Zukunft der Mittelklasse — Alle Infos und Fotos zu A4, 3er, C.Klasse und Co.

Die Mittelklasse erfindet sich gerade mal wieder neu, denn mit einer behutsamen Evolution ist es nicht getan. Der vorgezeichnete Weg zur Elektromobilität und zum autonomen Fahren erfordert neue Konzepte, und der Trend zum SUV knabbert weiter am klassischen Portfolio.

So rechnet Audi-Chef Rupert Stadler bereits für 2025 mit einem SUV-Anteil von 50 Prozent in seiner Modellpalette, aktuell liegt er hierzu- lande noch bei 25 Prozent. Mit Folgen für das übrige Programm: Der A4 – lange Zeit Bestseller und Umsatzbringer der Marke – verliert an Bedeutung und Stückzahl. In Deutschland belegt er zwar von Januar bis September als erfolgreichster Audi Platz sechs bei den Neuzulassungen, doch speziell im wichtigen China-Markt schwächelt der Absatz.

Neuer Audi A4 kommt mit A8-Touchscreens

Als Hauptproblem gilt das Design, das sich zu wenig vom Vorgänger und von den Schwestermodellen unterscheidet. Abhilfe soll ein umfassendes Facelift schaffen, das allerdings noch bis Juni 2019 auf sich warten lässt. Dabei geht es nicht nur um kosmetische Retuschen im Detail, sondern um einen kraftvolleren, „lauteren“ Auftritt, der teure Änderungen am Blech erfordert. So sind die Radhäuser stärker ausgestellt, die Scheinwerfer deutlich flacher gestaltet und der Frontgrill in die Breite gezogen. Zudem werden die einzelnen Lines optisch klarer differenziert.

Im Cockpit halten analog zum neuen A8 und A7 zwei Touchscreens für Infotainment sowie Klima- und Komfortfunktionen auf der Mittelkonsole Einzug, die den bisherigen MMI-Controller ersetzen. Des Weiteren wird die Antriebspalette sukzessive hybridisiert und auf ein 48-Volt-Bordnetz umgestellt, um längeres „Segeln“ (bis 22 km/h) und mehr Rekuperation zu ermöglichen. Und während der S4 3.0 TFSI nach kurzer Homologationspause schon jetzt wieder lieferbar ist, kommt im nächsten Sommer erstmals ein S4 TDI mit V6-Biturbodiesel und rund 350 PS hinzu.

Der Modulare Längsbaukasten für Verbrennungsmotoren bleibt auch über den nächsten Modellwechsel hinaus (2022/23) erhalten, weil klassische Bauformen und Antriebsarten in vielen Märkten weiter dominieren. Nur die ganz Großen wie der VW-Konzern können sich parallel dazu eine völlig eigenständige Elektro-Plattform wie den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) leisten, den auch Audi für seine neue e-tron-Familie nutzt. So wird der A4 keine zusätzliche Elektrovariante, sondern ab 2019 einen weiteren hausinternen Rivalen neben A5 und Q5 bekommen – den außen nur wenig größeren, aber wegen des platzsparenden Antriebs innen deutlich geräumigeren e-tron Sportback.

BMW 3er wird leichter und wächst

Auch BMW baut seine i-Palette weiter aus, setzt dagegen auf eine gemeinsame Cluster-Architektur (CLAR) für alle Antriebsarten und Baureihen mit Hinterrad- oder davon abgeleitetem Allradantrieb. Laut Firmenchef Harald Krüger soll künftig jede Baureihe auch rein elektrisch fahren können, den Anfang macht 2020 der X3. Ein Jahr später kommt dann der i4 mit zwei E-Motoren, Allradantrieb und -lenkung, Torque Vectoring und teilaktiver Radaufhängung wie in der IAA-Studie Vision Dynamics. Statt einer teuren Carbonstruktur nutzt der Stromer jedoch die weiterentwickelte CLAR-Basis mit gewichtsoptimierten Werkstoffen zur Kompensation der schweren Batterien.

Beim nächsten 3er dürfte die reine E-Variante auf den meisten Märkten eine Randerscheinung bleiben, denn für 2025 erwartet BMW nur noch eine E-Auto-Quote von 20 statt der einst avisierten 25 Prozent. Damit auch bei den konventionellen Modellen Verbrauch und Emissionen spürbar sinken, wird die Anfang 2019 mit der Limousine startende siebte Generation um rund 40 kg leichter und mit feingetunten Turbomotoren ausgerüstet – Stichwort Elektrifizierung und 48-Volt-Mildhybrid. Trotz der um sechs Zentimeter gewachsenen Länge soll auch die Fahrdynamik von der Diät profitieren.

Ab 2021 kommt die neue Mercedes C-Klasse

Obwohl Mercedes erst sechs Jahre nach BMW (2019) eine separate Elektrosparte an den Start bringt, verfolgt die Marke eine ähnliche Strategie. Die EQ-Modelle nutzen einzelne Komponenten aus dem großen Technikbaukasten des Konzerns, sind aber ansonsten völlig eigenständig. Schließlich erlaubt der kleinere E-Antrieb ein besseres Package, das der rund 4,70 m langen EQ Limousine im Format der C- das Raumvolumen einer E-Klasse beschert. Doch während sich das Design dauerhaft von dem des traditionellen Portfolios unterscheidet, werden die Plattformen für Verbrenner und E-Autos ab 2025 sukzessive zusammengeführt.

Die nächste C-Klasse (W 206, ab Anfang 2021) nutzt jedoch über ihre gesamte Laufzeit den MRA-II-Baukasten, bleibt auch in Format und Design der bisherigen Linie treu. Allerdings kommen weitere Ableger hin- zu, zumindest ein Kombi im Offroad-Look namens All-Terrain sowie das viertürige Coupé CLC im Stil des größeren CLS sind gesetzt. Die gerade erst vorgestellten Vier- und Sechszylinder (Benziner und Diesel, auch als Plug-in-Hybrid) bieten noch viel Potenzial, während eine reine E-Variante nicht zur Diskussion steht.

VW entwickelt den Passat weiter – Alfa kommt mit Giulia-Kombi

Selbst jenseits des deutschen Premium-Trios stellt sich die Mittelklasse neu auf. Nach den Erschütterungen des Dieselskandals ist der VW-Konzern voll auf die Elektromobilität eingeschwenkt, fährt aber noch auf lange Sicht zweigleisig. Denn neben der rein elektrischen, optisch futuristischen I.D.-Familie, zu der ab 2021 auch die Fließheck-Limousine Lounge gehört, werden die klassischen Modelle wie der Passat weiterentwickelt und hybridisiert; der nächste Schritt kommt zum Facelift im Herbst 2018.

