Goodwood Festival of Speed 2017 — Die Neuheiten und die Klassiker des Speed-Festivals

Der Earl of March lädt auch 2017 wieder zum Festival of Speed in Goodwood. Wir zeigen die coolsten Neuheiten und wichtigsten Klassiker des kultigen Festivals, was zum einen eine Art Neuheitenmesse, zum anderen aber auch ein mächtiges Klassik-Event ist.

Porsche 911 GT2 RS

Porsche bringt gleich zwei Weltpremieren mit zum 115 Kilometer südwestlich von London gelegenen Goodwood: Den Porsche 911 GT2 RS und den 911 Turbo S Exclusive. Der 911 GT2 RS ist der von Fans heiß ersehnte Sporthammer: 700 PS an der mitlenkenden Hinterachse und ein Rennsportfahrwerk zeigen, wofür der GT2 RS gemacht ist. Der 3,8-Liter-Biturbo-Boxermotor im Heck beschleunigt den GT2 RS in 2,8 Sekunden auf Tempo 100, maximal sind 340 km/h drin. Mit vollem Tank wiegt der Zweisitzer 1.470 Kilogramm. Mit dem optionalen Weissach-Paket geht das Gewicht um 30 Kilogramm runter. Ausgeliefert wird der Supersportler ab Dezember 2017, die Preise beginnen bei 285.220 Euro, das Weissach-Paket wird mit zusätzlich 29.750 Euro berechnet.

Porsche 911 Turbo S Exclusive Series

Mit dem 911 Turbo S Exclusive Series stellt Porsche einen 607 PS starken Turbo S vor, womit der Wagen 27 PS mehr leistet als ein herkömmlicher Turbo S. Das 750 Newtonmeter generierende Boxer-Triebwerk beschleunigt den 911 Turbo S Exclusive Series in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in 9,6 Sekunden von null auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des Renners beträgt 330 km/h. Innen und außen wird der 911 Turbo S Exclusive mit viel Handarbeit individualisiert. Der auf 500 Exemplare limitierte Wagen ist ab dem 8. Juni 2017 für einen Einstiegspreis von 259.992 Euro zu haben. Als Zubehör gibt es unter anderem ein fünfteiliges Gepäckset für 5.474 Euro.

Aston Martin DB11 V8

Aston Martin bringt den DB11 jetzt mit V8-Biturbo aus dem Mercedes-AMG GT nach Goodwood. Bisher war der britische Sportler nur mit einem V12-Triebwerk zu haben. Der V8 leistet 510 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 675 Newtonmetern (V12: 608 PS und 700 Newtonmeter). In 4,0 Sekunden huscht der V8 auf Tempo 100, maximal sind 301 km/h drin. Das Fahrzeuggewicht sinkt mit dem V8 auf 1.760 Kilogramm und der Verbrauch soll ebenfalls runtergehen. Der DB11 V8 wird ab dem vierten Quartal 2017 ausgeliefert, die Preise beginnen bei 208.900 Euro.

Nissan BladeGlider

Nissan bringt seinen elektrischen Sportwagen namens BladeGlider mit nach Goodwood. Damit wird der Wagen erstmals live europäischem Publikum gezeigt – und zwar in einer weiterentwickelten Variante: Jetzt ist der BladGlider mit schmalerer Vorderachse und breiterer Hinterachse unterwegs. In fünf Sekunden surrt der Elektrosportler von null auf 100 km/h, rauf geht es bis zu 190 km/h. Jeweils ein 130 Kilowatt (177 PS) leistender Elektromotor leitet seine Momente an ein Hinterrad weiter. Die Systemleistung gibt Nissan mit 200 Kilowatt (268 PS) an. Das Systemdrehmoment beträgt 707 Newtonmeter. Die Lithiumionen-Batterie des BladeGlider kann eine Leistung von 220 Kilowatt abgeben. Ein Leichtgewicht ist der BladeGlider nicht: Er bringt 1.700 Kilogramm auf die Waage.

Audi Gruppe S Mittelmotor-Rallye-Prototyp

Audi bringt den Gruppe S Mittelmotor-Rallye-Prototyp mit nach Goodwood. Der Wagen wird von Hannu Mikkola gesteuert, der 1983 auf einem Rallye quattro in der Gruppe B Weltmeister wurde. Der Gruppe S Mittelmotor Prototyp war für die Rallye-Saison 1988 vorgesehen. Da es aber bei der Portugal-Rallye, ohne Beteiligung von Audi, zu einem schweren Unfall kam, schrieb die FIA die Gruppe S aus Sicherheitsgründen nicht mehr aus. 2016 holte Audi Tradition den Gruppe-S-Prototyp aus dem Depot, bereitete ihn auf und zeigte ihn beim Eifel Rallye Festival dem Publikum. In Goodwood kommt der Wagen jetzt wieder zum Einsatz. Zudem bringt Audi den R8 LMP, Le-Mans-Siegerauto des Jahres 2000, sowie die Le-Mans-Gewinner aus den Jahren 2008 (Audi R10) und 2013 (Audi R18) mit nach Goodwood. Den Audi R8 LMP fährt der dänische Rennfahrer Tom Kristensen, der neunmal in Le Mans gewann, siebenmal davon mit Audi. Außerdem hat Audi noch einen RS 5 DTM 2017 sowie den R8 LMS, der dieses Jahr das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gewonnen hat, dabei.

Maserati GranCabrio und GranTurismo Facelift

Maserati hat in Goodwood die Facelift-Versionen des GranCabrio und des GranTurismo dabei. Während der GranTurismo bereits vor kurzem auf der New York Stock Exchange (NYSE) gezeigt wurde, hat das GranCabrio in Goodwood Weltpremiere. Das leichte Facelift umfasst kleine optische Änderungen, die vor allen Dingen die aerodynamischen Eigenschaften verbessern. Die beiden Faceliftmodelle sollen als Beweis ihrer dynamischen Fähigkeiten auch am Goodwood Hillclimb teilnehmen. Da Maserati dieses Jahr „70 Jahre GT“ feiert, sind am Stand der Italiener auch ein A6 1500 von 1947, ein 3500 GT von 1957, ein Ghibli SS Coupé von 1970 und ein 3200GT von 1998 zu sehen.

Jaguar XE SV Project 8, XJ und ein fahrender Range Rover Velar

Jaguar zeigt in Goodwood unter anderem den XE SV Project 8. Die Sportlimousine wird von einem Kompressor-V8 mit 600 PS befeuert. Das 5,0-Liter-Aggregat generiert ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern. Von null auf 100 km/h sprintet der Projekt 8 in 3,7 Sekunden, maximal sollen 320 km/h drin sein. Ein optionales Track-Pack macht den XE SV noch rennstreckentauglicher, indem der Wagen um 12,2 Kilogramm abspeckt und einen Überrollbügel anstelle der Rückbank bekommt. Maximal sollen 300 Jaguar XE SV Project 8 gebaut werden – alle als Linkslenker. Bisher ist nur der Preis für den englischen Markt bekannt: Umgerechnet zirka 170.000 Euro soll die Rennstrecken-Limousine kosten. Außerdem bringen die Briten einen Prototyp des XJ mit. Der Wagen ist noch getarnt und Einzelheiten zu dem Fahrzeug will Jaguar erst später mitteilen. Erstmal in freier Wildbahn fahrend wird Land Rovers neuer Range Rover Velar zu sehen sein. Der kompakte SUV ist sowohl außen als innen extrem schick. In einer speziellen Elektro-Ecke zeigt Jaguar auch noch das I-Type Formel E Auto und die Elektro-SUV-Studie I-Pace Concept.

BMW mit vielen erfolgreichen Renn-Klassikern

BMW bringt nach Goodwood eine ganze Reihe von Fahrzeugen mit, die Automobil- und Motorradrennen gewonnen haben. So haben die Bayern das BMW 328 Mille Miglia Touring Coupé dabei, das 1940 die Mille Miglia in Rekordzeit gewann. Und mit dem Brabham BMW BT52 schrieb BMW 1983 Formel-1-Geschichte: Der Wagen gewann als erstes Turbomotor-Fahrzeug die Formel 1. Dann ist noch der BMW M3 Gruppe A DTM mit von der Partie. Auf dem M3 der ersten Generation gewann der Italiener Roberto Ravaglia 1987 die damals erstmals ausgetragene Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Und der BMW V12 LMR erinnert an den Sieg in Le Mans 1999. Mini bringt den Mini All4 Racing mit, der von 2012 bis 2015 viermal hintereinander die Rallye Dakar gewann. BMW Motorrad zeigt die BMW WR 500 Kompressor aus dem Jahr 1929. Troy Corser, zweifache Superbike-Weltmeister, präsentiert seine BMW S 1000 RR Senior TT von 2014. Die Finnen Pekka Päivarinta und Kirsi Kainulainen sind die aktuellen Titelträger in der FIM Seitenwagen-Weltmeisterschaft (SWC). Beim Goodwood Hillclimb treten sie im BMW Sidecar LCR an.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/goodwood-festival-of-speed-2017-sammler-12193892.html

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Opel Insignia Country Tourer (2017) — Mittelklasse-Kombi mit Allradantrieb und SUV-Look

Mit einem Sports Tourer in Offroad-Optik komplettiert Opel die neue Insignia-Baureihe. Vierradantrieb mit Torque-Vectoring und 20 Millimeter Bodenfreiheit rechtfertigen das robuste Aussehen.

Noch ist Opels größte Baureihe kein Crossover oder SUV. Aber jetzt bekommt der neue Insignia als Country Tourer die optischen Merkmale des Boom-Segments und mit einem aufwendigen Allradantrieb sowie 2 Zentimeter mehr Bodenfreiheit die größere Berechtigung sie zu tragen als etwa der Crossland X, den es nur mit Frontantrieb geben wird.

Der neue Insignia Country Tourer feiert auf der IAA 2017 in Frankfurt (14. – 24. September) Weltpremiere und rollt kurz darauf zu den Händlern. Bestellbar ist er bereits ab Juni.

Anders als bei den in Kooperation mit Peugeot entstehenden Crossover-Modellen Crossland und Grandland X (das Schwestwermodell des Peugeot 3008 steht ebenfalls auf der IAA) hat der Insignia Conuntry Tourer Allradantrieb (zumindest gegen Aufpreis wie beim Vorgänger). Dann trägt er an der Hinterachse statt eines konventionellen Hinterachsdifferenzials, das Drehmoment zu gleichen Teilen an die Räder leitet, zwei elektrisch gesteuerte Lamellen-Kupplungen. Sie erlauben eine radselektive Kraftübertragung – unabhängig vom Bodenbelag.

Torque Vectoring und Adaptiv-Dämpfer

Damit wird so genanntes Torque Vectoring möglich: Wenn der Wagen in engen, schnell angegangenen Biegungen zu untersteuern beginnt, leitet das System je nach Gasbefehl und Lenkeinschlag in Sekundenbruchteilen mehr Drehmoment an das kurvenäußere Hinterrad. Das stabilisiert das Fahrzeug. Zudem soll der Insignia damit präziser einlenken und direkter reagieren.

Fahrwerksseitig sollen eine Fünflenkerhinterachse und das so genannte Flex-Ride-Fahrwerk das agile Handling und die Kontrollierbarkeit unterstützen. Flex-Ride heißt vor allem adaptive Stoßdämpfer. Sie sind in ihrer Charakteristik genauso in drei Modi (Standard, Sport und Tour) verstellbar sind wie Lenkung, Gaspedalkennlinie und Schaltpunkte (wenn die optionale 8-Gang-Automatik an Bord ist). Eine neue Software namens „Drive Mode Control“ soll zudem permanent alle Sensoren sowie Einstellungen auswerten und den individuellen Fahrstil erkennen.

Motoren mit bis zu 260 PS

Bei den Motoren verspricht Opel ein „breites Antriebsportfolio“ – vermutlich die Maschinen der anderen Insignia-Varianten abzüglich der Basisversionen. Das könnte heißen: 1,5- und 2,0-Liter-Benziner mit 165 und 260 PS sowie den 2,0-Liter-Diesel mit 170 PS und später dessen Biturbo-Variante mit mehr als 200 PS. Vermutlich sind alle Motoren mit der Achtstufen-Automatik kombinierbar.

Karosse vom Kombi

Innen ist der Country Tourer natürlich genauso geräumig wie der rund 5 Meter lange Sports Tourer mit dem geräumigen Fond. Um das Gepäckabteil zu vergrößern, lässt sich die zweite Sitzreihe per Tastendruck vom Kofferraum aus dreifach im Verhältnis 40:20:40 umklappen. Maximal passen dann 1.665 Liter hinter die Vordersitze – über 130 Liter mehr als beim Vorgänger. Und die serienmäßige Dachreling schultert bis zu 100 Kilogramm Dachlast.

Wenn dort im Winter Ski montiert werden freuen sich die Passagiere hinten über die beheizbaren äußeren Fondsitze, der Fahrer über beheizbare Windschutzscheibe und Lenkrad.

Die Heckklappe öffnet auf Wunsch per Fußkick unter die Stoßstange. Ein auf den Boden projiziertes Piktogramm zeigt dabei an, wo man kicken muss. Die Klappe öffnet und schließt dann, ohne das Fahrzeug berühren zu müssen.

LED-Licht und Head-Up-Display gegen Aufpreis

Bei den Technik-Features ist der Country Tourer ganz Insignia. Zu habe sind das LED-Licht mit 32 Segmenten mit Kurvenlichtfunktion, Head-Up-Display, 360-Grad-Rundum-Kamera, adaptiver Geschwindigkeitsregler ACC (Adaptive Cruise Control) mit automatischer Gefahrenbremsung, aktiver Spurhalte-Assistent mit automatischer Lenkkorrektur und der Rückfahr-Assistent. Wie schon im Astra vernetzen Apple CarPlay und Android Auto den Country Tourer mit Smartphones.

