Gefahren: Mercedes E-Klasse 350 CDI mit 9-Gangautomatik

Bei den Getrieben vertraut Mercedes-Benz nur sich selbst. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile. Denn es gibt Unternehmen die viel Kompetenz in der Getriebefertigung haben und sich als Zulieferer unter anderem darauf spezialisiert haben, Premium-Getriebe für Premium-Marken zu fertigen. Als ZF vor ein paar Jahren mit dem 8-Gang Automaten auf den Markt kam, griffen viele Automobil-Hersteller zu. Egal ob Audi, BMW oder Jaguar – die Achtgang-Wandlerautomatik von ZF kann überzeugen. Bei Mercedes-Benz hatte man indes nur 7-Gänge.  Egal ob Heckantrieb oder Allradantrieb, ob Diesel-, Benziner-, oder Hybridantrieb, bei Daimler ist der 7-Gang Automat die Allzweckwaffe. Doch frei nach dem alten Hubraum-Motto, geht nichts über die Anzahl der Gänge, es sei denn – mehr Gänge.

Es war Zeit für den ersten 9-Gang Automaten. 

9-Gangmenü mit Stern

E 350 CDI  im Getriebe-Check

Den ersten Serieneinsatz bekam die 9-stufige Automatik in einem Auto, das a) kurz vor der Ablösung steht und b) eigentlich am wenigsten auf eine weitere Spreizung der Gänge angewiesen war. Die E-Klasse mit dem potenten Dieselmotor, kurz E350 CDI getauft, bringt nicht nur 252 PS mit zum Dienst, sondern auch berauschende  620 Nm die zwischen 1.600 und 2.400 Umdrehungen anliegen.

Schaut man sich das maximale Drehmoment und dessen Drehzahlniveau an, dann versteht man schmunzelnd, wieso man die 9-Gang-Automatik gerade mit diesem Motor verkuppelte. Um es vorneweg zu nehmen, mehr als 2.400 Umdrehungen braucht man im E350 CDI mit 9-Stufenautomatik eigentlich nicht mehr und damit bleibt man immer im maximalen Effizienz-Bereich des Selbstzünders.

Kraft wie ein Atom-U-Boot

Die größte Faszination übt die E-Klasse mit diesem Antriebsstrang aus, wenn man die Kraft bis hoch in die obersten Gänge nur per streicheln über das Gaspedal abruft. Keine Maximum-Attacke wie im pupertären Promenaden-Streuner. In diesem Fall würde auch diese E-Klasse die Gänge ausdrehen wie ein Kirmes-Boxer unter Dope-Verdacht. Nein – aus diesem pupertären Drehzahlspiel hat man sich verabschiedet – oder kann es – sobald man hinter dem Volant des BLUETEC Platz genommen hat. Der Diesel tschingelt sich wie ein Marihuana rauchender Tambourine-Spieler die Drehzahlleiter hoch und schiebt das in Dolomit-Braun lackierte Fahrgeschäft dennoch mit omnipotenter Gewalt nach vorne. Eben. Gediegen ist die bevorzugte Gangart – easy – ein wenig spielerisch am Gaspedal. Unaufmerksame werden dann nicht einmal mehr merken, wie die neue 9-Stufen Automatik die Gänge durchzupft. Wie der Spielhallen-Hero im Flipper-Spiel zum Sonderfreispiel auf Level 9, ding, ding, ding. Der Diesel lässt sich dabei nur durch eine zurückhaltende Bewegung am Drehzahlmesser vertreten. Schub ist da – die 620 Nm drücken die Gänge auf den vier Planetenradsätze durch das Aluminiumgehäuse der Schaltbox. Ab Stufe zwei verschwindet dabei der Gangwechsel bis zur Unkenntlichkeit verschmust in den Wogen des anliegenden Drehmomentes.  Die E-Klasse drückt es dabei wie ein U-Boot der Oscar-Klasse durch die wogenden Schaumkronen des Alltagsverkehrs. Der Fahrer sitzt hierbei auf den gewohnt guten Sitzen – muss sich bewusst anstrengen um der bekannten Taxi-Melodie des Motors zu lauschen und wundert sich über die verkrampften Gesichter auf der Nebenspur.  Hier an Board – integriert zwischen mittlerweile leicht barocken Anzeigen und Armaturen, in Form gehalten vom aktiven Sitzgestühl – lernt man den Begriff, “ die Drehmomentwelle surfen“ mit völlig neuer Ausdauer kennen. Ab Tempo 100 lässt sich Gangstufe 9 im Display ablesen. Die Drehzahl ist derweil soweit abgesackt, dass alte Fahrlehrer Schweißausbrüche bekommen würden – Gemecker aus der Angst heraus, der Motor drehe doch viel zu niedertourig – würde aus ihnen herausbrechen.

Doch keine Sorge. Getriebe- und Motorsteuerung sind gut auf einander abgestimmt, die wissen was sie tun können und dürfen. Das passt schon, wenn bei Tempomat 120 die Drehzahlmesser nur um Haaresbreite über der Leerlaufdrehzahl rotiert.

Schub ist immer da. 

Aus Leerlaufdrehzahl und Gangstufe 9 hinab in die unteren Gangstufen und hinauf in die oberen Drehzahlregionen? Kann er. Muss er eigentlich nicht. Aber wenn des Fahrers Fuß mit Nachdruck den schlichten Wunsch nach maximalen Druck verkündet, dann springt die neue 9-Stufen-Automatik auch über mehrere Gangstufen hinweg und erfüllt diesen Wunsch prompt. Mal eben mehrere Gänge zu sortieren geht hierbei überraschend flott von der Schaltgabel. Doppeltorsionsdämpfer und ein Fliehkraftpendel im Wandler sorgen derweil für anständigen Schaltkomfort. Neu ist die Technik dabei nicht, aber weiter verfeinert. Und das die Jungs im Getriebewerk in Hedelfingen, ihre Arbeit gut gemacht haben, spürt man auf jedem Kilometer. Oder anders:  Eigentlich spürt man nichts.

Diese neue Neunstufen-Automatik ist in den ersten zwei Gängen noch als Getriebe mit fixen Schaltstufen zu erkennen, danach verwischt der neue Schaltautomat seine Spuren und arbeitet effizient und kaum noch spürbar vor sich hin.

Durst wie ein Mofa

Es gibt einen guten Grund für die Maximierung der Gänge. Es ist das ständige Streben nach noch mehr Effizienz und damit auch, nach geringeren Verbräuchen – vor allem in der Flotte. Wer niedriger dreht, ist früher sparsam.

Mercedes-Benz selbst spricht von einem NEFZ-Mix-Verbrauch von 5.3 bis 5.6 Litern je 100 Kilometer, je nach Bereifung und Sonder-Ausstattung. Für eine bis zu 250 km/h schnelle Limousine, für 620 Nm, für 252 PS, für Platz für 5 mit Gepäck – ein exzellenter Wert. Auf der Norm-Verbrauchsrunde hat sich die E-Klasse nicht nur durch extremen Fahrkomfort hervorgetan, sondern auch mit einem Verbrauch von 5.8 Litern auf 100 Kilometern. Das ist nicht die NEFZ-Norm, aber in anbetracht der Umstände – schlichtweg – supergut.

Im Alltag sind 6.5 bis 7.5 Liter allerdings realistischer. Bei 252 PS sind auch 8 Liter auf schnellen Autobahn-Etappen völlig in Ordnung. Wobei man den Antriebskomfort des E350 CDI am liebsten bei Tempomat 140 genießt. Der Motor grummelt leise vor sich hin, die Drehzahl ist irgendwo unterhalb von 1.500 Umdrehungen und der Innenraum versprüht dabei den beruhigenden barocken Charme schwäbischer Gemütlichkeit.

Technik-Details

1064402_2122466_1024_768_14C635_05Die Spreizung  eines Getriebes gibt an, wie weit der niedrigste und der höchste Gang in der Übersetzung des Getriebes entfernt sind. Mercedes neue Neunstufen-Automatik hat zwischen Gang 1 und Gang 9 eine Spreizung von 9.15. Das allseits gelobte ZF-Getriebe mit 8-Stufen [8HP] erlaubt eine Gesamtspreizung von 7.0. Wie das HP8 verträgt auch das neue Mercedes-Getriebe bis zu 1.000 Nm Eingangs-Drehmoment und arbeitet auch in einer Allradversion. Desweiteren wird das 9-Stufen-Automatikgetriebe auch die Hybridisierung der zukünftigen Modelle mittragen, in dem es einen Scheiben-Elektromotor mit aufnimmt. Start-Stopp ist selbstverständlich integriert. Es sieht so aus, als hätte das HP8 seinen Meister gefunden.

 

 

Fazit

Mercedes hat mit der 7-Gang Automatik ein Defizit im Modellprogramm. Die 8-Gang ZF-Automaten der Mitbewerber können alles besser als das, in die Jahre gekommene 7-Gang-Getriebe. Es ist an der Zeit gewesen, diesen Malus zu beseitigen. Die gefahrenen Kilometer in der E-Klasse mit 9-Stufen Automatik haben verflixt viel Spaß gemacht und einen extrem guten Eindruck hinterlassen.

Ja – auch das Mercedes 9-Gang-Getriebe kann spürbar schalten, vor allem in den Gängen 1 und 2, aber spätestens ab Stufe 3 verschmelzen die Schaltvorgänge endgültig und übrig bleibt eine Vorstellung von gut nutzbaren – aber scheinbar endlosen Drehmomentwogen.

Mittlerweile gibt es bei Mercedes neu abgestimmte Motoren und der E350 Diesel darf sich mit 258 PS auf die lange Tour begeben. Und das 9-Stufen-Automatikgetriebe wurde für zusätzlich für einen E300 BlueTEC Diesel mit 231 PS frei gegeben. Das ist insofern eine gute Nachricht, als das der E350 mit knapp 55.000 € in der Liste steht, der nur leicht zaghaftere E300 mit guten 52.000 € und diese 3.000 € sind eben ein guter Anfang, um sich an der opulenten Preisliste der Sonderausstattungen zu bedienen und der E-Klasse so den stetig anhaftenden Taxi-Geruch auszutreiben.

Well done, Mercedes. Well done! 

 

 

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Infiniti Q50 mit Mercedes-Turbomotor

Den Fahrbericht zum Infiniti Q50 2.2 Diesel habe ich erst gestern online gestellt, da kommt heute die nächste Nachricht von Infiniti. Und wieder geht es um ein Herz aus dem Schwabenland.

Infiniti Q50 2.0

Wie beim Dieselmotor des 2.2 Liter Infiniti, so kommt auch der Vierzylinder-Turbomotor des Q50 aus dem Schwabenland und sind Teil einer Zusammenarbeit zwischen Nissan-Renault und Mercedes-Benz.  Der Direkteinspritzer-Turbomotor leistet 211 PS und damit ebenso viel, wie im C250 von Mercedes-Benz. Das Drehmoment gibt Infiniti mit 350 Nm ab 1.250 Umdrehungen an.

Wie bei Mercedes auch, wird der Turbo-Benziner an eine Siebengang-Automatik gekoppelt. Über die Fahrleistungen ist noch nichts bekannt – aber die Daten des C250 dürften nicht allzu abweichend sein, wenngleich der Q50 etwas schwerer ist, als die neue C-Klasse. Geschätzte Werte für den Infiniti Q50 2.0 also:

Beschleunigung: 0-100 km/h in 7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Den Verbrauch schätze ich auf 6.1 Liter im NEFZ. Damit dürfte der Q50 dann auch über 130 Gramm CO² je Kilometer liegen.

Dafür passt der Preis. Die neue Variante des Q50 wird ab 39.260 € kosten.

 

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Der neue smart – die Preise stehen fest!

Nur zwei Wochen nach der großen Weltpremiere in Berlin startet jetzt der Verkauf der neuen smart Generation. Der fortwo bleibt preisgleich zu seinem Vorgänger bei 10.895 Euro, der smart forfour startet ab 11.555 Euro, jeweils mit 52-kW-Motorisierung und Schaltgetriebe. Ausgeliefert werden die ersten smart Modelle am 22. November 2014. Die Topmotorisierung, der Turbomotor mit 66 kW/90 PS, folgt im Dezember 2014, das Doppelkupplungsgetriebe twinamic im Frühjahr 2015.

Zur Serien-Ausstattung zählen: Tagfahrlicht in LED-Technik (Abblendlicht aber in H4-Technik!) , Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, optischer Schließrückmeldung und Wegfahrsperre, Tempomat mit variabler Geschwindigkeitsbegrenzung, Außentemperaturanzeige mit Frostwarnung, Kombiinstrument mit monochromem Display in LCD-Technologie und Bordcomputer sowie elektrische Fensterheber vorne.

