500 AUDI TT-Sondermodelle

Audi feiert die Produktion seines 500.000 TT mit einer Sonderserie von 500 besonderen AUDI TT Roadster und Coupe Sondermodellen.

AUDI TTS competition

Nach einer halben Millionen produzierten Audi TT ist es an der Zeit, ein besonderes und limitiertes Sondermodell zu präsentieren. So dachte sich das wohl jemand in Ingolstadt.

Das „competition“ getaufte Sondermodell wird es nur 500 mal geben und nur in den Farben Nimbusgrau, oder wie im Bild in Imolagelb. Sowohl als Roadster als auch als Coupe werden beide Varianten einen TTS-Heckflügel mit Stegen in mattem Aluminium erhalten.

Die Modelle werden auf 19 Zoll großen Fünf-Arm Aluminiumfelgen stehen und rundherum ordentliche Breitreifen im Format 255/35-19 tragen.  Im Innenraum wird die stahlgraue Lederausstattung für Exclusivität sorgen, deren Nähte werden im Kontrastfarbton Imolagelb gestaltet. Zusätzlich wird eine Aluminium-Plakette mit der Prägung „1 von 500“ an der Türverkleidung angebracht.

Der Aufpreis für den TTS als „Competition“ wird 1.900 € betragen, darin enthalten bereits so feine Details wie das Audi magnetic ride Dämpfersystem und die Xenonscheinwerfer.

Leistungsdaten:

[one_third last=“no“]

PS

272

[/one_third]
[one_third last=“no“]

Drehmoment

350

[/one_third][one_third last=“yes“]

Top-Speed:

250

[/one_third]

500.000 Mal Audi TT – Sondermodell TTS competition zum Jubiläum

Aktuelle Suchanfragen:

Audi A3 1.6 TDI ultra: Vielseitiger Sparkünstler

Audi stellt das verbrauchsgünstigste Serienmodell der Marke vor:

Der 110 PS  starke Audi A3 1.6 TDI ultra verbraucht nach NEFZ-Messung 3,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Dies entspricht einem CO2-Wert von lediglich 85 Gramm pro Kilometer.

Der Verkauf des neuen A3 1.6 TDI  startet sofort; die ersten Auslieferungen an Kunden erfolgen im September. Die Preise beginnen in Deutschland bei 25.200 Euro.

Der 110 PS starke Dieselmotor lässt den A3 auf 200 km/h spurten und der Sprint von 0 auf 100 km/h ist binnen 10.5 Sekunden erledigt.
Dank seines 50-Liter-Tanks sind Reichweiten von deutlich mehr als 1.200 Kilometer möglich.
Zur Serienausstattung des fünfsitzigen A3 1.6 TDI gehört unter anderem eine Klimaanlage, Audi-Radio und elektrische Fensterheber. Den A3 1.6 TDI ultra produziert Audi sowohl als Dreitürer wie auch als fünftürigen Sportback.

Das Leergewicht des A3 1.6 TDI ultra liegt bei 1.205 Kilogramm. Eine um 15 Millimeter tiefer gelegte Karosserie und S line-Seitenschweller sorgen für eine verbesserte Aerodynamik. Rollwiderstand optimierte Reifen im Format 205/55 R16 sowie eine verlängerte Achsübersetzung erhöhen die Effizienz des A3 1.6 TDI ultra weiter.

Als aktuell effizientester Audi ist die neue A3-Version zugleich das erste Modell der Marke mit dem Namenszusatz „ultra“. Die Bezeichnung „ultra“ steht bei Audi künftig beispielhaft für den Anspruch der Marke, konsequente Nachhaltigkeit bei Produkten und in der Produktion durchzusetzen.

In weiteren Baureihen wird Audi in den nächsten Monaten ultra-Modelle mit TDI- und TFSI-Motoren vorstellen.

Der Audi A3 1.6 TDI steht im Wettbewerb zum bereits vor einigen Monaten vorgestellten HONDA Civic 1.6i-DTEC der mit 125 PS an den Start geht, 7 km/h schneller ist, den Spurt auf 100 in 0.5 Sekunden schneller erledigt und trotz der Mehrleistung von 15 PS nur 0.4 Liter auf 100 Kilometer mehr konsumiert. Einen Fahrbericht über den Civic 1.6i-DTEC und einen Verbrauchstest gibt es hier im Blog.

Vorstellung: Audi A3 Limousine

Deutschland einig Kombiland. Oder Kompaktwagen. Nur Limousinen, die waren in den letzten Jahren nicht mehr so richtig gefragt. Dennoch, die Limousine hat eine lange Tradition in Deutschland und vor allem bei Audi. Der erste Audi 80 war der Inbegriff der deutschen Vorarbeiter-Kultur und wurde zum ersten Verkaufsschlager der Ingolstädter.

Mit dem Audi A3 präsentiert der Audi-Konzern als erster Vertreter in der großen Volkswagen-Familie, eine Limousine auf Basis der neuen MQB-Plattform. Bei Volkswagen hat ein „Rucksack-Golf“ eine lange Tradition, wenn auch in den letzten 20 Jahren unter verschiedenen Namen und mit wenig Renomé. Anders bei der Premium-Tochter aus Ingolstadt. Hier hat es bis zur dritten Audi A3 Generation gedauert, bis man dem erfolgreichen Golf-Ableger, eine kurze, aber stylische Limousine zur Seite stellt.

blog-carneoo-audi.jpg

Audi A3 Limousine 180 PS quattro

Vorsprung durch Haptik

Die neue „kleine“ Limousine, gefahren als 1.4 TSI und 1.8 TSI quattro.

Im Falle der neuen Audi A3 Limousine spricht man von einer Limousine im Kompaktwagen-Segment, ein A3 mit Rucksack und einer neuen Modellreihe. Dabei ist gerade diese, für heutige Maßstäbe, kurze Limousine so etwas wie das Herz der Marke Audi. Mit einer Länge von 4.45 Metern ist die dynamisch gezeichnete A3 Limousine die Wiedergeburt eines Stufenhecks im Segment des erfolgreichen Audi 80.

Die Marke Audi hat eine lange Tradition im Segment der Limousinen in der Klasse bis 4.5 Meter. Der Audi 80 in seinen Baureihen B1 bis B4 kann davon berichten.  Mit der neuen A3 Limousine kehrt Audi in diese Größenkategorie zurück. Treffsicher platziert zwischen dem Audi 80 B3 (Baujahr 1986 bis 1991) und dem Audi 80 B4 (1991 – 1994). Dank dem ständigen Größenwachstum im Automobilbau, liegt Audis kleinste Limousine in der Länge, dennoch gute 20 Zentimeter unterhalb des aktuellen A4 – dem eigentlichen Nachfolger der Audi 80 Baureihe.

Der Ort für die internationale Präsentation dieser neuen Kompaktklassen-Limousine war gut gewählt. Rund um die ungarische Metropole Budapest und nicht weit entfernt vom Audi-Werk in Györ, in dem Audi diese Version des A3 auch fertigen lässt.  Seit 20 Jahren besitzt Audi ein Werk in Ungarn und neben Motoren in großer Stückzahl (1.9 Mio p.a.), sind es eben auch die kompakten Audi-Modelle die dort vom Band laufen.

Der Testwagen:

[one_half last=“no“]
[arrowlist]

  • Modellbezeichnung: Audi A3 Limousine
  • Fahrzeugklasse:  Kompakter Limousine
  • Verkaufsstart: September 2013
  • Basispreis:  27.400 €

[/arrowlist]

[/one_half][one_half last=“yes“]

[arrowlist]

  • Mitbewerber, z.Bsp.: Mercedes CLA, BMW 1er 
  • Angebotene Motoren: 1.4 TFSI, 1.8 TFSI, 2.0 TDI
  • Getriebe: 7-Gang DSG und 6-Gang manuell

[/arrowlist][/one_half]

Schöne Limousinen heißen .. ?

Es gibt sie noch, Autos mit echten Schokoladenseiten. Während man in der Seitenansicht aufgrund der Relation zwischen Motorhaubenlänge und dem scharf gezeichneten Heck-Bürzel mit integriertem Spoiler , auch von einem Fließheck sprechen könnte, zeigt sich die Limousine von schräg hinten als echter Audi. Die schmal geschnittenen Rückleuchten mit integriertem LED-Leuchtband, die prägnant geformte Abrisskante der Kofferraumklappe und die kräftige Schulterlinie lassen das jüngste Familienmitglied dynamisch erscheinen.  Die flache Dachkuppel mit den steilen A- und C-Säulen versprühen Coupé-Flair. Fast so, als wäre die Limousine nur das Vorspiel für ein noch folgendes Coupé.  Audi A3 Coupé – gerne viertürig, oder doch ein fünftüriger Sportback? Sicher ist: Der MQB-Baukasten bietet genug Möglichkeiten für Nischenmodelle.

Audi A3 zwei Limousinen im Bild

Die Fakten:

Gefahrene Motorisierungen:

[one_half last=“no“]
[arrowlist]

  • 1.4 TFSI 
  • Bauform: 4-Zylinder Direkteinspritzer mit Turboaufladung und Zylinderabschaltung
  • Hubraum: 1.395 ccm³
  • Leistung: 140 PS : 4.500 – 6.000 U/min
  • Drehmoment:  250 Nm : 1.500 – 3.500  U/min
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 217 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 8.4 Sek.
  • Preisliste A3 Limousine pdf (Kombination 1.4 TFSI 6-Gang manuell, noch nicht in der Preisliste)

[/arrowlist]

[/one_half][one_half last=“yes“]

[arrowlist]

  • 1.8 TFSI quattro
  • Bauform: 4-Zylinder Direkteinspritzer mit Turboaufladung, DOHC
  • Hubraum: 1.798 ccm³
  • Leistung: 180 PS : 5.100 – 6.200 U/min
  • Drehmoment:  250 Nm : 1.250 – 5.000 U/min
  • Antrieb: 7-Gang Getriebe Doppelkupplung – quattro
  • Höchstgeschwindigkeit: 179 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 11.9 Sek.
  • Technische Daten Audi A3 Limousine 1.8 TFSI S tronic (132 kW) pdf (Kombination mit quattro, noch nicht in der Preisliste)

[/arrowlist][/one_half]

Audi A3 Rücksitzbank

Vorsprung durch Haptik

Was unterscheidet den Audi A3 von seinem Wolfsburger Bruder, dem Golf? Es ist neben dem angeschärften Design, vor allem die ultra beeindruckende Verarbeitung. Selbst die Vorserienmodelle für die Testfahrten waren über alle Zweifel erhaben. Es ist dieser gelungene Materialmix aus weichen und metallischen Oberflächen.  Es ist dieses „klicke’die’klack“ der Knöpfe. Die gewohnt perfekten Kunststoffe und die klare Formensprache. „That’s german Engineering.“ Darauf stehen nicht nur die Chinesen, sondern auch noch einige Kunden in Deutschland und dem Rest der Welt. Die A3 Limousine soll, als neuer Limousinen-Trendsetter (Hallo Mercedes CLA), schon bald die Hälfte aller Kompaktwagen-Verkäufe ausmachen. Die Chance dazu stehen gut.

Licht und Schatten

Käufer der A3 Limousine bekommen ab Marktstart die Möglichkeit, ihr Fahrzeug gegen Aufpreis von 1.690 € mit cleveren und effizienten LED-Scheinwerfern an der Front auszustatten.  Zum Marktstart der Limousine noch nicht möglich: Eine individuelle Kombination aller Motoren mit den Doppelkupplungsgetriebe in der 6- oder 7-Gang-Version. Die aktuelle Preisliste offeriert den attraktiven 150 PS Diesel derzeit nur mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe. Anders als in der Preisliste möglich, konnte ich bei der ersten Ausfahrt allerdings auch den kleinen 1.4 TFSI mit manuellem Getriebe fahren. Und wer beide Getriebeoptionen getestet hat, der wird ganz klar zum „s tronic“ getauften Doppelkupplungsgetriebe greifen. Neben dem haptischen Höhenflug im Innenraum, den hellen LED-Scheinwerfern an der Front und dem vernünftigen kleinen TFSI unter der leichten Aluminium-Motorhaube,  ist die manuelle Sechsgang-Schaltbox derzeit mein einziger echter Kritipunkt am A3: Die Schaltwege sind einfach zu lang, die Führung des Schalthebels zu undefiniert und das Vergnügen am manuellen schalten, glänzt durch Abwesenheit.

250 Nm – Grenze

Beim studieren der technischen Daten von 1.4 TFSI und 1.8 TFSI fällt auf: Auch der 180 PS starke 1.8 Liter Turbomotor liefert (wie der 1.4 TFSI) nur 250 Nm. Das ist dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe geschuldet. Dieses Getriebe verkraftet keine höheren Drehmomentwerte. Schade. Denn der 1.8 TFSI wirkt durch diese künstliche Verknappung der Kraft ein wenig zugeschnürt. Einen echten Grund den 1.8 TFSI, dem mit Zylinderabschaltung ausgestatteten 1.4 TFSI, vor zu ziehen gibt es in meinen Augen daher nicht.

  • Attraction
  • Ambition
  • Ambiente

Bei den drei verfügbaren Ausstattungsvarianten bildet „Attraction“ die Basis. Hier gehören 16 Zoll Leichtmetallfelgen im 10-Speichen Design und eine Klimaanlage sowie ein Radio zur Basis-Ausstattung. Viele attraktive Extras wie das adaptive light, LED-Scheinwerfer, Komfortschlüssel und die Komfortklimaautomatik kosten Aufpreis.

