Anzeige: Der neue Ford Fiesta – Fahrassistenzsysteme

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Der neue Ford Fiesta – Fahrassistenzsysteme

Wer heutzutage glaubt, nur Frauen können schlecht einparken, irrt sich gewaltig. Auch das sogenannte „starke Geschlecht“ hat so seine schwachen Momente. Wie gut, dass der neue Ford Fiesta ein optionalen aktiven Park-Assistenten hat. Mit seinen Ultraschall-Sensoren kommt er in fast jede Parklücke mühelos hinein. Nur ein Knopfdruck reicht aus und der Parkassistent mit Active Park Assist erkennt ausreichend große Parklücken und manövriert das Fahrzeug wie durch Zauberhand hinein, während man als Fahrer nur noch Gas und Bremse bedient. 3…2…1… drin, oder so. Peinliche Einparkmomente adé.

Wer immer mal wieder lästige Beifahrer dabei hat, die vor jeder potenziellen Gefahr warnen müssen und auch so recht unentspannt sind, wenn sie nicht selbst fahren dürfen, kann jetzt mit dem Pre-Collision Alert auftrumpfen. Der automatische Notbremsassistent mit Distanzwarner erkennt potenzielle Fahrzeugkollisionen und hilft dem Fahrer aktiv, die Kollision bei niedrigen Geschwindigkeiten (ab 4 km/h) zu verringern oder diese zu verhindern. Dabei spannt dieser die Bremsen schon einmal vor und sollte seitens des Fahrers keine Reaktion kommen, bringt er das Fahrzeug mit voller Bremskraft zum Stehen. Das sollte jeden nervösen Beifahrer beruhigen.

Sollte das Sicherheitsgefühl jetzt noch nicht ausreichen, wartet der neue Ford Fiesta mit einem weiteren Sicherheitsfeature auf. Das bekannte „Biep biep biep“, der sogenannte Cross Traffic Alert unterstützt den Fahrer beim rückwärts ausparken. Dabei erkennen die Sensoren des optionalen Toter-Winkel-Assistenten sich von links und rechts nähernde Fahrzeuge in einem Umkreis von bis zu ca. 40 Metern. Wird eine potenzielle Gefahr erkannt, warnen sowohl optische als auch akustische Signale davor und man kann rechtzeitig abbremsen. Endlich ist Schluss mit der stressigsten Herausforderung im Straßenverkehr und man kann seine Tour gemütlich antreten und genießen. Egal wer am Steuer sitzt oder daneben.

Verbrauchsangaben Ford Fiesta:
Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta in l/100 km: 6,9 – 3,5 (innerorts), 4,2 – 3,0 (außerorts), 5,2 – 3,2 (kombiniert); CO 2 -Emissionen (kombiniert): 118 – 82 g/km. CO 2 -Effizienzklasse: C – A+.
1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO 2 -Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO 2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO 2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Anzeige: Der neue Ford Fiesta – Das Winter-Paket

Der neue Ford Fiesta – Das Winter-Paket

Ice, ice Baby – Schon bald geht die dunkle und kalte Jahreszeit wieder los. Doch mit dem neuen Ford Fiesta muss man diese nicht mehr fürchten, denn dank des attraktiven Winter-Pakets gehören sowohl kalte Finger als auch ein kalter Bobbes der Vergangenheit an. Ein beheizbares Lenkrad sorgt auch bei Minus-Temperaturen für wohlig warme Fingerchen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man das Lenkrad vor lauter Kälte nicht anfassen mochte. In kürzester Zeit heizt es sich mollig warm auf, sodass man es nie wieder loslassen möchte. Eine Besonderheit in seiner Klasse und wahnsinnig praktisch im Winter. Auch der Allerwerteste darf sich wohlig warm auf den beheizbaren Sitzen räkeln. Dank Dreistufen-Wärme taut auch die dickste Frostbeule binnen Sekunden wieder auf.

Ein weiteres Highlight ist die beheizbare Windschutzscheibe. Ebenfalls eine Premiere in der Kleinwagen Klasse. Ruckzuck wird so die Frontscheibe von Schnee und Eis befreit – kein lästiges Eiskratzen mehr nötig. Wer jetzt noch nicht genug von den Super-Features im neuen Ford Fiesta hat, darf sich gern noch das Safety-Paket zulegen. Die Straßenschilderkennung in der Kamera der Frontscheibe macht es dem Fahrer leicht, sich an die vorgegebene Geschwindigkeit zu halten. Ein Fernlichtassistent schaltet, wenn nötig, das Fernlicht an, sofern kein Gegenverkehr kommt. Safety first, besonders in der Dunkelheit ist auch der Müdigkeitswarner ein sehr praktisches Feature. Mit diesen praktischen Paketen im neuen Ford Fiesta ist man gegen die dunkle Jahreszeit mehr als gewappnet und kann sicheren Gefühls auf den Straß7en dieser Welt durchstarten.

Verbrauchsangaben Ford Fiesta:
Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta in l/100 km: 6,9 – 3,5 (innerorts), 4,2 – 3,0 (außerorts), 5,2 – 3,2 (kombiniert); CO 2 -Emissionen (kombiniert): 118 – 82 g/km. CO 2 -Effizienzklasse: C – A+.
1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO 2 -Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO 2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO 2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Aktuelle Suchanfragen:

Anzeige: Der neue Ford Fiesta – Interieur & Sound


Da werdet ihr „Ohren“ machen. Dank des Bang & Olufsen Play Sound-System mit 10 Lautsprechern und satte 675 Watt Gesamtleistung wird der neue Ford Fiesta zur fahrenden Disco oder Karaoke-Bühne, je nach Gusto. Der Centerspeaker mitten drin sorgt für satten Sound wie sonst nur in Oberklasse-Limousinen. Da will man direkt mitsingen. Weitere technische Highlights wie das SYNC3 und der große 6,5“ oder 8“-ZollTouchscreen dürften auch Technik-Freaks begeistern und zwar serienmäßig. Die Kopplung mit dem Smartphone funktioniert einwandfrei und das Fahrzeug ließt einem sogar die SMS vor, wie man aus dem bekannten Werbeclip bereits wissen sollte. Ein sehr praktisches Feature, das im Strassenverkehr für mehr Sicherheit sorgt, denn die Hände bleiben da wo sie sein sollen: Am Steuer.