Drei Ausstattungslinien: passion, prime und proxy

passion, prime und proxy heißen die drei Ausstattungsvarianten, mit denen sich smart fortwo und smart forfour aufwerten und speziell im Interieur optisch differenzieren lassen. Hier die wichtigsten Merkmale in der Übersicht:
Die Line passion zeigt sich mit ihrer wahlweise schwarz/orangen oder schwarz/weißen Farbkombination im Interieur sehr stylisch-modern. Das Multifunktionslenkrad in Leder, das Kombiinstrument mit 3,5″-Farb-TFT-Display sowie die Direktlenkung mit variabler Übersetzung verbinden hochwertiges Ambiente mit Funktionalität. Aufpreis gegenüber dem Basismodell: 1.390 Euro[1]
Unter anderem mit schwarzen Ledersitzen mit weißen Ziernähten sowie Multifunktionslenkrad und Schaltknauf aus Leder setzt die Line prime im Interieur auf ein elegant-klassisches Erscheinungsbild. Zur serienmäßigen Ausstattung zählen Direktlenkung, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer sowie Spurhalte-Assistent. Aufpreis: 1.990/2.150 Euro[2]
Die Line proxy definiert sich als innovativer Trendsetter. Highlights sind das Panoramadach sowie die Sitze in Lederoptik und Stoff weiß/blau. Hohen Unterhaltungs- und Klimakomfort bietet das Cool & Audio-Paket, für Dynamik steht das serienmäßige Sport-Paket mit 16″-Leichtmetallrädern. Aufpreis: 3.390/3.500 Euro1
Zeitlich limitiert: die edition #1

Zur Markteinführung der neuen smart Generation wird zudem zeitlich limitiert die edition #1 angeboten. Sie bietet exklusive Designmerkmale wie eine tridion Sicherheitszelle in lava orange kombiniert mit bodypanels/ Karosserie in white beim fortwo bzw. graphite grey beim forfour. Schwarz lackierte 16-Zoll-Leichtmetallräder, Sportfahrwerk mit 10 mm Tieferlegung sowie Panoramadach mit Sonnenschutz sind weitere Ausstattungsmerkmale.
Perfekt abgestimmt auf den exklusiven äußeren Auftritt ist der Innenraum: Sitze mit Polsterung in Stoff schwarz/orange, Instrumententafel und Türmittelfeld in Stoff orange und Akzentteile in schwarz/grau, Multifunktions-Sportlenkrad im 3-Speichen-Design in Leder, Schaltknauf in Leder, Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl mit Gumminoppen, Fußmatten Velours mit edition #1 Schriftzug sowie Ablagefach in der Heckklappe. Zur serienmäßigen Komfortausstattung zählen Direktlenkung, Cool & Audio-Paket, Kombiinstrument mit farbigem TFT-Display, Mittelkonsole mit Schublade und Doppelcupholder, Leseleuchte für Beifahrer, Kosmetikspiegel in Sonnenblende für Fahrer und Beifahrer, Brillenfach für Fahrer, Haltegriff für Beifahrer, Kofferraumbeleuchtung und Türöffner innen in chrom matt.
Die Preise betragen 13.990 Euro (smart fortwo edition #1) bzw. 14.990 Euro (smart forfour edition #1).
Hier alle Preise im Überblick (mit Schaltgetriebe, inkl. 19 % MwSt.):

Line
smart fortwo 52 kW
smart forfour 52 kW
Basis
10.895 €
11.555 €
passion
12.285 €
12.945 €
prime
12.885 €
13.705 €
proxy
14.285 €
15.055 €
edition #1
13.990 €
14.990 €

 

Mehr Sicherheit, mehr Fahrspaß: Assistenzsysteme und Direktlenkung

Fortschrittliche Assistenzsysteme, die bisher höheren Fahrzeugklassen vorbehalten waren, steigern in smart fortwo und forfour Sicherheit und Komfort. Dazu zählen unter anderem Seitenwind-Assistent (Serie), Abstandswarnfunktion (250 Euro[3]) sowie Spurhalte-Assistent (380 Euro1, serienmäßig bei prime und proxy).

In der Basisausstattung verfügen die neuen smart Modelle über eine mechanische Zahnstangenlenkung. Erheblich mehr Fahrspaß, noch bessere Handlichkeit sowie höhere Effizienz bietet die Direktlenkung (490 Euro1) mit variabler Übersetzung und elektrischer Servounterstützung.

Sinnvolle Ausstattungskombinationen: die Pakete

In fünf Paketen hat smart verschiedene Komfort- und Sicherheitsausstattungen sinnvoll miteinander kombiniert:

  • Das Sport-Paket (575 Euro1) baut auf den Ausstattungslinien auf und unterstreicht die Dynamik sowohl optisch als auch technisch. Die Tieferlegung um 10 Millimeter senkt den Schwerpunkt und sorgt für eine noch bessere Straßenlage. Der proxy besitzt das Sport-Paket serienmäßig, auf Wunsch ist es für passion und prime verfügbar.
  • Das LED & Sensor-Paket (510 Euro1) umfasst Frontscheinwerfer mit Welcome-Funktion und Tagfahrlicht in LED-Lichtleiter-Technik, Schlussleuchten in LED-Technik sowie Nebelscheinwerfer. Komfort und Sicherheit verbinden Regen- und Lichtsensor, denn Scheibenwischer und Scheinwerfer werden bedarfsgerecht aktiviert. Erhältlich ist dieses Paket in Verbindung mit passion, prime und proxy.
  • Mit dem Komfort-Paket (270 Euro1) findet jeder Fahrer seine Sitzposition. Fahrersitz und Lenksäule sind höhenverstellbar, die Außenspiegel elektrisch einstellbar.
  • Das Cool & Audio-Paket (1.100 Euro1) sorgt für die Wunschtemperatur, guten Sound, Telefonie und Navigation. Zur Klimatisierungsautomatik gehört der integrierte Kombifilter, er eliminiert Blütenpollen und Feinstaub fast vollständig. Das Audio-System umfasst die Bluetooth®-Telefonie und – in Kombination mit einem Smartphone und der kostenlosen App smart cross connect – Navigation. Beim proxy ist das Cool & Audio-Paket serienmäßig.
  • Das Cool & Media-Paket mit Klimatisierungsautomatik und Kombifilter garantiert einen kühlen Kopf bei sauberer, pollenfreier Luft. Das Wischgesten-fähige 17,8 cm (7“) Multi-Touch-Display und die schnelle Navigation inkl. Verkehrsmeldungen in Echtzeit sind Trumpfkarten des smart Media-Systems. Erhältlich ist dieses Paket in Verbindung mit passion, prime (1.700 Euro[4]) und proxy (670 Euro1).

Weitere Aufwertungsmöglichkeiten: die Sonderausstattungen

Neben den Ausstattungslinien und den Paketen sind für die neue smart Generation zahlreiche Sonderausstattungen einzeln verfügbar. Ein Highlight ist das JBL Soundsystem (545/595 Euro[5]), das ein beeindruckendes Klangvolumen entwickelt. Das JBL Soundsystem umfasst einen 6-Kanal-DSP-Verstärker (240 Watt) beim fortwo bzw. 8-Kanal-DSP-Verstärker (320 Watt) beim forfour. Für Hörgenuss sorgen insgesamt acht (fortwo) bzw. zwölf (forfour) Hochleistungslautsprecher: ein Breitband-Center-Lautsprecher, zwei Hochtöner im Spiegeldreieck, zwei Tief-Mitteltöner in den Türen (beim forfour zusätzlich in den hinteren Türen) sowie zwei Breitband-Rearfill-Lautsprecher und eine herausnehmbare Bassbox in der linken Kofferraumseite.

Weitere Individualisierungsmöglichkeiten bieten Sonderausstattungen wie Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer (260 Euro1), Klimaautomatik (925 Euro1), Zusatzinstrument mit Cockpituhr und Drehzahlmesser (150 Euro1), Einparkhilfe hinten mit akustischer Warnung (300 Euro1) sowie Rückfahrkamera (345 Euro1).

Als Sonderausstattung ist der forfour ferner mit „ready space“ Sitzen (250 Euro) verfügbar. Mit einem Handgriff lassen sich diese Wendekissen für die Rücksitze umdrehen und dabei deutlich absenken. So entsteht im Innenraum eine um 12 cm größere Ladehöhe, die sich dank der im Winkel von fast 90° öffnenden Fondtüren sehr einfach nutzen lässt. Ebenfalls dem smart forfour vorbehalten ist das große elektrische Stoff-Faltdach (990 Euro).

 

 

 

 

[1] gleicher Preis für fortwo und forfour
[2] Preis für fortwo/forfour
[3] gleicher Preis für fortwo und forfour
[4] gleicher Preis für fortwo und forfour
[5] Preis für fortwo/forfour
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movingmyway – Kann man Fahrspaß mieten?

Kann man Fahrspaß mieten?

Bevor ich mich für die Zusammenarbeit mit Europcar entschieden habe, musste ich mir diese Frage beantworten. Als Motor-Journalist und Auto-Blogger fragt man sich eigentlich die ganze Zeit: Was ist Fahrspaß? Was macht Fahrspaß aus? Und wann empfinde ich persönlich eine Form von Fahrspaß?

In den letzten 4 Jahren konnte ich fast alle Autos fahren, die ich schon immer auf einer „Wunsch-Liste“ hatte und ich habe stundenlang meinen Spaß gehabt. Manchmal tagelang. Und auch wenn ich erst darüber nachdenken musste – am Ende war doch klar: Fahrspaß kann man auch mieten.

Du kannst Fahrspaß mieten – Du kannst ihn aber auch gewinnen!

Wer sich den ganz persönlichen Fahrspaß mieten will, der besucht die Euorpcar-Webseite, sucht sich die Prestige-Flotte und mietet sich seinen ganz besonderen Traumwagen.  Jetzt für den Sommer könnte das zum Beispiel ein Cabrio sein. In der Europcar-Prestige Flotte tummeln sich jede Menge Cabrios. Viersitzer, Zweisitzer, Roadster – alles dabei und alle warten auf Sonnenanbeter die nach Fahrspaß suchen.

Gewinne den Fahrspaß!

Zeig Europcar und der Facebook-Community wie „Fahrspaß“ bei Dir aussieht und gewinne 1 Woche in einem Traumwagen. Zur Auswahl stehen vier geniale Fahrzeuge. Der Golf GTI als Klassiker unter den sportlichen Kompakten. Wer es eine Nummer heftiger mag, der wählt den Golf R mit 300 PS. Ein Kompakter der es ordentlich unter der Haube hat. Das ist Dir nicht genug? Dein Traumwagen ist noch eine Nummer heftiger? Wie wäre es mit dem Jaguar F-Type? Der britische Sportwagen ist dein Traum? Dann solltest Du ganz dringend bei diesem Gewinnspiel mitmachen!

Du stehst gar nicht auf sportliche Autos? Du magst es kernig und lieber abseits der Trampelpfade anderer? Hah! Dann gibt es für dich auch noch den Land Rover Defender zu gewinnen!

 

Also mitmachen ist angesagt:

Zum: #movingmyway-Gewinnspiel

Und so geht es:

1.) Du machst ein Foto davon, wie für Dich Fahrspaß aussieht. Ein Foto im Auto, unterwegs, von Dir, mit Freunden, ganz egal, einfach nur Deine Vorstellung von Fahrspaß.

2.) Dieses Foto lädst Du hoch, entweder auf Facebook, auf Twitter oder auf Instagram und versiehst es mit den richtigen Hashtags: #movingmyway #europcar #deinwunschauto (Okay, also drei! Hashtags und der letzte ist DEIN WUNSCHAUTO. Denk daran, Du kannst den #golfgti, den #golfr, den #defender oder den #ftype gewinnen!

3.) Bis zum 27.8.2014 musst Du auf Dein Foto mehr als 25 Likes erhalten, nur dann kann Dein Bild am Gewinnspiel teilnehmen. Am besten funktioniert das natürlich bei instagram! Aber die anderen Kanäle gelten natürlich auch!  Und natürlich müssen die Fotos alle öffentlich gepostet sein. Private instagram-Kanäle und Twitter-Accounts funktionieren nicht.

 

Europcar auf instagram

Es ist natürlich sinnvoll den instagram-Kanal von Europcar im Auge zu behalten. Diesen findest Du unter folgender Adresse:

http://instagram.com/europcar_de

 

Und was ist mit mein-auto-blog.de?

Als Kooperationspartner von Europcar darf ich leider nicht am Gewinnspiel teilnehmen, aber ich zeige trotzdem auf meinem instagram-Kanal, was ich unter Fahrspaß verstehe. Es macht also Sinn, wenn Du auch meinem instagram-Kanal folgst und eventuell kannst du ja auch eine Inspiration aus meinen Bildern holen? Und dann packst Du Deine Vorstellung von Fahrspaß in ein eigenes Foto, nimmst am Gewinnspiel teil und .. ? Ja, eventuell gewinnst Du ja die 1 Woche Fahrspaß!

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen! Viel Erfolg! 

 

Und wenn es nicht klappt? Dann bleibt ja immer noch ein Fun Car aus der Prestige-Flotte zum mieten übrig 😉  – Besuche doch mal Europcar auf Facebook. Oder Folge Europcar auf Twitter.  Es gibt Europcar sogar auf google+.

 

 

 

 

 

In Kooperation mit Europcar Autovermietung - Das ist Werbung in Zusammenarbeit mit Europcar.
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Umschau: Mercedes C-Klasse T-Modell

Was sagen denn so die anderen zum neuen Kombi der C-Klasse?

Die ersten Testfahrten für die Presse sind rum, Zeit ein mal zu schauen, welches Fazit die anderen Medien für sich gezogen haben. 