Ähnlich geht Skoda beim Vision E vor, der zwar mit 4,65 m Länge auf Octavia-Niveau liegt, aber als coupéartiger Elektro-Crossover völlig neue Kunden anspricht. Während Alfa Romeo und Volvo weiterhin fest an die Zukunft von Limousinen und Kombis glauben, stellt man bei Toyota den fertig entwickelten Avensis-Nachfolger grundsätzlich infrage und überlegt, stattdessen nur noch einen Crossover anzubieten. Es bleibt also spannend, denn mit Mittelmaß kann man in der Mittelklasse längst keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mittelklasse-zukunft-von-audi-a4-bmw-3er-mercedes-c-klasse-10216992.html

Absatzquote für emissionsfreie und emissionsarme Autos — Bedeutet die Jamaika-Verkehrspolitik das Verbrenner-Ende?

In den Sondierungsgesprächen zwischen der Union, den Grünen und der FDP wurde auch das Thema Verkehr heiß diskutiert. Künftig wolle man nur noch emissionsfreie Neu-Fahrzeuge zulassen. Das Ende des Verbrennungsmotors?

In einem Sondierungspapier zum Thema Verkehr heißt es, man habe sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten zwanzig Jahre den Zeitpunkt zu erreichen, an dem nur noch emissionsfreie Neuwagen beim Händler stehen. Um diese Zielsetzung voranzutreiben, sollen alternative Antriebe verstärkt gefördert werden. Beispielsweise durch eine dynamische Absatzquote von fünf Prozent, die ab 2020 in Kraft treten soll und für die Hersteller gilt. Jedenfalls dann, wenn der Prozentsatz der Zulassungen emissionsfreier Autos im Jahr 2019 noch unter 3,5 liegen sollte. Zudem werden die Autobauer in der Diesel-Frage in die Pflicht genommen. Eine wirksame und überprüfbare Nachrüstung soll die bereits im Verkehr befindlichen Selbstzünder zu Saubermännern machen.

Bonus-Malus-System bei Kfz-Steuer

Für die Verbraucher heißt es „Zuckerbrot und Peitsche“. Als Kaufanreiz soll ein effektives Bonus-Malus-System in die Kfz-Steuer eingearbeitet werden, um die Anschaffung von emissionsarmen und elektrischen Fahrzeugen zu befeuern. Fahrverbote in Städten stünden ebenso auf dem Zettel wie auch eine bundesweite blaue Plakette, schreibt etwa das Handelsblatt. Der bisherige Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte besagte Plakette bis zuletzt entschieden abgelehnt.

Als zusätzlichen Baustein auf dem Weg in die emissionsreduzierte Zukunft sieht das Bündnis die Begünstigung der Dienstwagenbesteuerung von effizienten Autos. Sie sollen beim geldwerten Vorteil aufkommensneutral besser gestellt werden, geht aus dem Sondierungspapier hervor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/verkehr-politik-jamaika-koalition-verbrennungsmotor-ende-2017-12800528.html

Jaguar XEL — Langversion für China

Jaguar hat auf der Guangzhou Auto Show den neuen Jaguar XEL präsentiert. Der gestreckte XE wurde für China entwickelt und wird in China gebaut.

Die Version mit verlängertem Radstand ist nach dem 2016 vorgestellten XFL der zweite Jaguar, den das Unternehmen in seinem mit Joint-Venture-Partner Chery Automobile Ltd. betriebenen Werk Changshu produziert.

Der exklusiv für chinesische Kunden entwickelte XE im Langformat bietet dank eines um 100 Millimeter verlängerten Radstands zusätzliche Bewegungsfreiheit im Fond. Der Radstand steigt auf 2 935 mm. Die Fondsitzanlage lässt sich vielfach elektrisch verstellen und besitzt optional eine Masagefunktion. Zudem stehen den Fondpassagieren in der Langversion Vorhänge zur Verfügung.

Angetrieben wird der Jaguar XEL von ebenfalls in China produzierten Vierzylinder-Motoren der Ingenium-Baureihe. Hier kommt der Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner zum Einsatz. Das Leistungsspektrum reicht von 200 bis 250 PS, geschaltet wird immer per Achtgangautomatik. Der neue Jaguar XEL ist das vierte von Chery Jaguar Land Rover exklusiv für China aufgelegte Modell, im Zeitraum von nur drei Jahren. Angeboten wird der XEL ausschließlich in China. Ein Export ist nicht vorgesehen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jaguar-xel-langversion-fuer-china-652994.html

Erlkönig Porsche Boxster Spyder (2018) — Boxster wird leichter und stärker

Porsche arbeitet wieder an einer Spyder-Version des Boxster. Dabei scheint sich der Sportwagenbauer streng an die Rezeptur zu halten, die schon beim alten Boxster angewendet wurde. Ein erster Erlkönig wurde jetzt erwischt.

Im Jahr 2015 hatte Porsche auf der New York Autoshow die Spyderversion der Baureihe 981 vorgestellt. 2018 ist es erneut soweit, dass der Boxster mit einer Spyder-Variante geadelt wird. Die Machart der Neuauflage orientiert sich dabei stark am Vorgänger. Wie der jetzt erwischte Erlkönig zeigt, spannt sich beim Spyder ein teilmanuelles Verdeck über die Fahrgastzelle, das zusammengefaltet unter der Motorklappe verschwindet. Hinten zeigt das knapp gezeichnete Verdeck wieder die Richtung Radläufe abgespannten Dachbahnen. Damit dürfte auch das neue alte Verdeck mehr als nur ein notdürftiger Wetterschutz und zudem vollgasfest sein.

Neu gezeichnete Heckschürze und 375-PS-Boxer

Hinter dem Verdeck zeigt sich wie beim Vorgänger eine nach oben aufgewölbte Motorraumabdeckung mit zwei integrierten Airdomes. Neu am Erlkönig ist auch der Heckdiffusor mit der neu gestalteten Doppelrohrauspuffanlage, deren Endrohre nun weiter auseinanderstehen. Diese Schürze wird auch am sechszylindrigen GT4-Modell wiederzufinden sein. Die Frontschürze scheint den GTS-Modellen entlehnt zu sein.

Die dürften auch auf der Antriebsseite Pate stehen. Der alte Spyder durfte mehr leisten als seine Serienbrüder – satte 375 PS aus einem 3,8-Liter-Sechszylinder-Sauger. Die Neuauflage dürfte da nicht hintenanstehen – allerdings kommt hier der neue 2,5-Liter-Boxermotor mit nur vier Zylindern zum Einsatz. In des GTS-Modellen kommt der auf 365 PS und bis zu 430 Nm. Im Spyder dürften es noch ein paar Pferde mehr werden. damit sind Spurtzeiten von knapp 4 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 300m km/h denkbar.

