24h-Rennen 2013 – Der Rückblick, die Zusammenfassung, die Details

24h-Rennen 2013 – Der Rückblick, die Zusammenfassung, die Details

[one_fourth last=“no“]

Prosperia C.Abt

Prosperia C Abt 0224h-2013 Audi R8 lms ultra

C.Abt back on the Track! Audi R8 lms Ultra – lesen-

[/one_fourth][one_fourth last=“no“]

Peugeot 208 GTi

Peugeot 208 GTi 0724h-2013

Die Franzosen haben die Klasse der Sp2T klar dominiert.. – lesen –

[/one_fourth][one_fourth last=“no“]

Subaru Allradspaß

Subaru WRX 0124h-2013

In der SP3 T kämpften Audi und Subaru um den Klassensieg… – lesen – 

[/one_fourth][one_fourth last=“yes“]

Godzilla in der Eifel

Nissan GT-R GT3 10 24h-2013

Der Supersportwagen von Nissan in der GT3-Version …  – lesen –

[/one_fourth]

24h-Rennen 2013 – Das kurze Regenrennen!

Es war aufregend wie in jedem Jahr, aber es war in diesem Jahr vor allem eines: Kurz. Heftigster Regen hat in der Nacht um 23h zu einer 9 Stunden dauernden Unterbrechung gesorgt. Der Re-Start am Montagmorgen (sic!) fand um 8:20 auf der Strecke statt. Der Veranstalter sprach von insgesamt 210.000 Besucher, Mike hat hierzu eine interessante Anmerkung und wenn ich meinen persönlichen Senf dazugeben darf: Es war nach dieser abscheulichen Regennacht wirklicht leer rund um den Ring. Nein, verdenken kann man das indes niemanden. So ein ätzendes Eifel-Wetter vertreibt wirklich auch die heftigsten Fans. Weswegen man das Rennen von Sonntag auf Montag (Feiertag) stattfinden lassen musste und warum der Rennstart erst um 17:00h statt finden musste – ich kann es nicht verstehen. Eventuell wäre es einfach mal eine Sache, das Rennen erst im Juni zu veranstalten und es ebenso auch früher starten zu lassen. Wer am Montagabend um 17:00 den Zieleinlauf sah, war vermutlich erst spät in der Nacht zu Hause. Ein früheres Renn-Ende und ein Veranstaltungs-Termin später im Jahr, könnte auch für „mehr“ Fans sorgen!

[one_third last=“no“]

Falken Motorsport

Falken Motorsport 911  0924h-2013

Beim 24h-Rennen dürfen die Jungs vom Team Falken-Motorsport nicht fehlen. Seit 3 Jahren wird dort ein 911er Porsche eingesetzt ..   – lesen –

[/one_third][one_third last=“no“]

Toyota GT86

Toyota GT86 06 24h-2013

Der sportliche Zweitürer von Toyota und Subaru eignet sich perfekt für die Rennstrecke. Das wissen auch die N24-Profis!  … – lesen –

[/one_third][one_third last=“yes“]

Das Gewinner-Team

Black Falcon N9 02 24h-2013

Das Team von Black Falcon hat das 24h-Rennen in der Eifel in diesem Jahr gewonnen. Gesamt wurden 88 Runden gefahren … – lesen –

[/one_third]

[one_third last=“no“]

Das Team Manthey

Team Manthey 06 24h-2013

Manthey Motorsport und die Porsche Werksfahrer, fast ein Porsche Werkseinsatz beim 24-Stunden Rennen in der Eifel … – lesen –

[/one_third][one_third last=“no“]

Phoenix Racing

Phoenix Racing R8 lms 02 24h-2013

In der Startnummer 4 waren am Start, unter anderem die beiden Söhne von Hans-Joachim Stick: Ferdinand und Johannes… – lesen –

[/one_third][one_third last=“yes“]

Noch mehr Fotos

Das 24h Rennen 2013 36 24h-2013

141 weitere Fotos zum wichtigsten deutschen Motorsport-Ereignis sind in meiner Galerie zu finden. Das war das „15-Stunden“ Rennen 2013 😉  – klick –

[/one_third]

Das gesamte 24h-Rennen habe ich live vor Ort verfolgt und immer wieder frische Fotos in meinen Blog gebracht. Für mich persönlich hatte sich dieses Event mehr als rentiert. Nie zuvor hatte ich so viele Klicks in so kurzer Zeit auf meinem Blog. Die Frage ob ich im kommenden Jahr wieder vor Ort sein werde, ist damit dann auch beantwortet. Auch wenn der Schlaf einfach zu kurz kommt 😉

Noch mehr Fotos? Die Menschen, Gesichter und Helme hinter diesem Rennen, gibt es auf Facebook.