 

Qualität, Optik, Haptik, Komfort – alles da. Außerdem die Möglichkeit, das Fahrverhalten zu verändern und der jeweiligen Laune oder Strecke anzupassen. Und natürlich die von E- und S-Klasse übernommenen Assistenzsysteme, machen den neuen Kombi der C-Klasse zu einem tollen Auto!

R+V24 drive-Blog

 

Von allen Kombimodellen hat es mir der Benz C-Kombi am meisten angetan. Es ist in der Tat eine Geschmacksfrage. Es ist mir der König der Kombis, da die Summe der +/-Eigenschaften den Sweet Spot abdecken.

Robert ist begeistert

 

 Was für ein Preis! Der Basispreis vom 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell C 250 liegt bei 42602 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben. Unser Testwagen hatte dank der gehobenen Ausstattung und den zahlreichen Assistenzsystemen einen Preis von ca. 64.250 Euro!

Jens kritisiert den Preis.

 

Fahrbericht: Der Infiniti Q50 mit dem Schwäbischen Herzen.

Als Infiniti im Herbst 2013 den Q50 der internationalen Presse vorstellte, durfte ich bereits zugegen sein. Die Testfahrten fanden damals im spanischen Hinterland statt und der Q50 mit seiner völlig neuen Lenkung (s.u.), dem Diesel-Herzen aus Stuttgart, seinem gelungenen Design und einem aktuellen Multimedia-System, hatte mich überzeugt.

Bereits damals habe ich dem Q50 das Potential zur Revolution in der Dienstwagenklasse unterstellt.  Klar war aber auch, so richtig beurteilen kann man ein Auto erst im Alltagstest. Zwei Wochen sind das Minimum um ein belastbares Urteil über ein Auto zu fällen. Die Hybrid-Variante des Vorgängers war genial, aber in dieser Klasse gehört ein Hybrid einfach nicht zu den Top-Antriebslösungen. Was dem Vorgänger noch fehlte, bekam der Q50 nun spendiert: Einen ordentlichen Dieselmotor. Denn wer die Klasse der Dienstwagen erobern will, der muss nageln können, der darf nicht saufen und muss trotzdem kraftvoll durchziehen.

Infiniti Q50 – Die etwas andere Limousine

Business-Class mit Stil

9 Monate nach der Premiere des Q50 ist die Revolution ausgeblieben. Sicher. Das könnte man mir nun an den Kopf werfen. Auto-Blogger und ihre blumigen Wort-Auswürfe. Aber halt. Es ist nicht die Schuld des Q50. Der hat alle Talente – da bin ich mir sicher. Das Problem sitzt woanders. Bei Infiniti habe ich zwei Interviews auf Ebene der Entscheider getroffen und beide Mal war kurz danach der jeweilige Entscheider ausgeschieden. Infiniti fehlt in Europa das Durchsetzungsvermögen, weil die richtigen Köpfe fehlten. Die Marke an sich befand sich zu lange in einem Entscheidungs-Vakuum. Man distanziert sich zwanghaft von den Konzernwurzeln Renault-Nissan und will sich als eigenständige Marke verstanden wissen. Doch geht man das wiederum, vermutlich von der Konzern-Mutter aus, nicht mit genug Nachdruck an.

Infinifi Q50 erster fahrbericht 2.2 Diesel

[one_half] [notification type=“notification_mark“ ]Die Basics:[/notification]
[star_list]

  • 2 Wochen im Test
  • 1.100 Testkilometer 
  • Basispreis: 34.350 €
  • Testwagenpreis: 41.170 €

[/star_list]

[/one_half]
[one_half last=last] [notification type=“notification_mark“ ]Testverbrauch:[/notification]
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[/star_list]

[/one_half]

 

Zurück zum Q50 2.2D

Zurück zum Auto, zurück zum Business-Talent, zurück zum Diesel. Das 2.2 Liter große Diesel-Herz im neuen Q50 ist eine Entwicklungs-Leihgabe von Mercedes-Benz. Allerdings darf der potente Nagelfreund in der edlen Japan-Limousine nur mit 170 PS ans Werk gehen – wohingegen er bei Mercedes-Benz derzeit bis zu 204 PS zum Dienst erscheinen lässt. Völlig baugleich sind die Motoren jedoch nicht. Infiniti setzt eine eigene Motorsteuerung und einen anders positionierten Ladeluftkühler ein. Doch das ist wirklich nur das kleinere Übel. Das größere Übel ist die Möglichkeit den Q50 2.2 Diesel mit dem manuellen 6-Gang Getriebe kombinieren zu können. Die Freude am schalten lässt dieses Getriebe nicht aufkommen, die Wege zu lang, der Umgang mit dem Knüppel zu ungenau. Dafür maximiert man mit dem manuellen Getriebe die Effizienz. Mit 114 g CO² je Kilometer und einem Normverbrauch von 4.5 Litern wird der Q50 endgültig zum grünen Dienstwagen. Und das ohne Verzicht auf echten Komfort – bei allem was nicht mit dem Getriebe zu tun hat.  Nachdem ich den Q50 2.2 mit manuellen Getriebe zum Test hatte und bei den Testfahrten in Spanien die 7-Gang Automatik nutzen konnte, ist die Empfehlung eindeutig: Pro Automatik!

Fahren & sparen

Als Fahrer fühlt man sich zum ersten Mal in einer japanischen Limousine richtig integriert. Tief genug sitzend, schön eingerahmt von der Mittelkonsole, perfekt platziert hinter dem griffigen Lenkrad. Infiniti ist der erste Hersteller, der eine entkoppelte Lenkung anbietet. Anstelle einer direkten mechanischen Verbindung, wird die Lenkung ähnlich der „Steer-by-wire“ Technik von Flugzeugen bedient. Allerdings erlaubt die Gesetzgebung dies nicht als „stand alone“ Lösung, daher bleibt die Mechanik erhalten und dient als „Fall back“ für den Fall eines Ausfalls. Das Ergebnis dieser Entkoppelung ist sagenhaft und wurde von mir damals so beschrieben:

Eine neue Qualität beim Thema Lenkkomfort. 

Der gefahrene Testwagen kam in der Premium-Line und war nicht mit der „DAS direct-adaptive-steering“ Lenkung ausgerüstet. Und was soll ich sagen? Der Q50 fährt sich immer noch gut – wenngleich auch die Faszination der Entkopplung ein wenig vermisst wird.

Er bleibt eine sportlich handliche Limousine im Segment von Dreier BMW, Mercedes C-Klasse und Audi A4. Dank Heckantrieb ist die Lenkung auch ohne das „DAS-System“ frei von Antriebseinflüssen, die Run-Flat-Reifen rollen zwar ein wenig hölzern ab, dafür wirkt die Zusammenarbeit und Abstimmung von Federn und Dämpfern umso besser.  Das manuelle Getriebe plagt den Fahrer mit hakligen und langen Schaltwegen, dafür entschädigen die 400 Nm des Diesel und das gelungene Fahrwerk. So nah dran am bayerischen Dienstwagen-Helden mit der Drei im Namen, war bislang kein Exot.

Exoten-Status

Er bleibt vermutlich ein Exot. Doch dieser Exoten-Status könnte der Anfang eines echten Erfolges sein. Ist es nicht oft so? Erst werden diese Exoten belächelt, verspottet und später ändern genau sie den Lauf der Geschichte. Sicher – es geht um ein Auto. Um eines aus einer aktuell japanisch-französischen Allianz, mit einem deutschen Motor, unter einem Brand der ursprünglich in den USA entstand. Der Infiniti Q50 ist bereits heute gelebter Multikulti-Status. Er will das beste aus allen Welten vereinen. Die Qualität und Zuverlässigkeit eines Japaners, den Service-Gedanken eines Amerikaners, die Emotionen einer deutschen Premium-Limousine – das muss einfach zwangsläufig zu einem Exoten-Status führen. Der Q50 trägt diesen Status mit Fassung.

Online & sein

Im Cockpit wurden gleich zwei große Displays untergebracht. Wo andere Hersteller noch mit DIN-Norm-Schächten und Dreh-Drück-Dingensbummens hadern, präsentiert Infiniti die vermutlich schönste Möglichkeit, den eigenen Fett-Fingern die richtige Geltung zukommen zu lassen. Wie genial wäre der Touchscreen, wenn wir mit unseren Fett-Griffeln nicht immer Spuren hinterlassen würden? Betrachtet man die Smartphone-Historie, dann hat uns dieses Manko aber auch nicht davon abgehalten den Touchscreen als die sinnvollste Lösung zu betrachten .

Im Q50 gibt es neben der Möglichkeit über den Touchscreen zu arbeiten, zusätzliche „Direktwahltasten“ für die am häufigsten genutzten Einstellungen. Die Temperatur mal schnell anpassen? Kein Ding, keine Menüs, einfach rechts oder links neben dem großen unteren Monitor drücken. Die gesamte Integration der beiden Monitore wirkt höchst gelungen. Der obere arbeitet vor allem als Navi-Display, kann aber ebenso mit anderen Inhalten gefüttert werden. Der untere ist primär die Schnittstelle zur Bedienung – aber ebenso zum darstellen von Inhalten genutzt werden. Zum Beispiel für die Apps. Oder als Schnittstelle zum Handy. Wobei die aktuelle Umsetzung mit der Infiniti-App, deren Funktionen und Möglichkeiten, noch einiges an Raum für Verbesserungen offen lässt. Eine Integration der Apple-CarPlay Standards oder des Mirror-Link Systems würde ich einer Verbindung via – umständlich – zu konfigurierenden Smartphone-App vorziehen!

 

Positiv-Liste:

[one_third]+++ LED-Licht

Modernes Auto ohne modernes Licht? Geht nicht. Daher hat INFINITI im Q50 LED-Scheinwerfer im Angebot. Ab der Sport-Ausstattung in Serie, darunter gegen 850,– € Aufpreis. Zusätzlich gibt es ein erstklassig arbeitenden Kurvenlicht. Ein absolutes „must have“!

[/one_third]

[one_third]++ Durchzug

400 Nm sind eben 400 Nm und auch wenn die maximale Leistung des 2.2 Liter Diesel auf 170 PS beschränkt wurde, macht der Mercedes-Motor im Q50 einen excellenten Job. Das Getriebe ist hakelig, aber gut abgestuft. Der Q50 zieht in jeder Lebenslage ordentlich an!

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[one_third last=last]+ Verbrauch

Der NEFZ-Normverbrauch des Q50 2.2 D mit dem manuellen Getriebe liegt bei 3.7 Litern auf 100 Kilometern. Das hat auch die Öko-Tour leider nicht auf die Uhr bekommen. Aber 4.3, 5.5 und vor allem die 7.8 Liter im Max-Test sind wirklich extrem gut!

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Ganz aktuell:

auto, motor und sport hat in Heft 16 ein Problem in der Abstimmung des ESP bei den Hybrid-Modellen des Q50 aufgedeckt. Hier kam es bei „µ-split-Bremstests“ zu einem ausbrechen des Fahrzeuges. Infiniti hat reagiert und einen neuen Softwarestand entwickelt und verspricht, diesen binnen eines Monats für alle Hybrid-Q50 zur Verfügung zu stellen. Ich muss dazu sagen: Genau diese Art von Arbeit erwarte ich von einer Automobil-Zeitschrift wie der ams. Aber auch genau diese Art von Reaktion erwarte ich von einem Hersteller. Da wird nicht herum geeiert, da wird asap gehandelt.  Zudem scheint das Problem ein auf Hybrid-Varianten begrenztes zu sein. Der von mir bewegte Q50 (zudem ohne DAS) war eine Ausgeburt an Fahrfreude. Klassisch, solide, gut abgestimmt.

Das Fazit

Der Q50 hätte es  verdient, besser vermarktet zu werden. Der Q50 ist eine extrem anständige Business-Limousine, mit einem guten Fahrwerk, einem extrem guten Dieselmotor, gelungener Qualität im Innenraum und einer (fast) State-of-the-Art Entertainment-Lösung. 

Als Handschalter kann der Q50 jedoch nicht vollständig überzeugen, aber er bleibt extrem sparsam. Meine Empfehlung: Auf den letzten gesparten Tropfen Sprit verzichten und dafür das 7-Gang Automatikgetriebe (auch eine Daimler-Leihgabe) ordern. Und auf dem Parkplatz wird man sich nie wieder zwischen den gleichen Limousinen herum irren sehen, den Q50 findet man auf Anhieb! Der hebt sich aus dem tristen Alltag der ewig gleichen Dienstwagen einfach ab! Und wer bietet in diesem Segment denn bitte sonst noch einen Service a la Infiniti? 3 Jahre Garantie und einen Hol- und Bring-Service für die Inspektionen – inklusive kostenfreien Leihwagen.

Eben – niemand – aber genau das macht eine gute Business-Limousine aus! Selbst wenig nehmen, aber viel geben! 

