Elektrisch über die Silvretta

In der kommenden Woche geht es elektrisch über die Hochalpen-Straße. Auf mich wartet die Silvretta-E-Auto Rallye. Wenn alles wie geplant läuft, werde ich einen von drei Mercedes-Benz B 250e über die rund 224 Kilometer lange Strecke fahren. 

7. Silvretta E-Auto Rallye

Classic meets future

Neben der Classic-Veranstaltung gibt es dieses Jahr zum siebten Mal auch eine E-Auto Rallye im Montafon. Während der beiden Rallye-Tage wird die Flotte der E-Fahrzeuge eine Strecke von 224 Kilometern zurücklegen und dabei über 11.000 Höhenmeter überbrücken.

Mercedes-Benz wird eine bunte Flotte an E- und Hybrid-Fahrzeugen an den Start bringen. Darunter der SLS AMG Electric Drive der nicht nur das schnellste elektrische Fahrzeug im Feld ist, sondern auch die Rallye im Vorjahr für sich entscheiden konnte. Zudem fahren die Plug-In Hybrid-Varianten der E- und S-Klasse mit und ein Brennstoffzellen-Fahrzeug im Gewand der B-Klasse.

Den Mercedes-Benz B 250e Fahrbericht findet man bereits im Blog und ab Start der Silvretta, werde ich versuchen den ein oder anderen Livestream von der Rallye online zu stellen.

Zum Daumen drücken, bitte die Startnummer #222 merken!

Silvretta_E_Auto_2016.jpg.148774

Weltpremiere in Sárnico / Italien: Die Sonder-Edition Fiat 500 Riva!

Ein Hauch von Eleganz und Luxus !
Ob mit oder ohne festem Dach - der 500 Riva steigt in die Luxusklasse ein.
Ob mit oder ohne festem Dach – der 500 Riva steigt in die Luxusklasse ein.

Traditionell setzt Fiat seine Kooperationsarbeit mit seinen kleinsten und italienischen Stil-Ikonen fort. Nach den Mode Labels DIESEL und GUCCI findet Fiat diesmal den Weg zum Bootsbauer aus Sárnico in der Lombardai / Italien. Beide Firmen blicken auf mehr als 100 Jahre Industrie- und Designkunst zurück. Der seit 1957 gebaute Cinquecento wurde bis heute über sechs Millionen mal verkauft und symbolisiert für Carlo Riva, dem Firmengründer der gleichnamigen Bootswerft, seither das Dolce Vita Italiens seit der Nachkriegszeit. Für ihn die perfekte Symbiose. Der kleine Italiener soll zunächst in einer limitierten Auflage von 500 Stück mit echtem Mahagoni am Armaturenbrett, hellem Leder im Interieur und vielen kleinen Details aus dem Bootsbau loyalen Kunden angeboten werden. Unterstützung findet er dabei im Werbe-Clip mit Hollywood-Schauspieler Adrian Brody. Erste Auslieferungen werden in Deutschland für den kommenden Herbst erwartet. Abhängig von der Nachfrage werde dann über die Weiterführung der Sonder Edition nachgedacht.

Fiat 500 Riva – Limitierter Italiener und die kleinste Yacht 

Sárnico, Riva Bootswerft am Largo d`Iseo, rund 90 Kilometer vor den Toren von Mailand. Fiat präsentiert die Kooperation zwischen seinem Bestseller, dem Fiat 500, und dem Traditions-Bootsbauer einigen ausgesuchten Medienvertretern aus Europa. Noch steht der Protagonist verhüllt vor der Produktionshalle der für ihre mit Mahagoni gefertigten Rennboote bekannten Werft. Nach finaler Abstimmung zwischen den Designern beider Marken waren die Aufgabenstellungen an die Ingenieure des Autobauers nicht leicht, so die Verantwortlichen von Fiat. Das aus dem Schiffsbau bekannte Mahagoni Holz sollte mit gleicher Eleganz das Armaturenbrett des kleinen 500er zieren. Zugleich sollte das Auto aber auch erschwinglich bleiben. Das Resultat kann sich sehen lassen. Die finalen Preise liegen voraussichtlich ab einem Listenpreis von ca. € 18.000. Mit einem konkreten Verkaufsstart wird die Sonder Edition nicht angekündigt.

Cinquecento mit nur einer Farbe und Interieur

Hinter dem 500 Riva verstecken sich genau eine Außen- sowie eine Interieurfarbe. Dabei stand das jetzige Aushängeschild des Bootsbauers Modell. Die „Aquariva“ Super Yacht trägt ein bestimmtes Marineblau, das sich im 500er wiederfindet. Beim speziellen beigen Leder der Sitze und dem Mahagoni Holz nahm man auch hier Anleihen der meist verkauften Yacht von Riva. Einzig die Auswahl der Motorisierungen und Getriebekombinationen des Cinquecento wurden vom jetzigen Modell des Turiner Autobauers übernommen. Darüber hinaus kann sich der Kunde für ein Panorama Glasdach oder – für Frischluftenthusiasten – ein elektrisch aufklappbares Stoffdach entscheiden.

Wie weit die Akzeptanz bzw. Nachfrage des exklusiven Modells des 500 Riva gehen wird, evaluiert Fiat nach den ersten Verkäufen. Für Liebhaber von italienischem Design und filigranen Arbeiten ist diese Sonderauflage des Cinquecento ein Leckerbissen und ein absolutes MUSS.

Besonderes Pfiffig und Chic
Besonderes pfiffig und chic.

Text und Bild: Stefan Beckmann

Aktuelle Suchanfragen:

Nobel SUV: Ford Kuga Vignale

Premium ist in, das wissen wir nicht erst, seit Audi eine aufstrebende Marke geworden ist. Früher recht bieder und der Traum eines jeden Buchhalters (nichts für ungut!), zielen die Ingolstädter mittlerweile eher auf hippe Großstädter mit gut gefüllter Brieftasche ab. Doch die Premium-Klasse soll nicht nur zwischen den drei großen Marken und ein paar wenigen anderen, wie etwa Lexus, aufgeteilt werden: Ford möchte ebenfalls Platz nehmen am gut gedeckten Premium-Tisch und bietet nun das SUV Ford Kuga als Vignale an.

Bereits der Ford Mondeo ist mit dem zusätzlichen Namen erhältlich und einigermaßen bekannt. Außerdem kann man den S-Max und den Edge als Vignale bekommen, was wohl eher wenigen bekannt sein dürfte. Da SUV sich aber großer Beliebtheit erfreuen und der Ford Kuga so etwas wie der Kassenschlager bei den Kölnern ist, bekommt nun auch diese Baureihe eine Vignale-Variante.

Ford-Kuga-Vignale-SUV-2016-Mein-Auto-Blog (1)
Lack und Leder: Feines Ambiente im Ford Kuga Vignale

Kurz nach dem kommenden Jahreswechsel soll es soweit sein und der Nobel-Kuga feiert seinen Marktstart. Kuriosum: Die besonders prächtige Ausstattung des SUV wird von Hand montiert. Das erwartet man von einem Ford eher nicht. So werden die Sitze mit noblem „Windsor-Leder“ bezogen und in ihrem feinen Look durch eine Rautensteppung ergänzt. Weiter ausgeweitet wird das Premium-Gefühl durch ein beledertes Armaturenbrett.

Äußerlich gibt sich der Kuga Vignale an neuen Schwellern und Schürzen zu erkennen. Außerdem verwendet Ford mehr Chrom-Zierrat und gönnt diesem Kuga eine Sonderfarbe, die sich „Vignale Milano Grigio“ nennt. So kann sich der dunkel gehaltene, neue, sechskantige Kühlergrill bestens ab und in Szene setzten.

Das wollen auch die Motoren, die aus der Palette des „normalen“ Kuga stammen. Allerdings ist das Beste hier gerade gut genug, schließlich verbaut Ford nur die Top-Aggregate. Bei den Benzinern wäre das der 1.5 Ecoboost, der in zwei Leistungsstufen erhältlich ist. 150 oder 182 PS stehen bereit, wobei nur der stärkere Antrieb mit Allradantrieb und Automatik geliefert werden kann. Auch die Selbstzünder leisten 150 bzw. 180 PS, wobei der stärkere Diesel den Vierradantrieb frei Haus liefert. Interessant ist jetzt nur noch das Budget, das man für den chicen Kölner parat haben muss. Zahlen bleiben uns die Kölner aber schuldig.

Aktuelle Suchanfragen:

Erste Fahrten: Audi A5 und S5 – Achtung, hier kommt der neue Audi-Zug

Nach mehr als einer Million Testkilometern, die die Ingenieure von Audi mit der zweiten Generation des A5 / S5 Coupé hinter sich gelassen haben, bieten die Ingolstädter ihr Designerstück – wie der A5 in Oberbayern genannt wird – ab Juli diesen Jahres zum Kauf an. Erste Auslieferungen werden im Herbst 2016 erwartet. Ein bereits gelungenes Chassis zu verbessern, fiel selbst bei Audi schwer. Seine Kunden generierte die erste Generation des Coupés durch sein Design und seine Sportlichkeit. Demnach setzte man den Fokus auf die Motorenpalette und das Fahrwerk des Sportlers. Seine Fahrerassistenzsysteme sollen in Kombination den nächsten Schritt in Richtung pilotiertes Fahren unterstützen und mit dem bereits bekannten Audi connect ist das Fahrzeug mit einer fest verbauten SIM Karte global vernetzt. Anders als bei dem vor einigen Wochen vorgestellten A3 und S3 bietet Audi im Moment noch keine finalen Preise und so bekommen wir zur Präsentation nur die Einstiegspreise, die beim A5 Coupé bei € 38.000 und dem S5 Coupé bei € 63.000 liegen werden, genannt.

Die neuen A5 und S5 im ersten Fahrbericht

Designer Stück mit neu konzipiertem Fahrwerk

Um ein sportliches Design noch sportlicher zu machen, braucht es Feinheiten, dachte man sich in Ingolstadt. Raus kam ein Coupé mit einer noch weiter nach unten gezogenen Motorhaube mit power dome und Scheinwerfern, die nicht nur schmaler wirken. In der Seitenansicht unterstreicht das Fahrzeug seinen Coupé-Charakter mit dem Verhältnis zwei Drittel Aluminium zu ein Drittel Glas. Diese kleinen Veränderungen lassen den Wagen noch dominanter und aggressiver auf der Strasse stehen und ziehen sich sowohl über die Karosserievarianten Coupé als auch Avant und dem in einem Jahr folgenden Cabriolet durch. Durch die aluminiumlastige Karosserie konnte man über den Leichtbau bis zu 60 Kilogramm Gewicht gegenüber dem Vorgänger sparen, was sich sowohl in den Verbrauchswerten als auch im Cw-Wert von 0,25 widerspiegelt. Um einen ersten Eindruck seiner Gesamtperformance zu bekommen, lud Audi ins Hinterland von Porto/Portugal für zwei Tage ein. Dort konnten wir auf herrlichen Serpentinen seine Dynamik testen.

Imposante Erscheinung von vorn - der A5 2.0 TFSI
Imposante Erscheinung von vorn – der A5 2.0 TFSI.

Navigation über die immer aktuelle GoogleMap

Das Audi typische virtual cockpit zeigt dem Fahrer alle Information direkt vor ihm im Armaturenbrett an. Selbst für das Navigieren des A5 können wir auf das GoogleMap basierende Navigationssystem direkt vor uns zurückgreifen. Damit der Beifahrer und die übrigen Insassen auch ein Stück des Infotainment mitbekommen, klappt das zusätzlich in der Mitte des Armaturenbretts sitzende 8,3 Zoll-Touch-Display auf. Einmal Platz genommen, kommt uns zwar die Informationsflut des Bordcomputers entgegen, doch diese lässt sich individuell einteilen. Nach ersten Änderungen, die wir vorgenommen haben, wirkt das Arbeitsfeld im A5 nicht mehr überladen. Mit dem Audi connect möchten die Ingolstädter dem anhaltenden Trend der Vernetzung standhalten und integrieren eine fest eingebaute SIM Karte. Das Freischalten ist für eine Zeit von 3 Monaten bzw. 3 Jahren möglich. Nach der jeweiligen Laufzeit kann der A5- / S5-Kunde per Optionspreis von € 350 eine weitere 3-jährige Freischaltung erwerben. Passagiere auf den Frontsitzen genießen eine großzügige Beinfreiheit. Wer im Coupé auf den hinteren Sitzen Platz nehmen muss, sollte besser eine Körperlänge von 1,70 m nicht überschritten haben. Dies ist eben der Form eines jeden Coupé geschuldet. Das Kofferraumvolumen konnte man gegenüber der ersten Generation um 10 Liter auf 465 Liter anheben.