Individuelle Farbe nach Vorlage

Auch für den Insignia Country Tourer gibt es das Individualisierungs-Konzept Opel Exclusive. Es enthält 15 Farben zusätzlich zum regulären Programm und vor allem lässt sich jede erdenkliche Lacknuance ganz individuell gemäß Bildvorlage komponieren. Spezielle Felgendesigns und Lederinterieur-Optionen gehören außerdem dazu.

Der Insignia Country Tourer startet zum Einstiegspreis von 34.885 Euro für den 165-PS-Benziner. Die hochwertiger ausgestattete Exclusive-Version startet ab 35.885 Euro. Bestellbar ist er ab sofort, zu den Händlern rollt er direkt nach seiner Premiere auf der IAA Ende September.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/opel-insignia-country-tourer-2017-daten-infos-preis-marktstart-3562354.html

Supertest-Helden in der Kaufberatung — Wie (un)zuverlässig ist der BMW E46 M3?

Der BMW E46 M3 gilt 17 Jahre nach seiner Premiere noch immer als der Vorzeige-M3 schlechthin. Problem: Sein Sechszylinder-Saugmotor hat erhebliche Schwächen, auf die man beim Gebrauchtkauf unbedingt achten muss.

Als BMW den E46 vorstellte, war die Reaktion des Sportfahrer-Publikums zunächst verhalten: Der Neue war schwerer, die Motoren kannte man bereits aus dem Vorgänger und auch das eigentlich sehr klassische Design von Chris Bangle fand nicht jedermann gut. Aber dann kam der M3: 343 PS stark, mit 3,2-Liter-Reihensechszylindermotor und M-Differenzial an der Hinterachse.

Der M3 war so gut, dass alle Zweifel und jedwede Kritik verflog – auch im Supertest von sport auto. Aber wie gut ist der E46 M3 heute noch? Als mindestens zehn Jahre alter Gebrauchtwagen hat er naturgemäß einige Schwachstellen.

BMW E46 M3 schaffte die Nordschleife in 8:22 Minuten

Gemessen an heutigen Maßstäben ist der E46 M3 kein absoluter Überflieger mehr, so viel ist klar. Aber damals, im Jahr 2000, machte er dem Porsche 911 das Leben arg schwer. 8:22 Minuten brauchte er für eine Runde auf der Nürburgring-Nordschleife, 15 Sekunden schneller als sein Vorgänger, der E36 M3.

Wie bei Sportwagen oft der Fall, brachte nicht nur der Motor den großen Zeitsprung, sondern das im Vergleich mit dem E36 M3 und allen zivilen E46 stark überarbeitete Fahrwerk. Die Spur an der Vorderachse wurde vergrößert, die Radkästen schwollen um 20 Millimeter an, um die großen Reifen unterzubringen. Härtere Federn und Dämpfer, dickere Stabilisatoren und eine neue Achskinematik mit sportlichen Sturz- und Nachlaufwerten komplettieren das Fahrwerks-Tuning und machten den M3 zu dem, was er bis heute ist: ein richtig guter Sportwagen.

Gepflegte Exemplare ab 25.000 Euro

Schauen wir uns kurz das Angebot auf den bekannten Gebrauchtwagen-Plattformen an. Rund 120 Angebote gibt es bei mobile.de, die Hälfte davon sind Cabrios. Interessant: Von 120 Angeboten sind rund 80 BMW E46 M3 mit dem automatisierten Getriebe SMG ausgerüstet, das nicht den besten Ruf genießt. Aber dazu später mehr. Gepflegte Exemplare mit weniger als 100.000 Kilometern und Schaltgetriebe kosten mindestens 25.000 Euro, Tendenz: steigend. Für etwas weniger Geld gibt’s einige M3 mit mehr Kilometern und SMG. Die günstigsten Angebote für gebrauchte M3 beginnen bei 15.000 Euro – bei Privatanbietern und damit ohne jeglich Garantie.

Generell gilt – wie bei jedem Gebrauchtwagen-Kauf: Gepflegtes Scheckheft ist Pflicht, wenige Besitzer ein „Nice to Have“. Natürlich kann man sich auch bei Autos aus erster Hand nie sicher sein, ob sie gut behandelt wurden, aber das Risiko, ein verheiztes Exemplar mit Wartungsstau zu bekommen, ist beim Vierthand-M3 wesentlich höher – eben weil sich nie genau herausfinden lässt, wer welchen Service verpennt hat. Und diese Pflege ist speziell beim Motor absolut notwendig.

Traum-Saugmotor mit Albtraum-Schwächen

Der S54B32 genannte Sportsaugmotor leistet 343 PS bei sagenhaften 7.900/min und maximal 365 Nm Drehmoment bei 4.900/min. Er gilt als Herzstück des E46 M3, glänzt mit nahezu perfekter Gasannahme, extrem linearer Leistungsentfaltung und irrer Drehfreude bis fast 8.000 Touren.

Diese hohen Drehzahlen machen dem Motor zu schaffen – auch bei guter Pflege. Allen voran die frühen Baujahre 2000 bis 2002 werden überdurchschnittlich oft von Motorschäden heimgesucht. Auf diversen Gebrauchtwagen-Plattformen wird ein Großteil der M3 bereits mit Austauschmotor angeboten.

Wo liegen die Probleme des Hochleistungsmotors? Prinzipiell kann man behaupten: Der S54-Motor ist generell sehr empfindlich und hat relativ viele Schwachstellen. Matthias Mandel, Experte für M-Motoren sagt dazu: „Eins der häufigsten Probleme seien verschlissene Pleuellagerschalen.“

Defekte an Pleuellagerschalen, Ölpumpe, Vanos

Mandel empfiehlt einen Tausch bei spätestens 100.000 Kilometer. Kosten inklusive Arbeitslohn: etwa 1.000 Euro. Dabei sollte man auch die Ölpumpe überprüfen lassen – die nächste Schwachstelle des M3 und nicht ganz unschuldig am hohen Verschleiß der Lagerschalen. Damit ist nicht die Ölpumpe als Gesamtes gemeint, sondern der Rädersatz innerhalb der Pumpe und – vor allem – der Druckregelkolben. Problem: „Manche Kolben sind mit Aluminium beschichtet, das ist zu weich,“ sagt Mandel.

Das führt häufig zu einem Kolbenfresser innerhalb der Ölpumpe. Folge: zu wenig Öldruck (nur noch 2-3 bar unter Last) und eine mangelhafte Schmierung der Pleuellagerschalen, sprich: sehr hoher Verschleiß. Eine Austausch-Ölpumpe kostet bei BMW rund 500 Euro, generalüberholte Teile mit besseren Innereien sind etwas günstiger.

Ab Baujahr 2003 soll BMW ab Werk stabilere Schalen und auch eine hochwertigere Ölpumpe verbaut haben. Eine Rückrufaktion gab es auch: Es wurden alle Fahrzeuge zurückgerufen, die zwischen 1. Oktober 2001 und 28. Feburar 2002 gefertigt wurden, dort wurden Pleuellagerschalen und Ölpumpen getauscht. Die Experten bei Reuter Motorsport raten allerdings grundsätzlich davon ab, ältere Baujahre als 01/2003 zu kaufen.

Schäden an der VANOS, also der variablen Nockenwellenverstellung, kommen ebenfalls gelegentlich vor – ein ewiges Problem älterer BMW-Motoren. Der Dichtring verhärtet im Lauf der Jahre, wird porös und damit undicht. Konsequenz: Da die Nockenwellen nur noch unzureichend eingestellt werden können, verliert der Motor schleichend (!) Leistung und Drehmoment.

Spiel am Differenzial, ausgerissene Hinterachsen

Zusätzlich zum Vanos-, Pleuellagerschalen- und Ölpumpen-Dilemma gesellt sich noch ein anderes, häufig auftretendes Phänomen: das Hinterachs-Getriebe. „Die Antriebsflansche am Diff haben häufig erhebliches Spiel,“ erklärt Christian Reuter von Reuter Motorsport. Im schlimmsten Fall führt das zu einem zerstörten Differenzial, ein Tausch kostet schnell mehr als 2.000 Euro.

Bei speziellen Werkstätten oder direkt bei BMW kann man den Defekt reparieren lassen. Überprüfen geht ebenfalls ganz einfach: „Man muss einfach schauen, ob man mit der Hand den Flansch hoch und runter bewegen kann. Falls ja: Reparieren!“, empfiehlt Christian Reuter.

Damit noch nicht genug: Ein vor allem bei frühen E46-Baureihen bis 12/1999 verbreitetes Problem war ein Ausreißen der Hinterachs-Aufnahme an der Karosserie. Bisher dachte man, dass die neueren Baujahre ab 2000 keine Schäden an den Aufnahmepunkten davontrugen – das stimmt so nicht ganz. Auch beim M3, der verstärkte Aufnahmen hat und erst seit 2000 im Programm steht, treten seit ein paar Jahren Schäden an genau diesem Punkt auf. Vor einem Kauf lässt man also besser noch einen Fachmann unter das Auto schauen.

SMG-Getriebe nicht zu empfehlen

Für eine Getriebe-Empfehlung braucht niemand unters Auto kriechen: Das SMG- oder SMG II-Getriebe empfiehlt praktisch niemand – wenn es um Haltbarkeit geht. Nicht einmal die hartgesottensten BMW-Fans. Christian Reuter rät ebenfalls davon ab. Grund: die extreme Fehleranfälligkeit.

Offenbar werden viele SMG-Getriebe bei regelmäßigem Leistungsabruf zu heiß und sterben den langsamen Hitzetod. Die Stellmotoren der Hydraulikpumpe laufen ein und quittieren den Dienst. Feierabend. Eine Revision des SMG-Getriebes ist mit mehr als 2.000 Euro ziemlich teuer.

Die Kupplungen des sequentiellen M-Getriebes verschleißen ebenfalls schnell und müssen häufig gewechselt werden. Das SMG II hat noch einen ulkigen Fehler. Falls die Ganganzeige ständig blinkt, aber kein Gang angenommen wird, liegt das häufig am defekten Kontaktschalter an der Motorhaube. Eigentlich wäre der dafür da, ein Losfahren bei offener Motorhaube zu verhindern. Weitere hilfreiche Infos zum SMG gibt’s hier.

Die sicherste Lösung ist, einen BMW E46 M3 mit Handschaltgetriebe zu kaufen. Vom manuellen Sechsgang-Getriebe sind keine schwerwiegenden Probleme bekannt.

Bremse im Alltag standhaft, auf der Rennstrecke nicht

Bei der Bremse gehen die Meinungen auseinander. Während in manchen Foren zu lesen ist, dass die Serienbremse völlig ausreicht und auch bei größerer Belastung nicht nachlässt, sind sich die Nordschleifen- und Trackday-Freaks einig: Die Serienbremse ist zu lasch! Hier gibt es einige Nachrüst-Lösungen, wie zunächst Stahlflex-Bremsschläuche und hitzebeständigere Beläge sowie Compound-Bremsscheiben vom Sondermodell M3 CSL. Damit sollten auch einige Runden auf der Rennstrecke ohne Bremsprobleme möglich sein.

Wird der M3 nur als Tracktool genutzt, empfiehlt sich die Nachrüstung einer kompletten Sportbremsanlage, etwa von AP Racing oder BMW M Performance selbst.

In gutem Zustand ist der BMW E46 M3 schon heute ein zukünftiger Klassiker. Saugmotoren sterben aus, genau wie das manuelle Getriebe. Der M3 kombiniert (auf Wunsch) beides – in absoluter Sportform. Das macht ihn so extrem begehrenswert. Wie stark ein gut gepflegter M3 in ein paar Jahren preislich zulegen könnte, zeigt der M3 CSL. Vor zehn Jahren noch für gut 40.000 Euro gehandelt, bewegen sich die Preise für das limitierte Sondermodell heute um die 100.000-Euro-Marke.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kaufberatung-bmw-e46-m3-gebrauchtwagen-schwaechen-motorprobleme-smg-2746849.html

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Aston Martin Vulcan AMR Pro — Rennversion wird noch extremer

Im Jahr 2016 hatte Aston Martin 24 Exemplare des Aston Martin Vulcan aufgelegt, der nur für den Rundstreckeneinsatz gebaut wurde. Jetzt schieben die Briten ein AMR Pro-Paket nach, das den Racer noch extremer macht.

Seit 2016 können 24 betuchte Aston Martin-Kunden sich mit ihrem Aston Martin Vulcan auf den Rennstrecken dieser Welt austoben. Für Kunden, die von ihrem Vulcan noch mehr Rundstreckenperformance fordern hat Aston Martin jetzt über seine neu gegründete Tochter Aston Martin Racing (AMR) 24 spezielle Pro-Pakete aufgebaut.

Mehr aerodynamischer Abtrieb

Das AMR Pro-Paket setzt dabei auf nicht noch mehr Motorleistung, sondern setzt auf deutlich höheren Abtrieb um die Rundenzeiten weiter nach unten zu schrauben. Das Pro-Paket startet an der Front und ergänzt die Serienkotflügel um Entlüftungskiemen, die heiße Bremsluft abführen sollen und zugleich den Auftrieb verringern. Die Frontschürze wurde beidseitig mit neuen Doppelflügelelementen für zusätzlichen Abtrieb bestückt. Mit dem gleichen Ziel wurde der serienmäßige Frontsplitter um zusätzliche Luftleitelemente angereichert. Für weniger Gewicht auf der Vorderachse wurde die Motorabdeckung neu gestaltet – das soll 5 kg gebracht haben.

Aber auch am Heck des Aston Martin wollen die Techniker reichlich Potenzial für zusätzlichen Abtrieb gefunden haben. Zum Einsatz kommt ein neuer Heckspoiler im Zwei-Blatt-Design mit zusätzlichen Gurney-Flaps.