Technische Daten: Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 170 PS
Kraft: 400 Nm
Beschleunigung 0-100 km/h: 8.7 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 231 km/h 
Effizienzklasse: A+ 
Abgasnorm: EU5
Verbrauch kombiniert nach NEFZ: 4.4 l/ 100 km 
CO²-Emission kom.: 114g/km
Daten lt. Hersteller.
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BTG-Rundenrekord im Range Rover Sport

Update: Nein, es war doch nicht BTG, es war die Industriepool-Runde, ab/bis T13. Das macht die Sache noch ein wenig spektakulärer. Und ja - ich hatte BEVOR ich den Artikel schrieb, extra nachgefragt. Sei es drumm:

 

Okay, es ist ein Rundenrekord für die SUV-Klasse. Aber es ist ein Rundenrekord. Mit 8 Minuten und 14 Sekunden wurde ein Testfahrzeug für den kommenden Range Rover Sport SVR auf der Nordschleife gestoppt.  Damit ist der SVR RAnge im übrigen schneller als der Jeep Grand Cherokee mit einer 8:49 und einem Cayenne Turbo S, der die Nordschleife bereits in einer 8:33 umrundete [Quelle].

Beim Goodwood Festival of Speed“ im Juni feierte der Range Rover Sport SVR seine Fahrpremiere vor großem Publikum. Anschließend kehrte das dynamische Modell in die Eifel zurück, um das intensive Testprogramm fortzusetzen. Das „dicke Ding“ ist dabei leistungsstark wie kein Land Rover zuvor: Der weiter entwickelte 5,0-Liter-Kompressor-V8 bringt 550 PS an die vier angetriebenen Räder – 40 PS mehr als beim bisherigen Supercharged-Topmodell.

Rundenrekord auf der Nordschleife

Für die Optimierung von Handlingeigenschaften und Fahrverhalten eignet sich der Nürburgring ideal. Mit ihrem welligen Profil ist die berühmte Nordschleife die ultimative Teststrecke gerade für Hochleistungsmodelle. Und dazu zählt nun auch der Range Rover Sport.

Mike Cross, Chief Engineer Vehicle Integrity bei Land Rover, erklärt: „Der Nürburgring ist für die Modellentwicklung und -erprobung einer der härtesten Prüfsteine. Auf den 20,8 Kilometern mit seinen mehr als 70 Kurven kann man Autos stärker, zuverlässiger und schneller machen. Wir wollten herausfinden, ob sich ein SUV in diesem anspruchsvollen Umfeld wie ein Sportwagen verhalten kann. Das Ergebnis dieses Projekts ist spektakulär: Der neue Range Rover Sport SVR hat eindrucksvoll demonstriert, dass er auf der Straße wie ein echtes Performance-Modell auftritt.“

Für die Entwicklung des neuen Range Rover Sport SVR zeichnet das Spezialistenteam von Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations verantwortlich. Sie hatten das Ziel, den am stärksten leistungsorientierten Range Rover Sport aller Zeiten zu schaffen – und dies ohne Abstriche beim hohen Fahrkomfort der Baureihe und ihren bemerkenswerten Geländeeigenschaften zu machen. So verfügt auch der Range Rover Sport SVR über eine Getriebeuntersetzung für harte Offroad-Einsätze und über die 850 Millimeter messende Wattiefe, die alle übrigen Varianten der erfolgreichen Modellreihe auszeichnet.

Der neue Range Rover Sport SVR wird im kommenden Jahr in den Ausstellungsräumen der Land Rover-Händler eintreffen.  Ob man dann aber gleich auf die Nordschleife abbiegen muss? Vermutlich eher nicht.

Genug Winter um dem Allrad-Pionier zu huldigen?

 

Dieses Foto geistert seit ein paar Tagen durch das Internet, fast könnte man an eine erfolgreiche virale Kampagne von AUDI denken – aber der Ursprung des Fotos ist noch unklar. Klar ist nur: Es zeigt eine Sache ganz deutlich: Auf Schnee und mit einer leichten Steigung, zieht ein Allrad-PKW leicht am Heckantrieb Fahrzeug vorbei.

Denke ich an Audi quattro, denke ich natürlich auch an das:

 

Oder an meine eigene Audi quattro Erfahrung. Da gab es u.a. einen Audi 80 Typ 85 mit 90 PS Vergaser-Motörchen und natürlich meinen geliebten Audi V8:

 

AUDI hatte aber auch wunderbare quattro-Werbefilm -Ideen, so wie dieses Video:

Aber auch diese Werbung zeigte schön, was ein Audi quattro im Winter für einen Spass macht:

Aber auch das Remake eines Weltklasse-Spots bringt quattro-Spass direkt auf den TV:

Und dann gibt es noch einen guten Grund für quattro, auch bei trockenen Straßen:

Erste Ausfahrt: Mercedes C -Klasse T-Modell

Saumagen – klingt wenig appetitlich. Klingt nach Wurstabfall und Zweitverwertung. Aber – weit gefehlt, des Alt-Kanzlers Lieblingsspeise ist eine Spezialität aus Schweinefleisch, Brät und Kartoffeln. Im Herbst werden auch gerne Maronen anstelle der Kartoffeln hergenommen. Alt-Kanzler Helmut Kohl war ein großer Fan des Pfälzer Saumagens. Dazu ein Schoppen Wein, auch aus der Pfalz, gerne ein Riesling und fertig war der Kanzler-Genuss. Als „Helmut“ noch Kanzler war, hat er andere Staats-Oberhäupter in diese ländliche Genuss-Kultur eingeführt. So ganz offiziell.

Und Kombi? Klingt nicht unappetitlich, aber langweilig. Kombi klingt nach Handwerker oder nach Spießbürger. Irgendwie versprüht schon der Name die trockene Langeweile eines „vernünftigen Autos“. Kombi und Saumagen – eine typisch deutsche Mischung?

German-Touristik-Gourmet-Express

Erste Ausfahrt im neuen C-Klasse Kombimodell

Bodenständig will man sich bei der Präsentation des neuen T-Modell zeigen. Anstelle von Süd-Frankreich oder Spanien, lockt dieses Mal die Pfalz zum Ausflug mit der praktischen C-Klasse. Mercedes und das T-Modell. Eine erfolgreiche Kombination. Die ehemals als Handwerker-Kombis verspotteten Laderaummeister haben lange das Feld der Lifestyle- und Familien-Autos Nummer 1 angeführt. Firmenwagen? Auch da wird gerne zum Kombi gegriffen. Praktisch sind sie ja. Mehr Kofferraum-Volumen, eine große Heckklappe und längst so etabliert, dass auch beim Kundentermin niemand schräg schaut, wenn man denn mit einem Kombi vorfährt.

c-klasse im fahrbericht

Nicht alles ist SUV was glänzt

Der praktische Kombi ist im Prinzip nur bei uns im Lande ein echter Verkaufsschlager. Ob Audi A4 Avant, der Münchner Dreier mit praktischem Heck, oder das T-Modell der C-Klasse. So richtig Kasse macht man mit den Ex-Handwerker-Kisten nur in Deutschland. Hier behaupten sie sich tapfer gegen Crossover und SUV-Schwemme. Ganz klassisch eben, ein wenig spießig und pragmatisch. Wie der Deutsche an sich? Wie der Saumagen?

Das T im T-Modell steht bei Mercedes-Benz für Touristik und Transport. Damit ist schnell klar, was die Stuttgarter im Sinn hatten. Handwerker fängt auf jeden Fall nicht mit T an. Soviel sei verraten.  Also rein mit den Koffern und vom hessischen Äppelwoi-Headquarter in Frankfurt auf die Tour gegangen. Touristik und so. Saumagen und so.

c-klasse c300 bluetec x250 gefahren

Gefahren: C250T und C300T Hybrid

Von Frankfurt aus geht es ein paar Kilometer in Richtung Norden. Ein wenig das T-Geschmäckle für die Autobahn erleben. Das T-Modell ist bis zur B-Säule optisch und technisch mit der Limousine baugleich. Motor und Getriebe sind sowieso gleich. Wie sich die Limousine fährt, hatte Axel bereits heraus gefunden.

Interessant ist die in beiden Versionen erhältliche Airmatic. Zum ersten mal in diesem Segment ist eine Luftfederung erhältlich und das Urteil hierzu ist klar: Kaufen. Wer den Kombi für die lange Fahrt nutzt, der kommt um die Luftfederung nicht herum. Autobahn-Querfugen, Frostschäden auf der Landstraße oder die dazu gehörige Agility-Control. Das gesamte Fahrwerks-Setup ist vollständig überzeugend. Locker im Comfort-Modus über die Autobahn gleiten, im Sport-Modus die Landstraße genießen und bei Sport+-Einstellung die ganze Dynamik des Stuttgarter Kombi erleben.

Als es in Richtung Rhein und Weinberge geht, darf das Airmatic-Fahrwerk die ganze Bandbreite an Funktionen demonstrieren. Zackig über die kleinen Landstraßen pfeffern, komfortabel ausgeglichen in der Ortschaft. Besser kann das in diesem Segment niemand.  Die neue Vierlenker-Vorderachse, die Luftbälge und der Rest vom Konzept – beeindruckt buchstabiert man Fahrkomfort am Ende mit einem schlichten: „C“.  Mercedes spricht von bis zu 65 kg weniger Gewicht gegenüber dem Vorgänger, von 49 Prozent Aluminium-Material für die Karosse und einer dennoch gestiegener Steifigkeit. Man glaubt es ohne zu diskutieren.

Der 211 PS starke Vierzylinder-Turbo-Benziner bietet 350 Nm Kraft. Und das bereits kurz oberhalb des Leerlaufs. Ein echtes Turboloch findet man nicht. Kurzes Luft holen und dann drückt der eigentlich magere Zweiliter-Benziner den Laderaum-ExperTen nach vorne. Eine feine Motorisierung und wer es geruhsam angehen lässt, der erlebt zwischen Rhein und Weinbergen einen entspannten und in sich stimmig wirkenden Antrieb.  Der kombinierte Verbrauch nach Norm von 5.6 Liter ist allerdings auch unter heftigster Entspannung nicht zu erreichen. Knapp 7 Liter sind dennoch möglich – 11 allerdings auch.

So richtig faszinierend ist der C300 BlueTEC Hybrid. Mercedes kombiniert hier den 204 PS starken Diesel (der im übrigen bereits im Vorgänger und ohne E-Motor mehr als überzeugen konnte) mit einem 27 PS starken Elektromotor. Wer es hier ruhig angehen lässt, der drückt den Verbrauch auf 3.8 Liter auf 100 Kilometer. Ohne Abstriche am Fahrkomfort. Ohne Einbussen bei der Praktikabilität.  Der BlueTEC Hybrid segelt durch die Ortschaften, gleitet bei leichter Fahrtanforderung rein elektrisch um die nächste Trauben-Staude und verblüfft mit einem perfekt anfühlenden Zusammenspiel aus Öl-Brenner-Triebwerk, E-Motor-Scheibe und 7-Gang-Automatikgetriebe. Besser kann das derzeit niemand. Effizienter? Vermutlich auch nicht.

Effizienz-Laster

Nach 712 Wörtern der Einleitung, nun das wichtigste im Kurz-Format:

8 Zentimeter mehr Radstand, 9.6 Zentimeter mehr Gesamtlänge als der Vorgänger. Das 4 Zentimeter breiter. Der Kofferraum bietet nun ein maximales Volumen von 1.510 Liter an. Die Rücksitzlehnen lassen sich im Verhältnis von 40:20:40 umklappen und das auch per Knopfdruck vom Kofferraum aus.

T-Mobil

Während die T-Modelle schon immer dem Nutzwert mehr zugewandt waren, als dem Lifestyle – hat die jüngste Generation nun doch einiges an „Gadgets“ mit auf den Weg bekommen. So zählen das aus der C-Klasse Limousine bekannte Touchpad, das Head-Up-Display oder auch die vielen Assistenzsysteme zu den leckeren Extras auf der langen Aufpreisliste. Völlig neu ist die Integration von „mercedes connect me“ in der Serie. Das integrierte Com-Modul stellt die Verbindung zu einem neuen Online-Services her. Damit lässt sich dann auch von zu Hause auf der Couch aus, der Füllstand des Tanks überprüfen oder – wirklich sinnvoll, die Standheizung starten (soweit an Board).

Fazit: Typisch deutsch

Das T-Modell der C-Klasse ist so typisch deutsch, wie der Pfälzer Saumagen. Auf den ersten Blick langweilig, so völlig ohne Lifestyle. Eben bodenständig wie das Lieblingsgericht des Alt-Kanzlers.

Diese Bodenständigkeit muss jedoch nichts schlechtes sein, wenn man sie so gut umsetzt, wie Mercedes die jüngste Generation des neuen T-Modells. Besondere Empfehlung: Der C300T BlueTEC Hybrid. Und dazu eventuell mal einen Ausflug in die Wein-Gegend rund um Deidesheim? Pfälzer-Saumagen, ein Riesling und dann kann man sich ja in ruhe überlegen, wie man ganz persönlich die Finanzierung für den C stemmt.

Denn billig ist er nicht geworden. Vermutlich die einzige Kritik, die man wirklich anbringen kann.

