Kaufempfehlung: Citroen C4 Aircross HDi

Kaufempfehlung: Citroen C4 Aircross HDi

Seit 2012 gibt es auch bei der französischen Marke mit dem Doppelwinkel einen trendy SUV im Programm. Der C4 Aircross getaufte milde Offroader ist jedoch kein vollständig französischer Abkömmling. Ähnlich wie bereits beim Citroën C-Crosser basiert der neue und übersichtliche SUV auf einem etablierten SUV aus japanischer Abstammung.

Citroën C4 Aircross

Die durchweg solide und durchweg positiv bewertete Grundlage für den Feldweg-Franzosen stammt von Mitsubishi und wird dort unter der Bezeichnung ASX verkauft. Nun bin ich persönlich kein Freund von Badge-Engineering Projekten, im Falle des Citroën spielt hier jedoch meine neu gefundene Freude über die Fahrzeuge aus dem PSA-Konzern und meine Erfahrungen mit dem Mitsubishi ASX ein – und am Ende kann ich nur sagen: Ja, warum denn nicht?

Citroën bietet diesen Mischling aus japanischer und französischer Automobilkultur in drei Motorvarianten an und in dieser Kaufempfehlung (im übrigen eine neue Kategorie hier im Blog!) will ich meinen Senf zu den Varianten und die sinnvollste Ausstattungsvariante kund tun:

Unterscheide muss man zudem, ob man den Wunsch nach einem Allrad-SUV hat, oder ob einem der Standard-Frontantrieb im Alltag ausreicht.   Wenn man mit dem Frontantrieb zufrieden ist, weil man im Alltag die geteerten Wege eh kaum verlässt und wenn, dann nur einmal kurz auf einen Waldweg fährt – dann stellt sich die Frage nach der Motorisierung und hierauf können drei Antworten gefunden werden:

1.) Der 1.6 2WD C4 Aircross Stop & Start

Mit 117 PS aus einem 1.6 Liter großen Vierzylinder-Benzinmotor fängt die Auswahl im Reigen des C4 Aircross an. Der Basispreis ist mit 23.690 € für die Basis-Ausstattungslinie „Attraction“ durchaus auch attraktiv gewählt, doch sollte man sich im klaren sein, der C4 Aircross ist mit dem kleinen Basis-Benziner eben auch nur sehr bescheiden motorisiert.  Der kombinierte Verbrauch wird 5,9 Liter auf 100 km angegeben – ohne dem C4 Aircross hier etwas böses zu wollen, halte ich diesen Verbrauch jedoch für völlig Realitätsfern!

2. u. 3.) Die beiden Diesel C4 Aircross mit Frontantrieb

Der 84 kW bzw. 114 PS starke „kleine“ Diesel und der 150 PS Starke große Diesel. Wobei man den kleinen 114 PS Diesel in 2 Ausstattungsvarianten bekommt (auf diese gehe ich weiter unten ein) – als Attraction zum Start für 25.990 € und als Tendance, was zugleich die mittlerweile der drei Ausstattungslinie darstellt, zum Preis von 27.790 €.  Im Gegensatz zum „kleinen“ Benziner sind die Diesel immer mit einem 6-Gang Getriebe ausgerüstet, der Basis-Benziner fährt mit einem Fünfgang-Getriebe durch den Alltag.  Bei den beiden Dieselmotoren sollte man den Unterschied der Herkunft erwähnen. Der HDI 115 kommt aus dem Hause der Konzernmutter PSA, wohingegen der HDI 150 PS eine Mitsubishi-Entwicklung darstellt und durch zum meistverkauften Triebwerke gehört.

Was die Motorisierung angeht, so ist die klare Kaufempfehlung der HDI 150. Der 150 PS starke Dieselmotor mit den Mitsubishi-Wurzeln ist nicht nur 36 PS stärker, sondern mit 300 Nm bei 2.000 bis 3.000 Umdrehungen auch ein echter Bulle im Anzug. Das „Bessere“ war schon immer des „Guten“ Feind und so muss sich der – im Prinzip sehr ausgewogene HDI 115 PSA-Motor gegen den stärkeren, aber kaum durstigeren (+0,8l) Mitsubishi-Diesel geschlagen geben!