Insgesamt sollen alle Modifikationen der Aerodynamik den Gesamtabtrieb des Aston Martin Vulcan von 3.150 Nm, wie sie dem Serienmodell zugeschrieben werden, auf 4.000 Nm für das AMR Pro-Paket hochgeschraubt haben. Selbst der Klassensieger Aston Martin Racing Vantage GTE aus dem LeMans-Rennen 2017 kommt nur auf einen Abtrieb von 3.104 Nm. Auch die Verteilung des Abtriebs hat sich mit dem Upgrade verändert. So wanderte der Schwerpunkt des Abtriebs weiter Richtung Front. In der Fahrzeugmitte liegen jetzt 47 % des Abtriebs an, vorher waren es nur 41,5 %. Damit sollen sich die Traktion, die Rückmeldung aus der Lenkung sowie der Grip auf der Vorderachse spürbar verbessert haben.

Antrieb bleibt unverändert

Auf der Antriebsseite ändert sich durch den AMR Pro-Umbau des Vulcan nichts. Hier bleibt es beim V12, der aus siebern Liter Hubraum als Saugmotor mehr als 800 PS presst. Das maximale Drehmoment des Zwölfzylinders liegt bei 780 Nm. Diese Kraft leitet der Fahrer über ein sequentielles Sechsganggetriebe auf die Hinterräder.

Preisangaben zum AMR Pro-Paket machte Aston Martin nicht, der dürfte für Vulcan-Besitzer eh nicht sonderlich relevant sein. Der Basispreis für einen Vulcan betrug 2016 rund 2,3 Millionen Dollar. Zwischenzeitlich waren auf den Markt auch schon Exemplare für weit über 3 Millionen Dollar gehandelt worden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-vulcan-amr-pro-rennversion-wird-noch-extremer-1159612.html

Illegale Autorennen als Straftat — Bundestag beschließt Haftstrafen für Raser

Der Bundestag hat die Strafen für die Teilnahme an illegalen Autorennen deutlich verschärft. Mit dem Beschluss vom Donnerstag (29.6.2017) werden Straßenrennen nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat gewertet.

Veranstaltern von Straßenrennen und Teilnehmern drohen nach dem neuen Gesetz empfindliche Geldstrafen und bis zu zwei Jahre Haft. Werden bei einem Straßenrennen darüber hinaus Personen verletzt oder gar getötet, ist eine Gefängnisstrafe bis zu zehn Jahren möglich.

Gesetzesänderungen nach tödlichen Unfällen

Die Verschärfung des Gesetzes ist eine Reaktion auf eine Reihe von Unfällen bei illegalen Straßenrennen, bei denen es Verletzte und Tote gab. So wurden zum Beispiel in Berlin Anfang 2017 zwei Teilnehmer an einem Straßenrennen vorerst zu lebenslanger Gefängnisstrafe wegen Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verurteilt, auch wurden die Führerscheine kassiert. Die Verteidigung hatte jedoch Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt. Beide Angeklagten hatten sich auf dem Berliner Kurfürstendamm ein Rennen jenseits der 150 km/h geliefert und rote Ampeln überfahren. Sie kollidierten mit einem Jeep , der aus einer Seitenstraße kam. Der unbeteiligte Fahrer starb bei der Kollision. Auch bei einem Unfall in Mönchengladbach wurde unlängst ein unbeteiligter Fußgänger tödlich verletzt.

Auch Einzel-Raser können nun bestraft werden

Die Neufassung des Gesetzes sieht zudem vor, dass die Fahrzeuge der Beteiligten beschlagnahmt werden können, auch die Führerscheine können eingezogen werden. Wichtig: Das Gesetz sieht die Strafe nicht nur bei einem Rennen von mindestens zwei Fahrern vor. Auch wer alleine am Steuer „mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob und verkehrswidrig und rücksichtslos“ unterwegs ist, „um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen“, wird nach dem neuen Gesetz bestraft.

Bisher drohte Teilnehmern an illegalen Straßenrennen bisher ein Bußgeld in Höhe von 400 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot. Die Veranstalter wurden mit 500 Euro Bußgeld belegt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neues-gesetz-zu-illegalen-autorennen-es-droht-gefaengnis-11478394.html

BMW X3 – für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

Spartanburg, 27. Juni 2017 – eben hat man im US-Werk der Münchner noch 25-Jahre BMW „made in USA“ gefeiert, da muss das „quasi Geburtstagskind“ schon ran. Der neue BMW X3 – eine Erfolgsgeschichte der Bayern und, darauf legen sie wert in München, ein SAV – kein SUV. Okay – lassen wir ihnen die Wortklauberei. Aber wer „sport activity“ sagt, der muss eben auch Sport liefern.

BMW X4 M40i – der erste Eindruck

Nicht SUV, nicht SAV – einfach nur WTF

Es ist wohl kein rechter Zufall, wenn die Feier zum 25-Jahre Jubiläum der Bayern in South Carolina mit der Weltpremiere des neuen BMW X3 zusammenfällt. Und es ist auch kein Zufall, dass man nicht nur größter Automobil-Exporteur der USA ist, sondern neben dem Geburtsort der X-Modelle auch ein modernes Performance-Center besitzt. Ein wenig Asphalt zum Driften, Hüpfen und Scheitelpunkt kratzen. Daneben ein Offroad-Kurs mit Geröll, Sand und Wasser. Alles, was man im X-Modell benötigt, um glücklich zu sein.

Weltpremiere: Anfassen, nicht anlassen

360 PS verstecken sich im Quasi-M des X3. Zum ersten Mal gibt es einen M40i im Modellprogramm des Bayerischen „Nicht-SUV“. Damit ist klar: Der will nicht nur die Kids zur Schule bringen, der will seine 360 PS und 500 Nm zeigen. Die Weltpremiere als Rahmen für den ersten Kontakt zum neuen Modell: Clever gewählt – so steckt hinter dem eher trockenen Jubiläums-Programm doch auch noch ein wenig Fahrspaß. Aber die Devise lautet: „Anfassen ja, anlassen nein.“ Bis zur offiziellen Presse-Fahrveranstaltung des X3 ist es noch ein wenig hin und so ist „Mitfahren“ angesagt.

Mein Pilot auf der ersten Ausfahrt im neuen sportlichen SAV-Flaggschiff: Mike Renner. Einer der Instruktoren der BMW Performance Driving School. Seine Frage:“ Wieviel ich vertrage“, beantworte ich mit einem überheblichen: „Rock it, Mike“.

Top 1: Der Sound

Mike lächelt und schaut mich direkt nach dem Starten des Dreiliter an. Er erwartet einen Kommentar von mir zum Sound. Dem Mann kann geholfen werden. Aber ein „not to bad“ sollte für den Anfang reichen. Ist mir doch eines bewusst: Ein Reihensechser ist geil. Und die 40i-Modelle sind bekannt für einen „feinen Klang“. Im Leerlauf geht dem Motor noch ein wenig die Gewalt ab – das ändert sich, als Mike auf den Handlingsparcours abbiegt. Volle Leistung, bei 4.000 Umdrehungen trompetet der neue X3 M40i lauter aus die Pausenglocke auf dem Werksgelände – melodischer sowieso.

Top 2: Der Antritt

Nun, von der Beifahrerseite aus sind alle Autos schnell. Dass die 500 Nm vorhanden sind und vom Allradantrieb und der 8-Stufenautomatik wirkungssicher in Vortrieb umgewandelt werden, ist eindeutig – auch wenn man nur die Angstgriffe auf der Beifahrerseite in der Hand hält. Auffällig: Die Ansatzlosigkeit, mit der sich der Turbo-Reihensechser an sein Werk macht.

Top 3: Das Handling

Die obligatorischen, aber selbstverständlich Aufpreis pflichtigen 21-Zöller sind mit P Zero besohlt und scheinen die Hitze South Carolinas erst einmal gut zu vertragen. Dass hier über 1.8 Tonnen gewuchtet werden müssen, man ahnt es nur. Gefühlt – rein gefühlt – hat es Mike nur gut gemeint mit mir. Von der Beifahrerseite aus, scheint es, als würde der X3 zwar ganz leicht untersteuern – was nur logisch ist – aber ebenso ist klar: Da geht noch was. Wenngleich die Ausfahrt mit Mike schon mehr als „over the limit“ gewesen sein dürfte für den täglichen Einsatz auf dem Weg, den Nachwuchs in die Schule zu bringen. Der längere Radstand scheint der Agilität nicht zu schaden, ob er auf der Autobahn für mehr Langstrecken-Komfort sorgt? Kaum festzustellen, während Mike den X3 über eine blinde Kuppe auf dem Track des Performance-Driving Centers wedelt.

BMW X3 M40i – „first contact“

Ganz egal, ob SUV oder SAV. Der Auftrag eines BMW ist immer gleich: Fahrdynamisch in seiner Klasse zur Benchmark zu gehören. Punkt. Ob er das erreicht? Gefühlt ist er auf jeden Fall auf dem Weg dorthin. Aber hey, auf der Beifahrerseite ist es immer spektakulär.

Was ist mir sonst aufgefallen?

Das neue Cockpit erinnert an den aktuellen Fünfer, welch ein Wunder, und es überzeugt. Dass der Kofferraum groß genug ist, scheint ebenso zu sein. Und bei der Verarbeitung scheint man sich auch an die Benchmark Audi heran robben zu wollen. Der längere Radstand lässt in Reihe zwei ein besseres Raumgefühl entstehen. Dass man sich optional auch beduften lassen kann und der sinnlose Display-Schlüssel nun verfügbar ist – nun, es zerstört das erste Date nicht, punktet bei mir aber auch nicht. Klimatisierte Sitze in Reihe 1 und eine Drei-Zonen Klima sind da schon bessere Argumente, gerade unter der Sonne South Carolinas. Dass die neue Windschutzscheibe zudem aus Akustikglas besteht und in Serie kommt, ist gut gemeint. Noch besser jedoch wirkt die neue Front. In Verbindung mit der neu gewichteten Niere (danke an Calvin Luk) und den Voll-LED Scheinwerfern wirkt der X3 modern, dominant und dennoch nur zart verändert.

Ob das alles dem bisherigen Erfolg des X3 einen weiteren Push verleiht? Wir werden es erleben – doch zuvor freuen wir uns auf eine Ausfahrt ohne Mike Renner und selbst am Steuer – sorry Mike, aber du hast ja noch die ganzen anderen feinen Track-Tools dort bei euch in der BMW Performance Driving School. 

Mercedes ändert Kältemittel — CO2-Klimaanlage für S- und E-Klasse

Mercedes ersetzt in der E-Klasse und der S-Klasse das feuergefährliche Kältemittel R1234yf durch CO2 – aber nicht in allen Modellen und Schritt für Schritt.

In das S 400 Coupé baut Mercedes seit Oktober 2016 eine CO2-Klimaanlage ein. Mit dem Facelift der S-Klasse folgen auch die Modelle S 350d, S 400d und S 560. Weitere Varianten wird es nicht mit CO2-Klimaanlage geben, wie Mercedes auf Nachfrage mitteilte.

In der E-Klasse gibt es CO2 als Kältemittel in Verbindung mit dem neuen Vierzylinder-Diesel OM 654 und der Dreizonen-Klimaautomatik (Ausstattungscode 581). Der OM 654 wird im E 200d und im E 220d eingesetzt. Weitere Motorvarianten folgen vermutlich zum nächsten Änderungsjahr im Dezember 2017.

Brandgefahr senken

Grund für die Umstellung: Ab dem 1. Januar 2017 darf das bisherige, klimaschädliche Kältemittel R134a in Neuwagen nicht mehr verwendet werden. Als Alternative wird das Kältemittel R1234yf eingeführt. Das ist zwar weniger gefährlich für das Klima, setzt aber im Fall eines Feuers beispielsweise nach einem Unfall Flusssäure und Carbonylfluorid frei.

Mercedes hatte zunächst auf das Mittel verzichtet und damit erheblichen Wirbel ausgelöst. Nun setzt Mercedes ab 1. Januar ebenfalls als Standard R1234yf ein. Gegen die Brandgefahr baut Mercedes einen zusätzlichen Argontank in den Motorraum ein, um die Brandgefahr zu senken.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-co2-klimaanlage-fuer-s-und-e-klasse-1033025.html

Luk, die Macht ist stark in Dir!

Der Mut, Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Das Glück, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. Die Leidenschaft, den eigenen Weg zu gehen. Das handwerkliche Geschick und die unbegrenzte Vorstellungskraft, um im Wettkampf mit anderen zu überzeugen. Das alles führt zum Erfolg.

Und manchmal startet alles mit einer einzigen Frage. In diesem Fall ist es die vorlaute Frage eines 16-Jahre alten Auto-Fans auf einer Automesse, ein Bild mit Freunden machen zu dürfen, während man versucht, möglichst viele Freunde in das Messe-Fahrzeug zu quetschen.

Calvin Luk – Das Design-Genie der Münchner

Talent und Mut führen zum Erfolg!

This is Sparta! 

Wie oft habe ich mir in meinem Leben die Frage gestellt, was wäre anders, wenn ich zu diesem und jenem Zeitpunkt eine andere Entscheidung getroffen hätte? Mein Leben hält viele 180°-Kehrtwendungen bereit und im Rückblick ist  der berufliche Weg alles, nur kein eindeutiger Pfad gewesen. Und so führt es mich an diesem warmen Sommertag zur 25-Jahr-Feier der Münchner nach Spartanburg. In den US-Bundesstaat South Carolina. Dort pflegen die Bayern seit einem Viertel-Jahrhundert den Automobilbau und sind in dieser Zeit, so ganz nebenbei, zum größten Automobil-Exporteur der USA geworden! Richtig. Kein anderer Automobil-Hersteller exportiert mehr Autos aus den USA in die weite Welt als BMW. Und weil der neue Präsident der USA, dieses Trumpeltier, so gar keine Ahnung von Globalisierung, Weltwirtschaft und all den anderen Themen eines Politikers hat und damit mal eben nicht nur das Geschick der USA zum Glücksspiel werden lässt, war die 25-Jahr Feier des Werkes Spartanburg genau der richtige Anlass, um mal ein wenig politisch zu werden. Noch mehr Jobs wird man dort schaffen. 1.000, um genau zu sein. Das klingt nicht viel, bedenkt man aber, ein Job im Werk bedeutet 5 Jobs im Umfeld des Werkes – ist das durchaus eine Nachricht, die man gerne in die Kameras spricht. So wird man die Zahl der Mitarbeiter bis 2021 auf gut 10.000 erhöhen. Das hören auch Lindsay Graham und Henry McMaster gerne. Der eine Senator des US-Bundesstaates South Carolina, der andere Gouverneur. Und obwohl beide Republikaner sind, ist ihre Botschaft ebenso glasklar: „Das US-Werk der Bayern ist ein riesiger wirtschaftlicher Erfolg – für BMW, aber auch für South Carolina und Globalisierung ist nichts, was verschwinden wird“. Henry McMaster freut sich zudem über die Freunde aus München, die besser englisch sprechen als er. Ein Seitenhieb auf seinen Südstaaten-Slang.