Für den besonderen Wohlfühl-Faktor sorgen nicht nur die hochwertigen Materialien und die sehr bequemen Sitze, sondern auch das exklusive Panorama-Glasschiebedach, welches zum ersten Mal in einem Ford Fiesta zum tragen kommt und das sogar als größter in seiner Klasse. Perfekt für jeden Sonnenanbeter. Vor allem kommen so nicht nur die Insassen vorne in den Genuss, sondern auch die Mitfahrer hinten haben etwas davon: sie müssen nur ihre Sonnenblende nach vorne schieben und schon haben auch sie einen Platz an der Sonne. Weitere Ausstattungs-Highlights sorgen sowohl für einen individuellen Stil als auch für einen enorm hohen Komfort. Elegantes Design erzeugt in Kombination mit raffinierten Details ein hochwertiges und angenehmes Ambiente, das sich zu jeder Minute spüren lässt. Da will man sich nur noch zurücklehnen, die Anlage voll aufdrehen, jeden Song mit schmettern, der gespielt wird und nie wieder aussteigen.

Don’t worry, stay Habby!

Verbrauchsangaben Ford Fiesta:
Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta in l/100 km: 6,9 – 3,5 (innerorts), 4,2 – 3,0 (außerorts), 5,2 – 3,2 (kombiniert); CO 2 -Emissionen (kombiniert): 118 – 82 g/km. CO 2 -Effizienzklasse: C – A+.
1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO 2 -Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO 2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO 2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Anzeige: Der neue Ford Fiesta – Design & Styling

Einen Ford erkennt man sofort. Typisch Frauenauto? Weit gefehlt, denn mit Style your Ford kann man hier und da einige individuelle Veränderungen vornehmen, die auch der Männerwelt gefallen sollten. Wer es beispielsweise lieber sportlich und aggressiver mag, kann seinen neuen Ford mit einem entsprechenden Kühlergrill ausstatten. Et voilá, schon guckt jeder Strassenteilnehmer direkt zwei Mal in den Rückspiegel, wenn der neue Ford naht. Wer ein bisschen mehr auf Design steht, gönnt sich die Vignale-Variante des Ford Fiesta. Man erkennt sie von außen am veränderten exklusiven Kühlergrill, im Innenraum kommt sie mit dem Puls an Materialqualität und Ausstattung.
Die feinen Nähte zeichnen das hochwertige Leder der speziell angefertigten Sitze. Hochmoderne Technologien und dynamische Motoren inklusive präziser Steuerung heben den Fahrspaß zu ungeahnten Höhen.

Um den trendigen Markt der Crossover-Modelle zu bedienen, will Ford mit der „Active“ Variante mit mehr Bodenfreiheit und martialischen Designs punkten. Dachträger sowie eine
beeindruckende Fahrdynamik sind ebenfalls Teil des Gesamtpaketes. Exklusive Sportsitze mit Design-Elementen in Orange und spezielle 17-Zoll-Leichtmetallräder ergänzen das Outdoor-Paket.

Wer besonders modisch unterwegs ist, kann sich im Konfigurator von Ford ganz individuell
farblich austoben. Ob ein Blazer Blaues Dach und die Aussenspiegel in der Komplementärfarbe: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und das Schöne: Man muss sich um seine tolle Lackfarbe keine Sorgen mehr machen. Zumindest nicht, wenn man die Türen mal zu schwungvoll öffnen sollte. Dank Türkantenschutz passiert beim Ein- und Aussteigen dem eigenen und dem Fahrzeug nebenan kein Kratzer mehr.

Also auf in den Konfigurator!

Verbrauchsangaben Ford Fiesta:
Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta in l/100 km: 6,9 – 3,5 (innerorts), 4,2 – 3,0 (außerorts), 5,2 – 3,2 (kombiniert); CO 2 -Emissionen (kombiniert): 118 – 82 g/km. CO 2 -Effizienzklasse: C – A+.
1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO 2 -Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO 2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO 2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Fiesta 2017 – Et hätt noch immer jot jejange

Ab dem 8. Juli 2017 steht der neue Ford Fiesta bei den FORD-Händlern. Doch zuvor musste er sich der Presse-Meute aus ganz Europa stellen und auch Habby von mein-auto-blog war bereits „on the road“ mit dem neuen Fiesta. Einem echten „Kölsche Jung'“ im übrigen. Tatsache. Ausgerechnet der Welt-Konzern FORD baut alle Ford Fiesta in Köln-Niehl. Im Hochpreisland Deutschland einen Kleinwagen produzieren zu lassen, muss Gründe haben. Gute Gründe. Und dass nicht nur die Gründe gut sind, sondern auch das Ergebnis nach dem Kölner-Spruch: „Et hätt noch immer jot jejange“ verläuft, sieht man an zwei Zahlen: 17 Millionen Ford Fiesta seit 1976 und davon 8.5 Millionen aus dem Werk in Köln! Das neue Modell wird Ford im Zwei-Schicht-Betrieb mit täglich 1.400 Stück produzieren. Krasse Zahlen. Der richtige Zeitpunkt, sich nun dem „All brandnew FIESTA“ zu widmen!

Fahrbericht: FORD FIESTA

Schluss mit der Weibergeschichte!

Ich gebe es zu, beim Thema Fiesta kommt mir sofort der Gedanke: „Typisches Frauenauto“. Was er ja auch ist. 60% aller privaten Fiesta-Käufer sind Frauen. Sagt das etwas über die Werte und Qualitäten des kleinen Kölners aus? Eher nicht. Also, Kopf frei machen und unbelastet reingesetzt in die jüngste Generation.

Raum & Feeling

Nachdem sich FORD im eigenen Haus einen „billigen“ Kleinwagen als Mitbewerber zum FIESTA herangezogen hat, den Ford KA+, durfte der neue Fiesta nun ein wenig in der Länge wachsen (+7 cm), was jedoch nur bedingt dem Innenraum zugute kommt. Ganz nebenbei hat FORD die Zielgruppe des Kleinwagens ein wenig höher ausfindig gemacht. Premium? Obwohl die kommende Vignale-Variante des Fiesta nicht zum Test bereit stand, war bereits beim gefahrenen Titanium-Modell die neue Qualität der Kölner spürbar.

