Weltpremiere: B-Klasse Electric Drive

Beeindruckend präsentiert sich der Welt erstmals in New York die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive. Das rein batterieelektrisch angetriebene Elektrofahrzeug fährt lokal vollkommen emissionsfrei, ermöglicht aber dank des 130 kW (177 PS) starken Elektromotors und dem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmeter ein hoch dynamisches Fahrerlebnis: Die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 km/h ist in weniger als zehn Sekunden erledigt.

Die Energieversorgung des elektrischen Antriebs übernimmt eine leistungsstarke Lithium-Ionen Batterie, die eine Reichweite von rund 200 Kilo­meter ermöglicht (nach NEFZ). Sie ist platzsparend und aufprallgeschützt im Energy Space des Unterbodens positioniert. So behält der Fünfsitzer seinen großzügigen Innen- und Kofferraum. Der tiefe und zentrale Schwerpunkt sorgt zudem für perfektes Handling und sichere Fahreigenschaften. Die B-Klasse Electric Drive ist digital hochvernetzt und lässt sich bequem via Internet kontrollieren und konfigurieren. Sie kommt zunächst in den USA auf den Markt. Die Verkaufsfreigabe ist für Ende 2013 geplant.
Quelle: Text Mercedes-Benz Presse | Fotos: Bjoern Habegger NYAIS 2013

Weltpremiere: CLA 45 AMG

Mit dem CLA 45 AMG startet Mercedes-AMG insbesondere in den USA eine neue Ära. Das attraktive Einsteiger-Modell soll neue Zielgruppen für die Performance-Marke aus Affalterbach erschließen. „Der CLA 45 AMG ist ein expressives viertüriges Coupé, inspiriert vom großen Bruder CLS 63 AMG“, so Dr. Schmidt. „Er verfügt mit zahlreichen Technik-Highlights über die typische AMG DNA und bietet Driving Performance für die neue Generation.“

Der Zweiliter-Turbomotor des CLA 45 AMG ist der stärkste serienmäßig produzierte Vierzylinder der Welt und übertrifft mit der spezifischen Leistung von 133 kW(181 PS) pro Liter Hubraum die meisten Supersportwagen. Seine überlegene Höchstleistung von 265 kW (360 PS) und das maximale Drehmoment von 450 Newtonmeter kombiniert der CLA 45 AMG mit höchster Effizienz und einem Verbrauch von lediglich 6,9 Liter Benzin pro 100 Kilo­meter. Der serienmäßige, Performance-orientierte AMG Allradantrieb 4MATIC sorgt für Fahrdynamik auf höchstem Niveau und ermöglicht dank exzellenter Traktion den Sprint von 0-100 km/h in 4,6 Sekunden.
Quelle Text: Mercedes-Benz Presse | Fotos: Bjoern Habegger NYIAS 2013
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NYIAS 2013: KIA Soul

Nach den SUVs kommen die UUVs. KIA präsentiert in New York den neuen KIA Soul, der kaum anders aussieht, als der bisherige Soul und dennoch frisch und neu wirkt.

UUV steht für Urban Utility Vehicle und soll damit das Moderne Mehrzweck-Automobil für den aktiven Stadtmenschen darstellen.

Größer und äußerlich wie auch unter dem Blech, runderneuert, ohne jedoch dabei den ursprünglichen Charakter des Koreanischen Kasten zu verbiegen.

Sobald KIA technische Daten und Preise für die deutsche Version bekannt gibt, werde ich auf den schicken Stadtkastenwagen noch einmal eingehen.

FIAT gib dem Cherokee das Gesicht zurück!

Als ich die ersten Fotos vom neuen Jeep Cherokee sah, da dachte ich noch an einen Aprilscherz. Aber es war zu früh für den Aprilscherz. Okay – dann also eine geheime Tarnung – sehr erfolgreich sollte das zukünftige Gesicht des US-Offroaders getarnt werden. Aufgabe erfüllt. Das konnte einfach nicht das Gesicht sein.

Doch dann die Hiobs-Botschaft, zusammen mit der offiziellen Presse-Mitteilung:

Weltpremiere des neuen Jeep Cherokee auf der New York International Motor Show am 27. März 2013

Jeep® setzt Maßstäbe mit legendärem Leistungsvermögen, hochklassiger Dynamik auf der Straße, einem Verbrauch von umgerechnet ab 7,6 Litern pro 100 Kilometern, revolutionärem Jeep-Design, hoher Verarbeitungsqualität und einer Vielzahl an Sicherheits-Technologien.

Dazu geliefert, die Fotos von diesem neuen Indianer – unfassbar.

Um den Schock nicht zu groß werden zu lassen, hier nun mein erstes und einziges Presse-Foto vom Jeep-Messestand in New York – am ersten Presse-Tag:

jeep cherokee messe nyias

Ob man bei Jeep einfach nicht fertig wurde, oder ob man unsere Augen schonen wurde? Ich kann es nicht sagen. Fakt ist: Die Messe war eröffnet, der Stand bei Jeep jedoch leer und der Cherokee noch in der Maske – oder beim Abdecker…oder wo auch immer…

 

Wer die Presse-Fotos von Jeep sehen will, der kann in die Galerie klicken und sich selbst ein Bild vom neuen Cherokee machen, soll aber niemand sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt!! Im übrigen sind auch andere der Meinung, hier wäre bei der Gestaltung doch massiv etwas falsch gelaufen!

 

Fahrbericht smart electric drive

I want to wake up in that city that doesn’t sleep and find I’m king of the hill top of the heap [..] If I can make it there I’ll make it anywhere –  It’s up to you!
New York, New York

Im smart ED durch New York City

Frank Sinatra sang von der Stadt die niemals schläft, von diesem Schmelztiegel der Kulturen, gelegen am Hudson River und für Millionen Menschen über Jahrzehnte der erste Kontakt mit der neuen Welt.

New York City.  Seit der Tragödie um 9/11 und dem unfassbaren verschwinden der Twin Towers, prägen wieder das Empire State Building, die Brooklyn Bridge und Miss Liberty – die Freiheitsstatue auf Liberty Island – das oft fotografierte Bild dieser Millionenstadt. Ein eigener Kosmos der die unfassbaren Geldströme der Wall Street, das Leben der Künstler in SoHo, die Arbeiter-Viertel in Queens und das elitäre Downtown ganz simpel in einen Spitznamen vereint: The Big Apple. 

Und in eben diesem Big Apple fand meine ganz persönliche erste Kontaktaufnahme mit einem Produkt statt, dass für mich nicht viel weniger als die Re-Inkarnation der Marke smart darstellt: Dem smart electric drive – dem ersten Seriensmart der rein elektrisch fährt. Passenderweise in „Big Apple green“.

smart 42 ed liberty statue

Wenn es stimmt was uns der Buddhismus lehren kann, denn werden wir alle wieder geboren und je nachdem mit welchem Karma wir unser Leben zuvor erfüllt haben, verbessern wir uns, oder durchleben nach der Reinkarnation ein schlechteres Leben.  Die ersten smart Generationen scheint, trotz aller Kritik und der vielen Probleme beim Thema: Markt-Akzeptanz , doch alles richtig gemacht zu haben und mit einem positiven Karma belegt worden zu sein. Denn was die Mercedes-Benz Tochter nun – zuerst  für den US-Markt – anbietet, ist nicht weniger als die beste, die perfekteste und smarteste Lösung für den individuellen Stadtverkehr – die ich bislang fahren konnte:

smart fortwo electric drive

Smart 42 ed stadtverkehr nyc 2

Von außen wirkte der gefahrene smart nur aufgrund seiner Apfelgrünen Folierung und den großen „I love New York“ Schriftzügen auffällig, wobei ein so kompaktes und übersichtliches Auto im Straßenverkehr von New York – zwischen Central Park und Finance District alleine durch sein geringe Größe für Aufmerksamkeit sorgt.

Im Gewusel zwischen gelben Taxis und großen dunklen Limousinen, sowie SUVs mit der mittleren Größe von Übersee-Frachtcontainern wirkt der kurze smart wie ein Alien aus einer fernen Zivilisation, ein Vertreter der Zukunft. Ein Botschafter für neue urbane Mobilitätsmodelle. Antik und archaisch mutet der morgendliche Berufsverkehr der Millionen-Metropole dagegen an.

Mit seinem 75 PS starken Elektromotor gewinnt er jedoch jeden Ampel-Sprint an der Fifth Avenue und sorgt für offene Münder entlang unserer Route in Richtung Downtown Manhatten. Selbst die hart gesottenen Pendler, die in nicht enden wollenden Strömen aus den unterirdisch gelegenen Subway-Stationen ausgespuckt werden,  verlieren das Interesse an ihren Blackberrys, iPhones und ihren Halbliter-Kaffeebechern von Starbucks und wirken ernsthaft interessiert an diesem still dahin summenden, bei Bedarf flink wuselnden Kleinstwagen.

Frei von lokalen Emissionen. Für eine Metropole wie New York in der, trotz riesen Subway-Netz, noch immer Millionen von Menschen täglich mit dem eigenen Auto oder einem typisch gelben New York Cab von Termin zu Termin eilen, wirkt es fast wie ein Schlag in das Gesicht der menschlichen Anpassungsfähigkeit, dass ein so cleveres Fahrzeug nicht bereits seit Jahren zum Straßenbild gehört.

Mit einer Reichweite von bis zu 145 Kilometern und der Möglichkeit binnen 6 Stunden wieder vollständig aufgeladen zu werden, passt der smart zu den urbanen Mobilitätsbedürfnissen der Menschen, wie die etablierte Subway.

Ich nicke zustimmend. Und zum ersten Mal in einem smart tue ich das nicht, weil das automatisierte Schaltgetriebe für eine unangenehme Zugkraft-Unterbrechung sorgt, sondern einfach nur aus Zustimmung. Ein smart, der frei von Schaltvorgängen – wie am Gummiband gezogen – und in nur 4.8 Sekunden auf 60 km/h beschleunigt – darauf habe ich seit dem ersten, auch seit „meinem“ ersten Smart gewartet.