Die Polit-Prominenz aus South Carolina und Washington bei der 25-Jahr Feier in Spartanburg.

Kein Kniefall – ein Bekenntnis

8 Milliarden Dollar hat BMW in den letzten Jahrzehnten in South Carolina investiert. Jetzt kommen noch einmal 600 Millionen US-Dollar bis 2021 hinzu. Damit macht BMW das riesige Werk fit, für kommende Modellgenerationen der Bayern. Weitere 200 Millionen Dollar will BMW zudem in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter vor Ort stecken. Damit knickt BMW nicht vor den Trump’schen Forderungen ein, sondern bekräftigt die eigenen Aussagen darüber, wie erfolgreich das Modell „Premium made in USA“ sein kann! Wenn es von den Richtigen in die Hand genommen wird. Apropos Premium.

Weltpremiere BMW X3

Mein Weg nach South Carolina startete mit einer Einladung zur Weltpremiere des neuen BMW X3. Unzweifelhaft ein Erfolgsmodell der Bayern. Und der Bogen der Geschichte. Zurück zu Luk und den Ausführungen zum Thema: Mut, Entscheidungen und Leidenschaft.

Wie üblich, bringt ein Automobil-Hersteller seine Experten mit zu einer Premiere. In diesem Fall auch Calvin Luk, den Designer des neuen BMW X3. Und seine Lebensgeschichte ist bereits jetzt, nach nur 31 Jahren, unfassbar motivierend.

Luk war der junge Mann, der vor 16 Jahren auf einer Automobil-Ausstellung in Sydney einen Mitarbeiter von Mini fragte, ob er ein Foto davon machen könne, während er probierte, wie viele von seinen Freunden in den „damals neuen“ Mini passen. Als er merkte, sein Gegenüber ist ein Mitarbeiter von BMW Deutschland, stellte er die Frage, die sein Leben verändern sollte:

„Können Sie Chris Bangle einen Brief von mir geben?“

Es ist diese Form von jugendlicher Naivität. Es war seine pure Begeisterung für die Marke. Seine Eltern fuhren einen BMW E36 und Calvin war begeistert und fasziniert vom Design des BMW. Zu dieser Zeit spielt das Design von Autos bereits eine wichtige Rolle in seinem Leben und als der angesprochene Mitarbeiter sich bereit erklärt, Chris Bangle die Post zu übergeben, hetzt der Australier mit Wurzeln in Hongkong zurück nach Hause. Seiner Mutter erklärt er, er hätte keine Zeit für das Abendessen, er müsse einen Brief schreiben. Sein Brief und einige seiner Skizzen finden tatsächlich den Weg vom Messe-Stand zu Chris Bangle, dem damaligen Chef-Designer von BMW. Bereits dies eine schöne Geschichte. Doch es kam noch viel besser.

Wochen später, Calvin hatte den Brief bereits vergessen, bekam er einen dicken Umschlag mit dem Absender „BMW“. Sein Herz pochte. Er erinnert sich 16-Jahre später noch an jedes Detail. Inhalt des Antwortschreibens unter anderem eine Empfehlung, wie man Automobil-Designer wird.

Bucks B-B-Q ist der Ort des inspirierenden Gespräches mit Calvin Luk.

Mit nun 31 Jahren sitzt dieser bescheidene junge Calvin Luk nach dem offiziellen Teil der Premieren-Feiern mit mir bei einem örtlichen Diner in South Carolina und erzählt mir seine Lebens-Geschichte. Völlig unpretentiös. Pulled Pork auf Plastik-Tellern – und seine Leidenschaft für Design und die Marke sprudelt aus ihm heraus. Er hat sich an den „Masterplan“ aus München gehalten. Zuerst Industrial Design in Sydney studiert, danach am renomierten Art Center College in Pasadena Kalifornien den Studiengang „Transportation Design“ belegt.

Alles begann mit diesem einen Brief an Chris Bangle und seinen damaligen Skizzen. Doch die müssen bereits so gut gewesen sein, dass man ihn ernst nahm. Heute hat Calvin Luk nicht nur den X3 gezeichnet, er ist auch erfolgreich gewesen im internen Wettkampf um das Facelift des 1ers und für den BMW X1. Drei BMW, die bereits heute die Handschrift des 31-Jährigen tragen. Calvin Luk ist eine Inspiration. Seine ganze Lebensgeschichte kündet von der Macht, die in einem steckt, wenn man an sich, sein Können und seine Leidenschaft glaubt und wenn man „hin- und wieder“ den richtigen Ratschlägen folgt.

Stand Juni 2017 sind es drei Fahrzeuge mit seiner Handschrift – doch Calvin ist nicht nur beim Pulled Pork hungrig gewesen und verlangte einen Nachschlag. Auch beim Thema Design hat er vermutlich gerade erst angefangen. Und es würde mich nicht wundern, wenn ich in 10 Jahren die Geschichte erzählen kann, wie mich 2017 die Wege zum kommenden Chef-Designer von BMW geführt haben. Luk, die Macht ist stark in Dir! 

Godsil Manhatten V16 — Super-Luxusliner im Art-Deco-Stil

Im Super-Luxus-Segment kündigt sich ein neuer Player an. Godsil Motorcars hat jetzt in den USA das Ultra-Luxus-Coupé Manhatten V16 vorgestellt, das auf einen gigantischen Motor und klassische Linien setzt.

Jason Godsil, CEO und Gründer von Godsil Motorcars, träumt den Traum vom eigenen Auto. Im Fall von Godsil sollte es aber eine ganz dicke Nummer sein, ein zweitüriges Coupé, das im Reigen der ganz großen und teuren Anbieter mitspielt, sich aber technisch und optisch deutlich vom Wettbewerb absetzt.

Entstanden ist aus dieser Idee der Godsil Manhatten V16, der jetzt in den USA vorgestellt wurde – zumindest virtuell, denn mehr als computeranimierte Teaserbilder gibt es noch nicht.

Wie ein moderner Duesenberg

Die zeigen einen langestreckten Zweitürer mit reichlich Retro-Designanklängen. Der Radstand des Godsil soll bei 3,40 Meter liegen. Godsil will damit an die großen Modelle der Art-Deco-Zeit anknüpfen – an Modelle wie sie beispielsweise von Delahaye und Duesenberg in den 20er Jahren angeboten wurden. Die Front mit extrem kurzem Überhang trägt einen mit Maschendraht vergitterten Kühlergrill in Hufeisenform, wie ihn auch Bugatti verwendet. Flankiert wird dieser von sichelförmigen LED-Scheinwerfereinheiten. Die Frontschürze mit den in den Bremsbelüftungsschächten integrierten Blinkerleisten läuft schwungvoll in monumental ausgeformte vordere Radläufe aus. Die langgestreckte Motorhaube wird durch zwei Entlüftungsöffnungen konturiert. Hinter den vorderen Radläufen finden sich weitere große Kiemen mit acht Streben, die an die Zylinderzahl je Seite erinnern sollen.

Über den vier Passagieren baut sich ein filigranes Dachgerüst auf, das weitestgehen verglast ist. Die Frontscheibe geht dabei scheinbar nahtlos in das bis weit ins Heck reichende, optionale Glasdach über. Das Heck an sich ist zugepfeilt und im Bootsstil ausgeführt. Zentral trägt es einen viereckigen Doppelrohrauspuff. Die bügellosen Türen des Godsil Manhatten V16 sind hinten angeschlagen. In den Radläufen drehen sich 22 Zoll große Felgen. Alle Karosserieanbauteile sind aus Edelstahl gefertigt

V16-Motor mit 1.000 PS und CNG als Sprit

Das eigentliche Highlight des Manhatten V16 steckt aber unter der Motorhaube. Hier arbeitet ein Sechzehnzylinder-Motor in V-Form. Der gigantische Hubkolbenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen soll es auf satte 13 Liter Hubraum bringen. Ausgelegt auf den Betrieb mit Erdgas (CNG) soll die Leistung bei rund 1.000 PS liegen.

Wann der Godsil tatsächlich auf den Markt und die Straßen kommen soll, dazu macht das Unternehmen noch keine konkreten Angaben. Derzeit sucht man nach Investoren und Produktionspartnern. Der US-Sportwagenbauer Panoz soll einer davon sein. Ein erster fahrbarer Manhatten V16 wird für kommendes Jahr erwartet. Die Serienfertigung könnte Ende des Jahrzehnts anlaufen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/godsil-manhatten-v16-super-luxusliner-im-art-deco-stil-872210.html

Erlkönig VW Jetta (2018) — Hier rollt der kleine Arteon

Volkswagen wird 2018 die siebte Generation des VW Jetta an den Start bringen. Jetzt wurde das Modell von unserem Erlkönig-Jäger erstmals abgeschossen.

Wenn der neue VW Jetta VII in den USA auf den Markt kommt, so baut dieser nicht mehr auf der veralteten PQ35-Plattform auf, die seit der fünften Generation den Jetta untermauert. Stattdessen darf sich die sportliche Kompaktlimousine den Modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns plündern.

Neuer VW Jetta wieder mit GLI-Top-Version

Bereits 2014 hatte Volkswagen mit dem New Midsize Coupé Concept auf der Bejing Auto Show einen Ausblick auf den kommenden Jetta mit MQB gegeben. Ein paar Monate später wurde dann das Facelift-Modell auf der New York Auto Show enthüllt. Nach der Einführung des VW Arteon wird der Jetta-Stil nun nochmal konkretisiert. Will heißen: Wie beim Arteon erscheint der Dachverlauf coupéhafter, das Modell erhält den schmalen Kühlergrill, der das Auto optisch in die Breite zieht. Die Scheinwerfer kommen mit LED-Tagfahrlichtstreifen daher. Die Motorhaube ist stark gewölbt, die Überhänge vorne eher kurz, am Heck deutlich länger. Die Dachlinie neigt sich sanft gen Heck. Dort zeigt sich ein kleiner Kofferraumdeckel mit Bürzel sowie schmale Leuchten, die weit in den Kofferraumdeckel ragen. Insgesamt wird der neue VW Jetta etwas größer als das aktuelle Modell ausfallen.

Antriebsseitig ist der aus dem VW Golf bekannte neue 1,5-Liter-Turbo-Benziner als Basismotor verbaut, die höheren Ausstattungslinien erhalten den Zweiliter-Vierzylinder-Motor. Top-Modell wird wieder der VW Jetta GLI mit mehr als 200 PS.

Ab 18.000 Dollar dürfte der Jetta VII kosten

Vom Band rollt der neue VW Jetta im mexikanischen VW-Werk Puebla, dort werden unter anderem auch der VW Golf und die neue VW Tiguan produziert. In den USA erfreut sich das Modell sehr großer Beliebtheit. Mit allein über 120.000 verkauften Modellen war der Jetta 2016 das bestverkauftes Modell der Wolfsburger, deutlich vor dem VW Passat mit rund 48.000 Fahrzeugen. In Deutschland fristete der VW Jetta, Generation 6, eher ein Schattendasein, ist aktuell auch nicht mehr im Angebot, fraglich, ob Volkswagen ihn in Europa wieder in den Verkauf aufnimmt. In den USA wird der VW Jetta aktuell ab 17.895 US-Dollar angeboten. Das Power-Modell, der Jetta GLI mit 210 PS, kostet ab 27.895 US-Dollar. Die Preise für das neue Modell dürften bei über 18.000 US-Dollar beginnen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-vw-jetta-2018-erste-technische-daten-fotos-und-marktstart-3569519.html

Neuer Ssangyong Korando (2017) — Facelift für den Kompakt-SUV

Zum neuen Modelljahr hat der koreanische Automobilhersteller seinen SUV-Crossover Korando umfangreich aufgewertet. Neben einer neugestalteten Front gibt es Updates im Interieur.

Die neu gestaltete Frontpartie des Ssangyong Korando prägt ein breitgeflügelter, aber filigraner wirkender Kühlergrill, den zwei, im Ssangyong-Logo aufgehende Chromlamellen zieren. Er wird von neu gezeichneten Scheinwerfern mit integrierten L-förmigen Tagfahrleuchten aus elf LED eingerahmt. Den unteren Lufteinlass in Wabenoptik flankieren je nach Ausstattung eine kombinierte Blinker- und Nebelscheinwerfer-Einheit. Neben dem frischen Look beschert die neue Front dem Korando auch bessere Werte beim Fußgängercrashtest. Auch der hintere, nun zweifarbige Stoßfänger wurde neu gestaltet, doppelte Auspuff-Endrohre setzen zusätzliche Akzente.

Neues Lenkrad und erweiterte Ausstattungen

Im Innenraum wartet auf den Fahrer ein neues Multifunktionslenkrad. Dahinter liefert die in der Topausstattung eine neue Instrumententafel mit vielfach einstellbarer Hintergrundbeleuchtung alle wichtigen Informationen. Neu sind auch die Applikationen sowie die Chromzierelemente auf der Armaturentafel.

