Galerie – Alfa Romeo just drive in Hockenheim

Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

Test: Alfa Romeo Giulia

Fahrzeuge aus dem Hause Alfa Romeo haben auch im 21. Jahrhundert immer etwas mit Tradition zu tun. So bietet der Autobauer aus Turin seit mehr als fünf Jahrzehnten die Giulia als Repräsentantin der Kompaktklasse an. Mit der 2016er Limousine erweiterte FCA Alfa Romeo das Portfolio der Kompakten über die Karosserievarianten Viertürer, Coupé, Cabriolet und zahlreicher Sondermodelle hinaus. Mit der neuen Giulia verbindet FCA filigrane italienische Autobauerkunst und Technologie, die im Trend liegt. Gemäß dem Firmenslogan „La Meccanica delle Emozioni“ will sich die Baureihe als Platzhirsch im Segment präsentieren, denn schon die digitalen Helferlein im Innenraum setzen neue Standards. Mit zahlreichen Fahrerassistenzsystemen soll die Giulia das Autofahrerleben leichter und angenehmer gestalten. Die Ambitionen aus Norditalien sind selbstbewußt und mutig, läuft man bei Alfa Romeo doch mit einer übersichtlichen Palette an Motoren und Antrieben auf. Die von uns getestete Giulia Limousine 2.2 Diesel Super startet in den Autohäusern mit einem Preis von 37.600 Euro.

Testbericht: Alfa Romeo Giulia 2.2 Diesel Super

Italienerin mit starkem Auftritt
Elegant sportliches Außenkleid.

Bei Anlieferung unseres Testwagens betrachten wir die italienische Dame mal etwas genauer und stellen uns gleich die Frage, ob die Alfa Romeo Giulia jetzt ins C-Segment geschoben werden soll. Rein nach ihren Abmessungen (knappe 4.70 Meter) könnte sie auch schon in der Mittelklasse mitspielen. In punkto Ausstattung, Komfort und Fahrspaß zumindest ist sie dort schon längst angekommen. Die für eine Neuauflage erforderlichen, aber behutsamen kosmetischen Korrekturen sollen die Kompakte eindeutig aus dem Einheitsbrei ihrer Mitbewerber abheben. Lufteinlässe und Kühlergrill wurden zwar größer, blieben aber im Look der Alfa Familie und lassen den Wagen breit und betont kräftig auf der Straße stehen. Die schmalen Scheinwerfer, die das LED-Tagfahrlicht beheimaten, enden in einer Sicke, die sich über das gesamte Fahrzeug hinwegzieht. Die optimale Gewichtsverteilung gewährleisten die italienischen Ingenieure mit der Anordnung von Motor und mechanischen Komponenten zwischen den Achsen. So wirken die Karosserieüberhänge vorn und hinten kurz und die Motorhaube sowie alle Kotflügel lang gezogen. Die Karosserie trägt mehr Aluminium, Gewichtsersparnissen geschuldet, was sich ganz klar auf die Verbrauchswerte auswirken soll.

Immer auf Angriff mit den schmalen Scheinwerfern.

Powerdiesel mit viel Drehmoment

Der turboaufgeladene 2.2 Liter Diesel mit seinen 132 kW (180 PS) und dem knackigen Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie Start-Stopp-Automatik verbraucht im Normtest genügsame 4,0 Liter Kraftstoff. Das entspricht einer Kohlendioxidemission von 105 Gramm pro Kilometer mit optimierter Windschlüpfrigkeit bei einem Luftwiderstandsbeiwert von: 0,25 Cw. Dabei wirkt das Aggregat in unserem Testzeitraum immer auffordernd agil und bringt bei 1.500 Touren gut proportionierte 400 Newtonmeter auf die Kurbelwelle, was ihm eine überzeugende Laufruhe einträgt. Den Sprint von 0 auf 100 km/h legt die sportliche Turinerin locker in 7,2 Sekunden hin, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 230 km/h. Während unserer Fahrten geht die Giulia souverän mit Schlaglöchern und Unebenheiten um, wirkt insgesamt sehr stabil und bietet ein komfortables Fahrverhalten. Auf der imaginären und ganz persönlichen Liste der effizientesten Testfahrzeuge steht dieser ungemein sportlich ausgelegte Alfa sicherlich unter den ersten zehn. Im alltäglichen Verkehrsfluss lassen sich die vom Hersteller angegebenen Verbrauchswerte zwar nicht ganz halten. Immerhin will man ja auch mal etwas engagierter unterwegs sein. Wir benötigen im gesamten vierzehntägigen Testverlauf ( Stadt-, Land- und Autobahnverkehr) ordentliche 5,7 Liter.

