Interview mit Christian Blank – Director Central Europa

Der 39-Jährige Christian Blank ist neuer „Direktor für Zentraleuropa“ im Hause der Renault-Nissan Edelmarke Infiniti. Während der IAA in Frankfurt konnte ich die Zeit für ein Interview mit dem Vertriebsprofi nutzen.

Wie will Christian Blank die Marke INFINITI  nach vorne führen?

christian blank infiniti europa

mein-auto-blog: Kombi, Automatik und Diesel. Wenn ein Automobil-Hersteller in Deutschland erfolgreich sein will, dann benötigt er diese drei Zutaten um am Markt ordentliche Stückzahlen zu verkaufen. Sie wollen in der Zukunft vor allem im Bereich des Flottengeschäfts mehr Umsatz erwirtschaften. Was ist Ihre Strategie?

Christian Blank: Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem neuen Q50 der mit einem kraftvollen Dieselmotor und einer modernen Automatik angeboten wird, große Potentiale im Bereich der kleinen und mittleren Flotten haben. Zum Beispiel beim klassischen Leasingkunden und den so genannten „User Chooser“. Uns fehlt in der Tat noch ein Kombi in diesem Segment, wir denken aber, wir decken mit unseren Produkten dennoch eine signifikanten Größe des Segmentes ab.

mein-auto-blog: Was macht einen Infiniti so besonders? Warum glauben Sie, dass sich in der Zukunft mehr und mehr Kunden für einen Infiniti entscheiden werden? Der Q50 zum Beispiel wird einen Motor aus der Zusammenarbeit mit Mercedes erhalten – was spricht dafür, dass die Kunden eher den Q50 anstelle der Mercedes C-Klasse kaufen?

Christian Blank: Da lautet das Stichwort: „Driving Dynamics“ und ein Alleinstellungsmerkmal sind fortschrittliche Technik-Feature wie zum Beispiel: „Drive by Wire„.  Wir werden das erste Fahrzeug in Serie bringen, das mit dieser modernen Technik ausgerüstet ist.

Es gibt jedoch noch weitere Punkte; Und einer der ganz wichtigen ist das Design. Sie werden mir vermutlich zustimmen, dass beispielsweise beim FX das Design außergewöhnlich ist. Dass das Design vielleicht einen Tick provozierend ist, dass es anders ist. Ähnliches gilt für den Q50.

Genf 2013010 Infinity Q50

Wenn Sie einen Q50 neben die Wettbewerber stellen, ist das Design auffällig. Also von daher, Design ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt. Der bringt mich zum nächsten Punkt. Das ist das Thema Individualität. Die wird definiert zum einen über das Design, aber auch über die Marke. Die Marke ist noch eine relativ junge Marke und der Kunde kann sich damit abheben von der breiten Masse.

Wir haben in den letzten Jahren Fahrzeuge gesehen, die immer ähnlicher sind und da weichen wir schon von ab. Und ich glaube, es gibt immer mehr Kunden die sagen, ich will jetzt nicht mehr unbedingt das fahren, was mein Nachbar fährt, sondern ich will etwas anderes fahren.

Und der dritte Punkt ist die Performance. Ich hatte das Stichwort: „Driving Dynamics“ angesprochen. Ich glaube das ist ein sehr wichtiger Punkt. Ein Bestandteil der Markenbotschaft von Infiniti ist das Thema: Performance. Und wird ja auch letztendlich wiedergespiegelt durch unser Engagement in der Formel 1 und den „technischen Entwicklungsdirektor“: Sebastian Vettel!

mein-auto-blog: Mit dem Q50 wollen Sie auf die Jagd nach neuen Kunden im Firmenwagen-Segment und dem Bereich der klassischen Limousinen-Fahrer gehen. Aber wird das reichen? Was ist mit den Privatkunden und denen, die keine Limousine fahren wollen, weil diese zu groß ist?

infiniti q30 konzept

Christian Blank: Wir haben hier auf der IAA das Konzept Q30 vorgestellt.

mein-auto-blog: Ein Modell das auf der Plattform ihres Kooperations-Partners Mercedes-Benz entstehen wird.

Christian Blank: Ja richtig. Und wir haben ja schon über den Diesel Motor im Q50 auch gesprochen. Und es wird eine langfristige Kooperation mit Daimler. Und Daimler hat Vorteile daraus und wir haben Vorteile daraus. Daimler hat Synergieeffekte, die ihnen sicherlich auch helfen werden. Und solche Kooperationen sind ja relativ normal.

Mit dem Q30 können wir natürlich ganz gut nochmal die Preisschwelle reduzieren und können damit nochmal andere Kunden ansprechen. Kunden, die ein Tick jünger sind und die, die jung gebliebenen sind. Um unser englisches Wort zu nutzen: „young minded“, was eine schöne Beschreibung ist. Das sind die Kunden, die auch für den Q30 gesehen werden.

mein-auto-blog: Aber reichen der kommende Q50 und das jetzt vorgestellte Konzept des Q30 um die Marke in den nächsten Jahren dort zu platzieren, wo Sie es sich wünschen?

Christian Blank: Wir werden in den nächsten fünf Jahren das komplette Produktportfolio bearbeitet haben. Jedes Produkt was heute am Markt ist, wird in fünf Jahren erneuert sein. Natürlich kommen die nicht alle zum gleichen Zeitpunkt, aber dann haben wir im Prinzip eine komplette Erneuerung

Vielen Dank für das Gespräch! 

Das Gespräch fand während der IAA 2013 statt und es war neben den Themen die nun den Weg in den Blog geschafft haben, sehr interessant zu sehen, mit wie viel Euphorie die Marke in Deutschland an den Start gegangen ist. Die ersten fünf Jahre in Deutschland waren nicht leicht und fielen zusammen mit einer Wirtschaftskrise in Europa.

In den nächsten fünf Jahren wird INFINITI in Deutschland mächtig Gas geben, da bin ich überzeugt. Das das Konzept des „Premium-Fahrzeuges“ aus Japan aufgeht, haben die Kollegen von Lexus (Toyota-Tochter) bereits demonstriert. Das man sich hierbei mit den Etablierten des Marktes (z.Bsp.: Mercedes-Benz) reibt, macht die Aufgabe jedoch nicht leichter.

Aktuelle Suchanfragen:

VLN 2013 – Erstes Podium für den McLaren MP4 GT3 in der VLN!

Bei bestem Wetter läutete die VLN an diesem Samstag die heiße Phase der Saison 2013 ein. Im Training sorgt ein entfesselt fahrender Uwe Alzen mit einer 8:01,069 für einen neuen Rundenrekord und hört man Uwe Alzen zu, so geht es sogar noch schneller. Ob die 8 Minuten-Marke noch in diesem Jahr fällt? Wenn die folgenden zwei Final-Läufe unter ähnliche guten Wetterbedingungen starten können, wäre das denkbar.