17 Zoll Aluminiumfelgen gibt es für die Ausstattung Ambition in Serie und die verchromten Endrohre sind nur für Ambiente und Ambition verfügbar.  Die Ambiente-Version bietet Extras wie die sonst 70 € teuren beleuchteten Schminkspiegel auf sich aufmerksam, bietet in Serie eine Armlehne vorne, hat den Tempomaten im Serienumfang und auch Parkpiepser im hinteren Stoßfänger. Kämpft man sich durch die umfangreiche und verschachtelte Aufpreisliste wird klar: Ambition ist die sportliche Variante und Ambiente die etwas vornehmere.  Deutlich wird aber auch, dank der umfangreichen Aufpreisliste lässt sich die kleine Limousine aus Ingolstadt ganz locker über die 45.000 € Hürde hieven!

Safety first

Ohne umfangreiche Sicherheitsfeatures traut sich heute kaum noch ein Hersteller auf den Markt. In der A3 Limousine setzt Audi unter anderem auf ein System mit dem Namen „pre sense“.  Dieses System arbeitet mit dem Radarsensor des adaptiven Tempomaten zusammen und erkennt Gefahrensituationen, wie zum Bsp. ein auffahren auf vorrausfahrende Fahrzeuge. Neben einer optischen und akustischen Warnung, kann pre sense auch eine Notbremsung einleiten.

Das gesamte Sicherheits- und Assistenz-Angebot umfasst: „Audi side assist“, „Audi active lane assist“, „adaptive cruise control“, eine Verkehrszeichenerkennung und einer Pausenempfehlung.

Audi A3 Heck Limousine

Positiv:

Kaum ein Fahrzeug in der Kompaktwagenklasse bietet ein so angenehmes haptisches Umfeld. Das mit „der Verarbeitung“ haben die Ingolstädter einfach drauf. Die A3 Limousine fährt sich nicht mehr wie ein Kompaktwagen. Geräuschpegel und direkten Fahreindrücke sind subjektiv auf einem besonders attraktiven und vor allem höherem Niveau angekommen.

Negativ: 

Der Einstieg für die Passagiere in die zweite Reihe ist eher schmal und die Kopffreiheit kaum besser als bei viertürigen Coupés der Mitbewerber.

Was ich vermisst habe:

Ein knackig zu schaltendes manuelles Getriebe und ein 180 PS Motor, dem man seine Leistung auch anmerkt!

Audi A3 Limousine 180 quattro

Fazit:

„Lang‘, lebe die Limousine!“

Kaum vorstellbar, aber genau diese „kleine“ Limousine hat bislang im Audi-Portfolio gefehlt. Was die Motoren angeht, so hat Audi noch einiges im Köcher.  Neben einem extrem sparsamen 1.6 TDI (CO2 99g/km) kommt natürlich auch eine sportliche Variante mit dem 300 PS starken 2 Liter Turbomotor.

 

 Alle technischen Daten – Audi A3 Limousine 1.4 TFSI COD [klick]

Blogger-Rundschau

 

 

Aktuelle Suchanfragen:

Alle technischen Daten – Audi A3 Limousine 1.4 TFSI COD

Audi A3 Limousine 1.4 TFSI COD
auslieferung ab: September 2013
Motortyp: Reihen-Vierzylinder-Ottomotor mit Benzindirekteinspritzung, Abgasturboaufladung mit indirekter Ladeluftkühlung, Vierventil-Technik, zwei oben liegende Nockenwellen (DOHC)
Hubraum in ccm³: 1.395
max. Leistung bei min-1: 103 kW / 140  PS – 5.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 250 Nm – 1.500 bis 3.500 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Vorderachsantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe
Getriebeart, optional:
Leergewicht: 1.250 kg
maximale Zuladung: 550 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8.4 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 217 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 4,7 l / 100 km Super bleifrei E10 (95 ROZ) – Nach NEFZ
CO2-Emission, kombiniert: 109 g/km
Abgasnorm EU 6
Effizienzklasse:  –
cW-Wert: 0,29
Stirnfläche: 2,12
Verbrauchsangaben  Euro-NEFZ Herstellerwerte
Städtisch  5.9 l / 100km
Außerstädtisch  4.7 l / 100km
 –
Gefahrene Testkilometer  ~ 70 km
Bereifung:
Garantie: 2 Jahre
Basispreis: Attraction: 27.400 € – Ambition: 29.300 € – Ambiente: 29.300 € (inkl. 19% MwSt.)

Zur Vorstellung: Audi A3 Limousine

[one_half last=“no“]


[/one_half][one_half last=“yes“]


[/one_half]

Aktuelle Suchanfragen:

Der edle Golf aus Ingolstadt

Audi A3 – Fahrbericht – Kurzform

Schlagwort: MQB

MQB steht für „Modularer Querbaukasten“ und beschreibt die neue Plattform-Technik im Haus Volkswagen und den Konzern-Töchtern.  Der MQB wird mit dem neuen Audi A3 erstmalig als Konstruktionsgrundlage verwendet und wird in der Zukunft für über 30 Modelle aus dem Konzern-Baukasten der Wolfsburger und der hübschen Töchter das Fundament der Entwicklung bilden.  Mit der breiten Verwendung des MQB-Baukasten wird der Konzern Stückkosten und Einmal Aufwendungen im Bereich von 20% senken können.

blog-carneoo-audi.jpg
Aktuell sogar bis zu 22.75 % Rabatt auf den neuen AUDI A3 !!!

Damit bildet der MQB den strategischen Schlüssel für die vielfältige Anzahl an Modellen im Konzern und der Möglichkeit auch Nischen- und Nischen-Nischenmodelle mit geringer Stückzahl fertigen zu können, ohne hierfür einen Verlust zu kalkulieren. MQB steht für 20 % mehr Effizienz in der Fahrzeug-Fertigung des Konzerns.

Audi A3 Präsentation Mallorca

Schlagwort: Premium

Premium. Das Lieblings-Schlagwort von Marketing-Experten und Profi-Verkäufern, wenn es darum geht, etwas hochpreisiges an den Mann (oder die Frau) zu bekommen, dessen Vorteil oder Nutzen nicht sofort auf der Hand liegt.

Premium kostet halt ein wenig mehr, weil und so lautet die Erklärung: Das Produkt mit diesem Prädikat deutlich höhere Qualitätsansprüche erfüllt. Im Automobil-Bereich erfüllt das Prädikat: „Premium“ für mich, wenn eine Marke den Faktor des „sich wohlfühlens“  vollends erfüllt hat. Haptisches Feedback der Finger und der olfaktorische Einfluss von Leder und besonderen Werkstoffen wie Echt-Holz, Glas oder Keramik im Innenraum sind hier die am schnellsten benannten Punkte.

Premium bleibt jedoch ein weicher Begriff und sollte durch Beispiele und Alleinstellungsmerkmale von besonderer Güte unterstrichen werden.

Audi A3 Mallorca rückansicht

Bodywork: „Athlet mit gutem Geschmack.“

Dank der neuen MQB-Plattform des Mutter-Konzerns, bekommt die Kompaktwagenklasse aus Ingolstadt und später dann auch die aus Wolfsburg, ein sportiveres Grunddesign. Kürzere Überhänge und ein längerer Radstand sorgen für eine gestreckte Linienführung mit Spannungs geladenen Design-Spitzen. Die Tornado-Linie – im Prinzip eine zu tief hängende Schulterlinie – spannt als Sichtkante die flachen und weitläufigen Blechformen und lässt das Auge an einer Linie um das Fahrzeug herum wandern.

Oberhalb des Schwellers formt eine Spannungslinie die Taille und lässt den unteren Karosserie-Teil, zwischen den Radhäusern, mit Kraft und sportiver Eleganz als Ausdruck der Leistungsfähigkeit in Erscheinung treten.

Das sportive Design wird bestätigt durch das – erstmalig bei Audi – gesenkte Fahrzeuggewicht innerhalb eines Generationenwechsels – Minus 80 Kilogramm, das ist ein guter Anfang und der richtige Schritt.

Audi A3 - Innenraum Qualität

Powerhouse: „Leistung ist keine Sünde!“

Aktuell bringt Audi eine überschaubare Zahl von Motoren an den Start. Mit einem 122PS TFSI-Vierzylinder geht es los, das Leistungs-Ende der Benzin-Motoren bildet am Anfang der 180PS 1.8 Liter TFSI Motor. Für die Diesel-Fraktion endet die Auswahl derzeit beim 2.0 TDI mit 150PS. Audi hat jedoch bereits weitere Versionen angekündigt. So bildet die Basis im Herbst ein 1.2 TFSI Benzin-Motor und für die Diesel-Faktion wird es einen besonders sparsamen 1.6 Liter TDI mit 105PS geben.

Wirklich interessant für eine große Käuferschicht dürfte der 140PS starke 1.4 TFSI mit Zylinderabschaltung werden.  Dieser Motor ist in der Lage, trotz seiner süffisanten Leistungsausbeute von 140PS und dem breiten Drehzahlband – in definierten Drehzahlbereichen – 2 seiner 4 Zylinder ab zu schalten und so nicht nur innere Reibung zu sparen, sondern auch Kraftstoff.

Sportfreunde bleiben selbst beim 180PS starken TFSI derzeit noch auf der Strecke. Sowohl mit DSG als auch manuell geschaltet, ist der aktuelle 180PS TFSI Motor viel mehr ein solider Allround-Motor, als ein Sportmotor. Die sportlichen Versionen haben derzeit noch viel Platz sich zu entfalten. 230PS und mehr sollten für die Zukunft bereits in der Planung sein.

Audi hat dem neuen A3 eine umfangreiche Revitalisierung des Standard-Antriebskonzeptes mit Frontmotor und Frontantrieb zu kommen lassen. Dank der Möglichkeit von dynamischen Einstellungsmöglichkeiten an Lenkung, Gaspedal und Dämpfung – kann man sowohl mit Hut, als auch mit Ray Ban Sonnenbrille, den Fahrspaß am Auto finden, den man sucht.  Vorbei damit auch die Zeiten der stuckrigen, weil zu sportlich hart abgestimmten Vorderachse. Eine Prima Balance aus sportiver Lust und entspannendem Komfort.

Audi A3 - Innenraum - Tornado-Düsen

Lifestyle: „5-Sterne Premium, oder doch nur Business as usual?“

Er ist die Benchmark.  Mag er fahrdynamisch noch ein wenig hinten anstehen, was die Verarbeitung und die Materialwahl im Innenraum angeht, so ist der neue Audi A3 schlicht die Benchmark, die Hürde der Hürden, das obere Ende der Skala – der Audi A3 ist nicht „ein“ Premium-Kompakter.

Der neue Audi A3 ist DER Premium-Kompakte im Golf-Segment.

Ein Basis-Modell für den avisierten Preis von 21.600€ stand leider nicht zu Testfahrten zur Verfügung und bei keinem der Modelle war der Gesamtpreis benannt – aber, da Audi den Konfigurator bereits online gestellt hat, habe ich einfach mal ein wenig „konfiguriert“ und bin nun sicher: Auch bei Audi wird weiterhin der „richtige Spaß“ am Premium-Kompakten erst bei 30.000 € aufwärts los gehen.

Dann aber richtig. Die gezeigten Kombinationen aus roten S-Line Modellen mit schwarzer Leder-Ausstattung macht in der Tat ebenso viel Lust auf den Premium-Einstieg, wie die Gletscherweißen Modelle mit brauner Lederhaut für den Innenraum.

Wenn Auto fahren mehr als ein notwendiges Übel ist, dann sollte es doch auch richtig schön Spaß machen – oder? Wer mehr als „nur einen Kompaktwagen“ kaufen will – der kann sich einen Premium-Kompakten kaufen. Der Audi A3 gehört nicht nur dazu, was die Haptik angeht – ist er die Nummer 1.

Audi A3 auf Mallorca

Haptik? Sie baden gerade Ihre Hände darin.

Schalter, Module, Elemente – die Finger fühlen weiches Leder, kaltes Metall, sensibles Kunststoff. Nichts klappert – alles klickt oder rastet,  nur mit der subtilen Eleganz der Oberklassen-Wertigkeit im Innenraum alleine, kann der A3 die Insassen begeistern. Da muss man noch keinen Meter gefahren sein.

Der Audi hat eine einfache Antwort auf die Frage, was bei ihm „Premium“ ist: Er fordert auf, seinen Innenraum mit geschlossenen Augen zu erkunden.

Audi A3 auf Mallorca präsentationDie Rechnung bitte:

21.600€ soll der Einstieg mit dem noch nicht lieferbaren 1.2 TFSI Motor sein. Wer Premium-Kompaktmodelle sucht und vom Audi A3 gefunden wird – dürfte die niedrige 20.000er Klasse schneller verlassen haben, als der 1.8 Liter TFSI aus der in Serie lieferbaren Start/Stopp Automatik aufwacht.

Unterhalb der  30.000€ Grenze wird vermutlich kein Kaufvertrag unterschrieben, sucht der Käufer den Faktor „Premium“ in seinem neuen Kompaktmodell. Das ist bei anderen Herstellern in dieser Klasse nicht anders – 70€ für den beleuchteten Make-Up Spiegel in den Sonnenblenden zu verlangen zeugt allerdings von einiger Selbstüberschätzung in Ingolstadt. (Nur in der Ambiente Ausstattung bereits Serie!)

Der Käufer wird es schlucken und bis zur Auslieferung bereits vergessen haben.

 

Zwei Sätze zu:

..dem Design:

Verkürzte Nase, längerer Radstand und hierzu eine spannungsgeladene Seitenlinie die trotz allem nicht überladen wirkt. Der neue Audi A3 wird von vielen nicht sofort als neu erkannt – was man mit progressivem Design entschuldigen kann, könnte auch mangelnder Mut sein.