Aufgewertet hat Ssangyong zum neuen Modelljahr auch die drei verfügbaren Ausstattungen Crystal, Quartz und Sapphire. Bereits die Einstiegsversion, die zum unveränderten Grundpreis ab 19.990 Euro angeboten wird, fährt jetzt unter anderem mit Klimaanlage, Geschwindigkeitsregelanlage, partiell beheizbarer Frontscheibe sowie einem Radio mit CD-/MP3-Funktion, sechs Lautsprechern und Bluetooth-Freisprecheinrichtung vor. Für die Sicherheit sorgen sechs Airbags, elektronisch gesteuerte Kopfstützen, ISOFIX-Kindersitzbefestigungen, ein aktiver Überschlagschutz sowie ein Berganfahrassistent.

Ab dem Ausstattungsniveau Quartz, das ab 24.890 Euro im Korando zu haben ist, ist neben Nebelscheinwerfern, einer Sitzheizung vorn, Licht- und Regensensor sowie einem Smart-Audiosystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera und USB-/HDMI-Schnittschnelle erstmals auch eine Einparkhilfe vorn an Bord.

In der Topausstattung Sapphire, die mit wenigstens 27.990 Euro in der Preisliste steht, gehören HID-Scheinwerfer und und ein TomTom-Navigationssystem ab sofort zum Serienumfang. Zu den weiteren Features gehören unter anderem neu gezeichnete 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Edelstahl-Einstiegsleisten, Ledersitze, eine Sitzheizung (auch im Fond) und ein beheizbares Lederlenkrad.

Antriebstechnik bleibt unverändert

Keine Veränderungen gab es hingegen auf der Antriebsseite. Der Ssangyong Korando ist weiterhin als e-XDi220 mit dem 178 PS starken 2,2-Liter-Turbodieselmotor oder als Benziner e-XGi200 mit zwei Litern Hubraum und 149 PS zu haben. Geschaltet wird weiter wahlweise per 6-Gang-Schaltgetriebe oder einer 6-Stufen-Automatik. Optional gibt es den Ssangyong Korando mit Front- oder Allradantrieb. Auch hier gibt es keine Veränderung.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ssangyong-korando-2017-daten-infos-preise-marktstart-3532430.html

Diesel-Umrüstung auf Euro 6 — Alle Infos zur Nachrüstung von Diesel-Autos

Dieselmodellen mit der Abgasnorm Euro 5 und schlechter drohen wegen der hohen Stickoxid-Emissionen Fahrverbote in zahlreichen Städten in Deutschland. Zumindest für Euro 5-Modelle besteht eine Chance auf Nachrüstung. Hier finden Sie ständig aktualisiert alle Infos zu Kosten, Herstellern und Automodellen. Neu: BMW und Audi haben sich zur Nachrüstung von Euro-5-Dieselfahrzeugen bereit erklärt.

Wie die Automobilwoche am Mittwoch (28.6.2017) berichtet, wollen die Autobauer Audi und BMW die Hälfte ihrer nach der Abgasnorm Euro 5 zertifizierten Dieselfahrzeuge nachrüsten und damit deren Stickoxidemissionen senken. Das sagte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) nach einem Treffen der Landesregierung mit den Vorstandschefs von Audi, BMW und dem Lkw-Hersteller MAN.

Wer die Nachrüstung bezahlt, sei jedoch noch unklar. Die Landesregierung erwartet, dass die Nachrüstung für die Autobesitzer kostenlos sein wird. Aktuell sind in Deutschland 5,9 Millionen Euro 5-Diesel-Fahrzeuge zugelassen, das entspricht einer Quote von 12,9 Prozent der Gesamtzulassungen.

Software-Update soll helfen

Erreicht werden soll die Euro 6-Abgasnorm nur durch eine neue Motorsteuerungssoftware. Die Motorenhardware soll unangetastet bleiben. Welche Fahrzeuge nachgerüstet werden, wollen die Hersteller entscheiden. Ein Software-Update ist für die Unternehmen deutlich günstiger als Modifikationen an den technischen Bauteilen.

Neben dem bayerischen Dieselgipfel, soll es am 2. August 2017 auch ein Nationales Forum Diesel in Berlin geben, bei dem dann alle Autobauer mit am Tisch sitzen. Eingeladen dazu haben das Bundesverkehrsministerium und das Bundesumweltministerium. Beraten werden soll wie Nachrüstungen von Euro 5-Dieseln auf die Euro 6-Abgasnorm ohne Belastung der Kunden ablaufen könnten. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hatte bereits gefordert, dass die Autobranche auf eigene Kosten so nachrüsten müsse, dass der Stickoxid-Ausstoß mindestens um die Hälfte gesenkt werde.

Fraglich ist allerdings, ob ein bloßes Software-Update ausreicht, um die geforderten Grenzwerte einzuhalten und die drohenden Fahrverbote zu verhindern. Die von den Umweltverbänden und Gerichten getriebenen Politiker haben mehrfach betont, auf Fahrverbote nur verzichten zu können, wenn die Nachrüstungen mindestens den gleichen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität leisten würden.

Mit einer Umrüstung auf eine Harnstoffeinspritzung hat Zulieferer Twintec bereits gezeigt, dass generell eine Umrüstung von Euro 5 auf Euro 6 bei Dieselmodellen möglich ist.

Daimler arbeitet auch an einer Software-Lösung

Auch Mercedes-Chef Dieter Zetsche hatte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk am (Montag 26.6.2017) unter anderem gesagt, dass man an einem Software-Update arbeite, um die Emissionen der im Verkehr befindlichen Autos zu verbessern. Das werde nicht für Euro 6 reichen, aber eine „nennenswerte Verbesserung“ sei bei vielen Fahrzeugen möglich. Diese Software solle viel günstiger sein, als die 1.500 Euro, die derzeit im Gespräch für die Twintec-Nachüstung sind. Der Daimler-Boss stellte in Aussicht, dass sich die Industrie an den Kosten der Umrüstung beteiligen werde.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/diesel-umruestung-auf-euro-6-aktuelle-infos-technik-kosten-1033703.html

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Aston Martin DB11 (2017) — Brite mit 510 PS starkem AMG-Biturbo-V8

Der britische Sportwagenbauer Aston Martin bietet sein neues Flaggschiff DB11 künftig auch in einer V8-Version an. Der Biturbo-Achtzylinder stammt von Mercedes-AMG.

Der neue Aston Martin DB11 ist mit einem Biturbo-V12-Motor in sein Autoleben gestartet. Mitte 2017 gesellt sich zum 5,2 Liter großen Zwölfzylinder noch ein V8. Dieser setzt ebenfalls auf eine Biturbo-Aufladung und stammt aus dem Hause Mercedes-AMG. Der zweifach aufgeladene Vierliter-Motor wird aus dem AMG GT übernommen und für die Briten adaptiert.

Aston Martin DB11 mit 510 PS

Im DB11 kommt der V8 auf 510 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 675 Nm bereit. Der V12 liegt bei 608 PS und 700 Nm. Für den Spurt von Null auf 100 km/h gibt aston Martin mit dem V8 eine Zeit von 4,0 Sekunden an. Maximal erreicht der vom Biturbo-V8 befeuerte DB11 eine Geschwindigkeit von 301 km/h. Mit dem V8 nimmt Aston Martin ein Gegenstück zum Bentley Continental V8 ins Programm, zudem soll der Achtzylinder mit seinem geringeren Normverbrauch auf Märkten punkten, die hohe Verbräuche extrem besteuern.

Der neue Achtzylinder bietet zwar etwas weniger Leistung als der V12, dafür reduziert er aber auch die Vorderachslast im Aston Martin DB11 deutlich, ws eine gesteigerte Fahrdynamik vermuten lässt. Satte 115 kg weniger soll der Achtender auf die Waage bringen. Das Leergewicht des DB1 sinkt so auf 1.760 kg. Entsprechend tritt der Achtzylinder-DB11 mit einem komplett neu abgestimmten Fahrwerk und neuer ESP-Einstellung an.

Nur dezente optische Differenzierung zum V12

Optisch unterscheiden sich die Acht-und Zwölfzylinder-Modelle des DB 11 kaum. Mit dem V8 unter der Haube gibt sich der DB11 an neu gezeichneten Leichtmetallfelgen, mit dunklen Hintergründen hinterlegten Hauptscheinwerfern sowie nur noch zwei Entlüftungskiemen auf der Motorhaube zu erkennen. Letztere können in einem schwarzen oder einem Titan-Finish geordert werden.

Bei der Innenraumgestaltung un d den verfügbaren Optionen gibt es hingegen keinerlei Differenzierung – V8 und V12 agieren hier auf Augenhöhe.

Zu haben ist der neue V8-Biturbomotor im Aston Martin DB11 zu Preisen ab 184.000 Euro in Deutschland. Ein DB11 mit V12 kostet wenigstens 208.900 Euro. Bestellbar ist die neue Motorvariante ab sofort, ausgeliefert wird das neue Modell ab dem vierten Quartal. Sein Debüt gibt der V8 auf dem Festival of Speed in Goodwood.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-db11-brite-mit-amg-biturbo-v8-7450866.html

Audio ohne Lautsprecher — Continental lässt Autoteile klingen

Der Automobilzulieferer Continental entwickelt für Autos ein revolutionäres Audio-System, das auf konventionelle Lautsprecher verzichtet, dafür aber das Fahrzeug als Klangkörper nutzt.

Fette Subwoofer im Kofferraum oder unter dem Sitz, filigrane Hochtöner in den A-Säulen und druckvolle Mitteltöner in den Türen – solche oder ähnliche Audioausbauten in Autos könnten bald der Vergangenheit angehören. Automobilzulieferer Continental entwickelt mit Ac2ated Sound ein lautsprecherloses Fahrzeug-Audiosystem mit angeblich exzellenter Akustik.

Viel weniger Gewicht und Bauraum

Das herkömmliche Funktionsprinzip einer Audioanlage im Auto – Membrane in Lautsprechern zum Schwingen zu bringen – wird dabei komplett über Bord geworfen, hat es doch viele Nachteile. Unabhängig vom Fahrzeugsegment stellen Nutzer zumeist hohe Ansprüche an das Audiosystem eines Fahrzeugs. Aus diesem Grunde benötigen gängige Audiosysteme üblicherweise mehrere Lautsprecher und Kanäle, um ein dreidimensionales Klangerlebnis zu erzeugen. Die Integration der einzelnen Soundquellen stellt Fahrzeugdesign und -konstruktion häufig vor Herausforderungen.

Das soll künftig einfacher werden. Inspiriert von der Funktionsweise von Saiteninstrumenten ersetzt das Continental-System konventionelle Lautsprecher durch Aktuatoren, die Schall erzeugen, indem sie bestimmte Oberflächen im Fahrzeug in Schwingung versetzen. Das lautsprecherlose Audiosystem bietet traditionellen Technologien gegenüber einige Vorteile: Es bringt deutlich weniger Gewicht auf die Waage, reduziert das benötigte Einbauvolumen erheblich und verbraucht auch noch weniger Strom.

Verglichen mit gängigen High-End-Audioanlagen für Fahrzeuge verspricht Continental mit einer lautsprecherlosen Lösung ein zehnmal kleineres oder sogar noch geringeres Systemvolumen und das Gewicht der Anlage lässt sich auf einen Bruchteil des Gewichts von Lösungen mit Lautsprechern reduzieren. Um einen guten 3D-Klang zu erreichen, benötigen konventionelle High-End-Audiosysteme häufig zwischen 10 und 20 oder gar noch mehr Lautsprecher. Aufgrund der Konstruktion eines herkömmlichen Lautsprechers wiegt das System dadurch meist über 15 Kilogramm und bringt es insgesamt auf ein Einbauvolumen von zehn bis 30 Liter. Das lautsprecherlose Audiosystem von Continental kommt je nach Ausführung mit einem Gewicht von einem Kilogramm aus und benötigt ein Einbauvolumen von gerade einmal einem Liter. Die unsichtbare Fahrzeug-Audiotechnik kann zudem in alle Fahrzeugmodelle integriert werden – von der High-End-Limousine bis hin zum kleinen Elektrofahrzeug. Der Entfall von Lautsprechern bietet auch den Innenraumdesignern neue Möglichkeiten, da diese keinen Platz mehr für die Schallquellen einplanen müssen.

Bass aus dem Dachhimmel

Beim Ac2ated Sound-System von Continental werden die Schallwellen durch kompakte Aktuatoren erzeugt, die dem Kern eines herkömmlichen Lautsprechers ähneln. Diese Wandler bestehen aus einem Magneten und einer Spule, welche Mikroschwingungen erzeugen. Anstelle der schwingenden Membran eines gängigen Lautsprechers werden von den Wandlern allerdings im Fahrzeug bereits vorhandene, größere Bauteile und Oberflächen erregt, um Klang abzustrahlen.

Für die drei benötigten Hauptfrequenzbereiche bieten sich jeweils bestimmte Elemente im Fahrzeuginnenraum an. Die A-Säule eignet sich für hohe Frequenzen, Türverkleidungen können die Mitten übertragen große Bauteile wie die Dachauskleidung oder die Heckablage können niedrige Frequenzen und so einen druckvollen Bass erzeugen.

Das Conti-System lässt sich zudem skalieren. Eine günstige Einsteigeranlage mit drei Audiokanälen kann zu einer Anlage aus dem mittleren Preissegment mit vier bis sechs Kanälen und schließlich zu einer Premium-Lösung mit bis zu zwölf Kanälen aufgerüstet werden. Bei Letzterer werden sogar die Vordersitze als Klangkörper genutzt. Conti betont, dass dem System von unabhängiger Seite schon eine exzellente Akustik bescheinigt wurde. Vorgestellt wird das neue Audio-System auf der IAA in Frankfurt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/audio-ohne-lautsprecher-continental-laesst-autoteile-klingen-1033810.html

Maserati GranTurismo Facelift 2018 — Endspurt am Fuji

Maserati schickt den GranTurismo mit einem Facelift ins neue Modelljahr. Das 2018er-Modell wird im Innenraum überarbeitet, das Exterieur wird aufgefrischt und auch an der Technik wurde nachgefeilt.