Als smart-Fahrer der ersten Stunde und auch als smart-Fahrer mit vielen Stunden auf eher ungewöhnlichen Strecken, habe ich im smart fortwo electric drive nun endlich genau das smarte Fahrerlebnis gefunden, auf das ich immer gewartet habe. In den USA wird der smart 25.000 $ kosten, aber dank starken Förderungen (unterschiedlich von Bundesstaat zu Bundesstaat) – sind die für 2013 geplanten Stückzahlen bereits verkauft!

smart 42 ed e broadway

Zum Abschied summe ich die Melodie von Frank Sinatras „New York, New York“ und denke mir:

„Hey smart ED – if you can make it there – you can make it everywhere. It is up to you!“

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Premiere Mercedes CLA 45 AMG

Beeindruckende Premiere des neuen Mercedes-Benz CLA 45 AMG in New York. Die Autoshow im BigApple -dem Nabel der Amerikanischen Ostküstenkultur und einer der Trend-Hauptstädte aller Zeiten –  hat sich Mercedes als Location für die Premiere des neuen sexy Superstar im kompakten Sport-Limousinen Segment ausgesucht.

Mercedes-Benz CLA 45 AMG

Der CLA konnte mich bereits in der Version als deutlich schwächerer 220 CDI mit seinen sexy Formen begeistern. Jetzt als 360 PS starker Allrad-Renner macht er nicht nur eine gute Figur, sondern hält mit seiner motorischen Potenz, was die atemberaubende Außenhaut verspricht.

Den Kraftstoffverbrauch nach NEFZ von nur 6.9 Liter auf 100 Kilometer wird man getrost als theoretischen Wert abhandeln können – wer die 360 PS des Turbo-Vierzylinders fordert und die 450 Nm nutzt, der wird ganz sicher zweistellige Verbrauchswerte einfahren.

Einfahren

Gut einfahren sollten neue Besitzer den Motor des AMG CLA, der mit seiner Literleistung von 181 PS je Liter Hubraum zum derzeit stärksten Serienmotor gereift ist. Soviel Performance aus einem Vierzylinder gab es zuvor noch nie. Twinscroll-Turbolader, strahlgeführte Benzindirekteinspritzung und geschmiedeten Kolben sei Dank! Und diese Benchmark passt gut zum Anspruch der AMG-Experten, mit jedem Automobil etwas ganz besonderes zu schaffen. Der CLA wird mit dieser Leistung zu einem vollwertigen Mitglied der PS-Verwöhnten AMG-Familie.

Umso erfreulicher die Tatsache, dass der Motor so effizient ist, das er bereits heute die EU6-Abgasrichtlinien für 2017 erfüllt.

Die Leistung des Motors wird an ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe geschickt und dann per Allradantrieb auf beide Achsen verteilt.  Drei Fahrprogramme verantworten die optimale Schaltstrategie zu jedem Zeitpunkt, eine Zwischengasfunktion und die Möglichkeit für einen „Race-Start“ runden die Optionen des AMG DCT-Getriebes ab.

Der Allradantrieb des Baby-Baller-Benz basiert auf einer Haldex-Kupplung der fünften Generation und ist im Bereich der Quer eingebauten Frontmotor-Fahrzeuge mit Allradantrieb damit „State-of-the-Art“. IM CLA 45 AMG läuft der angehängte Allradantrieb üblicherweise als Frontantrieb, dank Druckspeicher-System reagiert die Hinterachse jedoch binnen Millisekunden auf Schlupf und leitet dank der Haldex-Kupplung vor dem Hinterachse-Differential, die Kraft bis zu 50 % nach hinten.

Vertrauen ist gut – ESP ist besser

Das ESP-System des AMG CLA ist in drei Stufen unterteilt. Stufe 1, das ganz normale ESP, die vollständige Packung Sicherheit und Dynamik-Kontrolle durch die Kontrolle von Längsbeschleunigung, Lenkwinkel und Drehzahldifferenzen. Im ESP-Sport Handling Mode wird nicht nur die Regelschwelle höher gesetzt, sondern auch die Kraftzuteilung für die Hinterachse von Anfang an höher angesetzt. ESP Off ist wie gewohnt bei Mercedes-Benz nur so lange ein „Off“ bis der Fahrer in die Bremse tritt.

Für mehr sportliches Fahrvergnügen sorgt ein Kurvendynamik-Assistent, der die Kontroll-Mechanismen des ESP nutzt um mit einem, für den Fahrer unmerklichen Bremseneingriff am kurveninneren Rad für ein besseres einlenken in die Kurve zu sorgen.

Damit die 235/40-18 Räder die optimale Traktion fördern können, wurden das Fahrwerk kräftig überarbeitet. Steifere Achsschenkel, steifere Lager und spezielle Feder-/Dämpfer-Elemente sorgen für sportlichen Fahrspaß.

Wer viel Gas gibt, der muss auch vernünftig bremsen können. Für den CLA AMG bedeutet das, rundum belüftete und perforierte Bremsscheiben mit 350 Millimeter Durchmesser an der Vorderachse und 330 Millimeter an der Hinterachse.

Design ist geil!

Selten habe ich mich von einer „Design-Variante“ derart anmachen lassen, wie von diesem AMG CLA. Bereits in Genf konnte ich in einem Hinterzimmer einen Blick auf die Serienversion werfen und war schlicht „erschlagen“. Mit dem AMG-Paket wird aus dem CLA ein richtiger Herzensbrecher. Und das schreibt jemand, der sonst überhaupt nichts mit Design und Lifestyle-Attitüden anfangen kann.

Im Falle des CLA 45 AMG bin ich jedoch völlig geplättet, der sieht einfach verdammt geil aus!

 

 

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Angetestet: Kurz-Fahrbericht zum Ford Fiesta ST – Ein Ersteindruck vom Kölner Hans Dampf

Sportversionen konventioneller Alltagsbegleiter mit verhältnismäßig viel Leistung an der oberen Spitze der Modellreihe haben bei Ford über viele Jahre hinweg eine gewisse Tradition entwickelt. Bereits 1981 kam der erste Ford Fiesta XR2 auf den Markt.

2005 erfolgte der Marktstart des ersten Ford Fiesta ST – damals noch mit einem 2.0-Liter-Sauger ausgerüstet, leistete Fords Kleinwagen 150 PS und 190 Nm Drehmoment. Damit ließ sich bereits der erste ST verhältnismäßig sportlich bewegen.Doch nach nur drei Jahren verschwand er. 2008 startete Ford die siebente Generation des Fiesta – bot jedoch keinen Nachfolger des ST an.

Weiterer fünf Jahre zogen ins Land, der Fiesta MkVII erfährt ein Facelift, wird mit den modernen Dreizylinder-EcoBoost-Motoren bestückt. Und dann, endlich, stellen die Kölner ihren neuen Ford Fiesta ST vor. Der schnellste Fiesta aller Zeiten ist er geworden; und das nicht zu knapp. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der neue Ford Fiesta ST zum Dampfhammer mutiert.

Kamen die damaligen Fiesta XR2 bzw. XR2i mit Anlehnungen an den Rallye-Sport zu uns, bedient der Fiesta ST voll und ganz die Ansprüche an einen modernen Straßensportler, der in der Großstadt ebenso gut wie auf der Landstraße bewegt werden kann. Aber auch nur kann – denn sein eigentliches Terrain ist und bleibt die Landstraße.

Ford-Fiesta-ST-Race-Rot-EcoBoost-Vorderansicht-Schnee

Im neuen Fiesta ST wurde der Hubraum von 2.0 auf 1.6 Liter eingedampft, statt unverdichtet wird die Luft mittels Turbolader vorverdichtet, eine Benzindirekteinspritzung injiziert und zerstäubt den Super-Plus-Kraftstoff direkt in die vier Brennkammern. Mit Hilfe dieses technologischen Quantensprungs gehört ein gewaltiges Mehr an Leistung zur Ausbeute. 182 PS stemmt der Antrieb auf die Vorderachse, großzügige 240 Nm Drehmoment stehen dem Fahrer ab 1.600 Umdrehungen zur freien Verfügung.

Der Fiesta ST hat damit in jeder Lebenslage ausreichend Kraft, um zügig von dannen zu ziehen. Mit unnachgiebigem, aber stets gut beherrschbaren Nachdruck schiebt der ST nach vorn, lässt sich bis auf über 6.500 Umdrehungen hochjubeln. Der „Sound Composer“, der den Motorensound für den Innenraum technisch aufarbeitet und aufwertet, sorgt für einen nie gehörten Ohrenschmaus aus der Retorte. Es stimmt, ich bin kein Freund technisch aufpolierter Motorengeräusche, aber was die Sound-Designer hier gezaubert haben, ist ein wahrer Genuss. In Ortschaften spiele ich permanent mit dem Gaspedal, um wieder und wieder dieser Orgel im Innenraum lauschen zu können.

Ford-Fiesta-ST-EcoBoost-Cockpit-Tacho-Kombiinstrument

Mit dem Blick auf das Ortsausgangsschild ist aber Schluss mit dieser Harmonie: den zweiten Gang eingelegt und dem Fiesta ST sowie seiner Bestimmung freien Lauf gelassen. Vor dem Kurvenscheitelpunkt kräftig angebremst und zackig ums Eck gelenkt. Das kann der Fiesta ST, das ist seine Welt. Die Bremsen beißen spürbar kräftiger in die Scheiben und das ESP lässt mir mehr Freiraum als dies die vernünftigeren Fiestas tun könnten. Die Lenkung ist angenehm zielgenau und die optionalen Recaro-Sportsitze passen wie angegossen. Hier wackelt nichts, und Luft bleibt auch keine. Selbst im Schulterbereich bieten die Sitze optimalen Seitenhalt.