45. ADAC Barbarossapreis

Einer der Publikumslieblinge,  „der Dicke“ vom Team Manthey, lag nach dem Training auf Platz zwei, hinter dem neuen Rekordrundenhalter Alzen. Auf Platz drei folgte die rasende Frikadelle mit Abbelen, Schmitz und Huismann. Das Team MARC VDS brachte zwei BMW Z4 GT3 zum siebten Rennen der Saison und am Steuer drehten in der #25 Martin Maxime und Nicky Catsbury. Den zweiten VDS Z4  mit der #26 pilotierten Bas Leinders und Henri Moser.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

 

Hatten nach dem Rennen gut lachen. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Patrick Huismann.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

4-Stunden Rennaction

Die Pole-Position half dem GT3 T4 von Uwe Alzen nicht viel, noch in der ersten Kurve nach Start- und Ziel ging der Manthey-Porsche am Polesetter innen vorbei. Am Steuer saß während der Startphase Jochen Krumbach.

Bei besten Wetterbedingungen lieferten sich die „üblichen Verdächtigen“ in den Top-Klassen einen spannenden Kampf. Das glücklichere Ende konnte sich die Truppe MARC VDS sichern, während die rasende Frikadelle auf Platz zwei über die Ziellinie kam.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

Die Überraschung des Rennens dürfte aber der McLaren von Dörr Motorsport abgeliefert haben, mit Platz 3 hat der englische GT3-Sportler sein bestes VLN-Ergebnis eingefahren.  Ebenso erfreulich der Samstag für den zweiten Alzen in der Eifel. Der H&R Spezialfedern Ford GT von Jürgen Alzen kam auf Platz 4 in das Ziel. Nach der Rekordrunde von Uwe Alzen im Z4 und dem folgenden Rennpech (Ausfall nach gut 1.5 Std. im Bereich Eschbach) war das vermutlich ein Samstag an dem das Glück gleichmäßig verteilt wurde.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

Das Glück der einen, bedeutet aber immer auch, dass Pech der anderen. Der Erfolg von MARC VDS basiert auch auf einem der selten Ausfälle des „Dicken“. Bislang spricht man von einem Schaden im Bereich Antriebsstrang, ich hoffe Manthey reagiert noch auf eine meine Anfrage und teilt mit, ob es Probleme am 4.4 Liter Boxer gab – oder ob es eher ein banales Pfennig-Problem war.  Denn ein Ausfall im Bereich „Hedwigshöhe“ führte in der letzten Runde zum Verlust des bis dato heraus gefahrenen Vorsprungs.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

Auch mit wenig Glück unterwegs: Der Twinbusch Audi R8 GT3 LMS bleibt sogar in Sichtweite der GrandPrix-Strecke mit technischem Defekt liegen und das – nur Sekunden vor dem Ende des Rennens. Bis dato lag der einzige am siebten VLN-Lauf teilnehmende Audi R8 LMS auf einem tollen dritten Rang.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

Das nächste Rennen startet am 12. Oktober und ich kann jedem Motorsport-Fan nur empfehlen, live vor Ort dabei zu sein.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

 

Eine 30-minütige Zusammenfassung des 45. ADAC Barbarossapreises zeigt der Sender Sport 1 am 5. Oktober um 18 Uhr.

Hinweis: Aus technischen Gründen stammen die Fotos in diesem Artikel von der Presse-Abteilung des Veranstalters. Die eigene Foto-Galerie folgt später. // Allerdings sind die Profi-Fotos der VLN-Spezies so gut, dass ich überlege keine eigenen Bilder mehr zu machen :/

VLN 2013 – 45. ADAC Barbarossapreis

Auch wenn es heute morgen noch kühl ist in der Eifel, die Sonne strahlt – umrahmt einzig von einem blauen Himmel – auf das heutige VLN-Rennen. Der 45. ADAC Barbarossapreis läutet so langsam die Schlussphase der Saison ein.

Das Training heute früh hat der Betzdorfer Uwe Alzen mit einem Paukenschlag beendet.

Eine 8:01 auf der kühlen, aber trockenen Strecke sichert ihm die Pole-Position für das Rennen. Um 12:00 geht es los, die Motoren werden vier Stunden lang über das 23 km lange Eifelrund brüllen.

Wer nicht live vor Ort sein kann, der sollte sich diesen Link merken:

VLN-LIVESTREAM

Škoda Rapid Spaceback – Die beiden Heckklappen-Varianten

Ein großer Fotoshop-Künstler wird wohl nicht aus mir. Aber ich wollte die beiden Heckklappen-Varianten des neuen Škoda Rapid Spaceback in einem Bild darstellen. Hier also das Ergebnis meiner Arbeit:

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Man sieht, auch wenn ich in Photoshop versagt habe, was die lange Heckscheibe aus dem Hintern des Spaceback macht. Die bis zum Nummernschild gezogene Kante der getönten Heckscheibe lässt das Heck deutlich sportlicher erscheinen.

 

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Alfa Romeo 4C startet bei 50.500 Euro

Auf dem Stand von Alfa Romeo auf der IAA in Frankfurt war er der umschwärmte Star. Jetzt wissen die zahlreichen Fans des Alfa Romeo 4C auch, was sie für das Objekt ihrer Begierde investieren müssen: Der 176 kW (240 PS) starke Supersportwagen im Kompaktformat ist in Deutschland ab 50.500 Euro zu haben.

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In jedem Alfa Romeo 4C enthalten ist ein ganzes Paket modernster Technologie: der verbrauchsgünstige Vierzylinder-Turbomotor, das automatisierte TCT-Sechsganggetriebe mit doppelter Trockenkupplung, der zusätzliche Race-Modus für das Fahrdynamikprogramm Alfa Romeo D.N.A., die aus Kohlefaser gebackene Fahrgastzelle (Monocoque) und die aus Hightech-Kunststoff gefertigte Karosserie. Mit Hinterradantrieb und einem Gewicht von rund 900 Kilogramm – etwa halb so viel wie andere Supersportwagen – vereint der Alfa Romeo 4C überlegene dynamische Performance, italienisches Design und hohe technische Kompetenz zu einem faszinierenden Coupé. Dafür stehen auch die Höchstgeschwindigkeit von über 250 km/h und die Beschleunigung von null auf 100 km/h in 4,5 Sekunden.