Überragend im Wortsinn: Das neue Cockpit mit dem bis zu 8 Zoll großen Touchscreen, der exzellent im Sichtfeld des Fahrers montiert wurde. Ja, man mag über diese Mode der „aufgesetzten“ Monitore diskutieren – aber ich glaube, es führt gar kein Weg daran vorbei. Will man zum einen ein gutes Raumgefühl schaffen, dann muss das Cockpit unterhalb der Schulterlinie aufhören und soll zum anderen das Display vernünftig im Blick sein, dann gehört es so. Und das hat auch FORD verstanden und dank Sync3, einer ausgesprochen cleveren Sprachsteuerung, und eben dem großen Touchscreen mal eben das Knöpfchen-Armageddon des Vorgängers eliminiert – ohne deswegen den Fahrer vor die Alternativlosigkeit der digitalen Welt zu setzen. Primärfunktionen lassen sich auch per Tastendruck oder Drehrädchen einstellen.

Sicherlich könnte man hier und dort noch ein wenig von dem schwarzen Plastik tilgen, aber am Ende sitzt man eben doch in einem Kleinwagen und da überschlagen sich auch Polo & Konsorten nur selten mit dem letzten Quentchen Styling und Materialgüte. Fühlbar indes – und noch mehr sichtbar – der Sprung in der Haptik und der Verarbeitung.

Eindruck hinterlassen hat zudem ein Bauteil, dessen Bedeutung eher nicht so hoch eingestuft wird, aber die Liebe zum Detail dokumentiert: Der Bodenbelag des Kofferraums. An solchen Punkten entscheiden sich die Ausrichtungen: Geht es nur um die Marge, oder geht es um ein gutes Auto? Schwer zu erklären, noch schwerer zu verstehen? Dann gehen Sie mal zum Ford-Händler und schauen Sie zuerst in den Kofferraum! Förmliches Habby-Lob von unserer Seite!

Fahrt & Genuss

Nur Dreizylinder. Kein Erdgas, kein Hybrid – ein Dieselmotor. Das Motorenangebot darf als „überschaubar“ bezeichnet werden. Wir sind den Ecoboost mit 100 PS und Automatik gefahren und den 120 PS starken Dieselmotor. Dieselmotor? Ja. Warum ausgerechnet der Dieselmotor sogar noch richtig Sinn macht. Dazu in diesem Absatz mehr.

Federungskomfort und ein gut abgestimmtes Fahrwerk sind Dinge die man bei Ford mittlerweile als „gegeben“ erwartet. Handlich und komfortabel sind die FORD-Modelle im Vergleich mit den Mitbewerbern eigentlich immer. Der Sprung im Fahrkomfort, den der neue Fiesta hingelegt hat, der ist jedoch außergewöhnlich!

Weder kleine Frostaufbrüche noch fiese Verwerfungen auf Bahnübergängen interessieren den Fiesta. Er federt und dämpft gemeine Straßenbeläge heroisch aus dem Fahrgefühl heraus. In dieser Disziplin ist der Fiesta der Kleinwagenklasse ganz klar entkommen. Gefühlt ist der Fiesta nun in der Kompaktwagenklasse zuhause. Unaufdringliche Fahrgeräusche vervollständigen den Eindruck der gelungenen Arbeit.

Das sinnvoll abgestufte Sechsganggetriebe unterstützt den 120 PS Diesel, lässt schaltfaule Kilometerschrubberei zu und so empfiehlt sich plötzlich das Frauenauto „Fiesta“ auch für die große Tour. Einfach mal wieder – zum Frühstück – nach Paris? Warum eigentlich nicht.

Antrieb & Qualität

Dass man bei Ford auf den Dreizylinder setzt, ist verständlich. Hat der kleine Turbomotor doch bereits sechsmal den wichtigen „Engine of the year Award“ gewonnen. Und so passt sogar der „kleine“ 100 PS Turbo mit einem 6-Gang Automatikgetriebe zusammen. Nein, flink ist er dann nicht mehr, dazu raubt ihm die klassische Automatik zu viel von der lebendigen Spontanität des Turbo-Dreizylinders.

Die richtige Kombination erscheint sodann der 100 PS Turbo-Dreizylinder in Verbindung mit dem Sechsgang-Handschaltgetriebe. Im NEFZ-Normverbrauch gibt FORD diese Variante mit 4.3 Litern auf 100 Kilometern an und bleibt damit auch unter 100 Gramm CO2 je km. Den Dreizylinder bietet Ford auch ohne Turbolader an und in zwei Leistungsstufen. Ob man sich den 70 PS Basis-Motor antun muss? Eventuell, um sich keine Jahresfahrkarte für den ÖPNV zu kaufen. Aber ansonsten scheinen 110 Nm und ein ältliches 5-Gang Getriebe wirklich nur eine Lösung für Menschen zu sein, denen der Komfort bei Antrieb und Aktualität der Technik nicht ganz so wichtig sind.

Preis & Leistung

Bei den Preis hat sich FORD als selbstbewusst gezeigt. Der gefahrene Titanium-Ford mit bärenstarkem TDCi-Motor hat einen Listenpreis von über 26.000 €. Das war natürlich wieder einmal eine „volle Hütte“ mit allen Leckerlis, die FORD in der Aufpreisliste versteckt hatte. Inklusive B&O Soundsystem, dem großen Touchscreen, Apple Car Play, City-Notbremsassistent, Spurhalte-Assistent, Tempomat mit Radar und auch einem beheizbaren Lenkrad. Ja. Ein beheizbares Lenkrad im Ford Fiesta!

Dem gegenüber steht der Basis-Fiesta für 12.950 €. Eine gangbare Alternative ist auch hier wieder 100 PS EcoBoost Motor in der Titanium-Ausstattung für 18.150€, der, erweitert um das Cool & Sound Paket mit Ford Sync3, Sicherheits-Paket II und Winter-Paket unter 20.000 € bleibt, dann aber die ganzen Vorzüge des neuen Innenraums bietet. Denn – an dieser Stelle muss das Touchdisplay noch einmal erwähnt werden – zusammen mit dem Sync3 System ist es eine fantastische Lösung, um das eigene Smartphone per Apple CarPlay oder Android Auto in das Fahrzeug zu integrieren. Die Ford-Navigationslösung, zudem noch einmal Aufpreis pflichtig, kann man sich dann getrost sparen!

