CO2-Grenzwerte 2021 — Milliarden-Strafen für VW, Fiat und Co.

Vier Autohersteller werden die CO2-Vorgaben der Europäischen Union für das Jahr 2021 schaffen. Dies geht aus einer Studie der Unternehmensberatung PA Consulting hervor.

Während Volvo, Toyota sowie Renault-Nissan und Jaguar-Land-Rover um Strafzahlungen herum kommen, werden nach der Prognose Daimler, Hyundai-Kia, PSA inklusive Opel Volkswagen, BMW, Ford und Fiat-Chrysler teils mit Millionen-Strafen belegt – siehe Tabelle. Besonders hart soll es Volkswagen treffen, da alle Hersteller pro Gramm, das über dem Richtwert liegt und pro verkauftem Auto 95 Euro Strafe bezahlen müssen.

Volkswagen muss 1,2 Milliarden Euro Strafe zahlen

Die Wolfsburger werden 2021 etwa 4,5 Millionen neuzugelassene Fahrzeuge verbuchen können, überschreiten jedoch den Grenzwert um 2,8 Gramm. Entsprechend kommt auf die Wolfsburger eine Strafzahlung in Höhe von 1,2 Milliarden Euro zu. Bei Fiat Chrysler geht PS Consulting von nur 1,3 Millionen Neuzulassungen für 2021 aus, jedes dieser Fahrzeuge überschreitet jedoch den Grenzwert im Schnitt um 10,1 Gramm.

Allerdings gelten für die Autobauer nicht die gleichen Richtwerte. Es gibt Ausnahmeregelungen für Flotten unter 300.000 Fahrzeugen wie zum Beispiel bei Jaguar Land-Rover, oder Sonderregelungen für Fahrzeuge unter 50 Gramm CO2 pro Kilometer, die mehrfach in den Flottenverbrauch aufgenommen werden. Auch für Elektrofahrzeuge gilt ein Multiplikator.

Situation bis 2021 unklar

Ob die Strafen bis 2021 tatsächlich so hoch ausfallen werden, steht indes in den Sternen. Da ist zum einen die E-Auto-Strategie der großen Hersteller, die langsam anläuft und bis zum Stichjahr schon signifikant wirken könnte. Zum anderen drängen Politik und Lobbyisten in der EU auf eine direkte Straf-Vermeidung. Des Weiteren dürfte der Brexit die Größe der Flotte in dann 27 statt 28 EU-Staaten durchaus verringern.

Nicht zu vergessen: Die EU prüft noch imemr die neue Festlegung der Grenzwerte, insbesondere weil das neue WLTP-Testverfahren statt des NEFZ zu einer Erhöhung des Durchschnittsverbrauchs führt. Dieser wird aktuell entsprechend umgerechnet.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/co2-grenzwerte-2021-milliarden-strafen-fuer-vw-fiat-und-co-9143574.html

Apple Car Play und Android Auto — Die Smartphone-Integration wird flexibler

Als erster Autohersteller bietet BMW nicht nur ein Abo-Modell, sondern auch die kabellose Integration von Apple Car Play an, weitere dürften folgen. Auch Konkurrent Google verbannt für Android Auto die USB-Verbindung.

Das Smartphone-Universum wächst in das Auto hinein, mit den Schnittstellen Android Auto und Apple Car Play sind ausgesuchte Apps über das Infotainmentsystem bedienbar, was weniger vom Fahren ablenkt und vor allem auch legal ist.

Bei vielen modernen Autos sind beide Schnittstellen ab Werk an Bord, einige Hersteller bitten extra zur Kasse. Bei BMW kostet die Apple Car Play – Vorbereitung 300 Euro Aufpreis, man will wohl Kunden zum 80 Euro günstigeren Online Entertainment mit einer Musikflatrate locken.

Kabelloses Apple Car Play

Eine Besonderheit von Apple Car Play im aktuellen BMW Fünfer ist die kabellose Bedienung der iPhone-Apps über das Auto. Denn der Kabelsalat ist bislang der Flaschenhals, sowohl bei Android Auto als auch bei Apple Car Play. Auf der Fahrt ins Büro oder zu einem Termin möchte man die USB-Buchs im Auto vielleicht auch dazu nutzen, sein Smartphone aufzuladen. Verbindet sich das Gerät über das Kabel dann mit dem Infotainmentsystem, wird oft deutlich langsamer geladen.

Die kabellose Verbindung bringt nun beide Vorteile zusammen, die Nutzung der Apps für Musikwiedergabe oder Navigation und die Stromversorgung.

Android Auto mit Google Assistant

Auch Googles Android Auto – System kann künftig kabellos verwendet werden. Diese Funktion wurde auf der jüngst zu Ende gegangenen CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas vorgestellt. Gleichzeitig soll das Sprachsteuerungssystem Google Assistant Teil von Android Auto werden, was die Ansteuerung und Bedienung der einzelnen Apps erleichtern dürfte.

Auf der NAIAS (North American Internation Auto Show) in Detroit hat BMW – zumindest für den US-Markt – ein neues Angebot für die Nutzung von Apple Car Play angekündigt. Statt einem festen Aufpreis soll die Funktion künftig als Abo für 80 US-Dollar im Jahr angeboten werden.

Apple Car Play im Jahresabo

Das hat durchaus Vorteile. Wenn der BMW-Fahrer zum Beispiel von einem iPhone auf ein Android-Gerät wechselt, lässt er einfach sein Apple Car Play – Abo auslaufen. Außerdem ist der jährliche Abopreis für einen Leasingnehmer, der das Auto typischerweise drei bis vier Jahre hält, günstiger als die Kaufoption.

Ob und wann BMW auch bei uns Apple Car Play als dazu buchbare Abo-Funktion anbieten wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/apple-car-play-und-android-auto-kabellose-verbindung-und-abomodell-12862682.html

Jahresinhaltsverzeichnis von sport auto — Alle Themen seit 1969 im Überblick!

Sie suchen einen ganz bestimmten Test, wollen wissen, wann Ihr Auto in der Zeitschrift sport auto behandelt wurde oder hätten gerne Informationen zu einem Service-Thema? Alles kein Problem – wir haben alle Themenverzeichnisse: von 1969 bis heute.

Wir bieten die Jahresinhaltsverzeichnisse unserer Zeitschrift sport auto kostenlos zum Download (PDF-Datei) an.