Ford-Fiesta-ST-EcoBoost-Sportsitze-Recaro

Kurzum, dieses Kölner Wiesel, dieser Hans Dampf in allen Gassen – er macht unerhört viel Spaß. Wer hätte das von einem Kleinwagen à la Fiesta gedacht? Hinzu kommt der verhältnismäßig günstige Preis. Für 20.990 € inkl. des Leder-Sport-Pakets mit den unbedingt empfehlenswerten Recaros gibt es den Ford Fiesta ST seit März 2013 beim hiesigen Ford-Händler. Mit einigen kleineren Extras wie dem Performance-Paket I (17“-LM-Räder, rote Bremssättel, Einstiegsleiste mit beleuchtetem ST-Logo) und weiterem Schnickschnack, der den Fiesta ST eine Spur sportlicher aussehen lässt, komme ich persönlich auf einen Listenpreis von 21.800 €. Für einen Kleinwagen mag das durchaus nicht wenig sein, aber angesichts des Gebotenen und im Vergleich mit der Konkurrenz geht der Fiesta ST glatt als Schnäppchen durch.

Bei all den schönen Worten: was war weniger gut am Ford Fiesta ST?

Das Navigationssystem beispielsweise kann man sich getrost schenken; denn einerseits ist mit dem Fiesta ST der Weg über die Landstraße das Ziel und andererseits wirkt das angebotene Sony-System technisch und optisch angestaubt und unzeitgemäß. Hinzu kommt die Mittelkonsole, die sehr unübersichtlich geraten ist. Viele kleine Knöpfe, unlogische Anordnung – hier tut eine Entschlackung not.

Ford-Fiesta-ST-EcoBoost-Cockpit-Interieur-Innenraum

Xenon-Scheinwerfer sind nicht erhältlich – für mich ein echtes Manko. Die 1.000 € für gutes und sicheres Licht würde ich anlegen – wenn es denn ginge. Wünschen würde ich mir zudem eine Öltemperatur-Anzeige. Im Focus ST ist diese zusammen mit den Ladedruck- und Öldruck-Anzeigen serienmäßig. In einen sportlichen Turbo wie dem Fiesta ST gehören diese Anzeigen jedoch ebenso. Die Geräuschkulisse bei Leistungsabgabe ist atemberaubend, aber künstlich generiert. Das ist insofern kein Problem, als dass es nicht artifiziell klingt – bis man die Seitenscheibe hinuntergleiten lässt und hört, das sowohl Motor als auch Abgasanlage undankbar unspektakulär klingen. Also, die Scheiben wieder hoch und den Innenraumklang genießen.

Ford-Fiesta-ST-Race-Rot-EcoBoost-Heckansicht-schräg-Schnee

Ein großer Kritikpunkt ist die Innenraumverarbeitung. Performance und Antrieb sind grandios im kleinen Kölner, aber eben auch nicht alles. Klar ist: im Fiesta gibt es viel Hartplastik. Stört mich nicht – gut und optisch ansprechend verarbeitet, bin ich der letzte, der sich darüber echauffiert. Jedoch, es ist die Verarbeitung, die für hochgezogene Augenbrauen sorgt. Ein Griff an die Mittelarmlehne lässt die gesamte Mitteltunnelverkleidung unschön vor und zurück bewegen. Die Türinnenverkleidungen sind zu weich und flexibel. Die Schutzgitter der Lautsprecher und die Verkleidung selbst lassen sich erschreckend tief eindrücken. Ernüchternd fiel auch ein Blick in den Fahrerfußraum aus: das Lenkgestänge liegt frei. Ich wiederhole: In einem Kleinwagen anno 2013 liegt das Lenkgestänge frei. Ich dachte zunächst, hier würde eine Abdeckung fehlen; aber nein. Auch die anderen Fiesta haben ein frei liegendes Lenkgestänge.

Klar, der Preis kommt nicht von ungefähr. Mit dem aufgerufenen Tarif ist der Ford Fiesta ST günstig, überzeugt mit seinen fahrerischen Leistungen – auch wenn ich aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht so viel Nachdruck an den Tag legen konnte, wie ich wollte. Aber absehbar und spürbar waren die Freude, der Spaß und das kindliche Vergnügen an tief bollernden Motorensound im Innenraum, die fest zupackenden Bremsen, das saubere Herausbeschleunigen aus den Kurven bis jenseits der 6.000er Marke und die wirklich guten Sportsitze. All das kann eine Menge rausreißen. Jeder muss letztlich für sich wissen, worauf er Wert legt, wenn es um die Anschaffung eines sportlichen Kleinwagens geht. Der Fiesta ST jedenfalls ist günstig, potent sowie im sportlichen Sinne gut bestückt mit einem passenden Fahrwerk, den richtigen Sitzen und einer Klangkulisse zum Nackenhaare-Aufstellen. Wer also über Landstraßen hetzen möchte, der hat eh keine Zeit, um nach mäßiger Interieur-Verarbeitung zu suchen – derjenige hat einfach nur Spaß.

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DSG-Problem von Volkswagen

Wie groß sind die Probleme von Volkswagen in China wirklich und wie groß sind die Probleme der Wolfsburger mit den Doppelkupplungsgetrieben in Deutschland?

Glaubt man einer Umfrage des Community-Magazins Motor-Talk.de, dann hat VW enorme Probleme mit den kleinen Doppelkupplungsgetrieben. Volkswagen besitzt verschiedene Doppelkupplungsgetriebe, klein bezieht sich hierbei auf die maximale Drehmomentstärke die dieses Getriebe verkraftet. Betroffen ist das intern DQ200 genannte Getriebe mit sieben Gängen, welches erst 2008 debütierte und für eine Antriebsleistung bis 250 Nm ausgelegt wurde. Gegenüber den „größeren“ DSK-Getrieben gibt es noch einen wichtigen Unterschied: Dieses DQ200 ist das erste Doppelkupplungsgetriebe von VW, dass mit trockenen Kupplungen arbeitet.

Das Problem-DSG

In China gab es vermehrt Probleme mit klemmenden Kupplungen die ein anfahren behinderten und ruckelnden Schaltvorgänge, die als Beeinträchtigung des Fahrkomforts empfunden werden. Anfänglich hatte sich Volkswagen anscheinend nicht genug um diese Probleme gekümmert, so dass sich die Regierung von China gezwungen sah, einzugreifen.

Nachdem sich in China die Regierung eingeschaltet und damit gedroht hatte, einen Rückruf per Staats-Anweisung durchzuführen, entschlossen sich die Verantwortlichen von VW zu einem „freiwilligen“ Rückruf und einer zusätzlichen Ausdehnung der Garantien. So steht VW jetzt für 10 Jahre und bis zu 160.000 KM als Garantiegeber für die Getriebe ein.

Schaut man sich neben der Umfrage von motor-talk.de noch den englischen Wikipedia-eintrag zum DSG-Getriebe an, so gab es auch in den USA und in Schweden Probleme mit den DSG-Getrieben. Im Falle der Schweden ging es vor allem um die Verwendung als Taxi.

Wie ich auch vertrauenswürdiger Quelle erfahren habe, ist auch bei deutschen Taxi-Fahrern das DSG-Getriebe in Verruf geraten. So hat eine nicht repräsentative Umfrage ergeben, dass 30% aller DSG-Besitzer bereits einmal oder mehrfach wegen Problemen mit dem Getriebe in der Werkstatt waren.  Teilweise sprechen Taxi-Fahrern von einer Haltbarkeit die unter 50.000 Kilometern liegt. Wäre dies wahr, so hätte der Volkswagen-Konzern ein echtes Qualitätsproblem.

Qualitätsprobleme

Nach dem Steuerketten-Disaster und den bei Frost platzenden Motoren in Polo und Lupo, wäre diese Panne beim DSG die dritte große Ernüchterung in einem Konzern, der sich gerne als Technologie-Führer sieht.

Ich selbst werde mit VW noch einmal über diese Probleme sprechen und auch bei Fuhrpark-Managern und Taxi-Fahrern nachhören. Sobald ich weitere News zu diesem Thema habe, werdet ihr dies in meinem Blog nachlesen können.

In der Zwischenzeit freue ich mich auf eMails von Euch – wer fährt selbst einen VW mit DSG und ist zufrieden, oder hatte bereits Probleme. Schreibt mir eine eMail an: bjoern.habegger@gmail.com

 

 

 

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Die Erfindung des Duftbaums

Jeder kennt sie, Duft- oder auch Wunderbäume. Manchmal riechen sie nach Zitrone, mal nach Kokos, mal nach Waldmeister oder Erdbeere.  Auch in meinen jungen Jahren als Autobesitzer hatte ich solche Duftbäumchen am Innenspiegel hängen. Oder am Gurt vom Rücksitz fest gemacht. Der Grund war ganz einfach: Ich bin früher nur alte Gebrauchtwagen gefahren. Mein erstes Auto, ein Golf 1 GTI hatte vor mir schon 110 andere Besitzer gehabt und entsprechend roch es auch im Fahrzeug.

Und wenn man am Wochenende mit dem aktuellsten Disko-Aufriss auf einen Parkplatz fuhr, wollte man natürlich eine romantische Atmosphäre für die folgende intensive Unterhaltung schaffen. Und worauf standen die Mädels?

Nun – Apfelgeruch war nicht besonders hoch im Kurs, Zitrone auch nicht wirklich – aber Kokos und Kirsche, das lies den Duftbaum zum olfaktorischen Liebesmühlen-Beschleuniger werden.  Natürlich hilf dieser Wunderbaum auch, wenn die besoffenen Kumpels mal wieder Alkohol im Auto verschüttet hatten – oder sich die Mahlzeiten noch einmal durch den Kopf haben gehen lassen. Wobei ich oftmals kurz davor war, den kurz zuvor teuer erstandenen Duftbaum für die orale Verwendung freizugeben.

Doch – woher stammt dieser Retter aller leidgeprüfter Gebrauchtwagen-Besitzer?

