juke-nismo/Und mit zehn PS mehr soll aus dem Juke ein NISMO-Sportwagen werden? Meine Stirn wirft bei diesem Gedanken ernste Falten auf – und könnte man mich nun in meinen Gedanken versunken beobachten, vermutlich würde man mir meine Skepsis ansehen. Natürlich machen zehn PS mehr keinen Sportwagen aus dem „merkwürdigen“ aber kompakten Crossover. Der Juke polarisiert,…
Unterwegs mit dem Nissan Juke Nismo - Ersteindruck | autokarma

Unterwegs mit dem Nissan Juke Nismo – Ersteindruck | autokarmahttp://www.autokarma.de/probefahrt/unterwegs-mit-dem-nissan-juke-nismo-ersteindruck/Aktuelles zum Thema Auto: Tests und Fahrberichte, exklusive Bilder und meinungsstarke Nachrichten. Die besten und wichtigsten Nachrichten rund ums Automobil.
Nissan Juke Nismo - Bilder / Infos & Daten – Probefahrt in Barcelona - Trends, Gadgets, Fashion und Lifestyle Trendlupe Blog

Nissan Juke Nismo – Bilder / Infos & Daten – Probefahrt in Barcelona – Trends, Gadgets, Fashion und Lifestyle Trendlupe Bloghttp://www.trendlupe.de/archives/2578-Nissan-Juke-Nismo-Bilder-Infos-Daten-Probefahrt-in-Barcelona.htmlDer Nissan Juke Nismo mach aber nicht nur unter der Haube, sondern auch äußerlich einen sehr guten Eindruck. Er scheint sportlich kraftvoll, ohne aber zu übertreiben. Der Nismo…
Test / Review: Nissan Nismo iPad App

Test / Review: Nissan Nismo iPad Apphttp://www.ipadblog.de/app/nissan-bringt-mit-der-nismo-app-den-rennsport-in-die-fahrzeuge/Bei einer Fahrveranstaltung nehme ich ja stets mein eigenes iPad mit um online zu bleiben, Texte zu schreiben und auch im die Bilder zu verarbeiten. Bei der letzten…
Rad-ab.com > Nissan Juke Nismo – die Unterschiede zum Serien – Juke > Nissan iPad App, Nissan JUKE Nismo, Video Nissan Juke Nismo, Nismo Juke Berichte, Nismo iPad App, Berichte Nissan Juke Nismo, Nismo App, AusfahrtTV, Die, Autoblogger, Autoblog, Auto-Blog, Automobil-Blog

Rad-ab.com > Nissan Juke Nismo – die Unterschiede zum Serien – Juke > Nissan iPad App, Nissan JUKE Nismo, Video Nissan Juke Nismo, Nismo Juke Berichte, Nismo iPad App, Berichte Nissan Juke Nismo, Nismo App, AusfahrtTV, Die, Autoblogger, Autoblog, Auto-Blog, Automobil-Bloghttp://www.rad-ab.com/2013/02/06/nissan-juke-nismo-die-unterschiede-zum-serien-juke/Bei der Fahrveranstaltung vom Nissan Juke Nismo habe ich mir, da kann ich meine berufliche Herkunft dann doch nicht ganz verbergen, auf die Suche nach den optischen Veränderungen…
Mit dem 2013 Nissan Juke Nismo über spanische Bergstrassen ›

Mit dem 2013 Nissan Juke Nismo über spanische Bergstrassen › „Auto .. geil“http://auto-geil.de/2013/02/09/mit-dem-2013-nissan-juke-nismo-uber-spanische-bergstrassen/Ich war wohl noch nie vor einer Fahrzeugpräsentation so skeptisch wie beim 2013 Nissan Juke Nismo, den ich diese Woche im Umland von Barcelona über enge Bergstrassen geschubst…
Fahrbericht Nissan Juke Nismo: Sportler mit Herz | autokarma

Fahrbericht Nissan Juke Nismo: Sportler mit Herz | autokarmahttp://www.autokarma.de/probefahrt/fahrbericht-nissan-juke-nismo-sportler-mit-herz/Ein Crossover-SUV als Extrem-Sportler? Die Rennsportabteilung von Nissan macht es möglich und stellt den Nissan Juke Nismo auf die Räder. Und der überzeugt.
Nissan Juke Nismo – vom Concept zur Serie, AMIblog | News zur AMI, AMICOM und AMITEC 2012

 

Vorgestellt: Der neue Subaru Impreza.

Ab dem 23. März steht die neueste Generation des Subaru Impreza bei den Händlern der Allradspezialisten-Marke.

Der neue Impreza wird in Deutschland mit einem neu entwickelten 1.6 Liter Vierzylinder-Boxermotor angeboten. Der langhubig ausgelegte Motor leistet 114 Ps und bietet 150 Nm Drehmoment. Wie bei SUBARU üblich, wird die Leistung über den symmetrischen Allradantrieb an alle Räder weiter gereicht.