Sie suchen mehr Informationen zu einer Marke oder Baureihe, wollen wissen, wo Sie einen Test zu einem ihrer alten Sportwagen finden? Sie sind ein Auto-Narr, den vor allem Sportwagen begeistern? Sie lieben Motorsport und suchen nach einem ganz bestimmten Artikel über die Formel 1? Oder die DTM, die Rallye-WM, IndyCar? Oder über eine Rennserie, die es heute gar nicht mehr gibt? Dann hat unser Archiv die richtigen Dokumente für Sie zusammengestellt.

Die Inhaltsverzeichnisse von sport auto: von 1969 bis 2017. Mit Hinweisen zu allen Tests, Fahrberichten, Track-Tests, Technik-Reports, Reportagen und Motorsport-Veranstaltungen.

sport auto Jahres-Inhaltsverzeichnisse zum Download

Die Jahresinhaltsverzeichnisse als PDF-Dokumente können Sie nach dem Herunterladen (mit der rechten Maustaste anklicken und „speichern unter“ auswählen) auch nach Stichworten durchsuchen. Mit der Tastenkombination Strg+F öffnet sich ein Such-Fenster, in das Sie Ihr Schlagwort eingeben können. Zudem hilft die Einteilung der Inhaltsverzeichnisse bei der konventionellen Suche.

Hier stehen die Jahresinhaltsverzeichnisse der Zeitschrift sport auto zum Herunterladen bereit – kostenlos:

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jahresinhaltsverzeichnisse-sport-auto-themen-autotests-motorsport-4298503.html

Skoda Fabia (2018) — Kleinwagen wird umfangreich überarbeitet

Neue Designmerkmale und neue Technologie stehen im Mittelpunkt der Modellüberarbeitung für den Skoda Fabia. Das Facelift zeigt sich erstmals auf dem Genfer Autosalon.

Skoda lässt dem aktuellen Kleinwagen Fabia eine umfangreiche Modellpflege angedeihen. Der aufgefrischte Tscheche präsentiert sich als Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon.

Eine neue Front mit LED-Scheinwerfern soll dem Skoda Fabia ein ausdrucksstärkeres Erscheinungsbild verleihen. Erstmals werden für dieses Modell auch LED-Heckleuchten erhältlich sein. Darüber hinaus willSkoda weitere ‚Simply Clever‘-Details anbieten. Welche, das wollten die Tschechen aber noch nicht verraten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/skoda-fabia-2018-daten-infos-marktstart-preis-721236.html

StreetScooter-Erfinder Günther Schuh im Interview — „Batterien für E-Autos werden nicht viel billiger!“

Mit der Entwicklung des StreetScooters hat sich der Aachener Professor Günther Schuh ins Rampenlicht katapultiert. Nun will er mit dem Kleinwagen e.GO Life für Furore sorgen. Wir haben ihn im Interview.

Die Adresse klingt ein bisschen nach West-Hollywood: Campus Boulevard 30. Und die Anziehungskraft ist hoch. Gerade strömt eine japanische Delegation aus dem Büro von Günther Schuh in Aachen, der durch das StreetScooter-Projekt bekannt wurde.
Sie haben den StreetScooter für DHL entwickelt und gehen dieses Jahr mit dem e.GO Life an den Verkaufsstart. Bezeichnen Sie Ihr Unternehmen als Start-up?Schuh: Nach zweieinhalb Jahren, die wir mit e.GO existieren, sind wir zwar per Definition ein Start-up, aber wir fühlen uns nicht so. Wir beanspruchen keinen Welpenschutz in dem Sinne, dass wir bestimmte Dinge nicht könnten. Aber grundsätzlich ist es natürlich schön, dass so eine intensive Start-up-Szene im Automotive-Bereich existiert. Das gab es früher so nicht.
Ist die Post eigentlich auf Sie zugekommen?Schuh: Ja. Und bei der Anfrage war uns sofort klar, dass das kein Verbrenner wird. Bei der so spezifischen Beanspruchung der Transporter mit vielen Starts und Stopps hätte man in den Städten eigentlich immer schon auf Elektromobilität setzen sollen. Der Diesel geht hier zu schnell kaputt. Die Post ist aber extrem sparsam und wollte dafür praktisch keinen Euro bezahlen. Deshalb hat sie uns mit der Anforderung konfrontiert, dass die Gesamtbetriebskosten nicht höher werden dürfen als bei vergleichbaren Verbrennerfahrzeugen.

Schuh ist kein verrückter Erfinder, im Gegenteil. Der Produktionsexperte ist ein kühler Rechner, der tief in der Automobilbranche verwurzelt ist. Er war zu Beginn seiner Karriere Assistent bei Ex-Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg. Zu ihm hält er heute noch Kontakt.
Und warum hat es die Autoindustrie nicht geschafft?Schuh: Sie haben die Anforderungen von DHL nicht erfüllt. Sie waren zu teuer. Ich werde immer wieder gefragt, warum die Leute keine Elektroautos kaufen – am Preis könne es doch alleine nicht liegen. Und dann sage ich: doch! Hier wird der Nutzen reduziert und der Preis verdoppelt. Dann ist der Markt tot. Und übrigens: Die Batterie ist morgen auch nicht viel billiger. Ich werde niemals mit rein batteriegetriebenen Elektroautos wirtschaftlich weit und schnell fahren können – weder in fünf noch in zehn Jahren.
Kommt denn aus Ihrer Sicht die Elektromobilität?Schuh: Nein, so nicht. Wir haben aktuell 30 Modelle auf dem deutschen Markt, die kaum einer kauft. Da müsste man ja verstanden haben, warum nicht. Mit der Analyse sind wir noch nicht weit gekommen. Angeblich wollen die Leute größere Batterien und mehr Ladesäulen. Und da sage ich: Nein, das allein löst das Problem nicht.
Was ist denn dann das Antriebskonzept der Zukunft?Schuh: Plug-in-Hybridmodelle – und die kann keiner so gut bauen wie unsere Autoindustrie. Wir werden nach dem e.GO Life den e.GO Booster als Plug-in-Hybrid auf den Markt bringen.
Porsche geht davon aus, dass 2023 etwa 40 Prozent der Modelle elektrisch sein werden. Irren die so sehr?Schuh: Ich habe mir bereits einen Mission E vorbestellt. In der Gesamtlogik sind solche Fahrzeuge so unlogisch wie ein Tesla Model S. Aber für Porsche könnte es ein cooles Profil werden. Für den Gesamtfahrzeugabsatz spielt dieses Segment aber keine nennenswerte Rolle.
Und VW mit der I.D.-Familie? Die Marke rechnet mit einem Absatzanteil zwischen 15 und 25 Prozent 2025.Schuh: Der Markt ist so weit und würde Autos kaufen. Ich muss nur aufpassen, wie ich sie konzipiere. Man darf nicht erwarten, dass es ein Modell vergleichbar dem Golf mit Reichweiten eines Verbrenners für 30 000 Euro gibt. Das geht einfach nicht.