Nordamerika ist der wichtigste Markt für den Maserati GranTurismo, entsprechend wählten die Italiener die New Yorker Wall Street um der Öffentlichkeit die Facelift-Version des sportlichen Reisewagens zu präsentieren.Direkt vor der New Yorker Börse enthüllte Maserati-Boss Reid Bigland den neuen Modelljahrgang.

Die Modellpflege am Maserati GranTurismo betrifft das Exterieur, das Interieur und Technologie gleichermaßen und wird neben dem GranTurismo auch dem GranCabrio zu Gute kommen. Die Auffrischung soll dem 2007 eingeführten und bislang 37.000 mal verkauften Sportwagen Schwung für die zweite Hälfte seines Lebenszyklus‘ verleihen.

Antriebstechnik unverändert, Aerodynamik optimiert

Von Maserati GranTurismo und natürlich analog auch vom Maserati GranCabrio wird es künftig jeweils zwei Modellvarianten geben: Die Version Sport und den MC, wobei das Kürzel für Maserati Corse, die Rennabteilung des Unternehmens, steht.

In beiden Versionen wird der Maserati GranTurismo vom bekannten 4,7-Liter-V8 angetrieben, der von Ferrari in Maranello handgefertigt wird. Der Saugmotor leistet 460 PS bei 7.000/min und stellt ein maximales Drehmoment von 520 Newtonmetern zur Verfügung. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt ausschließlich über ein Sechsgang-Automatikgetriebe von ZF, das direkt an den Motor angeflanscht ist.

Zu erkennen ist die neue Maserati GranTurismo-Generation unter anderem an einer optimierten Aerodynamik. Der neue „Sharknose“-Sechskant-Kühlergrill ist vom Konzeptfahrzeug Alfieri inspiriert und verleiht der frontalen Fahrzeugansicht einen dreidimensionalen Effekt. Zusammen mit den neu gestalteten unteren Luftkanälen soll der Grill die Verteilung des Luftstroms verbessern und so den Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,33 auf 0,32 senken. Der hintere Stoßfänger am Maserati GranTurismo wurde ebenfalls neu gestaltet. Hier gibt es zwei Varianten für das Sport- und das MC-Modell.

Da sich bei der Leistung nichts ändert, bleiben trotz optimierter Aerodynamik auch die Fahrleistungen auf nahezu unverändertem Niveau. Der neue Maserati GranTurismo Sport beschleunigt von Null auf 100 km/h in 4,8 Sekunden. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 299 km/h. Der etwas leichtere Maserati GranTurismo MC spurtet in 4,7 Sekunden auf 100 km/h und kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 301 km/h.

Neuer großer Touchscreen

Der Innenraum von GranTurismo und GranCabrio bietet auch weiterhin Platz für vier Erwachsene. Die Lederausstattung stammt von Poltrona Frau. Alternativ sind Coupé und Cabrio auch mit einer Kombination aus Leder und Alcantara erhältlich.

Neu im Angebot zum Modelljahr 2018 verfügen GranTurismo und GranCabrio über einen hochauflösenden 8,4-Zoll-Touchscreen sowie über ein Harman Kardon Premium Sound System. Das Infotainmentsystem ist sowohl mit den Smartphone-Spiegelfunktionen Apple CarPlay als auch mit Android Auto kompatibel. Bedient wird es mit einem doppelten Drehknopf aus geschmiedetem Aluminium, der in der neu gestalteten Mittelkonsole platziert ist. Die Bedienelemente für die verschiedenen Fahrmodi befinden sich an der unteren Mittelkonsole neben dem Schaltknauf. Preise und einen Marktstarttermin nannte Maserati noch nicht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/maserati-granturismo-2018-daten-infos-marktstart-preis-1033713.html

Dodge Challenger SRT Hellcat Widebody — Höllenkatze jetzt auch mit dicken Backen

Zum Modelljahr 2018 ergänzt Dodge das Angebot des Challenger SRT Hellcat um eine Widebody getaufte Karosserieversion mit dicken Korflügelbacken.

Eben erst hat Dodge die Challenger-Baureihe mit dem neuen Demon getoppt, schon geht es mit den Neuheiten weiter. Ist der Dodge Challenger Demon ein waschechtes Drag-Strip-Gerät mit Straßenzulassung, so setzt der neue Dodge Challenger SRT Hellcat im Widebody-Trimm auf eine noch fettere Optik. Die übernimmt der Challenger SRT Hellcat Widebody in großen Teilen vom Demon.

Mehr Grip senkt Sprintzeiten

So wandern die breiteren Radläufe des Demon an den normalen Hellcat, der damit um rund 9 Zentimeter in die Breite wächst. Unter die verbreiterten Kotflügel pflanzen die Amerikaner neue 11×20 Zoll-Leichtmetallfelgen im Fünf-Doppelspeichendesign. Darauf aufgezogen werden Pirelli-Performance-Reifen der Dimension 305/35. Die unterstreichen nicht nur die fette Optik, sondern dürften vor allem das Gripniveau nochmals deutlich nach oben schrauben. Auf der 1,7 Meilen langen Referenzstrecke haben die Modifikationen satte 2 Sekunden oder 13 Fahrzeuglängen auf eine Runde gebracht. Beim Viertelmeilensprint sollen die Veränderungen 0,3 Sekunden von der Uhr nehmen. Die erzielbaren Querkräfte steigen durch den verbesserten Grip um 0,4 auf 0,97 g. Beim Sprint auf 60 mph soll der Widebody dem schlanken Bruder 0,1 Sekunden abnehmen und 3,4 Sekunden schaffen. Die Höchstgeschwindigkeit des Widebody wird mit 314 km/h angegeben.

Nach gelegt wurde auch im Bereich Lenkung. Der Dodge Challenger SRT Hellcat kommt jetzt serienmäßig mit einer elektrischen Servolenkung, die sich in ihrer Chrakteristik in mehreren Stufen einstellen lässt.

717-PS-V8 bleibt unverändert

Antriebsseitig sah Dodge keinen Handlungsbedarf. Der Challenger SRT Hellcat setzt unverändert auf den 6,2 Liter großen Achtzylinder mit Kompressoraufladung. Der Hemi-V8 befeuert die Höllenkatze mit 717 PS. Das maximale Drehmoment des Kraftpakets wird mit 881 Nm angegeben.Der Hellcat-Motor kann wahlweise an ein verstärktes manuelles Sechsganggetriebe oder eine Achtgangautomatik gekoppelt werden.

Erhalten bleibt im Hellcat auch die Powerbremse. Über den Zündschlüssel kann die Motorleistung begrenzt werden. Im abgeregelten Modus darf der V8 nur bis 4.000/min drehen und dabei rund 500 PS freisetzen, der erste Gang der Automatik wird gesperrt und die Schaltpunkte werden deutlich vorverlegt. Zudem werden die Launch Control abgeschaltet, das ESP auf die schärfste Stufe fixiert, die Schaltpaddel deaktiviert und der Fahrmodus auf Street festgesetzt. Ein Wechsel in den scharfen Modus ist nur mit einer vierstelligen PIN möglich.

Bestellbar ist die neue Hellcat-Version ab Juli 2017, zu den Händlern rollt sie dann ab dem Herbst. Der Grundpreis für den Dodge Challenger SRT Hellcat Widebody liegt bei 71.495 US-Dollar, bereits inklusive der Strafsteuer für Spritschlucker in Höhe von 1.700 Dollar. Die Überführungskosten werden mit weiteren 1.095 Dollar angegeben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/dodge-challenger-srt-hellcat-widebody-daten-infos-preise-marktstart-1035045.html

Rolls-Royce Dawn Black Badge (2017) — Mehr Leistung, mehr Schwarz, mehr Geld

Rolls-Royce legt mit dem Dawn Black Badge das dritte Sondermodell in schwarz auf. Das luxuriöse Cabrio ist schwärzer, stärker und teurer. Alle Infos zu dem exklusiven Werks-Tuning.

Ein Rolls-Royce ist kein ganz gewöhnliches Auto. Ein Black Badge ist ein nicht ganz gewöhnlicher Rolls-Royce. Jetzt legt die Bespoke-Abteilung mit dem Dawn das dritte Black Badge-Modell auf. Zunächst fällt auf, dass an dem dunklen Dawn kaum etwas glänzt: Das Chrom schimmert schwarz, der Lack glänzt tiefgründig.

Das hat einen Grund: Die Lackschichten werden mehrfach poliert, die Anbauteile samt Kofferraumleiste, Abgasendrohre, Kühlergrilleinfassung und Kühlerfigur schwarz verchromt. Das Logo ist farblich invertiert – Chromlettern auf schwarzem Grund.

Schwarzes Leder und Zierleisten mit Aluminiumfäden

Das Stoffdach ist stets schwarz, die Heckablage mit schwarzem Leder bezogen. Ebenso das Interieur. Dazu kommen orange Akzente, die Rolls-Royce als Hinweis auf die Farbe der untergehenden Sonne sieht. In die mehrfach lackierten und nach einer 72 Stunden langen Aushärtephase von Hand polierten Zierleisten aus Kohlenstoff-Faser sind Aluminiumfäden gewebt. Die Lüftungsdüsen sind per Gasabscheidung dunkel eingefärbt.

601 PS für 376.040 Euro

Leichtes Tuning verhilft dem V12-Biturbo zu 30 PS und 20 Nm mehr, der Black Badge leistet 601 PS und schickt 840 Nm in die neu abgestimmte Achtstufenautomatik von ZF. Dazu kommen größere Bremsen und eine direkter rückmeldende Lenkung. Der Dawn Black Badge kostet 376.040 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/rolls-royce-dawan-black-badge-2017-12193219.html

BMW X5 M und BMW X6 M Edition Black Fire — Extrem schwarze und exklusive Sondermodelle

BMW legt die Power-SUV-Modelle X5 m und X6 M als Edition Black Fire auf. Die Sondermodelle kombinieren aufregende Designelemente mit exklusiven Ausstattungsdetails. Natürlich dominiert dabei die Farbe Schwarz.

Egal aus welchem Blickwinkel man an die Sondermodelle BMW X5 M Edition Black Fire und BMW X6 M Edition Black Fire herangeht – an schwarz kommt man nicht vorbei. Die Sonderlackierung trägt den Titel Saphirschwarz Metallic, in Schwarz eingefasst präsentieren sich die Nierenelemente samt Stegen im Kühlergrill.

Hauptsache schwarz

Das gilt auch für die geschmiedeten 21-Zoll großen M-Leichtmetallräder in der Farbe Schwarz, die mit Mischbereifung bestückt sind. Ein weiteres Erkennungsmerkmal der Edition Black Fire sind die serienmäßigen Spiegelkappen in Carbon. Sie sollen Leichtbau sichtbar machen und die Nähe des BMW X5 M und BMW X6 M zum Motorsport dokumentieren.

Auch im Innenraum der BMW X5 M Edition Black Fire und BMW X6 M Edition Black Fire werden Hochwertigkeit und Exklusivität groß geschrieben. Vollelektrische Multifunktionssitze aus dem M-Programm mit integrierter Kopfstütze in fein genarbtem Bicolor-Vollleder Merino in Schwarz und Mugello Rot sind als exklusiver Bestandteil dieser Edition mit an Bord. Rote Kontrastnähte setzen auf der Volllederausstattung, die unter anderem auch auf der Mittelkonsole zum Einsatz kommt, zusätzliche Akzente. Natürlich passt sich auch der Dachhimmel in Farbe der Innenausstattung an. Die Interieurleisten in beiden Modellen glänzen in Pianolack schwarz. Die Besonderheit der Sondereditionen zeigt darüber hinaus das Logo der X5 M beziehungsweise. X6 M Edition Black Fire Edition an, das auf der rechten Beifahrerseite der Interieurleiste angebracht ist.

Beide Sondermodelle mit 575 PS-V8-Biturbo

Optional und ohne Aufpreis wählbar ist neben dem serienmäßigen M Lederlenkrad mit Aluminium Schaltpaddles und Multifunktion auch das BMW M Performance Lenkrad aus Alcantara mit Motorsportmarkierung in hellblauem Leder. Es bringt neben einem Farbklecks auch Rennsport-Feeling ins Cockpit.

Befeuert werden beide Modelle vom bekannten 4,4-Liter-V8-Motor mit 575 PS und 750 Nm, der die Brummer in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 schießt.

Die neuen Sondereditionen der sportlichen SUV-Modelle X5 und X6 sind in Deutschland voraussichtlich ab September 2017 zu haben. Für viel Schwarz will BMW aber auch viel Kohle haben. Der Basispreis für den BMW X5 M Edition Black Fire liegt bei 142.260 Euro. Der BMW X6 M Edition Black Fire verlangt noch ein paar Scheinchen mehr. Er ist erst ab 145.760 Euro zu haben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-x5-m-und-bmw-x6-m-edition-black-fire-schwarze-sondermodelle-661609.html

Test: Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet: Und es war Sommer

Es dauert nur Sekunden, dann hämmert die Sonne mit der Gewalt einer grellen Hitze-Lawine auf deinen Schädel. Cabrio fahren – warum genau macht man das nochmal? Warum gelten Cabriolets als so extravagant, edel und teuer? Vermutlich, weil man offen fahren kann, nicht weil man muss. Oder ist es wirklich das Erleben der Umwelt mit allen Sinnen? Warum auch immer, es gibt da nun etwas Neues von Mercedes-Benz! Das Münzmallorca für die Business-Class.

Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet

Sonnenbank der Business-Class

Das klassische viersitzige Cabriolet hat bei den Schwaben eine Tradition, die bemerkenswert erscheint. Dem seligen W124 (1984-1997) wurde bereits eine Cabriolet-Variante zur Seite gestellt. Wenn auch erst Anfang 1992 verfügbar – so präsentiert diese (obere) Mittelklasse bereits damals den wertsteigernden Effekt des „Weglassens“.