Neu entwickeltes 3.0 Liter V6 Aggregat für den S5

Jeweils drei Benziner- und Dieselmotoren treiben den neuen A5 voran. Bei der Weiterentwicklung der Palette kamen die Ingolstädter Ingenieure auf 17 Prozent mehr Leistung bei einer gleichzeitigen Minimierung des Verbrauchs von 22 Prozent. Dabei vertraut man wie schon in der Vergangenheit der Rightsizing-Philosophie – Aufladung ersetzt Hubraum. Kombiniert werden der TFSI 2.0 Liter Vierzylinder (140 kW/190 PS und 185 kW/252 PS) und der neu entwickelte 3.0 V6 TFSI (160 kW/218 PS und 210 kW/286 PS) sowohl mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe (vollsynchronisiert) als auch einem „s tronic“ 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe. Darüber hinaus wird nur der S5 mit dem 3.0 Liter TFSI Aggregat mit einer 8-Stufen tiptronic mit DSP und Sportprogramm ausgeliefert. Für den Diesel 2.0 Liter TDI mit seiner Leistungsstufe 140 kW / 190 PS zieht Audi die Kombination von 6-Gang-Schalt- und 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe vor. Für die beiden 2.0 Liter TFSI- und TDI Motoren stehen außerdem jeweils eine Variante mit der bekannten „quattro“ Allradtechnologie bereit. Gerade die Antriebe mit Doppelkupplungsgetriebe, die wir ausschließlich testen durften, machen sich bei den ersten Fahrten positiv bemerkbar. Direkt ansprechend, ohne Schaltpause und sportlich agil, führen sie uns quer durch das Hinterland von Porto. Highlight unserer Testfahrten ist jedoch das neu abgestimmte Fahrdynamiksystem Audi drive select (Serienausstattung), das es zulässt, das Fahrwerk in verschiedene Modi zu schalten. Die ausgesuchten Strecken meistert der A5 und S5 unabhängig vom eingestellten Modus mit der elektromechanischen Servolenkung mit souveräner Leichtigkeit. Egal in welchem Winkel oder in welcher Geschwindigkeit wir eine Kurve anfahren, die Rückmeldung bleibt die Gleiche: Du und das Auto, ihr habt alles im Griff ! Hinzu kommen die Drehmomente der Motoren. Ob bei 370 Newtonmeter beim 2.0 TFSI, 400 Newtonmeter beim 2.0 TDI und schon gar bei 500 Newtonmeter des 3.0 V6 TFSI: Das Fahrzeug vermittelt das Gefühl, Kraft auf die Straße zu bringen, wann immer es auch nötig ist. Der uns präsentierte Tiefst-Verbrauchswert von 4,2 Liter beim A5 und dem 2.0 TDI Motor (140 kW/190 PS) ist an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen.

Beim Thema Sicherheit möchten die Ingolstädter Autobauer einen weiteren Schritt in Richtung pilotiertes Fahren machen und kombinieren Eigenschaften verschiedener Fahrerassistenzsysteme. Es werden die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit dem Stop&Go System und dem Stauassistenten gekoppelt, um entspanntere Fahrten bei zähfließendem Verkehr zu erzielen. Kamerabasierende Systeme wie Verkehrszeichenerkennung, Querverkehrsassistent hinten, Ausstiegswarnung, Abbiegeassistent und Ausweichassistent dürfen im A5 und S5 nicht fehlen. Weiter zum Einsatz im Sportler der Ingolstädters kommen ein prädiktiver Effizienzassistent, der beim vorausschauenden Fahren und Kraftstoffsparen helfen soll, sowie die Bremsassistenten „Audi pre sense city, basic and rear“.

Preisliste noch nicht komplett 

Die finalen Preise und Ausstattungen stehen uns bis auf die Einstiegspreise leider noch nicht zur Verfügung. Demnach schließen wir daraus, dass es keine großen Änderungen gegenüber den Vorgängermodellen geben wird. Den Optionspreis der SIM Karte haben wir dabei aus der Vorstellung des A3 / S3 übernommen. Das Basismodell des A5 steht ab € 38.000 und der S5 ab € 63.000 zur Verfügung.

Fazit: Fahren wie auf Schienen !

Der A5 / S5 mit all`seinen Karosserie- und Antriebsvarianten bietet den totalen Fahrspaß bei maximaler Effizienz. Gerade sein Fahrwerk macht das Fahren im Mittelklasse Coupé zum Erlebnis der besonderen Art.

A5 2.0 TFSI mit jeder Menge Kraft auf der Straße.
A5 2.0 TFSI mit jeder Menge Kraft auf der Straße.

Die Kombination aus Motorisierungen und Fahrwerk bringen großen Fahrspaß. Einfach ein MUSS beim A5 / S5  Neuwagenkauf.  

Text und Bild: Stefan Beckmann

Aktuelle Suchanfragen:

Mitsubishi Ground Tourer Concept

Viel ist es nicht, das uns Mitsubishi an Informationen gönnt. Nur, dass die Japaner auf der Paris Motor Show ein weiteres SUV vorstellen wollen. Das klingt vernünftig, schließlich boomen die hochbeinigen Fahrzeuge derzeit enorm. Kaum ein Hersteller, der kein SUV im Portfolio hat. Doch Mitsubishi will nicht irgendein SUV zeigen, sondern ein SUV-Coupé! Ob solch ein Konzept Aussicht auf Erfolg hat?

Warum nicht? Schauen wir doch einmal zu Range Rover rüber. Den Evoque gibt es nicht nur als Coupé, sondern sogar als Cabriolet. Warum sollten die Japaner als nicht auch ihr Glück mit einem dreitürigen SUV probieren? Gezeigt wird die Studie auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst und soll vorfühlen, wie die Stimmen der Besucher dazu klingen. Doch vermutlich wird es eher ein fünftüriges Coupé, auch das gibt es.

Mitsubishi will mit dem Ground Tourer Concept die Weiterentwicklung seines Designs zeigen, das drei Kernelemente verbinden möchte. Zum einen wäre da die funktionale Eleganz eines klassischen Coupés, die die Japaner adaptieren möchten. Zum anderen gesellt sich die solide Kraft eines Geländewagens hinzu – die Kernkompetenz von Mitsubishi. Zu guter Letzt soll zudem das japanische Kunsthandwerk symbolisiert werden. Aber wie könnte das besser geschehen, als mit einem Hybrid-Antrieb?

So kommt es nicht von ungefähr, dass das Ground Tourer Concept mit einem richtungweisenden Plug-In-Hybrid nach Paris gefahren kommt. Ein Elektro- und ein Verbrennungsmotor sollen ermüdungsfreies Cruisen auf und abseits der Piste ermöglichen, gleichzeitig aber den Komfort nicht vernachlässigen. Damit reiht sich das SUV-Coupé nahtlos in die Riege der SUV-Studien ein, die 2015 starteten. Zunächst mit dem „Concept XR PHEV II“ in Genf und anschließend mit dem „eXConcept“ in Tokyo. Jetzt fragt sich nur noch, wann der Mitsubishi Ground Tourer tatsächlich auf unsere Straßen rollt. Und ob überhaupt…

 

Aktuelle Suchanfragen:

Test: Renault Espace TCe 200 EDC

Der Testwagen funkelt violett-schwarz in der Sonne. Auf  großen 19-Zoll-Felgen spannt sich eine gekonnt gezeichnete Karosserie. Ohne verspielte Sicken, mit der richtigen Portion Chrom und einem senkrechten Heck, das trotz allem Nutzwert architektonisches Können zeigt.

Schick sieht er aus, der Renault Espace. Und rettet ganz nebenbei die Idee des großen Renault in die Jetztzeit. Während der 12-jährigen Bauzeit des Vorgängers stand es oftmals schlecht um eine Neuentwicklung. Schuld waren nicht nur einige erfolglose Anläufe der Franzosen in der oberen Mittelklasse, sondern auch die Tatsache, dass der Markt für große Vans faktisch eingebrochen ist. Also erfand sich der Renault Espace ein Stück weit neu. Dabei bedient er sich am Konzept der Mercedes R-Klasse – deren Erfolglosigkeit ließ eigentlich keine Nachahmer vermuten.

MAB Renault Espace 2
Das Heck ist senkrecht wie aktuell kaum ein anderes. Aber dennoch schön gestaltet. Foto: Bernd Conrad

So und nicht anders musste der Espace aber werden, um überleben zu dürfen. Ein großer Reisewagen, dessen höhere Sitzposition hinter der kilometerweit entfernten Windschutzscheibe wunderbar entspannend wirkt.

Der Blick schweift durch den Innenraum. Wie das Exterieur: Schick. Zum braunen Nappaleder der noblen Ausstattungsvariante Initiale Paris leistet sich Renault den Luxus farblich passender, ebenfalls brauner, Kunststoffverkleidungen. Zusammen mit dem grau-schwarzen Dekor der Mittelkonsole ist das alles ziemlich sehenswert.

Man sollte nur die Finger bei sich behalten. Ähnlich der Überraschung, wenn die angesprochene Schönheit auf den Flirtspruch nur mit einem dumpfen „Hä?“ antwortet, erschrickt man im Espace. So hart, wie das Plastik überall ist, sieht es echt nicht aus.

Es sind Gegensätze dieser Art, die sich durch den erlebten Alltag mit dem Auto ziehen. Der 1,6 Liter große und 200 PS starke Benzinmotor (daneben gibt es noch einen gleich großen Diesel mit 160 PS für den Espace Initiale Paris) überrascht im Stand sowie bei moderatem Tempo mit einer unerwarteten Laufruhe. Wenn man es entspannt angehen lässt, zieht er mit seinem maximalen Drehmoment von 260 Nm auch ausreichend voran. Verlangt der rechte Fuß des Fahrers aber nach gesteigerter Dynamik, sollte an besser aussteigen und schieben. Hier merkt man, dass der Downsizing-Benziner an den 1,7 Tonnen Auto Schwerarbeit verrichten muss.

MAB Renault Espace 4
Nur eine von vielen Fehlermeldungen, die den Espace zur Beruhigung von Fahrer und Auto in die Werkstatt zwangen. Foto: Bernd Conrad

Auf der bundesdeutschen Autobahn wird der Vortrieb dann in höheren Geschwindigkeitsregionen auch zäh wie Kaugummi. Zudem nehmen die Windgeräusche ab Tempo 130 deutlich zu. Als ob das nicht genug wäre, beginnt der Espace bei höherem Tempo, unruhig zu werden. Die diffuse Lenkung vermittelt zu wenig Fahrbahnkontakt und die Dämpfer schmeißen den Espace ungelenk über Fugen, Querrillen und ausgebesserte Blow-Ups.  Weit oben auf dem Fahrersitz bekommt man nicht mehr genügend Rückmeldung, alles fühlt sich seltsam entkoppelt an. Es scheint, als ob sich das Auto mit allen ihm zu Verfügung stehenden Mitteln dagegen wehrt, dass man den endlosen Anlauf bis zur Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h wagt. Also ruhig mit den wilden Pferden, damit man den immensen Durst von 12,5 Liter Super auf 100 km im Testzeitraum auch noch halbwegs zügeln kann.

Ein Reisewagen also, der nicht die Hatz nach der frühen Ankunft in den Vordergrund stellt, sondern mit seinem eingebauten Tempolimit (sowie einem werksseitig installierten Radarwarner mit Angabe der Distanz zum Blitzer!) den Weg zum Ziel machen möchte.

Dafür braucht es einen ausreichenden Aufenthalt an Bord. Der ist gegeben. Neben dem Espace-Fahrersitz verblasst jeder teure Wohnzimmersessel. Bequem gebettet liegen die Oberschenkel auf der ausziehbaren Sitzflächenverlängerung auf. Die Massagefunktion knetet derweil in verschiedenen Stufen von entspannend bis kräftigend den Rücken durch. Leider unterstützen die massierenden Luftpolster ihre Arbeit mit lauten Knarzgeräuschen. Wieder so ein Gegensatz. Man beginnt, sich entspannt mit dem Auto zu arrangieren, und dann stören diese Geräusche.

MAB Renault Espace 6
Armaturentafel aus „Architektur Heute“. Sieht schick aus und ist gut verarbeitet. Leider stört das viele Hartplastik. Foto: Bernd Conrad

Derweil liegt die Hand bequem auf dem Designer-Wählhebel des Doppelkupplungsgetriebes und Du erkennst, dass man so optimal auf dem großen Hochkant-Touchscreen herumdrücken kann. Zielsicher kann man also durch Menu des gar nicht sehr komplizierten R-Link-Systems flippern. Bis – Achtung, Gegensatz! – man genervt ist, weil jeder dritte Druck vom Display gepflegt ignoriert wird.

Also Finger weg und Musik hören. Nachdem sich das iphone zumindest per USB irgendwie mit dem Auto koppeln ließ, die Bluetooth-Verbindung hat im gesamten Testzeitraum das Telefon nicht als Mediaplayer akzeptiert. Lautstärke rauf und, Sie erraten es, werter Leser: Willkommen im Gegensatz. Die im Espace Initiale Paris serienmäßige BOSE-Soundanlage klingt kurz gesagt enttäuschend. Die Basse drücken nicht genug, es entsteht kein Raumklang und man kann trotz Surroundsystem keine Stilprofile oder sonstige Parameter für individuellen Musikgenuss auswählen.

So bleibt die Eigensinnigkeit des Autos an sich der Anker, mit dem ich meine Meinung zum Renault Espace in diesen Zeilen festmachen möchte.

MAB Renault Espace 5
Viel Platz im Fond mit verstellbaren Einzelsitzen und drei Isofix-Paaren für Kindersitze. Foto: Bernd Conrad

Renault gebührt Respekt für die Entscheidung, aus dem überholten Van-Konzept etwas Neues zu kreieren. Dass man nicht voreilig einen SUV aus dem Espace gezimmert hat, sondern sich der Tradition extravaganter französischer Autos bewusst geblieben ist. Genau so ein Auto hatten die Franzosen schon einmal im Programm. Auch beim Schreiben dieser Zeilen musste ich oft an den legitmen Vorfahren denken und bei fast jedem Tippversuch des Modellnamens „Espace“ stand da fast ein „Vel Satis“. Es bleibt aber die Hoffnung, dass Renaults aktueller Vertreter in der oberen Mittelklasse erfolgreicher sein wird.

Der Importeur verspricht 5 Jahre Garantie für den Espace (und andere neue Renault-Modelle), wovon die ersten drei Jahre als Werksgarantie laufen und zwei weitere im Rahmen einer Anschlussgarantie laufen. Balsam für Skeptiker. Denn der Testwagen, mit frischen 9.000 Kilometern auf dem Zähler, zickte schon fleißig herum.