Safety & Assist

Mit bis zu 15 Assistenz- und Sicherheitssystemen zählt der neue Fiesta zu den intelligentesten Fahrzeugen im Kleinwagen-Segment. So sind, war man nicht knauserig, zwei Kameras, drei Radar und 12 Ultraschallsensoren aktiv daran beteiligt, den Fahrer und seinen Fiesta zu schützen. Zudem sind nun auch im Kleinwagen-Segment ein aktiver Einpark-Assistent und auch ein Müdigkeitssensor dabei, der zu sinnvollen Pausen rät, sobald die Konzentration des Fahrers nachlässt.

Und sonst so

Wenn der Fiesta am 8. Juli startet, ist dies nur der Startschuss für eine große Attacke im Kleinwagen-Segment. Um sich um die Premium-Titel zu bewerben, wird FORD gegen Ende des Jahres eine VIGNALE-Variante des Fiesta auf den Markt bringen. Erkennen wird man sie von außen bereits am veränderten Kühlergrill, im Innenraum soll dann ein weiteres Plus an Materialqualität und Ausstattung überzeugen. Zudem wird es natürlich auch eine ST-Variante geben. Grinsend denken wir an unseren Fiesta-ST Test zurück. Hier kommt dann ein neuer 1.5 Liter Dreizylinder-Turbo mit 200 PS und – aufgehört – Zylinderabschaltung zum Einsatz.

Um den trendigen Markt der Crossover-Modelle zu bedienen, bringt Ford zudem eine „Active“ getaufte Variante mit mehr Bodenfreiheit und martialischen Designs auf den Markt. Aber auch diese Variante erst im neuen Jahr.

Was bis zum Vignale erst einmal fehlt, ist ein ordentliches Licht. Denn obwohl der Fiesta trendiges LED-Tagfahrlicht bekam, scheinen aus den beiden Lampenvarianten, einmal mit DE-Linse, einmal als klassischer H4-Brenner, nur Halogen-Leuchtmittel. Die Voll-LED-Alternative wird dann mit dem Vignale Einzug halten. Dessen Preisliste fängt im übrigen bei 20.600 € für den 100 PS EcoBoost an.

Den Fiesta gibt es zudem als Drei- und Fünftürer, wobei der Fünftürer immer 800 € Aufpreis kostet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ford Mustang CS800 – Muskel-Auto

Der britische Sportwagen-Händler Clive Sutton hat kürzlich auf der Luxus-Messe „Top Marques“ in Monaco sein neuestes Projekt vorgestellt: den Mustang CS800. Hinter dem Codenamen verbirgt sich die Motorleistung eines getunten Ford Mustang mit V8-Motor. Dank eines Kompressor-Umbaus, eines neuen Ladeluftkühlers, eines neuen Krümmers und einer neuen Abgasanlage mit Klappensteuerung erstarkt der Mustang von ehemals 310 kW/421 PS auf 588 kW/800 PS.

Außerdem gibt es ein Carbon-Bodykit

Neben dem Kompressor-Kit montiert Clive Sutton außerdem ein dreifach verstellbares Fahrwerk, eine Schaltwegverkürzung für das manuelle Sechsgang-Getriebe und diverse Carbon-Teile wie Motorhaube, Splitter, Seitenschweller und Heckspoiler-Lippe. Eine Audio-Anlage mit einer Stärke von 1.100 Watt rundet das Bild ab. Den umgebauten Mustang gibt es für umgerechnet 77.550 Euro. Ein normaler V8-Mustang startet bei 44.000 Euro. (Max Friedhoff/SP-X)

Ford Focus ST TDCI – It´s a Diesel!

Der Ford Focus ST: Nicht mehr ganz taufrisch, aber fahraktiv, wie eh und je. Egal ob nun als übersportliches Modell Ford Focus RS mit 350 PS oder als Einstiegsbenziner mit 85 PS: Die sportlichen Gene liegen dem Kölner einfach im Blut. Dennoch vermutet man beim Anblick des gelben Knallbonbons nicht gerade einen schnöden Vierzylinder-Diesel. Aber ist die Kombination aus Focus ST – also einem sportlichen Kompakten – und einem sogenannten „Vernunftsaggregat“ wirklich so schnöde, wie man denkt? Read more

Aktuelle Suchanfragen:

Meistgebaute Autos 2016 – Ford-Pick-up ist Produktionsweltmeister

Die Ford F-Reihe war 2016 das meistgebaute Auto der Welt. Insgesamt verließen 1,012 Millionen Einheiten die Fließbänder im amerikanischen Dearborn, wie der Informationsdienstleister Inovev meldet. Der Pick-up ist seit 1978 das meistverkaufte Auto der USA, seit 1983 trägt er auch den Titel des meistverkauften Autos weltweit. Von den im vergangenen Jahr gebauten Fahrzeugen wurden bislang 990.000 verkauft.

Auf Rang zwei der weltweit meistgebauten Autos landet mit dem Toyota Corolla der erste klassische Pkw. Mit 985.000 Einheiten lässt die Limousine die Kompaktklassen-Wettbewerber VW Golf (970.000 Einheiten) und Hyundai Elantra (875.000 Einheiten) hinter sich. Platz fünf geht an den achtsizigen Kompakt-Van Wuling Hongguang, der mit 847.000 produzierten Fahrzeugen auch das meistgebaute Auto Asiens war. Meistgebautes Auto in Europa war der Golf. In Wolfsburg liefen 2016 rund 650.000 Modelle vom Band. Die restlichen 320.000 Einheiten der Jahresproduktion wurden vor allem in China und Mexiko gefertigt. (Holger Holzer/SP-X)

Aktuelle Suchanfragen:

Ford Fiesta – Start ab 13.000 Euro

Zu Preisen ab 12.950 Euro steht ab Juli der Ford Fiesta beim Händler. Die dreitürige Basisversion des Kleinwagens wird von einem 1,1-Liter-Dreizylinderbenziner mit 51 kW/70 PS angetrieben. Der Aufpreis für den Fünftürer beträgt 800 Euro. Zur Ausstattung im Einstiegsniveau „Trend“ zählen unter anderem elektrische Fensterheber vorn, Zentralverriegelung und ein Geschwindigkeitsbegrenzer. Für Sicherheit sorgen neben sechs Airbags auch ein Fahrspurassistent und ein Berganfahrhelfer.