Rein zufällig kam ich während der Präsentation zur „duften Zukunft“ der S-Klasse mit einer Trend-Forscherin in ein Gespräch und bevor ich die Beduftungsanlage der neuen S-Klasse ausprobieren konnte, hatten sie mir in einem kurzem Exkurs die Geschichte des Wunderbaums erzählt:

Es war wohl 1951 als ein kanadischer Biochemiker und Geschäftsmann – im übrigen mit deutschen Wurzeln – mit seinem Milchmann ins Gespräch kam. Damals wurde die Milch noch per Glasflasche von Tür zu Tür gebracht und jeder der einmal das Erlebnis hatte, Milch im Auto zu verschütten, dürfte wohl wissen – wie es in diesem Milchwagen gerochen haben mag – wenn immer mal wieder ein Tropfen Milch im Wagen landete und dort in unerreichbaren Ecken versiegte.  Julius Sämann nahm sich dem Geruchsproblem des Milchmanns an und beduftete per Chemie einen Karton.

Schon ein Jahr später gründete er im Bundesstaat New York die Firma „Car Freshner“.

„Wunder-Baum®“ ist als Markenbezeichnung geschützt und darf nur für den Original-Duftbaum aus der Herstellung von Little Trees, dem Unternehmen von Julius Sämann, verwendet werden.

Heute verwende ich kaum noch duftende Wunderbäume, weil mich die Art der Anwendung einfach stört. Theoretisch soll man, um keinen Duft-Overkill zu erleben, die Plastik-Verpackung immer nur einen Zentimeter je Woche nach unten entfernen. Mich nervt jedoch alles was im Auto knistert und herum hängt.

Da gefällt mir die Idee der Daimler-Leute schon besser 😉

 

 

Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/paalb/6526784/sizes/z/in/photostream/

 

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#nyias13 #Test

Live aus New York http://instagram.com/p/XNaVf9rrqY/ International Automobilshow New York – USA – 2013

Kritik am Comand-System der neuen S-Klasse

Man wird meine Kritik am Multimedia-System der kommenden S-Klasse nicht gerne lesen – schon gar nicht in Stuttgart, aber es gibt für mich derzeit ein paar Punkte, die ich noch nicht als „Best of Class“ akzeptieren kann.

Diese Eindrücke und meine Sichtweise beruhen auf den Präsentationen die ich bislang miterleben durfte und entstammen natürlich meinem Verständnis für „Das Beste oder Nichts“ – und sind eventuell für die kommenden Käufer der neuen S-Klasse überhaupt nicht relevant. Sicher, was Sitzkomfort und den Wellness-Faktor der Stuttgarter Luxus-Limousine angeht, da besteht für mich – Stand heute – kein Zweifel. Da wird man eine Benchmark setzen können. Vermutlich auch bei der Beschallung, vorausgesetzt – die Burmester-Anlage mit 24 Lautsprechern und 3 Soundprozessoren ist optional bestellt worden.

ABER – was Multimedia und Internet im Auto angeht, wurden entweder noch nicht alle Geheimnisse gelüftet, oder man steuert in Stuttgart auf eine Blamage zu.

Meine Kritik im Detail:

Touch-Screen

Die Abneigung der Mercedes-Konstrukteure gegenüber Touchscreens hat sich auch bis zu mir durchgesprochen und ich verstehe den Gedanken dahinter. Nicht verstehen kann ich jedoch die „und/oder-“ Abneigung. Wer auf den Comand-Controller und Drehdrück-Steller in Verbindung mit haptisch bestens ausgearbeiteten Knöpfen steht, kann dies ja tun – doch sollte man den Kunden entscheiden lassen, welches Bedienkonzept er favorisiert.  Die zukünftig 8 Zoll großen Monitore im Cockpit der S-Klasse sind nicht wirklich so montiert, dass man in der ersten Reihe als Fahrer darauf herum drücken möchte. Aber eventuell als Beifahrer.

Besonders eklatant ist jedoch die Verweigerung, der zweiten Sitzreihe eine Touchscreen-Nutzung zu ermöglichen. Die (optional)  hinter den Kopfstützen der ersten Reihe montierten 8 Zoll Displays laden, auch aufgrund der Optik des Comand-Systeme, geradezu dazu ein mit der Hand per Wisch und Touch bedient zu werden.

Statt dessen setzt man auf eine nachgeschoben wirkende App-Lösung für Smartphones und eine umprogrammierte TV-Fernbedienung mit Batterien.  Nein. Ich will weder mein Smartphone zücken, noch nach einer Fernbedienung suchen müssen.

Fernbedienung und Batterien

Wäre die Fernbedienung doppelt verfügbar und würde sie ihren Platz unterhalb der Monitore finden und dort einen Ladekontakt bekommen, so dass man nie in die Verlegenheit von leeren Batterien kommt – ich könnte es eventuell verstehen. Aber diese Lösung mit Fernbedienung und Batterien, die war im W140 vor zwanzig Jahren schick. Heute erwarte ich andere Lösungen

GSM-Box

Das Navigationssystem der S-Klasse besitzt ein GSM-Modul, damit man nicht nur die aktuellsten Verkehrsinformationen für die eigene Routenführung erhält, sondern damit man auch selbst Teil des intelligenten Verkehrsfluss wird und eigene Reiseinformationen für die clevere Wegführung an einen Server im Dienste von TomTom senden kann.

Soweit so gut und für 3 Jahre auch im Preis der neuen S-Klasse enthalten. Nach drei Jahren wird dieser Datendienst für das Navigations-System kostenpflichtig.  Eine – pardon – saudumme Variante.

Und weil dieses GSM-Modul nichts mit dem Internet für das Comand-System zu tun hat, braucht man hierfür wiederum ein eigenes Smartphone, das dann den Zugang zum Netz ermöglicht. Wieso man hier nicht beides kombiniert? Warum man nicht einen LTE-Hotspot im Fahrzeug mit der Möglichkeit einer Kunden-Multi-Simcard ermöglicht?

Wie der Kunde die modernen Datendienste nutzt wenn er sein Smartphone im Büro hat liegen lassen? Weshalb er die Verkehrsdienste nicht über die Datenverbindung seines Smartphones nutzen kann?

Diese Fragen bleiben offen. 

Auch die Integration von Apps direkt in das Multimedia-System des Fahrzeuges wirkt derzeit noch ein wenig  (mindestens): halbgar. Als eine mittlere Katastrophe würde ich es sogar bezeichnen, wenn es einer „Drive-Kit Plus“ Nachrüstlösung bedarf, um wie in der A-Klasse die Dienste von Facebook, Twitter und Glympse zu nutzen.

Nein – hier wurde ganz sicher nicht zu Ende gedacht.  Und wieder die Frage, weshalb man nicht dem Kunden die Wahl lässt, ob er Datenverbindungen über sein Smartphone nutzt, oder ob er lieber eine SIM-Karte (seiner Wahl!) in einen LTE-Hotspot steckt.

Besonders putzig finde ich jedoch die analogen AV-Eingänge.

Manch einer wird sich noch erinnern. Früher – da hatte man diese runden Cinch-Kabel um zum Beispiel eine Playstation 2 an den TV an zu schließen, dafür nutzte man solche Audio/Video Cinch-Kabel.  Das war früher. Ein HDMI oder Micro-HDMI Eingang für externe Quellen fehlt in der neuen S-Klasse. Ernsthaft?

Dafür gibt es in der Mittelarmlehne, vorne wie hinten, zwei USB-Buchsen. Immerhin. 

Bleibt am Ende die Forderung: Nachbessern! 

 

 

 

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Mercedes-Benz S-Klasse – Wie riecht maximales Wohlbefinden?

Es liegt in der Natur der Sache das ein Top-Modell einer Premium-Marke eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen hat. Wer „Mercedes-Benz“ sagt, der meint eine Mischung aus Komfort, Wertigkeit, Qualität und Sicherheit. Wer „Mercedes-Benz S-Klasse“ sagt, der meint damit die pure Form dieser vier Faktoren – die Essenz der Automobilen Oberklasse, die Spitze des Automobilbaus.  Der Markteintritt einer neuen Mercedes-Benz S-Klasse ist für die automobile Fachwelt immer ein besonderes Ereignis und seit „der Daimler“ den Schlachtruf: „Das Beste oder Nichts“ ausgegeben hat – wird jeder Schritt und jedes Modell mit besonderer Argwöhn beurteilt. Und der Generationen-Wechsel der S-Klasse macht hier keine Ausnahme – im Gegenteil.

Mercedes-Benz S-Klasse | Für alle Sinne

Mercedes-Benz S-Klasse (W 222) 2013

Im Netz schwirren die ersten enttarnten Fotos der neuen S-Klasse umher, doch noch halten sich die Stuttgarter bedeckt mit Informationen, wann und wo das neue Luxus-Modell der Schwaben öffentlich präsentiert wird.

Im November des letzten Jahres konnte ich mir bereits einen Eindruck über die neuen Assistenzsysteme der kommenden S-Klasse W222 verschaffen. Zum Teil sind diese Systeme  bereits mit dem Facelift der E-Klasse in der Businesswagen-Liga unterhalb des Luxusdampfers „S“ angekommen, aber ich vermute man hat in Stuttgart noch nicht alle Karten aufgedeckt – und warte daher gespannt auf die Premiere des neuen Schwaben-Flaggschiffes.

Bis es soweit ist, präsentieren die Mercedes-Mannen ein paar ausgewählte Features der neuen S-Klasse, vor einer begrenzten Anzahl von Journalisten.

Mercedes-Benz S-Klasse (W 222) 2013

Eine frische Brise

Wikipedia weiß zu berichten, dass der Mensch bis zu 10.000 Gerüche unterscheiden kann und für uns bedeutet dies, viel mehr als die Möglichkeit auf dem jährlichen Weihnachtsmarkt den besten Glühweinstand zu finden. Der Mensch verbindet dutzende von unbewussten Ereignissen mit Gerüchen und ohne darüber nachzudenken werden wir beeinflusst von Erinnerungen an wohl riechende oder weniger gut riechende Ereignisse. Der Geruch einer Arztpraxis oder süßliches Parfum der ersten Freundin – wir verknüpfen Gerüche mit betont vielen Emotionen.

