Aston Martin GT8 – Leichtbau-Sportler mit Rennstrecken-Flair

Aston Martin GT8 – Leichtbau-Sportler mit Rennstrecken-Flair

Mit mehr Leistung und weniger Gewicht krönt der Aston Martin GT8 nun die Vantage-V8-Modellfamilie. Das in der Mini-Auflage von 150 Einheiten gebaute Sondermodell verabschiedet die seit 2005 produzierte Einstiegsbaureihe gleichzeitig in den Ruhestand. Dreht dabei aber noch einmal gewaltig auf: Dank zahlreicher Carbon- und Alu-Elemente, Acryl-Fenster und einer leichteren Auspuffanlage sinkt das Fahrzeuggewicht um 100 Kilogramm auf knapp 1,5 Tonnen. Gleichzeitig legt der 4,7 Liter große V8-Benziner um 30 PS auf 343 kW/466 PS zu. Geschaltet wird per Hand, alternativ gibt es eine Siebengang-Automatik.

Das Design des GT8 orientiert sich an den GTE-Rennwagen der Marke, mit denen die Marke bei der Langstreckenweltmeisterschat WEC vertreten ist. So verfügt der Straßensportler über spezielle Aerodynamikteile, zu denen auch ein massiger Heckflügel zählt. Effektvoll ist auch die kontraststarke Zweifarblackierung der Karosserie. Als Grundpreis nennt der Hersteller 165.000 britische Pfund, rund 200.000 Euro. Das Standardmodell des Vantage V8 kostet knapp halb so viel.

Ob und wann ein neuer Vantage kommt, ist noch unklar. Für das laufende Jahr steht erst einmal die Premiere des größeren DB11 an, die Neuauflage des Einstiegsmodells könnte dann 2018 oder 2019 folgen.

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SP-X Redaktion | Holger Holzer

Dieser Artikel stammt aus der SP-X Redaktion von Holger Holzer

Aston Martin in Genf – Top-Versionen und Todesengel

Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) gibt sich Aston Martin sportlicher denn je. Mit der Präsentation zweier Extrem-Varianten vom Rapide und Vantage führen die Briten das neue Sportlabel AMR ein. Außerdem hat das für 2019 geplante Hypercar AM-RB001 einen richtigen Namen bekommen.

Mit AMR nimmt Aston Martin ab sofort eine Submarke für künftige Performance-Modelle ins Programm. Fahrzeuge mit AMR-Kürzel markieren das leistungstechnisch obere Ende einer jeden Baureihe. Darüber hinaus gibt es das Label AMR Pro. Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich um extrem ausgelegte Varianten allein für den Rennstreckeneinsatz.

Das für 2019 angekündigte Hypercar von Aston Martin wird Valkyrie heißen

Beim ersten straßenzugelassenen Modell mit AMR-Kennung handelt es sich um den Viertürer Rapide. Sein 6,0-Liter-V12-Motor soll 441 kW/600 PS leisten und eine Höchstgeschwindigkeit von 338 km/h erlauben. Nach Aussage von Aston Martin handelt es sich damit um den schnellsten Viertürer der Welt. Zu den äußeren Erkennungsmerkmalen gehören unter anderem einige Farbakzente in Limettengrün, 21-Zoll-Räder, Frontsplitter, Heckdiffusor, eine Auspuffanlage mit vier Endrohren, Carbonapplikationen und eine kleine Spoilerlippe am Heckdeckel. Im Innenraum gibt es unter anderem Carbon-Sitze, schwarzes Alcantara sowie Akzente in Limettengrün. Vom Rapide AMR sollen 210 Fahrzeuge gebaut werden.

Parallel zeigt Aston Martin in Genf das erste AMR-Pro-Modell: einen Vantage, der für den Rennstreckeneinsatz optimiert wurde. Der Zweitürer trägt ein dramatisch wirkendes Aerodynamikkleid mit vielen Carbon-Anbauteilen. Auf auffälligsten ist der mächtige Heckflügel. Der Wagen steht auf 19-Zoll-Zentralverschlussrädern. Zudem ist das Fahrwerk mit einstellbarer Federung für den Rennstreckeneinsatz optimiert. Unter der stark geschlitzten Motorhaube arbeitet ein 373 kW/507 PS starker V8-Rennmotor, den Aston bereits im Rennfahrzeug GT4 einsetzt. Vom Vantage AMR Pro sollen maximal sieben Fahrzeuge entstehen.

Der Aston Martin Rapide AMR leistet 600 PS und ist auf 210 Exemplare limitiert. Der Vantage AMR Pro ist ein reines Rennfahrzeug, von dem maximal 7 Fahrzeuge gebaut werden sollen

Außerdem hat Aston Martin in Genf den Namen seines mit Red Bull Advanced Technologies entwickelten Supersportlers verraten, der bisher unter dem Codenamen AM-RB001 firmierte. Valkyrie heißt der Exremsportler. Der Name kommt aus der nordischen Mythologie und steht für eine Art Todesengel. Angestrebt wird bei dem auf 150 Exemplare limitierten und angeblich bereits ausverkauften Flachmann ein Gewicht von 900 Kilogramm. Entsprechend leichtes Spiel wird der voraussichtlich 900 PS starke 6,5-Liter-V12-Motor haben, der zudem über ein Energierückgewinnungssystem verfügen soll. (Mario Hommen/SP-X)

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Aston Martin DB11 by Q – Wünsch dir was

Wer keinen Aston Martin von der Stange will, kann beim hauseigenen Fahrzeugveredler Q einen Sondertrimm ordern. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März 2017) zeigen die Briten, wie sich der DB11 ein wenig individualisieren lässt.

Der 600-PS-Bolide fällt unter anderem durch seine Außenlackierung in Zaffer-Blau auf

Unter anderem hat der Sportwagen einen auffälligen Glanzlack in sogenanntem Zaffer-Blau erhalten. Im Kontrast dazu gibt es eine Reihe von Carbon-Anbauteilen in Schwarz. Unter anderem Frontsplitter, Seitenschweller oder Heckdiffusor bestehen aus dem Material. Die Leichtmetallfelgen im Zehn-Speichen-Design nehmen das schwarz-blaue Farbthema auf.

Gleiches gilt für den weitgehend schwarz gehaltenen Innenraum des 608-PS-Boliden, der unter anderem in den Sitzbezügen und den Türinnenverkleidungen auffällige Blauakzente bietet. Zusätzlich gibt es ein vierteiliges Kofferset im gleichen Farbschema.

Auch im Innenraum des DB11 gibt es auffällige Blauakzente

Diese besondere Ausstattung ist nur ein konkretes Beispiel, welche Möglichkeiten Aston Martin seinen Kunden mit der Abteilung Q bieten möchte. Prinzipiell will man, gegen entsprechende Bezahlung versteht sich, bei Q jeden Wunsch erfüllen. (Mario Hommen/SP-X)