C-Klasse Kompakt-Version

Was wäre wenn? Als Auto-Fan kann man viel träumen, es gibt viele tolle Ideen. Doch nur selten werden die schönsten Ideen Wirklichkeit. Man stelle sich vor, Mercedes hätte die neue A-Klasse nicht schon vor zwei Jahren vorgestellt. Und sie wäre nicht mit Frontantrieb zur Welt gekommen. Man stelle sich vor; Mercedes wäre den Weg gegangen, den BMW vor 20 Jahre (1994) mit dem ersten BMW Compact gegangen ist.

Eine A-Klasse mit Heckantrieb, oder eben eine C-Klasse in „Kompakt-Bauweise“ a la Golf

Theophiluschin hat eine C-Klasse mit „Kurzheck“ geschaffen. Eine C-Klasse die gegen den VW Golf antreten könnte. Allerdings geht er von einer Gesamtlänge von 4.50 m aus. Das wären gute zwanzig Zentimeter mehr als beim Golf.  Ich habe im unteren Foto mal die beiden Fahrzeuge mit dem jeweils im Maßstab korrekten Radstand übereinander gesetzt.

golf mercedes kompaktwagen

Der Längenwachstum würde jedoch nicht bei den Passagieren ankommen. Denn bereits die neue C-Klasse ist in der zweiten Reihe, eher übersichtlich. Zudem benötigt das Heckantriebs-Layout natürlich mehr Platz, als die Frontantriebs-Lösung. Zudem sind die Motoren in der C-Klasse in Längsrichtung eingebaut. Alles potentielle Nachteile für die Kompaktwagenklasse. Das sieht mittlerweile auch BMW so und kopiert die Mercedes-Lösung. Die „B-Klasse aus Bayern“ ist auf den Erlkönigfotos gut zu erkennen.

Aber es wäre ein richtig geiler „Hot-Hatch“ – denn es wird ja auch noch einen C63 AMG geben. Und mit V8 wäre dieses Modell so richtig einzigartig! Aber – neben dem T-Modell, dem Shooting-Brake und einem Coupé, wird es keinen Platz für einen „Kompakten“ geben. Und natürlich macht es keinen Sinn, da man die A-Klasse ja bereits hat.

So bleibt nur „träumen“. Eine C-Klasse mit Kompaktheck. Mir würde das gefallen.

 

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Peugeot 308 – Viertüriges Coupe geplant?

Get es nach dem UK-Car-Magazin carsuk.net, dann plant Peugeot ein viertüriges Coupé vom Peugeot 308. Was – wenn man darüber nachdenkt – gar keine dumme Idee ist. Der Peugeot 308 wurde von mir, nicht nur, wegen seines unspektakulären Designs gelobt. Unaufgeregt, clean und endlich ohne diese furchtbar dicke Lippe des Vorgängers.

Der neue 308 fährt sich souverän, verzichtet auf Design-Experimente, orientiert sich an der Qualität des Wolfsburger-Klassenprimus und das Ergebnis ist ein Golf-Gegner .. Zitat aus dem Fahrbericht zum Peugeot 308.

Nach der Pflicht, der Brot & Butter Version, könnte man sich nun an einem neuen viertürigen Coupé versuchen. Diese Bauart erlebt gerade, neben den kompakten  SUVs, den größten Run. Ein gutes Beispiel ist der Mercedes CLA. Eine schnittig gezeichnete A-Klasse, mit vier Türen, aber einem Coupéförmigen-Dachbogen. Weniger Platz – mehr Style.  Aber gerade deswegen so erfolgreich.

Der Computer-Grafiker Theopilus hat seine Variante der viertürigen 308-Version online gestellt:Peugeot 308 Viertüriges Coupe 408 Gt

Eine erste Fingerübung, aber für meinen Geschmack noch zu nah an einer klassischen Stufenheck-Limousine.  Wenn der Dachbogen noch ein wenig flacher ausfällt, das Geck ein wenig Extravaganz erhält, dann könnte der Peugeot zum Mitbewerber von CLA, 2er BMW und Volkswagen CC werden.

Laut carsuk.net will man diese Version 408 GT nennen. Auf den Markt könnte der 408 GT im Frühjahr 2016 kommen.

 

 

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North American International Auto Show 2014 – VORSCHAU

Montag den 13. Januar geht das Automobil-Jahr 2014 für mich ganz offiziell los. Mit den Presse-Tagen auf der NAIAS in Detroit.

Vom 13. Januar bis zum 26. Januar wird dort der „Automessen-Bär“ steppen. Folgende Modelle habe ich mir bislang notiert. Natürlich wird es noch mehr vor Ort geben. Eine große Galerie gibt es dann wie immer direkt, live, von der Messe.

Marke Modell
Audi Audi Showcar
BMW BMW M3/M4
BMW X1-Facelift
Chevrolet Chevrolet Corvette Z06
Cadillac Cadillac ATS Coupé
Ford Ford Mustang
Hyundai Hyundai Genesis
Infiniti Infiniti Q50 Eau Rouge
Kia Kia Sports Concept
Lexus Lexus RC-F Coupé
Mercedes Mercedes GLA 45 AMG
Mercedes V-Klasse
Mercedes C-Klasse
Mercedes S600 Maybach
Mini Mini JCW Concept
Nissan Nissan Maxima Coupé
Porsche Porsche 911 Targa
Volvo Volvo XC Studie
VW VW Beetle Sondermodelle
VW Phaeton Studie

NAIAS 2014

NAIAS 2014 – Mercedes GLA 45 AMG

Den GLA 45 AMG Concept haben uns die Stuttgarter bereits auf der L.A. Autoshow gezeigt. Meine Meinung zu diesem sinnlosen SUV habe ich bereits im Blog niedergeschrieben.

In Detroit wird die Serienversion des GLA 45 AMG zu bewundern sein. Wie bereits A45 AMG und CLA 45 AMG wird auch der GLA 45 AMG vom 360 PS starken Zweiliter-Vierzylinderturbo angetrieben. Damit haben die Schwaben nicht nur den stärksten Zweiliter-Serienmotor, sondern auch das Kompakt-SUV mit dem kräftigsten Motor.  Lifestyle wird GLA geschrieben. Eine große Galerie vom GLA wird es dann direkt von der Messe geben!

Mercedes-Benz 06 GLA 45 AMG Concept Mercedes-Benz 05 GLA 45 AMG Concept Mercedes-Benz 04 GLA 45 AMG Concept Mercedes-Benz 03 GLA 45 AMG Concept Mercedes-Benz 02 GLA 45 AMG Concept Mercedes-Benz 01 GLA 45 AMG Concept

Roadtrip mit der neuen C-Klasse [W205]

Von Los Angeles ging es über Vegas, immer der Route 66 entlang, nach Chicago und dann nach Detroit. Das war 2013 und nannte sich #mbrt13. Es war einer der schönsten Trips in 2013 und ein würdiger Roadtrip. Der Anlass war damals, die Vorstellung der „neuen E-Klasse„. Ja, es war ein Facelift, aber was für eines. Es gab unter anderem ein großes Paket an neuen Assistenzsystemen. Einige davon kamen mit dem großen Facelift zuerst in der kleineren E-Klasse zum Einsatz. Anstatt wie üblich, zuerst in der neuen S-Klasse eingeführt zu werden.

2014 – Mercedes präsentiert die neue C-Klasse [W205]

Ein guter Anlass für einen neuen Roadtrip. #mbrt14 wird die Teilnehmer von Houston nach Detroit führen. Wieder genau „in time“ für die Detroit Motorshow (NAIAS).  Und dieses Mal wird man die „neue C-Klasse“ zu ihrer Weltpremiere begleiten. Der Weg führt natürlich über Tuscaloosa, wo die neue C-Klasse ihre US-Geburtsstätte hat. Die Teilnehmer werden 2.300 Kilometer durch 8 Bundesstaaten fahren. Vom Süden in den Norden.

mbrt14 - mercedes-benz roadtrip, neue c-klasse

Und ich?

Ich habe mich dieses Mal dagegen entschieden. Es gibt mehr als zwei gute Gründe, nicht dabei zu sein. Wobei es allerdings auch 2.300 Gründe gab – mit zu fahren. Roadtrips sind meine Leidenschaft. Das muss ich niemandem mehr erklären. Aber – hey – man kann sich nicht für jede Hochzeit anmelden. #mbrt14 also ohne mich.  Die Entscheidung war wirklich nicht leicht. Aber ich bin mir sicher, ich werde dennoch viel mitbekommen von diesem Trip. #mbrt14 ist der Tag für diesen Trip und auf Twitter und instagram wird man vermutlich „fast live“ dabei sein können.

Mercedes-Benz neue c-klasse29 w205 2015

Heike wird sich zusammen mit Yvonne ein Auto teilen. Das wird für beide bestimmt richtig lustig. Mit Heike hatte ich mir beim #mbrt13 einen Mercedes geteilt. Und mit Yvonne beim Trip nach Sylt eine E-Klasse. Beide sind tolle Bloggerinnen und wer sich für ferne Länder interessiert, der sollte auf jeden Fall in deren beiden Reise-Blogs schauen!  Aber auch meine lieben und sehr geschätzten Kollegen Gianluca aus Italien und Javier aus Spanien sind wieder mit von der Partie. Dazu noch ein paar weitere Blogger.

Soweit mit bekannt, wird sich eine größere Truppe auf den Weg machen – sind doch ein GLK, ein ML, ein GL63, ein E63 und ein CLA 45 AMG zu besetzen. Und natürlich die neue C-Klasse. Die aber – wie damals beim mbrt13 die E-Klasse, nur von den beiden Daimler-Offiziellen gefahren werden darf.

 

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Fahrbericht Mercedes-Benz G63

Es gibt diesen Punkt, wenn man über diesen hinaus geht, dann wird auch aus den schönsten Dingen, aus dem größten Genuss, aus jeder Wohltat – eine Qual. Das fünfte Stück Schwarzwälderkirsch-Torte, der siebte Klos am Sonntag-Mittag.  Der Mensch liebt den Genuss – und der Genuss liebt die Übertreibung.

Warum man den Motor eines Supersportwagens in den vermutlich besten Geländewagen der Welt baut? Weil man es kann. Die Antwort ist pragmatisch – spiegelt aber nur wenig von der Perfektion des schwäbischen Tüftlergeistes wieder. Das Beste oder nichts. Doch was passiert wenn man das Beste und das Beste kombiniert?

Wann ist viel, zu viel?

 

Mercedes-Benz G63 Schriftzug V8

Mercedes-Benz G63 – Gefahren

Er hat 21 Zentimeter Bodenfreiheit, watet durch 60 cm tiefes Gewässer, verkraftet 54% Schräglage und kriecht bei Bedarf mit drei gesperrten Differentialen einen 80 % steilen Berg hinauf. Er kann innerhalb von 5,4 Sekunden auf Tempo 100 Beschleunigen und fräst dem Asphalt hierbei mit vier 275 Millimeter breiten Winterreifen einen neuen Doppel-Scheitel. Er ist die vermutlich unsinnigste Verbindung aus Geländewagen und Sportwagen. Er lässt die Fahrer japanischer Großserien-Kompakt-SUVs mit glänzenden Augen an der Tankstelle zurück. Er bringt Schulklassen aller Altersstufen zum kollektiven zücken der Handys und nutzen des Foto-Modus.

Das G-Modell, eine lange Geschichte der Entwicklung liegt bereits hinter dem aktuellen Modell und einige Episoden hat Pitt im Blog erzählt. Aber nie hatten die Entwickler daran gedacht, dass eines Tages die PS-Verrückten aus Affalterbach auf die Idee kommen würden, den Scheichs dieser Welt einen Jagdstuhl mit mehr als 500 PS anzubieten.

Bei einer durchschnittlichen Körpergröße von 1.76m steigt man nicht in die G-Klasse ein, man besteigt sie. Es ist der Anfang eines Rituals. Man fährt auch nicht einfach los im G63, man macht ihn sich zum Untertan. Es ist für den G-Novizen durchaus eine unbekannte Erfahrung, denn dieses Auto ist anders als alles was der Markt sonst noch zu bieten hat. Während man in einen E63 AMG einfach einsteigt, den Zündschlüssel dreht, sich am heißeren kläffen des V8 erwärmt, die Automatik auf die D stellt und los rollt, macht es der G dem Fahrer nicht so einfach.

544 PS bedient von einem Hochsitz.

Es wäre kein AMG, wäre nicht alles getan worden um die Umstände, dem Anlass entsprechend zu gestalten. Aber der G kann seine Geschichte nicht verleugnen. Er kann keinen Hehl aus seiner Herkunft machen und daraus, dass er ursprünglich für den Kampfeinsatz gebaut wurde. Der G war ein Pragmatiker. Als G63 strotzt er vor Testosteron. Er will raus auf die Hauptstraßen Moskaus oder in den Wüstensand vor Dubai. Doch meine Fahrt führt nur von Stuttgart durch die Nacht in Richtung Main-Spessart. AMG hat sich liebevoll darum gekümmert den Kampfanzug des G-Modells mit viel Rauten-versteppten Leder zu kaschieren. Es riecht nach der gegerbten Kuhhaut. Nichts knistert.  Es ist die Stille vor dem viel beschworenen Sturm.

Mercedes G-Modell Rautenstepp

Die Sitzposition mag am Hindukusch seine Vorteile haben. AMG verwöhnte Hintern wundern sich über die abstrus weite Entfernung zum Asphalt und das Lenkrad will nicht wirklich dorthin wandern, wo man es in einem 544 PS Sportler erwartet. Es bleibt zu tief. Zu flach. Zu weit weg. Genug gewundert. Zündung an. Es ist kalt – der Winter will den Herbst im Schwabenland ablösen und zu Hause – 180km nördlich wartet die Frau.