..dem Image:

Die Hüte und Hosenträger sind bei Audi schon lange verschwunden. Es bleibt alleine die Frage ob eine Marke mit dem Anspruch an die Klassen-Benchmark, die gesamte Breite vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine glaubhaft abdecken kann, wenn das wichtigste Modell am Ende nur ein Golf im eleganteren Blechkleid ist.

.. der Effizienz:

Weniger Gewicht ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu sparsameren Automobilen. Bei Audi wird die Karosserie-Diät unterstützt durch so clevere Motoren wie den neuen 1.4 TFSI mit 140PS und Zylinderabschaltung.

..dem 180PS TFSI-Motor:

Der Sprung zwischen dem 140PS 1.4 TFSI mit Zylinderabschaltung und dem 180PS TFSI war subjektiv nicht besonders groß – der 1.8 TFSI wirkte zugeschnürt und eingebremst in seinem Elan.

Fazit: „Alles Premium?“

Ein neues Modell über eine Strecke von weniger als 200km zu fahren, kann nur ein erster Eindruck sein. Im Falle des kleinen Audi mit dem großen Kühlergrill wird bereits nach wenigen Stunden klar: Hier fährt einer, der meint es ernst mit seinem Führungs-Anspruch an die Premium-Kompaktwagenklasse. Das überschaubare Angebot an Motorisierungen zum Start, wird die Begeisterung der Kunden für den neuen A3 nicht weiter belasten – zumal eine Ausbau des Motorenprogramms bereits angekündigt ist.

Im Innenraum sind die Ingolstädter, was den eigenen Anspruch darstellt die Premium-Benchmark zu sein, am Ziel angekommen. Fahrdynamisch bleibt Luft nach oben. Aktuell noch zu viel Luft.

 

Audi A6 Avant im Test: Lifestyle-Laster mit Familienwerten

Thomas Gigold war mit dem Audi A6 Avant 2.0 TDI unterwegs. Wie sich der 177 PS starke Kombi im Familienalltag mit drei Kindern bewährte – unser Test verrät es:

Audis Fotokopier-Design-Abteilung hat noch ein Modell aus dem Hut gezaubert. Der Audi A6 ist […] ziemlich langweilig anzusehen“, ist im (bisher einzigen) deutschen TOP GEAR-Magazin über Audis Familien-Flaggschiff zu lesen.

Und was der namenlose Redakteur – der Audi-Gott möge seine absolutierende Hand über ihm ausstrecken – auf Seite 166 ins ewig geduldige Papier drucken ließ, beschreibt im Kern direkt zu Beginn dieses Tests mein einzig wirkliches Problem mit dem Audi A6 Avant.

audi-a6-avant-12

Dieses Auto ist Genuss – vor allem, wenn man Technik mag und auf der Suche nach einem überraschend guten Kombi ist. Wäre da nicht dieses – und hier ist es wieder: langweilige – Kleid.

Wobei natürlich … Design. Wenn der langgezogene Avant nach einer Woche des „Ersehens“ so vor einem steht – auf seinen 19″-Alu-Rädern, mit dem abgesenkten Fahrwerk auf die Straße geduckt, den kurzen Überhängen und der fast schon coupéhaften Linie – man verzeiht den Audi-Designern fast schon die relative Einfallslosigkeit an der Front. Die unterscheidet den A6 kaum von seinen Brüdern A4 und A5 oder gar vom großen (plattformgleichen) A7. Wären da nicht die in den letzten Jahren immer filigraner werdenden, gezogenen Augen des LED-Tagfahrlichts, an denen man dann doch die unterschiedlichen Klassen erkennt.

Aber wen kümmern schon Äußerlichkeiten? Das wenig differenzierende Äußere ist offenkundig kein Verkaufshindernis für die Ingolstädter. Der Audi A6 ist ein Bestseller – liefert sich mit dem BMW 5er in der oberen Mittelklasse ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Verkaufskrone.

Und nach 1287,4 Testkilometern versteht man auch wieso. Denn der A6 Avant ist ein rundum gelungenes Auto. Mit kleinen Abzügen in der B-Note.

A6 Avant: der Lifestyle-Laster

Sprechen wir aber noch einmal kurz über das Außen. So langweilig die Einheitsfront des Ingolstädter sein mag, so gekonnt ist das Heck inszeniert. Denn in der Seitenansicht gelingt dem Avant tatsächlich eine Sportlichkeit zu vermitteln, die einem am Kofferraum-Volumen und den Lastträger-Eigenschaften zweifeln lassen. Erst ein Blick in die technischen Daten offenbart, dass der Audi gar fünf Liter mehr im Kofferraum verschluckt, als das vergleichsweise riesig wirkende Heck des BMW 5er. Das in diese Silhouette zu bringen ist schon ein Kunststück der Designer. Sicher: In Kartons bemessen wird das etwas steilere Heck des BMW wahrscheinlich etwas mehr unterbringen, allein fehlte während der Testtage die Möglichkeit des direkten Vergleichs für den Beweis dieser These.

audi-a6-avant-6

So sehr man den Avant aufgrund seiner Dachlinie und des ihn bevorzugt fahrenden Business-Klientels auch als Lifestyle-Laster bezeichnen mag, am Ende ist er ein überzeugender Kombi. Die Fond-Sitze lassen sich leicht umlegen, die Heckklappe ist groß genug, die Sicherungssysteme gut überlegt. Hier gibt sich der Audi wahrlich keine Blöße.

Vier Passagiere Willkommen, fünf müssen nicht sein

Man sagt über Deutsche, dass sie gern das Haar in der Suppe suchen. Und so gut der Audi rasiert sein mag – ein, zwei Haare fallen dann doch ins Gericht.

Eines dieser Haare ist der fünfte Sitz. Der nämlich ist eigentlich nur auf dem Papier brauchbar. Der mittlere Fondplatz eignet sich nicht wirklich zum Sitzen. Zu stark ist er als Trennung zwischen den beiden äußeren Sitzen geformt. Nach 130 Kilometern darauf stöhnte selbst der 12-jährige Testmitfahrer über die Härte, die schlechte Lehnen-Ausformung und den nicht vorhandenen Seitenhalt. Zudem ist der Mitteltunnel ungewohnt hoch, was gelenkige Knie zum Platz nehmen voraussetzt.

audi-a6-avant-4

Natürlich muss man in Zeiten von statistisch 1,3 Kindern pro Familie fragen: wann braucht man fünf Sitze? Auf der anderen Seite gibt es genügend Familien, die sich mit einem Kind einen Minivan kaufen, weil sie „gern mal die Oma oder eine Freundin mitnehmen“.

Tatsache ist jedoch, dass der fünfte Sitz im Fond auf dem Papier zwar bestehen bleibt, bei immer mehr Fahrzeugen jedoch ausstirbt – der A6 Avant ist hier nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Während die Generation Babyboomer noch zu viert oder fünft samt Gepäck im VW Käfer über die Alpen kletterte, soll die Generation Y für den Ausflug bitte doch einen vollausgestatteten T5 nutzen – selbst, wenn ein Kombi theoretisch ausreichte. Insgesamt kann man im A6 Avant jedoch problemlos fünf Menschen unterbringen, wenn eben davon einen nicht ganz so bequem wie den Rest.

Premium ist, wenn man nicht mehr aussteigen mag

Bleibt man bei vier Passagieren, ist „bequem“ für den Audi A6 Avant die korrekt zu nutzende Vokabel.

Auf den vier ausgeformten Sitzen herrscht beste Couch-Atmosphäre. Man sitzt unheimlich bequem, in gut ausgeformten Sitzen. Vorn trägt der hohe Mitteltunnel dazu bei, dass man den vermeintlichen Sitzpunkt näher an der Straße vermutet, als er wirklich ist. Das gefällt. Die Einstellungsmöglichkeiten für Sitze, Vier-Zonen-Klima und Sitzheizung (vorn) sowie für das Fahrzeug selbst sind zudem mannigfaltig. Einzig die Fahrdynamik-Einstellungen für den Audi wirken sich subjektiv gefühlt nicht ganz so drastisch auf die Performance des Autos aus wie beim vergleichbaren System von Wettbewerber BMW. Blind wurde es selbst für gefühlvollere Passagiere schwierig zu sagen, ob die sportliche Grundabstimmung des Fahrwerks nun auf „Comfort“ oder „Dynamic“ steht. Positiv hingegen: stimmt man das Fahrzeug einmal ab, verbleibt die Einstellung, bis man sie ändert. Bei BMW hingegen setzt sich das Auto nach jeder Fahrt wieder in die Standard-Einstellung zurück. So kommt es, dass der Audi während des gesamten Testzeitraums nahezu immer im sportlicheren „Dynamic“-Modus lief. Der spülte am Ende im Schnitt 8,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer durch die Leitungen – angesichts 1.968 ccm Hubraum, rund 300 Kilometern freier Fahrt auf der Autobahn, gemischt mit ebenso hohem 120 km/h-Anteil und den restlichen Kilometern im urbanen Raum ein durchaus akzeptabler Wert. Dank des großen Tanks – der beim aktuellen Kurs immerhin 100 Euro verschluckt, wenn er leer ist – meistert man mit dem A6 Avant selbst auf diese Weise rund 900 Kilometer.

audi-a6-avant-1

Den Premiumanspruch von Audi atmet man als Fahrer vor allem direkt im Innenraum. Und dafür muss sich der A6 nicht einmal bewegen. Wobei das natürlich seine Kernkompetenz ist.

Zum Langstreckenflieger machen den Audi neben dem – bei gemäßigter Fahrweise – geringen Verbrauch von um die 6 Liter pro 100 Kilometer vor allem auch seine Assistenzsysteme.

Easy Driving mit allerlei Audi-Hilfe

Nun mag der automobile Enthusiast über Assistenzsysteme streiten, unumstößlich ist die Tatsache, dass sie Unfallrisiko und Stress hinter dem Lenkrad mindern. Der Audi unterstützt den Fahrer beim Lenken, beim Bremsen, beim Spurhalten, beim Geschwindigkeithalten … Man belasse die Beurteilung, ob all diese Systeme dem Fahrspaß grundsätzlich eher zu- oder abträglich sind, einmal außen vor – der Audi kann mit all diesen Gimmicks überzeugen.

audi-a6-avant-5-1024x500

Da wäre die wahrnehmbar geschwindigkeitsabhängige Änderung des Lenkverhaltens, welches für den Lenkeinschlag abhängig von der Geschwindigkeit weniger oder mehr Kraft erfordert. Da wäre zudem der mittlerweile fast schon obligatorische Tempomat, leider ohne Abstandshalter. Da wäre die Verkehrszeichenerkennung. Da wären die automatisch abdunkelnden Innen- und Außenspiegel. Und da wäre der Tod-Winkel-Assistent. Alles zu finden in der Aufpreisliste – die unseren Testwagen von 34.327,73 Euro netto mal eben fix auf 56.180,66 Euro an Wert hat nach oben klettern lassen. Teuerstes Merkmal: Das MMI Navigation plus mit MMI touch. Immerhin 2.941,18 Euro netto lässt sich Audi das Navigationsgerät kosten.

audi-a6-avant-16-1024x500

Welches dieser Systeme man am Ende nun benötigt? Keines. Und alle. Denn neben der für Audi typischen, fast schon überdurchschnittlich guten Verarbeitung im Innenraum, sind sie es, die den A6 Avant zum wirklichen Gewinn machen.

Will man übrigens mitfahrende Menschen wirklich beeindrucken, ordert man den Audi mit Einparkassistent inklusive Surround View (983,19 Euro netto). Der zeigt nicht nur das Auto und sein Umfeld während des Einparkens aus der Vogelperspektive. Er manövriert das gut fünf Meter lange Familienschiff sicher in selbst kleinste Parklücken, bei denen jeder Beifahrer und sehbeteiligte Passant nur die Augen schließt und Stoßgebete für die Unversehrtheit des Fahrzeugs gen Himmel schickt. Der Assistent nimmt nicht nur Arbeit ab, er beeindruckt Mitmenschen nachhaltig.

Kraftwerk aus Ingolstadt

Der 177 PS starke Turbodiesel zeigt sich drehzahlübergreifend durchzugsstark und arbeitsfreudig. Allein: ab der Geschwindigkeitsmarke von 180 km/h lässt die Kraft des Aggregats nach. Der Weg zur 210 km/h wird zäh. Schluss ist bei 222 km/h. Trotz unheimlicher Spurtreue und wenigen Windgeräuschen ist der Lebensraum jenseits der 180 km/h für den „kleinen“ Diesel nicht das Paradies. Das Revier überlässt er ohne schlechtes Gewissen seinen stärkeren Brüdern – dem 3.0 TDI sowie dem Stolz der Familie, dem kommenden Audi RS6 Avant.

 

Trotzdem ist das Aggregat nicht zu unterschätzen, was es von der eigenen Antriebsschlupfregelung allerdings wohl das ein oder andere mal doch noch wird. Die nämlich konnte nicht so recht überzeugen: auf den regennassen Straßen des deutschen Sommers 2013 überforderte der kraftvolle TDI beim provoziert weniger gefühlvollen Tritt aufs Gaspedal das System des Audis diverse Male so mächtig, dass die Fronträder den 380 Newtonmetern erlagen und mehrere Runden umsonst auf dem Asphalt drehten.

Ansonsten vermittelt der Audi A6 Avant im Alltag nicht nur ein Gefühl der Geborgenheit, sondern auch der Sicherheit. Dazu tragen die Assistenzsysteme und vor allem das gesamte Handling des Audis bei.