Was Mercedes-Benz für die neue S-Klasse präsentiert, geht über die simple Idee eines Duftbaumes hinaus. Auch das simple hinzustellen eines Parfum-Flacons ist für die Tüftler in Stuttgart nicht genug gewesen. Ein emotionaler Moment, dank ausgewählter, persönlicher, Düfte sollte geschaffen werden und dies am liebsten über einen langen Zeitraum.

Um diese besondere Form der emotionalen Erinnerungen zu wecken und ein Klima des „wohlfühlens“ zu gestalten, hat man im Handschuhfach der neuen S-Klasse einen Platz geschaffen, an dem der Besitzer einen speziellen Duft-Flakon platzieren kann.  Von hier wird sich die Beduftungs-Anlage (optional!) in Intervallen am Duftvorrat bedienen.

Zum Start weg wird es vier Düfte geben.   Aber auch leere Flakons, so das der Kunde seine eigenen Düfte ebenso verwenden kann.  Die Duftspender von Mercedes sollen jeweils für 12 Monate ausreichen.

Die Namen der vier Erstlings-Düfte mit dem Daimler-Stern sind: Nightlife Mood, Sports Mood, Downtown Mood und Freeside Moode. Ich würde gerne konkret beschreiben, wie diese Gerüche auf mich wirken, aber ich betreibe ja keinen Parfum-Blog, dafür gibt es andere: http://www.alzd.de/ – Doch soviel kann ich verraten: Von einer fruchtig, indischen Brise die den Hauch einer verwunschenen Waldlichtung transportiert, bis hin zu einer Welt aus Zitrusfrüchten, Metall und Neuwagenleder mit fast schon steril wirkender Techniknote reicht das aktuelle Angebot der Daimler-Düfte 🙂 Geile Sache, das.

Mercedes-Benz S-Klasse (W 222) 2013

Ein stiller Moment

Je leiser ein Auto im Alltag wirkt, desto edler wirkt es auch. Ein Fahrzeug das seine Insassen vor nervigen Geräuschen bewahrt, wirkt ebenso entspannend. Für Mercedes-Benz war es daher Ziel, die Quellen und Ursachen für Eigengeräusche der neuen Luxus-S-Klasse schon bei der Konstruktion auf ein Minimum zu reduzieren. Ein Auto leise zu bekommen, indem man es mit Dämmstoffen zustopft ist nicht schwierig. Sorgt aber für massives Übergewicht des Fahrzeuges. Auch eine Möglichkeit ist die Verwendung von Gegenschall-Systemen auf Basis von HiFi-Hightech und Lautsprechern. Mercedes-Benz wollte aber nicht gegen die Geräusche arbeiten, sondern zielte in der Konstruktion darauf, bewusst Geräuschquellen von Anfang zu eliminieren.  In Zeiten der CO² Diskussion und steter Verbrauchsoptimierung macht dieser Weg mehr Sinn, anstelle Lärmquellen wegzudämmen oder mit Hightech zu beschallen.

Im Falle der S-Klasse hat man sich daher auf zwei Konzeptionelle Punkte konzentriert:

Schwingungen und Aerodynamik.

In aufwendigen Computer-Simulationen hat man mögliche Störquellen entdeckt und Lösungen dagegen gefunden. Vor allem im Bereich Aerodynamik will man extrem große Fortschritte gemacht haben. Denn wo sich der Wind nicht lange aufhalten muss, da entstehen erst gar keine Geräusche. Die neue S-Klasse soll mit einem famosen cW-Wert glänzen – leider wurde noch keine fixe Zahl genannt.

Ein aufregende Zeit

Während auf der einen Seite die störenden Schallquellen, mechanische-  und Windgeräusche minimiert wurden, hat man auf der anderen Seite für noch mehr Klang gesorgt. Ein Ballsaal auf vier Rädern – das soll die neue S-Klasse werden, für die Kunden, die ihre neue S-Klasse mit der optionalen Burmester-Soundanlage ausrüsten.

Mercedes-Benz S-Klasse (W 222) 2013

24 Lautsprecher – 1.540 Watt Leistung – 3 Prozessoren für den optimalen Klang und ein Frontbass-System, dass wie im neuen SL, Teile der Karosserie-Struktur für eine optimierte Klangentwicklung nutzt.

Die Demonstration dieser Soundanlage war umwerfend. Ein gnadenloses Beispiel dafür, wie man aus schnöden Schallwellen einen Konzertsaal imitiert. Dazu ein Kickbass der – ist man nicht darauf vorbereitet – akute Herzinfarkt-Gefahr auslösen kann. Zumindest wenn die Käufer der S-Klasse weiterhin so alt sind, wie ich dies derzeit erwarte.

Mercedes-Benz S-Klasse (W 222) 2013

Emotionen

Die S-Klasse war für viele Besitzer vermutlich auch bisher schon eine Art drittes Zuhause, mit der neuen Version wollen die Stuttgarter dieses Zuhause noch emotionaler, noch wertiger, noch liebevoller gestalten.

Die Details dich ich bislang erleben konnte, vermitteln mir das Gefühl – dieses Ziel könnte erreicht werden.

Ob die neue S-Klasse deshalb auch wieder zum „besten Auto der Welt“ wird, nun – da werden wir warten müssen, bis man in Stuttgart die Schleier endgültig lüftet. Aber die erste Duftmarke ist gesetzt!

 

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Toyota GT86 in der Cup-Variante

Am Wochenende hätte die VLN in ihre neue Saison starten sollen, dank des späten Wintereinbruches wurden vor zwei Wochen jedoch nicht nur die Testfahrten abgesagt, sondern auch der für morgen geplante erste Lauf der VLN 2013.

TOYOTA GT 86 Cup Edition

Dabei hat Toyota gerade noch rechtzeitig zum Start des Toyota GT 86 Cup, der im Rahmen der VLN statt finden wird, eine exclusive Variante des GT 86 aufgelegt.  Streng limitiert auf nur 86 Stück kommt der 200 PS starke Lustwagen mit besonderen und sportlichen Details zu seinen Käufern.

Die Cup Edition wird mit 18-Zoll-Kompletträdern ausgerüstet, auf deren Racing Leichtmetallfelgen des Types OZ-Ultraleggera (8,0J x 18) die Ultra-High-Performance Pirelli Reifen P Zero Nero GT (225/40 R18) aufgezogen wurden. Auf die drei Farben „Dynamic White Pearl“, „Furious Black Mica“ sowie „Racing Red“ abgestimmt sind hochwertige Folien im Rennsport-Look. Sie zieren Motorhaube, Dach, Heckklappe und Außenspiegel und passen zu den farblichen Akzenten an A-Säule, Frontspoiler und Heckdiffusor des 200 PS starken Nippon-Sportlers. Auffällig: Der Cup Edition Schriftzug am Seitenschweller.

Das Cockpit bekam ein Voll-Alcantara-Sportlenkrad mit roter „12-Uhr-Markierung“ um auch in extremen Fahrsituationen eine optimale Griffigkeit zu gewährleisten. Auch für die Armaturentafel mit Cup Edition Schriftzug wurde diese edle Ledervariante gewählt. Ein Emblem aus gebürstetem Aluminium, mit geprägter Seriennummer, in der Mittelkonsole macht jede GT86 Cup Edition unverwechselbar.

Im Aufpreis von 2.860 € ist zudem ein VIP-Event am Nürburgring enthalten: Es beinhaltet den Zugang zur Toyota-Boxengasse inklusive einer Führung mit Technik- und Fahrzeuginfos. Zudem kann ein Blick hinter die Kulissen beim Pirelli Motorsportservice geworfen werden. Bei einem gemeinsamen Mittagessen können die Motorsportfans und GT86-Fahrer ihre Erfahrungen austauschen, bevor das Rennen wird von Tribünenplätzen aus verfolgt wird.

 

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FIA Tourenwagen-WM 2013: Castrol unterstützt Honda WTCC-Team als Hauptsponsor

Castrol wird Hauptsponsor des Honda WTCC-Werksteams. Das gab Honda heute beim offiziellen Saisonstart der FIA Tourenwagen-WM 2013 in Turin bekannt. Mit dem Sponsoring ändert sich nicht nur das Dekor des Civic WTCC, sondern auch der Name des Werksteams, das ab sofort als Castrol Honda World Touring Car Team firmiert. Zeitgleich mit Castrol kommt die Brose Gruppe, ein weltweit tätiger Automobilzulieferer, als Co-Sponsor an Bord.

Das neue Dekor zielt vor allem darauf ab, die Linien des Civic zu betonen und die Castrol-Unternehmensfarben Rot und Grün auf Weiß in Szene zu setzen. Aber auch der Teamspirit kommt in dieser Kombination zur Geltung, denn sowohl die Farben von Honda, als auch die der italienischen und portugiesischen Fahne – also der Heimatländer von Fahrern und J.A.S. Motorsport – sind enthalten.