Es ist spät am Abend und die erste Ausfahrt mit dem G63 wird ihn über wohl bekanntes Terrain führen. Die A81 spielt bei den Automobil-Herstellern im Schwabenland noch immer eine große Rolle. Porsche, Audi und Mercedes nutzen die Autobahn zwischen Heilbronn und Würzburg gerne für nächtliche Tests der neuesten Modelle in freier Wildbahn. Der G63 wird sich wohl fühlen.

Zündung. Kurzes schnattern des Anlassers, dann bellt sich der Achtzylinder in ein eindrucksvolles „Hab acht“. Die zwei Sidepipes enden vor der Hinterachse. Zwei Arm dicke Endrohre entlassen kräftige, große weiße Rauchwolken. Auf beiden Seiten. Der G63 wird nicht einfach angelassen, er bellt seine Umgebung zurecht. Er verschafft sich die Aufmerksamkeit die er verdient. Der kleine Schaltknauf-Knubbel mit dem AMG-Logo schnalzt kurz nach hinten, D steht für Abfahrt. Eine erste Drehung am Lenkrad. Ein wenig mehr. Noch ein wenig mehr, die Schnauze des G63 ändert die Richtung,

Der Kurs des G-Modells will mit kräftiger Hand bestimmt sein. Nachdrücklich und ohne Zweifel. Die ersten Meter in der Stuttgarter Innenstadt lassen mich an den letzten 20 Jahren hinter dem Steuer von unzähligen Autos zweifeln. Dank des Leergewichtes von 2.55 Tonnen, darf man das G-Modell noch mit dem B-Führerschein fahren, aber um den Kurs zu halten, empfiehlt sich ein VHS-Termin zum Thema: „So lenke ich einen Binnenschiff.“

Der Weg zwischen Richtungswunsch des Fahrers und Umsetzung ist geprägt durch eine Vorderachskonstruktion mit Starrachsen und einer Aufhängung an Panhard-Stäben. Wie an der Hinterachse. Und der Wunsch die Richtung zu wechseln, wird durch viele Meter Spurstangen und gewaltige 275/50-20″  Winterreifen ausgeführt. Man lenkt eine Sekunde früher ein, als man das mit anderen Autos machen würde. Sobald der Wunsch der Richtungsänderung am Reifen angekommen ist, die großen Profilblöcke den Schwimmwinkel überwunden haben, dreht sich die Nase des G63 in die gewünschte Richtung. Der richtige Zeitpunkt um die Lenkung aufzumachen. Zurück rudern. Kurven standen vermutlich nicht im Lastenheft der Entwickler.  Dafür haben die AMG-Techniker den Starrachsen des G-Modells,  für die ganz eigene Interpretation des Oligarchen-Zweitwagens, ein paar Stabilisatoren verpasst – die auch die Costa Concordia vor dem kentern gerettet hätten. Dem G63 verderben sie nur die allzu große Lust an der Seitenneigung.

Das AMG Bordcomputermenü lenkt mich von meinen Vergleichen zwischen Seefahrt und Straßenlage des G-Modells ab. Die 8,5 Liter Motoröl des G63 haben 75° erreicht. Zeit für mehr Druck im Boot.

Bislang haben sich die acht Zylinder des G nur leise brabbelnd mit niedersten Drehzahlen beschäftigt. Der 5.5 Liter V8 hat jedoch soviel Kraft, selbst den Alltag eines 2,55 Tonnen G-Modells erledigt er lässig mit Leerlaufdrehzahlen. Die Straße ist feucht, die Temperaturen kurz oberhalb des Gefrierpunktes. Kickdown. Die Automatik wirft sich von der siebten in die dritte Fahrstufe, der V8 brüllt zornig das Lied der Kraftstoff-Apokalypse, 760 Nm finden ihren Weg zu den vier angetriebenen Rädern – er zerrt am Lenkrad und als die Kraft auf den kühlen Asphalt trifft, trifft dich der Druck des G63 ins Kreuz.

Während die Tachonadel in absurder Geschwindigkeit nordwärts wandert, trommelt das Stakkato der acht Töpfe, mit dem kurzen Umweg über die Sidepipes und dem Mittelohr, direkt in das Kleinhirn. Dort löst es Wellen der Freude und des Glücks aus. Himmel. Zuhause. Wärme. Kraft und Stärke. Ur-Instinkte werden befriedigt während du dein 2.55 Tonnen Stahl-Brikett mit Tempo 210 durch das Taubertal fliegen lässt.

280km stand als Restreichweite im Display der Multifunktionsanzeige bei der Abfahrt in Stuttgart. Die Tanknadel zeigte einen halb vollen Tank. Bei 100 Liter Tankgröße – bereits eine klare Information. 30 Kilometer vor Würzburg neigt sich der Füllstand des Super-Plus Reservoirs bedenklich zur Neige, das Kombiinstrument schreit nach einem Tankstopp. Merkwürdig. Es waren doch nur 180 Kilometer nach Hause.

Aber was für ein Ritt. 

Der G63 verschiebt Grenzen. Und dann überschreitet er sie doch. Die Winschutzscheibe steht fast aufrecht im Wind. Die ganze Form wurde konsequent unter Nichtbeachtung aller Gesetze der Aerodynamik gezeichnet.  Das zeigt sich im Kraftstoffkonsum: 18 Liter auf 100 Kilometer? Ganz normal.

100 Liter passen in den Kraftstofftank. Mit weniger als 15.5 Liter (je 100 km) kann man nicht über die Landstraßen rollen. Im Alltag sind 17-19 Liter eher normal. Wer von Stuttgart abends schnell nach Hause möchte, der sollte sich gut überlegen, ob die zusätzlichen Tankstopps die Fahrt nicht unnötig in die Länge ziehen, bevor er den Tempomaten auf Tempo 200 einstellt. Bei Vollgas sind kaum mehr als 300 Kilometer am Stück machbar.

Wer sich am Sonntag nach dem siebten Klos noch benachteiligt fühlt, wer sein Kindheitstrauma  der verfrühten Still-Entwöhnung heute mit Maßlosigkeit bekämpft – der findet im G63 die ultimative Mischung aus maximaler Testosteron-Offroad-Optik und explosiver Sportwagen-Motorisierung.

Und die klare Erkenntnis am Ziel:

Es gibt kein „zu viel“, es gibt immer noch einen, der noch mehr bietet – bei Mercedes hat man ihn G65 getauft.

Mercedes-Benz CT8P8420 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8421 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8430 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8447 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8455 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8466 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8471 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8475 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8491 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8529 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8567 G63 AMG Fahrbericht  Mercedes-Benz CT8P8574 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8588 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8592 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8596 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8603 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8616 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8628 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz CT8P8638 G63 AMG Fahrbericht Mercedes-Benz SAM_2445 G63 AMG Fahrbericht

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10 Tipps für das perfekte Auto-Foto

Jeder der mit Autos zu tun hat, will das „perfekte“ Autofoto knipsen. Auch ich, aber es ist ein langer Weg zum perfekten Foto!

In diesem Artikel soll es nur um ein paar Basics gehen. Ich selbst kenne einige der Basics, bin aber weit davon entfernt, ein Foto-Profi zu sein!

Foto Canon EOS 600D EFS10-22 - Peugeot RCZ
Foto Canon EOS 600D EFS10-22 – Peugeot RCZ
  • Foto-Objekt: Peugeot RZC
  • Kamera: Canon EOS 600D
  • Objektiv: Canon EF-S 10-22
  • Fotodaten: F/4.5, 1/250 Sek, 10mm, ISO100

Wenn um das fotografieren geht, dann spielen einige Punkte eine wichtige Rolle. Das Auto ist lustigerweise eher uninteressant. Wer sich hinter der Kamera prüfen will, der kann dies auch mit dem 10 Jahre alten Ford seiner Mutter tun.

Meine 10 Tipps sind nicht viel mehr als ein Basic-Werkzeugkasten, der einem hilfreich zu Seite stehen kann. Das Werkzeug richtig benutzen, dies muss man leider erst erlernen. Also gebt nicht mir die Schuld, wenn Eure Fotos trotz Top-Kamera scheiße sind. Denn auch das gibt es. Auch eine extrem gute Kamera garantiert keine guten Fotos, wenn hinter der Linse ein Vollhonk am werkeln ist.

Viel Erfolg 😉

10.) Recherche

mbshooutout - Foto by fuenfkommasechs.de
mbshooutout – Foto by fuenfkommasechs.de

Augen offen halten und fragen
Das Talent für gute Fotos ist vielen Menschen gegeben. Wer das Netz durchsucht, der findet immer wieder neue Talente. Das o.g. Foto stammt zum Beispiel vom Mercedes-Benz Instagram-Kanal und wurde während des mb!Shootout vom Nutzer fünfkommasechs aufgenommen.

Wer nun die Geschichte hinter dem Foto erfahren will, der kontaktiert den Fotografen. Normalerweise sind die Menschen immer bereit, die Geschichten hinter einem Foto zu erzählen. Also – klickt raus in die Welt und sucht Euch Eure Vorbilder. Ein paar Vorschläge habe ich bereits am Ende des Artikels zusammen gefasst.

9.) Vernünftiges Equipment

Fotorucksack
Lowepro Pro Roller X 200 SLR-Kamerakoffer

Eine der ersten Anschaffungen war dieser Foto-Trolley von Lowepro. Ein geniales Teil. Genug Platz für bis zu zwei DSLR und zusätzliche Objektive. Ich packe auch immer noch eine Menge andere Gadgets in diesen Trolley. Besonders clever: Der Fotorucksack steckt in einem Koffer-Trolley-Frame. Nimmt man diesen heraus, hat man im Prinzip zwei Taschen. Einen Rucksack und einen Trolley. Zudem ist die Verarbeitung des ganzen Koffers einfach nur perfekt. Hier der Amazon-Link. [Das sind Affiliate-Links, wenn Du darüber zu Amazon gelangst und dort den Koffer bestellst, kassiere ich eine Provision. Soviel zur Transparenz. Und nein, einen Blog kann man auf diese Art nicht finanzieren!]

Und warum gehört ein Koffer zum Thema vernünftiges Equipment?

Weil ein guter Koffer wie ein guter Assistent ist. Er hebt die Dinge sicher für dich auf, er hilft Dir beim Transport des ganzen Geraffels und er schützt deine Ausrüstung vor Verschmutzung und Defekten. Also. Nicht sparen am Koffer.

Zu den Kameras

Samsung NX1100
Samsung NX1100

Für instagram mag es viele Situationen geben, bei denen ein iPhone oder ein anderes Smartphone völlig ausreicht. Und es gibt wirklich ein paar echte iPhone-Foto-Talente. Zum Beispiel Heike von koeln-format. Auf ihrem instagram-Kanal wimmelt es nur so von echt guten iPhone-Bildern.

Für die „geile Scheiße“ braucht es dann aber auch doch ein wenig mehr Technik. Und ich habe hier mal aufgeführt womit ich mich derzeit herumschlage.

  • EOS 1Dx
  • EOS 600D
  • Samsung NX1100

Samsung NX 100 Digitalkamera

Die kleine Samsung NX1100 ist meine „on the road again“ Knipse geworden. Ich war es einfach leid, immer einen großen Koffer mitzunehmen, nur um das ganze Equipment dabei zu haben. Wenn ich also heute auf eine Neu-Vorstellung eines Autos reise, dann ist die NX1100 mit dabei. Und die Fotos sind nicht so schlecht, wie dieses hier zeigt:

Ford Tourneo 18 Connect Van 2014

Foto: Fahrvorstellung Ford Tourneo | Ford Tourneo 05 Connect Van 2014

Aber auch dieses vom vom neuen Peugeot RCZ-R stammt aus der Welt der kleinen Systemkamera von Samsung:

Peugeot sport 02 RCZ R 2014

Foto: Fahrvorstellung Peugeot RCZ-R | Der Peugeot RCZ-R in den See-Alpen

Bei Amazon kostet diese Systemkamera derzeit um die 265 € – und wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, wird damit bestimmt glücklich. Für den Anfang.

Für die Systemkamera sprechen die Größe, das Gewicht, das leichte Handling und im Falle der Samsung NX auch die Möglichkeit, die Fotos per WiFi direkt auf das Handy zu schicken.

Die EOS 600D

Die 18 Megapixel-Kamera war meine zweite DSLR. Jetzt vor Weihnachten ist der Preis von 649 €auf 455 € gefallen (Amazon). Ich habe vor knapp zwei Jahren noch ein wenig mehr dafür bezahlt. Entschieden hatte ich mich für die 600D, wegen der Kombination aus handlicher Größe (für eine DSLR), den 19 Megapixel-Auflösung und vor allem auch, wegen dem schwenkbaren Display.

Canon Eos 600D

Wer sich als Videofilmer versuchen will, der kann die 600D auch zum filmen einsetzen. Im Gegensatz zu der noch folgenden Canon EOS 1Dx, ist die 600D für „Anfänger“ geeignet. Dank einem „Scene intelligent Auto Modus“ fertigt die 600D in der Mehrzahl der Aufnahmesituationen ein ansprechendes Ergebnis.

SAMSUNG CSC

Heute verwende ich die 600D vor allem zusammen mit dem 10-22 mm Superweitwinkel-Objektiv von Canon. Damit lassen sich die Innenräume von Autos in der vollständigen Breite ablichten, so wie in diesem Beispiel-Foto:

EOS 600D Superweitwinkel

Das Canon EF-S 10-22mm

Canon EF s10-22

ProTipp: Genau schauen auf welche Wartezeit der Selbstauslöser gestellt ist, dann bekommt ihr auch ein Foto ohne die eigene Visage hin!