Alternativ lassen sich zwei weitere Ausstattungslevel wählen, die Luxuslinie „Vignale“ wird genauso wie die sportliche Variante „ST Line“ im Herbst nachgereicht. Bis dahin dürften die meisten Kunden mit „Cool&Connect“ am besten fahren; die Ausstattungslinie bietet unter anderem Radio und Klimaanlage, die Preislistet startet in Verbindung mit dem Basismotor bei 14.900 Euro. Die Top-Linie ist zunächst „Titanium“ mit aufgewertetem Innenraum, Sportsitzen und 16-Zoll-Rädern. Hier werden mindestens 17.050 Euro fällig, kleinster verfügbarer Motor ist der 1,1-Liter-Benziner in der stärkeren Ausführung mit 63 kW/85 PS. Darüber hinaus sind zwei 1,0-Liter-Turbobenziner mit 74 kW/100 PS und 92 kW/125 PS zu haben. Alternativ gibt es einen 1,5-Liter-Diesel mit wahlweise 63 kW/85 PS oder 88 kW/120 PS.

Gegenüber dem Vorgänger ist der Fiesta geringfügig teurer geworden. So kostete die günstigste Version bislang 12.500 Euro (44 kW/60 PS) und verfügte über eine leicht bessere Ausstattung (unter anderem Lederlenkrad in Serie). Bei den stärker motorisierten Varianten gibt es im Gegenzug allerdings teils leichte Preissenkungen. So kostet etwa die 100-PS-Variante nun 15.100 Euro statt wie zuletzt 15.300 Euro. (Holger Holzer/SP-X)

Ford Fiesta ST – Kleines Kraftpaket

Die neue Fiesta-Generation ist noch nicht auf dem Markt, da präsentiert sich auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) bereits die Sportversion ST, die 147 kW/200 PS und 290 Newtonmeter Drehmoment aus einem kleinen Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum kitzelt. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 ist nach 6,7 Sekunden abgehakt. Das Technikarsenal des Dreizylinders kann sich sehen lassen: Neben Turboaufladung gibt es eine Benzineinspritzung und eine variable Nockenverstellung. Die Abgase werden durch einen Rußpartikelfilter gejagt, außerdem hilft eine Zylinderabschaltung, im Teillastbereich Sprit zu sparen. Laut Ford emittiert der ST 114 Gramm CO2 pro Kilometer, was einem Verbrauchswert von 4,8 Litern auf 100 Kilometer entsprechen würde.

Schick sind die speziellen 18-Zoll-Räder
Im Innenraum bietet der Fiesta ST unter anderem ein Sportlenkrad mit Bedientasten

Optisch zeigt der Fiesta ST Muskeln. Seitenschweller, 18-Zoll-Räder und ein großer zweigeteilter Kühlergrill mit Wabengitterstruktur betonen das dynamische Ansinnen des Kölners. Dank eines umfangreich überarbeiteten Fahrwerks mit verbreiteter Spur dürfte er außerdem gehobenen Kurvenspaß bieten. Recaro-Sitze halten dabei die vorderen Insassen in aufrechter Position.

Hinten sind die Sitze selbstredend nicht sonderlich konturiert
Recaro-Sitze sorgen für guten Halt

Zwar ist der neue Fiesta ST schnell, aber im Markt nicht schnell verfügbar. Erst Anfang 2018 geht es los. Preise hat Ford noch nicht genannt. Derzeit muss man für den 134 kW/182 PS starken ST rund 21.000 Euro zahlen. Alternativ wird gegen 4.000 Euro Aufpreis noch eine stärkere Version namens ST200 angeboten. (Mario Hommen/SP-X)

Unter anderem verleihen Seitenschweller dem neuen Fiesta ST optisch einen muskulösen Auftritt
Anfang 2018 bringt Ford den neuen Fiesta auch in der sportlichen ST-Version

Ford Crowdsourcing-Technologie – Schlagloch-Vermeider

Wer weiß wo Schlaglöcher sind, kann vermeiden hineinzufahren. Deshalb will man bei Ford in Zukunft Schlaglochinformationen sammeln, um diese anderen Verkehrsteilnehmern in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Diese Crowdsourcing-Technologie bietet dann Autofahrern die Möglichkeit, groben Asphaltvertiefungen vorausschauend auszuweichen.

Im Aachener Research and Innovation Center experimentiert Ford deshalb mit Bord-Kameras und Modems, die in fahrenden Autos Informationen über Schlaglöcher sammeln sollen. Diese Daten würden dann in einer Cloud hinterlegt, auf die auch andere Fahrzeuge zugreifen. Somit könnten Schlaglochinformationen zum Beispiel die Routeninformationen des Navisystems ergänzen. Das Navi warnt dann vor Schlaglöchern oder schlägt gleich eine alternative Route vor, um Streckenabschnitte im desolaten Zustand zu umgehen. Noch in diesem Jahr will Ford mit Praxistests starten. Autofahrern und Versicherungen soll die Technik künftig helfen, Geld zu sparen. (Mario Hommen/SP-X)

Ford Focus Electric – Mehr Reichweite zum gleichen Preis

Ford spendiert der Elektroversion des Kompaktwagens Focus zum neuen Modelljahr mehr Reichweite. Statt 160 Kilometer sollen nun pro Batterieladung bis zu 225 Kilometer drin sein. Möglich macht das eine um 10,5 kWh auf 33,5 kWh vergrößerte Akkukapazität. Der Preis des 107 kW/145 PS starken Fünfsitzers beträgt unverändert 34.900 Euro. Käufer können zudem einen staatlichen Umweltbonus in Höhe von 4.000 Euro beantragen.

Geladen wird der serienmäßig mit einer Schnellladefunktion ausgerüstete Elektro-Focus über eine CCS-Schnittstelle. An Schnellladesäulen mit 50 kW soll der Akku nach rund 30 Minuten zu 80 Prozent geladen sein, an der Haushaltssteckdose dauert eine komplette Ladung rund 16 Stunden. In Deutschland fährt der Elektro-Focus seit seiner Markteinführung Mitte 2013 unter ferner liefen. Pro Jahr werden nur knapp 100 Einheiten neu zugelassen.
(Holger Holzer/SP-X)

Ford GT – Schneller als die Europäer

Mit der Neuauflage des GT hat Ford ein eindrucksvolles Statement auf die Räder gestellt. Was die Leistungseckdaten betraf, waren die Amerikaner bislang allerdings nur zu vagen Andeutungen bereit. Jetzt gibt es erstmals harte Fakten. Demnach mobilisiert der 3,5-Liter-Biturbo-V6 656 PS und 745 Newtonmeter Drehmoment. 90 Prozent des Drehmoments liegen bereits bei 3.500 U/min an. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Ford mit 348 km/h an.