Fahrstabilität unter allen Bedingen ist das Ziel dieser ungewöhnlichen Antriebstechnik, die sonst von keinem anderen Hersteller mehr in dieser Konsequenz umgesetzt wird. Die flache Bauform des Boxermotors mit ihrem niedrigen Schwerpunkt sorgt ebenso für eine ausgewogene Gewichtsverteilung, wie der in Serie gelieferte Allradantrieb mit seiner automatischen elektronischen Regelung der Antriebskräfte.

An der Hinterachse sorgt eine aufwendige Mehrlenker-Konstruktion für eine, in der Klasse der Kompaktmodelle, eher ungewöhnlich gute Fahrstabilität auf jedem Untergrund.

Der Käufer des Impreza kann zwischen einem Fünfgang Schaltgetriebe und einer stufenlosen Automatik wählen, die auf den Namen „Lineartronic“ hört.  Der Impreza teilt sich die gemeinsame Plattform mit dem Kompakt-SUV „XV“. Den Fahrbericht über den XV mit Dieselmotor kann man hier im Blog nachlesen.


Technisches Datenblatt

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum

Faszination Automobil für 5 Millionen Besucher

Am heutigen Freitag feierte das Mercedes-Benz Museum ein eindrucksvolles Jubiläum. Geschäftsführer Michael Bock begrüßte die fünfmillionste Besucherin persönlich: Angelika Hummel mit Ehemann Wolfgang Hummel aus Winnenden.

Für die 55-Jährige, die das Museum mit ihrem Ehemann besuchte, war die Überraschung groß, als Michael Bock, Geschäftsführer des Mercedes-Benz Museums und Leiter Mercedes-Benz Classic, das Paar persönlich begrüßte und zum Museumsbesuch einlud. Als besondere Wertschätzung überreichte er beiden außerdem einen Gutschein für die Mercedes-Benz Sternennächte sowie den neuen Comic über das Leben von Carl Benz. Für das Ehepaar war es der krönende Abschluss ihrer Urlaubswoche zu Hause.

 

„Wir freuen uns sehr, nach dem positiven Jahresabschluss 2012 schon heute die nächste erfolgreiche Meldung zu unseren Besucherzahlen geben zu können“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Dass wir in kaum acht Jahren fünf Millionen Besucher im Mercedes-Benz Museum empfangen konnten, übertrifft unsere Erwartungen bei weitem. Dieser Zuspruch zeigt, dass unser Ausstellungskonzept in Verbindung mit Sonderschauen und Veranstaltungen aufgeht. Als nächstes stehen die kulinarische Veranstaltungsreihe Sternennächte und die Lange Nacht der Museen auf dem Programm.“

 

Die Besucherstatistik der vergangenen Jahre zeigt die positive Entwicklung: Fünf Monate nach Eröffnung waren 500.000 Besucher, im Juni 2007 eine Million, im September 2008 zwei Millionen und im April 2010 drei Millionen Gäste im Mercedes-Benz Museum. Die viermillionste Besucherin wurde im Oktober 2011 empfangen und bis zum Jahresende 2012 hatte das Museum rund 4,9 Millionen Gäste.

 

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 07 11/17 30 000, per E-Mail unter classic@daimler.com oder online www.mercedes-benz-classic.com/museum.

Leserbriefe: Skoda Superb — von „KW“

Ich habe mir überlegt, es wäre doch ganz schön, wenn man auch die eMails als Leserbriefe veröffentlichen würde, die sonst nur in meinem dunklen Email-Postfach verschwinden. Allerdings ist nicht jeder Absender mit der Veröffentlichung einverstanden.

Wer anonym bleiben will, der wird geschützt und eMail-Adressen werden nicht veröffentlicht – dafür aber authentische und glaubwürdige Leserbriefe aus Quellen, die mir bekannt sind.

Den Anfang macht ein Leserbrief von „KW“, zum Škoda Superb:

Servus,
kurze Anmerkung/Richtigstellung zum Superb-Test (Punkt „nervige Details“):
1. Man braucht den Schlüssel bei Kessy nicht. Man kann den Wagen abschließen, indem man mit dem Finger die Vertiefung des Türgriffs der Fahrer- oder Beifahrertür berührt. Je nach Intensität/Anzahl der Berührungen kann man sogar wählen, ob man die Innenraumsicherung zusätzlich aktivieren will.
2. Der Startknopf funktioniert wie bei jeder Start-Stopp-Automatik: einmal drücken = Zündung aktivieren, zweites Mal drücken = Motor springt an. Natürlich muss man so lange gedrückt halten bis der Wagen an ist, aber soviel Intelligenz darf man bei Superb-Diesel-Fahrern voraussetzen 😉 Wenn man nur einmal drückt, muss man ziemlich lange warten.
Also: Die beiden Details sind nicht nervig. Die Bewertung des Skoda Superb (in dem Fall genauer: des Combi) schmälern sie ohnehin nicht, weil diese beiden Details nicht Superb-spezifisch sind, sondern sich auch in anderen Skoda-Modellen finden.
Ich fahre seit Oktober einen Superb (Elegance-Ausstattung mit Panoramadach) und bin mehr als zufrieden. Der einzige Nachteil, den ich bisher gefunden habe, ist je nach Größe des Fahrers eine relative Unübersichtlichkeit nach vorne durch die schrägen Holme links und rechts. Um Ampeln umspringen zu sehen, muss man sich manchmal verrenken.