Audi A6 Avant: Überzeugend auf ganzer Linie

Der Audi A6 Avant verließ uns am Ende des ausführlichen Tests mit einem hervorragenden Gesamteindruck, der dem Premiumanspruch der Ingolstädter absolut gerecht wird. Es sind nur wenige Kleinigkeiten, die am Ende auffallen, den positiven Eindruck aber eigentlich nicht trüben können. Dafür präsentierte sich der Bayern-Kombi einfach zu gut. Und nach sieben Tagen stellt man erschrocken fest, dass man die verschiedenen Audi-Modelle im Rückspiegel plötzlich differenzieren kann … Wieder ein Vorurteil weniger. Schade.

Aktuelle Suchanfragen:

Audi A5 3.0 TDI: Der Vielkönner

Audi A5 Sportback 3.0 TDI quattro s tronic – Der Vielkönner

Hübsch sieht er aus, mit seinem fließenden Heck, der großen Klappe und dem kleinen Bürzel am Hintern. Der Sportback aus Ingolstadt vereint Sportlichkeit und Eleganz recht eindrücklich. Auch bei den Fahrleistungen ist der Bayer ein Musterknabe.

Dass Audi seine Produkte mit hohem Qualitätsanspruch fertigt, ist bekannt und unbestritten. Die Ingolstädter liefern mit dem A5 Sportback ein viertüriges Coupé oder anders ausgedrückt: eine Limousine mit Coupé-Heck aus. Dass der A5 in dieser Variante an Eleganz gewinnt, zeigen die Fotos. Die Dachlinie fließt sehr ausgewogen bis zum kleinen Heckspoiler, den man lieber Lippe nennen sollte. Die Sicht wird durch die C-Säule zwar beeinträchtigt, aber die Rückfahrkamera eliminiert diesen Nachteil locker. Die Front des Audi wird, wie bei allen Modellen aus Ingolstadt durch den mächtigen Single-Frame dominiert. Die Leuchteinheiten sind ebenfalls typisch. Verwechslungen sind lediglich mit anderen Modellen der Marke Audi zu befürchten. Ob man den Blick des A5 mag, muss der eigene Geschmack klären.

Audi-A5-Sportback-Titelfoto

Im Innenraum haben die Ingolstädter viel Mühe und Qualität gelassen. Die Ausstattung hinterlässt einen sehr guten Eindruck, man sitzt sehr bequem, die Lenkung ist exzellent. Das Lenkrad liegt außergewöhnlich gut in den Händen, die Dynamiklenkung mit variabler Lenkübersetzung ist ein sehr sinnvolles Extra. Damit lässt sich der Audi bei allen Fahrsituationen sehr präzise steuern. Bei unserer Testfahrt haben wir den A5 auch in die Nähe seiner Grenzen gebracht, dabei hat die Elektronik sehr gute Leistungen gezeigt. Ob Unter- oder Übersteuern, die Sensorik und die entsprechenden Eingriffe waren sensibel, aber niemals aufdringlich. Der Allradantrieb zeigte vor allem bei nasser Fahrbahn seine Stärken, die Federung ist schlechten Straßenbelägen eine echte Hilfe, in Verbindung mit der beeindruckenden Lenkung werden auch extreme Lastwechsel mühelos bewältigt.

Audi-A5-Sportback-5

Der Motor schiebt und treibt den Audi mit erheblichem Nachruck in Richtung 250 km/h. Die 245 PS unter der Haube arbeiten in Verbindung mit dem Allradantrieb und dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe nahezu perfekt zusammen. Hinzu kommt ein Drehmoment von 500 Newtonmeter, das bereits bei 1.500 Umdrehungen zur Verfügung steht. Damit lässt der A5 3.0 TDI keinen Zweifel an seiner sportlichen Motivation. Vor allem der für Überholmanöver so wichtige Bereich zwischen 80 und 120 km/h ist Dank der exzellenten Abstimmung von Fahrwerk und Motor bestens bestückt. Der Sportback lässt sich vor allem im Schaltmodus mittels der Paddel am Lenkrad sehr sauber und schnell auf Touren bringen. Dass die Kraftstoffleitungen dabei ein wenig mehr Diesel transportieren, lässt sich nicht verhindern. Unser Testwagen hat auf einer Strecke von insgesamt 2246 Kilometer 166 Liter Diesel verbraucht, also im Schnitt 7,39 Liter pro 100 Kilometer. Das liegt zwar deutlich über der Hersteller-Angabe, ist aber bei unserer zum Teil recht flotten Fahrweise akzeptabel.

Audi-A5-Sportback-6

Insgesamt kann man dem Sportback ein sehr gutes Zeugnis ausstellen. Die Kombination aus sparsamem Diesel mit reichlich Kraft und die sehr hochwertige Ausstattung reichen für eine durchaus positive Beurteilung. In seinem Segment stufe ich den A5 Sportback 3.0 TDI als einen der Besten ein.

 

 

 

Text und Fotos: Ralf Bernert

 

Die technischen Daten laut Hersteller:

Motor: V6 Diesel

Hubraum: 2.967 ccm

Drehmoment: 500 Nm bei 1.500 U/min

Leistung: 180 kW / 245 PS

Fahrleistungen:

0-100 km/h: 6,2 Sekunden

Topspeed: 250 km/h

Wendekreis: 11,7 m

Antrieb: permanenter Allradantrieb

Getriebe: 7-Gang DKG mit Schaltpaddel

Verbrauch: 5,8 l/100 km kombiniert

CO2: 152 g/km kombiniert

Preis: ab 50.350,00 Euro

 

Maße:

Länge/Breite/Höhe in mm: 4711/1854/1391

Radstand:

Leergewicht: 1810 kg

Max. Zuladung: 440 kg

Kofferraum: 360 l / umgeklappt: 670 l

Tank: 64 Liter

 

Aktuelle Suchanfragen:

Blogger-Rundschau Audi S3 und RS6

[one_third last=“no“]

rad-ab.com über den Audi S3

Bei Jens von rad-ab.com ist der S3 angetreten um zu verlieren. Das bezog Jens vor allem auf die Motorleistung von 300 PS gegenüber dem A45 AMG mit 360 PS und dem 135i mit 320PS – klick –

[/one_third][one_third last=“no“]

Autophorie über den Audi S3

Das Küken der Auto-Blogger-Scene schreibt dann auch „auf allen Vieren“ – das bezieht sich jedoch nicht auf das alter des Blogger Fabian, sondern auf den Serien-Quattro-Antrieb des S3 – klick – 

[/one_third][one_third last=“yes“]

Leistung ist nicht alles

Einen gewohnt tiefen und aussagekräftigen Blick hinter die Kulissen des neuen Ingolstädter-Sportmodelles liefert wie immer Sebastian von passion:driving. Eine Extra-Leseempfehlung – klick –

[/one_third]

 

Blogger-Rundschau Audi RS6 und S3

Mit dem neuen Audi RS6 und der potenten S3 Limousine hat Audi das eigene Portfolio an sportlichen und supersportlichen Fahrzeugen noch einmal ausgeweitet. Die A3 Limousine wird als S3 zu einem 300 PS starken Sportler im Business-Dress. Die große Kombiversion des A6 wird deutlich heftiger aufgepumpt, um in den letzten Jahren des Modellzyklus als RS6 die linken Streifen der Autobahnen zu erobern. Mit 560 PS leistet der RS6 noch nicht ganz die doppelte Leistung des S3 – aber mehr als genug um die gesamte Fuhre ordentlich nach vorne zu wuchten.

Audi S3 und RS6 – ich konnte die zwei Modelle noch nicht selbst fahren, werde dies aber nachholen.

Audi S3 Limousine

[one_half last=“no“]

Daddys Daily Driver

Auf veight.de hat Stefan Maaß einen schönen Artikel über den neuen Audi RS6 veröffentlicht. Für ihn ist der RS6 Avant ein Magnet für Familienväter. Er schreibt aber auch, dass es wohl vor allem Selbstständige Familienväter sein dürften, die sich den RS6 Avant leisten können -klick-

[/one_half][one_half last=“yes“]

motoso.de will nur den einen!

In 3.9 Sekunden geht der RS6 Avant von Null auf Tempo 100. Das hat motoso-Blogger Kai tief beeindruckt. Und er könnte sich gut vorstellen, dass auch er seinen Spaß am RS6 Avant findet. Immerhin – er ist ja durchaus ein „Daddy“ und den Platz könnte er auch nutzen, aber … -klick-

[/one_half]

[one_third last=“no“]

Familienauto und Rennwagen

Milos Willing bringt die Fakten zum neuen Audi RS6 in seinen Blog. Da bleibt keine Frage nach technischen Daten mehr offen. -klick-

[/one_third][one_third last=“no“]

Einfach beeindruckend

Enno ist Audi-Experte und betreibt mit qarsi.de einen reinen Audi-Blog. Sein Urteil über den neuen „Überflieger“ aus Ingolstadt fällt deutlich aus. -klick-

[/one_third][one_third last=“yes“]

Vaters Liebling

Männer bleiben kleine Kinder, nur der Preis ihrer Spielsachen verändert sich. So oder ähnlich sieht es Thomas von autokarma.de und beschreibt schön, warum der Audi RS6 am Ende doch Familienuntauglich ist. -klick-

[/one_third]

 

Audi Roadtrip

Ich hab gezetert, gemeckert und gemotzt und nun wird gelobt!

Bei Audi hat man sich mit „Audi Efficiency Roadtrip“ wirklich mehr als bemüht. Man hat einen erfolgreichen und perfekt aufgearbeiteten Blogger-Roadtrip hingelegt.

Zum Glück bin ich kein Schwabe, denn dann hätte ein Schweigen ausreichen müssen. Oder wie man in Schwaben so sagt: Nicht gemeckert, ist genug gelobt.  Nein – da ich auch sonst gerne meine Meinung kund tue, will ich auch in diesem Fall – in der Rückbetrachtung sagen:

Glückwunsch an Audi – für die Zuschauer und wohl auch für die beteiligten Blogger, war dieser Roadtrip gut organisiert und perfekt im Video präsentiert. 

Mit von der Partie waren:

 

 

Genf 2013: Audi RS Q3 Premiere!

Weltpremiere für den ersten RS in der Q-Baureihe: Der Audi RS Q3 ist ein 310 PS starker kompakter SUV – der mächtig beeindruckt. auf nur 4,41 Meter steht ein 1.730 Kilogramm schwerer Sport-SUV mit kompakten Maßen:

 

Audi A3 Sportback – unterwegs mit Audis kompaktem Nicht-Kombi-Kombi.

„Dieses Auto ist ein guter Einstieg für junge Familien“, sagt ein Herr mittleren Alters zu mir. Und genau in diesem Moment weiß ich, dass mein Gegenüber entweder keine Kinder hat oder diese bereits jenseits der 16 Jahre sind.

Denn wir unterhalten uns über den Audi A3 Sportback.

 

Der A3 ist ein wunderbares Auto. Er verdient das ihm aus Ingolstadt auferlegte Siegel „Premiumfahrzeug“ ohne jeden Zweifel. Wenn man denn will, darf man gern so weit gehen, ihn gar den König unter den Premium-Kompakten aus Ingolstadt, München und Stuttgart zu nennen. Er fährt sich makellos – zumindest auf den wenigen Kilometern, die man auf einer Presseveranstaltung wie jener in Monaco zur Verfügung hat. Und in der qualitativen Anmutung des Innenraums legt Audi hier die Messlatte ganz weit hoch. Nur über eines kann man sich im A3 Fünftürer beklagen. Und genau dies blendet der Kollege im Gespräch aus. Platz.

Mit dem Audi unterwegs.

Es ist November. Hier jedoch scheint die Sonne, T-Shirt-Wetter. Willkommen in Nizza, zur internationalen Pressevorstellung des Audi A3 Sportback.

Keine 24 Stunden haben Journalisten hier Zeit, den neuen „großen kompakten“ Audi kennen zu lernen. Zwischen Ankunft, Abendessen, Frühstück und Abflug bleiben insgesamt vielleicht neun Stunden, die man mit dem Auto verbringt. Das ist gemeinhin mehr Zeit, als jeder Kunde vor Unterzeichnung eines Kaufvertrages mit einem Fahrzeug verbringt. Aber ehrlich gesagt auch zu wenig, um sich ein endgültiges Urteil zu erlauben.

Trotzdem bleibt natürlich einiges hängen. Zum einen wäre es das hochwertige Interieur des Audis. Der neue A3 teilt sich die technischen Grundlagen mit seinen Konzernbrüdern um den VW Golf. Was man in Ingolstadt dabei an Mehrkosten spart, wird scheinbar ins Innenleben gesteckt. Zum anderen sind da die agilen Motoren. Selbst der kleine 1.6 TDI kann bei der Fahrt durch die hügelige Landschaft von Nizza nach Monaco überzeugen. Klar, hier ist man eher in einem „Vernunftauto“ unterwegs, trotzdem bringt der Kleine beim Tritt aufs Gaspedal immer auch Leistung. Vor einigen Jahren waren Selbstzünder noch nicht so spritzig.

Raumgefühl in einem verkappten Kombi.

Platz aber ist, was man im A3 eher suchen muss.

Während man vorn noch bequem sitzt und dank vieler Einstellmöglichkeiten der Sitze die Kilometer komfortabel zurücklegen kann, ist die zweite Reihe eher ein Notbehelf, denn für Langstrecken geeignet. Sicher, hier kann man sitzen, ohne Stützstrümpfe würde ich längere Fahrten jenseits der 100 Kilometer jedoch nicht empfehlen.