Frontantrieb oder Allradantrieb?

Es ist so etwas wie die „Gretchenfrage“ im gesamten Umfeld der kompakten SUV. Der Allradantrieb des C4 Aircross stammt in seiner Konstruktion direkt von Mitsubishi ab und lässt sich per Drehschalter aktivieren und einstellen. Auch der 4WD Aircross kann, zum Kraftstoff sparen, als reiner Frontantriebs-SUV fahren – was die Idee des Allradantriebs in meinen Augen natürlich konterkariert.

Im 4WD Auto-Mode fährt der C4 Aircross als Allradfahrzeug mit mindestens 2% Kraft an der Hinterachse. Das bedeutet: Im Normalfall betont viel Kraft auf der Vorderachse, aber immer mit einem leichten Antriebsmoment an der Hinterachse. Im Falle von rutschigen Straßen kann das System dann automatisch bis zu 50 % der zur Verfügung stehenden Kraft auf die Hinterachse schicken. Dies geschieht voll variabel, zwischen 2% und 50% und ohne zutun des Fahrers.

Im 4WD Lock Modus gehen mindestens 50% der Kraft an die Hinterachse, maximal 65%. Mit dieser Einstellung wird der C4 Aircross deutlich agiler im Gelände – und wer sich nun fragt, wieso C4 Aircross und ASX 4WD nicht immer so fahren – ja das frage ich mich auch. Denn bei den sparsamen Diesel-Motoren kommt es auf die marginale Einsparung im 2WD und 4WD Auto-Modus nicht wirklich an. Zudem ist, meiner Meinung nach, das Schaubild auf der Webseite von Citroën falsch – denn dort spricht man von 2% – 70% Kraftverteilung im 4WD Lock Modus. Da ich aber davon ausgehe, dass Citroën den Allradantrieb nicht verändert hat – dürfte diese Aussage verkehrt sein!

In meinen Augen gehört ein SUV auf jeden Fall mit Allradantrieb ausgeliefert, alleine schon um die spöttischen Bemerkungen der Nachbarn nicht zu provozieren, wenn man mit seinem hoch gelegten SUV im Winter an einem glatten Hang ebenso hängen bleibt, wie der Nachbar mit seinem Standard-Kompaktwagen.

Zudem empfehle ich, wer seinen Spieltrieb mit dem Drehschalter befriedigt hat, die Einstellung von 4WD Lock – im Falle des ASX fährt sich die Fuhre damit auf Kurvenreichen Straßen deutlich dynamischer. Das dürfte beim C4 Aircross nicht anders sein!

Also: Ganz klare Empfehlung bis hier hin: HDI 150 4WD

Doch was kostet der Aufpreis für diese Winter-Grins-Einrichtung? Im Falle des kleinen Diesel mit 114 PS zahlt man 2.000 € Aufpreis – für den empfohlenen HDI 150 ist der Aufpreis genauso überschaubar und beträgt ebenso 2.000 €.

Nachdem nun klar ist, welchen Motor (den 150 PS Diesel) und welchen Antrieb (den 4WD), stellt sich die Frage nach der Ausstattung.

Die Ausstattungsmöglichkeiten im Überblick:

Während es den „kleinen Diesel“ in einer Basis-Version mit dem Namen „Attraction“ und einer mittleren Variante „Tendance“ gibt, gibt es den 150 PS Diesel in der Allradvariante nur noch in der „Tendance“ und der besonders exclusiven Ausstattungslinie: „Exclusive“ (Wortwitz! Achtung!). 

Der Unterschied zwischen beiden Ausstattungslinien ist vor allem:

  • Xenon-Licht
  • Keyless-Go
  • 18 Zoll Felgen
  • abgetönte Scheiben hinten

in der Exclusive-Variante.

Die wichtigsten Ausstattungsdetails wie ABS, ESP und ASR haben alle C4 Aircross an Board, ebenso einen Fahrersitz der in der Höhe verstellbar ist und immer mit dabei auch ein MP3-fähiges Autoradio sowie eine Klimaanlage.  Ebenso immer in Serie: Zig Airbags (inkl. Knie-Airbag für den Fahrer) und ein Start & Stop System für den Motor.