Schönen Gruß

KW

Da ich der Überzeugung bin, Dialoge sind sinnvoll, habe ich „KW“ natürlich auch geantwortet:

Meine Aussage zum Kessy bezog sich eher auf die Tatsache, dass man das Fahrzeug per eigene Handlung verschließen muss.
Sprich: Es reicht nicht, den Schlüssel aus der Reichweite des Fahrzeuges zu entfernen, damit das Fahrzeug sich selbst verschließt.
Und der Start-Stopp Knopf muss nun einmal gedrückt gehalten werden, andere Modelle (nicht Skoda) agieren mit dem Knopf als Taster, nicht als Schalter.
Ich sage an dieser Stelle, Danke an „KW“ für sein Feedback und die Erlaubnis, seine Mail zu veröffentlichen.  Für mich sind eMails im übrigen sehr lehrreich, so merke ich doch, an welchen Stelle ich mich missverständlich ausgedrückt habe!
Also – immer weiter geschrieben.
Die Kommentarfunktion im Blog benötigt auch weiterhin eine Facebook-Anmeldung, das hält den Aufwand mit den SPAMs niedrig.
Für Leserbriefe nutzen Sie einfach diese Kontaktadresse: info@mein-auto-blog.de

Winterprofis KUNGS aus Finnland glänzen im TCS Eiskratzertest

Besonders in der Alpenregion, wo viel Schnee, Eis und Frost die Sicht behindert ist die Wahl des richtigen Autowinterzubehörs, wie Eiskratzer, Schneebesen & Co von großer Bedeutung.
Die Eiskratzer von KUNGS werden in Kokemäki, Finnland entwickelt und hergestellt und sind im Land der extremsten Winter Europas seit über zehn Jahren in den Fuß- und Kofferräumen der meisten Fahrzeuge zuhause – und garantieren, dass auch bei eisigen Temperaturen keine frostige Stimmung entsteht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAlle Produkte werden mehrfach im eigenen Testlabor des finnischen Unternehmens Sinituote erprobt und auf Beständigkeit unter unter Einfluss von Kälte, UV-Strahlung und sogar Hitze getestet. 10.000 Einsätze auf einer Stahloberfläche musste beispielsweise der Mid-Is, ein Eiskratzer aus Polycarbonat mit drei Schaberkanten, überstehen, bevor er in Masse produziert wurde.

Kein Wunder also, dass die „Finnen“ den aktuellen Eiskratzertest des Touring Club Schweiz (TCS) vom 8. Januar 2013 mit Bravur bestanden haben. In einem aufwendigen Praxistest in den Schweizer Bergen http://www.tcs.ch/de/test-sicherheit/testberichte/auto-zubehoer-technik/eiskratzer.php wurden zehn verschiedene Modelle eingehend auf die Kriterien Ausstattung, Effektivität, Handhabung, Sicherheit und Qualität geprüft.Mid_Is_Gruppe

Der Max-is Schneebesen mit Eiskratzer von KUNGS überzeugte dabei souverän in allen Kategorien und wurde mit einem „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet. Neben Qualität und Sicherheit wurde auch die Effektivität des Produkts als überdurchschnittlich gut beurteilt. Der TCS bestätigt, dass  bei den Produkten mit integriertem Schneebesen der  KUNGS überzeugt hat. Dank flexibler Klingen arbeitet er sehr effektiv und wurden deshalb mit vier von fünf Sternen bewertet.

Die Winterprofis von KUNGS aus Finnland raten daher bei winterlichen Touren mit dem Auto stets das passende Werkzeug an Bord des Fahrzeugs dabei zu haben. Zur Basisausstattung sollte da unbedingt ein Kombiprodukt mit einem starken Eiskratzer und einem robusten, aber weichem Schneebesen gehören.

 

 

 

 

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Aktuelle Suchanfragen:

Mehr als nur Small Talk: Subaru BRZ.

Wenn ich mit einem Auto fahre, dann unterscheidet sich der Sinn und Zweck häufig von dem, was die Allgemeinheit mit ihrem Auto anstellt. Ich fahre nicht immer um vom Startpunkt zum Ziel zu kommen, ich fahre oftmals einfach nur um zu fahren. Auto fahren ist für mich so etwas wie ein Dialog zwischen mir, dem Auto und der Straße.

Manchmal entwickeln sich wunderbare Gespräche daraus. Oftmals hat dieser Dialog die Lebensfreude einer Karnevalfeier am Zuckerhut. Manchmal sind die Gespräche zwischen dem Auto, der Straße und mir, aber auch nur so aufregend wie eine Ethik-Stunde in der Grundschule. Ich kann nicht immer vorhersehen wie sich diese Gespräche zwischen dem Auto und mir entwickeln – natürlich gibt es Erwartungen. Manchmal auch Befürchtungen, aber am Ende bleibt es immer eine Überraschung.