Bereits in der Basisversion ist der zweisitzige Alfa Romeo 4C komplett ausgestattet. Serienmäßig an Bord sind unter anderem Sportsitze, Lederlenkrad, Klimaanlage, Navigationssystem, eine hochwertige Audioanlage mit Bluetooth-gesteuerter Freisprechanlage für Mobiltelefone, Schaltwippen am Lenkrad, Pedale und Fußstützen aus Aluminium, zentrales Instrumentendisplay in TFT-Technik sowie Leichtmetallräder im 17-Zoll-Format an der Vorderachse und 18-Zoll-Größe hinten. Für die Sicherheit sorgt neben Airbags und ABS-System  auch das elektronische Fahrstabilitätsprogramm inklusive Berganfahr-Hilfe. Dank Sperrdifferenzial Q2 und elektronischer Antischlupfregelung werden die 176 kW (240 PS) Leistung unter allen Fahrbahnbedingungen optimal in Vortrieb umgesetzt. Mittels des serienmäßigen Fahrdynamikprogramms Alfa Romeo D.N.A. kann der Fahrer darüber hinaus Ansprechverhalten von Motor, Fahrwerk und elektronischer Assistenzsysteme seinen persönlichen Vorlieben anpassen. Die Alfa Romeo Vier-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung ist selbstverständlich inbegriffen.

Auf Wunsch stehen für den Alfa Romeo 4C außerdem eine ganze Reihe von Ausstattungsmerkmalen zur Verfügung, die den Supersportwagen-Charakter des neuen Coupés noch weiter unterstreichen. Dazu gehören unter anderem Räder in den Dimension 18 Zoll vorne/19 Zoll hinten, Bi-LED-Hauptscheinwerfer, ein unten abgeflachtes Sportlenkrad mit Leder/Mikrofaser-Bezug, ebenfalls mit einer Kombination aus Leder und Mikrofaser bezogene Sportsitze sowie ein spezielles Sportfahrwerk. Für den Alfa Romeo 4C stehen außerdem sechs Außenfarben und vier unterschiedliche Interieur-Designs zur Wahl.

Pressemeldung

Die Hamburg-Berlin-Klassik 2013 – Stars, Sternchen und Diamanten

Es war dieser eine, besondere, Augenblick der für mich fast die ganze Hamburg-Berlin-Klassik ausgemacht hätte. Im Rückspiegel sah ich einen roten Punkt. Als er näher kam wurden die kantigen Umrisse eines VW Golf 1 sichtbar. Dieses Auto würde ich immer und überall wieder erkennen. Ein Golf 1 GTI – mein erstes Auto –  doch in diesem besonderen Fahrzeug saß Hans-Joachim Stuck.

Stars, Sternchen und Diamanten

HBK Tweety der Diamant unter den Sternen

Vor mir eine schmale Holperpiste irgendwo im Nationalpark Müritz. Hinter mir, mittlerweile gut sichtbar im Rückspiegel, der rote Einser Golf GTI mit Strietzel-Stuck am Steuer. Mein Auto, ein von Mitsubishi gestellter Lancer aus dem Baujahr 1978 hatte nur 1.4 Liter Hubraum und magere 54 PS. Der GTI von Strietzel kam mit, damals sagenhaften, 112 PS immer näher. Heckantrieb im Lancer, Frontantrieb im Golf. Meine Hände umfassten das Spindeldürre Lenkrad des frühen Japaners und mit dem rechten Fuß drückte ich heftig am Vergaserzug.

Meine Frau schaute verdutzt als der Tacho des Lancer über die 100 km/h Marke sprang, während sich der kleine Vierzylinder im Bug dröhnen in unbekannten Drehzahlhöhen erhob.  Das war doch hier keine Rennstrecke, oder doch?  Unser Hund hob seinen Kopf von der Rücksitzbank und lies mir über den Innenspiegel mit mürrischen Blick ausrichten, was er davon hielt, mit dem klassischen Japaner in diesem Tempo über den besseren Ackerpfad zu holpern. Zwischenzeitlich berührte die Blatt gefederte Starrachse den Untergrund nur noch, wenn aufgrund von zu langen Luftsprüngen das Tempo abrupt einbrach. Während ich im Wahnwitz an die Interviews von Rallye-Legenden zurückdachte, der Tacho zeigt mittlerweile eine unangebrachte Geschwindigkeit an – wurde mein Tagtraum von einem gällenden: „BJÖÖÖRNN!!“ unterbrochen. Die Stimme meiner Frau.

„Das ist keine echte Rallye – und unser Hund will gleich aussteigen“.

Sie hat ja recht. Der gute Stritzel-Stuck wird von meiner Fahrweise nichts mitbekommen haben, hätte er mitspielen wollen, er wäre vermutlich mit seinem GTI einen Kreis um mich gefahren, während ich mich im Kampf mit dem verschnupften Vergaser und der Starrachse befand. Aber so ist das eben. Auto fahren kann ich nur mit Leidenschaft. Und wann hat man schon einmal einen H.J.-Stuck im Rückspiegel. Meine Frau lies mir meinen Tagtraum, während sich unser Hund wieder auf der Rücksitzbank lang machte und ich das Tempo auf angebrachte 80 km/h schrumpfen lies.

HBK 2013 Team Tweety Mitsubishi

Hamburg-Berlin-Klassik

Reisen, statt rasen. So waren die Worte von Rallye-Legende Peter Göbel zwei Tage zuvor. Es geht nicht um die Erreichung von Höchstgeschwindigkeiten. Eine Klassiker-Rallye wie die sechste Auflage der HBK dreht sich um den Spaß an der Ausfahrt. Geschicklichkeit und gemeine Sonderprüfungen.

Und natürlich:  Sehen und gesehen werden.

So nehmen auf Einladung der Hersteller auch viele Promis an dieser etablierten Oldtimer-Tour teil. Der TV-Koch Horst Lichter zum Beispiel, oder die Eis-Prinzession Kathi Witt. Und im Wagen mit der Startnummer 158, meine Frau, mein Hund und ich. Unseren Zitronen gelben Lancer aus dem Jahre 1978 haben wir am Abend zuvor auf den Namen Tweety getauft. Tweety auf großer Tour. 3 Tage zwischen Hamburg und Berlin unterwegs in einer wundervollen Region rund um den Nationalpark Müritz und der Mecklenburgischen Seenplatte.

HBK 2013 ankunft in Schwerin

Rallye-Lehrstunde

Das der Erfolg bei einer derartigen Klassik-Rallye nur wenig mit der Artistik hinter dem Volant zu tuen hat, musste das Team Mitsubishi 2 im gelben Tweety schon am ersten Tag erfahren. Anstatt möglichst flink um die Hecke zu rutschten und die Fahrbahn nur noch für grobe Richtungsänderungen zu berühren, sind Geschick, Zeitgefühl und Kopfrechnen angesagt.