Ein Einzelfall gewiss, früher nannte man das mal Montagsauto. Mit gelöschtem Fehlerspeicher macht der entspannende Espace aber auch an den sechs anderen Wochentagen Freude. Aber keinen Spaß. Der muss ja auch nicht immer sein.

MAB Renault Espace 1
Crossover statt Van. Der Renault Espace denkt sein Konzept weiter. Gut gelungen. Foto: Bernd Conrad

Fazit:

Was dem Renault Espace vor allem als nobler Initial Paris für 44.900 Euro Listenpreis (Testwagenpreis 47.690 Euro) also fehlt, ist nicht unbedingt Image. Sondern vor allem der Mut des Käufers, einmal mehr zu wagen. Für mehr Wagen.

 

Technische Daten Renault Espace Initale Paris TCe 200 EDC

Hubraum 1.618 ccm
Leistung 147 kW / 200 PS bei 6.000 U/min
Maximales Drehmoment 260 Nm bei 2.500 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 8,6 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 211 km/h
Norm-Verbrauch kombiniert 6,2 Liter / 100 km
Realer Verbrauch im Testzeitraum 12,5 Liter / 100 km
Testwagenpreis 47.690 Euro

 

 

 

Aktuelle Suchanfragen:

Weltpremiere AMG GT R in Goodwood

Goodwood, ein Mekka für Freunde des gepflegten Umgangs mit Herzschlag-Frequenz steigernden Vier- und Zweirädern, liegt im Südwesten Englands. In einem Landstrich, der außerhalb der beiden Festivals nicht viel mehr an Faszination und Beschäftigung anbietet, als die riesigen Wiesen mit ebenso großen New Holland Traktoren zu mähen und sich mit Schafen zur Abstimmung über Volksentscheide zu verabreden.

Das Festival of Speed und das Goodwood Revival Meeting sind die beiden Höhepunkte auf den Ländereien des „Earl of March and Kinrara“.

Als vor gut über zwanzig Jahren – 1993 – in der Formel 1 ein gewisser Alain Prost zum vierten Weltmeister-Titel fuhr, begründete Charles Gordon-Lennox, der Earl of March und Kinrara – oder eben besser bekannt als der Lord March, das erste Festival of Speed.

Seitdem wächst mit jedem Jahr die Begeisterung und der Umfang des Events, die Schlangen an den Kassenhäuschen werden länger und die Parkplätze, pardon, die riesigen zu Parkplätzen umfunktionierten und eigentlich von Schafen beweideten Wiesen rund um Goodwood müssen jedes Jahr mehr Besucher-Fahrzeuge aufnehmen. Wenn sich so ein Event vergrößert, dann wird es irgendwann von der Automobil-Industrie in Beschlag genommen. Und während es Automobil-Hersteller gibt, die Goodwood für die Premiere von neuen SUV oder Kleinwagen mißbrauchen – stürmt die AMG-Truppe aus Affalterbach den Berghang des Earls im neuen – verschärften – und dennoch grünsten AMG GT aller Zeiten hinauf.

Weltpremiere des AMG GT R

Goodwood ist anders – Der AMG GT R ist anders

AMG GT R 2016 Weltpremiere 008 FOS Goodwood

Dieses Festival of Speed zu beschreiben, ist nicht leicht. Ich könnte verfallen in die allfällige Prosa und Bezeichnungen wie „pittoresk“ für die Dörfchen rund um Goodwood benutzen. Ich könnte von Sportwagen schreiben, die sich durch die Kurve „grippen“ und natürlich von der Luft erzählen, deren Geruch geschwängert vom verbrannten Kraftstoffgemisch ist, von zu viel Sonnencreme auf englischer Haut, verbranntem Reifengummi, matschigen Böden, Schlamm, der bis auf Schritthöhe spritzt und dem Geruch von Fish&Chips, der zum Teil schwer über den Tribünen liegt und nun hier und dort vom Geruch der Trauben-Brause aufgemischt wird.

AMG GT R 2016 Weltpremiere 004 FOS Goodwood

Von der „Grünen Hölle“  in die Schlammwüste von Goodwood

585 PS stark, 700 Nm mächtig und 3.6 Sekunden auf 100 km/h schnell. Der Stammtisch jubelt. In Zuffenhausen rechnet man. Der AMG GT R nimmt die von den Mercedes-Jungs eröffnete Stuttgarter-Stadtmeisterschaft um den sportlichsten Schwaben mit in die nächste Runde. Da sind die blanken Zahlenwerte nur unnützes Prospekt-Füllmittel. Die Frage lautet doch: Wer baut den ernsthafteren Sportwagen mit Straßenzulassung?

Die Zeichen stehen gut, dass man bei AMG mit dem GT R zum Überkopf-Volley angesetzt hat.

Ein wenig wurde natürlich am Ladedruck geschraubt. Von 1.2 auf 1.35 bar. Aber ernsthafte Kopfarbeit wurde ebenso eingesetzt. Die Ventile auf der Ausgangsseite sind im Durchmesser gleich groß, dennoch wurde die Anströmung der Turbos optimiert, die eh bereits extrem kurzen Wege noch einmal geglättet, jeder Widerstand minimiert und auch das Laderrad des Turbos verändert.

Bevor der Chef persönlich das „grüne Biest“ durch den Vorgarten des Earl of March torpedierte, zog man am Vorabend in Brooklands die große Show-Nummer ab. Helikopter, Gewitterwolken, ein fliegender Container und ein F1-Weltmeister mit den Initialen L und H. Eine Show, angemessen dem Anlass möchte man da nur noch anmerken.

Carbon, mehr Carbon, Magnesium und eine lenkende Hinterachse

Wer sich mit einem Vierfach-Erfolg aus der längsten und härtesten Nacht des Motorsports, dem 24h-Rennen am Nürburgring, verabschiedet, dem nimmt man die Aussage, der GT R wurde in der „grünen Hölle“ auf der Rennstrecke – für die Rennstrecke entwickelt, auch wirklich ab.

Gewicht ist noch immer einer der wichtigsten Faktoren an einem Rennwagen und so hat man sich bei AMG nicht lumpen lassen und ordentlich an der Gewichtsspirale gedreht. Alleine 16 Kilogramm sparen die Sitze ein. Wer die Keramik-Bremse ordert, der bekommt noch einmal 17 Kilogramm weniger auf das Datenblatt getippt. Die neuen Sitz-Schalen und viele Details sorgen für ein ordentliches Abspecken und dennoch – am Ende ist der GT R nur ein wenig leichter als der Serien AMG GT s. Das liegt an der Extra-Portion Technik, die man eingepackt hat. Eine aktive Aerodynamik an der Front. Eine verstellbare Lippe, mit der sich ein Venturi-Effekt am Unterboden einstellen lässt. Eine Hinterachse, die binnen 20 Millisekundenmit bis zu 1.5° mitlenkt. Ein zentraler Titanauspuff mit eigenem Aerodynamik-Kit für die hintere Stoßstange gehört ebenso zum Paket.

Dass der AMG GT R es bis auf Tempo 318 schafft, ist eher eine Erwähnung am Rande wert, dass man sich jedoch per gelben Drehregler die Traktionskontrolle feinjustieren kann, eine echte Geschichte. Der große feststehende Heckflügel  lässt sich manuell justieren, ebenso die Höhe des Gewindefahrwerkes.

Der Kaufpreis? Tobias Moers, der AMG-Chef, er spricht von einer Überraschung und meint damit vermutlich: Der GT R wird weniger kosten, als man im ersten Augenblick denkt. Das wäre wirklich eine Überraschung – aber ich denke, eine 2 und 5 Nuller sind gesetzt. Oder zumindest ganz – GANZ – knapp darunter. Michelin Cup-Reifen auf neu geschüsselten Schmiederädern gehören zum Standard-Programm des AMG GT R, die um 46 und 57 Millimeter in die Breite gegangenen Backen und die Reminiszenz des Kühlergrills an den 1952 Panamericana-Sieger gehören zum optischen Programm des in „Green Hell Magno“ lackierten Sportlers.

Dass man mit 585 PS eine leicht halluzinogene Vorstellung beim Fahrer anrichtet, will ich dann aber zu einem späteren Zeitpunkt selbst noch nachprüfen.

Aktuelle Suchanfragen:

Im PHEV auf den Sportplatz

Immer wieder sonntags muss das Runde in das Eckige. Und damit ist nicht mein Bauch gemeint, der sich mit dem Rest von mir am Abend in Richtung Bett verabschieden muss. Es geht um das zweit wichtigste Thema in dieser Woche. Nein, nicht um den Brexit – es geht um Fußball. Bevor „wir“ heute Abend auf den Platz laufen, mache ich mir Gedanken über den PHEV – im Alltag. Mal wieder.

Es geht auch ohne Emissionen – Der Outlander Plug-in Hybrid von Mitsubishi

Unser Dauertestfahrzeug fährt rein elektrisch zum Einkaufen. Wir bringen rein elektrisch die Tochter in den Kindergarten – und wenn ich einen Termin fern ab der Heimat habe, dann fahre ich völlig frei von jeder Reichweiten-Angst mit dem Plug-In Hybriden zum Termin. Wir sparen mit dem Outlander PHEV ordentlich viel Sprit im Alltag. Anstelle der locker 10 Liter, die man im Benziner-SUV auf der Kurzstrecke verblasen würde, liegen wir bei 22.7 kWh auf 100 Kilometer. Strom. Natürlich Öko-Strom. Nach dem Wechsel des Anbieters zahlen wir derzeit 26,75 ct je Kilowattstunde.

Auf 100 Kilometer kommen demnach 6.07 € zusammen. Sie sagen nun, das wäre ein theoretischer Wert? Er fährt ja nur maximal 50 Kilometer rein elektrisch? Stimmt. Üblicherweise schaffen wir rund 42 Kilometer pro Batterieladung, jetzt im Sommer. Wobei, der aktuelle Sommer weicht ja nur marginal vom vergangenen Winter ab. Aber wir fahren aktuell eben selten mehr als 40 Kilometer am Stück. Ergo: Die Benzin-Verbrauchsanzeige des Outlanders fällt. Und fällt. Und fällt. 0.9 Liter auf 100 Kilometer im Jahresmittel. Und jetzt zum Sport.

Fußball ist für mich persönlich so interessant wie Hallen-Halma für Pinguine. Aber – es ist EM-Zeit und so ist mir vor ein paar Tagen der örtliche Sportplatz aufgefallen. Kleines Spiel zwischen Dorf-Mannschaften. Etwa 600 Zuschauer. Und fast 200 Autos direkt am Sportplatz. Die Nummernschilder wiesen auf kurze Entfernungen hin. Da war kaum einer dabei, der weiter zu fahren hatte als 25 Kilometer.

200 Autos. Im Schnitt vermutlich 30 Kilometer Fahrstrecke.

Nun ist Sport gesund. 22 Männer ,die einen Ball jagen.Ein Volkssport bei uns. Und das zieht. Doch 200 Autos, die dafür – geschätzte – 5.000 Kilometer fahren. Nur an einem Sonntag. Nur bei uns im Dorf! 5.000 Kilometer. Das sind – wenn man von 6.0 Liter Diesel im Schnitt ausgeht, locker, 300 Liter Diesel – oder eben 795 Kilogramm CO2. 795 Kilogramm!

Was wäre – wenn jeder Einzelne mit einem PHEV gekommen wäre? 

Nun kann man nicht davon ausgehen, dass jeder Einzelne 25 km Anfahrt, 25 Kilometer Rückfahrt und damit kaum CO2-Emissionen verursacht hätte – aber – betrachtet man unsere Erfahrungen im Dauertest – dann könnte man die Emissionen zumindest auf ein Minimum reduzieren. Damit wäre dann nicht nur der Sport „gesund“ – auch der Verkehr dorthin wäre für uns alle gesünder.

 

In diesem Sinne, auf ein erfolgreiches Spiel unserer Mannschaft heute Abend! 

 

 

Das Weltauto: Der Heilsbringer?

Mit dem Begriff „Weltauto“ versuchen Autohersteller eine Gewinnmaximierung als Kundenorientierung zu tarnen. Dagegen ist nichts einzuwenden, wir wurden schon dreister belogen.

Erheben wir die Gläser zu Ehren der Automobilproduktion. Kaum eine andere Industrie hat es geschafft, ihre Herstellprozesse derart zu optimieren. Jahr für Jahr werden weltweit Abermillionen Autos nach individuellen Kundenwünschen produziert und ausgeliefert. Das ist eine enorme Leistung. Das alles quasi ohne Teilelager, dafür mit Just-in-Time Lieferungen. Lkw auf der Straße, Schiffscontainer auf See und Flugzeugbäuche in der Luft dienen als Lager. Das Ergebnis ist beinahe perfekt: 20 Produktionsfehler pro einer Millionen Einheiten sind der Standard, der in der Automobilindustrie vorherrscht. Zum Vergleich: Produzenten von Unterhaltungselektronik machen zwanzig Mal so viele Fehler. Die nächste Evolutionsstufe entfaltet sich gerade. „Industrie 4.0“ ist das Zauberwort. Händler, Lieferanten, Produktionsstraßen…. die gesamte Kette soll vernetzt werden, damit die Maschinen direkt miteinander kommunizieren können. Menschen? Hoffentlich bald überflüssig. Denn sie sind der Grund, warum überhaupt noch 20 Fehler gemacht werden.

FORD PREMIERE 023 KA+ Plus

Ziel all dieser Optimierungen: das Weltauto. Es geht darum, so viele Standards wie möglich zu schaffen, die überall auf der Welt gelten können. Ein Beispiel. Die Marktforschung von Ford hat herausgefunden, dass südeuropäische Fahrer 1,5-Liter Wasserflaschen in ihr Türfach stecken. In Indien legen sie in diese Ablage zwei Paar Schuhe – ein Paar für die Straße, eines für das Gebet. Die Interieur-Experten haben daraufhin ein Fach entwickelt, in das sowohl die 1,5-Liter-Flasche, als auch zwei Paar Schuhe passen. Eine Art der Innenraumverkleidung kann so in jedem Ford auf der ganzen Welt verbaut werden.