2.2 Liter Diesel mit 400 Newtonmeter.

Alfa typische filigrane Verarbeitung

Trotz ihrer bereits angesprochenen großzügigen Abmessungen und ihrem Radstand von 2,82 Metern lässt sich die Giulia auch durch dichten Stadtverkehr leicht lenken und ohne großartige Anstrengung manövrieren. Bei der Innenraumgestaltung fällt die filigrane italienische Verarbeitung der Stoff/Kunstledersitze auf, die festen Seitenhalt bieten. Darüber hinaus wirkt der Rest des Interieurs, wie eigentlich doch immer bei Alfa Romeo, hochwertig verarbeitet. Weichgeschäumte Kunststoff- und Lederoberflächen mit feinen Nähten bestehen jede haptische Überprüfung. Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet und intuitiv zu bedienen. Die optional erhältliche Gemeinschaftsentwicklung von Alfa und Magneti Marelli, das Entertainment- und Navigationssystem „Connect 3D Nav“, dient mit seinem 8,8-Zoll-Bildschirm (22,4 Zentimeter) als Schaltzentrale. Es zeigt außer der Navigationskarte und das Bild der Rückfahrkamera nach Bedarf auch Informationen zum Bereich des Telefon (inklusive Mirrorlink für Applikationen), Radio und Audio an. Das System wird gesteuert mittels eines Drehschalters, der in der Mittelkonsole integriert ist, dem so genannten Rotary Pad. Gleich daneben sitzt der Rundschalter der Fahrdynamikregelung AlfaTM D.N.A. Pro. Das System stellt die gewohnten Stufen „Dynamic“, „Natural“ und „Advanced Efficiency“ zur Wahl. Das Setup des Fahrzeuges kann wunschgemäß angepasst werden. Eine ordentliche Rundumsicht wird bei genauer Einstellung der Bestuhlung immer gewährleistet. Der Ein- und Ausstieg ist bequem dank recht großer Türausschnitte. Durch die breiter Heckklappenöffnung  lassen sich mühelos zwei Koffer in den 480 Liter großen Kofferraum der Giulia schieben.

Assistenzsysteme im Komfort- und Sicherheitsbereich

Die Alfa Romeo Giulia Limousine besitzt bereits ab Werk eine reichhaltige Ausstattung. Die erste Variante,  „Basis“ genannt, verfügt über 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Fahrdynamikregelung AlfaTM D.N.A. Pro, Startknopf im Lenkrad, Geschwindigkeitsregelanlage, Regen-Sensor, Regen-Bremsassistent (RBA), Antriebsschlupfregelung (ASR), Automatisches Einschalten der Warnblinkanlage bei Notbremsung (AHW), Aktive Gierregelung (AYC), Kurvenbremskontrolle (ESBS), Berganfahrhilfe (HSA), Anhänger-Stabilitätskontrolle (TSA), Kollisionswarnsystem (FCW) mit autonomer Notbremsfunktion (AEB) bis zu 65 km/h, Spurhalteassistent (LDW), Fahrer- und Beifahrersitz 6-fach manuell verstellbar (Länge, Neigung, Höhe) sowie LED-Heckleuchten. Der Grundpreis der Diesel Limousine beträgt stolze 33.8100 Euro. Der Aufpreis von 4500 Euro zu der von uns getesteten Ausstattung „Super“ beinhaltet Sitzbezüge aus Kunstleder, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Fahrzeuginformations-Center mit individuell konfigurierbarem 7Zoll-TFT-Farbbildschirm und Parksensoren hinten. Sein Paket mit Totwinkel-Assistent (BSM) mit Bewegungserkennung hinten (RCPD), Fernlichtassistent (AHB), Innen- und Außenspiegel automatisch abblendend, Rückfahrkamera mit dynamischen Führungslinien bietet der Turiner Autobauer nur über das dementsprechende Sonderpaket an, das in unserem Fall mit 1.000 Euro zu Buche schlägt.