Richtig Spaß machen die Ausfahrten, bei denen man sich wundervoll versteht. Wenn das Auto und die Straße die gleiche Sprache sprechen, wenn ich verstehe was mir beide sagen wollen, wenn ich die richtigen Antworten für unsere Diskussion besitze. Dieses Gefühl kann man auch mit der Geburt einer Freundschaft vergleichen.

Vom Small-Talk zum Karneval in Brasilien

Es gibt Autos mit denen komme ich über das Niveau eines gezwungen Small-Talks nicht hinaus. Und es gibt Autos, in denen finde ich einen Seelen-Verwandten. Einen Freund, einen ehrlichen Gesprächspartner. Offen. Dialogfreudig. Clever. Schlagfertig. Witzig.

Der Subaru BRZ scheint von dieser Sorte Auto zu sein. Während meiner ersten Ausfahrt mit dem neuen Subaru Forester hatte ich auch die Chance, ein paar Minuten mit dem BRZ zu verbringen.  Nun unterscheidet sich der BRZ vermutlich kaum von seinem Zwilling mit Toyota Logo, dem GT86. Ich unterstelle daher einfach mal, dass ich auch mit dem GT86 in einen erfrischenden Dialog starten könnte.

Grundsätzlich stammen der BRZ und ich aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen und auch wenn ich so überhaupt nicht auf den nüchternen Innenraum eines SUBARU stehe, der pragmatische Ansatz hat Vorteile. Es ist ein Gespräch völlig frei von Einflüssen möglich. Konzentration auf die Inhalte. Auf Argumente und Sichtweisen. Ähnlich unnötiger Worthülsen, spart man sich im BRZ die Rede um den heißen Brei herum und kommt direkt zum Punkt. Und plötzlich versteht man sich. Zig Tausend Kilometer zwischen den Geburtsorten, zwei völlig unterschiedliche Kulturen und dennoch, selten zuvor fühlte ich mich so verstanden.

Der BRZ spricht meine Sprache, wir einigen uns auf einen Dialog ohne falsche Höflichkeiten, ehrlich und direkt – kein ESP und doppeltes Netz. Ich fordere den Japaner mit seinem launischen Boxermotor heraus, er kontert mit Kompetenz und bleibt frei von Heimtücke.

Unsere Bühne ist das Fahrsicherheitszentrum in Lüneburg, wir springen über kleine Kuppen, fahren quer in die nächste Haarnadel und lassen im dritten Gang fröhlich den Hintern in Richtung Kurvenrand tanzen. Es ist kein einfacher Dialog mehr, es ist ein verschmelzen.

Und manchmal –

– manchmal startet auch eine Liebe, mit einem einfachen Gespräch.

 

 

 

Das Foto stammt mit gnädigster Erlaubnis vom Herrenfahrer Mechthild. Foto: Tobias Heil, no homo freund von Mechthild

Angefahren: Der neue Subaru Forester

Raus aus der Stadt, rein in den Matsch.

Der neue Forester von Subaru im ersten Fahrbericht

Es ist die vierte Generation eines SUV, der in Deutschland eine ganz spezielle Fangemeinde besitzt. Neben dem neuen Heißsporn BRZ und der Rallye-Legende Impreza WRX STI, spielt der Forester die Rolle des zuverlässigen und sicheren Offroad-Kombis im Hause Subaru. Ab dem 23. März steht der neue Forester beim Händler.

Zeit für einen kleinen Ausflug, raus aus der Stadt – hinein in den Matsch der Heide.

Ganz egal ob auf dem Asphaltband oder im Gelände, die Besitzer eines Forester erwarten eine souveräne Verlässlichkeit ihrer Technik und dass auf jedem Untergrund. Damit ich mich von den Fähigkeiten der vierten Forester-Generation überzeugen konnte führte die Route aus dem Hamburger-Stadtgebiet hinaus, auf das Offroad-Gelände des ADAC in Lüneburg. Dank leichtem Schneefall und bewölktem Himmel gab es an diesem Tag genug Matsch – much fun!

Forester Much fun

Was ist neu, am Subaru Forester?

Fünf Sterne im EURO-NCAP Crashtest, für einen Subaru keine Überraschung – das muss so sein, dass erwarten auch die Kunden. Durch neue hochfeste Stähle wurde nicht nur die Sicherheit des Forester gesteigert, sondern auch das Gewicht gesenkt.

Wer von seinem Produkt überzeugt ist, der kann dies durch eine lange Garantie unterstreichen. Der Importeur Subaru bietet seit dem ersten Januar nicht nur für den Forester, sondern auch für alle anderen Modelle,  eine Garantie über fünf Jahre oder bis zu 160.000 Kilometer an. Im Gegensatz zum aktuellen Trend in der Automobilindustrie, ist der neue Allradler von Subaru nur wenig gewachsen. Der Radstand wuchs um 2,5 Zentimeter und das gesamte Fahrzeug ist nun 4,595 Meter lang. Die Bodenfreiheit wurde gegenüber dem Vorgänger um einen halben Zentimeter erhöht. Alles keine Zahlen, die mir Angst davor machen müssten, der Forester wäre in der Stadt unhandlich geworden. Er bleibt ein sehr übersichtlicher Begleiter. Und mit dem 505 Liter großen Kofferraum auch ein Kumpel für die Einkaufstour am Samstag.