„Wie Honda hat auch Castrol eine lange und erfolgreiche Motorsportgeschichte. Ich freue mich auf unsere Partnerschaft und darauf, gemeinsam die gewünschten Ziele zu erreichen“, sagte  Alessandro Mariani, Chef des Castrol Honda World Touring Car Teams. Als ideale Plattform zur Bewerbung der Marke Castrol bezeichnete Donald Smith, Global Marketing Manager von Castrol, das Honda WTCC Team. „Das Zusammentreffen zweier Marken mit einer solch erfolgreichen Racing-Historie ist nicht nur für uns, sondern sicher auch für die Fans in aller Welt etwas ganz Besonderes. Und wie gut wir zusammen passen, zeigt ja schon die gemeinsame Farbgebung.“

Auf eine lange Zusammenarbeit mit Honda Werksfahrer Tiago Monteiro konnte Thomas Spangler, Präsident von Brose Asia, verweisen: „Wir freuen uns, nun nicht nur ihn, sondern das gesamte Honda Team unterstützen zu können. Die letzten drei Rennen im vergangenen Jahr haben einen kleinen Eindruck davon gegeben, zu welchen Leistungen dieses Team in der Lage ist. Wir können die kommende Saison kaum erwarten.“

„Das neue Dekor  des Civic WTCC sieht super aus und wird auch unsere Fans begeistern. Da bin ich ganz sicher“, sagte Honda Werksfahrer Gabriele Tarquini. „Ich weiß, wie viel Zeit und Arbeit in das Design geflossen sind. Da die Farben auch noch die der italienischen Flagge wiedergeben, könnte ich nicht glücklicher sein.“ Die Freude stand auch seinem Teamkollegen Tiago Monteiro ins Gesicht geschrieben: „Castrol ist solch eine tolle Marke und im Motorsport so gut etabliert, dass ich sehr stolz bin, unter deren Farben an den Start zu gehen. Und natürlich freut es mich sehr, mit Brose einen langjährigen Förderer meiner Karriere als Co-Sponsor an Bord zu haben. Wie Gabriele werde auch ich alles daran setzen, mich mit guten Resultaten für deren Unterstützung zu revanchieren.“

Mit einem Podiumsplatz nach nur zwei Rennen konnte bereits die 2012er Version des Civic WTCC die Erwartungen übertreffen. Im Rahmen eines umfangreichen Wintertestprogramms gelang es Honda R&D und J.A.S. Motorsport, die Wettbewerbsfähigkeit des Fahrzeugs noch weiter zu erhöhen. Der Fokus lag darauf, sowohl die Fahrbarkeit des Civic WTCC als auch das Ansprechverhalten des Motors zu optimieren. Das Resultat, der Civic WTCC 2013, wird am kommenden Wochenende, 23. und 24. März, beim Auftaktrennen zur Tourenwagen-WM 2013 im italienischen Monza seinen Einstand geben.

 

Über Castrol

Castrol produziert und vertreibt maßgeschneiderte Schmierstofflösungen für die Automobilindustrie und Konsumenten in mehr als 60 Ländern. Das Erfolgsrezept von Castrol beruht auf über 100 Jahren Erfahrung und langjährigen Partnerschaften mit führenden Automobilherstellern. Weitere Informationen unter www.castrol.com/de.

 

Über Brose

Die Brose Gruppe ist der weltweit viertgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz. An weltweit 53 Standorten in 23 Ländern entwickeln und produzieren rund 21.000 Mitarbeiter mechatronische Systeme und Elektromotoren für Fahrzeugkarosserien und -innenräume. Weitere Informationen unter www.brose.de

Quelle: Honda Presse

Lisa bloggt für die Tuningworld Bodensee

TUNING WORLD BODENSEE holt Bloggerin „Lisa The Car Addict“ an Bord

Wie ich eben im Blog der „Tuning World“ Bodensee lesen konnte, wird Lisa während der Tuningmesse für den Veranstalter live und aktuell über die Messe bloggen. Lisa hatte mir zwar schon davon erzählt gehabt, aber ich freue mich – die offizielle Ankündigung lesen zu können.

Lisa ist wirklich ein Autofreak im positiven Sinne und ich schaue gespannt auf die Tuningmesse im Südwesten von Deutschland.

 

 

 

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VLN 271012

Das erste Rennen der VLN-Saison 2013 ist abgesagt

Am kommenden Samstag hätte der erste Lauf der VLN am Nürburgring statt finden sollen. Dieser Lauf, unter der Nennen des ADAC Westfalen wurde heute abgesagt.

Die Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) sah sich aufgrund der vorherrschenden Wettersituation in der Eifel gezwungen, die 60. ADAC Westfalenfahrt frühzeitig abzusagen. Bei einem Vor-Ort-Termin hatte sich Rennleiter Peter Bröcher (Olpe) am Mittwochmorgen persönlich vom Zustand der Rennstrecke überzeugt und kam schnell zu dem Schluss, dass die Durchführung am kommenden Samstag, 23. März nicht möglich ist.

„An vielen Streckenabschnitten befindet sich noch Schnee, vor allem in den Auslaufzonen an der Nordschleife“, sagt Bröcher. „Wir können auf Basis der Wettervorhersagen für die Region nicht davon ausgehen, dass am kommenden Samstag die Rennstrecke komplett schneefrei sein wird und kein Bodenfrost existiert. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen – vor allem zum Wohl der Teilnehmer, denen wir so eine unnötige Anfahrt ersparen – die Veranstaltung abzusagen.“

Damit die VLN-Saison 2013 dennoch 10 Rennen umfasst, sucht der Veranstalter derzeit zusammen mit dem Rennstrecken-Betreiber nach einem Ausweichtermin.

Bereits die Test- und Einstellfahrt der VLN, die für den 16. März geplant war, fiel dem Wetter zum Opfer. Zuletzt war die VLN im Jahr 2008 gezwungen, den Saisonauftakt abzusagen.


Quelle: VLN

Dann kommt der Nürburgring zur Regierung

Eine beeindruckende Demonstration mit mehr als 300 beteiligten Fahrzeugen fand gestern in Mainz statt. Mike Frison hat es auf Twitter so ausgedrückt:

 Wenn die Regierung nicht zum Nürburgring kommt, dann der Nürburgring zur Regierung! 

Mike Frison – @20832com – Twitter

Organisiert wurde die Demo vom ehemaligen ADAC-Präsidenten Otto Flimm.

Die Nürburgring-Renngemeinde ist aufgebracht und protestiert gegen einen möglichen Verkauf der Rennstrecke an Investoren. Unter dem Motto: „Save the Ring“ rufen die Renn-Fans zur Rettung des Nürburgrings auf.

Vor dem Landtag in Mainz gab es nach dem beeindruckenden Korso aus über 300 Fahrzeugen eine Kundgebung mit mehr als 400 Teilnehmern. Vertretern der Landesregierung wurde zudem eine Unterschriftenliste gegen den Verkauf des Rings übergeben.

Weitere Informationen und Hintergründe findet man natürlich bei Mike und auf der Facebook-Seite von „Save the Ring“.

save the ring mainz

Die Fotos stammen, mit freundlicher Erlaubnis, von Michael Frison!

Honda WTCC Roadtrip

Von der Ruhr-Metropole Gelsenkirchen zur Renn-Metropole nach Monza. Am Freitag (22.03.) starten die beiden Blogger Tom und Camillo einen HONDA-Roadtrip zum Saisonstart der WTCC in Monza.

Auf dem Programm steht ein Renn-Wochende voller Renn-Action und eine ausgedehnte Tour mit dem HONDA Civic 2.2 Diesel. Der 150 PS starke Selbstzünder wird die Beiden die über 900 Kilometer lange Strecke von Gelsenkirchen nach Monza begleiten.

Wie Blogger das so üblicherweise tun, werden beide während der gesamten Reise über aktiv über die Erlebnisse berichten. Vermutlich finden wir sowohl auf Twitter, als auch auf Instagram einige Status-Meldungen.

Wer nichts verpassen will, der wird natürlich FAN der Blogger-RoadTrip-Facebook-Seite.

Der Trip wurde von mir, zusammen mit HONDA organisiert und ist zudem der erste RoadTrip bei dem ich nicht dabei sein kann. Für mich jedoch beginnt an diesem Wochenende die VLN-Rennsaison.

Ihr seht schon: WTCC mit HONDA, VLN am Nürburgring und die Formel 1 wird in Malaysia gastieren – für echte Motorssport-Fans ein volles Programm an diesem Wochenende.

Ich wünsche den beiden, Tom und Camillo viel Spaß und ein eine aufregende Zeit in Monza!

 

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Kleiner Diesel – große Träume – Honda CIVIC 1.6 I-DTEC

Das der neue HONDA Civic ein famoses Fahrzeug ist, dass habe ich in meinem Fahrbericht über den 2.2 Diesel mit 150 PS bereits geschrieben. Das man bei Honda verflixt zuverlässige Autos baut, das hat der ADAC zuletzt bestätigt und jetzt fehlt eigentlich nur ein wenig „Glück“ und Überzeugungsarbeit um in der schwer umkämpften Fahrzeugklasse der Kompaktwagen auf ordentliche und vor allem verdiente Stückzahlen zu kommen.

In Deutschland ist auch die Kompaktwagenklasse ein Fahrzeugmarkt in der man, mit mindestens, einem sparsamen Diesel vertreten sein muss – wer hier keinen sparsamen und zugleich potenten Diesel anbieten kann ist außen vor. Neben Potenz (2.2 150PS) hat man bei HONDA daher nun auch noch einen extrem sparsamen Diesel nachgelegt:

Earth Dreams Diesel im CIVIC

Leicht muss der Dieselmotor sein, im Hubraum überschaubar, mit hervorragenden Werten in der innermotorischen Reibung gesegnet, mit Druck in allen Lebenslagen, aber sparsam im Verbrauch und vorbildlich in den CO²-Emissionen. Nur so wird aus einem kleinen nagelnden Antrieb ein Top-Seller. Ich glaube, bei HONDA – im übrigen der größte Motoren-Hersteller der Welt (Motorrad und Außenborder usw..) – hat man gerade einen wirklich guten Motor vorgestellt. Der neue 1.6 Diesel ist aber nur der Vorbote einer vollständig neuen Motoren-Generation und um zu bekräftigen wie ernst man es meint, hat man gleich noch einen netten Namen für die neue Generation der Turbo-Triebwerke gefunden: Earth Dreams. Nun – ich bin immer wieder erstaunt, wie phantasievoll die Hersteller bei der Findung neuer claims sind – will aber nicht darüber werten.

Honda Civic 1.6 diesel 021

Der Motor im Detail:

Mit 1.6 Liter Hubraum kann man den neuen „Earth Dream“ Diesel bereits als eine „Downsizing“ Version im Kompaktwagen-Segment verstehen. Das große Geheimnis des Downsizing ist jedoch, den Spar-Effekt nicht durch Leistungsmangel zu erkaufen. Mit 120 PS gehört der neue Honda-Dieselmotor zu den Leistungsträgern im Kompaktwagen-Segment.