 

C-Klasse T-Modell [S205) Galerie:

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Autonews – Der Wochenrückblick KW 30

1. Ford Mustang: In Europa werden die Pferde losgelassen

Nächstes Jahr wird Ford seinen Mustang erstmals offiziell in Europa loslassen. Serienmäßig soll ein Performance-Paket inklusive sein. Dieses umfasst neben einer kraftvollen Sportbremsanlage unter anderem eine modifizierte Abstimmung der Federn und eine verbesserte Kühlleistung ebendieser für eine höhere Dauerlast. Eine zusätzliche Abstützung zwischen oberer Radaufhängung und Motorraum-Stirnwand sowie verstärkte Stabilisatoren halten die ganze Power des Ford Mustang im Zaum. Der neue Mustang kommt mit einem 2,3-Liter-Ecoboost-Turbovierzylinder mit 309 PS oder wahlweise auch einem 5,0-Liter-V8-Motor mit 426 PS unter der Haube.

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2. Toyota Yaris: Verschärftes Facelift

Die erst vor drei Jahren eingeführte dritte Generation des Yaris präsentiert sich jetzt im frischen neuen Look. Das Facelift betrifft sowohl das Karosseriedesign, das Interieur, das Chassis sowie die Technik unter der Motorhaube. Im neuen Gesicht des kleinen Japaners fällt die X-Optik sofort ins Auge. Im Heck leuchten neue LED-Rückleuchten. Durch die deutlich aufgewerteten Materialien wirkt der japanische Cityflitzer nicht nur dynamischer, sondern auch wertiger. Für den Vortrieb stehen zwei Benziner in den Leistungsstufen 69 PS und 99 PS, ein Diesel mit 90 PS sowie der 1,5-Liter-Hybrid mit einer Gesamtleistung von 100 PS zur Wahl.Insgesamt sind für den Toyota Yaris mehr als 1.000 Teile neu entworfen worden.

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3. Mitsubishi: Heilig’s altes Blechle

Die Marke Mitsubishi macht es vor. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Autos in Deutschland beträgt eigentlich „nur“ 18 Jahre, gemessen von der Erstzulassung bis hin zur Entsorgung. Was die Mitsubishi-Modelle angeht, ergab die Auswertung allerdings, dass diese im Durchschnitt erst nach 22 Jahren aus dem Verkehrt gezogen werden. Damit liegen die Japaner nicht nur in der Importeurswertung an der Spitze, sondern auch gleich was die Lebensdauer angeht. Damit schneiden sie sogar besser ab als eine Vielzahl etablierter Konkurrenten des deutschen Premiumsegments.

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4. Ssangyong: Südkoreanisches Sondermodell mit Plus

Der südkoreanische Autohersteller bringt sein Sondermodell Korando Crystal Plus heraus und will sich damit auf dem SUV-Markt etablieren. Der Crossover basiert auf dem Korando Crystal und ist mit einem 2,0-Liter-Eco-Dieselmotor mit 149 PS und einem manuellem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Wahlweise ist der Crystal Plus auch mit Zwei- oder Vierradantrieb erhältlich. Die frontangetriebene Version (2WD) wird es ab 19.990 Euro zu kaufen geben und liegt damit preisgleich mit dem Korando Crystal Eco Diesel. Der Korando Crystal Plus ist in sieben Außenfarben erhältlich.

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5. SEAT Leon CUPRA 280 aufgepimpt

Ab sofort gibt es für den SEAT Leon CUPRA 280 ein Performance-Paket zu bestellen. Für den Sportler sind nun Serien-oder Michelin Sportreifen verfügbar. Bei beiden Varianten bekommt der 280 PS starke Flitzer eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo und spezifische 19 Zoll Leichtmetallräder. Individuelle Design-Highlights setzen auch die neuen „Black Line“ und „White Line“ Pakete. Beide Versionen enthalten in Wagenfarbe lackierte Seitenschweller, 19 Zoll Leichtmetallräder im Design „Performance Black“ sowie vorne eine Brembo 4-Kolben-High-Performance-Bremsanlage mit innenbelüfteten und gelochten Bremsscheiben. Mit Serienreifen kostet das Performance Paket 2530 Euro und die Version mit Sportbereifung um die 3060 Euro.

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6. Cadillac ATS: Mehr elegante Power

Für den kommenden Modelljahreswechsel hat sich Cadillac seinen Zwei-Liter-Vierzylinder vorgenommen. Der 2,0-Liter-Benziner leistet nach wie vor seine 276 PS unter der Haube, aber er bietet nun ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern zwischen 3000 und 4600 Umdrehungen pro Minute. Fast 50 Nm mehr als vorher. Für sein elegantes Straßenschiff bietet Cadillac nun auch einen Totwinkel-Warner und ein aktives Spurhaltepaket oberhalb der 60 km/h. Alles im Rahmen des Fahrer-Assistenz-Pakets für beide Ausstattungsstufen Performance und Collection.

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7. Porsche Cayenne: Schärfere Zeichnung mit Plug-in

Weltpremiere für Porsche. Mit dem Porsche Cayenne S E-Hybrid bieten die Zuffenhausener im Premium-SUV-Segment, mit dem Hybrid Panamera S E-Hybrid und dem Roadster 918 Spyder als einziger Hersteller drei Plug-in-Modelle. Zusätzlich kommt auch der neu entwickelte 3,6-Liter-V6-Biturbo im Cayenne S zum Einsatz. Äußerlich kommt der Cayenne schärfer gezeichnet mit vollständig neu gestaltetem Bugteil, vorderen Kotflügel und neuer Motorhaube auf die Straße. Ebenfalls neu: die Airblades. Diese Luftfinnen rechts und links an der Fahrzeugfront leiten die Kühlluft effizient auf die Ladeluftkühler. Zusätzlich setzen sie einen starken optischen Akzent. Mit einer Lithiumionen-Antriebsbatterie mit einer Kapazität von jetzt 10,8 kWh schafft er bis zu 36 Kilometer rein elektrisches Fahren. Die neuen Cayenne-Modelle kommen ab 11. Oktober auf den Markt und sollen in Deutschland ab 66 260 Euro kosten.

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Fahrbericht: Fiat Panda Cross: Kleiner Offroader auf Abwegen

Mailand, die Modemetropole schlechthin. Aber nicht zu den neuesten Kollektionen ging es in die zweitgrößte Stadt Italiens, sondern um den neuen Fiat Panda Cross zu testen. Nach einer ermüdenden Odyssee mit verspätetem Flug, verpasstem Anschlussflug, falschem Ankunftsflughafen und Weiterfahrt per Bus und Bahn kam ich doch tatsächlich noch rechtzeitig zum Hauptgang im Sheraton in Malpensa. Zum Glück sollte die Präsentation des neuen Fiat Panda Cross und des Freemont Cross erst am folgenden Tag stattfinden, sodass ich das restliche Abendessen noch genießen durfte. Die Dusche im Zimmer wurde an dem Abend mein bester Freund und das frühe Zu-Bett-gehen war genau die richtige Maßnahme, um meine müden Knochen für den kommenden Tag vorzubereiten. Denn es sollte allen Vermutungen über den Fiat Panda Cross zum Trotz ins Gelände gehen. Ein Fiat Panda als Offroader? Wer wie ich in den Genuss gekommen ist, eines der alten Modelle gefahren zu sein, kann sich das eigentlich beim besten Willen nicht vorstellen.

Fiat Panda Cross im ersten Check

„Hab Spaß und mach mich dreckig!

Doch das neue Modell der kleinen Kiste ist bei weitem moderner und nicht mehr so kantig wie der ältere Bruder. Knackig-Cross heißt heute die Devise bei Fiat und diese steht unter dem Motto „mehr Freiheit abseits des Asphalts“. Mit dem Cross ergänzen die Italiener Ende dieses Jahres ihre Panda-Baureihe mit einem weiteren Topmodell. Das Besondere: Der Fiat Panda Cross ist der erste seiner Art. Zusammen mit dem Fiat Panda 4×4 und dem Fiat Panda Trekking bildet er eine ganze Familie subkompakter SUV. Sie kombinieren Stadttauglichkeit mit Geländetauglichkeit. Der 3,70 Meter lange, 1,66 Meter breit und 1,88 Meter hohen Mini-Kraxler bringt also frischen Wind ins Kleinstwagensegment.

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Was haben sich die Italiener bloß dabei gedacht?

Einen Kleinstwagen in einen Offroader verwandeln. Wir erfahren, dass jedes dritte Auto im Segment der „Mini-Fahrzeuge“ mittlerweile ein Fiat ist. Warum also nicht dort auch einen Nischenplatz ausfüllen? Mit dem Fiat Panda Cross haben es die Italiener geschafft, ein neues Autosegment zu kreieren, das immer beliebter wird. Mittlerweile haben kleine SUV einen Marktanteil von 20% erobert, Tendenz steigernd. Mit der Kombination aus Offroader, SUV und Stadtauto könnte der Fiat Panda Cross seinem Bruder, dem Fiat Panda 4×4, den Preis „SUV of the Year“ streitig machen. Eigentlich ist der Fiat Panda Cross also eine gute Idee, oder?

Mach mich dreckig

Es geht los. Ich darf mich endlich in diese Weltneuheit setzen und los kraxeln. Auf den ersten Blick sieht er abenteuerlustig aus. Die erhöhte Bodenfreiheit von jetzt 16.1 cm, der stabile Unterfahrschutz und die markante Optik mit dem eingeprägten Cross-Schriftzug an den Schutzleisten schreien allesamt: „Hab Spaß und mach mich dreckig!“ Da sag ich nicht nein. Doch schon beim Anlassen des Motors gerät mein Vorfreude-Grinsen ein wenig ins Stocken. Der 85 PS starke Twinair-Turbobenziner klingt wie ein Rasenmäher. Laut rotzend, tuckert er unter der Motorhaube und ich denke mir nur:  „Auweia, das kann ja heiter werden“. Auf den ersten Metern fährt er sich hart und unsanft. Trotz Auto-Modus, bei dem das System die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse regelt. Doch man gewöhnt sich ja an alles. Auf der Autobahn fährt er sich wie ein normales Stadtauto, mal von der Lautstärke abgesehen. Dann geht es ins Gelände, denn immerhin ist der kleine Flitzer ja ein Offroader, also wollen wir ihn auch in seiner natürlichen Umgebung testen.

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Umschalten auf 4×4

In diesem Offroad-Modus, der bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h aktiv ist, ist der Allradantrieb dank aktiven Sperrdifferenzial permanent vorhanden. Die Bergabfahrhilfe, die den Fahrer bei steilen oder schwierigen Abfahrten im Gelände unterstützt, brauchen wir allerdings noch nicht. Man merkt schnell: der Fiat Panda Cross ist auf unwegsamem Gelände zu Hause. Den unebenen Feldweg mit tiefen Löchern nimmt der Mini-Kraxler röhrend und rotzend problemlos. Ja, Offroad macht Spaß, da stört auch der Motorsound fast gar nicht mehr. Aber nur fast. Für den Vortrieb stehen ein Zwei-Zylinder-Turbobenziner und ein Turbodiesel zur Wahl. Der 0,9-Liter-Zweizylinder-Benziner leistet 90 PS und die Kraft wird mittels einer Sechsgang-Schaltbox auf die Räder gebracht.  Mit einem maximalen Drehmoment von 145 Newtonmetern wühlt sich der Panda Cross vorwärts. Der jetzt 80 PS starke 1,3-Liter Turbodiesel mit Fünf-Gang-Schaltung hat ein Drehmoment von 190 Nm. Dabei konsumiert der Benziner im Schnitt 4,9 Liter und der Diesel 4,7 Liter auf 100 Kilometer. In 14,3 Sekunden sprintet der Mini-Kraxler aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h. Der Benziner benötigt für den Sprint 12 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 167 km/h.

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Putziger Sonnenanbeter für einsame Pfade

Immerhin hat er auch etwas für das Auge zu bieten. Das in coolem und dem Wetter entsprechenden „Sole Yellow“ lackierte Fahrzeug zeigt seine Offroad-Ambitionen schon von weitem. Die geschützten Scheinwerfer mit integrierten Nebelscheinwerfern sind höher positioniert, um dem in mattchrom gehaltenen Unterbodenschutz Platz zu machen, wo sich ebenfalls die Tagfahrlichter einschmiegen. Breitere Kotflügel und Leichtmetallfelgen im 15-Zoll-Fünfspeichendesign unterstützen den Gelände-Look. Seine Fenster bieten mit seinem „Sun Isolation Block“ einen gewissen UV-Schutz für die langen Fahrten im hitzigen Gelände.

 

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Im Interieur setzt sich der Offroad-Charakter sowohl farblich als auch vom Design fort. Die Armaturentafel ist in einem kräftigen Kupfer-Farbton gehalten und bildet einen schönen Kontrast zu den in satinierter Optik gehaltenen Flächen des zentralen Instrumententrägers. Dieser wirkt sehr aufgeräumt und minimalistisch. Ein Lederlenkrad mit Bedientasten für das Soundsystem und ein Leder-Schaltknauf vervollständigen die Ausstattung. Trotz der Wertigkeit im Inneren kann uns der Fiat Panda Cross noch nicht richtig überzeugen. Er gefällt auf den Abwegen dieser Welt, aber will man ihn wirklich haben, wenn man nicht zwingend jeden zweiten Tag „Ein Colt für alle Fälle“ spielen will und in Crossfahrer-Manier querfeldein fahren kann? Da wird die Entscheidung schwierig. Auch der Preis von ca. 19.500 Euro für den Kleinst-Offfroader könnte da dem einen oder anderen die Entscheidung schwer machen. Aber das ist natürlich wie immer Geschmackssache.