Das dicke Ding – EOS 1Dx

Mit der EOS 1Dx bin ich erst seit kurzem im Geschäft. Die große Canon richtet sich an Profi-Fotografen die unterhalb der Preisklasse von Hasselblad und Co. arbeiten wollen. Als ich die Tage im Fotostudio von Mercedes-Benz diese Aufnahmen gemacht habe, stand dort bereits eine 1Dx vom Daimler’ischen Haus- und Hof-Fotografen auf einem Stativ. Das sollte eigentlich Aussage genug sein. Mein Foto von der neuen C-Klasse entstand auch mit der 1Dx.

Mercedes C-Klasse Eos 1DX
Mercedes C-Klasse Eos 1DX

Blende: F16 | Belichtung: 1/30 Sek | Iso: 100 | Brennweite: 24mm | Mehrfeldmessung

Welcome, Baby:

Canon EOS 1Dx Canon EOS 1Dx auf Stativ montiert

Canon 1Dx

Vor Ort war ich froh über den Profi-Fotografen, denn er wusste blind wie man die Camera korrekt einstellt. Ich selbst kämpfe derzeit noch mit der 1Dx und taste mich nur langsam an die Möglichkeiten heran. So richtig verstanden habe ich bislang nur: Dieses Biest ist noch weit oberhalb meiner eigenen Foto-Talente angesiedelt. Rohe Fakten? Iso bis 51.200. 14 Bilder die Sekunde im Highspeed-Modus. 61 Messfelder für den Autofokus. 2 CF-Card Slots. Magnesiumgehäuse. 1,34 Kilogramm Gewicht.

Wer sich als Anfänger nicht brutal frustrieren will, der sollte bei der Wahl der Kamera einige Klassen tiefer einsteigen.

Mein Tipp:

Die Canon EOS 6D

Foto: Amazon-Webseite
Foto: Amazon-Webseite

Die 6D ist eine DSLR mit 20.2 Megapixel und einem Vollformat-Sensor. (Vorteil eines Vollformat-Sensors bitte hier nachlesen.) Und im Gegensatz zur Canon EOS 1Dx besitzt die 6D noch „automatische Programme“ – sprich Hilfsmittel für den weniger geübten Fotografen. Die Möglichkeit für unterschiedliche Situationen ganz automatisch die richtigen Einstellungen für „beste Fotos“ nutzen zu können. Bei der 1Dx ist der Fotograf am Auslöser das Hilfsmittel. Und ich kann Euch sagen – wer nicht von Berufswegen fotografiert, der ist mit dem ganz dicken Ding erst einmal völlig überfordert.

Da wird aus Foto-Lust, schnell Foto-Frust. Also – „klein“ anfangen.

Zu den Objektiven komme ich in einem anderen Teil noch einmal gesondert. Zudem wird es schon bald ein „Das hat der Autoblogger im Koffer“-Spezial geben. Mal schauen ob ich nicht nur mir in den Equipment-Koffer schauen kann, sondern auch anderen Bloggern.

8.) Die „Drittel-Regel“

Eine der größten Hilfen für eine schöne Foto-Wirkung ist die „Drittel-Regel“. Hierbei teilt man das Foto in 9 Bereiche auf. Vertikal und Horizontal sollte dies immer einem Drittel der Gesamtlänge entsprechen.

Drittel-Regel-Foto-Beispiel-perfektes Bild

Die „Drittel-Regel“ besagt: Das fotografierte Objekt und damit das Thema des Fotos sollte mittig an einem der vier Schnittpunkte liegen. Wie man sieht, mein Foto der des CLA 45 AMG richtet sich mehr schlecht als recht nach dieser Regel. Der sportliche Schwabe befindet sich zu nah am Rand. Sowohl rechts, als auch am unteren Bildrand. Wie gesagt, üben, üben, üben.

7.) Bildsprache – „Welche Sprache?“

Welche Brennweite? Welcher Ausschnitt? Was soll scharf sein? Was unscharf? Was soll das Bild am Ende aussagen? Passt der Hintergrund? Verschwimmt das Auto vor dem Hintergrund? Oder machst Du das 100.000 Foto eines Autos in den Weinbergen? Was genau willst Du zeigen?

Fiat Panda 10 Tipps für das perfekte autofoto

In diesem Bild parkt ein Fiat Panda im Wald. Wäre es ein normaler Fiat Panda, es wäre gänzlich unpassend. Ist der Fiat Panda doch ein Stadt-Mobil. Aber, es geht hier um einen 4×4-Panda. Die Allradversion und die gehört in die Wälder.  Die „Drittel-Regel“ habe ich mal wieder völlig vergessen. Ich wollte in diesem Bild statt dessen, möglichst tief, über den belaubten und matschigen Waldboden fotografieren. So erscheint der Panda „größer“ und das Bild sollte aussagen: „Schau, hier im Wald – auf Matsch und Morast – gehöre ich zu den Großen„.

Du wirst nicht immer eine Bild-Idee finden, die Du so umsetzen kannst, dass sie jeder versteht 😉 – ich arbeite auch noch daran.

6.) Keine Autos in Parkplatz-Buchten fotografieren

Es gibt gute Schnappschüsse. Sicher. Aber hinter den richtig guten Fotos steckt oft eine Menge Arbeit. Ein gutes Autofoto entsteht nur selten im vorbeigehen, nachdem man das Auto in einer Parkbucht abgestellt hat. Suche bewusst nach Foto-Locations. Überlege Dir, wie das Licht dort sein muss. Wann der beste Zeitpunkt ist.

G-Klasse Foto Tipps

Und wähle den „Rahmen“ für Dein Foto! So wie in diesem Fall. Die unscharfe Steinmauer bildet den Rahmen und den Kontrast für die G-Klasse von Mercedes.

5.) Nutze ein Stativ

Stativ verwenden beim Fotografieren

Ein Stativ gehört zur Grundausrüstung beim Fotografieren. Nimm nicht das billigste, Du wirst dich nur ärgern, wenn Du es wirklich brauchst. Egal ob es sich um eine Langzeitbelichtung handelt, oder für die richtige Platzierung beim verwenden des Selbstauslösers. Ein vernünftiges Stativ ist wichtig.  Amazon-Tipp [klick]

4.) Probiere die Langzeitbelichtung

Sobald Du ein Stativ besitzt, solltest Du mit Langzeitbelichtungen herumspielen. Ohne zusätzliche Lichtquellen und Blitz-Anlagen, wirst Du bei schlechten Lichtverhältnissen die Belichtungszeiten hoch drehen müssen. Ob aus Zwang, oder aus „künstlerischer“ Freiheit.

3.) Spiele mit externen Lichtquellen

G63 externe Lichtquelle

Der Schriftzug der Mercedes G-Klasse stand bei diesem Foto im Mittelpunkt. Die Foto-Location war eine Tiefgarage und die Seitenlinie des G-Modells wird bereits mit externen Spots ausgeleuchtet. Damit der Schriftzug nicht völlig im Schatten untergeht, habe ich ihn mit einem LED-Spot angeleuchtet. Zusätzlich reflektiert die Chrom-Abdeckung des Ersatzrades die Lichtquelle und erzeugt einen zusätzlichen Reflex.  Das war mein erster Versuch mit „externen“ Lichtquellen. Einen LED-Akku-Spot bekommt man bei AMAZON für kleines Geld. Eine externe Blitz-Anlage mit genug Leistung ist dagegen deutlich teurer. Für den Anfänger und zum „spielen“ tut es so ein LED-Spot.

2.) Bring Bewegung in Deine Fotos

VLN 6 Std Manthey Porsche Nase oben

Das Foto vom „hüpfenden“ Manthey-Porsche während eines VLN-Rennens stammt aus der EOS600D. Die Blende stand auf F/8, die ISO bei 100 und die Belichtungszeit ist 1/125 Sekunde.

Häufig liest man, die Belichtungszeit soll das doppelte der Geschwindigkeit des bewegenden Objekts sein und die Blende irgendwo zwischen F/11 und F/16. Meine bisherige Erfahrung sagt nur: Nutze ein verdammt gutes Objektiv, stehe sicher, aber frei und drehe dich ruckfrei mit dem Objekt.

1.) Sei besonders erfinderisch und nicht faul!

Foto Top 10 Tipps

Für das perfekte Foto musst Du viel üben. Du musst neue Blickwinkel finden, neue Ideen entwickeln und Dir überlegen, was Dein Bild eigentlich aussagen soll? Das sind am Anfang alles sehr theoretische Fragen – aber mit jedem Tag und mit jedem Foto steigt Deine Erfahrung.
Zusammengefasst bedeutet das:

Üben, üben, üben und immer mal wieder bei Menschen über die Schultern schauen, die wirklich gute Fotos machen – meine Tipps sind:

[Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links, wenn Du darüber zu Amazon gelangst und dort den jeweiligen Artikel bestellst, kassiere ich eine Provision. Soviel zur Transparenz. Und nein, einen Blog kann man auf diese Art nicht finanzieren!]
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Gran Turismo, die erfolgreichste PlayStation-Marke aller Zeiten

Und Gott sprach: Es werde GT

Nein, für die Veröffentlichung von Gran Turismo (GT) für die PlayStation 1 (PSX) ging Sony kein Risiko ein. Nichts wurde dem Zufall überlassen und auch der Erfolg des Spiels von Tag 1 an, war alles andere als ein Zufall. Die wussten genau, was sie da an der Abschussrampe stehen hatten!

Gran Turismo (1) schlug ein wie Armageddon

Es war meine erste Anstellung mit festem Gehalt, und Spieleredakteur schien genau mein Ding. So warteten wir also im Frühjahr 1998 alle ungeduldig auf das Eintreffen eines Rezensionsexemplars für unser Spielemagazin (Ludo-X). Es gab keine Gold-Version, keine Vorab-Version, nichts. Und als Gran Turismo endlich eintraf – ein Tag nach Veröffentlichung in Deutschland – versammelten sich alle um den großen Fernseher. Das Spiel wurde eingelegt und der Vorspann verbreitete großes Kino.

(Link zu: Gran Turismo 1, Vorspann http://www.youtube.com/watch?v=KhGjqtkgpt4)

Vorab-Screenshots schraubten die Erwartungen in die Wolken aber was uns dann traf, wurde für mich erst wieder mit meinem ersten Blue-Ray Player erreicht: der Hammer! Es war die Hochzeit der ersten PlayStation. Die technisch bessere Konsole Nintendo 64 war kommerziell bereits abgehängt. Und Sony wollte mit seiner dritten Spielegeneration im vierten Jahr der PSX alles aus der Kiste rausholen. Denn die Sega Dreamcast (128 Bit) war bereits offiziell angekündigt. Titel wie „Need For Speed III“, „Spyro The Dragon“ oder „Tekken III“ übertrafen sich gegenseitig mit Spitzenbewertungen in den Medien. Doch Gran Turismo war auch bei uns der absolute Spitzenreiter.

Playstation Gran Turismo 2013-12-19 14_Fotor Norbert Nordbergh

(PDF meiner damaligen Spielerezension von GT)

Das Volk zufrieden stellen dagegen sehr

Gran Turismo 2 dürfte zu dem Zeitpunkt schon längst in der Entwicklung gewesen sein. Bei aller Brillanz von Grafik und Fahrphysik gab es dennoch viel zu verbessern. So gab es in Teil 2, der schon gar auf zwei Datenträger gepackt werden musste, wesentlich z. B. mehr europäische Automarken als nur Aston Martin und TVR.

Der Spielumfang vervielfachte sich genauso wie der Streckenumfang. Auch gab es zum ersten Mal einen Rallye-Modus. Das dürfte allerdings vor allem dem Erfolg von Codemaster’s „Colin McRae Rallye“ geschuldet gewesen sein.

Doch erhoben sich auch die ersten Stimmen, die sich über den angeblich mangelnden Fortschritt der Grafik beschwerten. Dabei war einfach nicht mehr in der PSX drin! Entsprechend sanken die Verkaufszahlen gegenüber dem ersten GT-Titel leicht. Und man darf nicht vergessen, dass Konsolenspiele auch damals schon so viel kosteten wie heute, nämlich ca. 100 DM.

Playstation Gran Turismo 2013-12-19 14_Fotor-03 Norbert Nordbergh

3 A-spec was? Egal, läuft!

Dann kam die PlayStation 2 – aber kein neues Gran Turismo. Das dauerte erst einmal wieder einige Monate. Die Entwicklung der PCs und die entsprechende Spielequalität sowie die großartige aber von  Sega leider beispiellos schlecht vertriebene Dreamcast hatten neue Maßstäbe gesetzt.

Der Markt für Rennspiele hatte sich dennoch in den Jahren von 1997 bis 2000 prächtig entwickelt. Die PSX verkaufte sich nach wie vor und der Spielebedarf war da. Auch die Autoindustrie entdeckte damals diesen Markt für sich. So schloss Porsche mit Sony einen Vertrag über ein Spiel, das ausschließlich den neuen Porsche Boxster beinhaltete. Dazu existiert seit dieser zeit ein Exklusivvertrag mit Electronic Arts, die seit 1994 mit der Spielereihe „Need For Speed“ unglaublich präsent und bis zu GT die Rennspielreferenzen stellten. Den Wechsel an der Spitze des Genres hat man bei Porsche übrigens bis heute ignoriert. Es ist die einzige große Automarke, die heute nicht in GT vertreten ist – bis auf Modelle des Tuners RUF. Weiterschlafen!

Sony’s Großangriff auf den gesamten Markt hieß „Gran Turismo 3 A-spec“. Das bedeutete damals ungeahnten Realismus in der Grafik. Sämtliche TV-Spots weltweit waren darauf ausgerichtet und kombinierten Ingame- mit echten Szenen. Die beeindruckende Grafik war der USP. Gran Turismo 3 A-spec verkaufte sich bis heute ca. 15 Millionen Mal und ist damit immer noch der erfolgreichste Teil.