Nun hat der geneigte Journalist und Autoblogger zu einem solchen Pressetermin natürlich auch keinen Kindersitz dabei. Aus meiner Erfahrung mit Maxi-Cosi-Babyschalen und Co. jedoch würde ich behaupten, dass man alle Kindersitze bequem auf die Rückbank bekommt. Sitzen darin dann jedoch vor allem ältere Kinder, könnte es für Mama sowie Papa beim „Entladen“ mitunter unbequem werden.

Gänzlich familienuntauglich wird der Audi dann beim Kofferraum. Zwar tauft Audi seinen Fünftürer „Sportback“ und impliziert damit Kombi-Qualitäten, doch die Wahrheit ist etwas ernüchternder. Der A3 Sportback steht steil im Wind, sein Single-Frame-Kühlergrill dominiert das Gesicht, die lang gestreckten Schultern und das kurze, steile Heck lassen ihn durchaus wie einen Kombi wirken, wie einen leicht geduckten Sportler. Das wirkt alles unheimlich stimmig – der von außen suggerierte Platz indes fehlt. Es ist, als hätten die Audi-Ingenieure irgendwo eine Falte im Raum-Gefüge des A3-Universums eingebaut. Der Kofferraum-Deckel geht hoch, mein für 17-Zoll-Notebooks geeigneter Messanger-Bag fliegt hinein – und der Kofferraum ist optisch voll.

Klar, mit den richtigen Tetris-Skills, über die meine Generation der Thirdy-Somethings absolut verfügt, passen hier ohne weiteres die von Audi angegebenen 380 Liter rein (immerhin 30 Liter mehr als in den BMW 1er 5-Türer). Nur viel ist das nicht. Genug für eine Familie erst recht nicht.

„Nein“, erwidere ich dem Kollegen. „Der A3 Sportback ist ein wunderbares Auto. Eines, mit dem man Spaß haben kann. Er ist agil, sein Innenleben ist sagenhaft gut verarbeitet, die technischen Spielereien absolut auf der Höhe der Zeit. Aber er ist definitiv kein Auto für eine Familie.“ Wir leben nicht mehr in den 60er Jahren. Ansprüche sind gewachsen. Und mit ihnen Autos. Und Kindersitze. Und Kinderwagen.

Fazit Audi A3 Sportback.

Für wen der A3 Fünftürer dann was ist?

Für Väter, die einen hervorragenden Zweitwagen neben dem VW Bus suchen. Für Singles, die ab und an mal Mama und Papa mitnehmen. Für Vertreter, die ordentlich gebügelte Hemden griffbereit haben müssen. Für Großeltern, die den Enkel mal vom Kindergarten holen.

Für all diese Menschen ist er. Und zwar nahezu perfekt.

Audi schafft es, ein Fahrzeug auf die Räder zu stellen, dass unheimlich ausgewogen ist. Auf einer Passstrecke am Col de Braus bewies der 1.6 Liter-Diesel mit 77 kW (105 PS) gute Sportlerqualitäten, über das 2.0 TDI quattro Top-Modell mit 135 kW (184 PS) und 380 Nm muss ich fast nichts schreiben, außer „!!!“. Und selbst der 1.2 TSI-Einstiegsbenziner gibt ein gutes Bild im kompakten Ingolstädter ab. Insgesamt bleibt mir im Grunde nur ein Fazit zu ziehen:

Dieser Audi definiert die Kompaktklasse.

 

Gut austariert zwischen „alltagstauglich“ und „sportiv“ ist der Audi, für Fahrer und Beifahrer bietet er jede Menge Platz. Dazu überzeugt das wertige Interieur auf Anhieb.

Aber so gut der Eindruck ist – ein Sportback ist am Ende eben doch kein Avant. Und auch wenn es für Familien nicht zwangsläufig immer ein Avant sein muss, dieser A3 hier dürfte nicht genug sein. Da helfen auch die 5,8 Zentimeter nicht, die Audi dem Neuen gegenüber seinem Vorgänger an Radabstand mehr mit auf den Weg gibt.

Der Audi A3 Sportback steht ab Februar bei den Händlern. Ihn gibt es in drei Ausstattungsvarianten. Darüber hinaus darf man sich in der bei VW traditionell langen Zubehörliste austoben.

Aktuelle Suchanfragen:

Im Fahrbericht: Audi A1 1.4 TFSI – kleiner Perfektionist mit leichten Schwächen

Erstmals seit dem Audi 50, der 1978 zugunsten des VW Polo I eingestellt wurde, stellen die Ingolstädter wieder einen echten Kleinwagen auf die Räder. Dieses Mal basiert der Audi A1 auf den Polo V – allerdings sind im Gegensatz zur über 40 Jahre zurückliegenden Automobil-Vergangenheit größere Unterschiede vorhanden. Und das ist gut so.

Der Testwagen ist eine besondere Erscheinung. Er strahlt, aus voller Kraft strahlt er mich im tristen Herbstgrau mit seiner knalligen wie auffälligen Lackierung an. „Misanorot“ nennt Audi diesen Perleffekt-Lack. Mir mag die Farbe anfangs nicht zusagen, aber mit fortschreitender Dauer des Testbetriebs freunde ich mich mehr und mehr mit dem kleinen Feuerwehr-Wagen an. Die in Eissilber-Metallic lackierten Dachbögen und Spiegelkappen versprühen einen Hauch Sportlichkeit, die ebenso vom Dachkanten-Spoiler suggeriert werden möchte.

Die Front im Audi-Einheitsdesign macht mir ein Gefallen nicht leicht, sehen sich die unterschiedlichen Audi-Modelle inzwischen zu ähnlich. Lasse ich jedoch von meinen Vorbehalten ab, kann ich sehr wohl das klare und sachliche, aber dennoch dynamische Design in Front und Seitenlinie anerkennend nickend zur Kenntnis nehmen.

Mit dem Heck kann ich mich jedoch auch am letzten Tag nicht anfreunden. Es fällt überproportioniert aus und lässt den A1 nach hinten unförmig wirken.

 DSCF4933

Interieur, Verarbeitung & Ergonomie

In puncto Verarbeitung und verwandter Materialien zeigt Audi deutlich, wo die Ansprüche der Ingolstädter liegen. Der Materialmix im Innenraum weiß auf Anhieb zu gefallen, aufgeschäumte Kunststoffe schmeicheln den Händen und das lederummantelte Sportlenkrad sagt nicht nur „Sport“, es haucht auch „Zärtlichkeit“. Tatsächlich erweisen sich zudem alle metallisch aussehenden Schalter, Knöpfe und Hebel aus Metall. Besonderes Highlight sind dabei die Drehräder der Klimaautomatik: geriffeltes Metall mit klar definierten Klickpunkten – so gehört sich das, so gefällt mir das.

DSCF4961

Wer es darauf anlegt, wird erst unterhalb der Knie Hartplastik ausmachen können. Weit früher lassen sich dagegen Schwächen in der Ergonomie feststellen, wie ich bereits in einem früheren Artikel festhielt. Das unbeleuchtete Zündschloss lässt gerade bei Dunkelheit den Wunsch nach einem schlüssellosen Zugangssystem aufkommen. Das Kombiinstrument kommt klar gegliedert und sehr gut ablesbar daher, allerdings vermisse ich Anzeigen für das Abblendlicht. Ohne Verrenkungen erkenne ich nicht, ob und welches Licht eingeschaltet ist. Auch liegen die Schalter unterhalb der Klimaautomatik sehr ungünstig – zumal diese noch etwas tiefer in der Mittelkonsole liegen. Da wird die Heckscheibenheizung schon mal etwas länger gesucht. Noch schlimmer sieht es mit dem Zigarettenanzünder aus: dieser liegt derart tief und ungünstig, sodass sehr filigrane Hände vonnöten sind, um hier etwas anschließen zu können. Ebenfalls störend fallen die silbernen Ausströmer-Manschetten auf. Diese spiegeln bei Dunkelheit teils so stark, dass ein Blick in den Seitenspiegel unmöglich wird.

DSCF5045

Das Platzangebot lässt kaum Klagen zu. Vorn herrscht Platz wie in der Mittelklasse und selbst im Fond bleibt mir überraschend viel Raum zwischen Fahrersitz und Knie. Allerdings stoße ich hinten mit dem Kopf an die hintere Dachkante und obendrein lassen sich die hinteren Kopfstützen nicht hoch genug einstellen bzw. rasten nicht ein. Platz im Fond ist bestenfalls für Passagiere bis 1,70 Meter Größe vorhanden.

 

Dynamik, Motor & Getriebe

Dynamisch hat der Audi A1 auch mit seinen 122 PS einiges zu bieten. Die angenehm direkte Lenkung vermittelt dem Fahrer sowohl zum Fahrzeug als auch zur Fahrbahn adäquaten Kontakt, sodass ich mich als Fahrer am Lenkrad als Schnittstelle zwischen Auto und Straße fühle. Die serienmäßigen Sportsitze der Ambition-Ausstattung bieten mit ihrer straffen Polsterung und gutem Seitenhalt, die Stütze, die ich in zügigen Kurven benötige.

Der kleine 1.4 TFSI bietet erstaunlich agile Fahrleistungen. Bereits im mittleren Drehzahlbereich liegt das volle Drehmoment an, das ein ordentliches Maß an Schub gewährleistet. Das Doppelkupplungsgetriebe S tronic hat gerade im Stadtverkehr immer die passende Fahrstufe parat und kann mich im Großstadt-Dschungel noch am meisten überzeugen. Denn trotz der Möglichkeit, über die Schaltwippen Gangwechsel vornehmen zu können, fühle ich mich des öfteren von der Technik bevormundet, da ein Automatik-Getriebe meinen Fahrstil nicht wiedergeben kann. Möchte ich an einer Ampel zügig beschleunigen, reagiert das S tronic unangebracht – als würde ich ein Viertelmeilen-Rennen absolvieren.

Hinzu kommen etliche Gedenksekunden. Wenn ich auf der Landstraße am Ortsausgang zügig auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beschleunigen möchte, genehmigt sich das Getriebe eine kurze Pause, bis es den passenden Gang gefunden zu haben scheint. Bei manuellen Gangwechseln über die Schaltwippen erfolgen diese lediglich verzögert. Punktgenaues, drehzahl-orientiertes Schalten wird so unmöglich.

DSCF4865

Ansonsten kann das Doppelkupplungsgetriebe seine Stärken voll ausspielen: nahezu ruckfreies Beschleunigen fast ohne Zugkraftunterbrechungen. Dabei zeigt der A1 mit nur 1.390 cm³ gutes Durchzugsverhalten in jeder Lebenslage. Weniger begeistern kann da der Motorsound. Er fällt keineswegs nervig oder anderweitig auffällig aus und nur bei geöffnetem Fenster lässt sich der Turbo erahnen. Leicht brummig wird er im Drehzahlkeller, wenn plötzlich Leistung gefordert wird.

 DSCF5013

Fazit

Per se lässt sich nichts Schlechtes über den Audi A1 Ambition sagen. Sein 1.4 TFSI-Triebwerk überzeugt als alltagstaugliche Motorisierung mit Leistungsreserven auf Abruf. Das S tronic-Getriebe macht das was es soll: nahezu ruckfrei durch seine sieben Gänge schalten. Überzeugen konnte diese mich dennoch nicht; das liegt weniger an der Technik, als an meinem individuellen Fahrstil. Was die Verarbeitung im Interieur betrifft, wird Audi seinen eigenen Ansprüchen gerecht – auch wenn es überaus erstaunlich bleibt, was hier ein Kleinwagen bietet. Dabei stellen die optionalen Xenon-Scheinwerfer eine echte Empfehlung dar.

Allerdings leistet sich der kleinste Ingolstädter auch Schwächen. Gerade die Innenraum-Ergonomie fällt nicht optimal aus. Jedoch bleibt das Meckern auf sehr hohem Niveau.

Was ich Audi jedoch ankreiden muss, ist die Preispolitik. So kosten bspw. beheizbare Außenspiegel Aufpreis, obwohl diese ohnehin elektrisch verstellbar sind. Nachvollziehbar ist das nicht.

Mit 29.000,- € Testwagen-Preis ist der A1 Ambition 1.4 TFSI kein Schnäppchen, jedoch muss jeder für sich entscheiden, ob ihm ein ungewöhnlich gut verarbeiteter Kleinwagen so viel Geld wert ist.

 

 technische Daten  1.4 TFSI S tronic 
 Motor-Bauart  Reihen-4-Zylinder-Ottomotor | Direkteinspritzung & Turboaufladung
 Hubraum  1.390 cm³
 max. Leistung  90 kW / 122 PS bei 5.000 U/min
 max. Drehmoment  200 Nm bei 1.500–4.000 U/min
 Antriebsart  Frontantrieb
 Getriebe  7-Gang S tronic (Doppelkupplungsgetriebe)
 Beschleunigung, 0–100 km/h  8,9 s
 Höchstgeschwindigkeit  203 km/h
 Leergewicht  1.200 kg
 max. Zuladung  375 kg
 Kofferraum-Volumen  270 l
 Verbrauch innerorts/außerorts  6,5 l/4,6 l Super
 Verbrauch gesamt  5,3 l Super
 Test-Verbrauch  ca. 7,2 l Super
 Grundpreis A1 Ambition 1.4 TFSI  20.250,- €
 Testwagenpreis  29.000,- €

 

Aktuelle Suchanfragen:

Audi A3 – Hightech im Detail

Wir werden die ersten Fahrtests mit dem neuen Audi A3 am 1. Juni durchführen können, bis dahin halten wir Sie mit einer Serie über die neuen Detail-Lösungen des Premium-Kompakten aus Ingolstadt auf dem Laufenden.