Weniger wird dagegen die Waage für den Spyder anzeigen. Eine deutlich reduzierte Komfortausstattung soll hier einige Pfunde einsparen. Entfallen dürften wieder Klimaanlage und Infotainmentsystem – beides lässt sich aber optional wieder zurückholen.

Klar zu erkennen am Erlkönig ist auch die stark vergrößerte Bremsanlage, die vermutlich wieder von 911 stammt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenig-porsche-boxster-spyder-2018-daten-infos-marktstart-preis-662625.html

Dallara Stradale (2017) — Extremsportler als KTM-Rivale

Dallara ist bekannt als Entwickler und Hersteller von Rennwagen für verschiedene Motorsport-Klassen. 2016 hatte die italienische Sportwagenschmiede einen Extremsportler mit Straßenzulassung angekündigt, jetzt wurde er vorgestellt.

Dallara, die mit ihren Chassis in diversen Formel-Klassen bis hin zur Formel 1 sowie der IndyCar-Serie aktiv sind, wollen auch bei den Straßensportlern mitmischen. Allerdings bei denen, die überwiegend auf der Rundstrecke bewegt werden, aber auch noch auf die Straße dürfen. Der Hardcore-Racer wurde jetzt am 81. Geburtstag von Gian Paolo Dallara enthüllt.

400 PS gegen 855 kg Gewicht

Erfahrungen für ein entsprechendes Modell hat Dallara unter anderem bei der Entwicklung des Alfa 4C sowie des KTM X-Bow gesammelt, für die die Italiener die Chassis geformt haben. Das Carbon-Monocoque samt Aluhilfsrahmen des Straßen-Renners ist eine Eigenentwicklung.

Rund 400 PS aus einem 2,3-Liter-Ford-Turbovierzylinder sollen den trocken nur 855 Kilogramm schweren Mittelmotor-Sportwagen befeuern. Satte 500 Nm werden als maximales Drehmoment angegeben. In der Länge misst er 4,16 Meter, in der Breite 1,88 Meter und in der Höhe nur 1,04 Meter. Der Radstand wird mit 2.475 mm angegeben. Der aerodynamische Abtrieb soll bei maximal 820 Kilogramm liegen (Coupé mit großem Heckflügel). Geschaltet wird manuell durch 6 Gänge. Optional steht auch eine automatisierte Schaltung mit Paddel am Lenkrad zur Verfügung. Für die Spurtzeit von Null auf 100 km/h werden 3,25 Sekunden veranschlagt, maximal soll der Stradale 280 km/h schnell sein.

Preise ab 155.000 Euro plus Steuern

Für zusätzliche Exklusivität soll die limitierte Stückzahl sorgen. Nur 600 Exemplare in drei unterschiedlichen Karosserieformen, geschlossenes Modell mit Fahrgastkuppel, als Cabrio mit Scheiben und als offenes Modell ohne Scheiben, entstehen in den nächsten 5 Jahren. Der Preis: Ab 155.000 Euro zuzüglich diverser Ausstattungsoptionen und Steuern. Die große Windschutzscheibe mit Carbonrahmen kostet rund 16.600 Euro, das Targa-Dach weitere 7.700 Euro, die beiden Flügeltüren schlagen mit weiteren 7.300 Euro zu Buche. Konventionelle Türen gibt es garnicht. Wer das spartanisch bestückte Cockpit entern möchte, muss über die Seitenteile reinklettern, denn Dallara hat die Flanken zur Luftführung von der Nase direkt zu den Kühlern genutzt.

Der Dallara Stradale kommt mit den klassischen Design-Insignien konventioneller Sportwagen daher. An der Front ist ein großer Kühlerluftschlund zu sehen, mächtige Powerdomes ragen über den vorderen Rädern empor und tragen die schmalen Scheinwerfereinheiten. Die flache Haube mündet in einer Passagier-Kanzel, die nahezu vollständig transparent ist. Die Türen lassen sich nach oben öffnen. Besonders in der Seitenansicht ist das niedrige Sportwagenkonzept gut zu sehen. Die Überhänge sind kurz, die Seitenlinie gewellt und auch die hinteren Kotflügel ausgestellt. Am Heck zeigen sich schmale Leuchten, ein mächtige Diffusor, Doppelauspuffendrohre und ein riesiger Heckspoiler. Der komplett flache Unterboden mündet in einen mächtigen Diffusor. Zusammen mit einem voll einstellbaren Fahrwerk und Sportreifen soll der Dallara Stradale so fit für die Rundstrecke sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/dallara-stradale-2017-fotos-daten-preise-markstart-11501358.html

Neuer Tesla Roadster (2020) — 400 km/h im neuen Elektro-Sportwagen

Tesla-Chef Elon Musk hat den neuen Tesla Roadster gezeigt. Der Sportwagen mit Targa-Dach soll 400 km/h schnell sein und über 1000 Kilometer Reichweite verfügen. Sprint auf 100 km/h? In etwas mehr als 1,9 Sekunden.

Der erste Serien-Tesla war ein Roadster. 2006 hatte der US-Konzern einen offenen Sportwagen vorgestellt. Mit einer 53-kWh-Batterie, einem Eingang-Getriebe und einem 215 kW (292 PS) starken Elektromotor verpackt im Chassis einer Lotus Elise. Als Sport-Version sprintete der Tesla Roadster mit 400 Nm in rund vier Sekunden auf Landstraßentempo.

Die Batterie des neuen ist fast 4 Mal so groß wie beim Urmodell, die Leistung mindestens doppelt so hoch sein, auch wenn davon nirgends zu lesen ist, aber optisch bleibt sich der Ur-Tesla in vielem treu. Proportionen eines Mittelmotor-Sportwagens, Targadach mit zwei Sitzen unter auf Wunsch offenem Himmel – auf den ersten Blick sieht der Elektroflitzer fast aus wie ein direkter Nachfolger der Elektro-Elise von einst. Vorne zwischen den schmalen Scheinwerfern bringen fehlende Kühllufteinlässe allerdings sowas wie Tesla-Familienähnlichkeit, hinten erinnert der neue Roadster ein wenig an den Audi TT Roadster und die gegenüber der Fensterlinie nach oben auskurvenden Radhäuser bringen einen Hauch von Ferrari 488. Über das Layout hat Tesla noch nichts gesagt, aber die Formen legen eine Batterianordnung hinter den Sitzen bis zwischen den Hinterrädern wie beim ersten Tesla Roadster nahe. Eine Unterflur-Batterie ist ja bei Sportwagen weniger beliebt, weil die Autos damit gern weniger flach geraten.