Die Giulia als alltagstaugliches Business Fahrzeug mit viel Emotion.

Fazit: Die Giulia Limousine in Verbindung mit dem 2.2 Diesel (180 PS) bietet traditionell nicht nur ausgeprägten Fahrspaß, sie kann auch die Alltagsnöte einer Familie im vollem Umfang bedienen und setzt Maßstäbe in punkto Emotionen.

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Alfa Romeo

Giulia 2.2 Diesel Super

Motor Diesel
Hubraum 2.143 ccm³
Leistung 180 PS @ 3.750 U/min
Kraft 400 Nm @ 1.500 U/min
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Antriebsachse Vorderradantrieb

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[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.643, 2.024, 1.436   mm
Radstand 2.820 mm
Leergewicht 1.475 kg
Wendekreis 10,8 m
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 7,2 sec
Normverbrauch 4.0 l/100 km

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[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 5.2 l / 100 km
Öko-Experte 4.5 l / 100 km
Außendienst-Modus 5.7 l / 100km

[notification type=“notification_info“ ]Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann – Beitragsbild: Hersteller (FCA Germany AG)[/notification]

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Erste Fahrt: Alfa Romeo Stelvio

Alfa Romeo Stelvio im Fahrbericht

Filigraner SUV aus Bella Italia

Um das Portfolio des FCA Ablegers Alfa Romeo zu schließen, starten die Turiner mit dem ersten von drei geplanten SUVs im ersten Quartal 2017 in Europa durch. Im zweiten Quartal folgen dann Nordamerika und Asien. Final ist der Verkauf in 60 Ländern weltweit festgesetzt. Kleine Brötchen will FCA nicht von Anfang an backen und platziert den Stelvio gleich neben dem bisherigen Platzhirschen BMW X3. Premium sollte nicht nur die Positionierung sein, denn Alfa Romeo stand und steht bislang für feinste Verarbeitung von hochwertigen Materialien und emotionaler Antriebstechnologie. Seine Kunden möchte der Stelvio genau über diese Eigenschaften generieren. Marktstart war bereits am 18. März und gemäß den ersten KBA-Zahlen gelingt es dem italienischen Autobauer, erste Erfolgspunkte zu setzen. Bis Ende dieses Jahres sollen es dann ca. 5.000 Einheiten werden. Um nicht die Übersicht zu verlieren, startet man mit zwei Ausstattungsversionen und zwei Aggregaten. Den Einstieg findet der erste SUV von Alfa Romeo mit einem 2.0 Liter Turbo Benziner bei 200 PS Leistung und 42.200 Euro.