Die Entscheidung für eine Ausstattungslinie trifft am Ende ein einfaches Detail: Das Xenonlicht, denn weder für gute Worte noch gegen Aufpreis lässt sich dieses, in meinen Augen eminent wichtige Sicherheits-Detail, hinzu ordern. Einzig in der „Exclusive-Ausstattung“ ist Xenon-Licht mit an Board.

Nach über 1.000 geschriebenen Wörtern nun also die klare Empfehlung:

  • Citroën C4 Aircross HDI 150 2wd Exclusive zu 31.790 € für den, der keine Angst hat, sich an einem rutschigen Berg vor seinem Nachbarn zu blamieren

  • Citroën C4 Aircross HDI 150 4wd Exclusive zu 33.790 € für den, der es mit dem Kaufwunsch nach einem kompakten und Allroundfähigen SUV ernst meint! 

 

Was einem der Allradantrieb bringt, zeigt dieses Youtube-Video ganz gut:

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Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

Anzeige: Hoch hinaus mit dem Ford GT 2017

Michelin Drivestyle, Episode 5. Schauplatz: die Alpen.

In atemberaubender Kulisse geht es für die GRIP Moderatoren Matthias Malmedie und Helge Thomson hoch hinaus. Wer jetzt glaubt, dass die beiden PS-Freaks unter die Wanderer gegangen sind, irrt. Helge hat für Matthias nämlich noch eine Überraschung parat, um sich für LeMans zu revanchieren und Wiedergutmachung zu leisten: In einem alten Schuppen mitten im Gebirge steht ein nagelnagelneuer Ford GT 2017. Komplett aus Carbon wurde der Bolide extra für die Rennstrecke gebaut. Diesen PS-starken Renner darf Matthias nun über die Serpentinen auf der Silvretta-Hochalpenstraße jagen, mit den MICHELIN Pilot Sport Cup 2 natürlich kein Problem. Die perfekte Überraschung für den Moderator, dem das Grinsen ins Gesicht gemeißelt ist.

Schlüssel rein und wroom. Die Weiterentwicklung des legendären Autos von Henry Ford 2, dem GT40, den er nur baute um Enzo Ferrari eins auszuwischen. Diese Legende gewann vier Mal in LeMans und darf nun von den beiden Moderatoren kräftig getreten werden. Doch wer glaubt, dass das schon alles war, irrt sich gewaltig. Natürlich gibt es auch in dieser Folge wieder einen Überraschungsgast und eine spannende Challenge. Fotograf Larry Chen ist von der Landschaft begeistert und freut sich auf das Shooting mit dem schicken Sportler. Und natürlich Matthias und Helge. Und natürlich muss sich der Sportwagen von seiner Schokoladenseite zeigen: während des Fahrt über die kurvigen Pisten der Alpen.

Nach dem rasanten Ritt fehlt natürlich noch die obligatorische Challenge. Helge hat sich dieses Mal etwas Besonders für Matthias ausgedacht. An einem Bergsee sollen die beiden TV-Profis auf dem Board zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind und wer den besten Gleichgewichtssinn hat. Wer als erstes runterfällt, verliert und der Gewinner darf das Ziel des nächsten Roadtrips, und damit der nächsten Michelin-Episode, für das kommende Jahr aussuchen.

Ganz in Gladiatoren-Manier stürzen sich die beiden ins kühle Nass. Doch wer wird der Sieger sein? Wer wird in den eiskalten See gestoßen und muss sich geschlagen geben? Schaut euch den Clip an und findet es heraus. 

 

„Benzin im Blut – nachgewiesen“

„In Kooperation mit Shell“

Vernetzung, Cloud und Gadgets mag ich ja in etwa so gerne wie das Auto fahren an sich. Was liegt näher, als beides miteinander zu verbinden? Als SHELL mich fragte, ob ich an der „Shell drives you“ Studie teilnehmen wolle, war daher auch schnell klar: Natürlich will ich.