Das Design ist jedoch auch weiterhin eher bieder und bietet zugleich fast altmodisch steile Fensterflächen. Davon profitieren kann jedoch der gesamte Innenraum, der noch immer luftige und großzügig wirkt.

Allradantrieb muss sein.

Ein Experte für Allradantrieb – wie eben Subaru – legt natürlich viel Wert auf eine beständige Entwicklung des Vierradantriebs. Neu ist eine X-Mode getaufte und für den Fahrer simpel gehaltene Technik, die den Allradantrieb für den Einsatz auf matschigen und unwegsamen Pfaden einstellt. Betätigt man den Knopf für den X-Mode, dann stellen sich der Antriebsstrang, die Kraftverteilung per Torque Split, das stufenlose Getriebe und das Stabilitätsystem des Forester auf die bevorstehende Offroad-Tour ein. Hierzu gehört unter anderem auch die Fähigkeit, Bergab zu kriechen, ohne dass der Fahrer hierbei das Bremspedal berührt.

Active Torque Split nennt Subaru ein cleveres Steuersystem für die Verteilung der Antriebskräfte zwischen den Vorder- und Hinterrädern. Neben einem Differential zur Verteilung der Kräfte in der Mitte zwischen Vorder- und Hinterachse, nutzt der X-Mode die Wirkung des Bremseneingriffes am Rad das durchzudrehen droht, um die Kraft auf die andere Seite zu schicken.

Mit dem Subaru Forester im Gelände

Der Turbo ist wieder da!

In den 16 Jahren, in denen der Forester in seinen unterschiedlichen Generationen in Deutschland auf dem Markt war, gab es Zeiten, da hatte man auf die Leistungsspritze durch eine Turboaufladung verzichtet. In der nun vierten Generation gibt es wieder eine Top-Motorisierung mit Turboaufladung.  Subaru wäre nicht der Technik-Extrovertierte Hersteller, der er nun einmal ist, würden nicht immer noch alle Motoren auf das Prinzip des „Boxers“ aufbauen. Flach und kurz im Aufbau, seidenweich durch das Drehzahlband huschend, grummeln die Vierzylinder-Boxer von Subaru ein einzigartiges Motorengeräusch vor sich hin. Im neuen Forester gibt es derzeit drei Motoren. Den zwei Liter großen Saugmotor mit 150 PS, den einzigartigen Zweiliter großen Boxerdiesel mit 147 PS und den aktuellen Top-Motor mit 240 PS.

Derart aufgepumpt erreicht der Forester 2.0XT dank seiner 240 PS und seiner 350 Nm eine Höchstgeschwindigkeit von 221 km/h. die Beschleunigung von null auf einhundert km/h legt der stärkste Forester in 7,5 Sekunden zurück.

Stufenlos glücklicher.

Subaru nennt die stufenlose Automatik Lineartronic und wer auf den starken 2.0 XT setzt, der bekommt nur diese Getriebevariante angeboten. Wer den Basis-Boxer wählt, der steht immerhin vor der Wahl – ob Sechsgang-Getriebe, oder stufenlose CVT-Automatik. Für den potenten Diesel-Boxer bietet Subaru hingegen nur die manuelle Sechsgang-Schaltbox an.

Theoretisch ist die stufenlose Automatik durch ihre voll variable Abstufung und die üblicherweise hohe Spreizung nicht nur eine effiziente, sondern auch komfortable Getriebevariante. Doch nicht immer ist, was sinnvoll erscheint, auch im Alltag angenehm und so ist der Erfolg der stufenlosen Getriebe auf unserem Markt noch kein Durchbruch zu bescheinigen. Doch gerade die japanischen Hersteller bleiben der CVT treu und im Falle der „Lineartronic“ bei Subaru hat man nun eine art „normales“ Automatikgetriebe imitiert. Subaru nennt es „Subaru Intelligent Drive“ und per Schalter am Lenkrad kann man zwischen der normalen Funktionsweise und einer imitierten Sechs- bzw. im Sport#-Modus über eine Acht-Gangautomatik wählen.

Abgesehen vom nervigen „Ping“ (ja, auch das ist typisch japanisch … ) funktioniert diese Variante der Beeinflussung sehr gut. Mit acht virtuellen Gängen verabschiedet sich die CVT vom heulenden Betrieb bei Vollgas und wird zu einer akzeptablen, bis cleveren Lösung.

Subaru der neue Forester Turbo

Mein erster Eindruck:

Ein sehr japanisches Auto. Auch dieser Forester von Subaru vermittelt viel von dem, was ich als „typisch japanisch“ im automobilbau bezeichne. Perfekt in der Technik. Zuverlässig wie eine Schweizer Uhr und mit der emotionalen Wirkung eines weiß gekachelten Duschraumes. Es fehlt die Liebe im Detail. Es wirkt alles einfach nur pragmatisch.