Schuh ist ein Autonarr. Er liebt den Porsche 911, besitzt aktuell einen Panamera Plug-in-Hybrid. Woher seine Porsche-Liebe rührt? Der Mann hat mit Ex-Porschechef Wendelin Wiedeking studiert und fährt gern schnell. Nachts, wenn die Autobahn frei ist, und er vom Flughafen aus nur noch nach Hause will.
Womit rechnen Sie?Schuh: 2025 sind 70 Prozent der Modelle Hybride. Wenn es gut geht, alle als Plug-in-Hybrid. Entweder mit Range Extender oder mit Elektromotor im oder am Getriebe. Rund 20 Prozent werden dann rein elektrisch betriebene Kleinwagen für Kurzstrecken sein. Wir haben zum Beispiel bereits einen Auftrag von der Caritas für 3.000 e.GO Life bekommen. Es gibt viele Firmen in Innenstädten, die Tausende von Mitarbeitern mit solchen Modellen versorgen wollen. Zehn Prozent des Marktes könnten Sonderfahrzeuge wie der e.GO Mover sein, den wir mit ZF entwickeln und für den ich ein Riesenpotenzial sehe, weil die Menschen hier nicht markenaffin sind.
Haben Sie für dieses Projekt schon Aufträge?Schuh: Wir werden total überrannt. Ich brauche eigentlich keinen Vertrieb dafür, das läuft von alleine. Wir können mit diesem Konzept einen Teil der klassischen Stadtbusse ersetzen. Wenn diese Modelle autonom im Platooning-Kolonnenverkehr fahren würden, dann könnten Spitzenbelastungen noch viel besser organisiert werden. Und den Rest des Tages, wenn nicht so viele fahren, handelt es sich um einen reinen On-demand-Verkehr. 70 Prozent der ÖPNV-Kosten sind Personalkosten. Für die Stadt Aachen kommen wir dann von 17 Prozent ÖPNV-Nutzung auf vielleicht 28 bis 30 Prozent.
Spüren Sie auf diesem Gebiet auch schon das Interesse der Autoindustrie an Ihrem Konzept?Schuh: Durchaus. Mittlerweile habe ich ja das Vergnügen, dass die Vorstände hier vorbeikommen und ich nicht immer zu denen muss. Und wir sprechen gerade mit zwei, drei Interessenten. Mehr Partner können wir in so ein Projekt auch nicht einbinden. Ich möchte da auch etwas für und mit den deutschen OEMs machen.
Dabei ist ja die Gesetzgebung fürs autonome Fahren noch gar nicht so weit. Oder werden diese Modelle nur in abgesperrten Gebieten eingesetzt?Schuh: Abgesperrte Gebiete wird es punktuell durchaus geben, aber für einen wirklichen Use-case sind sie zu klein. Die Automobilhersteller entwickeln gerade viel im stillen Kämmerlein.
Sie wollen den e.GO Life zu extrem günstigen Preisen anbieten. Wie schaffen Sie das?Schuh: Wir haben einen aus Aluprofilen gefertigten Space-Frame entwickelt. Die Space-Frames der etablierten OEMs aus Freiformteilen in selbsttragenden Chassis erfordern sehr teure Werkzeuge und werden erst mit großen Stückzahlen wirtschaftlich herstellbar. Unsere Produktionskosten liegen dafür nur bei 900 Euro. Um die Batterie und die Passagiere zu schützen, haben wir die Grundstruktur mit großen Aluminium-Hohlstrukturen so überdimensioniert, dass sie nicht mehr weich werden kann. Das Chassis hält 100 Jahre – und die Beplankung können Sie austauschen. Auch der Bosch-Motor hält ewig. Wir machen dann noch einen exklusiven Vertrag mit einem Allfinanz-Unternehmen, weil wir das Auto per Leasing mit Wartungsvertrag und Versicherung den Kunden geben möchten. Wenn Sie die Gesamtservicerate sehen, entwickelt das Auto seine ganze Schlagkraft. Da kommt bei kleinen Stückzahlen keiner mit klassischen Strukturen hin. Es gibt keine günstigere Art, einen Neuwagen zu fahren, als mit unserem Auto – Verbrenner eingeschlossen.
Und Bosch übernimmt auch die Wartung?Schuh: Bosch macht die Serviceleistung. Verabredet ist, dass in der Diagnose alles „Over-the-Air“ laufen soll, was für Bosch in dieser Ganzheitlichkeit auch neu ist. Bosch macht auch das virtuelle Ersatzteillager – das ist Start-up in einem Start-up-Unternehmen. Wir testen das ein halbes Jahr lang in Kleinstserie und fahren die Produktion langsam hoch.
Sie bauen erfolgreich neue Wege auf. Wird Ihnen um die Autoindustrie nicht Angst?Schuh: Sie ist sicher angreifbar. Aber die Reaktionszeiten der Autoindustrie sind deshalb so langsam, weil das Geschäftsmodell so erfolgreich ist. Sie hat über 35 Jahre die industrielle Deflation außer Kraft gesetzt hat. Das hat keine andere Branche geschafft. Jede Generation Golf war bei vergleichbarer Positionierung zum Vorgänger trotzdem teurer. Das schafft sonst keiner. Das ist ein geniales Marketing- und Produktmanagement. Die Disruption, die jetzt kommt, dürfen sie auf keinen Fall beschleunigen. Sie müssen nur sehen, dass sie noch die Kurve bekommen. In unserer Autoindustrie steckt so viel Power, dass sie es schaffen wird. Und die Masse werden nicht die E-Autos sein.
Aber wenn ein Land wie China nun vorschreiben würde, nur noch E-Autos zu verkaufen?Schuh: Dann strangulieren sie die Wirtschaft bis zum Umfallen. Das geht nicht. Sie können auch in China nicht 30 Millionen Neufahrzeuge subventionieren. Und wenn die Subventionen weg sind, dann ist auch die Nachfrage weg.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/streetscooter-erfindern-schuh-interview-dhl-e-auto-transporter-12858787.html

BMW Modelljahr 2018 — Benziner mit Filter, Diesel mit SCR, X3 mit 25d

Zum Modelljahr 2018 gibt es bei BMW Otto-Partikelfilter für weitere Benziner, einen SCR-Kat mit Adblue für fast alle Diesel, den X3 25d mit 231 PS und mehr Ausstattung für den 5er. Die Preise steigen bei allen Modellen.