Shell drives you – Deine Emotionen beim Autofahren?

Kennst du Autofahrer-Tourette? Wenn andere mal wieder saudämlich fahren und einen das aufregt? Eigentlich ist man selbst ein ruhiger Typ, aber wehe da vorne kapiert wieder einer nicht, wie eine Rettungsgasse oder das Reißverschlussverfahren funktioniert? Dann schnellt Dein Blutdruck hoch und du bekommst Autofahrer-Tourette? Ich gestehe – obwohl ich das Autofahren sehr gerne mag, manchmal habe ich auch Autofahrer-Tourette.

Wie also ergeht es einem beim Autofahren?

Um den Unterschied heraus zu finden und mehr über die eigene Gefühlslage beim Autofahren lernen, hat Shell die rund 300 Teilnehmer der Studie mit einem „Armband“ ausgestattet. Dieses „Bracelet 37°“ misst nicht nur den Puls und die Aktivität, sondern soll auch Aussagen über die Gefühlslage und die aktuelle Stimmungslage geben. Da war ich schon ein wenig skeptisch. Aber hey, you never know, was alles funktioniert.
Für 14 Tage ist nun also das Armband mein täglicher Begleiter. Und daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Denn die Bedienungsleitung sagt eindeutig, das Band muss eng anliegen und angenehm ist das eben nicht. Während nun also links die Apple-Uhr umgebunden ist, sitzt am rechten Handgelenk auch noch das Wearable von Shell.

Fitnessarmband und APP arbeiten zusammen

Doch das Fitnessarmband ist nur ein Teil des Versuchsaufbaus. Um die Daten des Armbandes mit den Zeiten zu verknüpfen, in denen man im Auto sitzt, sagt man der 37°Bracelet App, dass man seine „Reise“ nun beginnt und auch SHELL besitzt eine APP, die allerdings mehr kann, als nur Fahrten zu tracken. Doch für diese Studie ist vor allem das „Tracken“ der Fahrten besonders wichtig. Die Shell App bietet neben smartpay, clubsmart und anderen Optionen, auch den Bereich „SHELL DRIVE“.
Auch diese App starten die Studien-Teilnehmer vor jeder Fahrt. Benutzen kann diese App jedoch jeder. Denn per GPS-Daten wird die Fahrt aufgezeichnet und ausgewertet. Ich habe, Stand heute, bereits 787 km Fahrtstrecke aufgezeichnet. Aus den GPS-Daten ermittelt die App unter anderem die Beschleunigungswerte und gibt Hinweise auf die Effizienz der Fahrt. Mir wirft die App derzeit noch zu kräftiges Beschleunigen und Bremsen vor. Nun denn – bin ich eben auch jemand, der primär mit Spaß beim Autofahren dabei ist.
In Verbindung mit den Daten vom Fitnessarmband lässt sich nun die biologische Seite des Autofahrens mit den gemessenen Werten des GPS in Verbindung setzen. Die Frage am Ende: Wie fühlst du dich beim Autofahren?
Wenn man nun die Daten aller Teilnehmer einfließen lässt, zudem die Wetterdaten hinzufügt und Experten aus verschiedenen Bereichen an die Auswertung der Daten setzt, erhält man recht valide Ergebnisse über den Zusammenhang von Schlaf, Ernährung, Stimmungen und dem „Spaß am Autofahren“ oder dem Frustpotential der täglichen Fahrt.

 

Daten, Daten, Daten

Viele Menschen fürchten sich davor, die eigenen Daten offenzulegen. Ich persönlich finde das Thema von „SHELL DRIVES YOU“ spannend genug, um 14-Tage lang sogar meine Biodaten zu offenbaren. Dass man zudem meine Fahrstrecken aufzeichnet, es stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Ich hoffe, meine Daten liefern mir hinterher ein paar erhellende Informationen über meine Laune beim Fahren – hoffe ich doch, nicht nur unter Autofahrer-Tourette zu leiden, sondern auch leidenschaftlich gerne Auto zu fahren – ob es mir wirklich gut tut 🙂 – sehen wir nach dem Test.