Sicher, der Forester ist wieder ein perfektes Auto geworden für Menschen, die ein Auto kaufen, dass schlicht funktionieren soll. Ein Auto dass angemessen erscheint, wenn es zur Jagd in den Wald geht. Ein Zugfahrzeug für den Pferdehänger. Ein praktischer Kombi für die ganze Familie. Der Forester ist  die pure re-Inkarnation des Funktionsfahrzeuges.

Die Windgeräusche auf der Autobahn sind bereits bei Tempo 160 so laut, dass man gar nicht erst in Gefahr läuft, den durstigen Zweiliter-Boxermotor mit Turboaufladung zu wilden Trink-Eskapaden heraus zu fordern – klar – das dieser Kombi mit seinen steilen Scheiben und dem wuchtigen Aufbau nicht zur wilden Jagd über die Autobahn gebaut wurde, dass erkennen auch Menschen mit weniger Benzin im Blut.

Er ist einfach praktisch und solide. Und er fährt auch dann noch über Stock und Stein, wenn die gesamte Gilde der Lifestyle-SUV schon lange, um Traktion winselnd, die Ölwanne durch das Bodenblech gedrückt haben.

Forester Subaru wieder mit turbo

Wie ihn der Hersteller beschreibt:

Confidence in Motion

Der Forester bietet ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten sowie ein hohes Maß an Fahrkomfort und Verlässlichkeit bei unterschiedlichsten Straßenverhältnissen.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist: 

  1. Die stufenlose Automatik wurde grundlegend überarbeitet und vor allem im Zusammenspiel mit dem kraftvollen zwei Liter Boxer-Turbomotor kann man selbst als „Nicht CVT-Fan“ mit der Arbeitsweise gut leben. Zudem ist die  „Subaru-Intelligent Drive“ getaufte virtuelle Darstellung von bis zu acht Gängen gut geglückt!
  2. Das Innenraumgefühl ist für diese Klasse besonders gut gelungen. Steile Scheiben und eine aufrechte Sitzposition führen zu einem Gefühl von Weite im Raum und zugleich fördert es die Übersicht des SUV.
  3. Simpler Allradantrieb mit effektiver Wirkung. Ein Knopf ist alles was die Automatik-Modelle benötigen, um auch unter widrigen Bedingungen noch vorwärts zu kommen. X-Mode vereinfacht die Bedienung des Allradsystems.

Forester Subaru turbo CVT Innenraum

Was kann er besser als seine Mitbewerber?

Der Forester ist ein Fahrzeug für Pragmatiker. Ein Auto für Menschen die auch abseits von Feldwegen nicht stecken bleiben wollen. Er verkörpert den Nutzen eines Arbeitsgerätes mit der simplen Bedienung eines modernen SUV.

Forester X-Mode Knopf

Worin sind die Mitbewerber besser?

Die Windgeräusche oberhalb von 130 km/h sind enorm und der Durst des 240 PS Turbo-Aggregates ist ebenso beeindruckend. Es fehlen moderne Assistenzsysteme und eine Hybrid-Variante. Hier haben die direkten Mitbewerber mehr Auswahl zu bieten.

Forester Fahrbericht

Faktenlage:

  • Der neue Forester startet am 23. März
  • 2 Benziner und 1 Diesel stehen zur Wahl
  • Der Allradantrieb bleibt effektiv
  • Fünf Sterne im NCAP-Crashtest stehen für die Sicherheit des Forester
  • Nur der 2.0 Saugbenziner ist mit Start & Stop ausgerüstet
  • 28.900 € werden für den günstigsten Forester fällig

Fazit – Der neue Forester ist …

.. noch immer ein extrem zweckdienlicher Begleiter ohne jede Art von Star-Allüren. Dennoch bleibt auch der große Subaru eine Lösung für die Nische auf dem Markt der Neuwagen. Sein Alleinstellungsmerkmal ist eine betont technische Qualität und die Umsetzung von eher ungewöhnlichen Lösungen, wie dem Boxermotor und dem symetrischen Aufbau des Allradantriebs.

Pragmatiker werden sich am völlig fehlen eines Premiumanspruchs nicht stören – der boomende Markt der SUV-Modelle bietet eine Nische für Fahrzeuge wie den neuen Forester.

 

Aktuelle Suchanfragen:

Fahrbericht: Mercedes-Benz E63 AMG S-Modell 4matic

Über zu wenig Leistung haben sich Fahrer eines AMG vermutlich auch in der Vergangenheit nur selten beschwert. Die Truppe um den Firmengründer Hans-Werner Aufrecht gibt Mercedes-Modellen nun seit 46 Jahren die, manchmal unnötige, Extra-Portion Leistung mit auf den Weg und ganz nebenbei, verantwortet AMG die Motorsport-Aktivitäten im Haus Mercedes-Benz.