All das passiert im Namen von Betriebswirtschafts-Literatur. „Skaleneffekt“ ist der Fachbegriff, den sich jeder Automanager in seinem Lehrbuch leuchtend markiert hat. Dieses Wort ist der Nordstern für die Management-Elite. Dahinter verbirgt sich, stark vereinfacht, folgende Theorie: Eine Verdoppelung der Produktionszahlen kann eine Kosteneinsparung von bis dreißig Prozent bedeuten. Das Problem an diesem Satz ist, dass in der Wissenschaft die Kernwörter dieses Satz „kann“ und „bis zu“ sind. In der Theorie soll damit lediglich die Möglichkeit eines Einsparpotentials aufgezeigt werden.

Das Management der Automobilindustrie hat allerdings „Kosteneinsparung“ und „dreißig Prozent“ zu seinen Kernwörtern erklärt. Damit begannen die Probleme.

Ein einfaches Rechenbeispiel: Zahlt der Zulieferer 10.000 Euro Miete für eine Fertigungshalle pro Monat und produziert darin 10.000 Sicherheitsgurte, dann zahlt er umgerechnet einen Euro Miete pro Sicherheitsgurt. Produziert er aber 20.000 Sicherheitsgurte, zahlt er nur noch 50 Cent Miete pro Stück. Für diese Art Kosteneinsparung steht der Skaleneffekt unter anderem. Muss der Zulieferer aber eine größere Maschine kaufen, intensivere Wartungsarbeiten durchführen, auf Dreischichtbetrieb umstellen oder eine zweite Halle mieten, kann er sich den Kostenvorteil auf den Bauch malen.

Als die Automobilindustrie begann, Wirtschaftswunder zu befeuern und erst ganze Volkswirtschaften zu reanimieren, um sie dann gleich selbst am Leben zu erhalten, zog sie Zulieferer an wie ein Haufen Mist die Fliegen. Plötzlich siedelten sich die Produzenten von Getrieben, Innenraumverkleidungen, Sicherheitsgurten und überhaupt aller Einzelteile rund um Autofabriken an. Nur der Flugzeugbau hat eine ähnliche Marktmacht. Lebensmittelhersteller und Kleiderproduzenten können davon nur träumen.

Damit sind die Zulieferer natürlich vom Hersteller, an dessen Infrastruktur sie sich gehängt haben, abhängig. Fällt deren Produkt in Ungnade, weil ein Modell nicht gut vom Kunden aufgenommen wird, die Konkurrenz besser ist, oder einfach nur, weil das Händlernetz schlecht ist, muss als erstes der Zulieferer bluten, obwohl er auf keinen dieser Faktoren direkten Einfluss hat. Das hinderte die Autoindustrie nicht daran, mit harten Bandagen zu verhandeln. In den USA gab es Manager, die mit einer einzigen Grafik zu Verhandlungen mit Zulieferern gingen. Sie zeigte den Kostenverlauf pro Stück bei steigender Produktion. Das Argument war, dass sie ab sofort doppelt so viel ordern würden, dafür aber einen Preisnachlass von zwanzig Prozent erwarten. Die restlichen zehn Prozent könnten sich die Zulieferer als Marge behalten. Ob der aber überhaupt eine ausreichende Einsparung realisieren konnte, blieb nebensächlich. Zulieferer sind seitdem schlichtweg zu Größe und Wachstum verdammt.

Doch damit hatte die Autoindustrie noch nicht genug. Der kleine Bruder des Skaleneffekts, der Verbundeffekt, wurde erfunden. Ein Bauteil wird global nicht nur für ein Modell, sondern gleich für alle Baureihen im Portfolio verwendet. Das beste Beispiel dafür ist das so genannte „Familiengesicht“ von Volkswagen. Ob von hinten ein Golf oder ein Phaeton zum Überholen ansetzt, ist im Rückspiegel nicht mehr zu erkennen. Genau genommen auch nicht, wenn der Wagen überholt hat. Aber „Familienarsch“ hat sich als Designbezeichnung noch nicht durchgesetzt.

Ob der Kunde das alles würdigen wird, bleibt abzuwarten. Warum sollte sich jemand eine Oberklasse kaufen, wenn die Hälfte der Teile aus der Kompaktklasse kommt? Wozu sollte ein Europäer seinen Wagen per Aufpreisliste teuer individualisieren, wenn damit doch nur das China- oder US-Geschäft querfinanziert wird, weil dort die Wagen mit den gleichen Teilen deutlich billiger sind?

Ein handfestes Problem haben die Hersteller jetzt schon. Durch die neuen Produktionsstrategien müssen sie mit ganz anderen Stückzahlen kalkulieren, sollte es zu einem Rückruf kommen. Aston Martin hatte jahrelang ein Plastikteil für ihre Gaspedale bei einem chinesischen Produzenten geordert. Der hatte ihnen, wie sich 2014 heraus stellte, ein Plagiat verkauft, das hätte brechen können. 17.590 Fahrzeuge mussten zurückgerufen werden – beinahe fünf komplette Jahresproduktionen.

Mitsubishi Elbe-Treffen 2016

Es riecht nach Bratwurst, Steaks und Gemeinschaft. Kotflügel an Kotflügel reihen sich die Diamanten. Der Sportplatz in der kleinen Gemeinde in Sachsen-Anhalt ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Irgendwie ein tpyisches Auto-Treffen. Mit einer Ausnahme: Das Familiengefühl. Hier ist es besonders stark. Die Verbundenheit zur Marke, den drei Diamanten im Kühlergrill, man lebt sie aus. Der Sportplatz in Pretzsch ist zum zwölften Mal der Schauplatz für das größte Mitsubishi Fan-Treffen in Deutschland. Impressionen aus dem Herzen der Marke Mitsubishi und die Antwort auf die Frage: Wo kommen eigentlich die kleinen Mitsubishi-Fans her?

Wo kommen eigentlich die kleinen Mitsubishi-Fans her?
Woher kommen eigentlich die kleinen Mitsubishi-Fans ?

381 Fahrzeuge sind nach Pretzsch gekommen. Das gesamte Modellprogramm der Diamanten-Marke aus den letzten 30 Jahren und mehr. Eine familiäre Stimmung, angeregte Gespräche zwischen den Fahrzeugreihen. Die Motorhauben geöffnet, interessierte Blicke allenthalben. Es wird fachgesimpelt über CS3A und Garret Turbolader. 4G92 oder 4G18? Hier auf dem Sportplatz in Pretzsch trifft sich der Hardcore-Kern der Mitsubishi Fan-Gemeinde. Doch während viele andere Fan-Treffen sich vor allem dadurch auszeichnen, dass die Fans wenig Respekt gegenüber anderen Marken zeigen, ist man hier offen für andere Japan-Cars und deren Besitzer. Die Hauptrolle spielen jedoch die Fahrzeuge der Diamanten-Marke. Egal, ob der Mitsubishi Carisma, mit dem Mitsubishi lange vor anderen Marken die Benzin-Direkteinspritzung und die Schichtladung zur Steigerung der Effizienz eingeführt hat oder der Rallye-Pajero mit englischer Straßenzulassung. Wer sich über die epische Breite der Marke Mitsubishi informieren will, ist hier genau richtig. Ein Mitsubishi Sport-Coupé, mit Allradantrieb, Turbo-V6, drei Liter Hubraum, 286 PS und Allradantrieb und Allradlenkung. Der Mitsubishi 3000 GT VR4, ein seltenes Highlights, das man heute nur noch mit viel Glück im Alltag zu Gesicht bekommt.

mitsubishi 3000 gt elbe treffen 2016

Woher die große Liebe für die Mitsubishi-Modelle kommt?

Hört man sich auf dem Platz um, dann sind die Fans vor allem von der Zuverlässigkeit begeistert, von der Technik und dass man mit der Entscheidung für einen Mitsubishi eine Entscheidung trifft, die nicht völlig alltäglich ist. Volkswagen oder Opel? Fährt der Nachbar. Der traditionsreiche Marke aus Japan begeistert die Fans durch besondere technologische Lösungen und seit Jahrzehnten durch Innovationen in Serie. Dass dabei auch die Haltbarkeit überzeugt, es macht das Bild vom „zuverlässigen Japaner“ rund.

Die Liebe zum Auto ist hier tief verwurzelt. Bei manch einem wird die Liebe zu den drei Diamanten gleich einmal mit der Muttermilch eingenommen. Da werden dann schon einmal Gipsabdrücke vom Schwangerschaftsbauch erstellt und diese mit den drei roten Diamanten verziert. Die Frage, wo denn die Kleinsten der Mitsubishi-Fans herkommen, ist damit beantwortet.

zwoelftes elbetreffen 019 handy

Die großen Fans stehen derweil hart im Wind des wechselhaften Wetters dieser 2016er Veranstaltung. Mit 14° Grad im Durchschnitt ist der Sommer in diesem Jahr nicht besonders gnädig mit den oftmals vor Ort campierenden Fans umgegangen. Teils sinnflutartige Regenfälle verwandeln sich Teile des Sportplatzes in eine matschige Mondlandschaft. Für Mitsubishi-Modelle mit Allradantrieb kein Problem. Ob Pajero oder 3000 GT, der Traktionsvorteil gehört zu vielen Mitsubishi-Modellen einfach dazu.

758 Teilnehmer hatten sich in diesem Jahr in Pretzsch getroffen. Haben sich die Stimmung durch die Wetterkapriolen nicht vermiesen lassen, haben in der familiären Atmosphäre gefeiert und gefachsimpelt. Der Veranstalter des Elbe-Treffens, Kai Wandersee, hat mit der 12. Auflage erneut ein großes Diamanten-Fest organisiert.

Zwölf Elbe-Treffen in Folge – auch 2016 waren es wieder mehr Mitsubishi-Fans als im Vorjahr. 

Das Highlight des Elbe-Treffens findet am Samstag-Abend statt: Die Diamanten-Kette. Was nach einem Mode-Accessoire für die High-Society klingt, ist der vermutlich längste Verkehrsstau, bestehend nur aus Mitsubishis. Ein Korso aller Modelljahre, aller Modelle. Vom Rallye-Mitsubishi bis hin zum neuen Space Star. Über 40.000 PS, vereint in einem Korso der Markenfreude! Auch wenn es rund um Pretzsch nur noch im Schritttempo vorwärts geht, der Freude an der Marke Mitsubishi tut dies keinen Abbruch.

 

Aktuelle Suchanfragen:

VLN: 20. Sieg für Land-Motorsport

Großer Jubel im Team Montaplast by Land-Motorsport: Christopher Mies und Conner De Phillippi feierten im Audi R8 LMS im vierten Lauf den 20. VLN-Sieg für den Traditionsrennstall von Wolfgang Land aus dem Westerwald. Die 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy war von äußerst schwierigen Wetterbedingungen mit teils starkem Regen, teils dichtem Nebel geprägt. In der Schlussphase schlug die Stunde von Nordschleifen-Routinier Mies, der in den letzten 30 Minuten des Vier-Stunden-Rennens mit den mit Abstand schnellsten Runden auf nasser Strecke die Führung eroberte. Das Nachsehen hatten Sebastian Asch und Kenneth Heyer, die im Mercedes-AMG GT3 des Zakspeed-Teams das Rennen über weite Strecken dominiert hatten. Trotzdem freuten sich die beiden Söhne berühmter Väter – der Ex-Rennfahrer Roland Asch und Hans Heyer – am Ende über ihren ersten VLN-Podiumsrang. Dritte wurden Wolf Henzler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports. Dafür, dass Familie Mies am Ende zweifachen Grund zum Feiern hatte, sorgte Alexander, der jüngere Bruder von Christopher. Zusammen mit Michael Schrey fuhr der 24-Jährige im BMW M235i Racing Cup zum vierten Klassensieg in Folge und verteidigte so die Tabellenführung in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016.

VLN 4 2016 008 Stefan Baldauf Fotos

„Wenn alles passt, ist es kein Problem”, erklärte Christopher Mies seine fabelhaften Rundenzeiten in der Schlussphase des Rennens. Der Heiligenhauser war rundenlang bis zu 30 Sekunden schneller als der Rest des Feldes. „Wir haben unserem Audi R8 LMS ein konsequentes Regen-Setup mit maximalem Abtrieb verpasst. So habe ich mich im Auto sehr wohl gefühlt und konnte voll pushen. Das war auch notwendig, weil nicht klar war, ob wir nicht am Ende noch einen Tankstopp hätten einlegen müssen.“ Im Ziel betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierten 2:18,231 Minuten – ein zusätzlicher Tankstopp wäre also ohne den Verlust der Führung möglich gewesen.