BMW verkauft ab März 2018 mehr Modelle mit Otto-Partikelfilter und SCR-Kat. Die Modellpflege 2018 bringt außerdem einen neuen Dieselmotor für den X3 und mehr Ausstattung für den 5er. Außerdem haben nun einige Modelle der 3er- und 4er-Reihe serienmäßig eine Achtstufen-Automatik.

X3 xDrive 25d mit 231 PS

Der BMW X3 bekommt zum Modelljahr 2018 einen neuen Vierzylinder-Dieselmotor. Der zweistufig aufgeladene Common-Rail-Diesel im neuen X3 25d xDrive leistet 231 PS und 500 Newtonmeter. Damit beschleunigt das SUV in 6,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Den Verbrauch im EU-Zyklus gibt BMW je nach Reifenformat mit 5,8 bis 6,1 Litern an. Allradantrieb und Automatikgetriebe hat die neue Antriebsvariante, die zwischen dem Vierzylinder 20d und dem Sechszylinder 30d positioniert ist, serienmäßig. Das neue Modell ist ab April verfügbar und kostet 52.500 Euro.

Sport-Differenzial für X3 M40i, Filter für X3 20i und 30i

Ebenfalls im April bekommt der X3 M40i das Sport-Differenzial serienmäßig. Der Preis für das Modell steigt um 2.400 Euro. Auch andere X3-Varianten werden teurer: 20i und 20d um 600 Euro, der 30i um 700 Euro. Die beiden Benziner bekommen gleichzeitig mit der Preiserhöhung einen Otto-Partikelfilter.

Benzin-Partikelfilter für 4er, X1, i8

Auch 420i Coupé und 430i Coupé, das 430i xDrive Coupé, der X1 sDrive 18i und der i8 bekommen zum Modelljahr 2018 einen Otto-Partikelfilter. Die Benziner mit Rußfilter sind ab März 2018 verfügbar. Laut BMW werden im Laufe des Jahres fast alle Benziner mit Otto-Partikelfilter verfügbar sein.

SCR-Kat und Adblue für alle Baureihen

Ab März bekommen alle Diesel-Modelle der 1er-, 2er-, 3er und 4er-Reihe sowie der X1 sDrive 18d einen SCR-Kat mit Adblue-Einspritzung. Der X1 18 mit SCR-Kat ist von außen an einer neuen, zweibordigen Auspuffanlage zu erkennen. Bis Ende des Jahres will BMW alle Diesel mit SCR-Kat ausrüsten.

Weniger Schaltgetriebe für 3er und 4er

Weil die Nachfrage zu gering ist, streicht BMW Schaltgetriebe-Varianten beim 3er und 4er: Die Allradvarianten von 320d Limousine, Touring und Gran Turismo haben ab März ebenso eine Achtstufen-Automatik serienmäßig wie 420i xDrive Coupé, 430i Coupé und 420d xDrive Gran Coupé. Laut BMW ist der Trend zur Automatik auch bei mittleren Motoren und Baureihen unaufhaltsam.

Mehr Ausstattung für den 5er

Der BMW 5er hat ab März Parkpiepser vorn und hinten sowie eine Alarmanlage serienmäßig. Auch LED-Nebelscheinwerfer und Radschraubensicherungen sowie eine 40:20:40 teilbare Rücksitzlehne bei der Limousine gehören künftig zur Serienausstattung. Dafür steigen die Preise um 2.300 bis 2.400 Euro. Alle Modelle bekommen ab März 2018 serienmäßig Remote Services, mit denen sich Standort, Tankinhalt und weitere Fahrzeugdaten in einer App angezeigt werden können. Außerdem kann der Nutzer über die App die Türen ver- und entriegeln, hupen oder die Lichthupe einschalten. Die Preise steigen für alle Baureihen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-modelljahr-2018-x3-25d-xdrive-preise-bilder-5er-ausstattung-3er-4er-automatik-12857347.html

Eigenzulassungen 2017 — Subaru, Nissan und Jeep führen das Ranking an

Subaru, Nissan und Jeep stehen 2017 bei den Eigenzulassungen ganz weit vorne, wenngleich der Anteil dieser Zulassungen leicht zurückgegangen ist.

Das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg weist alljährlich neben den Neuzulassungen auch in seiner Statistik die Eigenzulassungen aus. Sie spiegeln wieder, wie hoch die Quote der Neuzulassungen auf den jeweiligen Hersteller beziehungsweise Importeur ausfällt. Im Berichtsjahr 2017 ist der Anteil dieser Eigenzulassungen mit 29,09 Prozent nur leicht zu 2016 um 0,53 Prozent gesunken. Zum Hintergrund: Unter die Eigenzulassungen fallen Vorführmodelle und Testwagen, aber auch Modelle, die als Tageszulassungen oder junge Gebrauchte mit Rabatten zeitversetzt auf dem Gebrauchtwagenmarkt auftauchen – ein willkommenes Instrument, um den Absatz und auch die Neuzulassungsstatistik zu pimpen.

Hyundai mit größtem Eigenzulassungssprung

Ganz vorne in diesem Jahr steht Subaru. Die Allrad-Japaner kommen 2017 auf einen Eigenzulassungsanteil von 48,52 Prozent und legten im Vergleich zu 2016 nochmals um 4,83 Prozent zu. Auf dem zweiten Platz steht Nissan mit einer Quote von 47,38 Prozent (+4,74 Prozent) gefolgt von Jeep mit 46,42 Prozent (-0,34 Prozent). Den größten Zuwachs an Eigenzulassungen verzeichnet jedoch Hyundai, die um 7,45 Prozent zulegten. Allerdings gibt es auch Hersteller und Importeure, die 2017 die Zulassungen auf sich selbst deutlich reduziert haben. Alfa senkte den Anteil um 11,5 Prozent, Seat um 10,42 Prozent.