Der zugleich leichteste Motor seiner Klasse bringt es auf stolze 300 Nm Drehmoment bei 2.000 Umdrehungen. Gegenüber des bekannten 150 PS starken 2.2 I-DTEC Diesel hat  man, auch dank  der Beibehaltung der Voll-Aluminium Bauweise und cleverer Details 47 Kilogramm eingespart!  Zugleich wurde die innere Reibung des Motors um 40 % gesenkt und liegt damit schon nahe dem Niveau eines modernen Benzinmotors.

Der Ladedruck des mit variabler Turbinen-Geometrie gesegneten Garrett-Turboladers liegt bei 1.5 bar und die Magnet-Ventile der Einspritzdüsen stäuben den Kraftstoff mit 1.800 bar in die Brennräume. Das Ergebnis der Anstrengungen ist Leistung und Effizienz in Übereinstimmung und damit ein CO²-Ausstoß von nur 94 Gramm je Kilometer ( im Basis-Modell) und ein Kraftstoffverbrauch von bescheidenen 3.6 Litern auf 100 km.

Honda Civic 1.6 diesel 027

Das neue Sechsgang-Getriebe:

Keine halben Sachen. Der neue Motor hat auch gleich noch ein neues Getriebe bekommen. Noch immer sechs knackige Gänge die mit Präzision und kurzen Wegen bedient werden. Es macht richtig Laune mit dem kleinen Schaltknauf die kurzen Gassen zu durchwuseln. Das Schaltgetriebe könnte aus den Glanzzeiten der Bajuwaren-Marke mit dem blau-weißen Propeller stammen. Und ganz nebenbei wurde das Getriebe 7 Kilogramm leichter.

Honda Civic 1.6 diesel 030

Wie er sich fährt:

Knackig lässt sich das Getriebe schalten, der Motor fängt bei 1.500 Umdrehungen an zu schieben und läuft geschmeidig über die 3.000 Umdrehungen. Viel weiter muss man den kleinen Diesel im Alltag nicht drehen. Unverändert gut: Die Lenkung und das sensible Gefühl für die Kurven. Der Civic ist ein Auto für Menschen die mit Spaß beim Auto fahren sind. Die Abstufung der Gänge passt zum neuen 1.6 I-DTEC Diesel und dank einer „active noise cancelling“ Technik, die den Innenraum durch Gegenschall „ruhig“ hält, wird die Ausfahrt zu einem Erlebnis der perfekten Art. Mensch und Maschine arbeiten in diesem Fahrzeug perfekt zusammen. Auf meiner Testfahrt durch die See-Alpen rund um Nizza habe ich einen Verbrauch von 5.6 Litern ausgefahren, was in Anbetracht der Streckenwahl perfekt ist. Es gibt im übrigen noch ein paar neue Details für den 2013er Jahrgang des Civic, auf diese werde ich aber in einem gesonderten Beitrag noch eingehen.

Honda Civic 1.6 diesel 016

Was fehlt?

Dem Civic fehlt derzeit ganz klar der Verkaufserfolg. Das jedoch liegt nicht daran, dass man bei Honda etwas falsch gemacht hat. Die Magic-Seats in der zweiten Reihe sind einzigartig, die Verarbeitung auf dem Niveau der Premium-Hersteller, die Materialwahl im Innenraum ausgezeichnet und mit dem neuen Diesel und dem knackigen Schaltgetriebe ist auch auf diesem Feld nicht unterlassen worden!

Honda Civic 1.6 diesel 006

Fazit:

„Es ist uns wichtig, dass es Spaß macht, unsere Autos zu fahren.“ Dieses Zitat stammt von Suehiro Hasshi, dem Entwicklungsleiter des Honda Civic 1.6 i-DTEC und damit sagt dieser Mann ein paar kluge Worte. Autos müssen nicht nur sinnvoll sein, praktisch, nützlich, sparsam, Umwelt- und Sozialverträglich. Autos müssen vor allen Dingen Spass machen, beim fahren, beim täglichen Betrieb.

Der neue 1.6 I-DTEC mit 120 PS hat ganz klar das Zeug zum Volumen-Modell, wenn Honda den richtigen Preis an das Fahrzeug schreibt. Derzeit ist die Rede von knapp über 20.000 € – der genaue Preis ist noch nicht bekannt.

Am Ende kann ich aber sagen, dass der kleine Diesel traumhaft zu fahren ist, ob das mit Earth Dreams gemeint war?

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Kaufberatung Citroën Berlingo Multispace

Familienautos – etwas schlimmeres kann einem Autofreak und Motorjournalisten kaum passieren. Diese Mischung aus Vernunft und Verzicht treibt dem Freund von automobiler Freiheit ganz klar die Sorgenfalten auf die Stirn. Aber wie bei allem im Leben, man muss sich mit diesen Fahrzeugen auch erst einmal beschäftigen um sie zu verstehen. Einen Renault Kangoo, Volkswagen Caddy oder ebene einen Citroën Berlingo wäre ich früher nie gefahren.  Umso gespannter war ich auf meine Zeit mit dem Berlingo – heraus gekommen ist eine Kaufberatung für den richtigen Familien-Hochdach-Van:

Kaufberatung Citroën Berlingo Multispace

Platz für viel Vernunft

Das Design

Der Berlingo war einer der ersten so genannten Hochdach-Kombi. Eine Mischung aus einem Van und einem Kombi. Im Falle des Berlingo wurde der gro0e und hohe Innenraum vor allem mit Ablagefächern und praktischen Details aufgefüllt. Die Front prägt seit dem letzten Facelift das obligatorische LED-Tagfahrlicht. Am Heck gibt es eine Scheunentor große Heckklappe und auf beiden Seiten trägt der Berlingo besonders praktische Schiebetüren.

Das Design  des 4.38 Meter langen Berlingo bleibt auch beim auffälligen Belle-Ille-Blau metallic von von zeitloser Eleganz oder trendiger Sportlichkeit verschont. Vernunft vor Glamour. 

Der Komfort

Hund, Katze, Maus und der ganze Rest einer Fünfköpfigen Familie findet großzügigen Platz auf weich gepolsterten und ausreichend ausgeformten Sitzen. Dank der drei Einzelsitze in der zweiten Reihe, haben auch fünf Erwachsene die Möglichkeit, den geräumigen Franzosen für einen längeren Trip zu verwenden. Der Federungskomfort steigt mit jedem zusätzlichen Mitfahrer. Alleine bewegt, bleibt der Berlingo ein unterforderter Partner. Der Berlingo rechnet mit der gesamten Mannschaft, dann schluckt er auch feine Unebenheiten.

Der Komfort des 1.85 Meter hohen Berlingo ist mehr eine Frage der Nutzlast und der Verwendung als fahrende Ablage, denn des Pendler-Alltags für Allein-Fahrer.  Platz vor Komfort.

Citroën Berlingo Hochdach Van

Der Kofferraum

Es gibt vermutlich Familien, die beim Wochenendeinkauf mit dem Berlingo zum ersten Mal alles in den Kofferraum bekommen. Mit knapp einem Meter in der Tiefe, bis zu 1.23 Meter in der Breite und bis zu 3.000 Liter Ladevolumen (Rücksitze heraus genommen) überzeugt der Berlingo nicht nur im Einsatz als Familienfahrzeug – auch Selbstständige und Handwerker dürften von diesem Kleinbus-Kofferraum mehr als überzeugt sein.

Der Kofferraum lässt sich sowohl über die riesen Heckklappe beladen, als auch – ab der XTR / und Exclusive-Version – über die separat zu öffnende Heckscheibe.  Laderaum statt Show. Ausstattungs-Empfehlung: Exclusive!

Die Sicherheit

In der Basisversion Attraction fährt der Berlingo mit 4 Airbags in Serie vor. ESP, ASR und ABS sind ebenso an Board, wie eine Berganfahrhilfe, die das zurückrollen am Berg verhindert.  Ab der Tendance-Variante gibt es auch Kopf-Airbags für die erste und zweite Reihe. Ab XTR und Exclusive gibt es zusätzlich eine automatische Fahrlichtschaltung und einen Regensensor. Beides Optionen die ich heute als grundlegend ansehe. Kritik verdient die Beleuchtung des Berlingo: Hier werkeln zwar LED-Tagfahrlichter ab der XTR oder Exclusive-Version, aber das Abblend- und Fernlicht arbeitet mit dem 30 Jahre alten H4-Leuchtmittel.

Im Crash-Test hat der geräumige Familien-Van 4 von 5 Sternen erreicht. Die Basis stimmt. Ausstattungs-Empfehlung: Exclusive!

Der Antrieb

Citroën bietet zwei Benzimotoren mit 98 oder 120 PS an und drei Dieselmotoren mit einer Leistung von 75 bis 114 PS. Die kraftvollen Dieselmotoren passen besonders gut zum leichten Nutzfahrzeug-Charme des Familienfreund.  Die Benzinmotoren sind generell nur mit einem manuellen 5-Gang Getriebe lieferbar, die Dieselmotoren in der mittleren 92 PS-Version auch mit einem automatisierten 6-Gang Getriebe, wie ich es im übrigen im Citroën DS5 Hybrid erfahren konnte.

Der Berlingo bietet viel Platz, wer diesen Nutz und dennoch kraftvoll vorwärts kommen will, der greift ganz klar zum HDi 115. Drehmoment vor Drehfreude.

Hier geht es weiter:   Start | Die Preise | Die Ausstattung | Die Technischen Daten | Die Kauf-Empfehlung

Fahrberichte: rad-ab.com

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Citroën Berlingo Multispace – Die Preise

Im ersten Teil des Artikels ging es um die Details des Berlingo Multispace und um einen Wegweiser für die richtige Kaufentscheidung, wenn der Kauf eines neuen Franzosen mit hohem Dach und viel Platz ansteht.

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Hier nun die Preise des Berlingo Multispace im Überblick:

Preise Citroen Berlingo Multispace 2013 Benziner

Mit dem Startpreis von 16.990 € ist der günstigste Berlingo eine Wahl für Menschen, die vor allem einen extrem großen Anspruch an die Geräumigkeit ihres Autos stellen. Die vielen Ablagen sind in der Attraction-Version bereits vorhanden, aber Details wie die separat zu öffnende Heckscheibe, oder Schiebetüren auf beiden Seiten, gibt es erst ab der Tendance bzw. Exclusive und XTR-Ausstattung.