Der Audi A3 – Hightech im Detail

Die Karosserie:

Sportlich bis athletisch soll der Eindruck des Audi A3 sein, den er beim ersten Blick vermittelt. Eine niedrige Motorhaube und markant gezeichnete Schultern helfen ihm hierbei und betonen eine sportlich breite Karosserie.

[arrowlist]

  • Länge: 4,24 Meter
  • Breite: 1,78 Meter
  • Höhe: 1,4s Meter
  • Radstand: 2,60 Meter

[/arrowlist]

Und endlich ist der vordere Überhang kürzer geraten – das vermeidet den frontlastigen Eindruck von der Seite.  Mit einem Leergewicht von 1.175 Kilogramm für den A3 1.4 TFSI scheint die stete Aufwärtsspirale in der Gewichtsentwicklung der Kompakt-Modelle nicht nur gestoppt. Nein, bis zu 80kg leichter als der Vorgänger ist zugleich der richtige Weg in der weiteren Entwicklung.

25kg weniger Gewicht geht alleine auf die Fahrgastzelle des neuen A3. Getreu dem neuen Leichtbauprinzip der Ingolstädter „Audi ultra“ wurden viele Detail-Lösungen gefunden, bei denen der A3 durch den Einsatz von Aluminium leichter werden konnte.

Die Motoren:

Downsizing als Stichwort für die zum Start weg erhältlichen Benzinmotoren und den angebotenen Diesel. Von 1.4 Liter Hubraum bis 2.0 Liter reichen die Brennraum-Volumen der 4 Zylindermotoren. Dabei wird eine Leistung von 122PS  bis 180PS abgedeckt.  Dank der konsequenten Verfolgung der Spritsparziele, kommt der 2.0TDI mit nur 4,1 Liter Diesel auf 100km aus.

Gemeinsame Basis für den Audi A3 bildet der „Modulare Querbaukasten“ (MQB) aus dem Volkswagen-Konzern. Diesem MQB ist auch der verkürzte vordere Überhang zu verdanken, in dem die Vorderachse nach vorne gerückt worden ist.

Die gesamte Motorenpalette wird sukzessive ausgebaut.

Die Getriebe:

Der 1.4 TFSI Benziner und der 2.0 TDI werden in Serie mit einem manuellen Sechsganggetriebe angeboten. Der 1.8 Liter TFSI bekommt die Siebengang S-Tronic (Doppelkupplungsgetriebe) in Serie. Erstmals bietet dieses Getriebe auch eine „Segel-Funktion“, eine Art Freilauf  der notwendig für effizienten Antriebslösungen ist.   Audi wäre nicht Audi, würde es keine „quattro“ Lösung im Fahrzeug geben. Der Allradantrieb wird noch in diesem Jahr nachgeschoben.

Infotainment:

Wissen und Unterhaltung. Der neue Audi A3 erhält eine umfangreiche Palette an Multimedia, Navigations und Unterhaltungs-Bausteinen. Das obere Ende der Möglichkeiten beschreibt das MMI Navigation plus System, mit einem Siebenzoll großen und ausfahrbaren Display.  Der Bedienknopf für das MMI-System wurde hierbei um eine Touch-Fläche erweitert.

Assistenzsysteme:

Auch in der Kompaktwagenklasse sind Assistenzsysteme nicht mehr wegzudenken. So wird im neuen A3 nicht nur ein Tempomat mit Abstandsrader-Einzug halten, auch die Spurhaltefunktion und der Tot-Winkel-Warner sind als Option möglich. Zusätzlich wird Audi ein System mit dem Namen „pre sense basic“ anbieten.  Hierüber werden wir in einem späteren Beitrag noch genauer eingehen.

 

Audi A3 – Fahreindruck auf Mallorca

Was ist typisch deutsch? Der neue Audi A3? 

Fragt man unsere Europäischen Nachbarn, dann gibt es ein paar Charakter-Eigenschaften, die scheinbar so richtig typisch deutsch sind. Wenig schmeichelhaft kann die Antwort hierbei ausfallen, spricht man über den typischen Mallorca-Urlauber.

Das heimelige Balearen-Eiland unter der Sonne des westlichen Mittelmeeres war indes der Tatort für eine Prämiere eines ganz anderen „typischen Deutschen“:

Der Audi A3 – Ein erster kurzer Fahreindruck

Audi A3 - Präsentation in Fahrt autobahn

  • Gefahren:  Audi A3 – 1.4TFSI COD, 1.8TFSI, 2.0TDI, quattro und Frontantrieb, Handschaltung und S-Tronic
  • Marktstart:  Verkauf startet am 31.Mai – Auslieferung ab Sommer 2012
  • Basispreis ab:  21.600€ (Motorvariante jedoch noch nicht verfügbar!)
  • Zeitraum:  Freitag und Samstag 1./2. Juli 2012
  • Ort:  Mallorca
  • Gefahrene KM:  190km 

Der neue Audi A3 - Die Vorstellung

Karosserie: Qualität, Platz, Funktionalität, Sicherheit

Der erste Punkt bestätigt bereits, weshalb man dem neuen Audi A3 eine besondere deutsche Tugendhaftigkeit unterstellen möchte. Geht man um den A3 herum, beeindrucken die Spaltmaße durch eine absolutes Minimum an Präsenz und eine gnadenlos elegante Komposition der einzelnen Design-Elemente. Dank des neuen Modularen Querbaukasten bekommt der erste Vertreter dieser neuen Plattform-Technik endlich das sportliche Layout, dass er verdient hatte. Kurze Überhänge und ein gewachsener Radstand, der vollständig für den Innenraum zur Verfügung steht, sorgen für cleveres Wachstum ohne die schwere Last der ständig steigenden Außendimensionen. Und zum ersten Mal erreicht Audi im Kompaktwagen-Segment nicht nur das Ende einer sich bislang immer schneller drehenden Gewichts-Spirale, sondern dreht diese Entwicklung sogar um! Der neue Audi A3 ist trotz gestiegener Steifigkeit, mehr Komfort und einem wahrhaftig fürstlichem Kompaktwagen-Innenraum, leichter geworden. Bis zu knapp 80kg konnte man in Ingolstadt,  auch dank der MQB-Plattform im VW-Konzern, einsparen.

Audi A3 Präsentation Mallorca

Antrieb: Performance, Motor, Getriebe, Effizienz

Audi bringt den neuen A3 zum Start mit 3 Motoren auf den Markt. Ein 4.ter und 5.ter steht jedoch auch bereits in den Startlöchern. Den Anfang macht der 1.4TFSI mit 122PS, der 1.8TFSI mit 180PS und der 2.0l TDI mit 150PS. Für die recht nahe Zukunft stehen ein besonders interessanter 1.4 TFSI mit 140PS und Zylinderabschaltung und ein 105PS starker 1.6 TDI in den Startlöchern – ebenso wie eine neue Basis-Motorisierung, die einen 1.2l TFSI und 105PS in Vorbereitung hält.

Effizienz ist das Stichwort der gesamten Automobil-Industrie und besonders beeindrucken konnte der von uns gefahrene 140PS starke 1.4 Liter kleine Vierzylinder mit Turboaufladung, Benzin-Direkteinspritzung und der „Cylinder on demand“ Technik. Hierbei ist die Motorsteuerung in der Lage, 2 von 4 Zylindern im Bereich zwischen 1.400 und 4.000 Umdrehungen zu deaktivieren und somit nur als 2-Zylinder unterwegs zu sein. Binnen 13 bis 36 Millisekunden schaltet die Motorsteuerung hierbei zwischen 2- und 4-Zylinderbetrieb um. Fahrer und Mitfahrer merken hiervon nichts. Abgesehen von der Cockpit-Meldung: „2 Zylinder Betrieb“. Wäre dieser Hinweis nicht – würde es niemand bemerken. Selbst strenge Auto-Tester Popometer sind nicht in der Lage, diese Technik zu entlarven.

Im Zusammenspiel mit dem perfekten Doppel-Kupplungsgetriebe, dürfte dieser Motor zum eindeutigen Liebling der Baureihe avancieren – verdient hätte es dieser intelligente Motor auf jeden Fall.

Was die Performance angeht, so hinterlässt der 180PS TFSI-Benziner einen zweigeteilten Eindruck. Auf der einen Seite ist das Merkmal der Turboaufladung auf ein Minimum reduziert – er spricht relativ verzögerungsfrei auf das Gaspedal an und bietet eine enorme Laufruhe, auf der anderen Seite vermissen sportlich orientierte Fahrer ein wenig den Dampf in der kleinen Hütte.  Mit 250Nm zwischen 1.250 und 5.000 Umdrehungen wird dann auch deutlich, dass man in Ingolstadt den Schwerpunkt des 1.8 TFSI eher im Bereich der Komfort betonten Fortbewegung über ein weites Drehzahlband, denn in der sportlichen Hatz sieht. Hier werden sich die Freunde des sportlichen Kompakten noch ein wenig in Geduld üben müssen.

Die überzeugendere Variante für den Freund von Drehmoment-Hügeln stellt da im Augenblick noch  der 150PS starke 2.0TDI Motor da.  Mit 320Nm ab 1.750Nm erfüllt er die Erwartungshaltung von Drehmoment-Liebhabern deutlich souveräner.

Audi A3 Mallorca rückansicht

Komfort: Materialqualität Innenraum, Federung, Geräuscheindruck, Sitzposition

Veni, vidi, vici.  Es gibt keine Disziplin die man in Ingolstadt derweil so beeindruckend durch Bestleistungen besetzt, wie die Herausforderung der Qualität im direkten Umfeld der Insassen. Es ist dieses satte Geräusch einer Tresor-Tür, die ehemals für die Qualität der Mercedes S-Klasse bürgte, schloss man die Türen. Audi hat dieses Niveau bereits vor einigen Produkt-Generationen erreicht. Es erfreut das Tester-Ohr mit einem zufriedenen: Wumms. Satt und kräftig. Bei geschlossenen Augen wäre man nicht in der Lage zu beurteilen, ob das Türgeräusch von einem Audi A8, oder einem A3 stammt. Das umschreibt die erreichte Qualitäts-Stufe. Auf die Spitze treibt es Audi nun jedoch, in dem auch das Schließgeräusch des Kofferaumdeckels durch die gleiche Tonlage überzeugt.  Gäbe es Punkte im Crash-Test für das subjektive Gefühl, beim Schließen der Türen – oder könnte man davon auf die Crash-Sicherheit Rückschlüsse ziehen, Audi müsste die Erweiterung des Euro-NCAP Maßstabes fordern.

Im Innenraum durften sich die Entwickler völlig frei von Zwängen aus dem Konzern-Controlling für die „Best of-“ Lösungen entscheiden. Stellt man die Frage nach der Erfüllung der Kriterien für eine Beschreibung von Premium-Merkmalen, so beantwortet der Audi A3 diese mit der, klaren Erkenntnis von mangelnden Superlativen in der Deutschen Sprache.

Audi A3 - Innenraum Qualität

Haptik? Sie baden gerade Ihre Hände darin.

Schalter, Module, Elemente – wer als Kind mit modularem Spielzeug von Lego oder Playmobile spielte, oder in seiner Kindheit die Modellfahrzeuge aus dem Hause Herpa besaß und versuchte diese erst zu zerlegen und dann wieder zusammen zu bauen – der wird sich verwundert die Fingerkuppen betasten, erklärt man ihm das der Innenraum nicht aus einem Stück gemeißelt, sondern aus vielen Hundert Elementen zusammengesetzt wurde.

Der neue Audi A3 setzt hier die viel gepriesene Benchmark im Bereich „fühlbare Qualität“.

Audi A3 - Innenraum - Tornado-Düsen

Audis neue Lüftungsdüsen, mit verstellbarer Luftstrom-Fokussierung. Grandios.

Fahrdynamik: Lenkung, Bremsen, Fahrverhalten, Traktion

Audi bietet im neuen A3 einen Fahrerlebnis-Schalter der für die sensible Abstimmung des gesamten Pakets dienlich sein soll. Als Fahrer wählt man zwischen dem Fokus auf Effizienz, Komfort, Dynamik oder belässt die Einstellungen auf Automatik. Ebenso möglich: 3 ganz eigene „Audi dynamic drive“ Kompositionen. Dank elektrischer Servolenkung, adaptiven Dämpfern und einer Vielzahl an einstellbaren Parametern, lässt sich die feine Definition des Fahrgefühl im A3 in der Tat justieren. Im Dynamik-Modus gefällt die Lenkung durch feinnerviges Feedback der Fahrbahnoberfläche und selbst die adaptiven Dämpfer bleiben, dank der multiplen Abstimmungs-Möglichkeit, weit entfernt von der staksig, hölzernen und vor allem nervende Pseudo-Sportlichkeit der Vorgänger-Generation.

Wer den Audi A3 – gerade als quattro – in kritische Fahrsituationen katapultieren will, der muss mit grober Motorik am Volant Handwerken – Tante Erna auf dem Weg zwischen Kindergarten und großer Urlaubsfahrt im Vorarlberg wird hierzu vermutlich nicht in der Lage sein.

Audi A3 Dynamik im Bild

Umwelt: Leergewicht, CO2, Verbrauch, 

Bis zu 80kg leichter – das freut nicht nur das Techniker-Herz und die Sportfahrer-Seele, das hilft vor allem auch in der Umsetzung der ehrgeizigen Verbrauchsziele.  So setzt Audi für den A3 2.0TDI mit 150PS den kombinierten Durchschnittsverbrauch bei 4.1l auf 100km an.  Das entspricht einem CO2 Ausstoß von 106g je KM und hier reden wir nicht über ein spezielles Spritspar-Modell, sondern schlicht über die erste Charge des kommenden Motorenfeuerwerks im neuen Audi A3.