Subaru auch im Dezember-Ranking weit vorne

In unseren Top 30 liegen 14 Marken deutlich über den deutschen Durchschnitt. Der erste deutsche Hersteller ist Opel, soweit man die Rüsselsheimer als PSA-Abteilung noch so bezeichnen mag. Opel rangiert auf Rang 5 direkt vor Porsche und deutlich vor Audi auf Platz 14. Unterdurchschnittlich zeigen sich 2017 bei den Eigenzulassungen VW mit 28,3 Prozent sowie Mercedes (25,06 Prozent) oder BMW (24,87 Prozent). Ganz am Ende des Top 30-Rankings steht … ach schauen Sie doch selbst. Die Detailergebnisse finden Sie in unserer Fotoshow.

Übrigens: Allein im Dezember haben einige Hersteller und Importeure zur Jahresendrallye angesetzt. Honda rangiert in der Monatsstatistik auf Platz 1 und kam auf 64,19 Prozent. Subaru holte sich mit 58,0 Prozent Eigenzulassungen die Silberrang vor Opel mit 51,86 Prozent. Der Monatsdurchschnitt lag bei 27,83 Prozent.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/subaru-nissan-und-jeep-fuehren-eigenzulassungen-2017-an-9177893.html

Erlkönig neuer Mercedes CLA (2019) — Wie ein kleiner CLS

Seit 2013 hat Mercedes den CLA (Baureihencode C117) im Programm. Ab 2019 rollt die zweite Generation des viertürigen Coupés an den Start. Auf den nun erstmals entstandenen Erlkönig-Bilder präsentiert sich der neue Mercedes CLA als Miniaturausgabe des neuen CLS.

Die Verkaufsstatistik des CLA spricht Bände, trotz der oftmals geschmähten Optik, wurden 2017 21.274 CLA neu zugelassen. Zum Vergleich: Ein Audi A5, der im gleichen Mittelklasse-Segment unterwegs ist, kommt auf 21.671 Modelle. Mittelklasse? Ja, Mercedes positioniert den CLA dort, wenngleich das viertürige Coupé auf der Kompakt-Frontantriebsplattform MFA2 der A-Klasse basiert.

Diese debütiert als erstes Modell der neuen Kompakt-Familie, die zukünftig sieben Mitglieder aufweist. Neben der A-Klasse gibt es die neue B-Klasse und den GLA, das gesellt sich eine A-Klasse als Limousine sowie der neue GLB – und natürlich der neue CLA, den es ebenso natürlich als Shooting Brake wieder geben wird.

Neuer Mercedes CLA mit gefälligerem Design

Optisch wird der CLA sich stark an dem Design des CLS anlehnen. Der Überhang hinten bleibt groß, die Heckscheibe neigt sich sanft gen Kofferraumklappe. Die dürfte sich wie bei CLS ebenfalls stärker neigen, als es auf den Erlkönigbildern zu sehen ist. Auch an der Front wird sich der neue CLA am Design der kommenden A-Klasse aber auch bei CLS orientieren. Unter der Tarnung zeigen sich schon jetzt die neuen Scheinwerfereinheiten mit LED-Tagfahrlichtband.

Technisch rollt der CLA mit den Antrieben der A-Klasse an den Start. Die kleineren Motoren stammen aus der Kooperation mit Renault. Basis-Modell wird der CLA 180d mit dem 1,5-Liter-Diesel sein, es folgt der CLA 200d mit 150 PS Leistung und die 190-PS-Version im CLA 220d. Bei den Benzinern startet die Motorenpalette beim 140 PS starken Vierzylinder von Renault im Mercedes CLA 140, eine Spur leistungsstärker ist das gleiche Aggregat mit 1,6 Litern Hubraum im CLA200. Auch eine Plugin-Version im CLA220e wird es geben – reine E-Reichweite rund 70 Kilometer. Die Top-Modelle bilden der AMG CLA35, der aus zwei Litern Hubraum zirka 300 PS schöpfen wird, sowie den Mercedes-AMG CLA 45 mit 408 PS und Doppelkupplungsgetriebe. Alle stärkeren Motoren sind als 4-Matic ausgelegt.

Wie schon in der A-Klasse erhält auch der CLA und dessen Shooting Brake-Version das neue Widescreen-Cockpit mit freistehenden Bildschirmen. Selbstverständlich gehören auch die Komfort- und Infotainmentfeatures des Multimediasystems MBUX (Mercedes-Benz User Experience) zum Serien- oder Options-Umfang. Startet bisher der Mercedes CLA knapp unter 30.000 Euro, so dürfte die neue Generation nicht unter 33.000 Euro zu haben sein. Die AMG-Modelle kosten nicht unter 60.000 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-mercedes-cla-2019-fotos-preis-marktstart-763713.html

EU-Neuzulassungen 2017 — Europäischer Markt wächst um 3,4 %

Der europäische Pkw-Markt wuchs 2017 um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr und kann auf über 15 Millionen Neuzulassungen zurückblicken. Damit wächst der Markt im vierten Jahr in Folge.

Betrachten wir aber zunächst die Dezember-Zahlen. Insgesamt wurden im Dezember 2017 in Europa 1.088.498 Pkw erstmals in den Verkehr gebracht, das waren 4,9 Prozent weniger als im Vorjahresvergleichmonat. Dazu haben nahezu alle Volumenmärkte mit rückläufigen Zahlen beigetragen. Wie der europäische Automobilherstellerverband ACEA meldet, wurden in Deutschland 253.950 Pkw neu zugelassen (- 1,0 %), Für Frankreich werden 193.372 Neuzulassungen und ein Minus von 0,5 % genannt. Italien kommt auf 121.100 Neuzulassungen (- 3,2 %) und Großbritannien auf 152.473 Neuzulassungen (- 14,4 %). Lediglich Spanien konnte mit 102.943 Pkw-Neuzulassungen ein Plus von 6,2 % melden.

Europas Automarkt wächst

Deutlich positiver stellen sich die europäischen Pkw-Neuzulassungen in der Jahresbilanz 2017 dar. Insgesamt wurden in Europa 15.137.732 Pkw erstmals mit einem Kennzeichen versehen, was einem Zuwachs um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Anders als im Dezember sind in der Jahresbetrachtung auf fast allen Volumenmärkten positive Entwicklungen zu beobachten. Der deutsche Markt wächst mit insgesamt 3.441.262 Neuzulassungen um 2,7 % gegenüber dem Vorjahr. In Frankreich brachten 2.110.748 neu zugelassene Pkw ein Plus von 4,7 %. Italien legt um 7,9 % auf 1.970.497 Pkw zu. Spanien meldet mit 1.234.931 Pkw-Neuzulassungen ein Plus von 7,7 %. Nur der Markt in Großbritannien verlor deutlich. 2.692.786 Neuzulassungen münden in ein Minus von 5,7 %. Das erste Minus seit sechs Jahren.