2017 präsentiert Mercedes-Benz nun wieder eine echte E-Klasse ohne Dach. Wirklich viersitzig, nicht so ein Alibi-Viersitzer wie der Vorgänger und füllt damit eine Lücke, die man kaum erkennen konnte. Von der C-Klasse bis zur S-Klasse besitzt Mercedes-Benz nun „DREI!!!“ Viersitzer-Cabriolets, hinzu kommen die beiden Roadster SLC und SL, die AMG-Varianten und natürlich nicht zu vergessen, das Patchwork-Kind mit den französischen Wurzeln, das smart Cabriolet (auch elektrisch!).

Nur Touristen fahren oben ohne

20 Sekunden vergehen und man wird als Tourist identifiziert. Ich sage ja immer: „Nur Touristen fahren ein Cabriolet offen“ – wer ein Cabriolet sein eigen nennt, der kann offen fahren – wird es an prall heißen Sommertagen aber nicht tun. Ernsthaft. Sonnenbaden in der Windstille des E-Cabriolets ist gefährlich. Es sollte einen Warn-Hinweis auf der Tür des E-Cabriolets geben. Der Wind flüstert nur behutsam über die Haut, von oben bratzelt dir der Zwergenstern Helios mit seiner über 6.000 C° heißen Plasma-Oberfläche die obere Hautschicht binnen Minuten puterrot. Eincremen gehört zur Pflicht, um im Hochsommer ein offenes Auto zu fahren. Und ausgerechnet die Schwaben, sonst immer Vorreiter bei allen Sicherheitsthemen, überlassen das Eincremen der Haut noch immer der Besatzung. Bei allen technischen Gimmicks, vom speziellen Wischersystem (Magic Vision Control) mit Cabriolet-Funktionen bis hin zur Pre-Safe Konditionierung des Innenraums, fehlt ausgerechnet der Sonnencreme-Spender in der Mittelkonsole.

Flüsterleise mit der Mütze

Das Akustik-Stoffverdeck spannt sich straff über die Karosse, sobald dem Autotester die Pigmentschicht seiner Haut die ersten Warnsignale schickt. Wie gesagt. Nur Touristen fahren im Sommer ein Cabriolet. Besitzer eines neuen E-Klasse Cabriolets freuen sich über das Akustik-Stoffverdeck und die wohlige Klimatisierung des Innenraums, auch dank Sitzlüftung. Dass man bei geschlossenem Dach kaum noch etwas vom Aufriss der Karosserie bemerkt, ist ein besonderes Lob an die Techniker. Flüsterleise bleibt es im Innenraum – und auch knistern, knacken und knarzen verkneift sich die fahrende Sonnenbank.

Sparsam dank Dieselmotor

In Ermangelung eines Elektroantriebes ist ausgerechnet der 1.950 ccm große Diesel der richtige Motor für das E-Klasse Cabriolet. Als E220d mit 194 PS und überzeugenden 400 Nm bildet er die kongeniale Antriebseinheit für das entschleunigte Cruisen – ganz egal, ob das Dach nun offen ist oder nicht. Vom Dieselmotor hört man nichts. Man spürt ihn nur. In Serie kommt diese Kombination mit dem 9-Gang Automatikgetriebe von Mercedes-Benz. Wie bereits beim Coupé und bei der Limousine geschrieben: Es ist die ideale Kombination für die E-Klasse. Ausreichend kräftig. Sparsam. Die modernste Motorenfamilie des Daimlers und tadellos in den Manieren. Zusätzlich bietet Mercedes-Benz das Cabriolet auch als 350d Diesel mit Allradantrieb an, dann 258 PS stark und dank V6-Timbre doch noch einen Zacken wertiger – oder auch als Benziner. Hier bilden E200 und gerade der E300 aber in meinen Augen absolut keine Alternativen. 184 PS stark, bleibt der E200 mit seinen 300 Nm deutlich hinter dem Dieseltriebwerk zurück. Der E300 leistet 245 PS, die man jedoch nicht wirklich fühlt. Und auch er kann nur 370 Nm in die Waagschale werfen, ist aber bei der Laufkultur und dem subtil wahrnehmbaren Motorengeräusch nicht im Vorteil gegenüber dem Vierzylinder-Diesel. Wenn Geld einfach da ist, dann wählt man eh die Status-Motorisierung E400, dann auch wieder mit Allradantrieb und dem 333 PS starken V6-Turbo. Doch – auch hier: Weder haut einen die Beschleunigung vom Hocker, noch ist das Klangbild wirklich sexy. Also zurück auf Anfang, den E220d geordert und die Preis-Differenz von über 14.000 € in erfühlbare Ausstattungsdetails investiert.

Winter-Cabriolet

Air-Scarf an Bord. Sitzheizung an Bord. Ein Innenraum, der dank der ausgeklügelten Luftbremse Air-Cap am oberen Rand der Windschutzscheibe, auch bei Tempo 130, fast Zug- und strömungsfrei bleibt. Es ist faszinierend, wie wenig „offen fahren“ man empfindet. Sicherlich. Beste Rundumsicht und volle UV-Belastung von oben – das E-Klasse Cabriolet ist ganz sicher eine der edelsten Formen, um sich gesellschaftlich anerkannte Hautbräune zuzulegen. Doch viel spannender als im Sommer dürfte eine Ausfahrt in den Herbst hinein sein. Dann wird das E-Cabriolet sich von den Mitbewerbern absetzen. Wohlig temperiert, still, grenzenlos  – dann auch gerne mit dem Touristen-Status – offen fahren. Herbstlaub genießen, den ankommenden Winter riechen – und die Sonne als warmherzige Erlösung empfinden.

Preis-Schmerz-Grenze

54.228,30 € sind es minimal – dafür gibt es das E200 Cabriolet. Den akzeptierten Diesel E220d bekommt man ab 56.049,00 € – und die Differenz von über 14.000 € zum erstrebenswert erscheinenden E400 für 70.281,40 €, die würde ich wirklich lieber in die verlockende Ausstattungsliste stecken. Und es muss dann auch kein AMG-Line sein – Avantgarde reicht. Dafür das 25th Anniversary Paket, das Fahrerassistenz-Paket und das Luftfahrwerk – ups – und schon kostet der „kleine Diesel“ soviel wie das aktuelle Top-Modell.

Cabriolet fahren – kein ganz billiger Spaß. Aber es bleibt ja immer noch das Münz-Mallorca als Alternative für Sonnenbräune-Fetischisten und alle anderen kaufen den praktischen Kombi und sparen sich dann auch den Kampf mit der Sonnencreme.

Modelle und Marken mit den ältesten Fahrern — Yeti und B-Klasse mit älteren, VW mit jüngeren Fahrern

Der Skoda Yeti ist bei älteren deutschen Autofahrern äußerst beliebt: Laut der Auswertung von Kfz-Versicherungsabschlüssen über das Vergleichsportal Check24 liegt der Yeti jetzt mit der Mercedes B-Klasse gleichauf – die Fahrer beider Modelle sind im Schnitt 54,4 Jahre alt.

Bei den Fahrern der Mercedes-B-Klasse ging das Durchschnittsalter im Vergleich zum Vorjahr auf unter 55 Jahre zurück. Der Skoda Yeti lag in der von Check24 erhobenen Statistik noch auf Platz 3 (ab Ende 2017 beerbt der Skoda Karoq den Yeti im Marken-Portfolio). Nur 0,1 Jahre jünger als die Fahrer des Yeti und der B-Klasse sind mit im Schnitt 54,3 Jahren die Lenker des Mercedes GLK (seit Juni 2015 ersetzt der Mercedes GLC dieses Modell), der 2015 bei den Pkw-Modellen mit den ältesten Fahrern noch auf Platz zwei lag.

*nur Modelle mit mindestens 1.000 Kfz-Versicherungsabschlüssen über Check24 im Jahr 2016

Insgesamt stellt Check24 fest, dass SUVs die ältesten Fahrer haben. Mit einem Durchschnittsalter von 48,7 Jahren sind die SUV-Fahrer zirka sieben Jahre älter als die Fahrer von Coupés und Limousinen. Acht der zehn Pkw-Modelle mit den ältesten Fahrern gehören zur Gattung der SUV. Das Vergleichsportal vermutet, dass der bessere Überblick auf Grund der erhöhten Sitzposition bei einem mit einer Limousine vergleichbaren Fahrkomfort zur Beliebtheit von SUV bei älteren Fahrer-Semestern beiträgt. So belegt der Opel Mokka den vierten und der Audi Q3 den fünften Platz.

VW Scirocco mit dem jüngsten Publikum

Die Fahrer eines VW Scirocco sind im Durchschnitt nur 36,7 Jahre alt – im Vergleich zum Vorjahr eine Verjüngung von über einem Jahr (37,5 Jahre). Auf Platz 2 der Automodelle mit den jüngsten Fahrern folgte 2015 noch der Seat Leon. Das spanische Modell liegt jetzt auf Platz vier – die Fahrer des VW Golf II (37,0 Jahre) und des VW Polo III (37,7 Jahre) sind inzwischen jünger, beim Leon liegt das Durchschnittsalter der Fahrer bei 38,1 Jahren.

*nur Modelle mit mindestens 1.000 Kfz-Versicherungsabschlüssen über Check24 im Jahr 2016

VW-Modelle fahren junge Fahrer, Jaguar und Dacia mit den ältesten Fahrern im Markenranking

Unter den Top 10 der Modelle mit den jüngsten Fahrern finden sich alleine fünf Modelle von VW und drei Modelle von Seat, womit der VW-Konzern insgesamt acht Modelle für die jüngere Klientel stellt. Nur der Alfa Romeo 156 schiebt sich auf Paltz sechs in die VW-Phalanx. Auf Platz zehn landet die BMW-3er-Reihe mit einem durchschnittlichen Fahreralter von 39,6 Jahren, womit BMW-3er-Fahrer im Schnitt 2,9 Jahre älter sind als Fahrer eines VW Scirocco. 48,4 Jahre alt waren 2016 im Schnitt Kunden, die über Check24 einen Jaguar versichert haben – älter als die Kunden aller anderen Marken. Auf Platz zwei landet Dacia – ein Dacia-Fahrer ist im Durchschnitt 48,2 Jahre alt. Ebenfalls über 48 Jahre alt (48,1) und damit auf Platz drei: Porschefahrer. Auch hier liefert das Vergleichsportal mögliche Begründungen: Jaguar und Porsche können sich auf Grund der hohen Preise nur ältere Fahrer leisten und ältere Fahrer, denen Statussymbole egal sind, greifen zu einem preiswerten Dacia.

*nur Modelle mit mindestens 1.000 Kfz-Versicherungsabschlüssen über Check24 im Jahr 2016

Seat im Markenranking am jüngsten

Ein Seat-Fahrer ist im Schnitt 39,7 Jahre alt, was Seat zu der Marke mit den jüngsten Fahrern im Vergleich macht. Im Vorjahr war der durchschnittliche Seat-Fahrer noch 40,1 Jahre alt. Unter den Top 5 der Marken mit den jüngsten Fahrern landen mit Audi, BMW und Smart gleich drei deutsche Marken.

*nur Modelle mit mindestens 1.000 Kfz-Versicherungsabschlüssen über Check24 im Jahr 2016

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aelteste-fahrer-marken-modelle-2016-1960352.html

Erlkönig Hyundai Santa Fe (2018) — 4. SUV-Generation rückt 2018 an

Hyundai wird ab Ende 2018 die vierte Generation des Santa Fe auf den Markt bringen. Der Full-Size-SUV wurde nun von unserem Erlkönig-Jäger bei Erprobungsfahrten auf dem Nürburgring erwischt.

Obwohl noch stark getarnt gibt der neue Hyundai Santa Fe schon einiges von seinem Styling preis. Insbesondere das Design des eben erst präsentierten Hyundai Kona wird auch auf den großen SUV übertragen. So erhält er den breiten sechseckigen Kühler-Grill in Wabenoptik, der von tief liegenden Scheinwerfereinheiten flankiert wird. Wie beim Kona prangen darüber schmale LED-Tagfahrtlichbänder. Sie geben auch dem Santa Fe eine grimmige und schon fast aggressive Optik. Im unteren Teil der Schürze verbaut Hyundai die Nebelschlussleuchten, die im Gegensatz zum Kona weiter nach außen ragen.

Hyundai Santa Fe auch als Siebensitzer

Über eine konturierte Motorhaube wird der Blick zur recht schmalen Windschutzscheibe geleitet. Das Panoramadach verläuft nahezu waagerecht, die Außenspiegel sind in der neuen Generation auf der Türbrüstung angebracht und nicht mehr im Fensterdreieck. Die obere und die untere Fensterlinie verjüngt sich nach hinten, während starke Sicken an den Türen unter der Tarnung hindurchscheinen. Unklar, ob sich das Fensterband wie bei der aktuellen Version stark zugepfeilt oder wie beim Kona gefälliger ausläuft. Möglich auch, dass wie beim kleineren Bruder die D-Säule optisch leicht unterbrochen ist. Ausgestellte Radkästen sorgen in der Seitenansicht für einen kräftigen Auftritt. Auch am Heck wird sich der neue Hyundai Santa Fe beim jetzt neu vorgestellten Hyundai Kona orientieren. Durch die Tarnung blitzen die schmalen Heckleuchten sowie der Dachkantenspoiler hervor.

Wenn der Hyundai Santa Fe ab 2018 auf den Markt kommt, so wird er auch wieder als Siebensitzerversion Grand Santa Fe angeboten. Dieses Modell verfügt dann über einen längeren Radstand, eine leicht veränderte Seitenansicht und über eine dritte Sitzreihe.