Nach Fords Einschätzung wird der GT damit Hochkarätern wie dem McLaren 675LT und dem Ferrari 458 Speciale davoneilen. Bei Testfahrten auf dem Calabogie Motorsports Park in Kanada fuhr die rund 1.380 Kilogramm leichte Ami-Flunder demnach bessere Rundenzeiten heraus als die europäischen Mitbewerber. (Mario Hommen/SP-X)

Hyundai i30 – Neu aufgestellt

Ende Januar 2017 schickt Hyundai mit der Neuauflage des i30 eine spannende Alternative zum VW Golf in den Ring. Das koreanische Kompaktmodell bietet moderne Technik und eine gefällige Optik zum attraktiven Preis: 17.450 Euro kostet das fünftürige Einstiegsmodell. Damit ist der neue i30 gut 2.000 Euro günstiger als der Klassenprimus aus Wolfsburg.

Für dieses Geld bekommt der Kunde neben einem 74 kW/100 PS starken 1,4-Liter-Benziner auch eine ordentliche Ausstattung. Bemerkenswert umfangreich ist das Sicherheitspaket der i30-Basisversion, denn diese bietet neben den üblichen sechs Airbags und ESP noch Helferlein wie City-Notbremsfunktion, Müdigkeitswarner oder Fernlicht- und Spurhalteassistent. Ebenfalls an Bord sind beheizbare Außenspiegel, Klimaanlage, Colorverglasung, Multifunktionslenkrad, Lichtsensor, Alarmanlage, Projektionsscheinwerfer und ein RDS-Radio mit 5-Zoll-Display.

Neben dieser Basis namens Pure gibt es noch die Pakete Select, Trend, Style und Premium, die viele weitere Annehmlichkeiten bieten. Wer mehr investiert, kann den i30 noch mit Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Lichtsensor, Parkpiepsern, beheizbarem Lenkrad, Smart-Key, Kollisionsverhinderer mit Fußgängererkennung und Fahrer-Knieairbag aufrüsten. Optional stehen dem Kunden zudem ein großes Glasschiebedach und ein Navi-Infotainment-System mit 8-Zoll-Touchscreen zur Wahl.

Neben dem Einstiegsbenziner 1.4 wird Hyundai noch zwei Turbobenziner mit 1,0 beziehungsweise 1,4 Liter Hubraum anbieten. Die direkteinspritzenden Vierzylinder sind 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS stark. Während die schwächeren beiden Ottomotoren ausschließlich mit manuellem Sechsgang-Getriebe kombiniert werden, ist der 140 PS starke 1.4 T-GDI alternativ auch mit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe DCT zu haben. Die Verbrauchswerte der Benziner rangieren zwischen 4,9 und 5,5 Liter.

Das Selbstschaltgetriebe ist optional auch mit den stärkeren beiden von insgesamt drei Dieselaggregaten kombinierbar, die 70 kW/95 PS, 81 kW/110 PS beziehungsweise 100 kW/136 PS leisten. Einzig der 1.6 CRDI mit 95 PS wird allein in Kombination mit Sechsgang-Schaltgetriebe angeboten. Diese Version ist mit einem Verbrauch von 3,6 Liter am genügsamsten, die stärkeren Selbstzünder verbrauchen in Kombination mit dem DCT bis zu 4,4 Liter.
(Mario Hommen/SP-X)

Ford Mustang Facelift – Pony mit mehr Pepp

Rund drei Jahre nach seinem Marktstart in den USA hat Ford den Mustang einer umfangreichen Modellpflege unterzogen. Das Facelift beschert dem Sportcoupé einen athletischeren Look an Front und Heck. Auch technisch bietet das ab Herbst 2017 verfügbare Ponycar Neues.

Unter anderem verspricht Ford künftig bessere Fahreigenschaften. Neue Stoßdämpfer und zusätzliche Versteifungen sollen ein besseres Handling gewährleisten. Optional wird Ford für den Mustang zudem ein sogenanntes Magnetic-Ride-Fahrwerk anbieten, welches dank eines elektronisch gesteuerten Dämpfersystems in allen Situationen bessere Fahreigenschaften verspricht.

Neben der Reichweite des Verbrennungsmotors zeigt der Panamera im Cockpit auch die rein elektrische Reichweite an

Für den 2,3-Liter-Ecoboost-Benziner kündigt Ford mehr Drehmoment an. Auch der 5,0-Liter-V8-Motor soll unter anderem dank einer neuen Einspritzung mehr Leistung und mehr Drehmoment von unten heraus mobilisieren. Ebenfalls der Performance zuträglich soll eine neue 10-Gang-Automatik sein. Das Selbstschaltgetriebe ermöglicht im Vergleich zur bisherigen 6-Gang-Automatik ein besseres Ansprechverhalten und schnellere Gangwechsel. Wer manuell schalten will, kann dies über Wippen am Lenkrad. Neu ist auch eine Klappensteuerung der Auspuffanlage, die es dem Fahrer erlaubt, den Sound des Motors nach Gusto zu modifizieren.

In vielen Details hat Ford die Front des Mustang überarbeitet

Wichtigste Neuerung im Innenraum ist ein volldigitales Kombiinstrument. Es bietet drei Standardanzeigen für den Normal-, Sport- und Trackmodus. Zudem kann der Fahrer eine individuelle Fahrzeugabstimmung hinterlegen. Neu sind auch eine Reihe von Assistenzsystemen wie etwa ein Kollisionsverhinderer mit Fußgängererkennung, Müdigkeitswarner und Spurhalteassistent.

Auch das Heck bietet einige Änderungen. Optional wird ein großer Spoilerflügel angeboten

Die Luftöffnungen der Frontschürze, der Kühlergrill, die vorderen Kotflügel und die Belüftungsschlitze der Motorhaube wurden modifiziert. Serienmäßige LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten sorgen für zusätzliche Frische. Eine neue Heckschürze, neue Auspuffendrohre sowie ein optionaler Heckflügel verleihen dem Hinterteil zudem einen dynamischeren Look.