Den Grundstein für den Erfolg legte Conner De Phillippi, der den Land-Audi mit einer Bestzeit von 9:51,026 Minuten auf die Pole-Position gestellt hatte. In der Anfangsphase des Rennens konnte der US-Amerikaner seine Position in der Spitzengruppe verteidigen, erlebte jedoch zwei Aha-Momente: „Im Metzgesfeld bin ich von der Strecke abgekommen, das war eindeutig meine Schuld“, sagte er. „Einige Runden später wurde ich im Brünnchen von einem Konkurrenten getroffen und hatte einen leichten Kontakt mit den Leitplanken. Zum Glück ist der Audi stabil gebaut, so dass wir keinerlei Beeinträchtigungen hatten.“ Mit den Bedingungen kam der 23-jährige Kalifornier gut zurecht: „Es war heute alles andere als einfach, weil nicht nur in jeder Runde unterschiedliche Bedingungen herrschten sondern in nahezu jeder Kurve. Aber ich habe mich im Regen sehr wohl gefühlt.“

VLN 4 2016 016 Stefan Baldauf Fotos

Kenneth Heyer räumte die Niederlage ein, war mit Platz zwei aber trotzdem sehr zufrieden. „Das ist mein erstes Podiumsresultat in der VLN – darüber bin ich sehr glücklich.“ Dass es nicht zum Sieg reichte, war auf die fehlenden Nordschleifen-Erfahrungen des Mönchengladbachers bei regennasser Piste zurückzuführen. „Ich bin noch nie ein Rennen bei Regen auf der Nordschleife gefahren, deshalb bin ich die erste Runde des Schlussstints sehr vorsichtig angegangen. Im Adenauer Forst hat Christopher mich in Runde 20 überholt – das war ein starkes Manöver, und ich hatte nichts entgegenzusetzen.“ Asch sah Platz zwei als Ansporn, in der VLN weiter voll anzugreifen: „Wir waren im vergangenen Jahr schon einmal sehr nah am Podium dran. Das ist uns jetzt endlich gelungen. Nun fehlt uns nur noch eine Position zum ersten Sieg. Und es stehen ja noch ein paar Rennen in diesem Jahr auf dem Programm.“

VLN 4 2016 004 Stefan Baldauf Fotos

Hinter dem Spitzentrio fuhren Patrick Huisman, Norbert Siedler und Sabine Schmitz im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing auf Rang vier, vor dem bestplatzierten BMW M6 GT3 des Teams Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop mit Jörg Müller, Jesse Krohn und Victor Bouveng am Steuer. Den schnellsten SP7-Porsche pilotierten Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi für das Team Black Falcon auf Rang sechs. Die Lokalmatadore des veranstaltenden MSC Adenau, „Alex Autumn“ und Christian Menzel, belegten im Gruppe H-Porsche 911 GT3 Cup von raceunion Teichmann Racing Platz sieben.

VLN 4 2016 001 Stefan Baldauf Fotos

Rennleitung vertraute auf die Expertise der Fahrer

Starker Nebel am frühen Samstagmorgen führte zu einer deutlichen Verzögerung im Zeitplan des vierten VLN-Laufes. Das Zeittraining fand mit 70-minütiger Verspätung über die volle 90 Minuten-Dauer statt. Vor dem Rennen holte die Rennleitung die Expertise von Fahrern unterschiedlicher Klassen ein. Auf einer Informationsrunde überzeugten sich Rudi Adams, „Alex Autumn“, Christopher Brück, Rolf Derscheid, Dirk Groneck und Marcel Mannheller vom Zustand der Strecke und sprachen sich für einen Start aus. Die Rennleitung entschied schließlich, nach zwei gefahrenen Einführungsrunden um 13:17 Uhr die Ampel auf Grün umzuschalten.

Und dann war da noch:

Der Ford Fiesta mit der Startnummer 554 und Dale Lomas am Steuer, der sich noch im Training in den Feierabend verabschiedet hat. Und das ganz spektakulär mit Flammen.

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

Lebenslänglich – Updates für Hyundai-Navigationssysteme

„Bitte JETZT links abbiegen“, schallt es aus dem Navigationsgerät. Ungünstig nur, dass die Straße, die links weiterführt, eine Einbahnstraße ist, in die man nicht hineinfahren darf. Das weiß „Uschi“ – so nenne ich mein Navigationssystem – nur leider nicht. Grund dafür ist das veraltete Kartenmaterial. Man könnte es erneuern, aber dafür ist man irgendwie zu geizig. Damit Hyundai-Fahrer nicht vor abgerissenen Straßen stehen, gibt es nun das Hyundai Lifetime MapCare, das den neuesten Stand sichert. Read more

Aktuelle Suchanfragen:

Mercedes-AMG GT R – The Green Beast

Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. 585 PS, mehr Spur, mehr Abtrieb und erstmalig eine aktive Hinterradlenkung. Mercedes-AMG meint es mit dem AMG GT R ernst. Supersportwagen? Kommen noch immer aus Schwaben, aber jetzt aus Affalterbach! 

Am Vorabend zum ehrwürdigen „Goodwood Festival of Speed“ präsentiert Mercedes-AMG die Eskalationsstufe des AMG GT. Den R. Seine Sonderfarbe AMG green hell magno verrät die Wurzeln des Sportlers. Von der Rennstrecke, für die Rennstrecke. Motorsport mit Nummernschild und Straßenzulassung.

700 Nm pressen sich zwischen 1.950 und 5.500 Umdrehungen vom Turbo-V8 mit seinem Hot-V Layout in Richtung Hinterachse. Dort wartet das 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe auf seinen Einsatz. In 3.6 Sekunden auf Tempo 100 – erst bei 318 km/h soll Schluss sein. Das sind die nackten, die einfach zu verstehenden Werte. Was sich dazwischen abspielt, zwischen den 3.6 Sekunden – bevor es über die 300 km/h-Schallmauer geht – das sind die Dinge, die man wird erfahren müssen. Zwischen Himmel und Erde ist immer noch Platz, für noch einen Supersportler. Mit dem AMG GT R besetzen die Schwaben einen weiteren Platz.

Mercedes-AMG GT R 002 _

Der breite Frontsplitter reduziert den Auftrieb an der Vorderachse. Außen an der Frontschürze beruhigen zusätzliche Air Curtains den Luftstrom, was den cW-Wert des AMG GT R verbessert. Die Air Curtains leiten darüber hinaus durch ihre schmalen, vertikalen Öffnungen die Luft gezielt in Richtung Radhaus und optimieren dadurch die Strömungseigenschaften im Radhausbereich. Um die doppelten Radhauskühler perfekt zu durchströmen, verfügt der AMG GT R außerdem über neue, eigenständige Radhausschalen mit speziellen Kühlluftschlitzen.

Mercedes-AMG GT R 003 _

Ein weiteres technisches Highlight verbessert ebenfalls die Aerodynamik des AMG GT R: das aktive Luftregelsystem. Dabei handelt es sich um senkrechte Lamellen, die sich im unteren Bereich direkt hinter der Frontschürze verbergen. Diese Lamellen werden elektronisch gesteuert und lassen sich per Elektromotor in circa einer Sekunde öffnen und schließen, um den Luftstrom und damit die Aeroperformance zu verbessern.

Mercedes-AMG GT R 006 _

Die vorderen Kotflügel aus superleichtem Carbon verbreitern den AMG GT R vorn um insgesamt 46 Millimeter und schaffen Platz für die breitere Spur und große Rad-/Reifenkombinationen. Die kraftvolle Gestaltung der Kotflügel betont darüber hinaus die Längsdynamik. Als weiteres Erkennungsmerkmal dient das spezielle Kotflügelsignet mit einer Finne und einem großen Luftauslass, durch den Abwärme aus dem Motorraum geführt wird. Die Finne ist gelocht und nimmt mit fünf Streben das AMG Rautenlogo auf.

Mercedes-AMG GT R 009 _

Noch feinfühliger reagiert der neue AMG GT R dank der serienmäßigen, aktiven Hinterachslenkung, die erstmals bei einem Mercedes-AMG Modell zum Einsatz kommt. Das System bietet eine ideale Kombination aus Agilität und Stabilität –Fahreigenschaften, die normalerweise im Gegensatz zueinander stehen.

Beim AMG GT R ersetzen zwei Lenkungsaktuatoren die konventionellen Spurlenker der Hinterachse. Herzstück des Systems sind zwei elektromechanische Aktuatoren (Elektromotoren mit Spindeltrieb), die keine mechanische Verbindung zum Lenkrad haben. Dieses „By-wire“-System verstellt elektronisch gesteuert die Hinterräder in einem vordefinierten Kennfeld. Die Spurwinkeländerung beträgt beim AMG GT R maximal 1,5 Grad am Hinterrad.

Bis Tempo 100 km/h werden die Hinterräder in entgegengesetzter Richtung zu den Vorderrädern eingeschlagen. Dies entspricht einer virtuellen Verkürzung des Radstandes. Vorteil: Der AMG GT R lenkt deutlich agiler in Kurven ein, macht dadurch noch mehr Fahrvergnügen und erfordert weniger Lenkarbeit – insbesondere auf gewundenen kleinen Straßen, engen Rennstrecken mit vielen Richtungswechseln oder beim Slalom. Weitere Vorteile sind zudem die erhöhte Handlichkeit und der reduzierte Wendekreis in täglichen Fahrsituationen – wie etwa beim Abbiegen oder Einparken.

Fährt der AMG GT R schneller als 100 km/h, schlägt das System die Hinterräder parallel zu den Vorderrädern ein. Dies entspricht einer virtuellen Verlängerung des Radstandes und verbessert spürbar die Fahrstabilität. Gleichzeitig baut sich bei Richtungswechseln die Seitenkraft an den Hinterrädern deutlich schneller auf, was die Reaktion auf Lenkbefehle beschleunigt. Der Fahrer registriert außerdem, dass der AMG GT R massiven Hinterachsgrip und große Stabilität bei schnellen Richtungswechseln zeigt, ohne den sonst spürbaren Anlegeeffekt des Hecks. Die aktive Hinterachslenkung verbessert nicht nur das Handling in Kurven, sondern unterstützt den Fahrer auch bei plötzlichen Ausweichmanövern und erhöht damit die aktive Sicherheit. Das macht den AMG GT R im Grenzbereich leichter beherrschbar.

Mercedes-AMG GT R 011 _

Auch das Fahrwerk des neuen AMG Hochleistungssportlers ist konsequent auf den Rennstreckeneinsatz ausgelegt. Zur Reduzierung der ungefederten Massen sind Dreieckslenker, Achsschenkel und Radträger an Vorder- und Hinterachse komplett aus geschmiedetem Aluminium gefertigt. Das Doppelquerlenker-Konzept führt das Rad mit geringsten elastischen Bewegungen in eindeutiger Weise. Die hohe Sturz-
und Spursteifigkeit ermöglicht hohe Kurvengeschwindigkeiten und vermittelt dem Fahrer auch optimalen Fahrbahnkontakt im weit oben angesiedelten Kurvengrenzbereich.

Mercedes-AMG GT R 015 _

Aus der Heckperspektive fallen ebenfalls zahlreichen Neuerungen sofort auf. Die neuen Seitenwände aus Aluminium verbreitern den AMG GT R hinten um insgesamt 57 Millimeter und schaffen so den Raum für die größeren 20‘‘-Räder und die breitere Spur. Beide Maßnahmen verbessern die Traktion und ermöglichen höhere Kurvengeschwindigkeiten.

Mercedes-AMG GT R 016 _

Ein wesentlicher Faktor für die Performance eines Sportwagens ist das Gewicht. Bei der Struktur des AMG GT R setzt Mercedes-AMG auf einen intelligenten Materialmix. Chassis und die Karosserie sind aus Aluminium in verschiedenen Legierungen gefertigt, der Heckdeckel aus Stahl und das Front-Deck aus Magnesium. Dieses extrem leichte Element am Bug reduziert die Massenträgheit vor der Vorderachse und verbessert somit die Agilität des Fahrzeugs.

Mercedes-AMG GT R 020 _

Aktuelle Suchanfragen:

Livestream: Weltpremiere Mercedes-AMG GT-R

Zuhause auf Straße und Rennstrecke – Der Mercedes-AMG GT R

Noch nie hat Mercedes-AMG so viel Motorsport-Technologie in ein Serienfahrzeug gepackt wie in diesen! Weltpremiere für den Mercedes-AMG GT R. Das Frontmittelmotorkonzept mit Transaxlebauweise, der 585 PS starke V8-Biturbomotor, das umfangreich modifizierte Fahrwerk, die neue Aerodynamik und der intelligente Leichtbau bilden die Grundlagen für einen ganz neuen Sportwagen.

Am 24. Juni – 18:45 – wird der Sportwagen mit Renngenen in Brooklands, UK vorgestellt.

Mein Favorit für den „BESTEN Motorsound“

ASTON MARTIN VANQUISH Volante

Der ultimative Aston Martin. Der ultimative Grand Tourer. Die Vollendung aller Glückseligkeit. Einen besseren GT gibt es nicht. Und dank des 6 Liter V12 bildet dieser Grand Tourer die Hülle für meinen Kandidaten, den ich in das Rennen um den „Favourite Enginesound“ im Mobil 1 Wettbewerb schicke! 

aston martin bilster berg

Gänsehaut-Feeling beim Starten des elitären V12. Das Dach heruntergeklappt, die Sonne lacht in den Aston Martin, und spätestens, als der Anlasser das einmalige Geräusch beim Starten eines V12 singt, denn dieses Geräusch ist einmalig – unverwechselbar – und wenn ein Wimpernschlag später der Zwölfender mit Inbrunst zum Leben erwacht – ja – spätestens dann hat auch der Fahrer ein Grinsen im Gesicht. Es ist nicht die schiere Kraft des Vanquish Volante, es ist nicht der Kaufpreis, der im Bereich eines Einfamilien-Hauses liegt – es ist die Faszination des Gesamtkunstwerkes. Kein anderer Automobil-Hersteller hat derzeit einen schöneren, einen eleganteren, einen elitärerer Roadster in seinem Programm als die Engländer aus Gaydon.

vanquish v2

Der ultimate GT – der ultimative Motor

Zwölfzylinder, sechs Liter Hubraum. Die Königsklasse des Motorenbaus unter der langen, würdevoll und zugleich sportlich gezogenen Motorhaube. Dass es bei Bedarf zornig und gewaltig aus den beiden Endrohren klingt, es soll einen wohl an die Urgewalt des AM29 erinnern. 630 Newtonmeter, freisaugend, jederzeit bereit, die Drehzahlleiter per Explosion zu erklimmen. 576 PS stark. In 4 Sekunden auf Tempo 100. Der Aston Martin Vanquish Volante ist ein Bodybuilder im feinen Edel-Zwirn. Er gibt sich elegant, sportlich – verdeckt die urgewaltige Muskelpower unter seiner edlen Hülle aus Aluminium und Carbon. Sichtcarbon an Diffusor, Schweller und Splitter erinnern offensiv an die edle Außenhülle. 20 Zoll Leichtmetallräder drehen sich in den Radhäusern, bezogen mit edlen Pirelli P-Zero. 305 Millimeter breit auf der Hinterachse.  Das Getriebe wurde an die Hinterachse gepackt, die Transaxle-Bauweise fördert die Balance. Eine fast perfekte Gewichtsbalance von 51 zu 49% trägt zum sportlichen Handling bei. Binnen 130 Millisekunden würfelt die per Paddel am Lenkrad bediente Automatik die Gänge durcheinander.

vanquish v12 hinten seite

V12 – Der ultimative Sound!