Auch technisch bleibt es bei dem bekannten Konzept. In der Basisausführung ist der SUV mit Vorderradantrieb zu haben, alle anderen Versionen verfügen über Allrad. In Sachen Antrieb dürfte der neue Santa Fe den 2,0-Liter-Vierzylinder erhalten, der den 2,4-Liter-GDI ersetzen wird. Der Zweiliter leistet im Kia Stinger zum Beispiel bis zu 255 PS. Bei den Diesel-Aggregaten bleibt es bei dem Zweiliter und dem 2,2-Liter-CRDI. Letzterer leistet nach wie vor 200 PS. Den Kraftschluss stellt ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Siebengang-Automatik her. Auch ein Plugin-Hybrid-Antriebsstrang wird im Santa Fe kommen.

Neuer Hyundai Santa Fe wird leicht teurer

Der Hyundai Santa Fe wird seit dem Jahr 2000 in Deutschland angeboten. Das Modell „Typ SM“ war bis 2006 im Handel und wurde vom „Typ CM“ abgelöst. Die dritte SUV-Generation ist seit 2012 als „Typ DM“ auf dem Markt. Aktuell kostet der Santa Fe mit dem Benziner-Motor und Frontantrieb ab 31.190 Euro. Der 2,0-Liter-CRDI mit Allrad beginnt bei 41.300 Euro. Wir rechnen mit einem leichten Preisanstieg von rund 1.000 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-hyundai-santa-fe-2018-erste-fotos-preise-daten-und-marktstart-1044795.html

Aktuelle Suchanfragen:

Neues Heft von AUTOStraßenverkehr, Ausgabe 15/2017 — 21 Highlights für 2017 + Opel Insignia Sports Tourer

AUTOStraßenverkehr – Heft 15/2017 – ab 28. Juni 2017. Themen: Noch in diesem Jahr: 21 Top-Neuheiten für 2017 + Kompakt-SUV im Vergleich + Opel Insignia Sports Tourer + Gebrauchtwagen-Check: Mercedes SLK + Urlaubs-Spezial

AUTOStraßenverkehr gibt es jetzt auch als digitale Ausgabe für Android. Hier finden Sie mehr Infos!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

manches Thema gewinnt noch vor dem Erscheinen drastisch an Aktualität. Noch bevor unsere letzte Ausgabe mit dem Kommentar von Klaus Zwingenberger zum Miteinander von Rad- und Autofahrern am Kiosk war, verunglückte in Berlin ein Radfahrer beim Aufprall auf eine sich öffnende Autotür und erlag am nächsten Tag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Obwohl die Folgen nur selten so schwerwiegend wie in diesem Fall sind, gehören solche gefährlichen Situationen zu den täglichen Erlebnissen vieler Rad- und Autofahrer.

Dabei sind die technischen Voraussetzungen längst gegeben, um derartige Szenarien rechtzeitig zu entschärfen: Umfeldsensoren und Kameras sind zumindest in vielen jüngeren Autos bereits häufig an Bord und könnten vor einer Kollision Warnsignale auslösen oder kurzfristig die Türentriegelung sperren.

Allerdings sind die vorhandenen Assistenzsysteme bislang nicht auf solche Szenarien ausgerichtet. Zudem vereinen Radler die schmale Silhouette eines Fußgängers mit dem Tempo eines Autos und erschweren so die eindeutige Erfassung. Der beste Unfallschutz bleibt daher weiterhin der Schulterblick – vor dem Aussteigen.

Viel Vergnügen bei der Lektüre,

Ihr Stefan Cerchez

Inhalt AUTOStraßenverkehr Ausgabe 15/2017

Nachrichten

  • AUTO aktuell: Neues rund ums Auto

Neuheiten

  • Titelthema: Diese 21 Neuheiten kommen noch bis zum Jahresende in den Handel
  • Am Start: Opel Insignia Sports Tourer – erste Fahrt in dem neuen Kombimodell mit 136-PS-Diesel
  • Am Start: Skoda Octavia Combi RS 245 – Vernunft trifft Fahrspaß im bislang stärksten Octavia-Modell
  • Am Start: Peugeot 308 – sanft geliftet
  • Am Start: Mitsubishi Eclipse Cross – neues SUV-Coupé
  • Am Start: Mercedes E-Klasse Cabrio – offen für vier
  • Am Start: Smart Fortwo Cabrio ED – jetzt auch elektrisch

Tests

  • Vergleichstest Peugeot 3008 BlueHDi 180 gegen Ford Kuga 2.0 TDCi 4×4 und Hyundai Tucson 2.0 CRDi 4WD
  • Top-Test: Seat Ibiza 1.0 TSI mit Kaufberatung
  • Vergleichstest: Mittelklasse-Kombis mit Basismotor: BMW 318i Touring gegen Mercedes C 160 T. Plus fünf Alternativen
  • Test: BMW 530d Touring – erster Test des neuen Kombi
  • Test: Toyota Yaris Hybrid – was tat sich mit dem Facelift?
  • Test: VW Golf GTD – modellgepflegt und 184 PS stark

Leserwahl

  • Familienauto des Jahres Wählen Sie Ihre Favoriten und gewinnen Sie ein Auto im Wert von mehr als 28.000 Euro

Reise

  • Fahr mal hin: Ruhrgebiet – Route der Industriekultur

Kaufberatung

  • Plug-in-Hybride Eine wirtschaftliche Alternative zu Diesel und Benziner? Vier Paarungen im Vergleich

Wissen Tanken

  • Zahlen und Fakten: Spannende Infos rund ums Auto
  • Euro-6-Nachrüstung: So werden Diesel richtig sauber
  • Markenlexikon: Die Geschichte von BMW

Reportage

  • Impression: Lada 4×4 Urban

Gebrauchtwagen

  • Check bei Meister Wünsch: So gut ist der Mercedes SLK (Baureihe R 170)

EXTRA: Urlaub

  • Reiseplanung: Die besten Apps zur Vorbereitung und Tipps für das Unterhaltungsprogramm unterwegs
  • Mietwagen: Worauf Sie bei der Buchung achten sollten
  • Zubehör: Urlaubs-Accessoires mit Auto-Bezug

Alle Autos im neuen Heft von AUTOStraßenverkehr 15/2017

  • Alpine A110
  • Audi A3
  • BMW 3er
  • BMW 5er
  • BMW 6er GT
  • BMW X3
  • Citroën C3 Aircross
  • Dacia Duster
  • Ferrari 812
  • Ford Fiesta
  • Ford Kuga
  • Hyundai Kona
  • Hyundai Tucson
  • Jaguar XF Sportbrake
  • Kia Optima
  • Kia Stonic
  • Lada 4×4 Urban
  • Mercedes C-Klasse
  • Mercedes E-Kl. Cabrio
  • Mercedes SLK
  • Mitsubishi Eclipse Cross
  • Mitsubishi Outlander
  • MPM PS160
  • Opel Insignia
  • Opel Grandland
  • Peugeot 308
  • Peugeot 3008
  • Porsche Cayenne
  • Seat Arona
  • Seat Ibiza
  • Skoda Octavia
  • Skoda Karoq
  • Smart Fortwo Cabrio ED
  • Toyota Yaris Hybrid
  • VW Up
  • VW Polo
  • VW Golf
  • VW T-Roc

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vorschau-autostrassenverkehr-heft-15-2017-10528700.html

Aktuelle Suchanfragen:

Verbrauchs- und Abgasmessung — Unabhängiges Institut vereinbart

Um für mehr Transparenz und Zuverlässigkeit bei Verbrauchs- und Emissionsmessungen von Pkw zu sorgen, hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mit den deutschen Automobilherstellern die Gründung eines Deutschen Instituts für Verbrauchs- und Emissionsmessungen (DIVEM) vereinbart.

Das Institut soll noch 2017 gegründet werden und wird als Verein organisiert. In einem Beirat sollen auch Kommunen, Verbraucherverbände, gesellschaftliche Organisationen und das Bundesumweltministerium beteiligt werden.

Autobauer finanzieren Messinstitut

Finanziert werden soll das Institut laut einer Vereinbarung von den deutschen Autoherstellern. Vorgesehen ist ein Budget von zwei Millionen Euro pro Jahr, getestet werden könnten damit bis zu 70 Fahrzeuge jährlich. Mit der Gründung des Instituts reagiert Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf Kritik an fehlender Transparenz bei den Abgasmessungen, die im Zuge des Diesel-Skandals um manipulierte Werte laut wurde.

Zu den Aufgaben des Deutschen Instituts für Verbrauchs- und Emissionsmessungen (DIVEM) soll die Messung von Fahrzeugen auf Verbrauch und Schadstoffemissionen gehören. Die bei den CO2- und NOX-Messungen ermittelten Werte sollen transparent auf einer Online-Plattform veröffentlicht werden. Das Institut wird zur realitätsnäheren Darstellung der Verbrauchs- und Emissionsangaben Messungen auf einer festgelegten Referenzstrecke im Realverkehr vornehmen.

Die Unterschiede zwischen den bisher gültigen und auf dem Prüfstand ermittelten Normverbrauchsangaben und den tatsächlichen Ergebnissen im Realverkehr sorgen für Verunsicherung bei Verbrauchern und in der Öffentlichkeit.

Realitätsnahe Verbräuche ermitteln

Faktoren wie die Nutzung von Klimaanlagen, Radio und weiterer Nebenaggregate, Streckenprofil, die Fahrweise oder das Wetter beeinflussen den Kraftstoffverbrauch. Die Bandbreite dieser Faktoren kann nicht in einem repräsentativen Wert aus dem WLTP-Messverfahren berücksichtigt werden. Deswegen soll eine Angabe zu einer Verbrauchsspanne den Kunden mehr Transparenz über Kraftstoffverbräuche bieten.

Das Bundesverkehrsministerium hat dazu mit den Automobilherstellern ein Verfahren zu entwickelt, das für mehr Klarheit und Transparenz im Sinne der Verbraucher und der Öffentlichkeit sorgen soll. Ziel sei es, belastbare realitätsnahe Verbrauchs- und Emissionsangaben zu ermitteln und öffentlich zugänglich zu machen.

Opel Zafira und Smart fallen bei CO2-Messung negativ auf

Der Bundesverkehrsminister stellte zudem das erste Teilergebnis einer KBA-Nachmessung bei 19 Diesel-Fahrzeugen vor, die bei einer NOx-Untersuchung Auffälligkeiten bei der gleichzeitigen CO2-Messung aufgewiesen hatten.

Bei zwei der getesteten Modelle wurden erhöhte CO2-Werte von mehr als 4 Prozent gemessen – dem Opel Zafira 1,6 Liter und dem Smart Fortwo cdi. Opel sei vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zu einer Umrüstung aufgefordert worden. Beide Fahrzeuge werden nicht mehr hergestellt.

Insgesamt hatte es bei den NOx-Messungen durch das KBA bei 29 Fahrzeugen Auffälligkeiten bei den CO2-Werten gegeben, nachgemessen wurden zunächst die 19 Fahrzeuge mit deutschen Herstellern oder deutscher Typzulassung. Die restlichen zehn Fahrzeuge werden noch geprüft.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/verbrauchs-und-abgasmessung-unabhaengiges-institut-vereinbart-1033580.html

Toyota übernimmt historische Sammlung — Pichert-Klassiker ziehen von Passau nach Köln

Toyota Deutschland übernimmt die private Fahrzeugsammlung von Peter Pichert. Der im vergangenen Jahr verstorbene Toyota-Händler der ersten Stunde, hatte 1994 im nieder­bayerischen Hartkirchen am Inn das erste private Toyota-Museum gegründet.

Das Autohaus Pichert vertreibt seit Anfang der 1970er Jahre Fahrzeuge der japanischen Marke in Passau. Mit großer Leidenschaft und Fachkompetenz stellte Peter Pichert im Laufe der Jahre eine einzigartige Sammlung zusammen, die vom Kleinwagen Toyota 1000 bis hin zum legendären Sportwagen Toyota 2000GT eine Vielzahl historischer Pkw und Geländewagen umfasst. Auch Sonderserien und Einzelstücke gehören zum Bestand des „1. Deutschen Toyota Museums“, so ein frühes Präsentationsfahrzeug des Hybrid-Pioniers Prius und ein zum Kleinlöschfahrzeug umgebauter Land Cruiser FJ45.

Als Highlight der privaten Sammlung gilt der Sportwagen 2000 GT, der als damaliges Aushängeschild des Japaner Automobilbauers galt. Bekannt wurde der GT als James Bond-Fahrzeug in „Man lebt nur zweimal“ aus dem Jahr 1967. Zwischen 1967 und 1970 wurden lediglich 351 Exemplare des Sportwagens gebaut. Wie viel davon noch existieren, ist unklar. In Deutschland sind derzeit drei Fahrzeuge bekannt.

100 Fahrzeuge als Grundstock für ein Museum von Toyota Deutschland

Nach dem Tod des Sammlers und Unternehmensgründers im vergangenen Jahr hat sich die Toyota Deutschland GmbH mit der Familie Pichert auf eine Übernahme der mehr als 100 Fahrzeuge umfassenden Sammlung geeinigt; dazu gehören auch Motoren und Ersatzteile.

„Wir sind sehr stolz, dass die Fahrzeugsammlung künftig von Toyota Deutschland in Köln weitergeführt wird“, erklärt Birgit Pichert, die das Autohaus Pichert gemeinsam mit ihrem Bruder Peter Pichert jun. leitet. „So wissen wir das Erbe unseres Vaters in guten und verantwortungsbewussten Händen.“

Tom Fux, Geschäftsführer der Toyota Deutschland GmbH: „Als Importeur verstehen wir die Übernahme der Fahrzeuge der Peter-Pichert-Sammlung nicht nur als Grundstock für unser eigenes Museum. Sie ist auch eine Reminiszenz an einen der 28 Händler der ersten Stunde, die ab 1971 für die Entwicklung von Toyota in Deutschland von großer Bedeutung waren.

Das Toyota Museum von Peter Pichert in Hartkirchen schließt am 1. Juli 2017. Ende des Jahres 2017 wird die Fahrzeugsammlung dann in Köln wieder zu sehen sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-uebernimmt-sammlung-pichert-klassiker-ziehen-nach-koeln-1034996.html