Und der Motor? Oder die Motoren? Alles Spekulation. Aber der neue Tesla Semi-Truck hat vier Motoren – vom Modell 3. Das ergäbe für den Roadster gleichzeitig die zur unglaublichen Beschleunigung passende Leistung (vier mal 261 also 1044 PS) sowie den dafür notwendigen, traktionsfördernden Allradantrieb. Und den gleichen Antrieb für Lkw und Roadster – das würde Elon Musk ähnlich sehen, oder? Wenn nicht, bliebe natürlich immer noch eine Abwnadlung des Antriebs aus den Dual-Motor-Model-S-Varianten, da wäre auch Allradantrieb dabei – und 700 PS.

Tesla Roadster mit Riesen-Reichweite

Über die Reichweite des ersten Tesla können künftige Kunden nur müde lächeln. Der neue Roadster, der laut Elon Musk 2020 auf den Markt kommen soll, protzt mit einer Reichweite von 1000 Kilometern (620 Meilen). Wichtiger Zusatz: „bei Highway-Geschwindigkeit“. Das heißt: Wer wirklich auf der Autobahn immer nahe an der Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist, wird die 1000 Kilometer weit verfehlen. Highway-Geschwindigkeit ist deutlich zahmer als das, was wir auf deutschen Autobahnen gewohnt sind. Dennoch: Reale 600 bis 700 Kilometer Reichweite sind ein Wort!

Tesla-Sportwagen mit 400 km/h Höchstgeschwindigkeit

Als erstes Serien-E-Auto überhaupt soll der neue Roadster 400 km/h schnell sein. Dafür wurde der bereits aus anderen Modellen bekannte Ludicrous-Modus weiterentwickelt. Auch hierbei ist es wichtig, auf die Details zu achten. Der Ludicrous-Modus ist nichts für weite Strecken, wenn auch eher der Batterie wegen. 400 km/h sind aller Voraussicht nach nur für eine sehr begrenztes Zeitfenster möglich. Das geht aber auch einem Bugatti-Chiron-Besitzer nicht anders. Der hat sein Auto aber im Zweifel bereits auf dem Hof, bzw. der Garage stehen. Ob 2020 wirklich ein Serien-Roadster bereit steht, muss man abwarten. Auch des Model X kam deutlich später, als von Musk angekündigt. Und beim aktuellen Model 3 quält sich Tesla mit einem extrem langsamen Serienanlauf.

Die US-Tech-Website theverge.com nennt für den neuen Tesla Roadster einen Einstiegspreis von 200.000 Dollar. Bei Betsellung werden demnach 50.000 Dollar Anzahlung fällig. Die ersten Autos sollen als so genannte „Founder’s Series“ auf den Markt kommen und 250.000 Euro kosten. In dem Fall wird wohl die gesamte Summe direkt bei der Bestellung fällig.

Zumm Vergleich: Das Model S kostet als 75D 69.019 Euro. Die teuerste Variante (P100D) lässt sich Tesla mit mindestens 144.670 Euro vergüten. Ansonsten haben die US-Amerikaner noch das Model X im Programm (als P100D für mindestens 156.100 Euro). Das Model 3 soll mindestens 35.000 Dollar kosten.

Mit dem Roadster zeigte Elon Musk auch gleich noch den neuen Elektro-Lkw, der schon 2019 auf den Markt kommen soll. Alle Infos zum Semi-Truck (Sattelschlepper) gibt’s hier.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-tesla-roadster-marktstart-reichweite-preis-12014497.html

Vorne Subaru, hinten Käfer — Doppel-Auto mit 2 Boxer-Motoren zu verkaufen

In Florida steht ein ziemlich verrücktes Auto-Unikat zum Verkauf: Der Käfaru von Angel Diaz sucht einen neuen Besitzer. Der Käufer sollte ein Herz für Mischlinge haben: Das Auto besteht aus einem Subaru GL 4 und einem VW Käfer.

Als Carmen und Angel Diaz heirateten, hatten sie zwei Autos: Einen Subaru GL 4 und einen VW Käfer. Angel und Carmen dachten sich: „Wenn wir heiraten können, dann können es unsere Autos auch.“ So oder so ähnlich könnte es sich abgespielt haben – genaueres wissen wir aktuell noch nicht. Jedenfalls gehört das aktuell zum Verkauf stehende „Subaru Volkswagen Car“ zu den ungewöhnlichsten Pkw, die wir bisher gesehen haben.

Subaru und Volkswagen verschweißt

Die Basis für das Subaru Volkswagen Car bilden vorne ein in den USA „GL“ genannter Subaru Leone (auf einigen Märkten auch als L1800 bezeichnet) aus dem Jahr 1985 und hinten ein VW Käfer von 1973. Die Karosserien der beiden optisch extrem ungleichen Fahrzeuge gehen recht geschmeidig ineinander über – das Ergebnis ist, sagen wir mal, Geschmackssache. Selbst beim Blick von vorne fällt das helmartig gebogene Käferdach auf dem eher eckig gezeichneten Subaru auf.

Acht Zylinder in zwei Arbeitsgruppen

Technisch harmonieren die Fahrzeuge schon besser – sie tragen die gleiche Art von Herz, so wie es guten Eheleuten nachgesagt wird. Und beide tragen es am rechten Fleck – um eine gute Verbindung miteinander eingehen zu können: Der Käfer trägt den (luftgekühlten) 4-Zylinder-Boxer hinten, der Subaru seinen wassergekühlten vorn. Angetrieben wird der Wagen jetzt also von acht Zylindern. Zwar hatte der Subaru schon serienmäßig einen Allradantrieb, aber jetzt kümmert sich der Heckmotor von VW um die Hinterachse. Im Inserat steht, dass der Wagen mit einer Handschaltung ausgerüstet ist. Wie Angel Diaz die beiden Motoren aufeinander abgestimmt und dann mit der Handschaltung verbunden hat, ist noch nicht bekannt, geht aus der Anzeige leider nicht hervor. Die Leistung des Käfer-Aggregats beträgt 44 PS, die des Subaru-Triebwerks 91 PS – über die Höhe der Systemleistung steht nichts im Inserat.