Es ist – kurzum – die ultimative Kombination. Ein unfassbar schönes Auto. Ein Kerl von einem Motor. Entsprechend der Sound. Von leise grummelnd, über brodelnde Aggressivität bis hoch zu einem kernigen und alles in Beschlag nehmenden Kreischen. Der V12 unter der Carbon-Haube des Vanquish ist mein „Favourite Engine Sound„!

am c63

Team Germany

Aber an diesem Wettbewerb von Mobil 1 nehme ich nicht alleine teil. Mein werter Kollege Jens, von rad-ab.com ist auch mit von der Partie – aber – er hat einen gänzlich anderen Favoriten. Einen anderen Motortyp und ein anderes Auto.

KLICKT jetzt rüber zu Jens und findet heraus, was er zu seinem „Favourite Engine Sound“ erklärt hat. Und dann kommentiert. Sagt uns Eure Meinung. Kommentiert auf Facebook, im blog, hier und bei Jens – sagt uns Eure Meinung! V12 – oder V8? Womit sollen wir bei Mobil 1 in das Rennen gehen?

Das Video zum Aston Martin Vanquish Volante und seinem ultimativen V12-Sound!

Jetzt müsst ihr mitmachen. Jetzt seid ihr gefragt!

Macht mit – sagt uns Eure Meinung. Kommentiert und votet – klickt rüber zu Jens auf rad-ab.com und zu seinem Video. Eure Teilnahme soll belohnt werden. Denn auch für Euch gibt es etwas zu gewinnen!

1 Jahr lang kostenlos tanken

4661-02-EM-WinFuel-ESSO+NON-ESSO-Poster-AW-DE-v1-HR-page-001

Kostenlos tanken – ein Jahr lang – Wer will das nicht? Wer nun auf der Webseite von Mobil 1 teilnimmt – und hoffentlich natürlich für unser Team  „Jens & Bjoern“  abstimmt – der kann (mit etwas Glück) genau das gewinnen.

Sagt uns Eure Meinung! Unterstützt uns, diskutiert mit uns – und dann stimmt ab. Für Jens und mich, auf der Wettbewerbs-Seite von Mobil 1. Und wir brauchen dieses Mal wirklich Eure Stimme, denn wir stellen uns einem internationalen Wettbewerb. Mit dabei sind Tim Burton, besser bekannt als @Shmee150 und die Jungs von @GaragesDesBlogs aus Frankreich!

[notification type=“notification_info“ ]In Kooperation mit Mobil 1 [/notification]

Neue E-Auto Plattform bei Mercedes-Benz

Teil 3 der fünfteiligen Serie zur Elektrifizierung der Mobilität bei Mercedes-Benz

Eigene Plattform für E-Fahrzeuge bei Mercedes-Benz

Bislang hat der Stuttgarter Automobilhersteller die E-Fahrzeuge als Derivate der bestehenden Modellbaureihen umgesetzt. Egal ob Brennstoffzelle oder elektrische B-Klasse, ob smart oder Experimental-Fahrzeuge. Anstelle des Verbrenners rückte der Elektromotor. Das hat Vorteile bei der Umsetzung von kleinen Serien, so wie dem Brennstoffzellen-PHEV Mercedes GLC, der 2017 kommen wird – ist aber auch eine Innovationshürde. Auf dem Pariser Automobil-Salon wird Mercedes-Benz im Herbst einen neuen – für die Stuttgarter neuen – Ansatz präsentieren: Die erste Daimler-Plattform für reine Elektromobilität.

tec day intelligent drive train 010 mercedes-benz
Das erste rein elektrische Auto auf einer neuen Plattform, ein SUV?
Die TESLA-Alternative aus Stuttgart

Bis zu 500 km rein elektrisch soll die kommenden Elektro-Klasse der Stuttgarter erreichen. Ein Wert den man bei TESLA bereits heute umsetzt. Für die Stuttgarter bedeutet diese neue Plattform dennoch etwas großes und kündigt einen Paradigmenwechsel an. Eben noch Milliarden in neue Selbstzünder investiert, wird man jetzt viel Geld in die Hand nehmen und die Elektromobilität nach vorne bringen.

F015 und F125 waren die Vorboten

Wie immer zeichnen die Konzeptfahrzeuge der vergangenen Automessen den Weg in die Zukunft ein wenig vor. Mit den Konzeptfahrzeugen F015 und noch viel früher, mit dem damals F125 getauften Konzeptfahrzeug haben die Stuttgarter gezeigt, eine Limousine mit Null Emissionen im lokalen Betrieb, kann man sich auch mit Stern und aus dem Schwabenland vorstellen.

tec day intelligent drive train 050 mercedes-benz
Bald nur noch mit Stecker?

Konsequent elektrisch

Eine Plattform die als Modell durchaus auch aus einem TESLA-Store stammen könnte, dient als erste Darstellung der kommenden Serienfahrzeuge. Die Batterien bilden zusammen mit einem Frame aus Verbundwerkstoffen die Bodenplatte der kommenden Fahrzeuggeneration. Die Batterien will Mercedes-Benz wiederum selbst fertigen und hat hierfür ein Tochter-Unternehmen gegründet. Die Deutsche ACCUMOTIVE wird aus zugelieferten Lithium-Ionen Batterie-Stacks (Zelltechnik) die Energiespeicher für die kommenden Generationen an Elektrofahrzeugen fertigen.  Die von der Deutschen ACCUMOTIVE produzierten Batterien wird es auch für die Plug-In Hybrid-Modelle mit Stern geben.

Vor dem Batteriepaket und dahinter befinden sich die Achsen mit den E-Motoren. Das System sieht im Rohstadium dem Tesla-Produkt sehr ähnlich, die USPs, die Daimler-Alleinstellungsmerkmale wird man als geneigter Kunde am Endprodukt suchen müssen. Das Layout für eine 100% Batterie-Elektrische Limousine scheint jedoch nur so wirklich einen Sinn zu ergeben.

tec day intelligent drive train 082 mercedes-benz
Autos an einer Ladesäule. Die Zukunft!

Plattform für zukünftige Elektroautos

Während bei Mercedes-Benz die Elektrifizierung derzeit vor allem „Plug-in Hybrid“ für das Serienfahrzeug bedeutet, wird die in Paris zu enthüllende Plattform der Startschuss für eine neue Generation und Modellfamilie von E-Autos bedeuten. Während man die Plattform auf dem Pariser Automobilsalon präsentieren will, soll das erste Fahrzeug noch vor 2020 auf den Markt kommen. Gut. Bis dahin hat TESLA bereits die dritte Generation der eigenen E-Fahrzeug in den Läden – aber – endlich scheint auch Mercedes-Benz mit Volldampf in die elektrische Zukunft zu steuern.

tec day intelligent drive train 103 mercedes-benz

Mercedes-Benz unterstützt CCS

500 Kilometer Reichweite? Das geht nur mit einem mindestens 85 kWh-Batteriepaket. Dieses wiederum muss in einer Minimalzeit geladen werden. Nur wenn die Ladepausen verkürzt werden, wird der Endkunde zu überzeugen sein. Mercedes-Benz wird deswegen auf das CCS-Ladesystem setzen und damit eine Schnellladung unterstützen. Die kurz- und langfristigen Aussichten für das CCS-System stellen Ladeleistungen von 150 kW und mehr da.

Lesen Sie noch mehr zum Thema E-Strategie bei Mercedes-Benz:

[divider] [/divider]

  • Teil 1 – Der Brennstoffzellen SUV
  • Teil 2 – Die 48-Volt-Technologie für klassische Antriebe
  • Teil 3 – Die Elektroauto-Plattform von Mercedes-Benz
  • Teil 4 – Elektromobilität B2B in der Stadt
  • Teil 5 – Der neue smart Electric Drive

[divider] [/divider]

Toyota GT86 Facelift – Erst der Anfang?

2012: Ein Ruck ging durch die Sportwagenwelt – der Toyota GT86 und das Schwestermodell, der Subaru BRZ erblickten das Licht der Welt. Klein, leicht, erschwinglich und heckgetrieben zeigten die beiden japanischen Racer, dass wir viel zu lange auf einen veritablen Sportler aus Fernost warten musste. Die 200 PS aus dem 2.0 Liter Boxermotor klangen recht vielversprechend. Doch das Fahrzeug geriet so gut austariert und bietet eine solch schöne Balance, dass die Motorleistung eher nach einem Einstieg, denn nach dem Ende der Fahnenstange, klingt. Nun zeigt Toyota das Facelift des GT86 und bietet von allem mehr – nur die Leistung bleibt gleich.

Toyota-GT86-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog (3)
Neue Heckpartie, alter Spoiler. Wie immer Geschmackssache

Das Design des Toyota GT86 zeigt die typische Linienführung eines Coupés: Lange Motorhaube, kurzes Heck, gestreckter Radstand. Daran ändert auch das Facelift nichts. Doch die Linienführung gibt sich gestrafft. So wuchs der Kühlergrill etwas, während die Frontschürze frischer wirkt. Neu ist aber, dass der Toyota GT86 eine komplette LED-Ausstattung mitbringt. Sowohl die Haupt, wie auch die Nebelscheinwerfer und das Tagfahrlicht weisen diese Technik auf. Hinzu kommen Rückleuchten, die ebenfalls von LEDs illuminiert werden. Auch hier wurde die Linienführung gestrafft und gibt sich eine Idee ansehnlicher, ohne den Vorgänger aber alt aussehen zu lassen. Geblieben ist lediglich der Heckspoiler, der wie ein Fremdkörper wirkt.

Fremd dürften die beiden Ausstattungslinien indes nicht sein: Sowohl das Topmodell, der Toyota GT86, wie auch die Einstiegsversion, der Toyota GT86 Pure, behielten ihren Namen, gefallen aber sogar in der Basis mit einer reichhaltigen Ausstattung. Auf eine Klimaanlage, ein Multimedia-Audiosystem oder etwa Sportsitze muss man im japanischen Coupé nie verzichten. Das höherwertige Modell bietet neben Leichtmetallfelgen ein zusätzliches 4,2 Zoll Display, das allerlei Fahrzeugdaten anzeigen kann: Von der Drehmoment- und Leistungskurve, über Rundenzeiten, bis hin zu den Fliehkräften.

Toyota-GT86-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog (1)
Hier im Bild: Die US-Version, die aufgrund der allgegenwärtigen Tempolimits ohne einen Spoiler auskommt

Alles schön und gut, für den Sportwagenfan sind aber die Optimierungen unter dem Blech interessanter. So bietet der Toyota GT86 mit der Modellpflege eine noch feinere Fahrwerksabstimmung mit einer veränderten Federung und Dämpfung. Mit von der Partie ist zudem die knackige Sechsgangschaltung, die einfach besser zum Sportwagen passt, als das komfortbetonte Sechsgang-Automatikgetriebe. Doch mit diesen Optimierungen stellt sich eine Frage: Wo bleibt das Plus an Leistung? Wo der Druck aus unteren Drehzahlen? Wo das motorische Potential, um an die Grenzen des Fahrzeugs zu gehen? Wir hoffen, dass da noch etwas kommt!

Aktuelle Suchanfragen:

Bringt Farbe ins Spiel: VW T6 California „Ocean“

Seit Jahrzehnten ist der VW Bulli nicht nur ein Nutzfahrzeug, sondern auch ein Campingmobil. Seinerzeit nannten sich die Umbauten noch Westfalia, doch mittlerweile ist man in beim viel moderneren Namen „California“. Klingt alles etwas grau, ist es aber nicht – ganz im Gegenteil. Das Nutzfahrzeug aus Hannover besticht mit seiner attraktiven Zweifarblackierung ebenso, wie mit einer reichhaltigen Ausstattung und einem elektrohydraulischen Aufstelldach.  Read more

Aktuelle Suchanfragen:

Auf 30 Stück limitiert: Alfa Romeo 4C Speciale

Was verbindet man mit Alfa Romeo? Hübsche Autos, „la dolce vita“, Liegenbleiber und Technik, die nicht gerade up to date ist. Fahrzeuge, wie ein Alfa 147 oder 156 mögen zwar schön anzusehen sein, aber Langläufer oder Pannenzwerge sind sie nicht. So geriet der Ruf der italienischen Traditionsmarke immer mehr ins Wanken und musste aufgemöbelt werden. Da Alfa schon immer sportlichen Fahrzeuge baute, lag wenig näher, als ein sportlicher Zweisitzer – und was für einer. Der 4C begeisterte die Autowelt und brachte den Italiener tosenden Beifall. Nur leider können nicht mehr als 3.500 Stück im Jahr gebaut werden, von denen zudem lediglich 1.000 Stück für Europa vorgesehen sind. Noch limitierter ist da nur das aktuelle Sondermodell, der Alfa Romeo 4C Speciale. Read more

Aktuelle Suchanfragen:

Nissans „The Stig“ – Enthüllung

Bei Top Gear ist es seit Jahren streng geheim, bei Nissan lüftet man aber nun das Geheimnis um die Identität seines „zahmen“ Rennfahrers. Paul Eames – nein, der Mann hat nichts mit dem Eames-Chair zu tun – ist bereits seit 20 Jahren für die Japaner im Einsatz und spielt eine entscheidende Rolle bei der Fahrwerksabstimmung für die europäischen Nissan Modelle.