Doch zuerst musste eine Fremdsprache gelernt werden: Die Chinesen-Zeichensprache. Diese sparsam gemalten Hieroglyphen sagte uns, wo wir lang mussten und wer meinte, er könne ja einfach den Zielort im Handy-Navi einprogrammieren, der würde Strafpunkte im Abo sammeln. Denn nicht nur die Wertungsprüfungen mussten nach Rallye-Plan gefunden und gefahren werden, auch Durchfahrts-Stationen im hintersten Winkel von Mecklenburg-Vorpommern warteten auf die Rallye-Karawane.

Und hier sammelten meine Frau, der Hund und ich dann doch noch mehr Emotionen, als beim Treffen mit Strietzel. Ganze Schulklassen warteten auf die muntere Karawane und in jedem Ort wurden die Campingstühle an die Straße gestellt. In einem Ort fuhren wir einen 30 Meter langen Spalier von Kinderhänden ab, die durchgestreckt durch den Pausenhof-Zaun, abgeklatscht werden wollten.

HBK Team Tweety

Einmal Pop-Star – my five minutes of fame – Team Mitsubishi

Die Organisatoren haben auch bei der sechsten Hamburg-Berlin-Klassik ganze Arbeit geleistet.  Das meine Frau, der Hund und ich teilnehmen konnten, haben wir Mitsubishi-Motors Deutschland zu verdanken. Zum Glück hatte Mitsubishi nicht nur den „Tweety-Lancer“ mitgebracht. Mit der Startnummer 155 dabei, das Team „Buck“ auf einem silbernen Galant, ebenfalls aus dem Jahre 1978. Am Steuer Bettina Buck und mit dem Gebetsbuch und der Stopp-Uhr in der Hand auf dem Beifahrersitz: Ingo Buck. Beide gehören nebenbei zu den Köpfen hinter der „Nord-Europäischen E-Mobil Rallye„. Gleichwohl meine Frau und ich (und unser Hund) bereits nach dem ersten Tag mit sportlichem Ehrgeiz bis zur Oberkante der Unterlippe angefüllt waren – gelang es uns nicht, der schon fast gespenstischen Erfolgsspur der beiden Nordlichter zu folgen.

Am Ende landete das Team 155 („Brave Bucks in a Mitsubishi„) sogar auf dem Gesamtrang: 19! Tweety und meine Crew – wir hakten die Rallye bei der Feier am Samstagabend in der Fischmarkthalle ab. Der Platz 129 kann nur als eine wenig erfolgreiche „Übung“ angesehen werden.  Auf der anderen Seite – wir wurden nicht „Letzter“. Dieses Privileg fiel einem Star der Rallye zuteil: Horst Lichter auf seinem Bentley Petersen Speed Six – powered by Dunlop.

Horst Lichter kam deswegen auch zuerst zu Wort, als ich O-Töne einsammelte:

Das sagen die Promis

„Eigentlich hätten wir ja gewinnen müssen, denn zum ersten Mal hatte ich auf meinem Bentley einen völlig neuen Reifen von meinem Partner Dunlop. Wir hatten damit Grip ohne Ende, vor allem im nassen und ganz unter uns: Wenn der Reifen scheiße gewesen wäre, dann hätte ich das jetzt auch gesagt. So aber bleibt nur zu sagen: Diese Hamburg-Berlin-Klassik führte uns durch eine wunderschöne Landschaft.“

Horst Lichter | TV-Koch | Unterwegs mit der Startnummer 120

HBK 2013 Horst Lichter Bentley Klassik

Deutlich besser platziert, Ex-DTM Pilot „Jockel“ Winkelhock:

Das waren drei geile Tage „pures Auto fahren“ in einer der schönsten Landschaften Deutschlands. Ein Auto zu fahren, das völlig ohne elektrische Helferlein auskommt, das ist einfach die pure Lust. Da muss man am Anfang umdenken, aber sobald man sich daran gewöhnt hat, genießt man es einfach nur noch!

Joachim Winkelhock | Rennfahrer | Unterwegs mit der Startnummer 97

Gewinner der HBK 2013:

Gewonnen hat die sechste Hamburg-Berlin-Klassik im übrigen Matthias Kahle auf einem Škoda 130 RS mit der Startnummer 153 und nur 539 Strafpunkten. Um das entsprechend würdigen zu können, muss man wissen, dass das Team Tweety an nur einem Rallye-Tag doppelt so viele Strafpunkte kassierte – es bleibt also viel Platz für Verbesserungen.

Oder lag es eventuell an unseren Vorbereitungen, wie ich bei der Schlussfeier erfuhr, war das Team mit der Startnummer 153 nur selten vor 4 Uhr in der früh aus der Bar verschwunden …

 Wer alle Ergebnisse im Überblick sehen will, folge bitte diesem Link.

Dunlop Reifen

 

 

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Vorgestellt: Der neue FIAT 500L Living

FIAT 500 für alle. Ja natürlich war der Fiat 500 mal als Retro-Mini gedacht. Auf einer Welle mit dem englischen Original-Mini und dem Beetle von Volkswagen schwimmend. Aber, der FIAT 500 kam bei den Käufern so gut an, dass man sich in Turin überlegt hat, warum sollte der FIAT 500 nicht gleich eine ganze Familie glücklich machen?

Fiat 500L Living: Der Spaß beginnt zu siebt!

Variabel wie ein Mini-Van soll der Living sein. Platz für 5 +2 bieten. Und dennoch vom sympathischen lächeln und der optischen Schrulligkeit des Ur-500er partizipieren. Das sind ganz schön viele Wünsche auf einmal. Zeit sich den „langen 500“ genauer anzuschauen.

FIAT 500 L Living – der erste Kontakt

Der Fiat 500 L war bereits die „Maxi-Version“ des ehemals kleinen Retro-FIAT, der Living bietet von allem noch einmal mehr. Mehr Länge, + 20 Zentimeter. Mehr Höhe +1 cm und mehr Sitze. Bis zu sieben Personen finden im neuen Living Platz und dennoch bleibt ein Kofferraum übrig. Wie machen die das? Der Radstand ist mit 2.61 Metern gleich lang geblieben wie beim Fiat 500 L – einzig der hintere Überhang wuchs um die 20 Zusatz-Zentimeter.

FIAT 500L Living vorgestellt

Der will die Familie glücklich machen

Vier Motoren wird FIAT in Kürze für den Living anbieten. Den viel gelobten Zweizylinder mit 105 PS, den kleinen 1.3 Liter Turbodiesel mit 85 PS und zwei 1.6 Liter Dieselvarianten mit 105 und 120 PS. Alle Diesel haben einen Partikelfilter und jeder Motor wird mit einer Start&Stopp Automatik verkuppelt. Das Ergebnis in der Effizienz-Wertung? Alle Fiat 500 L Living Varianten bekommen die Effizienz-Klasse A verliehen.