 

Brotkrumen statt Spiele

Die Zeit um 2003 war schwierig für Gran Turismo. „Need For Speed“ hatte mit „Underground 2“ den Aussetzer des ersten Teils nochmal abgefangen und parallel zur beginnenden Spielfilmreihe „The Fast And The Furious“ erfolgreich auf Rennaction gesetzt.

Codemasters war inzwischen mit dem kontinuierlichen Erfolg der „Colin McRae“-Reihe und „DTM-Racer“ (vormals: „Touringcar Championship“) zu einem Riesen im Rennspielsegment geworden.

Um die voraussichtlichen fünf Jahre bis zu „Gran Turismo 4“ zu überbrücken, setzte Sony auf kleine Häppchen – und riskierte damit fast zu viel. Das Intermezzo „Gran Turismo 2002“ beinhaltete im Wesentlichen nur eine Handvoll Strecken sehr wenig Umfang und war auf Neuerscheinungen der Jahre 2001-2002 ausgerichtet. Das war keine Vollversion und brachte kaum Umsätze. Schlechter verkaufte sich nur noch das darauf folgende, ebenfalls nur halbe Spiel „Gran Turismo 4: Prologue“.

Dieses Mal waren die grafischen Weiterentwicklungen zwar deutlich erkennbar aber der Spiel- und Wagenumfang reduzierte sich noch weiter. Das fand entsprechend durchgängig einen schlechten Wiederhall in der Presse und bei vielen Fans. Zum Neueinstieg taugten beide Halb-Versionen nicht. Es gab ja kaum noch jemanden, der das Spiel nicht kannte oder GT 3 für noch weniger Geld online erwerben konnte.

Die Nordschleife, die Erlösung

2003 arbeitete ich bei der WIGE Media AG als Motorsportredakteur für die neue offizielle Website des 24h-Rennens auf dem Nürburgring. Das schloss die Betreuung eines entsprechenden Internetforums ein. Mein damaliger Chef und ich versuchten lange aber am Ende erfolgreich Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) mit der GT-Reihe als großen Sponsor an den Ring zu locken – und damit Microsoft mit der XBOX abzulösen. „Gran Turismo 4“ war für 2004 angekündigt.

Natürlich habe ich mich in dem Job auch u.a. von Sony mit Spielen zur Rezension bemustern lassen. Parallel hatte ich im Forum das Thema „Rennspiele“ eröffnet und wollte die verschiedenen Wünsche aller Spielefans einsammeln. Klar, Wunsch Nr. 1, 2, 3 und 4: Bitte endlich die Nordschleife in das neue GT bringen. Den Kurs gab’s zwar kurz zuvor schon auf „Project Gotham Racing“, allerdings musste man quasi erst das komplette Spiel durch gedaddelt haben, um ihn freizuschalten. Das war selbst für einen Nerd wie mich zu viel.

Nun schickten wir SCED (Sony Computer Entertainment Deutschland) hin und wieder Updates aus den Forumsbeiträgen. Doch man hielt sich bedeckt, sehr bedeckt, zu bedeckt. Und eines Tages im Sommer 2003 bekamen wir telefonisch gesteckt: Die Nordschleife kommt. So geheim wie möglich – anders als heute – scannte ein Team den Kurs bereits 1:1 ein. Aber an uns die Ansage: Klappe halten!

Um die Nürburg herum, brach die Spielehölle los

2004 wurde ich noch einmal für die Berichterstattung beim 24h-Rennen gebucht. Sony hatte es sich nicht nehmen lassen, als neuer Großsponsor Fahrsimulatoren aufstellen lassen, um die bereits fertiggestellte Nordschleife von Fans testen zu lassen. „Gran Turismo 4“ war zu dem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht.

So saß ich also als Motorsport-Presse-Nerd-GT-Junkie beim Team „Falken Nissan“ im Zelt und fuhr Runde um Runde zwischen Hatzenbach, Schwedenkreuz, Bergwerk, Karussell, Pflanzgarten und Döttinger Höhe bis zum Pupillenstillstand.

Als „Gran Turismo 4“ später veröffentlicht wurde, stellten sich die Verkaufserfolge wieder ein und Presse wie Fans zeigten sich verwöhnt. Die Spielehülle zierte weltweit übrigens ein extra Aufkleber mit der Silhouette der Nordschleife.

Technisch hatte man die Konsolenkonkurrenz wieder hinter sich gelassen. Allerdings stellte Sony’s hauseigene Serie „WRC Rallye“ ohnehin keine Gefahr dar. Electronic Arts hatte sich mittlerweile mit der Strategie: jedes Jahr ein Need For Speed-Spiel, und entsprechend immer schlechteren Produkten ins logische Bewertungs-Aus geschossen. Codemaster’s beendete aus für mich bis heute unerfindlichen Gründen nach „Race Driver DTM 3“ ersatzlos eine ebenso klasse wie erfolgreiche Reihe und das offizielle Formel1-Spiel hatte seit 1998 so viel an Reputation verloren, dass die Serie nicht mehr ernst genommen werden musste.

Sechs Jahre Warten und ein weiterer Prologue

„Gran Turismo 4“ hielt lange vor. Nebenher entwickelte sich auch der Zubehörmarkt immer schneller und Logitech brachte ein exklusives in Kooperation mit Sony entwickeltes Gran Turismo-Lenkrad raus, das als erstes eineinhalb Lenkumdrehungen pro Seite erlaubte.

Mittlerweile war es offiziell, dass ein Gran Turismo-Spiel auf jeden Fall fünf bis sechs Jahre Entwicklungszeit brauchte. Sony setzt bei seiner Konsolen-Entwicklung bisher traditionell vor allem anderen auf technische Verbesserungen. Die Gefahr: spielerischer Stillstand. Doch erstaunlicherweise hat alles, was beispielsweise Electronic Arts an neuen Elementen wie Polizei-Verfolgungsjagden, Open World-Möglichkeiten oder andere Spiele wie „Driver“ an neuen Akzenten setzten, Sony nie von seiner relativ konventionellen Spielestrategie abrücken lassen. Bei Gran Turismo fährt man Rennen und sammelt Autos. Auch wenn die Tuningeistellungen von Mal zu Mal ausgereifter und vielschichtiger wurden, an reinrassige Simulationen auf dem PC kam man nicht entfernt heran.

Dann erschien die neue PlayStation 3 (PS3) und schnell war klar, dass angesichts der Konkurrenz von Microsoft und der sehr erfolgreichen Nintendo Wii-Konsole keine Jahre mehr bis zu „Gran Turismo 5“ vergehen durften. Also setzte man bei Sony notgedrungen erneut auf das zuvor wenig erfolgreiche Konzept eines erneuten GT-Prologues.

Dabei kam den Japanern allerdings eine andere Entwicklung sehr gelegen. Denn nicht nur eine neue Konsole, sondern vor allem einmal eine neue Fernseh-Generation wurde zum Weihnachtsgeschäft 2007 einigermaßen bezahlbar. HD war das Zauberwort und Sony’s Blue-Ray Prinzip duellierte sich mit HD DVD von Hewlett Packard. Da war die erste Generation von PS3-Spielen auf Blue-Ray Basis ein gewichtiges Argument und ein neues „Gran Turismo“ sicher ein leckeres Sahnehäubchen.

Dieses Mal klappte es sogar mit dem Weihnachtsgeschäft. „Gran Turismo 5: Prologue“ erschien Ende 2007 und verzückte erneut mit einer für die damalige Konsolen-Welt phänomenalen 1080-Pixel Grafik. Microsoft brachte seinen Konkurrenzartikel „Forza Motorsport“ nie auf diese Auflösung. Die Strategie ging auf. Der neue Prologue-Titel verkaufte sich mit knapp 5,5 Millionen Exemplaren immerhin fast halb so gut wie das erfolgreiche „Gran Turismo 4“.

HD GT – die Entwicklung überholt sich selbst

Ich kann es mir auch als Fan nicht erklären, wieso die Wartezeit auf GT5 bis 2010 doch vergleichsweise ohne große Verärgerung bei Sony durchgestanden wurde. Vielleicht hatte man die lange Entwicklungszeit längst etabliert. Der 5er-Prologue war zwar auch wieder nur ein halbes Spiel aber dennoch beeindruckend und gelungen. Man stand durchaus erfolgreich in Konkurrenz zu „vollständigen“ Spielen und brauchte sich dabei wirklich nicht zu verstecken.

Mal abgesehen von diversen Prologue-Varianten und dem PSP Handheld-Intermezzo, bei dem die GT-Spielereihe allgemein enttäuschte, kam dann Ende 2010 endlich der lang ersehnte Release der Vollversion „Gran Turismo 5“. Längst war man auch mit Servern für das Onlinespielen von GT gut gerüstet und hatte mit verschiedenen Special Editions ordentlich Tamm-Tamm im Vorfeld gemacht.

Größer war, nach dem ersten Begeisterungssturm, die Bestürzung darüber, dass Sony auf den zweiten Blick erneut kein fertiges Spiel herausgebracht hatte! Der Umfang stimmte aber alleine die grafische Qualitätsunterscheidung zwischen Premium- und Standard-Modellen bei den Autos erregte einiges Unverständnis. Auch die Ankündigung, Ad-ons nach und nach online freizugeben – manche mit Kosten, manche nicht – beruhigte die Gemüter nicht vollends. Der Hintergrund für dieses seltsame Vorgehen war: Die Japaner kamen mit der Entwicklung der technischen Möglichkeiten mit dem Spiel zeitlich einfach nicht mehr mit.

Doch Sony wäre nicht Sony, wenn sie sogar daraus nicht wieder ein Geschäft gemacht hätten. Dazu muss man sagen, dass die Online-Server für Gran Turismo äußerst stabil liefen. Die technisch erstklassig umgesetzten Online-Rennen gegen Spieler aus aller Welt waren und sind einfach ein zusätzliches Salz in der Suppe.

Nun, wie angedeutet, machte aber Sony nochmal ein bisschen Kasse und brachte 2012 eine neue Version von „Gran Turismo 5“ auf den Markt, die alle bisherigen nur online verfügbaren, zusätzlichen Ad-ons direkt auf dem Datenträger vereinte. Und so Nerds wie ich kaufen sich natürlich auch diese Version.

Playstation Gran Turismo Syrakus (Nacht) Norbert Nordbergh

GT6 und das große Genörgel

Nein, ich kann nicht verstehen, wie etwa die 4players-Redaktion „Gran Turismo 6“ nur ein müdes „Befriedigend“ verleihen! Weniger aus der spiel-immanenten Begründung heraus, sondern mehr noch im Vergleich zur angeblich viel besseren PlayStation-Konkurrenz! („Grid 2“ = gut / „Need For Speed Most Wanted“ = gut). Das erscheint mir angesichts des Umfangs und vieler einzigartiger Features bei GT6 einfach als eine Frechheit.

(Link zum ausführlichen 4players-Testbericht): http://www.4players.de/4players.php/dispbericht/PlayStation3/Test/34746/79696/0/Gran_Turismo_6.html )

Im Gegensatz zu GT5 bietet GT6 auf fast allen echten Rennstrecken einen frei konfigurier- und kombinierbaren Wechsel aus Tageszeiten und Wetter. Der einzigartige Streckeneditor aus GT5 wird auch noch hinzukommen und das sicher ebenfalls erweitert. Wesentlich mehr Fahrzeuge haben jetzt Premium-Grafikqualität bei 1080 Pixeln. Schatten- und Rauchmodelle wurden komplett erneuert und stark verbessert.

Playstation Gran Turismo Goodwood Hillclimb Norbert Nordbergh

Der Spieleumfang ist zumindest gleich geblieben. Der Sound ist vielleicht immer noch nicht richtig super aber auch deutlich verbessert. Das fällt vor allem bei den Ami-Modellen mit V8- und V10-Motoren auf. Dass Mazdas Wankelmotoren klingen wie defekte Saftpressen, liegt am Original nicht an der Umsetzung in Gran Turismo. Auch die Umgebungsgrafik wurde deutlich verbessert, was am besten bei den Bäumen und auf waldreichen Strecken wie der Nordschleife erkennen kann. Eine Revolution kann man nicht erwarten aber eine Evolution ist es allemal.

Playstation Gran Turismo Silverstone Grand Prix Circuit Norbert Nordbergh

(Link zum direkten Grafikvergleich: https://www.youtube.com/watch?v=P_Q1Ra8CsBU)

Überhaupt hat man durch Hinzunahme neuer, echter Rennstrecken ein nach meiner Kenntnis und abseits des Formel1-Spiels, einen Streckenkatalog zusammen, der Fans die Tränen in die Augen treiben müsste: Monte Carlo, Circuit de Sarthe (Le Mans), Nürburgring + Nordschleife, Suzuka, Fuji Speedway, Motegi, Indianapolis, Daytona, Brands Hatch, Spa Francorchamps, Silverstone, Monza und selbstredend Bathurst etc.!

Playstation Gran Turismo Kart Space _ Norbert Nordbergh

Nicht zuletzt wurde die Fahrphysik gründlich überarbeitet. Und das hat sich erfreulicherweise sowohl nach „unten“ wie nach „oben“ ausgewirkt. Einsteiger scheinen es mir noch etwas einfacher zu haben, Fortgeschrittene sollten etwas mehr Herausforderung finden. Der aus meiner Sicht größte Kritikpunkt gilt der KI. Die künstlichen Gegner agieren aus Fortgeschrittenen-Sicht und angesichts der technischen Entwicklung auf anderen Ebenen immer noch sehr unausgewogen. Das ist ein Stand, der schon vor fast zehn Jahren bei „Gran Turismo 4“ nicht mehr uneingeschränkt akzeptabel war. Anfänger und Gelegenheitsspieler sollten das allerdings nur wenig bemerken bzw. es sollte ihnen nicht den Spielspaß nehmen. Ich kenne zudem bis heute kein Konsolen-Spiel, dass die KI-Gegner Problematik ansprechend gelöst hat.