Audi A3 auf Mallorca

Kosten: Basispreis, Testwagenpreis, Aufpreisliste, Wartung

Der neue Audi A3 startet bei überschaubaren 24.400€. Das Gegenteil von überschaubar bildet, ganz traditionell bei den Deutschen Automobil-Herstellern die Aufpreisliste. Diese ist so lange, wie raffiniert und 39.500€ für einen „netten“ Audi A3 mit 1.8l TFSI Motor, 7-Gang DSG und Frontantrieb ist eher eine bescheidene Wahl.

Audi A3 - Seitenansicht

Max. 25 Worte, über:

Design:

Der Golf in seinen schönsten Kleidern. Die klassische Sportback-Karosserie wird dank der kürzeren Überhänge zu einer eleganten Erscheinung.  Premium-Qualität sichtbar gestaltet.

Image:

Audi spielt weiterhin die Karte des progressiven Automobil-Herstellers.  Modern, nicht zu sachlich nüchtern, gerne sportlich und weltoffen. Verpackt auf 4,23m. Ziel erreicht.

Performance:

Das Klassenziel nicht erreicht, die Versetzung ist gefährdet. Der A3 steht jedoch nicht am Ende seines Schuljahres, sondern am Beginn. Mehr Performance wird kommen. Sicher!

Happiness:

Seine Besitzer dürften einen kleinen Teil des Entwicklerstolzes verspüren, auch noch Jahre nach dem Erwerb. Dank der Qualität auf hohem Niveau, fällt glücklich sein leicht.

 

Ist der Audi A3 nun so typisch deutsch wie das Sommer-Urlaubsziel Nummer 1?

Mallorca ist an vielen Stellen die Karikatur eines typisch deutschen Ferien-Ortes – doch abseits von Ballermann und Palma, gibt es eine Urlaubs-Insel auf der man entschleunigt Urlaub machen kann, die Seel baumeln, durch Orangen-Haine wandern und in einsamen Küsten-Abschnitte die Weite beim Blick auf das Mittelmeer genießen kann. Audi schafft mit dem neuen A3  einen ganz ähnlichen Spagat. Typisch deutsch mag man sagen beim Eindruck der Perfektion und des wenig aufgeregten Techno-Look – ungemein entspannt erlebt man den A3 jedoch, lässt man sich von ihm verführen.

Mal einfach so, eine entspannte Runde über die Sonnenseite der Insel touren? Irgendwie gar nicht typisch deutsch, oder? Aber das kann der neue A3 trotzdem!

Audi A3 auf Mallorca präsentation

 

Blogger-Berichte:


Die Kosten für Reise und Übernachtung wurden vom Hersteller übernommen. Mein Testurteil ist jedoch unverkäuflich und wurde ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!

Dennoch: Danke an die Audi AG  für die Einladung.

Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2012 |  by-nc-nd

Aktuelle Suchanfragen:

Audi RS Q3 Studie für Detroit in Las Vegas erwischt.

Während dem Roadtrip durch die USA, war heute die Etappe von Carlsbad nach Las Vegas und weiter nach Flagstaff dran. Während wir gerade durch Las Vegas fahren, fällt mir direkt am Las Vegas Boulevard die Audi RS Q3 Studie für Detroit auf. Fotoshooting für den Detroit NAIAS 2013 Sport-Kompakt SUV von Audi!

Audi hatte die Studie bereits in Peking gezeigt, für die Messe in Detroit fallen mir derzeit nur dezente optische Retuschen auf. Zu den technischen Daten kann ich an dieser Stelle nicht sagen, zumindest nicht ob es Veränderungen zur Peking-Studie gibt. Die beiden Audi-Mitarbeiter waren eh nicht besonders erfreut von meinem Foto-Stop und wollten mir das fotografieren verbieten. Aber mal unter uns – wir sind in Amerika – einem freien Land – da werde ich eine Studie dort fotografieren, wo sie mir vor die Linse hüpft.

Die Audi-Leute wollten sogar den Cop dazu bewegen, mir das fotografieren zu bewegen, dieser sprang mir dann auch in das Bild – aber da hatte ich meine Fotos schon im Kasten.

 

Mehr über diese Studie werde ich Euch dann live aus Detroit berichten!

Bleibt bei unserem Roadtrip durch die USA mit dabei – Guarding the E-Class – und folgt uns auf Twitter und Instagram unter #mbrt13

 

Aktuelle Suchanfragen:

Audi SQ5 neu als Benziner: Dynamik mit 354 PS

War der SQ5 vor ein paar Monaten noch der erste Sport-SUV der als S-Modell der Ingolstädter mit einem Dieselmotor erschien, so schiebt Audi auf der NAIAS in Detroit nun die Benzinvariante nach.

354 PS und 470 Nm Drehmoment sorgen für Wallung im SQ5

Der SQ5 mit aufgeladenem V6-Benzinmotor ist speziell für Märkte wie USA, Kanada und China konzipiert und wird dort die Rolle des sport-SUV übernehmen. Der Kompressor-V6 leistet 354 PS zwischen 6.000 und 6.500 Umdrehungen und wuchtet den SQ5 binnen 5.3 Sekunden auf Tempo 100.

Die 470 Nm des Motors werden über eine Achtstufenautomatik an alle vier Räder ausgeliefert wobei der quattro-Allrad hier für eine ausgewogen portionierte Verteilung der Kraft an das jeweilige Rad sorgt. So wird nicht nur jedes Rad optimal mit Kraft versorgt, sondern auch die Fahrdynamik gesteigert.

Das Fahrwerk des Audi SQ5 legt die Karosserie um 30 Millimeter tiefer. Die Federn und Dämpfer sind straffer abgestimmt, das Setup ist sportlich ausgewogen. Auf den 20 Zoll-Rädern sind Reifen im Format 255/45 aufgezogen, gegen Aufpreis gibt es 21 Zoll räder auch ab Werk. Die Bremssättel an der Vorderachse tragen das SQ5-Emblem. Die elektro­mechanische Lenkung hat nicht nur großen Anteil an der Effizienz des SQ5, sie vermittelt außerdem feinfühligen Fahrbahnkontakt. Auf Wunsch und gegen Aufpreis montiert Audi die Dynamiklenkung mit stufenlos variabler Übersetzung. Ihre Regelung ist in das ebenfalls optionale Fahrdynamik­system Audi drive select eingebunden, mit dem der Fahrer die Arbeitsweise verschiedener Systeme in mehreren Ebenen variieren kann.

Der Audi SQ5 mit Benzinmotor ist speziell für die prosperierenden Märkte in USA, Kanada, Russland und der Ukraine konzipiert. In Deutschland und vielen anderen europäischen Märkten nimmt der SQ5 TDI seine Rolle als sportliches Topmodell der Q5-Baureihe ein.

Abt R8 GTS im Fahrbericht

Der Allgäuer Tuner Abt ist bekannt für seine besonderen Fahrzeug-Umbauten. Fahrer von Volkswagen und Audi-Modellen finden im Angebot der Kemptener-Tuningexperten viele Lösungen für das eigene Auto, deren Ziel vor allem eines ist: Mehr Leistung, mehr Individualität.

Abt-Sportsline hat Online Journalisten die Möglichkeit gegeben, einen Einblick, einen Überblick und vor allem viele Eindrücke von den, von Abt veredelten Fahrzeugen zu gewinnen. Heraus gekommen sind viele gute Fotos, besondere Fahrberichte und auch Videos.

Bevor wir die Lösungen für den Alltag beleuchten, halten wir uns nicht lange auf und gehen gleich in die Vollen, mit dem:

Abt R8 GTS

Es sind aberwitzige Leistungsdaten die im Datenblatt des von Abt umfangreich aufgewerteten R8 Spyder stehen. Über 600PS Leistung und Carbon so weit das Auge reicht, die gesammelten Eindrücke über den Abt R8 GTS haben wir hier zusammengefasst:

 

Ich steige ein, mache mir den Sitz zurecht und drehe den Zündschlüssel um. Hinter mir ertönt das angestrengte Wiehern eines Anlassers, der gerade 10 Kolben mit einem Durchmesser von über 8 Zentimetern in Bewegung bringt. Unmittelbar darauf erklingt eine metallene Symphonie aus 5,2 Litern und holt zum “ohrgasmischen” Betörungsspiel aus.

Zitat: passiondriving.de

 

Mit dem Roadster spart man sich zudem den Friseurtermin, denn bei über 280 Sachen (und auch schon vorher) bekommt man von ganz alleine einen neuen Haarstyle verpasst. Ein wenig Eingewöhnung verlangt dagegen der Saugmotor, denn der braucht Drehzahlen und will bis in den roten Bereich, der knapp oberhalb der 8.500 U/min liegt, gedreht werden

Zitat: veight.de

 

Einen Audi R8 Spyder zu “verbessern” stellt sich als schwere und unglaublich undankbare Aufgabe dar.

Zitat: Die-Testfahrer.de 

 

Damit das Erlebnis für die Augen und Ohren nicht zu kurz kommt, ein kurzer Clip von den veight.de, über den Abt R8 GTS.

Vorfreude auf den R8 Fahrbericht für englische Leser: http://www.the-car-addict.com/2012/04/at-abt-sportsline-in-kempten.html

Eine umfangreiche Fotogalerie zum Abt R8 GTS findet sich auf unserer Facebook-Seite…

 

Paris 2012: Audi crosslane coupé Conceptcar

Der Automobil-Salon in Paris liegt nun schon einige Zeit zurück und ich komme endlich dazu, einen Artikel über ein Fahrzeug zu Ende zu schreiben, den ich doch schon längst vergessen haben wollte.

Kompakte SUV-Modelle sind die Umsatzbringer, die Garanten für die Steigerung der Stückzahlen – dass wissen auch die Ingolstädter und so wird wohl kommen, was wohl so kommen muss:

Audi crosslane conceptcar

Was aussieht wie eine Tupperdose unter Amphetamin-Schock, soll die Tranquilizer-Pille für die overhypden Bedürfnisse moderner Dinks sein. Eine Art iSuff für den Straßenverkehr. Aber natürlich unter der Ägide des populären „downsizing“. WTF? War mein Gedanke. 

Mit dem gezeigten Showcar will man bei Audi die Design-Ideen und auch ein wenig die Größe für den kommenden Q2 vorgreifen. Der Q2 wird sich vermutlich am modularen Baukastensystem des Volkswagen bedienen und kaum mehr Platz bieten als ein VW Polo, wenngleich er von außen aussieht, als würde er Kleinwagen zum Frühstück durch den Kühlergrill-Riesenschlund verspeisen.

Man war während der Messe sehr stolz von einem „den Weg weisenden“ Materialmix für diesen neuen „Radkasten mit Dach“ sprechen zu können. Aluminium und Kohlefaser, die Werkstoffe für die Zukunft – sollen das Gewicht auf unter 1.400 Kilogramm bringen. Womit dann auch die letzte Vorstellung eines „sinnvollen“ Automobils durch die verschnupfte Nase von Teilzeit-Automobil-Designer flöten geht.

1.400 Kilogramm für ein gut 4 Meter langes – vom Zweck befreites – Automobil, dessen einzige Daseinsberechtigung im Zwergen-Ego der avisierten Zielgruppe liegt? Na, Prost Mahlzeit.

Ich kann nur hoffen, dass dieses Concept-Fahrzeug eine inhouse Undercover-Satire-Nummer war …

 

audi gebrauchtwagen plus

Audi Gebrauchtwagen :plus

Autokauf ist Vertrauenssache – oder wie war das?  Und ja, ich habe damit bereits mehr als einmal meine Erfahrung gemacht.  Nicht nur damals, bei meinem ersten Auto – nein auch später bei Auto Nummer zwei, Nummer drei, vier und so weiter. Bis zu meinem ersten Neuwagen hat es lange gedauert.

Audi Gebrauchtwagen :plus

Einen gebrauchten Audi habe ich mir mehrmals gekauft. Darunter waren ein Audi 80 B3 mit Automatik, ein Audi V8 D11 und auch ein Typ89 quattro. Ja, ich denke man kann sagen, ich war früher schon ein Audi und VW-Fan.

Damals hat es jedoch nicht dazu gereicht einen Audi bei einem Händler zu kaufen, leider – allerdings hatte ich einmal wenigstens die Absicht. Ein Audi S6 Avant sollte es werden und ich war mir auch sehr sicher. Ein schicker Kombi aus erster Hand – das war damals die Modellreihe „C5“ mit dem 4.2 Liter V8-Motor und natürlich mit Allradantrieb. Die Farbe war ein wenig gewöhnungsbedürftig – es war ein dunkles Kaminrot, nicht metallic. Vermutlich machte das damals auch den attraktiven Kaufpreis aus.

Im Innenraum hatte der S6 die übliche Sport-Ausstattung mit Recaro-Sitzen und das alles in einem attraktiven beigen Leder gehüllt. Das Dach war innen mit schwarzem Alcantara ausgekleidet – ach ja – so in der Erinnerung spüre ich förmlich mein damalige Vorfreude auf das Fahrzeug. Leider kam mir beruflich etwas dazwischen und ich bin auf einen Firmenwagen gewechselt.

Eines kann ich jedoch ganz sicher sagen:

So einen Wagen – niemals ohne Gebrauchtwagen-Garantie kaufen!

Im Falles des Audi S6 wäre es damals auch die Audi Gebrauchtwagen Garantie :plus gewesen, vermute ich.   Wenn ich das auf der Homepage von Audi richtig gesehen habe, dann gibt es diese Garantie nur beim autorisierten Audi-Händler und gilt sowohl für Gebrauchtwagen, als auch für Jahreswagen und Ex-Werksdienstwagen von Audi direkt.