Variabel und Komfortabel

Die beiden Ausstattungsvarianten zeigen wohin die Reise gehen soll: Pop-Star oder Living Lounge stehen als Varianten zur Verfügung. Wobei die Ausstattung in beiden Fällen als umfangreich durchgeht. Die dritte Sitzreihe mit zwei Einzelsitzen kostet in beiden Fällen 800 € extra.

Den Vogel schießt die Preisliste jedoch mit der Position „6WX“ ab, denn unter diesem kyptischen Kürzel versteckt sich die optionale Lavazza Espresso-Maschine für die Mittelkonsole. „Mama mia“.

Fiat 500 L Living vorgestellt

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Leistung von:

85 PS

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bis :

120 PS

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Kaufpreis, ab:

19,750 

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Drive-Style „italiano“

Der große 500 baut nicht auf der Plattform des normalen FIAT 500 auf, sondern greift zurück auf die Grundlagen des Fiat Punto. Fahrwerk und Lenkung wirken erwachsen und mit der Kraft des 320 Nm starken 1.6 MultiJet Diesel geht es ordentlich vorwärts.

Wobei der Reise-Charakter des 500 L im Vordergrund steht und der neue „echte Fiat“ Kombi mehr dem Lifestyle zugewandt ist – sich dem praktischen Sinn jedoch nicht entzieht. Klappt man die Rücksitzbank und den Beifahrersitz um, so lassen sich auch die Bauteile eines bis zu 2.6o Meter langen Ikea-Regals einladen. Überhaupt spielt der frohe Lebensstil eine wichtige Rolle. Bunte, kräftige und fast schon poppige Farben stehen zur Auswahl, kombinieren kann man diese mit einem weißen oder einem schwarzen Dach. Diese Kontrast-Kombination nimmt dem FIAT 500 L Living ein wenig von seinem optischen Volumen und lässt ihn lebendiger auf der Straße stehen.

FIAT 500 L Living Kofferraum

FAZIT:

Der neue FIAT 500 L Living gehört zu einer ganzen Familie von neuen Modellen. Neben dem ursprünglichen FIAT 500 und der Variante mit dem großen Rolldach, machen der neue L, der Living und der Trekking die Auswahl komplett. Den Trekking wird es demnächst im Blog als Testwagen geben – dann kommt von mir auch noch mehr über das Fahrverhalten des „großen“ 500 und darüber, wie praktisch die neuen italienischen Kombis sind.

Zu den Technische Daten

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Der Pioniergeist von Bertha Benz schwebte über der diesjährigen IAA

1888 läutete die große deutsche Autopionierin mit ihrer Fernfahrt von Mannheim nach Pforzheim den Übergang von der Pferdekutsche zum Automobil ein. Heute, 125 Jahre später, steht ein neuer Systemwechsel an: Diesmal weg vom „alten“, umweltbelastenden Verbrennerfahrzeug hin zum umweltfreundlichen und nachhaltigen Automobil der Zukunft. Das hätte Bertha Benz sicher sehr gefallen.

Denn neuerdings widmen sich die wichtigsten deutschen Automobilhersteller vermehrt alternativen Antrieben. So zeigte der Volkswagenkonzern auf der IAA den elektrischen eUp und den eGolf, BMW den i3 und den i8, und nächstes Jahr soll es bereits 16 verschiedene alternativ angetriebene Modelle aus deutscher Produktion geben. Und die gute Nachricht für nachhaltig Interessierte: Die Preise für Elektrofahrzeuge sinken bereits auf breiter Front.

Da Bertha Benz 1888 keinen Oldtimer fuhr, sondern das innovativste Fahrzeug ihrer Zeit, startete 125 Jahre später ihr zu Ehren die Bertha Benz Challenge erstmals mit den modernsten Fahrzeugen unserer Zeit von der IAA. Die Einladung hatte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie VDA ausgesprochen, den offiziellen Startschuß gaben Dr. Ulrich Eichhorn, Geschäftsführer des VDA, Matthias Braun, Generalsekretär des AvD, und Michael Johannes vom Hauptsponsor Automechanika (Messe Frankfurt).

Zu diesem spektakulären Startschuß war sogar ein Fernsehteam des Chinesischen Staatsfernsehens aus Beijing gekommen. Der Organisator der Bertha Benz Challenge, Edgar Meyer vom Bertha Benz Memorial Route e.V., wies das chinesische Team  in einem Interview darauf hin, daß es 2014 nicht nur eine Bertha Benz Challenge in Frankfurt geben wird, sondern auf Einladung der Automechanika Shanghai (Messe Frankfurt) auch die erste Bertha Benz Challenge Shanghai. Die chinesischen Reporter waren geradezu begeistert von dieser Ankündigung.

Das besondere Interesse des chinesischen Fernsehteams galt den außergewöhnlichen Prototypen, die an der Bertha Benz Challenge IAA teilnahmen: Den fünf futuristisch anmutenden elektrischen „biiista“ Motorrädern aus Österreich, dem völlig neu gestalteten und höchst gelungenen Twike TW4XP (übrigens genau wie Bertha Benz‘ Motorwagen mit 3 Rädern ausgestattet), dem RIMAC Concept One mit sagenhaften 1.088 elektrischen PS, sowie dem MAHLE Range Extender Demonstrator. Dr. Bernd Mahr von MAHLE Powertrain freute sich sehr, daß so viele Interessierte seinen seriellen Hybrid umlagerten. Aber auch Herr Piffaretti von Protoscar stand mit seinem Schweizer Lampo 3 Sportwagen, ausgestattet mit AKASOL-Batterien aus Darmstadt, im Mittelpunkt des Interesses (Lampo = italienisch für Blitz).

Das Land Hessen zeigte begeistert Flagge für die Elektromobilität und nahm als Team „Hessen – Strom bewegt“ mit zehn Fahrzeugen an der Bertha Benz Challenge teil. Die Schirmherren standen nicht nur für die Wichtigkeit dieses Events, sondern zeigten auch, daß die Mobilität der Zukunft parteiübergreifend gutgeheißen wird: Bundesumweltminister Peter Altmaier, Ministerpräsident Volker Bouffier, und Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Nach dem Start von der IAA in Frankfurt fuhren die 40 teilnehmenden Fahrzeuge nach Mannheim. Hier hatte Dr. Carl Benz 1885 das Automobil erfunden, und von Mannheim aus war Bertha Benz 1888 zu ihrer Pionierfahrt aufgebrochen. Von dort aus ging es weiter nach Heidelberg, mit Einfahrt in den berühmten Garten des Heidelberger Schlosses, über Bruchsal nach Pforzheim, der Geburtstadt von Bertha Benz, und Etappenziel auch ihrer Pionierfahrt. Auf der Rückfahrt von Pforzheim nach Mannheim drehten die alternativen Fahrzeuge dann noch zwei schnelle, aber völlig lautlose Runden über den Motodrom des Hockenheimrings.