Die Sahara-Ente hat es vorgemacht

Fahrzeuge mit je einem Verbrennungsmotor pro Achse sind dabei nichts Neues: Bereits 1958 lief der auch „Sahara-Ente“ genannte Citroën 2CV 4×4 „Sahara“ in Auftragsfertigung bei Panhard vom Band. Der kapriziöse Wagen wurde von zwei Motoren, die an zwei Getriebe gekoppelt waren, angetrieben. Jeder Motor hatte seinen eigenen Tank. Auch wilde Zusammenbauten mit zwei Motoren gibt es mehrere. So stand auf dem während der diesjährigen Monterey Car Week abgehaltenen Concours d’LeMons ein Honda Civic, der aus zwei Fahrzeugfronten zusammengebaut wurde. Allerdings ist bei diesem Wagen immer nur ein Motor aktiv.

Beide Motoren laufen

Laut Inserat „funktioniert“ das Subaru mit Volkswagen-Hinterteil. Ob „funktioniert“ auch „fährt“ heißt, das Einzelstück alltagstauglich ist und eine Straßenzulassung hat, dazu verliert Angel Diaz in der Anzeige kein Wort. Eine Anfrage läuft. Den Zustand des Wagens mit den zwei Fahrgestellnummern beschreibt Diaz als „gut“ und „sauber“. Die Laufleistung des Subaru Käfer ist unbekannt. Als Mindestgebot möchte der Verkäufer 7.000 Dollar, also umgerechnet aktuell zirka 5.900 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/subaru-volkswagen-car-verkauf-2017-12799688.html

Mazda 6 (2018) — Update und neuer Turbomotor

Mazda wird auf der L.A. Autoshow ein weiteres Update des Mazda 6 enthüllen. Neben kleineren optischen Modifikationen gibt es einen neuen 2,5-Liter-Turbomotor.

Die Modellpflege für den Mazda 6 wird dezent ausfallen. An der Front bekommt das Mittelklassemodell eine etwas größeren Kühlergrill sowie neu gezeichnete Scheinwerfer.

Für das Interieur sind ein Re-Design der Mittelkonsole sowie neue Bedienelemente für die Klimaanlage vorgesehen. Des Weiteren soll der Funktionsumfang der Assistenzsysteme verbessert worden sein. Der adaptive Tempomat kann den 6er jetzt auch bis zum Stillstand abbremsen und dann auch wieder beschleunigen. Zudem ist optional auch eine 360-Grad-Kamera an Bord.

Neuer Turbomotor mit 250 PS

Nachgelegt wurde auch auf der Antriebsseite. Der bekannte 192 PS starke 2,5-Liter-Benziner erhält zur Verbrauchsoptimierung eine Zylinderabschaltung. Für ausgewählte Märkte rutscht zudem der neue, im Crossover CX-9 vorgestellte, 2,5-Liter-Vierzylinder-Turbomotor unter die Haube des Mazda 6. Der leistet 250 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 420 Nm bereit.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mazda-6-2018-daten-infos-marktstart-preis-669394.html

EU-Neuzulassungen Oktober 2017 — Es geht wieder aufwärts

Nach einem kurzen Durchhänger im Vormonat legen die EU-Neuzulassungen im Oktober wieder zu. Gegenüber dem Vorjahr liegt das Plus bei 5,9 %.

Insgesamt verzeichnete der europäische Automobil-Herstellerverband ACEA im Oktober 1.169.672 Pkw-Neuzlassungen in Europa und damit 5,9 % mehr als noch vor einem Jahr. Im September 2017 musste die ACEA noch einen Zulassungsrückgang von 2,0 % verzeichnen. Nach 10 Monaten steht die Zulassungsbilanz aber dennoch glänzend da. Mit 12.830.216 Pkw-Neuzulassungen liegt das Zwischenergebnis um 3,9 % über dem Vorjahrevergleichszeitraum.

Weiter abwärts in Großbritannien

Für das gute Ergebnis im Oktober zeichneten Zuwächse auf fast allen großen Märkten verantwortlich. Deutschland legte mit 272.855 erstmals in den Verkehr gebrachten Pkw um 3,9 % zu. Frankreich meldet 176.492 Neuzulassungen und so ein Plus von satten 13,7 %. In Italien münden 157.900 Pkw-Neuzulassungen in einen Zuwachs um 7,1 % gegenüber dem Vorjahr. Spanien legt wie Frankreich um 13,7 % zu und kommt auf 94.676 Pkw-Neuzulassungen im Oktober. Nur Großbritannien bleibt weiter im Abwärtstaumel. Im Oktober wurden 158.192 Pkw erstmals zugelassen, das Minus liegt bei 12,2 %.

VW-Konzern bleibt Marktführer

Marktführer in Europa bleibt im Oktober der VW-Konzern. Trotz steigender Zulassungszahlen sank der Marktanteil allerdings auf 24,5 %. Der VW-Konzern stellt aber auch weiter mit VW die stärkste Einzelmarke. Hier hat die ACEA im Oktober einen Marktanteil von 11,0 % registriert. Zweite Kraft in Europa bleibt Renault. Die Franzosen konnten sich einen Marktanteil von 7,6 % sichern. Ford steht im Oktober bei 6,7 %, das bedeutet Rang drei für die Kölner. Auf den weiteren Plätzen folgen Peugeot (6,6 %), Mercedes (5,9 %), Opel (5,7 %), Audi (5,5 %), BMW (4,8 %) und Skoda (4,7 %). Fiat steht im Oktober nur noch bei 4,6 % Marktanteil, Toyota kommt auf 4,4 % und Citroën auf 3,7 %. Dahinter reihen sich noch Hyundai (3,6 %), Kia (3,3 %), Nissan (3,2 %), Dacia (3,0 %) und Seat (2,8 %) sowie Volvo (2,0 %).

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/eu-neuzulassungen-oktober-2017-674002.html

Inden Design Mercedes-AMG S63 — Leistung rein, Karosserie runter

Mit einem Karosseriebreitbaukit und mehr Leistung unter der Motorhaube verleiht Tuner Inden Design dem Luxusliner Mercedes-AMG S 63 eine noch sportlichere Note.

Als Basis für den Umbau wählte Inden Design aus Rennerod einen Mercedes-AMG S 63 in der Langversion mit Business-Ausstattung. Der sollte vor allem breitere Räder unters Blech bekommen.

Dazu wurden die hinteren Seitenteile mit ungeheurem Aufwand sowie mittels eines vierteiligen Umrüstsatzes – bestehend aus Schwelleraufsatz, Türaufsatz, Seitenteilaufsatz und Stoßstangenaufsatz – um 5 cm in die Breite gezogen. Die nun deutlich üppigeren Radläufe schaffen Platz für zweiteilige Felgen, die eigens für dieses Projekt in Einzelanfertigung aufgelegt wurden. Unter die vorderen Kotflügel schlupfen so 10×22 Zoll große Räder mit 265/30er Reifen. An der Hinterachse wurden gar 315/25er Reifen auf 12×22 Zoll große Felgen montiert und eingepasst.