Beeindruckend was diese plus Garantie alles umfasst:

Einen 110 Punkte-Check, einen Ersatzwagen, Inzahlungnahme und Umtausch.  Besonders der Umtausch ist doch mal eine wirklich faire Abwicklung eines Gebrauchtwagenkaufes. Binnen 10 Tagen nach dem Kauf kann man den Wagen gegen einen gleichwerten Wagen umtauschen. Na aber hoppla – das finde ich wirklich fair! So kauft man die Katze nicht im Sack – sondern kann getrost auf Nummer Sicher gehen!

Schön – auch wenn das ein Beitrag ist, für den ich bezahlt wurde (vulgo: Werbung!) – würde ich mir heute noch einmal einen Audi S6 als Gebrauchtwagen kaufen wollen – ich würde auf diese Gebrauchtwagen-Garantie bestehen! Ist ja ein Plus für mich 😉

Sponsored by Audi – Audi Gebrauchtwagen – :plus

Aktuelle Suchanfragen:
Audi R Leichtbautechnologie

Der Audi R8 mit Audi ultra Leichtbautechnologie

Leichter, agiler, dynamischer – einfache Schlagworte um einen erfolgreichen Sportwagen zu bauen. Aber hinter diesen Begriffen steckt die wahre Ingenieurskunst. Denn im Fahrzeugbau ist es leicht, noch leichter zu bauen, ist agil nicht agil genug und Dynamik muss immer wieder auf das Neue faszinieren.

AUDI R8 – Ultra

Der Audi R8 mit Audi ultra Leichtbautechnologie.

Audi war der erste Automobil-Hersteller der ein Voll-Aluminiumfahrzeug in Großserie herstellte – und hierbei nicht nur die Luxusklasse neu definierte, sondern mit dem Audi A2 damals bereits seiner Zeit weit voraus war.

Was für Luxuslimousinen und ökologisch wertvolle Automobile gilt, ist für einen Sportwagen umso wichtiger, der Kampf um jedes Gramm. In Automobilen-Rennserien gibt es oftmals bereits ein Basisgewicht, welches man nicht unterschreiten darf – um jedoch einen Rennwagen perfekt aus zu balancieren, wollen Renn-Ingenieure ein Fahrzeug so leicht wie möglich bauen und dann per künstlichem Ballast einen Rennwagen auf das Mindestgewicht bringen, aber eben selbst bestimmen, an welchen Stellen der Ballast angebracht wird, damit man ein möglichst ausgewogenes Rennfahrzeug erhält.

Audi hat für die Technik mit der man in der Lage ist, besonders effiziente und agile Karosserien zu fertigen, einen eigenen Begriff kreiert: Der Audi Space Frame. Mit dieser Leichtbautechnologie ist man in Ingolstadt in der Lage, die Fahrdynamik des Audi Sportwagen R8 weiter zu steigern.

Es ist die Erfahrung aus dem Motorsport, die in Ingolstadt zur Entwicklung der Leichtbautechnologie auch für Straßen-Sportwagen geführt hat. Mit dem ASF wurde es möglich, die Ergebnisse der Rennsport-Forschung auf die Straße zu übertragen. Fahrdynamik und Sportlichkeit oberhalb der bekannten Grenzen.

Es ist die größte Herausforderung im Automobilbau, einen Sportwagen zu fertigen, der über die Grenzen des üblichen hinaus geht. Hier sind besondere Fähigkeiten gefragt. Bei Audi haben die Techniker, Entwickler und Designer das übliche Paket der Sportwagen-Entwicklung durch besondere Erfahrungen aus dem aktiven Motorsport ergänzt. Der gezeigte Gewinner des 24-Stunden Rennens am Nürburgring ist dafür das Beste Beispiel.

Bilstein Audi R8 Leichtbau ultra 24h rennen

Was im Motorsport funktioniert – funktioniert für einen Straßen-Sportwagen auch. Das Ergebnis ist der Audi R8 mit der Ultra Leichtbautechnologie!

Das Design des Audi R8 Coupé ist ein klares Statement: Muskulöse, klar strukturierte Seitenlinien unterstreichen seine Herkunft – den Rennsport. Seine aufregende Formensprache mit den charakteristischen sideblades gibt ein Versprechen – kraftvolle, unwiderstehliche Dynamik –, das der Wagen überzeugend einlöst.

 

Sponsored by Audi – Der Audi R8 mit Audi ultra Leichtbautechnologie

motorshow essen abt audi as3

Essen Motor Show: Abt Audi AS3

Sobald man mich nach einem besonders angesehenen Tuner für Audi und Volkswagen fragt, antworte ich üblicherweise: Abt. Das von Johannes Abt gegründete Unternehmen aus dem Allgäu ist nicht nur das erfolgreiche Einsatzteam für den Hersteller Audi in der DTM, sondern ebenso erfolgreich spezialisiert auf die einzelnen Marken aus dem Volkswagen-Konzern. Von Audi bis Volkswagen, über Seat und Škoda – wer seinem Fahrzeug mehr Individualität verpassen will, ist bei Abt in Kempten genau richtig. Genau richtig kommt nun auch der jüngste Abt-Spross:

ABT AS3

ABT Sportsline stellt den neuen AS3 auf der Essen Motor Show in einer extrem sportlichen Variante vor: Der  kompakte Sportler auf der neuen MQB-Plattform präsentiert sich in phantomschwarzer Lackierung und steht so selbstbewusst  vor den Besuchern einer der größten Tuningmessen der Welt.

Alle ABT Karosserie-Anbauteile sind konstrasteich in einem edlen Anthrazit gehalten, Frontgrill, Spiegelglas und auch die Fußmatten zieren das Logo des weltgrößten Veredlers von Fahrzeugen aus dem Volkswagenkonzern. Auch die ABT DR aluminiumfelgen in standesgemäßen 19 Zoll sind Teil des atemberaubenden Paketes dieses speziellen ABT AS3.

Bei der neuen Baureihe des AS3 haben die Techniker von ABT ganze Arbeit geleistet – die Motoren sind noch einmal spritziger, im Durchzug erstarkt und treiben den sportlichen Premiumkompakten kraftvoll an. Die derzeit stärkste Variante leistet bei ABT Sportsline 170 PS bzw. 125 kW. Momentan werden die Leistungssteigerungen auf „Herz und Nieren“ geprüft, aber schon jetzt zeigt sich der 2.0 TDI des neuen Audi A3 potent und mächtig. Auch der kleinere und sparsamere Turbobenziner macht Spaß. Er ist die perfekte Mischung aus Vernunft und Sportlichkeit: 160 PS bzw. 118 kW (Serie: 122 PS/90 kW) sorgen für ordentlichen Vortrieb. Mit beiden Motoren wird der sportliche Kompakte auch zum „Lifestyle-Packesel“, der selbst voll beladen ordentlich beschleunigt.

Frontgrill, Kotflügeleinsätze und Frontspoiler lassen den AS3 wuchtiger und zugleich präsenter wirken, in Verbindung mit den Seitenschwellern ergibt sich ein ebenso selbstbewusstes wie harmonisches Bild. Getreu dem Motto „ein schöner Rücken kann entzücken“ hat ABT das Heck des neuen Audi A3 sehr sportiv gestaltet: Der Heckschürzeneinsatz, der prägnante Endschalldämpfer mit den zwei Doppel-Endrohren und der Heckspoiler demonstrieren die Ästhetik eines Siegertypen.

Passend dazu empfiehlt ABT Sportsline seine Designräder der Modellreihen CR und DR in 18 oder 19 Zoll. Selbstverständlich sind die edlen Felgen auch in Verbindung mit Premium-Reifen erhältlich.

Der neue ABT AS3 ist ein Sportler für alle Fälle – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Oder um es mit den Worten von Hans-Jürgen Abt, dem CEO des Traditionsunternehmens zu sagen: „Seit vielen Jahrzehnten beschäftigen wir uns mit den Marken der Auto Union, in die Entwicklung des AS3 flossen unsere Erfahrung und unser Know-How ein. Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass er ein optimal abgestimmtes Automobil erhält.“

Alle Beiträge zur Motorshow 2013 in Essen

Das Programm am Montag

Die Berichterstattung über die Motorshow in Essen erfolgt in Zusammenarbeit mit: BILSTEIN

Aktuelle Suchanfragen:
Audi A3 005 Sportback

Audi A3 Sportback

Audi präsentiert den neuen A3 Sportback derzeit an einer meiner absoluten Lieblings-Locations: Rund um das wundervolle und völlige abgedrehte Fürstentum Monaco.

Der neue Sportback A3 – Kombi oder was?

Bis zu 90 Kilogramm leichter als der Vorgänger – allerhand – wenn auch noch nicht die Spitze des Leichtbaus, ist diese Abspeck-Kur genau der richtige Weg um zukünftige Modellgenerationen wieder handlich, sportlich und sparsam gestalten zu können.

Audi will sich selbst als Pionier im Leichtbau sehen und stellt die Umkehr der Gewichtsspirale dementsprechend als Erfolg dar. (Meine Meinung: Da muss mehr gehen – der Japanische Hersteller Mazda demonstriert derzeit bei den aktuellen Modellen, was wirklich möglich ist!) 

Mehr Radstand aber nur wenig mehr Gesamtlänge – betrachtet man das Größenwachstum, dann freut einen umso mehr, dass dieses nicht mit einem gestiegenen Leergewicht einhergeht. Dennoch – 1.205 kg Leergewicht ist noch zu viel! War Audi nicht einmal der Pionier im Aluminium-Fahrzeugbau? Wo bleiben die wirklich innovativen Konzepte? Wo bleibt CFK und Aluminium im Verbund?

Wer sich den Premium-Button anheften möchte, sollte hier mehr leisten als nur eine weitere Steigerung der Innenraum-Ästhetik zu feiern.

Audi A3 003 Sportback

Das Design

Hier gilt uneingeschränkt: Geil. Eine flache Schnauze mit kurzem Überhang (der neue MQB grüßt) und ein sportlich straffer, voller Anspannung fließender Dachbogen mit nicht zu flachem Heck-Abschluss. Die scharfe Bügelfalte in der Seitenlinie und der Spannungsbogen im unteren Tür-Drittel lassen die Seitenansicht stramm und präzise wirken.

Ein Kunstwerk. Nun – das bleibt Geschmackssache – meinen Geschmack jedoch trifft der neue A3 Sportback zu 100 %. Selbst die übereifrigen Luftauslässe am roten Foto-Objekt wirken sinnvoll und artgerecht platziert.

Wenn zu einem späteren Zeitpunkt an der Front die Voll-LED Scheinwerfer das Gesicht mitformen, bin ich geneigt zu behaupten: „Steiler und geiler – geht nicht“. Der Sportback bildet im nüchternen Segment der Steilheck-Kompaktwagen den Design-Athleten – eine Skulptur aus Ingolstadt.

Audi A3 002 Sportback

Der Radstand

Gleichwohl ich zu Beginn des Jahres den Audi A3 auf Mallorca gefahren bin, wäre ich den Sportback A3 auch gerne gefahren. Zu sehr interessiert mich, ob der Radstand einen Einfluss auf das Fahrverhalten nimmt. Gegenüber des A3 mit drei Türen, hat der neue A3 Sportback nun den gleichen Radstand wie der Golf in seiner siebten Generation (2.636 mm)

Kofferraum

Der Sportback soll die Rolle des „Last-Esel“ im Programm der edlen Ingolstädter-Kompaktwagen übernehmen, umso wichtiger die Größe des Stauraums: Mit einer Basis-Größe von 380 Litern entspricht der Kofferraum exakt dem VW Golf und in der maximal Beladung von 1.220 Litern, fehlendem A3 Sportback sogar 50 Liter Ladevolumen auf den Golf.  Überrascht? – Somit ist der Sportback ganz sicher kein Kombi!

Audi A3 001 Sportback

Markteinführung

Audi stellt den neuen A3 Sportback ab Februar 2013 zu den Händlern – zu Beginn wird es zwei Diesel und zwei Benziner geben. In beiden Varianten gibt es nur noch Turbo-Motoren mit Direkteinspritzung. Der 1.2 Liter TFSI mit 105 PS startet bei 22.500 € wird aber nicht von Anfang an verfügbar sein, dafür aber der sehr  interessante 1.6 Liter TDI mit 105 PS zum Preis von 25.400 €.

Den Anfang machen der 1.4 TFSI Benziner mit X PS für 23.400 €, der 180 PS Benziner wird 26.800 € kosten. Die stärkere 2 Liter Diesel mit 150 PS kostet 27.200 €.

Audi A3 004 Sportback

Wie immer gilt:

Der Basis-Preis ist nur der Anfang – es lockt eine umfangreiche Aufpreisliste.

 

Aktuelle Suchanfragen:
Audi A4 avant

Audi A4 Ambition Avant 2.0TDI quattro

Neu im Test – leider nur im kurzen Test – der aktuelle Audi A4 Avant mit dem 177 PS starken zwei Liter Dieselmotor und Allradantrieb.

Lange habe ich auf meinen ersten Audi-Testwagen gewartet und wie nicht anders zu erwarten von einem Presse-Fahrzeug, ist auch dieser A4 so eine art „volle Hütte“.  Was um so schöner ist, da ich mir dann zugleich einen Eindruck vom MMI Navigationssystem „plus“, dem adaptiven Tempomaten, der Bang & Olufsen Lautsprecher und ähnlichen „goodies“ verschaffen kann.

Die nächsten 7 Tage werden sicher kurzweilig, zumal eine Menge Termine auf mich warten.

Und wie es sich so fährt, mit einem „Avant“ der von guten 33.000€ auf über 60.000€ aufgerüstet wurde – das lest ihr hier im Blog 😉