 

Aktuelle Suchanfragen:
Previous ArticleNext Article
Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

N24h2017: Der Renngott lief Amok!

Gibt es irgendeinen Superlativ, mit dem man die letzten 90 Minuten des 24-Stunden Rennens 2017 trefflich beschreiben kann? Unfassbar. Unbegreiflich. Purer Wahnsinn. Amoklauf des Renngottes? Wie auch immer, die letzten 90 Minuten des 24h-Rennens waren nicht für Menschen mit schwachen Herzen. 

Amoklauf des Renngott

Die wahnsinnigen N24-Stunden 2017

Es waren noch genau 91 Minuten und 40 Sekunden bis zum Rennende, als das Drama seinen Lauf nahm. Ein Elektronikdefekt nach dem vorletzten geplanten Boxenstopp liess das bereits dramatische Rennen vollends „explodieren“ – der Land-Audi mit der Startnummer #29 musste langsam über die GrandPrix-Strecke rollen, war ohne Leistung unterwegs. Und auch wenn der notwendig gewordene Boxenstopp nur Sekunden dauerte – aus einem Vorsprung von knapp 2 Minuten wurde ein Rückstand von gut 90 Sekunden. Und ausgerechnet der Teamchef vom dann führenden WRT-Audi R8 LMS GT3 sprach eine alte Rennfahrer-Weisheit gelassen aus: „Noch fast 1.5 Stunden Rennzeit und alles kann passieren“. Es ist die alte Weisheit: „To finish first, you have to finish first“.

Doch der Renngott fing gerade erst an, verrückt zu spielen

Während man bereits versuchte, das Drama des Land-Motorsport Audi R8 in Worte zu fassen, hatte der Renngott noch eine Menge vor. Es sollte das 24h-Rennen am Nürburgring werden, bei dem nur die Sonne schien. Ein neuer Rundenrekord schien am Horizont aufzutauchen. Und dann kamen doch noch die ganz dunklen Wolken. Und die Eifel zeigte in den letzten 30 Minuten, was „Motorsport“ in der Eifel wirklich bedeutet. Man muss immer auf das Verrückteste vorbereitet sein. Immer. Auch wenn man bereits seit Tagen einen Sonnenbrand kassierte, man Probleme hatte, weil es so heiß war, dass man keine Erfahrungen mit den Reifen besaß. 28 Minuten vor Rennende überschlugen sich die Ereignisse. Regen in Adenau. Regen in Breidscheid. Trockene Strecke auf der GrandPrix-Strecke.

„Land geht all-in“

20 Minuten vor Schluss entschied sich die führende Startnummer 9, der WRT-R8, für Slick-Reifen. Eine fatale Entscheidung, wie man Sekunden später feststellte. Und nein, eigentlich hatte die Land-Mannschaft nicht geplant, Regenreifen beim letzten Stopp zu montieren. Bis auch dieser Boxenstopp in die Hose ging. Eine zu frühe Freigabe des R8-Renners, zurückschieben, weiter tanken. Und das war der Augenblick, in dem die Land-Truppe alles auf eine Karte setzte: REGEN-REIFEN, wobei andere nur Sekunden früher, den letzten Stopp mit Slick-Reifen durchführten – RENNGOTT ohne Gnade.

Und diese Regenreifen waren genau richtig! In den letzten 17 Minuten pflügte der der grün-weiße R8 durch die Gischt, die mittlerweile große Teile der Strecke erreicht hatten. In den letzten 15 Minuten war das Regendrama auch für den Vorjahres-Sieger der Schlusspunkt. Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 1 flog im Bereich Metzgesfeld ab.