Ja, die Verkaufszahlen für GT6 blieben in den ersten Wochen offensichtlich unter den Erwartungen. Aber speziell der Erfolg von „Gran Turismo 4“ hat gezeigt, dass die technisch anspruchsvolle Spielereihe auch innerhalb einer Konsolen-Generation nachzulegen vermag.
Aus meiner ganz persönlichen Sicht, bin ich hier auf den noch nicht erschienen Streckeneditor gespannt. Der hat mich in Teil 5 schon begeistert. Kein auch nur annähernd gleichwertiges Konkurrenzprodukt kann mit etwas Vergleichbarem aufwarten.

Playstation Gran Turismo Nürburgring V-Typ Norbert Nordbergh

Fazit: Spielerisch hat sich in den 15 Jahren GT kaum etwas verändert. Fahren und Sammeln. Die Urinstinkte des Auto liebenden Menschen werden angesprochen. Das ist wie beim Höhlenmenschen, der sich auf die Jagd nach dem Mammut begab. Den haben Höhlenmalerei-Kurse oder Fell-Klöppeln mit Gleichgesinnten wahrscheinlich auch nur sehr begrenzt begeistern können.

Playstation Gran Turismo Special Stage Route 5 Norbert Nordbergh

Gran Turismo bleibt die Referenz für Rennspiele auf Konsole – nicht nur auf PlayStation. Microsoft wird mit seiner Konkurrenz „Forza“ weiter gegenhalten. Immerhin haben sie das neue „Forza“ als erster der großen Hersteller auf eine Konsole der vierten Generation gebracht. Ich hoffe ja, noch zu meinen Lebzeiten  ein „Gran Turismo 7“ auf der PlayStation 4 zu erleben. Allerdings habe ich die Hoffnung, dass die Entwicklung von „Gran Turismo 7“ bereits parallel zu der des sechsten Teils begonnen wurde. Eine Wartezeit von nochmal fünf oder sechs Jahren, dürfte auch für Sony nur schwer zu überbrücken sein – außer die Japaner zaubern für GT6 nochmal online einen richtigen „Klopper“ aus dem Hut. Zuzutrauen ist es ihnen!

 

Ein "ausführlicher" Gast-Beitrag von:
Norbert „Nordbergh“ Diedrich
Alle Fotos / Screenshots stammen vom Gast-Autor!

 

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Technische Daten – Mercedes-Benz GL 350 BlueTec 4matic

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Mercedes-Benz GL350 BlueTEC 4matic
Markteinführung am: Modell seit April 2012 / Markteinführung 2006
Motortyp: Sechszylinder V-Motor 72° Bankwinkel, Aluminium-Kurbelgehäuse mit Graugussbuchsen. 24-Ventile. Ventiltrieb: Kette
Hubraum in ccm³: 2.987
max. Leistung bei min-1: 190 kW / 258 PS bei 3.600 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 620 Nm von 1.600 bis 2.400 U/min
Länge, Breite, Höhe, Radstand in mm: 5.120 x 1.934 x 1.850 – 3.075
Achsverschränkung:
Vorderer Böschungswinkel:
Hinterer Böschungswinkel: 26°
Leergewicht: 2.455 kg
Watt-Tiefe in mm: 800
Wendekreis: 12.4 m
Bremsen: VA: –, HA: —
Allradantrieb / System: Permanenter Allradantrieb 4matic
Getriebe: 7-Gang Wandlerautomatikgetriebe
Differentialsperren: elek. Traktionskontrolle
Tankvolumen 100 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 209 g/km
Abgasnorm EU 6
Effizienzklasse:
cW-Wert: 0,36
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts 8,9 l / 100km
Normverbrauch außerorts 7,5 l / 100km
Normverbrauch kombiniert 8,0  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 7,9 Sekunden
Basispreis: GL 350 BlueTEC ab 73.125,50 €  [inkl. MwSt.]
Garantie: 24 Monate
Stand 12/2013

Mercedes-Benz GL 350 01 Fahrbericht

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Fahrbericht Mercedes GL 350

Eine Ausfahrt in der Ferien-Villa.

Wer anstelle eines Golfbags lieber ganze Golf-Karts einlädt, der sollte sich den Mercedes GL einmal näher anschauen.  Der Schwabe ist eine fahrende Luxus-Immobilie. An der Stelle, an der man mit Leichtigkeit ganze Golf-Turniere austragen könnte, befinden sich zwei „Not-Sitze“ – gefaltet unter dem Ladeboden. „Not-Sitze?“ Was sich elektrisch aus dem Boden klappen lässt, bietet kaum weniger Platz und Komfort als die normale Rückbank anderer Fahrzeugklassen.

Der GL-Testwagen kam in "Diamant weiß Bright metallic".
Der GL-Testwagen kam in „Diamant weiß Bright metallic“.

Während man darüber nachdenkt, ob man wirklich so viele Freunde hat, um alle Sitzplätze des GL zu besetzen, schweifen die Gedanken ab und bleiben faul und träge auf dem offenporigen Holz des Armaturenträgers liegen. Hier liegen sie gut. Von außen wirkt der weiße Testwagen wie eine moderne Villa im Bauhaus-Stil, nur die riesigen 20″  Winterräder verwirren beim Anblick ein wenig. „Wo soll ich mein Klingelschild befestigen?“ – Gehört es links neben den „Außenspiegel“? Richtig. Außenspiegel. Was man allzu leichtfertig als Ferien-Domizil anerkennt, soll gar nicht still stehen – nein. Dank einer guten Handvoll Zylinder, genug Hubraum und einem Turbolader mit variabler Schaufel-Geometrie lässt sich der weiße Riese mit der Hilfe von fossilem Brennstoff auf eindrucksvolle Reisegeschwindigkeiten beschleunigen.

240 Kilometer die Stunde? Kein Problem. Der Diesel fließt dann nicht mehr  ganz flottenverbrauchskonform, aber die Haltung bleibt gewahrt. Dank Airmatic-Luftfahrwerk bügelt der GL auch unwirsche Frostaufbrüche in den Tiefen seiner Radaufhängung glatt. Hier verliert niemand seine Fassung. Der GL schiebt seinen mächtigen Bug durch den Fahrtwind. Und das macht er vorzüglich.

Mit 258 PS ist der „kleine“ Diesel die bescheidene Wahl unter den Motorisierungsmöglichkeiten. Als GL 500 wummert ein feiner Achtzylinder im Bug und als GL 63 wären sogar beeindruckende 557 PS in dieser Einraum-Wohnung möglich.

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Leistungsdaten:

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PS

258

GL 350
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Beschleunigung

7,9

Sekunden 0 auf 100 km/h

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Topspeed

220

km/h
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On-Roader

Mercedes bezeichnet den GL als Off-Roader. Ich habe mich nicht ins Gelände getraut. Nicht aus Angst vor einer Anzeige des Bauamts. Bei jedem Abstellen des Motors könnte man das Parkieren eines 7-Sitzers mit 10 m² Grundfläche als Siedlungsversuch falsch verstehen. Nein – mir war der GL zu schade für das Gelände. Im Innenraum wurde eine ganze Kuh-Herde zu Tobacco-braunem Leder verarbeitet. Der Himmel war in dezentes Schwarz gehüllt und der bereits angesprochene Armaturenträger durfte sich in braune, offenporige Esche hüllen.  Zudem fehlte das On&Offroad Paket (Wert 2.261 €). Hier würde man mit dem Drehschalter die unterschiedlichen Fahrprogramme für das Gelände wählen können. Mehr Bodenfreiheit, sperrbare Differentiale und ein entkoppelbarer Stabi wären zudem Teil des Paketes gewesen. Ich nutzte nur die „On-Road-Qualität“ des GL.

Mercedes-Benz GL 350 03 Fahrbericht

Absurd ist es schon. Verkauft wird er unter der Bezeichnung „Off-Roader“ – aber so ganz unter uns: Der GL gehört zu den besten Reisemobilen (on the Road, Baby!) die ich in diesem Jahr fahren durfte.

Mercedes-Benz GL 350 04 Fahrbericht

Anstelle des On&Offroad Paketes war der Testwagen mit dem aufpreisflichtigen Active Curve System ausgerüstet. Neben der Luftfederung gehören hier aktive Stabilisatoren zur Fahrwerksausstattung. Dieses System minimiert die Wankneigung des GL und das tut es unglaublich gut. Der GL lässt sich im „Sport-Modus“ behände durch Kurven zirkeln. Ich bin so frei und behaupte; „Nie war eine Eigentumswohnung in Kurven stabiler zu fahren!“

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Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

11.8

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Öko-Experte mit dem grünen Zeh

9.9

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Außendienstler mit Vollgas-Lust

14.7

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Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer

5.12 Meter lang. 1.85 Meter hoch.  Und mit einer – dem GL zu Ehre reichenden Ausstattung – 102.000 € teuer.  Das sind 30.000 € an Extras. Alternativ kann man natürlich auch einen Kleinwagen im Laderaum parken. Als Beiboot. Oder den bereits angesprochenen Golf-Caddy. Doch dann verpasst man die souveränen Multikontur-Sitze mit Memoryfunktion. Man würde auf die Sitzklimatisierung verzichten und auch auf beheizte  (oder gekühlte) Cup-Holder.  Und auf das klangstarke Harman-Kardon-Soundsystem.

Mercedes-Benz GL 350 05 Fahrbericht

Nein – da erscheint es deutlich sinnvoller, den GL-Laderaum leer zu lassen und die Ausstattungsliste dafür voll zu machen. Denn am Ende erhält man die S-Klasse unter den Geländewagen.

Und so bleibt nur eine Frage offen:

Das Klingelschild – wo bitte wird es denn nun montiert?

 

Punkte Wertung

zu den technischen daten

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Mercedes GL 350 BlueTEC 4matic – Bewertung

Diese drei Fragen müssen noch geklärt werden:

Was sagt der Nachbar?

Sie ziehen um? Oder ziehen Sie direkt in den GL ein? Bitte achten Sie beim parken darauf, nicht unsere Hof-Einfahrt zu zu stellen und – könnte ich auch mal fahren? 

Wie ist das Überhol-Prestige?

2.6 Tonnen Lebendgewicht machen bei Tempo 200 enorm Eindruck. Der GL logiert königlich auf der linken Spur der Autobahn.

Was hat mich besonders überrascht?

Auch in Stuttgart kann man die Gesetze der Physik nicht überlisten, doch die Handlichkeit, die man dem GL anerzogen hat, beeindruckt. Ist er erst einmal ein Fahrt, gehört der GL zur Klasse der „Left-Hand-Only-Cruiser“. 

Mercedes-Benz GL 350 07 Fahrbericht

Bewertung:

Komfort: 39 von 45 Punkte

  • Raumgefühl Mitfahrer: 10 von 10 Punkte.
  • Sitzposition Fahrer: 4 von 5 Punkte.
  • Klimatisierung: 5 von 5 Punkte.
  • Kofferraum u. Zuladung: 8 von 10 Punkte.
  • Fahrgeräusche innen: 5 von 5 Punkte.
  • Assistenzsysteme:  7 von 10 Punkte.

Fahrspaß: 25 von 40 Punkte

  • Landstraße: 6 von 10 Punkte.
  • Autobahn: 8 von 10 Punkte.
  • Stadt: 1 von 5 Punkte.
  • Überholprestige: 4 von 5 Punkte.
  • Beschleunigung: 3 von 5 Punkte.
  • V/max: 3 von 5 Punkte.

Kosten: 10 von 30 Punkte

  • Anschaffung: 2 von 10 Punkte.
  • Aufpreisliste: 3 von 5 Punkte.
  • Versicherung: 1 von 5 Punkte.
  • Garantiezeit: 1 von 5 Punkte.
  • Wertverlust: 3 von 5 Punkte.

Antrieb: 26 von 40 Punkte

  • Motor: 8 von 10 Punkte.
  • Getriebe: 6 von 10 Punkte.
  • Bremsen: 7 von 10 Punkte.
  • Sound innen: 2 von 5 Punkte.
  • Lenkgefühl: 3 von 5 Punkte.

Umwelt: 18 von 30 Punkte

  • Test-Verbrauch: 6 von 10 Punkte.
  • CO² nach Norm: 5 von 10 Punkte.
  • Außengeräusch: 7 von 10 Punkte.

Qualität: 14 von 15 Punkte

  • Spaltmaße außen: 5 von 5 Punkte
  • Haptik: 4 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 5 von 5 Punkte
Beurteilungs-Matrix

Mercedes-Benz GL 350 08 Fahrbericht

zu den technischen daten

 

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AMG – Hinter die Türen der Power-Manufaktur geschaut

Üblicherweise kostet die Eintrittskarten für einen Rundgang in den heiligen Hallen von AMG wenigstens 49.900 €. Und das auch erst, seit dem es bei der Performance-Manufaktur von Mercedes-Benz einen „Einsteiger“ in eben dieser Preisklasse gibt. Die A-Klasse als A 45 AMG ist seit der Präsentation in diesem Jahr, die Einstiegsdroge für den Leistungshungrigen Mercedes-Fan.

Willkommen bei AMG

Tuner wollen sie hier in Affalterbach, ein 20 Minuten östlich von Stuttgart, nicht genannt werden. Tuner verfeinern, Tuner schrauben an fertigen Produkten. Doch AMG ist seit 8 Jahren und damit 45 Jahre nach der Gründung durch Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher ein Teil der Mercedes-Benz Familie. Oder weniger poetisch, AMG gehört seit 2005 zum Daimler-Konzern.