Abgestimmt auf die breiteren Reifen kann die Karosserie über ein Zusatzmodul für die Luftfederung auf Knopfdruck deutlich abgesenkt werden. Eine Klappenauspuffanlage von Capristo mit elektronischer Steuerung sorgt für die adäquate „Kommunikation“ mit der Umgebung.

Schwarz statt Chromglanz

Abgerundet wird die neue Optik durch eine Carbon-Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel sowie ein neuer Heckdiffusor mit Black Series-Auspuffendrohren. Auf schwarz setzt Inden Design auch bei den Karosserieanbauteilen. Dabei wurden alle Chromteile wie Türgriffe, Fensterleisten, die Chromleiste am Kofferraum, der Heckspoiler, der Heckdiffusor sowie die Seitenleisten an Schwellern und Frontflap, in Glanzschwarz lackiert.

Natürlich lässt man es im Hause Inden auch nicht bei der Serienleistung bewenden. Mit einem Zusatzsteuermodul für die Motorsteuerung von MKB Tuning wird der Achtzylinder-Biturbomotor auf 700 PS leistungsgesteigert.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/inden-design-mercedes-amg-s63-tuning-731673.html

Subaru Ascent SUV Concept — Das wird der neue Siebensitzer

Subaru will zurück ins Segment der siebensitzigen SUV. Dabei setzen die Japaner auf den neuen Subaru Ascent. Der debütierte im April 2017 als seriennahe Studie auf der New York Auto Show. In L.A. wird die Serienversion enthüllt.

Bereits in 2016 hatte Subaru mit dem Viziv-7 Concept angedeutet wohin die Reise geht. Auf der New York Autoshow 2017 hatten die Japaner im April mit dem Ascent Concept die nächste Evolutionsstufe gezeigt. Auf der L.A. Autoshow wird im November dann die Serienversion stehen. Jett wurde ein erster Teaser veröffentlicht.

Siebensitzer mit stattlichem Auftritt

Als Siebensitzer pflegt der Subaru Ascent, so wird das Modell auch in der Serie heißen, den stattlichen Auftritt. In der Länge misst er 5,05 Meter, in der Breite kommt er auf 1,99 Meter und die Höhe wird mit 1,84 Meter angegeben. Zwischen den beiden mit 275/50er Reifen auf 21-Zoll-Felgen bestückten Achsen liegen 2,97 Meter.

Der neue Subaru Ascent baut auf einer modifizierten Subaru Global Plattform auf. Damit ist permanenter Allradantrieb serienmäßig an Bord. Bei Antrieb setzen die Japaner auf einen neuen direkteinspritzenden Benziner-Boxer-Motor mit Turboaufladung.

Das Interieur setzt auf drei Sitzreihen mit zwei Einzelsitzen in der zweiten Reihe. Die Studie trägt eine zweifarbige Lederausstattung und ein großes Panoramaglasdach, das über alle Sitzreihen reicht. Das Cockpit wird von digitalen Anzeigen bestimmt, oben auf der Armaturentafel findet sich ein großer Touchscreen und auch die Fensterheber in den Türen werden über einen Touchscreen bedient. Ein weiterer Touchscreen steht den Passagieren in Reihe zwei zur Verfügung.

Gebaut werden soll der Subaru Ascent exklusiv in den USA am Standort Indiana und exklusiv für den nordamerikanischen Markt, wo er ab 2018 angeboten werden soll.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/subaru-ascent-suv-concept-daten-infos-marktstart-preise-3501555.html

Durchsuchungen bei VW — Zahlungen an Osterloh im Visier

Ermittler von Staatsanwaltschaft und Finanzbehörden haben in Büros von VW-Vorstandsmitgliedern Akten und Computer beschlagnahmt. Hintergrund sind wohl angeblich überhöhte Zahlungen an VW-Betriebsratschef Osterloh.

Wie die Tagesschau berichtet wurden am Dienstag (14.11.2017) die Büros von Finanzvorstand Frank Witter, Personalvorstand Karlheinz Blessing sowie des jetzigen Aufsichtsratschefs und früheren Finanzvorstandes Hans Dieter Pötsch durchsucht. Es seien Akten und Computer beschlagnahmt worden. „Hintergrund sind die angeblich überhöhten Zahlungen an (Betriebsratschef Bernd) Osterloh“, ergänzte ein VW-Sprecher.

Untreue-Verdacht gegen Manager

Im Mai war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig in diesem Fall gegen Manager wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Damals hatte Osterloh erklärt, in der Spitze bis zu 750.000 Euro im Jahr verdient zu haben. Sein Gehalt werde vom Unternehmen festgelegt und entspreche dem Betriebsverfassungsgesetz.

Der Betriebsrat hatte erklärt, Osterloh sei korrekt eingruppiert worden. Die Vergütung für freigestellte Betriebsräte richtet sich nach dem Gehalt, das bei vergleichbarer Laufbahn und Verantwortung in einem Unternehmen gezahlt wird. Der Betriebsratschef selbst gelte weiterhin als Zeuge, nicht als Beschuldigter, ergänzte der VW-Sprecher. Ins Rollen gekommen war der Fall durch eine Strafanzeige.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/durchsuchungen-bei-vw-zahlungen-an-osterloh-im-visier-960557.html

Das ändert sich 2018 — Reifen, TÜV, Maut und Kfz-Steuer

Mit dem neuen Jahr treten auch einige neue Regeln und Vorschriften für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer in Kraft. Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

1.1.2018: Änderung bei Winter- und Ganzjahresreifen

Zum Stichtag sind nur noch Winter- und Ganzjahresreifen mit dem Alpine-Symbol (Schneeflocke vor Berg-Silhouette) zulässig. Das alleinige M+S-Symbol bei Ganzjahresreifen reicht im Rahmen der situativen Winterreifenpflicht nicht mehr aus. M+S-Reifen ohne Schneeflockensymbol, die bis zum 31.12.2017 produziert wurden, dürfen bis 30.9.2024 gefahren werden. Das Produktionsdatum lässt sich an der DOT-Nummer (Wochen/Jahr) an den Reifenflanken ablesen.