One man, one engine

Tuning-Stall? Nein, dass hört man in Affalterbach nicht gerne. AMG ist eher zu vergleichen mit einer exclusiven Heilanstalt für PS-Suchtkranke. Und um diesen edlen Manufaktur-Charakter zu betonen gilt noch immer, auch wenn AMG seit bald 10 Jahren zum Daimler-Konzern gehört, der Grundsatz: One man, one Engine. Sichtbar wird dies unter jeder Motorhaube die man an einem AMG-Modell öffnet: Es gibt immer eine Plakette mit dem Namen des Mannes, der den Motor von Hand gefertigt hat, gut sichtbar auf dem Motor platziert. Grandios. (Und ja, es soll mittlerweile auch Frauen geben, die diese Motoren von Hand fertigen.)

E63 AMG Seite

Mercedes-Benz E63 AMG 4matic S-Modell

Im speziellen Fall der „neuen E-Klasse“ (ja, es ist „nur“ ein umfangreiches Facelift) hatte man bislang 525 PS im Angebot. Der dumpf grollende 5.5 Liter V8 wird nun in zwei Leistungsstufen angeboten: 557 PS und 585 PS im S-Modell.

Fahrbericht E 63 AMG 4matic S-Modell – 585 PS im T-Modell!

S-Modell? T-Modell? Je älter eine Baureihe wird und je mehr die Ausstattung und Serienvarianten divergieren, desto mehr zusätzliche Bezeichnungen und Erkennungsmerkmale werden notwendig.

Ich stehe an diesem Samstagmorgen in einer Tiefgarage in Barcelona, die Wände werden mit blauen Lichtspots ausgeleuchtet und soweit das Auge reicht, stehen neue E63-Modelle bereit und warten nur darauf, eine Horde Presse- und Blogger-Kollegen einzuschüchtern und zu verängstigen.  Der kurze Weg vom Hotel zur Tiefgarage hat gezeigt, die Nacht war mit Regenschauern versehen und die Straßen sind feucht. Ein idealer Umstand um sich die neue E-Klasse in der 4-matic AMG Variante zu sichern.

Denn zum ersten Mal bekommt man nun, nach dem riesen Facelift der E-Klasse, die AMG-Version dieser Business-Class Limousine mit dem Traktionsvorteil von vier angetriebenen Rädern:  4matic. Um die Vorderachse auch ordentlich mit Leistung zu versorgen, wurde gleich noch ein S-Modell aufgelegt und die Kraftkur des Bi-Turbo auf 585 PS ausgedehnt.

Fünfhundertfünfundachtzig PS.

T-Modell = Die Businessclass-Limo mit bis zu „enorm“ viel Kofferraum-Volumen. S-Modell = Die Kraftkur für die Kraftkur.  Ich lasse mich auf dem Fahrersitz nieder – stelle meine Sitzposition ein und fühle mich binnen Sekunden als integraler Baustein dieser abgehobenen Welt aus liebevoller Verarbeitung, edler Materialien und perfekter Ergonomie. (Mich stört zum Beispiel die leichte Mittelachsen-Verschiebung des Lenkrads deutlich weniger, als Kollege Sebastian Bauer von passiondriving.de)

Ich gestehe, ich war nervös – bevor ich den Schlüssel des Berserker umdrehen durfte. Tschaka-tschaka-Vrooooommmm…

Es geschah im gleichen Augenblick, in dem auch der erste der acht Zylinder zündete, jedwede Aufregung wich einer fast erotischen Begeisterung, einem Adrenalin-Schub, einer Veränderung in der Wahrnehmung der weltlichen Probleme. Sollten doch die anderen über Benzinverbrauch und Benzinpreise diskutieren, über den Wertverlust von Luxus-Sportlern oder die Frage nach dem Neidfaktor.

Sobald der V8 seine Lebenszeichen, durch die Wände der Tiefgarage dutzendfach reflektiert, zum Ohr des Fahrers schickt, verändert sich etwas in der Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt.

E63 AMG T-Modell 4matic

Automobile Erotik

Das erste Date mit der Traumfrau oder die ersten Stunden in einer automobilen Pretiose dieser Leistungsklasse. Ich kann mich nur schwer entscheiden welche Wahl ich treffen würde, wäre ich in meinem Leben nun vor die Wahl gestellt nur noch eines von beidem, nur noch einmal, erleben zu dürfen.

Obwohl – ich bin glücklich verheiratet, die Entscheidung ist getroffen.

Als wir die Tiefgarage verlassen und hinaus auf die Straßen Barcelonas fahren wird mir zum ersten Mal bewusst, welche Urgewalt man in Affalterbach unter die Haube der sonst so oft als Taxis missbrauchten E-Klasse gepackt hat.  Eine steile Tiefgaragenausfahrt mit nassem Beton als Oberfläche? Es sind nur kurze Zucker mit dem Gaspedal notwendig. Die Traktion des 4matic und die 800 Nm des V8 Bi-Turbo sorgen nicht dafür, dass die E-Klasse die Rampe hinauf fährt, sondern drehen den Rest des Erdballs in die richtige Richtung, so dass jede Form von Winkeln, Rampen und Steigungen per Korrektur der Erdumdrehung revidiert werden.