Preise Citroen Berlingo Multispace 2013 Diesel

Bereits die größere Auswahl an Leistungs- und Getriebevarianten zeigt, der Berlingo ist mit einem Diesel-Triebwerk besonders sinnvoll ausgerüstet. Der sparsame eHDI mit 92 PS wird als „airdream“ angeboten und steht für besonders sparsame und effiziente Antriebslösung. Sowohl mit dem manuellen 5-Gang Getriebe, als auch mit dem automatisierten 6-Gang Getriebe, ist der Berlingo airdream ein Fahrzeug der Effizienzklasse „A“.  Und einer CO²-Emission von 120 g/km beim EGS6 und 123 g/km beim 5-Gang.

Meine persönliche Präferenz ist jedoch ganz klar der 114 PS und 240 Nm starke HDI 115. Besonders gut gefällt mir am größeren Diesel, die frühe Verfügbarkeit des gesamten Drehmoments. Bereits bei 1.500 Umdrehungen liegen die 240 Nm an.

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Kaufberatung Citroën Berlingo – Ausstattung

In diesem Teil der Citroën Berlingo Kaufberatung geht es um die Serien- und Sonderausstattungen des geräumigen Franzosen. Zuvor gab es eine kurze Übersicht über den Berlingo und einen Blick auf die Preise.

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Serien- und Sonderausstattungen des Citroën Berlingo Multispace

Citroën bietet aktuell vier Ausstattungslinien an:

  • Attraction als Basis, bzw. für die Grundausstattung
  • Tendance als gehobene Variante
  • XTR als Ausstattungsvariante die auch dem Äußeren ein wenig mehr Rustikalität verpasst
  • Exclusive nennt sich die Beste Ausstattungslinie

Attraction

In der Basis-Ausführung kommt der Berlingo auf Stahlfelgen mit Radkappen zum Kunden und verfügt zudem nicht über Schiebetüren auf beiden Seiten. Zudem ist die Heckklappe nur einteilig zu öffnen. Die Basis für die Sicherheitsausstattung wurde jedoch bereits gut gebildet – sowohl vier Airbags als auch ABS/ASR und ESP sind mit an Board.

Tendance

Als Tendance gewinnt der Berlingo deutlich an Attraktivität. Nun gehört eine Klimaanlage zum Lieferumfang, Armlehnen für die erste Reihe, ein höhenverstellbarer Fahrersitz und Schiebetüren auf beiden Seiten. Zudem sind Kopf-Airbags für beide Sitzreihen inklusive.  Und ab Tendance spielt die Musik aus MP3-Songs über vier Lautsprecher ab.

XTR

Den Trend zum leichten SUV-Macho macht der Berlingo auch als XTR nur im Ansatz mit. Die Karosserie erhält mit dem XTR-Paket ein paar markige Stoßfänger und im Cockpit einen Schalter mit der Aufschrift: „Grip-Control“. Diese Steuerung beeinflusst die Schlupfregelung der angetriebenen Antriebsachse. Damit lassen sich leichte Geländefahrten besser meistern.  Zudem finden die attraktiven Komfort-Feature wie Klapp-Tische an den Vordersitzen, getönte Seitenscheiben mit zusätzlichem Sonnenrollo, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, Regensensor und automatische Fahrlichtschaltung ihren Weg in den Berlingo.

Exclusive

Auch als Exclusive bleibt der Berlingo ein bodenständiger Alltagsbegleiter. Die Exclusivität beschränkt sich auf eine fast vollständige Ausstattung mit vielen praktischen Detail-Lösungen. Dazu gehört auch ein entfernbarer 30 Liter grußer Container zwischen den Vordersitzen. Eine Einparkhilfe am rückwärtigen Ende des Franzosen und eine Klimaanlage mit vollautomatischer Regelung.

Platz in jeder Ecke - Modutop-Paket Berlingo
Das Modutop-Paket mit zusätzlichen Ablagen. Serie in der Exclusive- und XTR-Ausstattung.

 

Sonderausstattungen

Wem die fünf Plätze des Berlingo nicht reichen, der kann für 890 € zum „7-Sitzer Family-Paket“ greifen.

Citroen Berlingo Kaufempfehlung Siebensitzer

7-Sitzer Family-Paket:
Einzelsitze (3) in der zweiten Reihe mit folgender Ausstattung:
• Lehnenverstellung
• Klappbare Lehne
• Wickelbare Sitze
• Herausnehmbare Sitze
• Tabletts an den Rückenlehnen der Vordersitze
• 12 Volt Steckdose in der Seitenverkleidung hinten
– Einzelsitze (2) in der dritten Reihe mit folgender Ausstattung:
• Klappbare Lehne
• Wickelbare Sitze
• Herausnehmbare Sitze
– Kindersicherung (elektrisch) der Schiebetüren hinten
– Mittelkonsole mit Ablagefach (13 Liter Volumen)
– Sonnerollos an den Seitenfenstern der zweiten Sitzreihe
– Zusätzlicher Innenspiegel

Diese Ausstattung ist jedoch nur für die Tendance-Version lieferbar.

Wer den Aufpreis von 2.700 zwischen der Tendance und Exclusive-Variante scheut, der kann sich einige sinnvolle Extras als Paket in seinen neuen Familien-Van bestellen.  Steht man jedoch sowohl auf  die LED-Tagfahrlichter, als auch auf den Tempomaten und die Klimaanlage, dann lohnt sich der Aufpreis für das Exclusive – oder XTR-Modell.

Bleibt die Frage, ob man seinen täglichen Weg auch ohne Navigation findet?

Mit dem eMyWay“ getauften Navigationsystem, bestehende aus einem 7-Zoll großen Display, einer Europakarte, dynamischer Routenführung und Bluetooth-Freisprecheinrichtung kommt man im Alltag gut zurecht. Ein wenig nervig ist die Eingabe über die Wippschalter der Radio-Bedienung. Das Display ist leider kein Touchscreen.  Dafür war die Routenführung fix und auch Neu-Berechnungen bei verpassten Abfahrten hat das System schnell hinbekommen. Für 1.190 € bekommt man hier – zu einem fairen Kurs – nicht nur die Navigationslösung die optisch besser integriert ist, als Nachrüstlösungen, sondern eben auch auch die Freisprecheinrichtung für das Telefon.

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Kaufberatung Citroën Berlingo – Technische Daten

In meiner Kaufberatung über den kultigen Hochdach-Kombi von Citroën dürfen die technischen Daten nicht fehlen.  Dieser Beitrag behandelt nun die Daten und Fakten zum Motor, dem Leergewicht und der Zuladung des Berlingo und der Größe.

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Die Benziner

Die Benzinmotoren mit einer Leistung von 98 PS und 120 PS basieren jeweils auf dem gleichen Motor. Mit 1.598 Liter Hubraum ist der 1.6 Vierzylinder-Reihenmotor ausreichend ausgerüstet – muss jedoch auf eine Aufladung durch Turbo oder Kompressor verzichten. Entsprechend niedrig fällt auch das Drehmoment der beiden Saugmotoren aus: 152 Nm bei 3.500 Umdrehungen für den 98 PS Motor und 160 Nm bei 4.250 Umdrehungen für den 120 PS Motor. Diese beiden Benziner sind vor allem für Wenig-Fahrer geeignet.

Die Verbrauchswerte im kombinierten Euro-NEFZ werden mit 6.7 und 7.3 Liter auf 100 KM angegeben.

Das Leergewicht der beiden Benziner beträgt 1.550 bzw. 1.581 Kilogramm und so ergibt sich die paradoxe Situation, dass der kleinere Benziner mehr zuladen darf – nämlich 525 Kilogramm gegenüber 494 Kilogramm beim 120 PS Benziner.  Bei der Anhängelast gibt es eine Patt-Situation, beide sind für bis zu 3 Tonnen schwere Anhänger zugelassen.

Die Höchstgeschwindigkeit des VTi 95 beträgt 162 km/h und der VTi 120 erreicht 177 km/h.

Die Diesel

Auch bei den Dieselmotoren vertraut Citroën im Prinzip auf einen Motor. Der 1.560 ccm³ große Turbodiesel leistet im HDi75 exakt 75 PS, im HDi90 sind es 92 PS und im HDi115 sind 114 PS.  Der Basis-Diesel bringt mit 230 Nm bei 1.750 Umdrehungen bereits deutlich mehr Kraft mit, als der 120 PS Benziner. Der HDi90 wird mit der gleichen Kraft angegeben und der HDi115 mit 240 Nm bei 1.500 Umdrehungen.

Wer die Ladekapazität seines Berlingo häufig nutzt, der dürfte sich im Alltag deutlich mehr über die kraftvollen Dieselmotoren freuen, als über die günstigeren Benzinmotoren. Der HDi115 empfiehlt sich vor allem für Menschen, die gerne und häufig auch auf langen Strecken unterwegs sind. Mit 176 km/h ist der HDi115 ganz klar der flotteste Berlingo im gesamten Paket.

Die Verbrauchswerte nach NEFZ werden mit 5.2 Litern je 100 Kilometern für den HDi75 und den HDi90 angegeben, nur 4.7 Liter auf 100 KM für den e-HDI90 Airdream, in Verbindung mit dem automatisierten Sechsgang-Getriebe sollen es sogar nur noch 4.6 Liter sein. Der 114 PS Diesel kommt mit 5.3 Liter im NEFZ-Modus über die Runde.

Der Tank beinhaltet bei allen Motorisierungen im übrigen 60 Liter – im Falle der sparsamen Diesel kommt damit also locker über 1.000 Kilometer.

Wichtig: Der e-HDi 90 airdream EGS6 ist ein Fahrzeug der neuen Effizienzklasse A. Der größere Diesel kommt auf ein B und die Benziner auf C und D.

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