1.1.2018: Höheres Bußgeld bei Verstoß gegen Winterreifenpflicht

Bisher wurde der Fahrer mit einem Bußgeld von 60 Euro und 1 Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg bestraft, wenn er mit einem Auto ohne geeignete Reifen unterwegs war. Bei einer zusätzlichen Behinderung sind es 80 Euro. Ab 2018 wird auch der Halter des Fahrzeugs bestraft. Er muss mit einer Geldbuße in Höhe von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

1.1.2018 Abgasuntersuchung mit Abgasmessung am Endrohr

Fahrzeuge ab dem Baujahr 1.1.2006 waren bisher im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) von der Abgasmessung am Endrohr per Sonde befreit. Stattdessen wurde per OBD (Onboard-Diagnose) der Fehlerspeicher ausgelesen. Ab dem Stichtag müssen Diesel und Benziner die direkte Messung der Abgase am Auspuffendrohr bestehen. Die Kosten der Abgasuntersuchung im Rahmen der HU bleiben für die Besitzer von Fahrzeugen vor 2006 unverändert, für Fahrzeuge ab 2006 können sie um bis zu 12 Euro steigen. Durch die Endrohmessung sollen Defekte an der Abgasanlage besser erkannt werden. Die AU ist Bestandteil der HU, nur mit bestandener AU gibt es auch das „TÜV“-Siegel.

1.1.2018: Neue Typ- und Regionalklasse bei der Kfz-Versicherung

Zum Jahreswechselt werden die neue Kfz-Versicherungstarife fällig. Deren Höhe wird anhand der Typ- und Regionalklasse ermittelt. Bereits im Herbst 2017 haben die Versicherer ihre Kunden über die Neueinstufungen informiert. Bis zum 30.11.2017 können Kunden Ihre Kfz-Versicherung noch kündigen.

22.2.2018: Fahrverbote

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet Ende Februar über Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge in Stuttgart. Dieses Urteil könnte Signalwirkung für andere Städte haben, deren Feinstaub und Stickoxidwerte deutlich erhöht sind.

1.4.2018: eCall ist Vorschrift

In allen neuen Pkw, die in Europa zugelassen werden ist das automatische Notrufsystem „ECall“ Vorschrift. Das System löst bei einem Unfall automatisch einen 112-Notruf (Europaweit) und lotst Unfallhelfer direkt zum Unfallort. Als Daten werden übermittelt: Ort und Zeitpunkt des Unfalls, Fahrtrichtung, Anzahl der Passagiere sowie Art des Kraftstoffs.

1.7.2018: Lkw-Maut auf Nebenstrecken

Zum Stichtag wird die Lkw-Maut auf rund 39.000 Kilometer Bundesstraßen fällig. Außerdem kann die Mautpflicht auch auf weitere Landstraßen ausgedehnt werden. Mit der Ausweitung der Lkw-Maut will der Bund jährlich bis zu zwei Milliarden Euro mehr einnehmen.

1.9.2018: Neuberechnung der Kfz-Versicherung

Nach wie vor wird die Kfz-Steuer aus dem Hubraum und dem CO2-Ausstoß berechnet. Vom Stichtag an gilt jedoch nicht mehr das NEFZ-Prüfverfahren für die Verbrauchs bzw. CO2-Ermittlung, sondern das neue realitätsnähere WLTP-Verfahren (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure). Die neue Kfz-Steuer nach der WLTP-Norm gilt nur für neu zugelassene Fahrzeuge ab dem Stichtag. Das Bundesfinanzministerium rechnet mit deutlich höheren Kfz-Steuern, Insider vermuten einen durchschnittlichen Anstieg der Steuer um 20 Prozent.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen übrigens die größten Irrtümer im Straßenverkehr.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/das-aendert-sich-2018-die-neue-verkehrsvorschriften-1033932.html

Spofec Rolls-Royce Dawn — Cabrio in Breitbauversion

Tuner Spofec legt das Luxuscabrio Rolls-Royce Dawn als Breitbauversion auf. Den Luxusliner mit extremen Hüften und reichlich Leistung nennt Spofec Overdose – also Überdosis.

Ein Rolls-Roce Dawn fährt per se schon in einer sehr eigenen Autowelt, wird er aber bei Tuner Spofec, einer Tochter von Novitec, zum Overdose verwandelt, so wird das Luxuscabrio zum beinahe einzigartigen Erlebnis. Beinahe nur, weil Spofec vom Bretbaucabrio acht Exemplare auflegen will.

Die Linienführung für die Breitbauversion entwickelte Spofec zusammen mit Designer Vittorio Strosek, der schon in den vergangenen vier Jahrzehnten für spektakuläre Breitbaumodelle verantwortlich war. Als Material für den Karosserieumbau wurde Carbon gewählt.

13 Zentimeter breiter als die Serie

Mit einer Breite von 2,08 Metern an der Hinterachse überragt der Overdose das Serienmodell um satte 13 Zentimeter. Die geschwungenen Verbreiterungen für die hinteren Seitenwände schaffen Raum für Leichtmetallfelgen der Dimension 10.5×22 Zoll, die mit Pneus im Format 295/30 bestückt sind. Das gleiche Design mit zehn dimensional versetzten Doppelspeichenpaaren kommt auch an der Vorderachse zum Einsatz. Hier werden die Serienkotflügel gegen neu gestaltete Exemplare ausgetauscht, die den offenen 2+2-Sitzer an der Vorderachse sieben Zentimeter breiter machen. Die darauf angepassten 9×22 Zoll großen Räder sind mit 265/35er Reifen bestückt und können in jeder gewünschten Farbe geliefert werden. Als verbindendes Element zwischen den neuen Kotflügeln dienen neu geformte Seitenschwellerverkleidungen, die die Wespentaille des Dawn betonen sollen. Außerdem lassen sie das veredelte Cabriolet auch tiefer und gestreckter erscheinen. Die hinteren Bremsen werden durch einen Lufteinlass auf jeder Seite mit Kühlluft versorgt. Abgerundet wird der Karosserieumbau durch neue Schürzen an Front und Heck. Die Form der Frontschürze sowie die Carbon-Spoilerlippe auf dem Heckdeckel sollen den Auftrieb verringern und die Fahrstabilität erhöhen. Abgestimmt auf die neue Bereifung senkt ein Zusatzmodul die Luftfederung bis zu einem Tempo von 140 km/h um 40 mm ab.

686 PS für den V12-Biturbo

Aber auch unter der Motorhaube macht der Spofec Overdose dicke Backen. Ein Zusatzsteuermodul für den 6,6 Liter-Zwölfzylinder-Biturbo modifiziert die Kennfelder für Einspritzung und Zündung und erhöht zusätzlich moderat den Ladedruck des Triebwerks. Als Resultat spuckt der Prüfstand 686 PS und ein maximales Drehmoment von 980 Nm aus. Damit sinkt die Spurtzeit von Null auf 100 km/h auf 4,6 Sekunden, das Höchstgeschwindigkeitslimit wird unverändert bei 250 km/h belassen. Dafür soll der Druck aus der Mitte spürbar zugenommen haben.