Effektiv – früher hätte man die Tiefgarage beliebig in wohl riechenden Gummi-Qual gehüllt. 

Als ich die Autobahn aus der Stadt hinaus nehme und kurz später das bergige Hinterland Kataloniens erreiche, hat sich mein peripheres Nervensystem nur schwerlich an das opulente Leistungsangebot gewöhnt. Zu jeder Zeit – in jedem Sternensystem – per Gaspedal-Bewegung ausgelöst, verändert sich die Wahrnehmung von Zeit und Raum. Zeit und Raum. Gerade als T-Modell extrem doppeldeutig und zugleich ernsthaft voller Sinnhaftigkeit.

Dank Allradantrieb kann man nun endlich die fast unanständig hohe Motorleistung in echte Beschleunigung umsetzen. Nicht nur gerade aus, auch quer. (Kollegen die im 557 PS starken E63 ohne 4matic unterwegs waren, haben da andere Erfahrungen gemacht)

E63 AMG 4matic

Fährste quer ..

Mehr als 500 PS und das Drehmoment einer Dampflok auf der Hinterachse, da bedarf es zum führen eines sauberen Strichs auf der Landstraße nicht viel. Üblicherweise war es sogar sehr leicht, gleich zwei Striche zu ziehen. Schwarz und je 285 Millimeter breit. Bei großem Engagement dann gerne auch von Kurve zu Kurve. War der Lenker mit dem großen Herz und dem Ehrgeiz eines Herrenfahrers hinter dem Steuer, dann bedurfte es jedoch, wollte man die Kraft der in Aluminium-Laufbuchsen gepressten Naturgewalt nicht in blauem Rauch verpuffen lassen, eben soviel Konzentration, wie dies notwendig wäre – wollte man eine Guillotine zum schneiden der Fingernägel einsetzen.

Das Beste oder nichts.  Und in Affalterbach hatte man ein einsehen.

Verteilt man jedoch die aberwitzige Kraft von 800 Nm auf vier Räder, dann steigt die Chance, möglichst viel davon direkt in Vortrieb zu wandeln.

Auf den verwinkelten Bergstraßen rund um den Montserrat im hügeligen Hinterland Barcelonas sollte der neue E63 beweisen, wozu sein Allradantrieb in der Lage ist. Auf über 1.000 m war es an diesem Samstag Morgen nicht nur kühl, sondern auch feucht und wer dachte, die Menschen aus Affalterbach hätten die Guillotine vergessen, der wurde nun eines besseren belehrt.  Imitiert der allradgetriebene E63 beim Launch-Control Start noch das Space Shuttle und startet ebenso beeindruckend in einen ganz eigenen Sportlimousinen-Orbit, so sollte man auch auf einem frischen Asphaltband immer an die brutale Macht eines Fallbeiles denken, wenn man von Kurve zu Kurve sprintet und Wolken die Straße feucht werden lassen.

Nie zuvor in meinem Leben bin ich einen Fünfsitzer mit 1.900 Liter Laderaumvolumen und Allradantrieb gefahren, der so brutal, so gemein, so abartig schnell aus den Kurven heraus zieht. Eine aberwitzige Vorstellung von Wucht und Potenz. Doch auch ein Allradantrieb kann die Physik nicht überwinden und AMG hat die Kraft statisch verteilt. So sind 33 Prozent für die Vorderachse und der Rest – (im Falle des AMG müssen es mehr als 67 % gewesen sein!) für die Hinterachse. Bei ausgeschaltetem ESP ..  (ESP Off ist freilich nur ein „Handling Mode“ und wäre unsere Badische Guillotine unkontrolliert durch die Leitplanken geschossen, dann wäre das ESP auf dem langen Flug ins Tal zurück gekommen und hätte die Situation sicher entschärft) … 

.. im Handling Mode

Dem Wörterbuch der motorjournalistischen Superlative fehlt das Kapitel für den „AMG E63 S-Modell 4matic“, drum kann ich nur als Laie beschreiben, was passiert wenn man diesen Zweitonner im ESP-Handling Mode über feuchte Bergstraßen fliegen lässt:

Hin- und her gerissen davon, einen Herzstillstand durch eine Adrenalin-Überdosis zu riskieren und einer – aus Angst vollgeschissen Unterbuxe, verfliegt jedes Gefühl für die Unwägbarkeiten des Alltags. Dort Bremspunkt, da, nein, vorbei, Achtung, egal, Druck, Traktion, Abflug, Nein, Mehr, Leistung. 

E63 T-Modell

Fazit:

Am Ende des Tages bleibt nur völlig leere. Wohltuend. Eine beinah sexuelle Befriedigung nach enorm belastenden Stunden. Müde aber glücklich. Mit der Erfahrung, dass man auch als Familienvater noch die Möglichkeit hat, ein Automobil zu kaufen, dass den Beifahrer die Buxe vollmachen lässt und Samstagsabends, wenn im Schlafzimmer das Aspirin aus dem Schrank geholt wird – eine mehr als faire Alternative darstellt.

 

 

 

 

 

 

 

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