Marktführer in Europa bleibt der VW-Konzern, der auf einen Marktanteil von 23,7 % und 3.580.655 neu zugelassene Pkw kommt. Stärkste Einzelmarke ist weiter VW mit einem Marktanteil von 10,9 % (1.645.822 Neuzulassungen). Rang zwei in der Jahresbilanz nimmt Renault mit einem Marktanteil von 7,5 % (1.132.185 Neuzulassungen) ein. Rang drei sichert sich Ford mit 6,7 % (1.011.722 Neuzulassungen). Peugeot folgt auf Rang vier mit 6,0 %( 909.205 Neuzulassungen). Im Wettstreit der deutschen Premiummarken hat Mercedes die Nase vorn (5,7 %, 857.131 Neuzulassungen). Es folgen Audi (5,3 %, 797.813 Neuzulassungen) und BMW (5,2 %, 788.800 Neuzulassungen).

Knapp dahinter reihen sich Fiat (5,1 %, 768.801 Neuzulassungen), Skoda (4,5 %, 674.792 Neuzulassungen) und Toyota (4,2 %, 641.619 Neuzulassungen) ein.

Opel zweigeteilt

Und wo ist Opel? Die wurden von Januar bis Juli zu GM zugeschlagen. Nach dem Verkauf an PSA wurde Opel den Franzosen zugeschlagen. GM steht in der Jahresbilanz mit einem Marktanteil von 3,8 % und 589.644 Neuzulassungen, Opel mit 2,2 % und 337.334 Neuzulassungen.

Auf den weiteren Rängen finden sich Citroën (3,7 %, 560.386 Neuzulassungen), Nissan (3,6 %, 552.250 Neuzulassungen), Hyundai (3,4 %, 509.109 Neuzulassungen), Dacia 83,1 %, 463.543 Neuzulassungen), Kia (3,0 %, 460.980 Neuzulassungen) und Seat (2,6 %, 388.902 Neuzulassungen).

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/eu-neuzulassungen-2017-europaeischer-markt-waechst-733799.html

Land Rover Defender Works V8 – 70th Edition 2018 — Der Landy kehrt zurück – für 170.000 Euro

Land Rover legt zum 70. Geburtstag eine auf 150 Stück limitierte Edition des Defender auf. 5.0-Liter-V8, 405 PS und Edel-Interieur gibt es ab 169.000 Euro.

Da ist er wieder, der Defender: Mit einem extrem leistungsstarken, aber auch extrem teuren Jubiläumsmodell lässt Land Rover die Offroad-Ikone noch einmal aufleben. Eigentlich endete die Produktion des Defender in Sollihull im Januar 2016. Leider zu früh, um das diesjährige Jubiläum der Marke – 70 Jahre Land Rover – zu feiern. Also haben die Briten noch einmal nachgelegt und einen Power-Defender aufgebaut, der in der Markengeschichte einige Superlative knackt.

Defender Works mit Fünfliter-V8

Verbaut wird der aus dem Range Rover bekannte Fünfliter-V8, allerdings ohne den dort verwendeten Kompressor. Als Saugmotor leistet der Benziner 405 PS und erreicht ein Drehmoment von 515 Newtonmeter. Weil das im engagierten Einsatz die früher serienmäßigen Achsdifferentiale des Defender zuverlässig in kürzester Frist zerbröseln würde, kommen verstärkte Varianten zum Einsatz. Die Kraft des Fünfliter-Motors wird von einer Achtgang-Automatik verwaltet, die sich mit einem stylishen Handschalthebel bedienen lässt.

Um die Urgewalt des Antriebs auch einigermaßen beherrschbar auf die Straße zu bringen, gibt es ein Sportfahrwerk mit modifizierten Federn, Stabilisatoren und speziellen Stoßdämpfern, außerdem ein verbessertes Bremssystem. Der „Land Rover Defender Works V8 – 70th Edition“, so der volle Name, soll in 5,6 Sekunden auf 60 mp/h (96 km/h) beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 171 km/h angegeben. Die Erfahrungen mit den Einzelkomponenten will Land Rover auch für Bestandskunden nutzen, in Kürze sollen Leistungssteigerung sowie vergleichbare Umbaukits für Fahrwerk und Bremse auch für den TDCi-Defender angeboten werden, der bis 2016 gebaut wurde.

Einzelanfertigung auf Bestellung

Das Innenleben des in acht Farbtönen erhältlichen Land Rover Defender Works ist dem Anlass entsprechend aufgebrezelt. Windsor-Lederbezüge finden sich auf Armaturenbrett und Türverkleidungen, am Dachhimmel und auf den Recaro-Sportsitzen. An Bord kommt weiterhin ein speziell von Land Rover Classic entwickeltes Infotainment-System mit einem kleinen Farbbildschirm im 1-DIN-Radio. Einige Besonderheiten hat auch die Karosserie zu bieten. Türgriffe und Tankverschluss sind aus Aluminium, Bi-LED-Scheinwerfer sorgen für Strahlkraft.

Die 150 limitierten Exemplare des Land Rover Defender Works V8 – 70th Edition werden auf Bestellung produziert, verfügbar ist sowohl der kurze Defender 90 als auch der lange Defender 110. Bestellungen hierzu nimmt Land Rover Classic in England entgegen, wo sich Interessenten auch über die Zulassungsmöglichkeiten informieren können, der Jubiläums-Defender erreicht laut Land Rover lediglich die Abgasnorm Euro 5. Der Preis für einen kurzen Editions-Defender 90 ohne weitere Sonderausstattung liegt bei 150.000 Pfund Sterling, aktuell rund 169.000 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/land-rover-defender-works-v8-sondermodell-2018-727376.html

Ford Mustang Shelby GT500 (2019) — Power-Pony mit über 700 PS

Ford wird die Mustang-Baureihe 2019 wieder mit einem Shelby GT500 krönen. Der soll über 700 PS bekommen und damit zum stärksten Ford aller Zeiten avancieren.

Fans warten schon sehnsüchtig auf die Neuauflage des legendären Ford Mustang Shelby GT500. 2019 soll es endlich soweit sein, das kündigte der US-Autobauer jetzt an.