Neu ist unter anderem ein volldigitales Kombiinstrument mit 12-Zoll-Display

Über die neuen technischen Daten der Antriebe macht Ford noch keine Angaben. Auch zu den Preisen gibt es vorerst keine Informationen. Starten soll der geliftete Mustang in seinem Heimatmarkt USA im Herbst 2017. Die Markteinführung in Europa dürfte vermutlich erst 2018 erfolgen. (Mario Hommen/SP-X)

Ford Edge 2.0 TDCI Bi-Turbo – Angenehmer Reisebegleiter

Wer bislang in Deutschland ein großes SUV aus dem Hause Ford fahren wollte, schaute in die Röhre. Anders als in den USA war das hiesige Angebot an 4×4-Fahrzeugen sehr übersichtlich. Oberhalb des Kompaktmodells Kuga gab es in Deutschland nur noch den Pickup Ranger. Doch seit Mitte 2016 ist nun der in den USA seit 2014 erhältliche Edge auch hier zu Lande verfügbar. Wir baten den VW Tuareg-Wettbewerber mit dem 154 kW/210 starken Diesel zum Alltagstest. Mindestens 50.100 Euro werden so in der gehobenen Titanium-Ausstattung fällig.

Ford bietet nun auch in Deutschland ein großes SUV an

Januar 2017: Schnee satt bis in tiefe Lagen, dazu viel Wind und Gefrierschranktemperaturen – endlich Wetter- und Straßenbedingungen, bei denen ein SUV zeigen kann, dass es zu mehr als Mama- oder Papa-Taxi-Einsätzen taugt. Vorausgesetzt man fährt keinen Pseudo-Geländewagen, der nur die Optik imitiert und auf Allrad verzichtet. Beim Edge gehört der 4×4-Antrieb aber serienmäßig dazu. Sein Allradsystem verteilt bei Bedarf die Motorleistung auf alle vier Räder. Bei normalen Straßenbedingungen werden nur die Vorderräder angetrieben. Auf jeden Fall hatte er keine Mühen, sich durch Schneeverwehungen auf steilansteigenden Straßen durchzuwühlen und dabei sicher in der Spur zu bleiben. Und auch die nicht zu hohen Schneehügel, die ein Schneepflug um das parkende Fahrzeug geschoben hat, waren kein großes Hindernis. Sie wurden einfach platt gefahren und schon war ausgeparkt. Im Vorfeld überzeugte schon die schnell arbeitende Frontscheibenheizung, die für flotte Enteisung und somit für freie Sicht sorgte. Angenehm waren auch die Lenkrad- und die kraftvolle Sitzheizung, die wohlige Wärme vermittelten und es so leicht machten, auf unhandliche Jacken und Handschuhe während der Fahrt zu verzichten.

Aber auch abseits von Eis und Schnee machte der Edge eine gute Figur. Die Leistung von 210 PS der uns gefahrenen Topmotorisierung klingt auf dem Papier für ein fast zwei Tonnen schweres SUV nicht besonders üppig: Der Standardspurt ist in 9,4 Sekunden geschafft, die Höchstgeschwindigkeit bei 211 km/h erreicht. Der Zweiliter-Diesel konnte jedoch im Alltag mit seiner Laufruhe und seiner Durchzugskraft überzeugen. Innen kamen die typischen Bauartgeräusche dank guter Dämmung und aktiver Geräuschkompensation nur sehr verhalten an. Und auch draußen vor dem noch erst warm werdenden Motor stehend, hörte man wenig vom Diesel. Das maximale Drehmoment von 450 Nm reichte, um zwischen Gelassenheit und Spontanität zu pendeln. Das Sechsgang-DSG-Getriebe passte sich entsprechend der Fahrweise an. Auch wenn das Sportfahrwerk (Aufpreis 300 Euro) mit unnötigen Härten sportives Gefühl vermitteln sollte, ist der Edge jedoch kein Sportler.

Auch abseits befestiger Straßen kommt der Ford voran

Er eignet sich vielmehr als prima Reiseauto. Wer entspannt auf der Autobahn oder Landstraße unterwegs ist, wird mit Verbrauchswerten um 7,5 Litern belohnt. Durchschnittlich flossen bei uns – bei nicht immer relaxten Fahrabschnitten – 7,8 Liter durch die Leitungen, zwei Liter mehr als der Normwert vorgibt. Dank der adaptiven Lenkung (Aufpreis 490 Euro) ließ sich das 4,81 und 1,93 Meter breite Fahrzeug spielerisch leicht in engen Parkhäusern manövrieren.

Seine Reisetauglichkeit wird auch durch das gute Platzangebot unterstrichen. vier Insassen kommen bequem unter, für kürzere Strecken kann auch der mittlere Sitz auf der Rückbank belegt werden ohne dass es zu unnötigen Rangeleien im Fond kommen muss. Punkten kann der Ford hinsichtlich seines Kofferraumvolumens. Zwischen 602 und 1.847 Liter fasst das Abteil. Gegenstände bis zu einer Länge von 1,92 Metern passen hinein.

Der Kofferraum fasst 602 bis 1.847 Liter

Zum entspannten Fahren trägt auch das Arsenal an Fahrerassistenzsystemen bei, die bei unserem Testauto zum Einsatz kamen. Serienmäßig unterstützen die klassenüblichen Helfer wie Spur-, Fernlicht- Verkehrsschild- und Müdigkeitsassistenten den Fahrer. Im zusätzlichen Businesspaket für 2.000 Euro war unter anderem neben adaptiven LED-Scheinwerfern noch ein Parkassistent mit an Bord. Letzterer erleichtert das Ein-und Ausparken – bei engen Standardparkplätzen eine große Hilfe.

Störend fanden wir die Überfrachtung des Lenkrads mit 22 Knöpfen. Zumal die Bedienung der Multimediaeinheit via Sprachsteuerung oder über den großen Touchscreen funktioniert. Das sollte sie auch, denn die vielen kleinen Bedieneinheiten drum herum sind beim Fahren nur schwer zu identifizieren. Und wo wir gerade beim Meckern sind: Das Display für die relevanten Fahrdaten ist mit vielen kleinteiligen Informationen überladen und bietet deshalb keinen schnellen Überblick.