Und so sehen sich den Power-Profis aus dem ländlichen Affalterbach selbst als „die Performance-Experten“ im Unternehmen. Und um den Unterschied zu einem Tuner zu verdeutlichen: Die Experten von AMG werden frühzeitig in die Entwicklung von neuen Modellen und Aggregaten eingebunden. Das Ergebnis dieser integrierten Entwicklung ist auch am neuen A45 AMG bestens abzulesen. 360 PS aus einen zwei Liter großen Vierzylinder-Turbomotor? Wo andere „Tuner“ nur Kennfelder manipulieren und dabei kurzzeitig mehr Leistung aus einem Triebwerk herausholen,  ist der Ansatz der AMG-Techniker ein anderer.  Man kann es als eine ganzheitliche Lösung verstehen. Ganzheitliches Leistungstraining für Automobile. Und eben weil man nicht erst am Ende eingreift, versteht sich AMG nicht als Tuner, sondern als Manufaktur.  Eine schwäbische Performance-Manufaktur, als Teil des Stuttgarter-Weltkonzerns.

Und die günstigste Eintrittskarte in die heiligen Hallen bekommt man, wenn man sich für einen der jungen Wilden von AMG entscheidet. Neben dem A45 AMG ist auch der CLA 45 AMG derzeit ein echter Verkaufsschlager.  Denn wer sich dafür entscheidet, seinen AMG in Affalterbach in Empfang zu nehmen, der darf auch hinter die Kulissen der Manufaktur schauen. Besonders beeindruckend, die Motorenfertigung.

One Man – one Engine

Ein Slogan mit Historie, doch längst arbeiten auch Frauen bei der Motorenfertigung in Affalterbach. Der Grundsatz der Verantwortung, einer einzelnen Person, für die Qualität des Endproduktes bleibt dennoch erhalten.  Jeder AMG trägt auf seinem, mit Öl durchfluteten Herzen, eine Plakette mit dem Namen des Mannes, oder eben der Frau, die für dieses Triebwerk einsteht. Dabei überlässt AMG nichts dem Zufall. Und das Gefühl, genau zu wissen, wer meinen Motor gebaut hat. So etwas bekommt man bei keinem anderen Hersteller der Welt. Es ist ein Versprechen das für Qualität steht.

Im zweiten Stock der Motorenfertigung in Affalterbach werden die Zwölfzylinder-Motoren gefertigt. Es ist relativ ruhig. Man spürt die Leidenschaft, aber auch die Konzentration mit der die Spezialisten an ihre Arbeit gehen. Auch wenn Menschen die Verantwortung für das Produkt tragen, AMG überlässt die Qualität nicht dem Zufall. Ein ausgeklügeltes Fertigungs-System mit EDV gestützter Kontrolle sorgt dafür, dass kein Motor mit halb angezogenen Schrauben aus der Halle geschoben wird.

Im Erdgeschoss ist das Treiben durchaus emsiger. Hier werden die V8 Triebwerke gefertigt. Neben den Saugmotoren die zuletzt in der C-Klasse (C63 AMG) zum Einsatz kamen und nun nur noch im SLK 55 AMG erhältlich sind, sind es vor allem die Bi-Turbo-Triebwerke der 63er Modelle. Vom E63, über den G63, dem GL63, dem ML63 bis hin zum S63. Das Achtzylinder-Triebwerk mit den zwei Turbos ist derzeit die AMG-Allzweckwaffe. Dank spielerisch mehr als 500 PS und Drehmomentwerten die Schiffsdiesel einschüchtern, ist dieser Motor in vielen Modellen im Einsatz. Und egal wo man ihn fährt – beim ersten Mal hinterlässt er den Fahrer gerne mit einem offenen Mund. Das Ergebnis von ungläubigen staunen.

AMG – Leistung aus Leidenschaft und Geschichte

Dabei begann alles viel früher – 1971 beim 24h-Rennen in Spa stand eine S-Klasse der Baureihe W108 in der Startaufstellung. In rot. Mit einer paar Sponsoren-Aufklebern, aber viel wichtiger, mit einem 6.3 Liter V8 Motor der damals von den AMG-Gründern aufgebaut wurde.

Die S-Klasse war damals bereits der Inbegriff des luxuriösen Automobils – nach den 24h in Spa, war man auch noch sensationeller Zweiter. Und das bei einem Langstrecken-Klassiker.  Heute sieht man dieses Jahr und vor allem, dieses Rennen, als Geburtsstunde von AMG.

Neben dem motorsportlichen Engagement ist man in Affalterbach für die Wünsche zuständig, die das Werk beim Kauf eines neuen Mercedes nicht umsetzen kann. Mintgrünes Leder im Innenraum? Kein Problem. AMG versteht sich nicht als Richter des „guten Geschmackes“ seiner Kunden, sondern erfüllt Kundenwünsche auf dem Niveau der gewohnten Mercedes-Qualität.

Und das nun seit über 40 Jahren!

 

 Fotos aus Affalterbach:

AMG Manufaktur 01 Besuch 2013 AMG Manufaktur 02 Besuch 2013 AMG Manufaktur 03 Besuch 2013 AMG Manufaktur 04 Besuch 2013 AMG Manufaktur 05 Besuch 2013 AMG Manufaktur 06 Besuch 2013 AMG Manufaktur 07 Besuch 2013 AMG Manufaktur 08 Besuch 2013 AMG Manufaktur 09 Besuch 2013 AMG Manufaktur 10 Besuch 2013 AMG Manufaktur 11 Besuch 2013 AMG Manufaktur 12 Besuch 2013 AMG Manufaktur 13 Besuch 2013 AMG Manufaktur 14 Besuch 2013 AMG Manufaktur 15 Besuch 2013 AMG Manufaktur 16 Besuch 2013 AMG Manufaktur 17 Besuch 2013

Alle Fotos: Dirk Weyhenmeyer / im Auftrag von Mercedes-Benz

Der Besuch bei AMG war Teil einer Mercedes-Benz Socialmedia Aktion und ich war nicht alleine vor Ort. Weitere Berichte hierüber auf der HuffPo (von Johannes Lenz) und von Don in seinem Blog. Mario von Autoaid war auch vor Ort. (tbc..)

Und wie fährt sich denn nun, so ein AMG?

Das kannst du hier nachlesen:

Mercedes-Benz 07 CLS 63 AMG Shooting Brake

 

Aktuelle Suchanfragen:

SAVE THE RING – Der Widerstand hat ein Gesicht bekommen!

Zugegeben: Ich habe mich lange Zeit nicht besonders damit beschäftigt. Es wird schon alles gut gehen. Es ging noch immer alles gut. Ja, die Landesregierung von „was auch immer“ (ich komme aus Bayern, gibt es andere Bundesländer? – Wenn ja, wie viele?) hat sich da oben ein Mausoleum geschaffen. Aber mich interessiert doch nur der Ring. Die Rennen dort. Die Rennfahrzeuge, die Akteure und meine Freizeit die ich dort verbringe.

Mittlerweile auch mehr als nur die Freizeit. 2013 war ich zum ersten Mal für ein ganzes Jahr bei der VLN akkreditiert und mit Mike habe ich einen „alten Bekannten“, der mir immer mal wieder „Geschichten“ von diesem „Nürburgring-Skandal“ erzählt hat. Gut, dachte ich mir. Es wird schon alles gut gehen! Sollen die den Ring halt verkaufen. Dachte ich mir. Was soll schon passieren? Man wird mir schon nicht den Spaß verderben. Oder?  Wenn das alles so dramatisch wäre, dann würde sich doch ein zünftiger Widerstand formieren. Menschen würden protestieren, Stimmen laut erheben, es gäbe einen – der würde das dann schon in die Hand nehmen.

Nun – ich hatte mich böse getäuscht. So richtig hilfreich bei der Aufarbeitung des gesamten Skandals waren mir die Aufzeichnungen von Wilhelm Hahne auf motor-kritik.de. Wilhelm Hahne entstammt einer Rennfahrer-Familie und ist ein echter Motor-Journalist. So echt, dass ich Menschen kenne, die ihn als „Nest-Beschmutzer“ bezeichnen. Das macht mich natürlich richtig neugierig. Die Motor-Industrie ist oftmals ein echter Sumpf, sollte es einen geben der sich davon nicht unterkriegen lässt? Einen der die Wahrheit sagt, auch wenn PR-Abteilungen und Öffentlichkeitsarbeit darauf hin beleidigt die Türen schließen? Sowas imponiert mir.  Und so habe ich mir, nach und nach, denn der Hahne hat schon extrem viel zum Nürburgring-Skandal geschrieben, die Artikel von ihm durchgelesen. Und ich war schockiert.

Nicht über das was passiert ist. Das ist nur übliches Politiker-Geklüngel. Befriedigte Profil-Neurosen von Ministerpräsidenten und das übliche – völlig realitätsferne Verhalten von Nicht-Motorsport-Freaks. Ganzjahres-Destination hin oder her – was da an Geld in Beton verwandelt wurde, wunderte mich nicht. Das Stahl zu einer Achterbahn gebogen wurde, darauf aber nie viel mehr als ein RTL-F1 Kommentator los war, auch nicht.

Nein – ich war schockiert darüber, dass es wirklich keinen organisierten Widerstand gibt.

Es gibt viele kleine Gruppen. Es gibt Meinungen, viele Deckungsgleiche. Aber wann immer sich der „Mob“ zum Widerstand formiert, bedarf es einem, der die Führung übernimmt. Es bedarf einer Orga. Es bedarf aber vor allem „einem Namen“ der dem Widerstand ein Gesicht verleiht. Und obwohl bei jedem VLN-Lauf von vielen „Profis“ der Kopf geschüttelt wurde, über das, was hier geschah und derzeit geschieht – hatte keiner der Betroffenen den Mut aufzustehen.

save the ring gegen den verkauf

Das hat jetzt ein Ende. Der  Widerstand bekam ein Gesicht, endlich wird ein organisierter Widerstand gegen den Verkauf des Nürburgrings sichtbar!

Sabine Schmitz und Christian Menzel riefen zur Demonstration!

Und nachdem auf Facebook über 2.000 Zusagen vorlagen, war ich gespannt, wie voll das Brünnchen werden würde. An einem Samstag drei Tage vor Weihnachten. Fröstelnde Temperaturen kurz über und unter Null, wie immer in der Eifel. Und ich war überrascht. Am Ende waren es vermutlich über 2.000 Menschen die dem Aufruf in die Eifel gefolgt sind. Es scheint als hätten Sabine Schmitz und Christian Menzel die Schleusen geöffnet.

Christian Menzel lud insgesamt 102 Vertreter aus der Politik ein. Darunter auch die aktuelle Minister-Präsidentin. Und Bürgermeister der betroffenen Gemeinden. Im Prinzip lud er alle Beteiligten ein, zum Gespräch in die Eifel. Doch wirklich Mut hatten nur vier Vertreter der Politik. Die Namen habe ich mir nicht gemerkt, denn ich habe keine Hoffnung, dass einer der Politiker die sich vor Ort getraut haben, wirklich etwas bewirken kann. Die großen Entscheidungen werden woanders getroffen.

Wichtig war etwas ganz anderes:

Der Widerstand gegen den Verkauf des Kölner Doms Nürburgringes muss endlich organisiert werden und benötigt ein Gesicht. Oder zwei. Oder drei Gesichter. Und das müssen Menschen aus der Szene sein. Menschen die mit ihren Fans eine ganze Region retten können! 

Mein Dank gilt daher ganz herzlich den Organisatoren der Demo – voran Christian Menzel und Sabine Schmitz, aber auch dem nimmermüden Otto Flimm und dem Wortkämpfer Hahne. Aber endlich sind auch andere Aktive aus der Szene tätig geworden: Dirk Adorf, Tim Schrick, Harald Grohs, Olaf Manthey, Jürgen Krumbach und Klaus Abbelen.  Es wurde verdammt noch einmal Zeit! 

Die Demo heute vor Ort hat gezeigt: Es ist egal wie spät es ist – ob 5 vor 12, oder 15 nach 12 – die Politik kann mit dem Thema „Nürburgring“ nicht so weiter machen wie bisher und ich hoffe, die Initiative von Christian Menzel wird jetzt Fahrt aufnehmen und weitere Aktive des Motorsports erinnern sich an das kleine Säckle zwischen den großen Zehen und zeigen endlich EIER und mobilisieren ihre Fans, ihre Region und GANZ WICHTIG: die von ihnen gewählten Volkes-Vertreter!

SAVE THE RING!

Derzeit schneide ich den Film von der Demo, der kommt auf Youtube. Die Artikel von Mike und was sonst noch so kommen mag, werde ich hier verlinken..

Mercedes, bessere Reflexe als eine Mieze-Katze

Da gab es zuerst diesen Spot. Mercedes demonstrierte mit der Hilfe der Hühnchen-Kopf-Reaktionen, was ein gutes Fahrwerk ausmacht. Nicht realistisch, aber komisch und eine vernünftige Erklärung für „Magic Body Control„.

Und dann kam diese Reaktion von Jaguar (USA) – eine astreine Parodie, perfekt, lustig.

Und es war abzusehen – Mercedes Deutschland antwortet mit einer Anzeige: (Update: Es ist keine offizielle Anzeige von MB Deutschland, sondern ein „Social Post“)
Mercedes-Jaguar Werbespot battle

Ich bin auf die Antwort von Jaguar gespannt! 😉

HONDA Jazz Hybrid im ersten Fahrbericht.

Der HONDA JAZZ – bekannt von vielen Supermarkt-Parkplätzen in der Vorstadt und auch oft vor den örtlichen Kindergärten gesehen, kommt nun in einer neuen Variante:  Dem Hybriden.