Die große deutsche Autopionierin mußte 1888 auf der ersten automobilen Fernfahrt der Geschichte in der Stadtapotheke Wiesloch Waschbenzin kaufen, denn Tankstellen gab es noch nicht. Geschichte wiederholt sich, denn die heute erforderlichen Elektrotankstellen für die 40 Teilnehmer der Bertha Benz Challenge gibt es natürlich ebenfalls noch nicht. Daher freuten sich die Fahrer der Elektroautos sehr, daß die Firma Schletter mit ihren mobilen P-Charge Ladesäulen einen perfekten Service bot.

Bertha Benz brachte der Menschheit vor 125 Jahren eine individuelle Mobilität, ohne die unsere moderne Welt kaum vorstellbar ist. Ihre Pionierfahrt war so erfolgreich, daß es heute fast eine Milliarde Autofahrer gibt. Die damit verbundene Umweltbelastung ist inzwischen aber so groß geworden, daß ein neuer Megatrend erforderlich wird: Individuelle Mobilität muß nachhaltig und umweltfreundlich werden! Und so verstehen sich die Teilnehmer der nach Bertha Benz benannten Challenge nicht nur als Teil dieses Megatrends, sondern als diejenigen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diesen Megatrend weltweit mit anzuschieben.

Pressemeldung

Galerie: Škoda Rapid Spaceback

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Skoda Rapid vorgestellt

eigene fotos

 

 

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Škoda Rapid Spaceback – Erste Ausfahrt

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Take me with you

Die Autos der Tschechen sind vor allem treue Begleiter. Keine lautmalerischen Blender, sondern Automobile zum Leben, Autos für den Alltag. Und so verstehe ich auch den Rapid Spaceback.

Natürlich gibt es Dinge die man am Spaceback vermissen kann und kein Mensch versteht, weshalb der SEAT Leon zuerst das LED-Licht im Konzern bekam, oder weshalb man Škoda-Kunden das kleine Navi zumutet. Aber vermutlich wäre ein Spaceback mit Voll-LED-Frontscheinwerfern und dem großen Navi-Multimediasystem aus dem aktuellen Golf, einfach zu perfekt.

Skoda Rapid Schnauze

Günstiger – nicht schlechter

Die Taktik dürfte aufgehen. Mit dem Spaceback bieten die Tschechen im VW-Konzern das günstige Golf-Gegenmodell. Diese ist nicht schlechter als der aktuelle Golf, zumindest wenn man das Fahrwerk der zwei nicht Kopf-an-Kopf vergleicht und auch nicht mit Herzblut für eine bessere Haptik im Innenraum kämpft. Viel Platz, gutes Design, clevere Ideen und das ganze mit einem fairen Preis auf dem Etikett. Das ist die Konzern-Alternative die gegen Koreaner und Europäer in diesem Segment auf Kundenfang geht.

Skoda Rapid Spaceback Instrumente

Instagram-Video:

Kritik:

Vor allem die Entscheidung, dem Kunden das große 8-Zoll Multimedia-System zu verwehren finde ich verkehrt, zeigt aber vermutlich, wie eng der Kampf um die Kunden im Golf-Segment ist.  Das im Cockpitbereich verwendete Hartplastik ist optisch völlig in Ordnung, nur der Kontakt mit den Fingerkuppen enttäuscht. Damit kann man leben, wenn man den Preis-Unterschied zum Primus im Hinterkopf behält.  Was nicht schön ist, sind die zum Teil scharfen Hartplastik-Kanten in den vorderen Türtaschen.

Skoda spaceback Glasdesign

 

Instagram-Video 2:

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positivPositiv:

Der Spaceback hat ein sehr niedriges Leergewicht, das sorgt für agiles Handling und niedrigen Spritverbrauch.
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NegativNegativ: 

Die Auswahl im Bereich der Motoren und Getriebe ist  noch sehr beschränkt. DSG ist aktuell nur für zwei Motoren im Angebot.

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skoda rapid spaceback glasheck

Fazit:

Clevere Golf-Alternative

Wem das saubere und kühle Design der Tschechen gefällt, der hat ab sofort im Segment der Kompaktwagen eine völlig neue Alternative. Viel Platz zu einem fairen Preis – irgendwie nichts neues für einen Škoda, aber in der Form des Steilheck-Rapid ein Golf-Gegner ohne Preis-Handicap.

  Alle technischen Daten – Škoda Rapid Spaceback (folgt!)

Foto-Galerie Spaceback | Eigene Fotos | Hersteller-Fotos

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Škoda Rapid Spaceback – Erste Ausfahrt

Das Handicap ist eine Kennzahl aus dem Golfsport und beschreibt in etwa die Spielstärke eines Golf-Spielers. Überträgt man das auf die Automobile-Welt, dann hat der Volkswagen Golf nicht nur einer ganzen Fahrzeugklasse den eigenen Namen aufgedrückt, sondern stellt seit Jahrzehnten die Benchmark in seiner Klasse und alle neuen Vertreter des Kompaktwagen-Segments müssen sich mit ihm vergleichen lassen.

Die Volkswagen-Tochter Škoda hatte sich bislang elegant aus dem direkten Wettbewerb mit dem Volkswagen Golf herausgehalten. Mit dem neuen Škoda Rapid Spaceback betritt der Konzern-Spross nun jedoch das Spielfeld der Kompaktwagen-Primus GOLF.

Ist das so clever wie man es von einem Škoda gewohnt ist?

Skoda Rapid Spaceback front

Golf ohne Preis-Handicap?

Škoda Rapid Spaceback – Ein erster Test des neuen Modells

Jung, dynamisch, elegant und sportlich – das wollen alle Fahrzeuge in ihrer Formensprache ausdrücken. Manchmal ist es nur Blabla aus der Presse-Mappe und manchmal sind die Autos wirklich so gut gelungen, dass man ihnen ein Denkmal für „gelungenes Design“ widmen möchte. Im Design der Škoda-Modelle spiegelt sich die elegante Form des „weg lassen“ wieder. Kein Pinselstrich zuviel, keine Lichtkanten die unnötig wären. Ein fast strenges, aber dennoch sympathisch modern wirkendes Blechkleid hüllt die Fahrzeuge aus Böhmen.

Der erste Kompaktwagen mit Steilheck (vulgo: Golf-Klasse) macht hier keine Ausnahme. Das Familiengesicht mit dem Škoda-Wappen in der Blechnase der Motorhaube bekommt nun Xenon-Scheinwerfer zur Seite gestellt (ab sofort auch für den Rapid mit dem Stufenheck erhältlich) und gegen Aufpreis zieht sich die getönte Heckscheibe des Spaceback bis über die Wölbung der Heckklappe.