Auch erste Eckdaten für den Ford Mustang Shelby GT500 wurden bereits genannt. Der neue GT500 soll über 700 PS leisten, die aus einem aufgeladenen Achtzylinder entspringen. Damit wäre der nächste Ford Mustang Shelby GT500 der stärkste zulassungsfähige Ford aller Zeiten. Selbst der Supersportwagen Ford GT bringt es nur auf 600 PS. Der erste Ford Mustang Shelby GT500 von 1967 brachte es nur auf rund 350 PS.

Neben der schieren Leistung soll der Ford Mustang Shelby GT500 auch sonst mit allerlei Renntechnik aufwarten. Als Marktstart nennt Ford 2019.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ford-mustang-shelby-gt500-2019-infos-daten-marktstart-preis-736999.html

Toyota Avalon (2018) — Neue Plattform, neue Antriebe, Riesengrill

In den USA für Nordamerika gebaut: Toyota hat in Detroit den neuen Avalon vorgestellt. Die fünfte Generation der Limousine der gehobenen Mittelklasse basiert auf einer neuen Plattform und hat einen Kühlergrill, der beinahe die komplette Fahrzeugfront einnimmt.

Der amtierende US-Präsident und Freund heimischer Produkte Donald Trump wird den neuen Toyota Avalon wohl mögen: Die Japaner betonen, dass die Limousine ausschließlich in den USA entwickelt und gebaut wird – mit amerikanischen Angestellten wie Chefingenieur Randy Stephens und dem Chef von Toyotas kalifornischem Designstudio (Calty Design Research Incorporated) Kevin Hunter. Hunter hat die Blechhaut straff über den Avalon gespannt. Scharfe Kanten spiegeln das Licht, während vorne ein gigantischer Kühlergrill das Gesicht des amerikanischen Japaners prägt. In seinen Dimensionen ist der neue Avalon länger, niedriger und breiter als sein Vorgänger, die kürzeren Überhänge vorne und hinten lassen die Limousine sportlicher wirken. Schmale Voll-LED-Frontscheinwerfer bringen Licht ins Dunkel, die Heckleuchten arbeiten ebenfalls mit LEDs. 17 bis 19 Zoll große Räder drehen sich unter dem Avalon. Der verkleidete Unterboden sorgt für eine verwirbelungsarme Luftführung und am Heck verringern ein Spoiler und ein Diffusor unerwünschten Auftrieb. Die Abgase entweichen über zwei chromverblendete Doppelendrohre. Der cw-Wert des neuen Avalon verbessert sich auf 0,27 gegenüber den 0,28 des Vorgängers.

Moderne LED-Lichttechnik

Der Avalon ist laut Toyota das erste Modell, das die neueste Lichttechnik des Konzerns erhält. Der Hersteller spricht von 60 Prozent mehr Breite bei der Ausleuchtung des Nahbereichs. Das Kurvenlicht soll nicht nur die Sicht bei schneller und langsamer Fahrt durch Kurven, sondern auch beim Spurwechsel und beim Rückwärtsfahren verbessern. Die Blinklichter sind sowohl vorne als auch hinten als dynamisches Blinklicht ausgeführt.

Holz, Leder und Assistenten

Die schmalen Säulen und die großen Fensterflächen sollen den neuen Avalon laut Hersteller sehr übersichtlich machen. Der Innenraum ist mit Leder, Holzelementen von Yamaha und Aluminium-Applikationen ausgekleidet. Am oberen Ende der Mittelkonsole sitzt ein 9-Zoll-Multimedia-Bildschirm (zirka 23 Zentimeter), unter dem sich das Fach für induktives Laden dafür geeigneter mobiler Endgeräte befindet. In dem Fach sitzt auch eine 12-Volt-Buchse, außerdem sind fünf USB-Buchsen im Fahrzeug verteilt, drei davon befinden sich in der Mittelkonsole. Vor dem Lenkrad informiert ein 7-Zoll-Display (zirka 18 Zentimeter) den Fahrer über die Fahrdaten und die Arbeit des aktiven Spurverlassenswarners, des Notbrems-Assistenten, des Totwinkelwarners und des Querverkehr-Warners für das Heck. Als komfortable Anzeigen-Alternative kann der Fahrer ein 10 Zoll großes (zirka 25 Zentimeter) Head-up-Display nutzen, das nicht nur die Geschwindigkeit und die Drehzahl anzeigt, sondern auch den gewählten Fahrmodus, Navigationshinweise und die aktuellen Audioeinstellungen.

Amazon Alexa und Toyota

Für Basissound sorgt im neuen Avalon eine Audioanlage von JBL, die mit acht Lautsprechern arbeitet. Gegen Aufpreis gibt es eine ebenfalls von JBL stammende 1.200-Watt-Anlage mit 14 Lautsprechern. Apple CarPlay ist in allen Ausstattungslinien Serie und Entune 3.0 App Suite Connect sorgt dafür, dass im Avalon auch Apps von Drittanbietern laufen. Hinzu kommt Entune 3.0 Toyota Connected Services, der verschiedene zeitlich beschränkte Onlinezugänge und Online-Services umfasst. Außerdem lassen sich per Amazon Echo (Alexa) oder über eine Smartwatch das Auto verriegeln, der Motor starten oder der Kraftstofffüllstand überprüfen. Nach eigenen Angaben gehört Toyota damit zu den ersten Herstellern, die eine Home-to-Car-Steuerung per Amazon Echo anbieten.

Adaptives Fahrwerk

Das Magnetic-Ride-Fahrwerk des neuen Avalon arbeitet serienmäßig mit einer adaptiven stufenlosen Dämpferverstellung. Es soll Wanken und Nicken entgegenwirken sowie das Überfahren von Schlaglöchern komfortabeler machen. Die Anpassung der magnetorheologischen Dämpfer erfolgt radselektiv innerhalb von 20 Millisekunden. Der Fahrer kann zwischen den Einstellungen Eco, Normal und Sport+ wählen. Die gewählte Einstellung beeinflusst nicht nur das Fahrwerk, sondern auch die Gasannahme, die elektronische Servolenkung und den Motorsound. Für die Modulation des Motorsounds betreibt Toyota einigen Aufwand. So sorgen Sport-Schalldämpfer, ein Soundgenerator für den Ansaugtrakt (Intake Sound Generator – ISG), Active Noise Control (ANC) und Engine Sound Enhancement (ESE) für eine angemessene Akustik. ANC und ESE unterdrücken Außengeräusche und leiten den Motorsound ans JBL-Soundsystem weiter. Im Normalmodus verspricht Toyota hingegen für den Innenraum eine „Bibliotheks-Ruhe“ – neue Türdichtungen und der mannigfaltige Einsatz von Dämmmaterialien sollen diese Stille ermöglichen.