In dieser  neuen Variante – dem „HONDA JAZZ HYBRID“  wird  (ähnlich wie der bereits vor einiger Zeit von uns gefahrene HONDA CR-Z)  nun  auch in dieser Variante der 1.3l 4 Zylinder VTEC Motor mit einem 14PS starken Elektromotor kombiniert.   Was ich in der Verbindung mit dem sportlichen CR-Z  noch als magere Motorisierung  bezeichnet habe, trifft im Umfeld des wesentlich praktischeren, weil vielseitigeren,  HONDA JAZZ auf eine stufenlose Automatik anstelle eines Schaltgetriebes und wird mit deren Hilfe zu einer 99%ig sinnvollen Lösung.

Natürlich sind der  HONDA CR-Z und  der HONDA Jazz nicht für die gleichen Aufgaben gebaut worden. Der CR-Z ist anders als der JAZZ nur als Hybrid auf dem Markt und somit ein kleines, handliches und durchaus noch sportliches Coupé für Singles und Ehepaare ohne Kinder –  aber eben mit einem grünen Gewissen. Der JAZZ  (in den USA und Asien unter dem Namen Fit am Markt) ist an sich kein neues Auto. Ganz im Gegenteil. Der HONDA JAZZ kam bereits 2002 auf den dt. Markt. An dieser Stelle hilft der schnelle Blick in die Online-KFZ-Börse und man stellt fest, im Vergleich zu den üblichen Verdächtigen überzeugt der JAZZ mit erfreulicher Wertstabilität.

Und wer damals in den ersten Tests sehr überzeugt vom praktischen Japaner war, ist eine Truppe der ich das nicht zugetraut hätte 🙂 – Die Jungs von TopGear. (klick,  klick,  klick – aber erst hier fertig lesen!!) 🙂

Doch zurück zum aktuellen  HONDA Jazz in der von uns gefahrenen Version als HYBRID.

Können Sie sich so einen Hybriden JAZZ als Taxi vorstellen?

Nein? Konnte ich mir zuerst auch nicht.

>> Nachtrag | Der HONDA JAZZ Hybrid wurde zum „Taxi des Jahres 2011“  gekürt.

Denkt man jedoch an die vollen Innenstädte und den Wunsch vieler Taxifahrer an die Flexibilität der Droschke, so wird schnell klar: „Wirtschaftlich und Flexibel muß die Fuhre sein und das paßt.“ Der JAZZ bietet den in der 2.ten Reihe eingestiegenen Mitfahrern weit öffnende Türen (fast im 90° Winkel) und eine – gegenüber vielen klassischen Limousinen- erhöhte Sitzposition.  Damit wird der HONDA Jazz vom „Taxi Mama“ zum alltagstauglichen Transport-Profi.  Mit seinen bis zu 1.320 Liter Kofferaumvolumen  und der Möglichkeit aus Rücksitzbank und Beifahrersitz eine nahezu ebene Durchreiche bis zum Armaturenbrett zu gestalten, wird der neue HONDA JAZZ zum besten Freund – nicht nur wenn der nächste Besuch im schwedischen Möbelhaus ansteht.

Fast 90° Öffnungswinkel

Die stufenlose Automatik ist noch immer die vermutlich dämlichste Lösung wenn man eine Automatik in ein Auto verbaut, aber in der Kombination mit einem Drehmomentstarken Elektromotor wird das unter starker Last nervige aufheulen des Motors auf ein Minimum reduziert. Gerade im bevorzugten Umfeld des Jazz Hybrid, der Stadt, überwiegen somit die Vorzüge einer Automatik – selbst in der stufenlosen Form.

Wie beurteile ich nun persönlich den variablen Japaner?

Äußerlichkeiten:

Sind wir ehrlich, Emotionen wecken kann diese Form nicht. Auch der Instinkt hier ein kleines zartes Pflänzchen zu schützen und vor den Widrigkeiten des täglichen Straßenverkehrs zu bewahren, schlief beim Anblick des im ausgefallenen grün lackierten Japaners, friedlich vor sich hin.  Aber zum ehrlich sein gehört auch zu bemerken das es keine Punkte am Fahrzeugdesign gibt, die derart störend sind, dass man mit ungläubigen Blick daran hängenbleibt.  Sagen wir es so: Der HONDA JAZZ ist gefällig designed. Und gerade in der HYBRID Version mit dem abgeänderten Kühlergrill muß man ihn nicht vor den Nachbarn verstecken.

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Fahrbericht Corvette Cabrio C6

Ich hatte heute (wir schreiben das Jahr 2006), das Vergnügen eine Corvette C6 über 300km zu bewegen.

[Ich entschuldige mich vorab,
300km sind eigentlich nicht fair
gegenüber einem Außenseiter,
aber mehr war damals nicht möglich.]

Zum Fahrzeug:
Corvette C6 Cabrio, Automatik,  2005er Modell.
6l V8 – 404PS und eine Menge Gadgets on Board.

Nun das Schlimmste vorneweg:  Dieses Automatikgetriebe. Eine US – amerikanische Katastrophe. Im Normalmodus vermutlich Gewerkschaftsmitglied und im Sportmodus komplett auf LSD.

Ich hoffe, es liegt nur daran, dass es noch das alte Modell ist.
Die 2006er Modelle  werden jetzt mit einer 6-Gang Automatik ausgeliefert, das von mir gefahrene Modell hatte jedoch eine völlig unbrauchbare 4-Gang Automatik.

Und das, obwohl ich wirklich ein Fan von Automatikgetrieben bin. Was aber diese 4-Gang Box praktiziert hatte, war einfach gruselig. Die Schaltvorgänge unter Last  viel zu hart und zu nervös. Ist man einigermaßen flott unterwegs ist, verdarb die Box durch ständiges Hoch- und Runterschalten auch in unpassenden Augenblicken den Charakter des ganzen Autos.

Innenraum:
Noch mehr Kritik: Was man hier an billigem Plastik geboten bekommt, muss echt erwähnt werden. (Wurde eigentlich Lada von Chevrolet gekauft?) Und dann auch noch schlecht verarbeitet. (Oder sind die Daewoo-Mechaniker im Austausch am US-Fließband?)
Links in der Tür klappert das Lautsprechergitter, in der Mitte die Mittelkonsole und rechts das Handschuhfach.

Verarbeitung allgemein:
Spaltmaß-Fetischisten sollten sich ein anderes Spielzeug suchen.
(Manche Spaltmaße sind so groß, dass man U-Boote darin versenken kann !)

Spielzeug ist dann auch das Thema:
Der Motor. Geil.
Super Elastizität. Drehfreude. Drehmoment. Schöner satter Klang.
Perfekt.

Die Faszination Corvette geht eindeutig vom Motor aus.
6l auf 8 Zylinder verteilt  sind defintiv eine feine Sache.

Dieser wunderbare simple Motor versöhnt mit allem, was man sonst an der Vette aussetzen könnte.  Die ersten Kilometer freut man sich auf jede Stop-and-Go Phase, nur damit das Brabbeln des Motors ungestört die Gehörgänge verwöhnen kann.

Super nervig:
*Piep* Egal was man im Bordcomputer oder in der Mittelkonsole drückt, jeder Schalter wird mit einem *piep* bestätigt.
(Es könnte natürlich sein, dass die Bedienelemente ständig fluchen, weil sie in so übles Plastik gezwängt wurden. Und da Amerika zwar ein freies Land tapferer Männer ist, aber nicht öffentlich geflucht werden darf – daher das Piepen?)

Mehr spielen:
Staus können nicht nur wegen dem schönen sonoren Leerlaufklang des Achtzylinders Spaß machen, nein auch der Spieltrieb wird perfekt befriedigt. Egal, ob HUD einstellen, Reifendruck abrufen  oder das Verdeck auf- und zu machen. Es gibt eine Menge Knöpfe und viel zu entdecken.

Fahrverhalten:
Für Starrachse und Blattfedern:  Beeindruckend!
Die Corvette baut sehr viel Vertrauen auf und bleibt stets klar in ihren Reaktionen. Sie steht natürlich auch nicht auf Mofa-Reifen, sondern hat die Gummis von der Breite eines wohlgenährten Elefantenhintern. Damit ist die rote Vette naturgemäß auf holperigen Straßen nervös, aber dafür umso ruhiger und stabiler, je glatter die Teerbahn ist.
Die Bremsen sind absolut ausreichend, nur ein leichtes Quieken ist zeitweise zu vernehmen. Ob das davon kam, dass die Vette länger stand oder ich zu zimperlich war, das kann ich so heute nicht feststellen.

Kommen wir zu den wichtigsten Alltagstest’s für ein US-Car:
Die Durchfahrt im McDrive gelingt auf Anhieb, die Corvette ist breit, aber übersichtlich. Die Lenkung im Stand auch für 16-jährige zu bedienen.
Negativ: Die Cupholder fassen maximal „eine große Cola“ – keine Supersize-Becher. Aber eventuell gibt es in Amiland andere Cupholder.
Stellt man das Fahrwerk anschließend auf Komfort, sollte man jedoch keine Burger während der Fahrt essen. Das Geschaukel treibt auch den letzten Ketchup-Rest auf die Hose.
(Die verstellbaren Dämpfer kann man sich also getrost sparen!) Auch als Cabrio ist und bleibt die Corvette eher ein Cruiser – übertriebene Sänfte erwartet deswegen trotzdem niemand.

Die BOSE-Soundanlage überzeugt mit fetten Bässen und kräftigen Höhen, auch Lieder, die nicht von Elvis Presley oder den FatBoys stammen, werden anstandslos vom CD-Player abgespielt.

Kofferaum:
Angeblich vorhanden. Ich hab nur eine Ablage für Jacken gefunden.

Mein Fazit:
Geiler Motor.
Gruselige Verarbeitung.
Übles 4-Gang Getriebe.
70.000€ – nicht wert … leider…

Preise für Nissan GT-R und GT-R NISMO

Auf der Tokyo-Motorshow hatte Nissan die Tücher vom Modelljahr 2014 des Nissan Gt-R gezogen und im gleichen Schritt die NISMO-Version des GT-R präsentiert. Der 600 PS starke ÜBer-GT-R brachte zu seiner Premiere auch besonders gute Neuigkeiten mit. War er doch einige Wochen zuvor, auf der berühmten Nürburgring Nordschleife, in neuem Rekord-Tempo unterwegs gewesen. Nicht so schnell wie die Sub-Seven-Boliden a la Porsche 918 und McLaren P1 – aber dafür auch deutlich günstiger in der Anschaffung.

Godzilla hat ein Preisschild bekommen

Nissan Nismo 2014 01 600 PS Nurburgrng

Während Nissan derzeit heftig daran arbeitet, auf dem Europäischen Markt zur erfolgreichsten Asiatischen Marke zu werden, bekam der GT-R des Modelljahres 2014 ein erneut selbstbewussteres Preisschild verpasst. Doch auch mit 96.400 € bleibt der GT-R ein Sonderangebot in der Liga der Extrem-Sportler. 520 PS kosten bei den Premium-Sportlern aus Stuttgart zum Beispiel als Porsche 911 Turbo bereits knapp 150.000 € und als 560 PS starker Turbo S sind sogar 192.256 € fällig.

Der Heckflügel des 600 PS NISMO GT-R aus Sichtcarbon.Doch Nissan hat dem GT-R nicht nur das Preisschild zurecht gerückt, sondern auch einen „noch sportlicheren“ Sparings-Partner zur Seite gestellt. Der 600 PS starke NISMO GT-R kommt auf 149.900 €. Damit lässt sich dann – genügend Talent hinter dem Lenkrad vorausgesetzt, die Nordschleife in 7:08,679 Minuten umrunden. Auch wenn 149.900 € weit entfernt vom Schnäppchenpreis der ersten Nissan GT-R Generation sind, die ersten Modelle standen damals für 81.800 € im Showroom, in dieser Preisliga ist der GT-R der schnellste Ringbolide!

NISMO steht für Nissan Motorsport und im Jahr 2013 begann die NISMO-Geschichte in Deutschland mit dem Juke Nismo und dem 370Z Nismo.

 

 

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Galerie: Mercedes-Benz W205 – Die neue C-Klasse

Im aktuellen C-Klasse-Spezial zur Präsentation der neuen Mercedes C-Klasse waren bereits eine Menge Fotos enthalten. Bislang waren alle Fotos zur neuen C-Klasse von mir, nun folgt die Galerie mit den Hersteller-Fotos.

Die neue C-Klasse gehört ganz klar zu den Highlights des kommenden Jahres. In Detroit auf der NAIAS werde ich die C-Klasse noch einmal live sehen – aber nicht fahren können. Aber im ersten Quartal 2014 ist es soweit, die C-Klasse wird sich der Testfahrt stellen. Dann wird sich zeigen, ob sie nur gut aussieht – oder auch gut fährt.

 

Aktuelle Suchanfragen:

ABT präsentiert einen teuflischen RS7

Bei einer Leistung von 560 PS im Serientrimm, war Leistungsmangel nicht wirklich ein Problem des Audi RS7. Doch der Allgäuer Audi-Spezialist hat sich dennoch am sündig schönen Audi Fastback betätigt. Herausgekommen sind 666 teuflische PS.

ABT RS7

„Das Kennzeichen unseres Fotofahrzeugs verrät bereits, dass in dem viertürigen Coupé mindestens 666 teuflische PS beziehungsweise 490 kW stecken“, erläutert Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt: „Das ist deutlich mehr als die gewiss nicht kleinliche Serienleistung von 560 PS oder 412 kW.“ Im Rahmen dieses ABT Power „New Generation“ genannten Upgrades klettert zudem das Drehmoment von 700 auf 830 Nm, die neue Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch abgeregelte 300 km/h.