Der Radstand entspricht mit 2.602 Millimetern fast dem des VW Golf  (2.637 mm) und dennoch teilen sich die zwei nicht die gleiche Plattform. Der große Radstand ist wichtig für das opulente Platzangebot im Innenraum. Die Tatsache das der Rapid nicht dem MQB-Baukasten entspringt, sondern auf bewährten Mischplattformen des VW-Konzerns basiert (PQ25, u.a. auch VW Polo Gen5 und Audi A1), ist wichtig für den Endpreis des Fahrzeuges.

Der Testwagen:

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  • Modellbezeichnung: Škoda Rapid Spaceback
  • Fahrzeugklasse:  Kompaktklasse
  • Verkaufsstart: Oktober 2013
  • Basispreis:  14.990 €

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  • Karosserieform: Steilheck Kompakt
  • Gefahrene  Motoren: 85 PS Benziner, 90 PS Diesel
  • Getriebe: 5-Gang Manuell

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skoda rapid spaceback ausfahrt gardasee

Erste Ausfahrt

Active, Ambition und Elegance sind die drei Ausstattungsvarianten in denen Škoda den Spaceback ab Oktober zum Verkauf anbietet. Auf der Motorenseite stehen zum Start vier Benziner und zwei Diesel parat. Bei der internationalen Präsentation in Verona konnte ich auch den 75 PS starken Dreizylinder-Benziner fahren, den Škoda allerdings nicht auf dem deutschen Markt anbieten wird (erstmal?). Reden wir hier von einem Golf-Gegner, so sind jedoch zwei andere Motoren besonders interessant; Der 90 PS starke 1.6 TDI der mit der Präsentation im Spaceback nun zum ersten Mal im Rapid angeboten wird und der 85 PS starke 1.2 Liter Turbo-Benziner. Beide Motoren sind Direkteinspritzer und werden mit einem Fünfganggetriebe kombiniert.

1.2 TSI + 1.6 TDI

1.2 Liter Hubraum nur, aber immerhin vier Zylinder und einen Turbolader der dem kleinen Motor Leben einhaucht. Dank 160 NM die zwischen 1.600 und 3.500 Umdrehungen anstehen, lässt sich der kleine Benziner überraschend angenehm durch die Stadt fahren. Geht es raus auf das Land, zieht er sich tapfer durch das Drehzahlband und liefert vitale Fahrleistungen ab. Das man mit nur 85 PS und 1.2 Liter Hubraum nicht zum Verkehrshindernis wird, verdankt man auch dem hervorragenden Leichtgewicht des Rapid Spaceback: 1.150 Kilogramm. Selbst die Dieselversionen schaffen es nicht über die 1.300 Kilogramm-Marke. Damit gehört der Rapid Spaceback zu den leichtesten Vertretern im Golf-Segment!

Mehr Power, mehr Gänge

In Kürze wird ein 105 PS starker 1.6 TDI folgen und wer den stärksten Benziner im Rapid Spaceback wählt (1.4 TSI – 122 PS) der bekommt diesen mit dem bekannten Siebengang-DSG Getriebe geliefert. Ansonsten bietet Škoda im Augenblick nur den 1.2 TSI mit 105 PS mit 6-Gängen an (manuell) und auch bei den Diesel spielen derzeit noch die 5-Gang-Getriebe die größere Rolle.

skoda Rapid Spaceback von hinten

Die Fakten:

Gefahrene Motorisierungen:

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  • 1.2 TSI Ambition
  • Motor: Vierzylinder Benzinmotor Direkteinspritzer Turbo
  • Hubraum: 1.197 ccm³
  • Leistung: 85 PS bei 4.800 U/min
  • Drehmoment:  160 Nm bei 1.500 – 3.500 U/min
  • Antrieb: 5-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 11.7 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 5.1 l / 100 km
  • Basispreis als: Ambition: 17.250 €

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  • 1.6 TDI Elegance
  • Motor: Vierzylinder Dieselmotor Direkteinspritzer Turbo
  • Hubraum: 1.598 ccm³
  • Leistung: 90 PS bei  4.200 U/min
  • Drehmoment:  230 Nm bei  1.500 – 2.500 U/min
  • Antrieb: 5-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 182 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 12.1 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 4.5l / 100 km
  • Basispreis als:  Elegance 21.390 €

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Skoda Rapid Spaceback Kofferraum

Škoda – Platz da

Im Gegensatz zum Stufenheck-Modell Rapid ist der Spaceback 18 Zentimeter kürzer und dennoch bleibt genug Platz für die Insassen und deren Gepäck. Mit 415 Litern Kofferraumvolumen ist dieses sogar größer als beim VW Golf.

Skoda Rapid Spaceback Cockpit

Das Cockpit

Ab der Ambition-Ausstattungslinie bekommt der Fahrer ein Drei-Speichen Lederlenkrad in die Hand gelegt und auch der Schaltknauf wurde mit dem edlen Material ummantelt. Der Eindruck eines günstigen Golf-Gegners kommt nur auf, wenn die Hände zu lange an den Türverkleidungen weilen. Gerade im Bereich der unteren Türfächer mangelt es an einer angenehmen haptischen Oberfläche. In anderen Worten: Das Plastik der Türverkleidungen ist schlicht zu billig geraten und die Kanten nicht genug gerundet.

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Zwei neue Teams im TMG GT86 Cup: WH-Motorsport und Holvoet Racing starten ab VLN 8

Pressemeldung

Bereits diesen Samstag, (28. September) startet der TMG GT86 Cup mit zwei neuen Teams in die nächste Runde, die das Starterfeld kräftig aufmischen wollen.

Der siebte Lauf im Rahmen der VLN (45. ADAC Barbarossapreis) verspricht packende Überholmanöver auf der Nordschleife und noch mehr Spannung in der Gesamtwertung des Markenpokals aus dem Hause TMG (TOYOTA Motorsport GmbH): Aktuell führen Jutta Beisiegel und Alexander Kudrass (Leutheuser Racing&Events) punktgleich mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Wolfgang Kudrass (Platz 2, Leutheuser Racing&Events) sowie Arne Hoffmeister (Platz 3, Dörr Motorsport GmbH).

Als ob der Kampf um den Meisterschaftssieg kurz vor Saisonende nicht schon nervenaufreibend genug wäre, gehen mit Holvoet Racing und WH-Motorsport am nächsten Wochenende auch noch zwei neue Teams an den Start. Zwar können die vier neuen Fahrer, Wolfgang und Kevin Hönscheid (WH-Motorsport, Hennef) sowie Olivier Muytjens und Brody (Holvoet Racing, Belgien), nicht mehr die Gesamtwertung gewinnen, gelten aber als zusätzliche Konkurrenz bei der Jagd um wichtige Punkte. Doch wer sind „die Neuen“?