Man munkelte lange, wer es denn sein könnte. Von Michel Schumacher war lange die Rede, in letzter Zeit soll es Lewis Hamilton gewesen sein und wieder andere munkelten, dass es Tiff Needell oder Jason Plato von der Konkurrenzsendung „5th Gear“ sein sollten. Gelüftet wurde dieses Geheimnis des „weißen Rennfahrer“ von Top Gear jedoch nie so recht. Nissan aber beendet die Geheimniskrämerei um seinen eigenen kleinen „The Stig“. Paul Eames ist einer der europäischen Top-Testfahrer für Nissan und musste seinen Helm nun, zum Start der neuen Stafel von „Top Gear“ im BBC, lüften.

Sein Job: Fahren, fahren und nochmals fahren. Eames ist einer von vier Testfahrern außerhalb Japans, der die höchste Fahrer-Qualifikation von Nissan erteilt bekommen hat. Das beschert ihm natürlich die ein oder andere Runde auf den Teststrecken des Unternehmen, die auf der gesamten Weltkugel verstreut sind – und zwar seit mehr als 20 Jahren. Hier kann Eames instinktiv entscheiden, ob bei einem neuen Serienfahrzeug die Kombination aus Fahrdynamik und Komfort stimmt. Eine der größten Herausforderungen der letzten Periode für Nissans Stig: die Abstimmung des Nissan GT-R. Er sollte bis in hohe Tempi aufregend, aber auch gleichzeitig stabil und griffig sein.

Nissan-Stig-enthuellung-2016-Mein-Auto-Blog (2)
Schnelle Rundenzeiten? Das und viel mehr beherrscht Paul Eames

Andere Modelle, andere Abstimmungen: Ein Nissan Qashqai oder ein Micra bieten andere Herausforderungen. Diese sollen agil, stabil und sicher, aber gleichzeitig komfortabel und geschmeidig sein. Für dieses Wissen und für die Abstimmungen der jeweiligen Fahrzeuge bedarf es natürlich einer gewissen Expertise. So startete Eames in den 80er Jahren als Techniker und weiß um die Details und Komponenten der Fahrzeuge bestens bescheid. So besteht seine Aufgabe darin, den Fahrzeugen ihren jeweiligen Charakter zu geben und nicht die letzte Hundertstel aus einem der Nissan herauszukitzeln.

Manche sagen, er sei gar kein echter Stig. Und dass er dem echten Stig nur nacheifert. Wir aber wissen, dass Paul Eams für die Qualität des Fahrerlebnisses in einem Nissan zuständig ist und damit mehr auf dem Kasten hat, als auf dem Rundkurs Bestzeiten zu setzten.

Aktuelle Suchanfragen:

Leserfragen zum Outlander PHEV-Dauertest

Der Dauertest mit unserem Outlander Plug-In Hybriden, dem ersten PHEV den es im SUV-Segment zu kaufen gab, ist nun 18 Monate alt und wir haben absolut Null Probleme gehabt, den Spritverbrauch unter die NEFZ-Angabe gedrückt und anstelle von Dauertest-Problemen zu berichten, liest sich das Notizbuch im Outlander PHEV wie eine langweilige Seifen-Oper. Wöchentlich die gleichen Eintragungen: Laden an der Steckdose, per Batterie den Nachwuchs in den Kindergarten gebracht, aufgeladen. Der Komfort im Facelift-Outlander PHEV ist gestiegen, nervige Details wie die piepsende Heckklappe wurden mit dem Facelift abgestellt und es geht einfach nichts kaputt. Das stellt den Auto-Tester vor ein echtes Problem. Worüber soll man meckern? Was soll man kritisieren? Man könnte erneut auf die noch immer mangelhafte Lade-Infrastruktur in Deutschland eingehen. Oder wir beantworten die wichtigsten Fragen von Ihnen. Allerdings drehen sich auch diese um immer wieder ähnliche Themen. Jetzt zur Urlaubszeit kommen wieder vermehrt die Fragen, wie sich der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid als Urlaubs- und Zugfahrzeug eignet.

Unseren „PHEV-Urlaubsreport“ vom letzten Jahr finden Sie hier – die drei aktuellsten Fragen von Ihnen, beantworten wir jetzt in diesem Artikel:

1.) Mit dem Mitsubishi Outlander PHEV in den Urlaub, als Zugfahrzeug für den Wohnwagen?

Unser Dauertest-Fahrzeug hat keine Anhänger-Kupplung. Aber, Mitsubishi bietet für den Outlander PHEV eine Anhängerkupplung an. Die Anhängelast ist mit 1.500 Kilogramm hoch genug, um auch einen vernünftigen Wohnwagen zu ziehen. Für kurze Strecke ist das kein Problem und auch auf der Langstrecke kann man Sorgenfrei mit dem Caravan in Richtung Urlaub abfahren. Man muss allerdings den Verbrauch deutlich höher ansetzen, dann der Benzinmotor mehr Arbeit zu verrichten hat. Auf der anderen Seite ist der gezogene Caravan auch für eine höhere Rekuperationsleistung verantwortlich. Je mehr Gewicht schiebt, desto mehr kann rekuperiert werden. Für die Urlaubsfahrt empfehlen wir eine sehr vorausschauende Fahrweise. Ein häufiges segeln unterstützt die Effizienz und erst wenn man absehen kann, dass man verzögern muss, sollte man die Rekuperation wirklich nutzen. Wer das im Hinterkopf behält, der kann gut vorbereitet den Outlander PHEV als Urlaubs-Zugfahrzeug einsetzen. Und wie wäre es mit Norwegen als Reiseziel? Dort gibt es wenigstens deutlich mehr Ladesäulen als bei uns!

2.) Soll man während der Fahrt den „Charge-“ Button nutzen?

Eine einfache Frage, eine einfache Antwort: NEIN!

Den Benzinmotor dazu zu verwenden, aus Benzin mit 40% Wirkungsgrad Strom zu erzeugen ist absolut nicht sinnvoll. Aktuell gibt es in Deutschland noch keine Region, in der man nur elektrisch fahren darf – denn nur auf dem Weg dorthin würde diese Funktion im Alltag einen Sinn ergeben. Es ist ein praktischer Nutzen, den Benzinmotor als Stromaggregat zu nutzen, aber kein wirtschaftlich- oder ökologisch sinnvoller. Der Wirkungsgrad der Verbrennungsmotoren ist nicht geeignet, CO2 oder Kostenneutral Strom zu erzeugen. Laden Sie sich lieber eine App zum finden von Ladesäulen auf ihr Handy. Finger weg zum „Charge-Button“ ;).

3.) Was macht die E-Auto Förderung in Deutschland?

Kopfweh. Mir persönlich: Kopfweh. Nachdem vor über einem Monat die Förderung beschlossen wurde, ist noch immer nicht klar, wie die Auszahlung funktionieren soll. Und plötzlich ist es auch eine Angelegenheit der EU. Der Umweltbonus muss von der EU-Kommission abgesegnet werden, aber hier sind die Gespräche zwischen Bundesregierung und EU anscheinend noch nicht beendet. Der „beschlossene“ Umweltbonus von bis zu 4.000 € für Elektroautos und 3.000 für PHEVs also noch in der Schwebe.

Wer sich jetzt im Augenblick mit dem Kauf eines neuen Fahrzeuges, egal ob PHEV oder EV beschäftigt, aber zum einen verunsichert ist und zum anderen die Kaufprämie auf jeden Fall mitnehmen möchte, der kann ich aktuelle beim Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle, der BAFA, informieren. Die Rufnummer der eingerichteten Hotline lautet: 06196 / 908 1009.

 

Aktuelle Suchanfragen:

Renault Clio mit dezentem Rouge – Facelift für den Bestseller

Dreizehn – für viele eine unheilvolle Zahl. 13 Millionen sind wiederum nicht von schlechten Eltern, wenn man sie beispielsweise auf dem Konto hat. Renault hat andere 13 Millionen: Diese Zahl steht für die verkauften Einheiten des Renault Clio, seit die erste Generation das Licht der Welt erblickte. Nun wurde die vierte Generation des französischen Kleinwagens fit für ihre zweit Lebenshälfte gemacht. Doch die Retuschen vielen dezent aus, sodass man zwei Mal hinschauen muss, um das Facelift zu erkennen.  Read more

Aktuelle Suchanfragen:

Mild-Hybride und 48-Volt bei Mercedes-Benz

Teil 2 der fünfteiligen Serie zur Elektrifizierung der Mobilität bei Mercedes-Benz

Das 48-Volt-Bordnetz: Der Weg zum „milden“ Hybriden bei Mercedes-Benz

Neben dem ersten Partikelfilter auch für Benzinmotoren (ab 2017) stehen weitere Entwicklungen auf der Road-Map für die „klassischen Antriebe“ bei Mercedes-Benz. Denn auch bei aller Euphorie über die Zukunft, der Verbrennungsmotor und der Selbstzünder sind noch am Leben. Noch sind es diese Triebwerke, die uns täglich bewegen. Für manche Anwendungszwecke und Kundenwünsche gibt es noch keine Alternativen und so lange das so ist, steht die Weiterentwicklung dieser Aggregate auf dem Programm.

Das kann das 48-Volt Bordnetz

Das Anheben der Bordspannung von 12 auf 48 Volt bedeutet ein Absenken der Ströme, die fließen, um die gleiche Leistung zu erhalten. Damit lassen sich zum Beispiel Leitungen im Querschnitt verkleinern, was wiederum zu einer Kraftstoffersparnis durch weniger Gewicht führt. Aber – das ist nicht der größte Vorteil des Systems.

Rekuperation, boosten und Start & Stop mit 48-Volt

Die vierfache Spannung ermöglicht effiziente Start-Stopp Systeme, die im Falle der Sechszylinder-Reihenmotoren und in Verbindung mit einem Automatikgetriebe bei Mercedes-Benz zum Einsatz eines integrierten Starter-Generators führen wird. Dieser Elektromotor arbeitet ähnlich dem E-Motor der Plug-in Hybridvarianten, jedoch ohne das Hochvolt-System zu benötigen, da seine Leistungsaufnahme beschränkt ist. Der integrierte oder auch der riemengetriebene Startergenerator ist zudem eine sehr haltbare Lösung für Start-Stopp-Systeme.

tec day intelligent drive train 078 mercedes-benz

Integrierter Startergenerator

Ein integrierter Startergenerator kann sowohl bei der Beschleunigung unterstützend wirken als auch beim Rekuperieren mit mehr Effizienz agieren. In Kombination mit dem 48-Volt Bordnetz und einer 48-Volt Batterie steigen die Effizienz und auch der Fahrkomfort. Ein integrierter Startergenerator dient zugleich als Anlasser und agiert dennoch deutlich feinfühliger als dieser. Start-Stopp Systeme wird man dann nicht mehr als Störenfrieden wahrnehmen, sondern für die Effizienz-Steigerung bei gleich bleibendem Komfort loben. Der integrierte Startergenerator wird jedoch nur für hochpreisige Varianten in Frage kommen. Für die Fahrzeuge in den kleineren Klassen – zum Beispiel der A-Klasse mit Vierzylindertriebwerk – hat man den riemengetriebenen Startergenerator in der Planung.

tec day intelligent drive train 077 mercedes-benz

Riemengetriebener Startergenerator

Die günstigere Lösung ist ein Ersatz für die heutige Lichtmaschine. Agiert gleichfalls sowohl als „Dynamo“ als auch als E-Motor. Durch den Einsatz der 48-Volt Technik wird dieses System effizienter, als man es bislang umsetzen konnte. Der Einbau anstelle einer klassischen Lichtmaschine, die nicht zum Start-Stopp-System beiträgt und keine Boost-Funktion besitzt, ist nicht wesentlich aufwendiger. Die Umrüstung bestehender Systeme auf einen 48-Volt RSG daher eine überschaubare Aufgabe auf der Kostenseite.

48-Volt wird auch die „Klassiker“ elektrifizieren

Dass an der E-Mobilität kein Weg mehr vorbei führt, das hat man überall verstanden. Und auch wenn wir noch eine gewisse Zeit mit Brückentechnologien (PHEV) oder klassischen Antrieben leben und fahren werden – der Entwicklungssprung zum 48-Volt Bordnetz wird immerhin zu einer Elektrifizierung der klassischen Antriebssysteme führen. Andernorts nannte man solche Hybride: „Mild-Hybrids“ – bei Mercedes-Benz spricht man von der Elektrifizierung des Antriebsstranges. Beide haben recht .. und das ist gut so!

Lesen Sie noch mehr zum Thema E-Strategie bei Mercedes-Benz:

[divider] [/divider]

  • Teil 1 – Der Brennstoffzellen SUV
  • Teil 2 – Die 48-Volt-Technologie für klassische Antriebe (ab 17.6.)
  • Teil 3 – Die Elektroauto-Plattform von Mercedes-Benz (ab 24.6.)
  • Teil 4 – Elektromobilität B2B in der Stadt (ab 1.7.)
  • Teil 5- Der neue smart Electric Drive (ab 8.7.)