Um auch schnell wieder langsam zu sein, verbaut Spofec eine Carbon-Keramik-Hochleistungsbremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben der Größen 405 x 30 vorne und 395 x 38 Millimeter an der Hinterachse. Neben einem Plus an Verzögerungsleistung und Standfestigkeit bringen die Stopper auch 38 Kilogramm Gewichtsersparnis.

Wer seinen Rolls-Royce Dawn auch im Innenraum weiter individualisieren möchte, kann bei Spofec aus Leder, Alcantara, Carbon und Edelholz wählen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/spofec-rolls-royce-dawn-cabrio-in-breitbauversion-731344.html

Saleen S1 — US-Sportwagen aus China-Produktion

Saleen steht für Sportwagen aus amerikanischer Produktion. Auf der L.A. Auto Show wird mit dem Saleen S1 ein neuer Sportwagen vorgestellt. Der stammt allerdings aus China.

Steve Saleen war Gründer und Inhaber des gleichnamigen Tuners und Sportwagenbauers. Nach finanziellen Schwierigkeiten musste er sich von den Markenrechten trennen – die gingen in dem chinesischen Joint-Venture Jiangsu Saleen Automotive Technology Co auf. Steve Saleen selbst kümmert sich mit einer neuen Firma weiter um das Tuning von US-Modellen. Unter dem chinesisch geführten Label Saleen tritt aber jetzt auf der L.A. Auuto Show ein neuer Sportwagen an.

Wie die chinesische Zeitung China Daily berichtet, setzt der neue S1 deutlich kleiner an, als die zuletzt von Steve Saleen selbst entwickelten Modelle. Der bis 2009 gebaute S7 setzte auf einen Biturbo-V8, der bis zu 750 PS leistete und fast 400 km/h schnell war. Im S1 soll ein aufgeladener Vierzylinder reichen. Der stammt von Ford, hat 2,3 Liter Hubraum und werkelt sonst im Mustang oder dem Ford Focus RS. Im Saleen S1 soll der Vierzylinder 457 PS und 577 Nm an den Start bringen. Genug um den Zweisitzer auf fast 290 km/h zu beschleunigen.

Chassis vom Artega GT

Zur weiteren Technik gibt es noch keine Informationen. Gerüchte und erste Bilder deuten aber auf den Artega GT als Chassisspender hin. Der in Deutschland entwickelte Sportwagen wurde 2012 eingestellt und lebte später als rein elektrisch angetriebener Artega Scalo wieder auf. Bereits ab 2018 soll es auch vom Saleen S1 eine Elektroversion geben.

Gebaut werden soll der Saleen S1 in einem Werk in China, das sich derzeit im Aufbau befindet. Dort sollen ab Juni 2018 rund 150.000 Autos pro Jahr vom Band laufen können. Das Gros davon sollen aber nicht S1 sein, sondern Pkw, SUV und Crossover.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/saleen-s1-daten-infos-marktstart-preis-708737.html

Neuzulassungen der Baureihen Oktober 2017 — Bestseller und Zulassungszwerge

Bei jedem Hersteller gibt es Modelle die Masse machen und andere die nur in kleinen Stückzahlen an den Mann gebracht werden können. Wir zeigen Ihnen die Verkaufsstars und Zulassungszwerge der wichtigsten Hersteller für den Oktober 2017.

Mit besonderen Aktionen oder erhöhten gewerbliche Zulassungen lassen sich so manche Markteffekte erzielen. Im Oktober scheinen die beiden Kleinwagen Peugeot 208 und Ford Fiesta besonders von solchen Maßnahmen profitiert zu haben. Der Peugeot stand zwar schon im Vormonat als Marken-Bestseller fest, konnte im Oktober aber seine Zulassungen beinahe verdreifachen. Auch der Fiesta von Ford machte einen großen Sprung nach vorne und verdrängte als Markenbestseller klar den Ford Focus.

Bei VW sind solche Hausrevolutionen undenkbar, denn welches Modell könnte schon, von welcher Maßnahme auch immer gestützt, den Golf als Bestseller ablösen? Immerhin scheint die Neuauflage des Tiguan dem VW Passat als Langzeit-Nummer-Zwei den Rang abzulaufen. Im Hause Volvo bleibt der XC60 auch nach dem Modellwechsel was er war – ein Bestseller, der bei den Neuzulassungen klar über seinen Schwestermodellen rangiert.

Mégane ist Renault-Bestseller

Der Yaris ist nach wie vor der Bestseller bei Toyota, stark im Kommen ist aber der Crossover C-HR. Im Hause Suzuki liefern sich der Vitara und der neue Ignis ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen und bei Ssangyong hat es der Rexton im Oktober geschafft den Tivoli knapp auszustechen. Der Seat Leon hat mit deutlich steigenden Zulassungszahlen seine Spitzenposition innerhalb der Marke gefestigt. Bei Renault gab es eine Wachablösung. Hier hat der Mégane vom Clio die Roller des Bestsellers übernommen. Ähnlich stark zeigen sich aber auch Twingo, Captur und Scénic.

Porsche steht für Sportwagen, verkauft aber viele SUV. Erneut ist der Macan der Bestseller im Modellprogramm. Bei Opel verteilt sich die Hauptlast auf Corsa und Astra, wobei der neue Insignia immer besser in Schwung kommt. Klare Spitzenpositionen gibt es bei Nissan und Mitsubishi. Hier stehen der Qashqai und der Space Star klar an der Spitze der Modellpalette. Die C-Klasse bleibt bei Mercedes vorn, die E-Klasse rückt von hinten nach.

SUV laufen weiter gut

Bei Land Rover hat der Range Rover Evoque im Oktober seinen Spitzenplatz an den Range Rover Sport knapp verloren. Bei Jeep wurde der Staffelstab des Bestsellers vom Compass an den Renegade weitergereicht. Und bei Hyundai hat im Oktober der Tucson seinen Spitzenplatz zurückerobert. Auch wenn er deutlich bei den Neuzulassungen nachgelassen hat, bleibt der BMW 5er der Bestseller bei den Bayern. Bei Audi steht die A4-Baureihe vorn und bei Alfa hat der neue SUV Stelvio die Bestseller-Rolle übernommen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-der-baureihen-oktober-2017-7974749.html