15 Minuten, in denen Helden geboren werden

Es waren die letzten zwei Runden, gute 15 Minuten, in denen Kelvin van der Linde den Land-Motorsport Audi R8 GT3 wieder in die Führung fuhr. Vom Adenauer-Forst bis zum Kesselchen hat der Land-R8 dem bis dahin führenden WRT-R8 über 2 Minuten abgenommen. 11 Minuten vor Ende rutschte der Führende im Bereich Brünnchen von der Strecke und auch der Zweitplatzierte ROWE-BMW hatte zu kämpfen und 10 Minuten vor Ende zog der Land-R8 am ROWE-BMW vorbei. Eine Runde vor Schluss kommt der WRT-Audi in die Boxengasse und Land übernimmt die Führung.

Damit hatte der DUNLOP bereifte Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3 die Führung inne – und dem Renngott ging endlich der Wahnsinn aus. Was ein Drama. Adrenalin bei allen Beteiligten. Und ein mehr als verdienter Sieg für die Mannschaft von Wolfgang Land! 

„Es ist un-fucking-fassbar. Sorry für das Wort, aber ich kann es nicht beschreiben. Eben noch in der Box gestanden mit zwei Minuten Rückstand, und die Jungs haben nicht aufgegeben, weiter gemacht, den Fehler gefunden, behoben. Vielen Dank an Land, an Audi, an meine Teamkollegen. Wahnsinns-Leistung, ich bin megastolz auf unsere Truppe!“

Christopher Mies (Land-Audi #29, Platz 1) auf dem Siegerpodest

Die anderen 23-Stunden waren aber auch nicht langweilig!

Hatte sich der Glickenhaus im Qualifying noch von der schnellsten Seite gezeigt und auch in den ersten 60 Minuten ein echtes Feuerwerk abgebrannt – so ließ der durstige Honda V6-Turbo die Gesamtperformance des SCG003 nicht in Richtung Gesamtsieg abdriften. Eigentlich schade, denn gerade die Truppe von Traum-Motorsport rund um den Ideengeber Jim Glickenhaus, sie hätten mehr als eine Pole-Position verdient gehabt.

AMG feierte 50-Jahre Historie

Auf der Rennstrecke war jedoch schnell klar: In diesem Jahr wird das AMG-Feststpiel nicht fortgesetzt. Die Dominanz der Audi R8 war zu heftig. Während der ROWE-M6 sich zwar am Ende den zweiten Platz sichern konnte, war dennoch sichtbar: Die Performance der R8 konnte man dort nicht mitgehen.

Die BMW haderten vor allem mit ihren Michelin-Reifen. Das bestätigte auch der einzige M6, der nicht mit Michelin bereift ausrückte: Der Falken BMW M6. Bei den Franzosen hatte das Verbot von „Entwicklungs-Reifen“ eine besonders schmerzliche Performance-Lücke hinterlassen. Ähnlich erging es wohl auch den Mercedes-AMG und den Porsche-Werksfahrzeugen.

Es war ein Drama. Es war geil. Es war die beste Werbung für das kommende Jahr! 

Die letzten 3.5 Stunden des Rennens:

Aktuelle Suchanfragen:

24h-Rennen am Nürburgring 2017: Die Top 10 im Überblick

Rang Fahrer Team-Auto Runden Differenz
1. Mies / De Phillippi / Winkelhock / Van Der Linde Land-Audi #29 158
2. Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook ROWE-BMW #98 29.418
3. Müller / Fässler / Frijns / Rast WRT-Audi #9 50.622
4. Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus Schnitzer-BMW #42 6:54.159
5. Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger Black-Falcon-Mercedes #1 7:10.835
6. Christensen / Bachler / Siedler / Luhr Frikadelli-Porsche #31 157
7. Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach WTM-Ferrari #22 1:35.339
8. Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried Falken-BMW #33 1:58.634
9. Alzen / Arnold / Götz / Van Der Zande Haribo-Mercedes #8 2:31.898
10. Eng / Sims / Martin / Basseng ROWE-BMW #99 3:28.817