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Dallas-Style im Freemont Cross

Kurz schauen wir uns noch den Fiat Freemont Cross an. Ein bisschen kommt man sich wie ein Großgrundbesitzer aus Dallas vor, der seine Vieherde durch die unendlichen Territorien treibt. Fehlen nur die Rindshörner vorn an der Stoßstange. Eine kraftvolle Optik, das muss man ihm schon lassen. Die Großraumlimousine bietet jede Menge Platz für die ganz große Tour. Der Innenraum des 4,92 Meter langen Wagens bietet eine edle Lederausstattung, Navigationssystem mit 8,4 Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera und ein Audiosystem mit Subwoofer und 368-Watt-Verstärker. Alles serienmäßig. Für den Vortrieb steht ein Zwei-Liter-Turbodiesel mit 140 PS oder 170 PS bereit. Während der 140 PS starke Freemont nur mit Frontantrieb und Sechs-Gang-Schaltgetriebe erhältlich ist, kann die 170-PS-Version wahlweise auch mit elektronisch gesteuertem Allradantrieb und einer Sechs-Gang-Automatik bestellt werden. Neu gestaltete Stoßfänger mit Schutzbügel in Chrom-Optik zieren die Front. Haupt- und Nebelscheinwerfer sind ebenso wie der Grill dunkel belassen. Der geräumige Siebensitzer steht auf schmucken 19-Zoll-Leichtmetallrädern.

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Bequem ist er, luxuriös ist er fast, schick ist er irgendwie schon und ab 32.000 Euro kostet er, mit Sicherheit. 

Fazit:

Der Fiat Panda Cross macht Spaß – besonders, wenn man ihm seinen Auslauf lässt und die unwegsamen Straßen aufsucht. In der Stadt bietet er einen komfortablen Gefährten, mit dem man auch im engsten Gedränge seinen Platz behaupten kann. Wer ihn nicht gleich aufgrund seines auffälligem Äußeren wahrnimmt, wird ihn definitiv von weitem hören und automatisch Platz machen. Denn er klingt wie ein Großer, auch wenn er zu den ganz Kleinen gehört.

Der Fiat Freemont Cross erregt Aufsehen und sorgt für den großen exklusiven Auftritt. Familiengerecht bietet die Großraumlimousine viel Platz im modernen Stil. Gemütliche Sitze lassen den Allrounder zum feinen Reisevehikel avancieren. Funktional und elegant bewegt er sich durch den Mailänder Stadtverkehr und zeigt sich dabei bewusst robust. Ob er es auch wirklich ist, konnten wir allerdings nicht mehr herausfinden.

 

Fotos: Simone Amores / Fiat
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Pirellis 18 Zoll-Räder – Die richtige Größe für die Formel 1?

Im Anschluss an den Formel 1 GP in Silverstone, ging das Lotus Team mit einem neuen Radsatz auf die Strecke. Der Reifen-Hersteller Pirelli, seit 2011 die Allein-Ausrüster der Formel 1, brachte einen 18-Zoll großen Reifen zum testen mit. Der Reifen-Hersteller würde sich eine solche Entwicklung wünschen, denn eines muss klar sein: Auch die Ausrüstung der gesamten Formel 1 mit der eigenen Reifenmarke wird nicht aus Gründen der Selbstlosigkeit getan. Man nutzt die Reichweite und das weltweite Interesse an der Königsklasse um Werbung für die eigene Marke zu machen. Doch wer fährt schon mit 13-Zoll Ballon-Reifen durch die Gegend? Niemand – nur die aktuelle Formel 1.

18-Zoll für die Formel 1 – Eine Meinung

Wird es Zeit für einen Radsatz in der Königsklasse, der wieder eine Brücke zu unseren Serien-Fahrzeugen schlägt? Ich meine ja! Als ich die ersten Fotos vom 18-Zoll Radsatz-Test aus Silverstone sah, war ich sofort verliebt!

Mit dieser Meinung stehe ich vermutlich nicht alleine dar – so schrieb auch Fabian von autophorie: Damit würde dann auch der Laie wieder den Zusammenhang zwischen Serie und Motorsport erkennen.  Doch es gibt auch Gegenstimmen. Hardliner die mit der Veränderung in der Formel 1 anscheinend den endgültigen Bruch mit der Motorsport-Tradition sehen.

Zitate:

[…Ich finde, dass diese Reifen an einem Formel-Rennwagen ziemlich bescheuert aussehen. …. ]

[… Statt größerer Felgen könnte ich mir vorstellen, die Felgen an der Vorderachse sogar noch zu verkleinern …]

[…  Doch Pirelli (oder jeder andere Reifenhersteller) gewinnt keinen Deut mehr Aufmerksamkeit, wenn die F1 auf 18″-Reifen rollt…]

[…Das Argument von der Seriennähe halte ich für groben Unfug….]

Tom Schwede von 1300ccm.de

Nun – über Design lässt sich keine sinnvolle Diskussion führen. Eventuell wenn es um klassische Formen an Automobilen geht und darum, wie man moderne Kleinwagen stylen kann. Da geht es eventuell noch. Die Frage ob die 18-Zoll Räder an der F1 gut aussehen, oder nicht, die wird jeder für sich alleine beantworten müssen. Ich finde: Mit diesem Layout gewinnt die Formel 1 deutlich.  Und es geht sogar noch größer. 

In seinem Artikel führt Tom aus, die Formel 1 würde unter den Veränderungen leiden. Die neuen Vorschriften zur Saison 2014 seien verantwortlich für ein grausames Design der aktuellen Fahrzeuge. Hässliche Nasenbären und die vermutlich merkwürdigsten Frontflügel-Varianten aller Zeiten. Nun – natürlich hat Tom nicht unrecht, das aktuelle Design der F1-Renner, gerade was die Nase angeht, ist eine mittlere Katastrophe. Autos mit Penis-Gesichtern und Vagina-Schlündern anstelle von ästhetischer Frontflügel-Gestaltung. Doch das hat mit den Reifen nichts zu tun. Die Formel 1 unterliegt immer wieder einer technischen Neu-Ausschreibung. Das ist Teil des Spirits und dringend notwendig um die Teams immer wieder neu zu fordern. Es ist Teil des Katz-und-Maus Spieles zwischen den Regelhütern und den Masterminds in den Teams. Auch die aktuelle Entwicklung, Effizienz anstelle von maximaler Performance, zum Siegfaktor werden zu lassen – mag man als Renn-Fan erst einmal nicht gut finden, aber am Ende stört es den Sport nicht. Die Rennfahrer fighten noch immer um Plätze und die Ingenieure tüfteln mehr denn je an den technischen Lösungen.

Größere Räder erlauben zudem größere Bremsanlagen, größere Bremsanlagen, mit mehr Grip könnten für mehr Spannung bei Überholvorgängen sorgen. Was die F1 braucht, ist mehr Grip. Mehr statischer Grip, weniger Downforce-Grip, keine Windschatten-Duelle, sondern Überholmanöver aufgrund von echten Ausbrems-Situationen.  Und wenn die F1 mit Felgen fährt, die man als solche erkennt, mit Reifen, die man auch kaufen könnte (ja, ja, höchste Theorie), dann tut das der Show gut.

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Nein – Formel 1 und der Motorsport an sich ist jeweils mehr als die Summe der Regeln. 

Und Motorsport war schon immer Teil einer Marken-Strategie. Win on Sunday, sell on Monday – doch wer soll bitte schön die 13-Zoll Reifen kaufen? Ein Reifen-Hersteller unterscheidet sich bei seinem Produkt nicht in Form und Farbe von seinen Mitbewerbern. Reifen sind schwarz und sie sind rund.

Um die enormen Kosten der Formel 1 zu rechtfertigen, muss das Marketing das Engagement vermarkten können. Die 18- oder gar 19-Zoll großen Felgen sind hierfür der richtige Weg! Und wenn man zudem eine fahrdynamische Veränderung der Boliden umsetzt, dann ist auch das wieder das richtige Ergebnisse. Denn die Veränderung ist Teil der Formel 1. Die Herausforderung Forme l 1 besteht aus zwei Teilen: Den Fahrern und deren Talent und dem Renn-Team und deren Leistungsfähigkeit.

Das führt dann bei größeren Reglement-Änderungen durchaus dazu, dass ein bisheriges Top-Team ganz plötzlich hinterher fährt.

Und das erhöht auch die Spannung und mehr Spannung ist immer gut, oder?

Mehr dazu: F1 – Mercedes GP – Wenn Effizienz die neue Performance ist! 

 

 

 

 

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Mercedes GP – Wenn Effizienz zur Benchmark erhoben wird

Derzeit fahren die beiden MercedesGP Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton die Erfolge in der F1 in Serie nach Hause. Selbst wenn man, wie Lewis Hamilton heute in Ungarn aus der Box dem Feld hinterher starten muss, steht man am Ende auf dem Teppich.

Ein Besuch im Herzen der Formel 1 Truppe klären, welche Faktoren zum Erfolg in diesem Jahr geführt haben.

Effizienz ist die neue Performance

Die aktuelle Überlegenheit des MercedesGP-Teams hat einen Grund.

Rund um Oxford sind die Wiesen grün, es regnet ausnahmesweise nicht, es geht ruhig und beschaulich zu. Touristen fluten das Herz der Grafschaft Oxfordshire und manch einer fährt vermutlich wieder, völlig ahnungslos vom High-Tech-Treiben rund um Oxford nach Hause. Dabei arbeiten hier ganz in der Nähe, nordwestlich von London und in der direkten Nähe zum „Home of British Motorracing“ an die 1.300 Mitarbeiter für den Erfolg der Silberpfeile. 700 arbeiten direkt in Brackley, einem kleinen Ort zwischen Silverstone und Oxford, weitere 500 Mitarbeiter arbeiten am benachbarten Standort Brixworth und sind dort für das pulsierende und pochende Benzin-Herz des Silberpfeils verantwortlich.
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„Es gibt einen subtilen Prozess im Austausch von Technologien zwischen F1-Team und Serien-Produktion“

Paddy Lowe | Technik-Chef von Mercedes-Benz

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Der Einstieg in die Königsklasse als Werksteam

2010 ist Mercedes in die Königsklasse des Motorsports als Werksteam eingestiegen und seit 2014 hat die Formel 1 ein völlig neuartiges Reglement. Seit 2009 gibt es eine neue Entwicklungsrichtung. Aus Höchstleistung wurde „höchste Effizienz“. Ohne die maximale Effizienz ist eine minimale Rundenzeit nichts mehr wert. Es war das Ende des „Sprit verblasens“.

Seit diesem Zeitpunkt an dem die massiven Regeländerung beschlossen wurde, arbeitete man in Brixworth an der neuen “Power-Unit”. Denn ein Regelwerk in dem Effizienz vor Höchstleistung steht, macht aus dem simplen Verbrennungsmotor eine komplexe “Power-Unit”, mit neuen Maßstäben in Punkto Effizienz. Zum ersten Mal mussten die Ingenieure mit einer Herausforderung umgehen, die man im Motorsport so bislang nicht antraf: Es gab ein Limit beim verbrennen von Benzin. 100 Kilogramm Rennsprit, mehr ist nicht mehr erlaubt und dennoch muss nach dieser, fast einer Halbierung entsprechenden Begrenzung der Treibstoffmenge, der gleiche Rennspeed erreicht werden. Durfte man bislang durch die Zylinder und Auspuffrohre jagen was ging, geht der Rennsieg nun über die maximale Effizienz.  Zusätzlich wurde neben dem Gesamtvolumen auch die maximale Menge des Sprit-Durchflusses begrenzt. Auch hier sind 100 Kilogramm pro Stunde das Limit. Das Geheimnis für die schnellsten Rundenzeiten liegt nun also in der Effizienz des gesamten Antriebsstranges.
Das Reglement schreibt einen 1.6 Liter großen V6-Turbomotor vor, der mit einer cleveren Technik zur Rückgewinnung von Energie ausgerüstet wird.

MGU-K / MGU-H

Bereits 2013 fuhr die Formel 1 mit einem System namens KERS. Die Wirkung war ähnlich der Technik in modernen Hybridfahrzeugen. Sobald der Fahrer vom Gas geht und bremst, arbeiten Elektromotoren im Antriebsstrang als Dynamos und wandeln überflüssige Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Sobald die Leistung abgefordert wird, unterstützen die E-Motoren mit dem Saft aus den zuvor gespeisten Batterien den Schub. Für das neue System in 2014 wurde der technologische Aufbau um eine Komponenten erweitert. Nun wird zusätzlich Energie aus dem Abgassystem der Motoren gezogen. Und obwohl eigentlich alles in der Formel 1 vorgeschrieben ist, wird die maximale Energie die man aus dem Abgasstrom zurückgewinnen darf, nicht vorgeschrieben.