Sechszylinder-Motor oder Hybrid

Im Toyota Avalon sorgt entweder ein 3,5-Liter-V6 oder ein Hybridsystem mit 2,5-Liter-Vierzylinder, 650-Volt-Elektromotor und stufenlosem Getriebe für Vortrieb. Der V6 arbeitet mit Direkteinspritzung und einer Atkinson-Ventilsteuerung und ist an eine neu entwickelte 8-Gang-Automatik gekoppelt, die die 6-Gang-Automatik des Vorgängers ablöst. Die mittleren Gänge der neuen Automatik sind kurz übersetzt, während der achte Gang aus Spritspargründen lang übersetzt ist. In höheren Ausstattungen kann der Fahrer die Gänge über Lenkrad-Schaltpaddles wählen.

Der Vierzylindermotor des Hybridsystems arbeitet mit einer variablen Ventilsteuerung, deren Einstellung nicht über Öldruck sondern über einen Elektromotor erfolgt. Außerdem sollen laserbeschichtete Ventilsitze, eine hohe Verdichtung von 14:1, Mehrloch-Direkteinspritzdüsen, ein variables Kühlsystem, ein gekühltes Abgas-Rückführungssystem und eine vollvariable Ölpumpe für einen effizienten Einsatz von Kraftstoff sorgen. Ebenfalls Teil des neuen Hybrid-Antriebsstranges sind zwei Elektromotoren, von denen einer den Verbrennungsmotor unterstützt und der andere als Generator die Nickel-Metallhydrid-Batterie lädt. Die jetzt kompaktere Batterie sitzt unter der Rückbank, beim Vorgängermodell war sie noch unter dem Kofferraumboden positioniert. Laut Hersteller gehen die Energieverluste des Hybridsystems gegenüber dem Vorgänger um 20 Prozent runter, die Kühlverluste sinken um zehn Prozent. Auto Glide Control (AGC) regelt automatisch die Segelfunktion, verhindert einen abrupten Einsatz der Motorbremse und soll so ebenfalls beim Spritsparen helfen. AGC funktioniert nur im Fahrmodus Eco. Aber mit dem Avalon Hybrid soll man auch sportlich fahren können, so Toyota. Der Sportmodus verbessert die Beschleunigungswerte und funktioniert auch im EV-Modus, also im rein elektrischen Fahrbetrieb. Das Gefühl einer athletischen Fahrweise soll die neue Shiftmatic-Technologie unterstützen: Hier kann der Fahrer per Schaltpaddle oder Wahlhebel durch die sechs simulierten Gänge des stufenlosen Getriebes schalten.

Abmessungen Toyota Avalon Modelljahr 2019 (vorläufig)

Der neue Toyota Avalon wird im Werk in Georgetown im US-Bundesstaat Kentucky (Toyota Motor Manufacturing Kentucky – TMMK) produziert. Ab Ende Frühjahr 2018 steht der neue Avalon bei den US-Händlern, die Preise hat Toyota noch nicht bekanntgegeben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-avalon-2019-infos-daten-marktstart-preis-12856581.html

Statistik Sportwagen-Neuzulassungen des KBA 2017 — Die beliebtesten Sportwagen in Deutschland

Die Monatswertung Dezember geht an das Mercedes E-Klasse Coupé. Die Jahresbestenliste führt der Porsche 911 an. Wir zeigen Ihnen die KBA-Zulassungsstatistik bei den Sportwagen 2017.

Zum Jahresausklang bestimmt das Mercedes E-Klasse Coupé das Klassement. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet für den Zweitürer 447 Neuzulassungen im Dezember 2017. Es folgt der Ford Mustang, der sich in 385 Fällen ein neues Kennzeichen abholte. Eine deutliche Steigerung zum Vorjahr: Im Dezember 2016 war das Muscle Car nur auf 221 Neuzulassungen gekommen.

Starke Einbußen müssen Porsche 911 und Audi TT hinnehmen. Den Elfer meldeten die zuständigen Behörden laut KBA im letzten Monat des Jahres nur 321 Mal neu an. Ein Drittel weniger als im Vorjahresmonat. Noch schlechter erging es dem TT, der mit 206 Fahrzeugen im Dezember 2017 nicht einmal ein Drittel der Neuzulassungen aus dem Vergleichsmonat schafft.

Audi TT verliert zweiten Platz im Endspurt

Das wirkt sich auf das Jahresranking aus. Um es in Sportsprache auszudrücken: Auf den letzten Metern büßt der TT den zweiten Platz ein. Den schnappt sich dank des guten Jahresabschlusses der Ford Mustang. Mit einem Unterschied von zwei Neuzulassungen.

Wie im Vorjahr ist der Porsche 911 Deutschlands beliebtester Sportwagen. Diesmal mit 7.520 Neuzulassungen. Das entspricht fast einem Fünftel des Gesamtmarkts. 2016 waren es noch 8.016. In den Top 5 legten nur der Mustang, von 5.232 auf 5.741 Neuzulassungen, und das Mercedes E-Klasse Coupé auf dem vierten Rang zu. Im letzten Fall dem Modellwechsel sei Dank. Die Neuauflage bescherte Mercedes einen Sprung von 3.541 auf 5.599 Neuzulassungen. Hinter dem Mercedes SLC (3.054) folgen Porsche Boxster (2.185), Jaguar F-Type (1.314), Mercedes-AMG GT (1.267), Porsche Cayman (1.187) und Chevrolet Camaro (957).

Alte Sportwagen-Helden mit dabei

Schauen wir auf die Gesamtzahlen. Die Tendenz ist fallend. 2015 hatte das KBA insgesamt 41.455 neu zugelassene Sportwagen vermeldet. 2016 hielt man mit 41.443 Neuzulassungen dieses Niveau. 2017 fielen die Branchenschnellsten auf 38.965 Neuzulassungen. Das entspricht einem Marktanteil von 1,1 Prozent.

Ein paar alte Helden tauchen 2017 in der Zulassungsstatistik auf. Zum Beispiel die V8-Saugmotor-Garde um Ferrari F430, 458 und Mercedes SLS AMG. Oder der unvergessene V10-Sportwagen Porsche Carrera GT.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-2017-bestseller-ladenhueter-kba-3525069.html