Noch eine Nummer heftiger geht die ABT POWER S Variante zu Werk. 700 PS, 880 Nm Drehmoment und eine VMax von 320 km/h stehen am Ende im Datenblatt.

Im Allgäu feiert man große Ereignisse traditionell mit wuchtiger Blasmusik, wobei der ABT RS7
gleich selbst ein erstklassiges Instrument mitbringt: die optionale Schalldämpferanlage aus
Edelstahl, exklusiv erhältlich in Verbindung mit der Leistungssteigerung auf 700 PS. So wird der
Alltag ganz schnell zum Festtag.

Der souveräne Sound passt zum souveränen Look des Viertürers, den ABT Spurverbreiterungen sowie sportliche Leichtmetallräder komplettieren. Die ER-C mit „Silverbullet-Optik“ ist in 20 Zoll, die DR im coolen Farbton Gunmetal sogar in 21 Zoll lieferbar. Auf Wunsch gibt es beide bei ABT auch als attraktive Komplettradsätze inklusive passender Hochleistungsreifen. So lassen sich selbst 700 Pferde im Audi RS7 ganz souverän beherrschen.

Fotos: Hersteller

Motor-Talk bringt den ultimativen Kaufberater

Motor-Talk.de ist Deutschlands größte Auto-Community. Davon kann man halten was man will. Ich selbst treibe mich in diesen Foren nicht mehr rum. Zu häufig trifft man auf Marken-Fetischisten, so genannte treue Fans einer Automobil-Marke, oder auch nur eines Modells. Diskutieren macht da keinen Spaß. Aber – es gibt Millionen andere deutsche Autofreaks, die treiben sich jeden Tag auf Motor-Talk herum. Viel wichtiger aber, was die letzten zwei Jahre auf Motor-Talk passiert ist. Aus einer Motor-Community wurde ganz „nebenbei“ ein sehr respektable Auto-News und Magazine-Webseite.

Motor-Talk – die machen was!

Und neben einer sehr respektablen Motor-Redaktion, hat das Team rund um die Gründer von Motor-Talk, Tom Kedor und Bert Schulzki, sowie der Chef-Redakteur Timo Friedmann, nun auch noch einen stylischen Autokauf-Berater entwickelt und heute gestartet:

Motor-Talk präsentiert, der MOTORAGENT.de

Motoragent

Der MotorAgent fragt nach Deinen Auto-Wünschen und findet die Modelle, die am besten zu Deinen Vorstellungen passen. Du erhältst Vorschläge für infrage kommende Autos und konkrete Angebote zu Neu- und/oder Gebrauchtwagen.

Zitat von der Webseite

 

Mit der Hilfe von mobile.de und spritmonitor.de hat Motor-Talk einen eleganten Kaufberater auf den Weg gebracht.  Mit der Hilfe von 10 Punkten, darunter die Anzahl der Sitzplätze, dem Alter, der Laufleistung, der Antriebsart oder eben auch so sinnvollen Fragen, wie nach dem Streckenprofil, findet der Motor-Agent derzeit unter 1.249 hinterlegten Modellen genau das Auto, dass für den Käufer interessant erscheint. Auf Basis von harten Fakten.

Was der MOTORAGENT nicht kann, ist das emotionale Thema behandeln. Geschmack beurteilen oder Autos nach dem Style aussuchen. Aber das wird vermutlich so schnell keine künstliche Intelligenz bieten können.

Aufgrund der Zusammenarbeit mit mobile.de, kann der Motor-Agent jedoch nicht nur Neuwagen auswählen, eine Budget-Frage klärt recht schnell, ob der eigene Fahrzeugwunsch nicht im Showroom des Neuwagen-Händlers endet, sondern eher in der Second-Hand-Ecke.

Mein Fahrzeug wäre laut „Agenten“ im übrigen ein:  Mitsubishi Outlander. Oder ein Fiat Doblo. Nun, da scheint noch Optimierungsbedarf 😉

Der Motor-Agent ist ein guter Anfang, soviel steht fest.

 

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Jaguar nimmt den Chicken-Spot von Mercedes aufs Korn

Wir kennen alle den erfolgreichen Mercedes-Benz Spot. Ein Huhn wird in den Händen gehalten und leicht geneigt. Mal nach links, mal nach rechts. Doch der Kopf des Huhns bleibt immer in der Waagrechten. Ein schönes Bild um die Wirkung von Magic Body Control zu erklären. Fahrkomfort, made by Mercedes-Benz.

Jaguar USA nimmt nun genau diesen Spot aufs Korn. Jaguar – die Wildkatze also und ein Huhn? Na – wie wird das wohl enden?

Magic Body Control vs. #GoodToBeBad

#goodtobebad

BMW Active Tourer Völlig enttarnt erwischt! BMW 2er

Nicht mehr ganz exklusiv – aber hier die ersten Bilder des ganz neuen BMW 2er Active Tourer.

BMW kopiert die B-Klasse

Der frontangetriebene MPV kommt 2014 als 5- und 7-Sitzer auf den Markt und wir haben den 5-Sitzer schon jetzt ungetarnt bei den ersten Werbeaufnahmen erwischt. Die Prototypen der Serienversion hatten bis heute nie an Tarnung verloren und jetzt erwischen wir den neuen Active Tourer gleich ungetarnt. Der kleine Konkurrent zur Mercedes Benz B-Klasse wird nicht wie zuerst vermutet BMW 1er GT, sonder BMW 2er Active Tourer heißen. Das hier umgetarnte Modell ist ein BMW 225i Active Tourer. Insgesamt ist die Serienversion im Design sehr nah an das Active Tourer Concept angelehnt und zeigt nur kleine Unterschiede in der vorderen Stoßstange, den Scheinwerfern, den Seitenspiegeln und dem Design der Hecklampen. Ebenfalls sehr gut zu erkennen ist das große Panorama-Schiebedach. In Sachen Design und Größe dieses neuen 2er Active Tourer bietet BMW ab 2014 eine Kopie der Mercedes Benz B-Klasse an.

 

bildquelle sbaldauf sb medien

 

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Meine neue C-Klasse – W205 – Wunschkonfiguration

Heute erst frisch vorgestellt.  Der Baby-Benz der keiner mehr sein will. Oder wie man schon vor Wochen titelten: Die kleine S-Klasse.

Wie auch immer man es sehen mag, mir hat die neue C-Klasse auf Anhieb gefallen. Ich mag die neue Formensprache und ich mag auch die Idee, die C-Klasse nun sportlicher als bislang zu positionieren. Manch einer der Mercedes-Techniker sprach bereits davon, die neue C-Klasse wäre nun der bessere Dreier BMW. Nun, das wird sich auf der Fahrpräsentation zeigen müssen. Bis dahin ist es jedoch noch ein wenig hin. Zeit sich mit dem Konfigurator auf der Homepage von Mercedes-Benz zu beschäftigen.

Spielen wir doch mal durch, wie die eigene C-Klasse sein sollte:

Wunschkonfiguration Mercedes-Benz C-Klasse [W205]

Zuerst einmal der Motor. Derzeit bietet Mercedes-Benz nur drei Motoren für die neue C-Klasse an, meine Wahl – als Vielfahrer – würde ganz klar auf den C220 BlueTEC Diesel fallen. Einstiegspreis: 38.675,–€

Der nächste Schritt im Konfigurator ist die Auswahl von Ausstattungspaketen. Ja, auch Mercedes-Benz geht mehr und mehr dazu über, die Ausstattungsdetails in Pakete zu bündeln. Derzeit gibt es sinnvolle wie das „START-Paket“ mit Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Regensensor und Aktiven Park-Assistent. Der Preis hierfür 1.178,10 €.  Ebenso sinnvoll, das Fahrassistenz-Paket für 2.499,–€. Damit zieht der Tempomat mit Distronic in den Wagen ein, Pre-Safe, BAS und Pre-Safe-Plus, aber auch gleichzeitig das 7-Gang Automatikgetriebe. So lange das 9-Gang noch nicht verfügbar ist, die vernünftigste Getriebewahl!

Mercedes-Benz neue c-klasse09 w205 2015 Wunschkonfiguration

Macht zusammen: 44.851 € – Zwischenstand!

Wer sagt eigentlich, dass ein Mercedes immer in gedeckten Farben, in Mausgrau und C&A-Anzug-blau geordert werden muss? Die Farbe „designo hyazinthrot metallic“ passt perfect zum dynamischen Auftritt der neuen C-Klasse. Tschaddading, nochmal 1.356,60 €.

Die schmächtigen 16 Zoll-Felgen sind für Winterreifen eventuell akzeptabel, aber für die neue C-Klasse gibt es auch das AMG-Rad im „Vielspeichen-Design“ mit 19 Zoll Durchmesser. Das passt doch deutlich besser – macht nochmal 3.034,50 €.

Zwischenstand: 49.575,40 €

Mit der Buchhalter-Stoff-Ausstattung im Innenraum kann man natürlich nicht unter die skeptischen Augen des Nachbarn fahren. Also her mit dem Leder schwarz. Allerdings verbindet diese Auswahl verschiedene Menüpunkte und so darf fortan nicht nur das Leder schwarz den Innenraum schmücken, sondern auch das AMG-Line Exterieur die Außenansicht.

Neuer Zwischenstand: 53.609,50 € und noch immer bleibt der Menüpunkt „Ausstattung“ für die weitere Verfeinerung der neuen C-Klasse.

Das neue Panorama-Schiebedach für 2.106,30 € darf nicht fehlen. Ebenso wenig die Thermotronic für drei Klimazonen im Fahrzeug. Aufpreis hierfür: 702,10 €.  Die Ambientebeleuchtung für 261,80 € wird den Kaufpreis schon nicht sprengen, dafür aber den Innenraum in mildes Licht tauchen. Also rein damit.

Mercedes-Benz neue c-klasse04 w205 2015 Wunschkonfiguration

Zwischenstand: 56.679,70 €

Die Weltbeste Sitzklimatisierung habe ich bereits in vielen Mercedes-Modellen erfahren dürfen und ohne Lüftung geht in meinem neuen Mercedes gar nichts. Also reingepackt und weitere 898,45 € auf dem Wunschzettel vermerkt.

Mit der neuen C-Klasse gibt es zum ersten Mal die Möglichkeit, eine Burmester-Soundanlage in diesem Segment zu genießen, diese Chance lässt man sich doch nicht entgehen. Ich notiere, weitere 922,25 €

Im Paket mit dem COMAND-Online-System, dem Live-Traffic-Modul und dem Verkehrszeichen-Assistenten steigt der Kaufpreis hierfür allerdings auf 3.150,50 €.

Neuer Zwischenstand: 62.010,90 €

Head-Up Display, ja oder nein? Ich blicke kurz auf die imposante Zahl am Ende des Konfigurators und beschließe, auch in Zukunft ohne aus zu kommen.  Auf keinen Fall verzichten will ich indes auf den Fernlicht-Assistenten in Verbindung mit dem LED-Intelligent-Light System, weitere 1.725,50 € wandern auf den Bestellzettel.

Am Ende sind es 63.855,40 € und die Erkenntnis, dass diese kleine S-Klasse, auch den gar nicht so kleinen S-Klasse-Kurs wählt. Kurz erinnert: In D-Mark sind es mehr als 120.000 die da aufgerufen werden, also echte S-Klasse-Dimensionen. Doch die D-Mark ist schon lange Geschichte und die neue C-Klasse war vermutlich nie so wertvoll wie heute.

Nun, denn – bleibt die Frage: Hyazinthrot – oder nicht?

 

Aktuelle Suchanfragen:

Mercedes präsentiert die neue C-Klasse [W205]

Aus der Reihe: Die neue Mercedes-Benz C-Klasse.   Vorstellung – Teil 1, die wichtigsten Fakten zur neuen C-Klasse. [W205]

Über 2.4 Millionen verkaufte Fahrzeuge der C-Klasse und das erst seit der Markteinführung des Vorgängers im Jahr 2007.  Das erklärt auf den ersten Blick, wie wichtig diese neue C-Klasse für Mercedes-Benz ist.

Mit der neuesten Generation wächst die neue C-Klasse über sich hinaus. Weniger bei der direkten Größe des Fahrzeuges (aber auch), vor allem aber indirekt bei der eigenen Positionierung und der neuen Qualität im Innenraum. Die neue C-Klasse will Klassenbester sein in der Gattung der gehobenen Mittelklasse-Fahrzeuge, sicher ist – sie besticht durch eine ganz eigene, neue Wertigkeit!

Mercedes-Benz neue c-klasse 21 w205 2014

Leichter!

Obwohl die C-Klasse gewachsen ist. In der Länge um 9.5 cm, beim Radstand um 8 Zentimeter und in der Breite um 4 Zentimeter. Wurde die neue C-Klasse dennoch leichter. Um 100 Kilogramm sank das Leergewicht der Limousine. Hierbei hat vor allem die Aluminium-Hybridkarosserie einen Anteil von 70 kg.

Wurde der Vorgänger noch mit 10 % Aluminium gefertigt, spielt der leichte Werkstoff bei der neuen Generation eine deutlich größere Rolle. Bis zu 50% der Karosserie bestehen nun aus dem Leichtmetall.

Aerodynamischer!

Das Gewicht zu senken ist der eine Teil, die Karosserie mit möglichst wenig Widerstand durch die Luft zu bewegen, ein anderer wichtiger Punkt beim Kampf um höchstmögliche Effizienz. Den Bestwert in der Mittelklasse setzt der neue C 220 BlueTec Eco mit einem Luftwiderstand von 0.24!

Der gesenkte Luftwiderstand sorgt auch für ein Minimum an Windgeräuschen. Je leiser, desto komfortabler.