Der SUV aus den Alpen

Seine Namensgebung ist eine Hommage an den höchsten asphaltierten Pass in den italienischen Alpen und den zweithöchsten in ganz Europa – das Stilfser Joch. Inspiration fanden Alfas Ingenieure zum Thema Fahrspaß und Leistungsfähigkeit auf den letzten 20 Kilometern der Passstraße mit ihren 75 Kehren, mehr als sieben Prozent Steigung und insgesamt 2.758 Höhenmetern bis zur Spitze. Heraus kam ein SUV, das sich seine Plattform mit der bereits im letzten Jahr eingeführten Giulia teilt. Seine Front ganz im Markengesicht mit dreigeteiltem Kühlergrill, prominentem Logo und weit in die Mitte gezogenen Frontscheinwerfern mit Tagfahrlicht lassen den Stelvio sehr breit und selbstbewußt auf der Straße stehen. In der Seitenansicht unterstreicht das Fahrzeug eher den Charakter einer Mittelklasse Limousine mit dem Verhältnis zwei Drittel Aluminium zu einem Drittel Glas. Gepaart mit den Überhängen vorn (859 mm) und hinten (1.007 mm) streckt sich der Mittelklasse SUV auf 4,69 Meter. Durch die aluminiumlastige Karosserie konnte man über den Leichtbau das Leergewicht bei minimalen 1.66 Tonnen definieren, was sich sowohl in den Verbrauchswerten als auch im Cw-Wert von 0,3 widerspiegelt. Um einen ersten Eindruck seiner Gesamtperformance zu bekommen, lud der FCA Konzern ins Hinterland von Innsbruck für einen Tag ein. Dort konnten wir seine Dynamik auf herrlichen Serpentinen rauf zum Stilfser Joch testen.

Namensgebung aus den Alpen.

Elitäres Interieur

Beim Einsteigen fallen uns die hochwertig beispielhaften Alfa Materialien und ihre filigrane Verarbeitung auf. Auch im robust wirkenden SUV sollen diese Eigenschaften nicht fehlen. Das Cockpit, das sich dem Fahrer zuneigt, wirkt generell sehr aufgeräumt und für den Alfaristi sitzt jeder Knopf am richtigen Platz. Zentrales Instrument hinter dem Lenkrad ist das 3,5- bzw. 7-Zoll Display. Hier sind ganz bequem alle vom Fahrzeug abgegebenen Daten abzulesen. Als Schaltzentrale dient das mit Magneti Marelli entwickelte Infotainmentsystem Alfa Connect. Dort werden außer den Karten des Navigationssystems die Informationen zum verbundenen Smartphone, der angeschlossenen Medien und die „gespiegelten“ Applikationen des verbunden Smartphones abgebildet. Passagiere auf den Frontsitzen genießen eine großzügige Beinfreiheit. Wer im Stelvio auf den hinteren Sitzen Platz nehmen muss, darf mit mehr Raum vorlieb nehmen als gedacht. Menschen mit einer Körperlänge von mehr als 1,70 Meter reisen im Alfa SUV äußerst bequem. Die elektrisch zu öffnende Heckklappe legt bei voller Bestuhlung immer noch ein Volumen von 525 Liter frei. Wird ein Großeinkauf zu zweit geplant, stehen 1.600 Liter Kofferraumvolumen zu Verfügung.

Schaltknauf als Joystick.

Motorisierung nicht unter 150 PS

Jeweils ein Benziner- und Dieselmotor treiben den neuen Alfa voran. Dabei vertraut man bei beiden auf die Turbo-Technologie. Kombiniert werden alle Aggregate mit einem Acht-Stufen-Automatikgetriebe von der ZF Friedrichshafen AG. Der Benziner mit Turbo aufgeladenen 2.0 Liter Hubraum präsentiert sich mit den Leistungsstufen 147 kW (200 PS) und 206 kW (280 PS). Satte 400 Newtonmeter bei 2.250 Umdrehungen drücken das 280-PS-Aggregat nach vorn. Der Diesel bietet die Leistungsstufen 132 kW (180 PS) – bekannt aus der in 2016 angelaufenen Giulia – und 154 kW (210 PS) an. Die Drehmomentabgabe beim 210-PS-Motor beträgt hierbei üppige 470 Newtonmeter bei 1.750 Umdrehungen. Gerade der Antrieb von ZF mit seinen acht Stufen machen sich bei den ersten Fahrten positiv bemerkbar. Direkt ansprechend ohne Schaltpause und sportlich agil führen sie uns quer durch das Hinterland von Innsbruck, hinauf zum Stilfser Joch. Highlight unserer Testfahrten ist jedoch das gut abgestimmte Allradsystem AlfaTM Q4. Abhängig vom Gripzustand der einzelnen Räder verteilt der Antrieb das Drehmoment stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei normalen Fahrbahnbedingungen arbeitet das System im Hinterradantriebsmodus. Erst wenn die Hinterreifen ihre Haftgrenze erreichen, werden bis zu 60 Prozent des Drehmoments zur Vorderachse umgeleitet. Dafür zuständig sind ein zusätzliches Differenzial sowie ein aktives Verteilergetriebe, das sehr hohe Drehmomente in Sekundenbruchteilen bewältigen kann. Mit einem Rändelrad in der Mittelkonsole schalteten wir den Wagen zusätzlich in drei unterschiedliche Fahrmodi (ECO, Normal, und Dynamik). Hier werden die Kennzahlen von Fahrwerk, Motor und Lenkung nochmals verändert. Das Fahrzeug vermittelt das Gefühl, Kraft auf die Straße zu bringen, wann immer es  nötig ist. Der uns präsentierte Tiefst-Verbrauchswert von 4,8 Liter beim „großen“ Diesel und 7,0 Liter beim „großen“ Benziner sind an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen.