Wärmekraftwerk

Etwa die Hälfte der Energie wird bei einem Verbrennungsmotor in Wärme umgewandelt, war das bei Rennmotoren bislang nicht so wichtig, weil man eben einfach mehr Sprit verbrannte, niemand interessierte sich für den Verbrauch, muss man in der Formel 1 des Jahres 2014 die maximale Energie des Treibstoffs abschöpfen. Wenn ein Motor an die 500 PS Leistung entwickelt, dann bleibt fast ebenso viel Leistung in Form von heißen Abgasen übrig. Das Geheimnis ist also die maximale Gewinnung von Leistung aus jedem Tropfen Treibstoff. Bei einem rund 600 PS starken V6-Turbo ist demnach einiges an Leistung in Form des früher ungenutzten Abgasstrahls vorhanden.

Neben dem Elektromotor (MGU-K = Motor-Generator-Unit-Kinetic) sitzt im Turbolader die MGU-H Einheit (Motor-Generator-Unit-Heat), diese Komponente besteht aus einem Elektromotor dessen Welle das Turbinenrad im Abgasstrang und das Kompressorrad im Antriebsstrang verbindet. Diese MGU-H kann sowohl die Energie des Turbolader (Drehzahl) in Strom wandeln, als auch durch den Betrieb als E-Motor die Drehzahl des Turbos steigern und so als elektrischer Turbolader das Turboloch umgehen. Die komplexe Steuerung dieser Einheit ermöglicht einen elektrisch unterstützten Turbo.

Neben dem komplexen System aus Energie-Rückgewinnung und Batterie gespeister Leistung für Turbolader und E-Motor im Antriebsstrang (MGU-K) wurde die innermotorische Reibung um etwa 35% verringert.

Wer nun denkt, dies alles wird im Rennsport entwickelt und findet eventuell einmal den Weg in die Serie. Der irrt. Denn gerade unter dem Stichwort “Reibung” wurde im MercedesGP Team der umgedrehte Weg gegangen. Als es darum ging die Reibung des V6-Motors weiter zu senken, 40 % der innermotorischen Reibung entsteht direkt zwischen Kolben und Block und hier half ein Anruf in der Motoren-Entwicklungsabteilung in Untertürkheim.

NANOSLIDE

Mercedes-Benz hat ein Verfahren entwickelt mit dessen Hilfe man die Laufbahnen der Aluminium-Motorblöcke mit einer Eisenbeschichtung versieht um so nicht nur Aluminium auch für die Temperaturkritischen Laufbahnen zu nutzen, sondern zugleich auch die innermotorische Reibung minimiert. Dazu werden die Motoren mit einer rotierenden Wasserlanze und 3.000 bar Wasserdruck gereinigt, danach folgt ein Thermospray aus geschmolzenem Eisen. Zuerst wurde dieses Verfahren 2006 bei den V8-Motoren von AMG-Modelle verwendet. Seit 2013 werden die V6 Benziner (M276) und Dieselmotoren (OM642) damit behandelt und seit 2014 eben auch die Formel 1 Motoren. Ein klarer Beweis für den Techniktransfer, allerdings nicht wie man vermuten würde, aus der Formel 1 in Richtung Serie, sondern vom schwäbischen Untertürkheim hinüber ins englische Motorenwerk nach Brixworth. Das meinte Paddy Lowe mit der Subtilität. Manchmal sind es eben die Details.

Doch üblicherweise lassen sich Formel 1-Techniken nicht einfach vom Rennwagen demontieren und in ein Serien-Fahrzeug einbauen. Faszinierend deswegen auch die Tatsache, dass die V6-Motorblöcke für die Formel 1 in Untertürkheim auf dem gleichen Band stehen, wie die Serien-Motoren, wenn diese ihre NANOSLIDE-Behandlung erhalten. Davon gab es in diesem Jahr bereits 100 Stück und die letzten Motoren für diese Saison wurden erst vor kurzem beschichtet.

S500 Plugin-Hybrid

Maximale Effizienz, das ist in der Formel 1 nun per Reglement vorgeschrieben. In der Serie bleibt es eines von mehrere Entwicklungszielen. Wenn im September der S500 Plug-In Hybrid erscheint, dann muss er noch immer maximal komfortabel sein und Rundenzeiten werden weiterhin keine Rolle spielen. Aber Effizienz, maximale Effizienz ist das Ziel. Eben wie in der Formel 1. Und beide werden sich die NANOSLIDE-Technologie teilen.

Der S500 Plugin-Hybrid wird neben dem Turbobenziner und dessen 650 Nm noch mit zusätzlichen 85 kW und 340 Nm aus dem E-Motor an den Start rollen. Rein elektrisch sollen dann rund 33 Kilometer möglich sein. Beim Hybridsystem werden wir uns indes noch eine Weile gedulden müssen, bis wir hier die Energierückgewinnung aus dem Abgasstrang der Silberpfeile im Alltag wiederfinden.

Bei einem 325 kW starken V6-Bi-Turbo verstecken sich dort immerhin weitere 300 kW an Leistung.
Und auch wenn beide beim Gewicht völlig konträre Wege gehen, der MercedesGP F1 Renner wird auf ein Reglement-Gewicht von 691 kg (inkl. Fahrer) optimiert, wohingegen die S-Klasse schon alleine aus Gründen des Komforts ganz sicher nicht auf das letzte Gramm verzichten kann.

So hat man sich doch die Kollegen aus Brackley zum Vorbild genommen und mit dem S500 Plug-In Hybrid einen Normverbrauch von 2.8 Liter auf 100 Kilomter erreicht.

Effizienz gewinnt eben an Bedeutung. Nicht nur in der Formel 1.

 

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24h in Spa: Gewinnt Audi das dritte 24h-Rennen in diesem Jahr?

Das 24h-Rennen in Spa ist das letzte wichtige 24h-Rennen in diesem Jahr. Für Audi könnte es zudem die Krönung darstellen. Mit dem Erfolg in Le Mans, dem Erfolg in der Eifel, könnte man nun die Ardennen-Achterbahn besiegen. Nicht nur gegen die Uhr – vor allem auch gegen 11 interessante Marken. Neben Audi starten Teams mit Aston Martin, BMW, Ferrari, Lamborghini, Nissan und ganz nebenbei, auch die Konzernschwester Bentley in diesen GT-24h-Klassiker.

60 Fahrzeuge am Start, davon 8 Audi R8 GT3

Anders als in der Eifel, ist das 24h-Rennen in Spa ein Rennen rein für GT3-Fahrzeuge. Während in der Eifel locker 200 Fahrzeuge auf die Hatz gehen, lässt die Ardennen-Achterbahn mit ihrer deutlich kürzeren Strecke, kein derart großes Feld zu. Während in Le Mans die LMP 1 Fahrzeuge den Takt angeben, in der Eifel der bunte Mix aus GT3 und Tourenwagen die sich nah an der Serie befinden, sind es auf der belgischen Traditions-Rennstrecke die GT3.

Ein gutes Drittel der Teams darf man dabei durchaus unter den Kreis der möglichen Sieg-Kandidaten zählen. Die größten Chancen jedoch – die rechne ich persönlich dem Audi-Stall zu.

Wer nicht live vor Ort ist, der sollte im Netz und in der TV-Übertragung den Audi R8 GT3 mit der Startnummer 3 im Auge behalten. Mit Christopher Mies, James Nash und Frank Stippler extrem gut besetzt und neben der #2 mit Fässler, Lotterer, Treluyer und der #1 mit Rast, Vanthoor und Winkelhock – mein persönlicher Tipp!

LIVESTREAM: http://www.blancpain-gt-series.com/live

 

Erlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der Nordschleife

Vor drei Tagen gingen die Fotos vom HONDA NSX Erlkönig online. „Erlkönig erwischt“ und es waren schöne Fotos von einem bald kommenden Supersportwagen. Die Bilder die gestern kamen, waren nicht schön. Sie zeigten einen ausgebrannten Honda NSX Testwagen. Der gleiche der wenige Tage zuvor noch von unserem Erlkönig-Fotografen abgelichtete wurde.

Erlkönig in Flammen – Honda NSX brennt ab

 

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Erlkönig erwischt: Der neue Twingo RS

Das wird eine coole Nummer, da bin ich mir sicher. Der Twingo RS dürfte für große Augen sorgen.  Unser Erlkönig-Fotograf hat diesen Testträger bereits ablichten können.

Optisch ist dieser Twingo RS noch nicht im endgültigen Stadium, aber man erkennt schon jetzt einen weiteren Lufteinlass in der Front und die neuen Endrohre. Der Twingo RS wird optisch sicherlich noch bis zur Serienreife weiter aufgeschärft und erhält einige aerodynamische Änderungen wie einen Dachspoiler. Der kleine Lufteinlass oberhalb des hinteren Kotflügel ist ebenfalls neu.
Gleichzeitig zum Renault Twingo RS wird Smart die baugleiche Version des Forfour in der Brabus Version bringen.

Erlkönig im Pech – Feuerunfall für einen Honda NSX

Das ist das traurige Ende einer Testfahrt auf dem Nürburgring. Der Schaden dürfte bei einem solchen Testträger in den Hunderttausenden liegen. Völlig überhitzt stellten zwei Testfahrer den Prototypen des neuen Honda NSX bei Testfahrten auf der Nordschleife gegen 12:10 Uhr im Streckenabschnitt Pflanzgarten direkt nach der zweiten Sprungkuppe ab. Schnell müssen erste Flammen aus dem Heck zu sehen gewesen sein. Beide Fahrer retteten sich selbst aus dem brennenden Prototypen und blieben unverletzt. Das Auto selbst war nicht mehr zu retten und blieb in Asche zurück. Die Nordschleife war im Rahmen der Testfahrten für über eine Stunde gesperrt. Wir zeigen aktuelle Bilder vom Wrack nach dem Brand.

 

Weitere Bilder vom Feuer folgen im Laufe des Abends.

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Werbung: Le Mans und die Reifenfrage

In meinem Artikel direkt nach dem Rennen hatte ich es bereits geschrieben: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt. Doch der Weg an die Spitze, zum Triumph, zum erneuten Sieg in Le Mans war dieses Jahr extrem anspruchsvoll.

Le Mans, Porsche und Michelin – aber am Ende gewinnt Audi

Eine von Michelin gesponserte Zusammenfassung des 24-Stunden Rennens 2014

Die 82. Auflage des legendären 24h-Klassikers war kaum an Dramatik zu überbieten. Da waren die Audi am Start, wie immer in Mannschaftsstärke und vor allem mit drei Fahrzeugen. Die Toyota, die schneller waren als je zuvor, sahen extrem gut aussortiert aus und natürlich der Rückkehrer: Porsche. Nie zu unterschätzen. Wenn man in Zuffenhausen/Weissach etwas anlangt, dann macht man es richtig. Die Zutaten für das vermutlich spannendste Rennen der 82 Rennen waren gemixt.

Der Regen nach gut zweieinhalb Rennstunden brachte die ersten Opfer. 

michelin in le mansToyota ging als Favorit in dieses Rennen. In der LMP 1 sind die Renner aus Kölner derzeit die mit der überzeugendsten Performance. Doch bereits der erste Regenschauer, nur kurz nach dem Start sorgte für Probleme. Ein Unfall lies den Toyota mit der Startnummer 8 weit zurück fallen. Der ebenso beteiligte Audi mit der Startnummer 7 wurde dadurch auch weit nach hinten durchgereicht.

In die Abendstunden hinein demonstrierten die Toyota auf ihren Michelin-Rennreifen, welche Performance sie im Stande waren zu leisten. Schnellste Rennrunden am Band. Nur die Porsche 919, die Le Mans Rückkehrer und ebenso mit Michelin bereift, konnten den Rennspeed der Japaner mitgehen. Bei Audi fuhr man derweil schnelle Runden und lange Stints, aber die Performance stempelten andere in den Asphalt.

MICHELIN High Performance Webseite | MICHELIN bei YouTube

Das Grauen kam in der Tages-Dämmerung

In den frühen Morgenstunden verabschiedete sich der führende Toyota mit einem Elektrik-Defekt, das Schwester-Fahrzeug war aufgrund des frühen Unfalls mit viel Rückstand unterwegs. Das Starterfeld in Le Mans, die Werke und die hohe Performance-Dichte lassen selbst Top-Teams kaum Möglichkeiten, einen einmal eingefangenen Rückstand wieder einzuholen. So schwanden die Sieg-Chancen der Kölner LMP-Truppe auf ein Minimum. Trotz der bestmöglichen Bereifung, war man nicht schnell genug. Kein Wunder – denn alle Top-Teams vertrauten auf die Rennreifen von MICHELIN. In der LMP 1 gibt es keine Alternativen mit denen man Sieg-Chancen hat.Audi in Le mans

Audi übernahm in Folge des Toyota-Ausfalls die Spitze. Doch auch die vom Erfolg verwöhnte Truppe aus Ingolstadt konnte sich in diesem Rennen nicht entspannt zurücklehnen.  Gleich zwei Turboladerschäden führten zu massiven Zeitverlusten an der Box und so kam der Rückkehrer zu seinem spektakulären Debut. Der Porsche 919 mit der Startnummer 14 lag einige Zeit an der Spitze und führte das Feld an. Auch Porsche vertraute in Le Mans auf Michelin-Reifen.   Für einige Runden flogen die Konzern-Brüder im Windschatten über die Rennstrecke.