Olivier Muytjens und Brody (Holvoet Racing) sind bereits seit 2006 ein eingespieltes Team. Zusammen blicken die belgischen Landsmänner auf insgesamt 28 Jahre Motorsport-Erfahrung zurück und konnten dieses Jahr beim „12 hour Bathurst“ (Australien) schon unter Beweis stellen, dass sie ein starkes Duo sind.

Olivier Muytjens: „Brody und ich wollten in einem Markenpokal starten, da aufgrund der gleichen Bedingungen jedes Team dieselben Gewinn-Chancen hat. Der TMG GT86 CS-V3 ist nicht nur ein zuverlässiger Bolide, sondern bringt auch viel Fahrspaß mit sich und überzeugt durch sein Potenzial. Daher haben wir uns für eine Teilnahme am TMG GT86 Cup entschieden.“

Wolfgang und Kevin Hönscheid (WH-Motorsport) glänzen ebenso als eingespieltes Duo, schließlich handelt es sich hier um eine „Vater-Sohn-Kombination“, die sich auch in der Vergangenheit schon des Öfteren ein Renncockpit teilte. Speziell Wolfgang Hönscheid könnte man glatt als Nürburgring-Profi bezeichnen, denn der 49-Jährige sammelt bereits seit 30 Jahren Rennerfahrung auf der Nordschleife. Motorsport ist im Hause Hönscheid im Übrigen eine „Familienangelegenheit“, Mutter Gaby unterstützt ihre Männer bei jedem Rennen und ist immer vor Ort. Daher ist es selbstverständlich, dass sie auch am kommenden Wochenende auf der Nordschleife dabei sein wird, „schließlich ist Motorsport unser Leben“.

Kevin Hönscheid: „Wir wollten auf hohem motorsportlichen Niveau als ‚Vater-Sohn-Team’ auftreten, da war der TMG GT86 Cup die beste Option. Schließlich bietet der TMG GT86 CS-V3 super Voraussetzungen: Ein grundsolides, schnelles Fahrzeug, das auch für private Teams erschwinglich ist. Besonders gefällt uns, dass aufgrund des Reglements wirklich jeder Fahrer und jedes Team die gleichen Chancen haben. Das verspricht auch für die kommende Saison eine faire Meisterschaft, in der das fahrerische Können über das Siegen entscheidet und nicht die finanziellen Mittel, die einem Team zur Verfügung stehen.“

VLN LIVESTREAM im Internet!

Chinesischer Automobilhersteller Qoros glänzt im Crashtest

Bislang konnten Fahrzeuge aus dem Reich der Mitte nicht mit Crashtest-Ergebnissen glänzen, die auch nur annähernd den Standard im Automobilbau entsprachen. Der Neuling Qoros setzt jedoch eine erste Duftmarke.

Der neue Qoros 3 hat im EURO-NCAP-Crashtest fünf von fünf Sternen erhalten!

euro ncap qoros 3

 

Der Qoros ist damit der erste internationale Automobilhersteller aus China, der einen NCAP-Crashtest mit fünf Sternen bestanden hat.

In allen vier Bereichen hat der Qoros 3 beste Ergebnisse erreicht und gehört zu den Besten Fahrzeugen die jemals getestet wurden und für 2013 sogar zum aktuellen Punkte-Spitzenreiter. Insassenschutz, der Schutz von Fußgängern und die Wirkung der Assistenzsysteme wurden während des Tests geprüft.

„Die Sicherheit unserer Fahrzeuge war von Anfang an, eines der wichtigsten Entwicklungsziele“, so Volker Steinwäscher, der stellvertretende Vorsitzende von Qoros.

Mit diesem Ergebnis ist eine wichtige Hürde für die Akzeptanz von chinesischen Fahrzeugen auf dem Europäischen Markt genommen, es bleibt abzuwarten, wie die Qualität der Fahrzeuge durch die zukünftigen Käufer beurteilt wird und zu welchem Preis die Fahrzeuge am Ende in Europa vermarktet werden. Davon hängt die Antwort auf die Frage ab: „Wie gefährlich können chinesische Autobauer werden?“

 

 

Mercedes-Benz SSC – S-Klasse Coupé mit vier Türen

Als Mercedes-Benz vor 10 Jahren auf der IAA 2003 die „Vision CLS“ vorstellte, war man im Begriff eine völlig neue Fahrzeugklasse zu „erfinden“. Waren Coupés bis dato immer zweitürig, stellte der CLS in seiner späteren Serienreife (10/2004) eindeutig klar: Ein schönes Coupé kann auch vier Türen besitzen.

Die IAA 2013 war die Geburtsstunde für eine Studie, die mit Sicherheit den Weg in die Serienfertigung finden wird: Das S-Klasse Coupé. Und auch wenn man noch von einem Konzeptfahrzeug spricht, das es ein großes Coupé geben wird, das steht bereits fest.

S-Klasse Limousine, S-Klasse Coupé, S-Klasse Cabrio – alles beschlossen.

Mercedes-Benz SSC

Doch wäre ein viertüriges Mercedes S-Klasse Coupé nicht die besondere Würze im Modellprogramm? Nachdem ich die Foto-Retuschen vom Spezialisten Theo sah, bin ich mir sicher – in Stuttgart glühen die Köpfe, ob man nicht auch einen CLS in „groß“ und luxuriös anbieten sollte.

Was sagt ihr? Sieht diese Computer-Retusche eines viertürigen S-Klasse Coupés nicht extrem gut aus?

Und der Namen?

Theo hat seine Schöpfung „SSC“ getauft und will damit an die Rennsportwagen der Vorkriegsjahre erinnern: SSK.  Da bin ich allerdings skeptisch. „SS“ geht in Deutschland als politisch unkorrekte Bezeichnung unter, egal worin die Hommage besteht. Was wäre denn noch möglich? SCL?

Concept S-Class Coupé

 

Rendering-Quelle: http://www.theophiluschin.com/?p=5584

 

 

 

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Magic Body Control – Leicht erklärt

Die Mercedes-Benz S-Klasse kann etwas, was andere Luxus-Automobile nicht können: Sehen!

Und für ein beeindruckendes Fahrerlebnis  nutzen die hellen Köpfe „beim Daimler“ diese neue Fähigkeit unter anderem für das „Beste Fahrwerk“ seiner Klasse. Und das Ergebnis? Schwer zu erklären, aber in einem neuen Werbespot von Mercedes dennoch leicht auf den Punkt gebracht:

In diesem Sinne, lasst die Hühner tanzen!