[divider] [/divider]

Aktuelle Suchanfragen:

Gesucht: Der beste Motorsound der Welt / Gewinnspiel

Woher kommen denn nun die Emotionen beim Auto fahren? Ja richtig, für viele Menschen ist der Motorsound die wichtigste Quelle für emotionales Empfinden beim Auto fahren. Gänsehaut-Feeling beim Auto fahren? Mit einem geilen Motorsound ist das leichter als ohne! Aber welcher Motor klingt denn nun am besten?

Gesucht: Der geilste Motorsound der Welt!

Macht mit bei der Suche und gewinnt mit etwas Glück ein Jahr kostenlos tanken!

Muss es blubbern, muss es brabbeln? Kreischen, sägen oder fauchen? Turbo-Bumms oder Saugmotor? Welcher Motor macht den besten Sound, den man sich wünschen kann? 

Zusammen mit Jens von rad-ab.com mache ich mich in den kommenden Tagen auf die Suche und werde den „BESTEN MOTORSOUND“ ausfindig machen!

Doch was ist eigentlich Motorsound? Für die einen mag es Lärm sein, der aus dem Auspuff von stinkenden Blechkisten kommt, andere erkennen den 180° V8-Sound eines Ferrari oder wissen genau, warum ein US-V8 so wundervoll brabbelt. Ganz egal, wie der Motor klingt, am Ende ist es ja eigentlich nur das schnöde Ergebnis eines Verbrennungsprozess. Aber habt ihr Euch mal Gedanken über die Technik gemacht?

Woher kommt der Sound?

Ein freisaugender V8 mit 90° Zündwinkel bollert die Lebenslust hinaus – ein Vierzylinder-Saugmotor aus der alten DTM war kreischend, sägend, am Limit dessen, was man sich anhören kann – ich habe es geliebt. Auf der Rennstrecke waren die M3 Vierzylinder (E30) zum Beispiel so eindeutig am Klang zu identifizieren, dass ich heute noch davon träume. Am Ende haben beide Motoren aber nur Benzin und Luft in einer Gemischform verabreicht bekommen, verbrannt und ausgestoßen. So einfach. In der Theorie. In der Praxis sind Verbrennungstemperaturen von 600° und mehr der Alltag. Über 18 bar Druck im Zylinder-Innenraum, ein Kolben, so groß wie eine Faust, muss diese Strapazen mitmachen, wird in einem Stahl- oder Aluminiumblock auf und ab gewuchtet, bewegt sich mit bis zu 50 Meter pro Sekunde auf und ab. 50 Meter pro Sekunde! Der Kolben bewegt sich also mit maximal 180 km/h im Block und wird ständig in seiner Bewegungsrichtung abgebremst. Da sind unbegreifliche Kräfte am Werk. Das alles braucht den richtigen Schutz. Und weil wir mit unserer Suche nach dem „besten Motorensound“ bei einem Wettbewerb von Mobil 1 teilnehmen – rate ich Euch an dieser Stelle auch, kontrolliert mal Euer Motoröl!
#FavouriteEngineSounds #Mobil1 #SoundofMobil1 #WinFreeFuel
Jens und ich – wir sind schon viele Autos gefahren – für diesen Wettbewerb haben wir uns jedoch auf zwei Motoren festgelegt. Zwei besondere Autos. Zwei besondere Motoren. Zwei Mal ein ganz besonderer Motorensound!

In der kommenden Woche stellen wir Euch in zwei Videos unsere Favoriten vor und ihr seid eingeladen, an der Abstimmung teilzunehmen. Macht mit – sagt uns Eure Meinung. Kommentiert und votet und wenn ihr mitspielt, soll es nicht zu Eurem Nachteil sein. Denn auch für Euch gibt es etwas zu gewinnen!

1 Jahr lang kostenlos tanken

4661-02-EM-WinFuel-ESSO+NON-ESSO-Poster-AW-DE-v1-HR-page-001

Kostenlos tanken – ein Jahr lang – Wer will das nicht? Wer nun auf der Webseite von Mobil 1 teilnimmt – und hoffentlich dann auch für das Team Jens & Bjoern abstimmt – der kann (mit etwas Glück) genau das gewinnen.

Bleibt dran, erwartet unsere Videos zum Motorensound, unterstützt uns, diskutiert mit uns – und dann stimmt ab. Für Jens und mich, auf der Wettbewerbs-Seite von Mobil 1. Und wir brauchen dieses Mal wirklich Eure Stimme, denn wir stellen uns einem internationalen Wettbewerb. Mit dabei sind Tim Burton, besser bekannt als @Shmee150 und die Jungs @GaragesDesBlogs aus Frankreich!

[notification type=“notification_info“ ]In Kooperation mit Mobil 1 [/notification]

 

Aktuelle Suchanfragen:

Mit 6.000 Reifen nach Le Mans

Dunlop ist beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen in Le Mans breit aufgestellt: 27 der 60 für das Langstreckenrennen gemeldeten Fahrzeuge werden auf Dunlop unterwegs sein. Die Rennfahrzeuge stammen aus allen vier Racing-Klassen. In der LMP1 sind es drei Fahrzeuge, in der LMP2 gehen 20 Rennwagen auf Dunlop-Reifen an den Start, jeweils zwei weitere fahren in den Klassen LMGTE Pro und LMGTE Am. „Wir sind mit neuen Reifenspezifikationen für alle Klassen vor Ort“, sagte Mike McGregor, Dunlop-Testmanager. „Das war eine große Herausforderung für unsere Entwickler und die Produktion. Zudem haben wir sehr intensiv getestet, um die Kombination aus Chassis und Reifen zu optimieren. Die Entwicklungsprogramme für die LMP1 und GTE Pro kommen gut voran, und sind für uns ein wichtiger Schritt bei der Rückkehr in diese Klassen.“

Mehr als 6.000 Dunlop-Reifen bei 24 Stunden von Le Mans
Um die Teilnehmer vor Ort perfekt betreuen zu können, reist Dunlop mit insgesamt zehn Trucks und 6.000 Reifen nach Le Mans. Mehr als 80 Ingenieure, Monteure und technisches Servicepersonal sorgen vor Ort für einen reibungslosen Ablauf und die optimale Vorbereitung. Die besondere Herausforderung von Le Mans sind die unterschiedlichen Regularien der einzelnen Klassen und damit Anforderungen für die unterschiedlichen Reifenspezifikationen. In der LMP1 hat Dunlop für die Teams neue Reifen entwickelt und kann dies auch im weiteren Verlauf des Jahres tun. Während die Anzahl der Reifen für jedes Rennen beschränkt ist, kann es jedoch Änderungen der Reifenspezifikationen bei den folgenden Rennen geben. Die Reifen für die LMP2 sind komplett neu. Sie wurden auf Basis der starken Leistung des vergangenen Jahres entwickelt und wurden hinsichtlich eines breiten Arbeitsfensters und einer stabilen Performance nochmals optimiert. Während in der LMP1- und GTE-Pro-Klasse die Reifenspezifikationen während der Saison weiter entwickelt werden können, gelten in der LMP2 die für das Rennen in Silverstone festgelegten Reifenspezifikationen auf allen Rennstrecken für die gesamte Saison in der FIA WEC, zu der auch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans zählt.

LE MANS TEST DAY sunday 5th june 2016 Photo Clément Marin
LE MANS TEST DAY sunday 5th june 2016 Photo Clément Marin

Aston Martin mit Dunlop in der GTE Pro und GTE Am
Dunlop begleitet als Technischer Partner seit Anfang des Jahres die Einsätze von Aston Martin Racing im Langstreckensport. In Le Mans gehen je zwei Aston Martin Vantage in der GTE-Pro-Klasse sowie der GTE-Am-Klasse auf Dunlop ins Rennen. Für die 24 Stunden von Le Mans haben Aston Martin und Dunlop ein umfangreiches Reifen-Simulations- und Testprogramm absolviert. Wichtige Parameter waren dabei die möglichen großen Temperaturunterschiede in Le Mans von fünf bis 25 Grad, die stabile Performance der Reifen sowie Nasstests bei niedrigen und hohen Temperaturen.

Dunlop-Comeback in der Top-Kategorie LMP1
Erstmalig seit 2012 ist Dunlop in diesem Jahr wieder in der LMP1-Klasse unterwegs. Neben den beiden R-One – AER von Rebellion Racing setzt auch ByKolles für den CLM P1/01 – AER auf Dunlop. Den R-One mit der Startnummer 12 pilotieren Nicolas Prost, Nick Heidfeld und Nelson Piquet junior, im Schwesterfahrzeug mit der 13 sitzen Mathéo Tuscher, Alexandre Imperatori sowie Dominik Kraihamer. Hinter dem Steuer des CLM P1/01 mit der Startnummer 4 sitzen Simon Trummer, Oliver Webb sowie Pierre Kaffer.

LE MANS TEST DAY sunday 5th june 2016 Photo Clément Marin
LE MANS TEST DAY sunday 5th june 2016 Photo Clément Marin

Großes Teilnehmerfeld in LMP2 überwiegend auf Dunlop
Beim diesjährigen Langstreckenklassiker in Le Mans sind in der LMP2 so viele Fahrzeuge wie noch nie seit ihrer Einführung im Jahr 2004 am Start. Von den 14 Teams mit 23 Rennwagen vertrauen elf Teams mit 20 Fahrzeugen auf Dunlop. 2016 markiert dabei das letzte Jahr, bevor ab 2017 eine weitreichende Regeländerung hinsichtlich Chassis und Motoren in Kraft treten wird. Bei dem Rennen am kommenden Wochenende werden noch sieben unterschiedliche Chassis mit drei verschiedenen Motorenlieferanten konkurrieren. In den vergangenen Jahren war Dunlop fünf Mal in Folge der Reifenpartner des Klassensiegers in Le Mans.

Aktuelle Suchanfragen:

3x 2 Gold-Tickets für das DTM-Rennen am Norisring zu gewinnen

DTM-Saison 2016 am einmaligen Norisring: Erlebt das Motorsporthighlight mit buntem Rahmenprogramm und spielt hier mit. Zu gewinnen gibt es 3x 2 Gold-Tickets für das „Norisring-Speedweekend“ vom 24.-26. Juni 2016! 

Schnell sein, lohnt sich!

2014_Norisring_Logo.inddSchon bald ist es wieder soweit und das Areal rund um den Nürnberger Dutzendteich verwandelt sich in das DTM-Saisonhighlight 2016: Auch das 74. Int. ADAC Norisring Speedweekend®  (24.–26. Juni) wird Zuschauer und Fahrer gleichermaßen begeistern. Mit 2,3 Kilometern lädt die kürzeste Strecke im Rennkalender aufs Neue zu zahlreichen Überholmanövern ein, fordert aber auch ein zentimetergenaues Fahrverhalten der Piloten, denn gerade die so genannten „Wall of Shame“ verzeiht keine Fehler.

Erwartet werden rund 130.000 Zuschauer, die live vor Ort die einzigartige Atmosphäre des 74. Int. ADAC Norisring Speedweekend® miterleben wollen. Und auch 2016 ist die DTM wieder mit zwei Rennläufen am Wochenende auf der Strecke zu sehen. Neben Marco Wittmann (BMW) wird auch MCN-Mitglied Maximilian Götz aus Würzburg (Mercedes-Benz) zum DTM-Heimrennen am einzigartigen Stadtkurs antreten. Abwechslungsreiche Programmpunkte sowohl auf als auch neben der Rennstrecke garantieren eine große Vielfalt am Norisring.

Gewinnspiel Norisring 2016 001 Gold Tickets zu gewinnen

Volles Programm beim Speedweekend am Norisring

  • Taktische Wettkämpfe rund um die Steintribüne

Für packende Rennen und spannende Duelle sorgen neben der DTM wieder attraktive Rahmenrennserien: Die FIA Formel 3 Europameisterschaft, der Porsche Carrera Cup Deutschland, sowie zum zweiten Mal der Audi Sport TT Cup werden auch in diesem Jahr mit großen Namen, alten Bekannten und ambitionierten Rookies in Nürnberg zu Gast sein.

  • DTM-Showbühne

Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit vielseitigen Showacts, Interviews, Gewinnspielen und vielem mehr verspricht weitere Highlights im Umfeld des Stadtkurses und wird die großen und kleinen Besucher begeistern – inklusive Public Viewing der EM-Spiele vor Ort.

  • Faszination pur am Nürnberger Stadtkurs

Um die einzigartige Atmosphäre vor Ort hautnah mitzuerleben, können sich Zuschauer ab sofort die besten Sitzplätze sichern. Der Motorsport Club Nürnberg (MCN) hat hierfür ein Kontingent an Premium-Tickets reserviert. Zudem wird sich auch die Anzahl der überdachten Sitzplätze auf der Schöller-Tribüne erhöhen – verbesserter Sonnen- und Regenschutz inklusive.

Gewinnspiel Norisring 2016 003 Gold Tickets zu gewinnen

JETZT schnell sein! — UPDATE —

—GEWINNSPIEL BEENDET—

 

Die Gewinner sind:

  • Andreas Dobrawa
  • Bastian Janssen
  • Jan Friedmann

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß bei der DTM!

Aktuelle Suchanfragen:

Volvo Polestar – Ausgewogenheit als Trumpf

Volvo ist in der Premium-Riege angekommen – und das nicht erst seit es die neuen Modelle der oberen Mittelklasse, den Volvo S90 und Volvo V90 gibt. Sie bilden die Nachfolger der beliebten, aber mittlerweile etwas angestaubten S80 und V70. Doch mit ihren Vierzylinder-Dieseln fehlt ihnen etwas Power und vor allem Prestige zum Establishment. Ob die moderate Leistungssteigerung von Volvo Polestar daran etwas ändert? Read more