Die Porsche-Sensation blieb aus

Mit dem Ex-F1 Piloten Mark Webber am Steuer rollte der Porsche 919 zwei Stunden vor Ende des Rennens, in Führung liegend aus.  Damit war der Weg frei für die beiden Audi R18.

Der Audi R8 mit der Startnummer 2 gewann für Audi den 13. Gesamtsieg in Le Mans. Bei nur 16 Starts eine mehr als beeindruckende Bilanz. Die Sieger-Fahrer waren:  Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer. Auf Rang zwei folgte der Audi mit der Startnummer 1 und bereits 3 Runden Rückstand. Auf Platz drei – dem letzten Podiums-Platz und einem mageren Trost, der Toyota mit der Startnummer 8.

Am Ende bleiben zwei Überzeugungen übrig: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt – und drei Autos braucht man mindestens. Die beiden anderen Werke, Toyota und Porsche, sind nur mit je zwei Autos gestartet und frühe Unfälle und technische Defekte sorgten für die Selektion. Und klar ist auch, der Reifen für das Rennen muss von MICHELIN kommen. Alle Top-Fahrzeuge fuhren mit dem französischen Pneu! Also – drei Autos, Reifen von Michelin und 2015 kann es wieder los gehen!

 


 

 

>> Dieser Artikel wurde gesponsert von MICHELIN << - Das Bildmaterial stammt von Michelin. Der Artikel wurde über eine Blog-Marketing-Agentur vermittelt. Der Artikel ist frei von mir erstellt.
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Der neue smart fortwo als Cabrio

Sieht so das neue smart fortwo Cabriolet aus? Der Computer-Künstler Theophiluschin hat dem neuen smart das Blechdach entrissen und ihn zum smart cabrio gemacht. Die Bilder wirken extrem überzeugend.

Die Frage ob es ein neues smart 42 Cabrio gibt, würde ich eindeutig mit JA beantworten. 

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Leider wird die Nase des neuen smart durch das wegschneiden des Daches auch nicht besser :/

 

 

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Video: Das Beste aus 5 Jahren Škoda Fabia Super 2000

 

Vor ein paar Wochen konnte ich die Faszination Rallye selbst erleben. Die Mitfahrt im Fabia S2000 war ziemlich prägend. Aber ebenso beeindruckend, die Arbeit der Mechaniker. Profis die binnen einer Kaffeepause ein Getriebe ein- und wieder ausbauen. Die Foto-Story zeigt mehr davon.

Motorsport ist absolut faszinierend und dieses Video packt die Leidenschaft der Škoda-Truppe gut in bewegte Bilder – schön anzuschauen, alle mal!

 

 

 

Die smart-Enttäuschung

Robert Basic ist kein Unbekannter in der Blog-Scene in Deutschland, nein, Robert war jahrelang die Blog-Scene in Deutschland. In Personal-Union. Robert Basic war es zum Beispiel, der zum ersten Mal in Deutschland aus einem Blog, einen Scheck gemacht hat. Sein „Basic-Thinking.de“ wechselte damals für eine – noch überschaubare, aber doch überraschend hohe Summe, den Besitzer. Allerdings – ohne Robert Basic hinter „basic-thinking“ war der Blog nicht mehr das, was es einmal war.  Egal. Lange her. 

Mercedes-Benz gehört im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ganz klar zu den Early Birds wenn es darum geht, auch die socialmedia-Scene in die eigene Arbeit zu involvieren. Robert wiederum gehört also schon lange zu denen, die bei Mercedes-Benz auf der Liste stehen. Besuch auf Auto-Messen, exclusive Hintergrundinfos. Das volle Programm. Und das trifft bei Robert auch auf Interesse. Er ist kein Petrolhead, aber er ist einer der über die Zukunft nachdenkt.

Robert ist vom neuen smart enttäuscht

Vor ein paar Tagen hat smart in Berlin die jüngste Generation vorgestellt. Die dritte smart-Generation tritt in die Fußstapfen der Vorgänger und wird nun in einer Kooperation mit Renault gefertigt. Über die Premiere des smart, über den Zweisitzer fortwo, über den Viersitzer forfour und über die Details habe ich im Blog sogar ein Spezial erstellt. Für ein paar Stunden war zudem die Startseite voll mit smart-Artikeln.

Die Premiere in Berlin konnte ich genauso live erleben, wie Robert. Zusätzlich bin ich vor ein paar Wochen bereits mit dem neuen smart mitgefahren, noch getarnt und nur auf dem Beifahrersitz neben dem Projekt-Manager, aber etwas – ein Blogger fährt vor der Premiere mit – was es derzeit nur im Daimler-Konzern gibt. Vor einigen Monaten gab es zudem eine sehr intim gehaltene Vorführung des smart-Designs. Man könnte also sagen – als der smart in Berlin enthüllt wurde, waren wir bereits „alte Bekannte“.

Mit smart verbindet mich einiges. So bin ich früher selbst smart gefahren. Fand das Auto immer sympathisch, es war Spaßig, es war clever, es war individuell. 2013 konnte ich in New York die Chefin von smart interviewen und habe dort aus dem smart “ E D “ den smart „Ed“ gemacht. Das wurde von Fr. Winkler aufgenommen und weitergetragen. Auf der Premiere kam Frau Winkler auf mich zu. Also – was ich sagen will: Ich mag die Marke, ich hab ein gutes Verhältnis zur Marke und ich habe mich gefreut.  Auf den neuen smart. Ich war erleichtert als klar wurde, der smart bleibt bei seinem Konzept. Aber ich war kritisch. 

Zurück zu Robert:

Robert ist ein Tekkie, einer der vollends auf Technik und Vernetzung abfährt. Finde ich gut. Als man also Robert vor ein paar Jahren zum ersten Mal die Studien zum neuen smart vorführte, wurde er angefixt. Er selbst beschreibt das so:

Der “smart for-us”. Ein außergewöhnliches Design gepaart mit tollen Funktionen, einem wegweisenden Design und das auch noch als Pickup!

Es war eine aufregende Studie, kackfrech und anders eben, in so vielen Details. Passend zum 21. Jahrhundert, die Vielfalt und Individualität der Menschen spiegelnd.

 

Und dann folgt der Bruch, Robert sieht in Berlin zum ersten Mal das Endprodukt:

Wir schreiben das Jahr 2014, Mittwoch, den 16. Juli. Aus den mutigen, regelbrecherischen Ansätzen wurde ein Kleinwagen, den man zwar nicht an jeder Ecke bekommen kann, der immer noch ein bisschen anders als die Masse der Autos ist. Aber der Mut zur Innovation ist dahin. Nein, es ist kein schlechtes Auto, es sieht interessant aus, nicht mehr so veraltet im Aussehen und Interieur wie der alte smart. Er fährt sich sicherlich auch besser. Aber wenn Frau Dr. Annette Winkler als smart-Chefin während der Präsentation nicht mehr als den Rekordwendekreis von irgendwas mit 6 Metern audrücklich betonen kann und förmlich aus dem Häuschen ist, frage ich mich, wann sie der Mut verlassen hatte. Wann smart die Flügel gestutzt wurden. Wann die Controller von Daimler und der Vorstand in den alten Trott verfielen, ein mutloses Auto mit eben dem bekannten “wir machen es besser, aber bitte nicht zuviel Risiko und Gaga” Attitüde absegnen ließen.

 

Nun – die Enttäuschung des „Nicht-Automobilisten“ ist groß. Da stellt sich mir die Frage, wie sinnig ist es eigentlich, mit Studien und Konzepten bei Besuchern von Messen für Aufmerksamkeit zu sorgen? Für eine Aufmerksamkeit die hinterher in eine „After-Concept-Depression“ umschlägt?

Ich bin ein Auto-Freak, seit dem ich denken kann. Die Sache mit den Studien und Konzepten von Automessen und Shows kenne ich, seitdem ich denken kann. Man bekommt die Spielereien der Designer gezeigt, darf sich ausmalen wie wir fahren würden, gäbe es keine wirtschaftlichen Zwänge, wie echte Auto-Nerds sich ihre Autos vorstellen. Am Ende bleibt eigentlich nie etwas vom Konzept übrig. Es sind Details die man als Hersteller beim Besucher austestet. Formensprachen die nur weit entfernt an das später vorgestellte und von Controllern kontrollierten Endprodukt erinnern werden.

Robert geht weiter mit seiner formulierten Enttäuschung:

Ach, Daimler, ach, smart. Du hattest eine so großartige Chance, ein wirklich radikal innovatives Ding hinzuschmettern in eine Zeit hinein, die vor Urbanität und radikaler Individualität und Kreativität aus allen Nähten platzt. Ihr seid eben “nur” ein großartiger Premiumhersteller, der Premium kann, aber den Mut Eurer Gründungsväter werdet Ihr weiter suchen müssen. BMW lässt mit dem i3 und i8 grüßen!

Was bleibt? Ein Kleinwagenkonformist

Ihr werdet womöglich Erfolg haben, was die $$$-Kassenbefüllung angeht. Eure Shareholder werden glücklicher. Ok. Business as usual. Aber ist das wirklich alles? Mehr ging nicht?

Ich kann seine Meinung hier nicht unterstützen, nein, ich muss sogar den Automobil-Hersteller in Schutz nehmen. Auch wenn ich selbst einige Kritikpunkte am neuen smart habe, aber diese Form der Enttäuschung kann ich nicht nachvollziehen.

Das Gegenteil ist der Fall. Der neue smart muss ein Erfolg werden. Ohne „$$$-Kassenbefüllung“ und „Shareholde-Glück“, kein Auto.  Kein smart. Nichtmal einen Daimler. Denn die wirtschaftlichen Grundsätze müssen eingehalten werden. Der Sprung zu i3 und i8 ist gewagt und imho unpassend. Denn bei beiden ist man sich nur darüber einig, das wirtschaftliche Risiko ist immens. Und ein scheitern der i-Konzepte würde BMW zu einem Übernahme-Kandidaten machen. Das mag mutig erscheinen, ob am Ende aber der Erfolg eintritt ist nicht absehbar.  smart hat mit der ersten smart-Generation viel Geld verloren. Und auch die zweite soll nicht Kostendeckend gewesen sein. Es gäbe keine Dritte, wenn man das Projekt nicht zusammen mit Renault umsetzen würde. Das ein Pickup-Smart ebenso unsinnig ist, wie ein forfour ohne Türen, muss man nicht betonen. Das Design-Elemente der Konzept-Fahrzeuge übernommen wurde, erkennt man ganz gut. Der Rest ist eben „Business-as-usual“ und das darf kein Vorwurf sein, dass ist ein Kompliment. Denn Risiko mag unterhaltsam sein – aber keinesfalls wirtschaftlich sinnvoll.

Dennoch – der smart lässt viel Platz für Kritik!

Allerdings nicht in der Form der schwer verständlichen Kausalkette aus Design-Spielereien. Da gibt es die Frage nach den Gleichteilen die man zu leicht erkennt, nach dem Geburtsort der Aggregate und auch nach dem Sinn, ein Renault-Multimedia-System zu verwenden, wenn bessere Lösungen bereits in-House vorhanden sind. Meine Kritik am smart findet man nach dem Link! 

Dir Robert noch einen Satz:

Träum bitte wieder, das wünsche ich Dir, Frau Winkler und Deinem Team! Autos sind eben nicht nur Beförderungsmittel wie eine U-Bahn oder ein Stadtbus. Sie sind Ausdruck der persönlichen Werte und Lebensgestaltung. Das vergessen Automobilhersteller in der letzten Konsequenz und im Suchen nach dem Mittelweg leider nur zu schnell.

Träume sind das, was die Hersteller auf den Messen unter der Begrifflichkeit „Konzept“ präsentieren, mit den „Beförderungsmitteln“ wird dann das Geld verdient! 

ROBERT ist enttäuscht vom neuen smart

P.S.: Das Lied ist schön – gut gewählt Robert! 😉 

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HONDA NSX Erlkönig erwischt *update* Mit Video

Es soll Idioten geben, die haben den NSX damals despektierlich „Japan-Ferrari“ genannt. Das „Japan“ sollte dabei abwertend klingen. Dabei hat der NSX in nur einer Generation geschafft, was die Mehrzahl nie schafft. Er wurde zur Legende.

2015 kommt der neue Honda NSX

Und weil der Zeitpunkt der Weltpremiere des neuen NSX immer näher rückt, findet man den getarnten Erlkönig nun bei Abstimmungsfahrten auf der Nordschleife des Nürburgringes. Noch getarnt, aber die Formen sind im Prinzip klar. Seit einigen Jahren werden bereits NSX-Konzepte auf den Automessen präsentiert.

HONDA NSX 2015 – Der Hybrid-Sportler

Der neue NSX wird als Mittelmotor-Hybrid-Sportler kommen. Ein vermutlich 3 Liter großer V6-Motor mit zwei Turbos wird von drei Elektromotoren unterstützt. Dabei wird ein rein elektrischer Fahrbetrieb ebenso möglich sein, wie die Performance orientierte Unterstützung des Bi-Turbo Benziners. Zwei der E-Motoren dürften getrennt auf die Vorderachse des NSX einwirken, wodurch das einlenken und Handling im allgemeinen verbessert wird.

Der NSX wird vermutlich in Detroit 2015 seine Weltpremiere feiern.

Update: Jetzt mit Video

 

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