Filigrane Arbeit auch am Außenkleid.

Jede Ausstattung eine Top Variante

Die angebotenen Sicherheitseinrichtungen im Alfa Romeo Stelvio sind je nach Modellversion serienmäßig oder optional erhältlich. Als Beispiel führen die italienischen Ingenieure das Integrierte Bremssystem (IBS) an, das in der Alfa Romeo Giulia Premiere eingeführt wurde. Es kombiniert die Wirkungsweise der elektronischen Regelsysteme mit der mechanischen Bremskraftunterstützung. Resultat sind schnell ansprechende Bremsen ohne störendes ABS-Pulsieren und damit auch kurze Bremswege. Zu den weiteren Sicherheitseinrichtungen zählen außerdem das Kollisionswarnsystem (Forward Collision Warning, FCW) mit autonomer Notbremsfunktion (AEB) und Fußgängererkennung, der Spurhalteassistent (Lane Departure Warning, LDW) sowie der Totwinkel-Assistent (Blind Spot Monitoring, BSM). Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (Adaptive Cruise Control) passt die eigene Geschwindigkeit nicht nur dem gewählten Wert an. Sie reagiert auch auf andere Fahrzeuge im direkten Umfeld. Bei den Preisen möchte sich FCA nicht ganz mit seinem Mitbewerber aus München messen und setzt seine Preise etwa fünf bis acht Prozent unterhalb fest. So startet das Einstiegmodell „Stelvio“ und dem Benziner bei 42.200 Euro. Die zweite und zugleich „Topvariante“ bei gleicher Motorisierung  findet sich bei 45.000 Euro wieder. Das Preisgefüge der stärkeren Benzinvariante stellt sich mit der Ausstattung „Super“ bei 49.000 Euro und mit einer Vorab Sonderserie „First Edition“ bei 56.000 Euro vor. Das Dieselaggregat beziffert jeweils die Topausstattung „Super“ bei der Leistungsstufe „180 PS“ mit 44.050 Euro und „210 PS“ mit 47.500 Euro. Im Zuge der Modellpflege Ende des Jahres sollen ein Aggregat jenseits der 500 PS Grenze und ein Hybridantrieb folgen.

Einsatz nicht nur in den Alpen souverän.

Fazit: Der Alfa Romeo Stelvio stellt sich als erster SUV der Italiener ordentlich vor. Materialien, Verarbeitung und Technologie stimmen im Großen und Ganzen. Ob es reicht, dem selbsternannten Mitbewerber aus München den einen oder anderen Kunden abspenstig zu machen, wird sich im Laufe diesen Jahres zeigen.

SUV mit Platz nach oben.

Der neue Stelvio lässt in Sachen SUV noch Platz nach oben.  Als Allrounder für Freizeit und Familie dennoch bestens geeignet. Lange Passagen auf kurvenreichen Strecken sind für ihn mit jeder Motorisierung kein Problem. Als Alternative im SUV Bereich schon vom Design her eine echte Kaufoption.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann und Hersteller 

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