Störend fanden wir die Überfrachtung des Lenkrads mit 22 Knöpfen

Hinsichtlich der guten Serienausstattung bei Titanium- unter anderem mit Navi, Rückfahrkamera, Klimaautomatik und Lenkradheizung – braucht sich der Edge nicht zu verstecken. Mit allen Extras kostet das SUV knapp 55.000 Euro. Damit liegt er preislich deutlich unter den deutschen Wettbewerbern. Allerdings muss man im direkten Vergleich Abstriche bei der Materialanmutung machen. Angesichts des Preis-Leistungsverhältnisses lässt sich das verschmerzen. (Elfriede Munsch/SP-X)

Ford Bronco 2020 – Comeback-Ansage

Der Ford Bronco ist einer der Ur-Väter der heutigen SUV-Szene. Er wurde ist der in den USA zwischen 1966 und 1996 in fünf Generationen gebaute und zwischenzeitlich sogar in Deutschland vertrieben. Im Rahmen der Detroit Auto Show (bis. 22. Januar) hat Ford offiziell die Rückkehr des Offroaders für das Jahr 2020 angekündigt. Ganz in der Tradition der Baureihe soll die Neuauflage als mittelgroßes SUV ausgelegt werden und ein gehobenes Maß an Geländetauglichkeit bieten. Ford hat die weltweite Vermarktung angekündigt. Gut möglich, dass der Bronco damit auch wieder nach Deutschland kommen wird.

Diese Logo hat Ford im Rahmen der Detroit Auto Show 2017 veröffentlicht

Neben den Bronco kündigten die Amerikaner noch vier weitere Utilities an. Wiederbelebt werden soll unter anderem der Ford Ranger für den US-Markt. Der für US-Verhältnisse kompakte Pick-up wurde in seiner ursprünglichen Heimat im Jahr 2011 vom Markt genommen. In Europa und vielen anderen Märkten ist der Ranger hingegen weiterhin im Angebot. Da der neue Ranger wie auch der Bronco im Ford-Werk Wayne in Michigan vom Band laufen sollen, dürften beide Modelle viel Technik miteinander teilen. Über technische Daten oder das Design gibt es von Ford allerdings noch keine Informationen. (Mario Hommen/SP-X)

Ford Ka+ – Einfach mal zugelegt

Fragt man sein Gegenüber, ob er oder sie zugelegt habe, ist das selten schmeichelhaft gemeint. Beim seit Oktober 2016 erhältlichen neuen Ka+ ist diese Frage aber durchaus von einer anerkennenden Konnotation begleitet. Schließlich hat der bisherige Kleinstwagen Ka eine ganz schöne Wandlung hinter sich. Dazu gehört ein Längenzuwachs von 31 Zentimetern, so dass die Plus-Generation sich nun auf 3,93 Meter streckt und sich so eher am modernen Kleinwagenformat als an der bisherigen Kleinstwagenklasse orientiert. Das gilt auch für die Motorisierung, denn der 1,2-Liter-Benziner leistet immerhin 63 kW/85 PS, genausviel wie zum Beispiel der Basismotor eines Golfs.

Der Ka+ hat auch das knuddelige Kindchen-Schema-Design des Vorgängers abgelegt und wirkt nun deutlich erwachsener

Übrigens gibt es nicht nur in Sachen Länge Neues. Der Ka+ hat auch das knuddelige Kindchen-Schema-Design des Vorgängers abgelegt und wirkt nun deutlich erwachsener. Er geht jetzt auf Anhieb als kleiner Bruder des Fiesta durch. Dazu gibt es statt drei immer fünf Türen. Die Fondtüren erlauben ein bequemes und verrenkungsfreies Einsteigen. Das Platzangebot auf den hinteren Plätzen ist – zumindest für zwei Personen – recht ordentlich. Und da die Dachlinie auch nicht modisch abfällt, ist auch ausreichend Kopffreiheit gegeben. Fahrer und Beifahrer fühlen sich recht wohl, wobei die Lenkerposition die angenehmere ist. Der Fahrersitz gibt mehr Halt als sein seitliches Pendant, insgesamt macht das Gestühl ein für diese Fahrzeugklasse ordentlichen Eindruck. Viele praktische Ablagen und eine gute Verarbeitung unterstreichen das positive Innenraumerlebnis.

Hinzu kommt ein Kofferraum, der seinen Namen durchaus verdient. Zwischen 270 und 849 Liter Gepäckvolumen weisen die technischen Daten aus, das ist kein schlechter Wert für einen schließlich immer noch automobilen Winzling. Leider kann die Heckklappe nur umständlich über die Schlüsselfernbedienung geöffnet werden. Ein separater Druckschluss für ein manuelles Öffnen ist nicht vorhanden. Das beim Umlegen der Rücksitzlehnen eine kleine Stufe entsteht und der Kofferraumteppich kein Wohnzimmerambiente aufkommen lässt, muss man der Fahrzeug- und Preisklasse schulden.

Der Ka+ bietet stets fünf Türen. Die Fondtüren erlauben ein bequemes und verrenkungsfreies Einsteigen

Angeboten wird der Ka+ in Verbindung mit dem 51 KW/70 PS starken Benziner ab 9.990 Euro. Damit liegt der Neue rund 600 Euro über dem bisherigen Modell. Zu diesem Preis fährt der Kleine nicht gänzlich nackig vor; elektrische Fensterheber und elektrische Außenspiegel gehören unter anderem genauso zur Basisausstattung wie eine im Verhältnis 60:40 teilbare Rücksitzlehne, die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Für Radio und Klimaanlage muss man zusammen noch einmal 950 Euro investieren. Darf es auch beim Komfortniveau etwas mehr sein, muss man zu dem von uns gefahrenen stärkeren Motor greifen. Diese Variante kostet ab 11.400 Euro, im Preis inbegriffen sind unter anderem zusätzlich eine Klima- und eine Musikanlage samt des Ford-Konnektivitätsystems Sync.

Fahrer und Beifahrer fühlen sich recht wohl, wobei die Lenkerposition die angenehmere ist. Viele praktische Ablagen und eine gute Verarbeitung unterstreichen das positive Innenraumerlebnis

Unser Testfahrzeug hatte (natürlich) noch einige Extras wie in Wagenfarbe lackierte, elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische hintere Fensterheber, eine Geschwindigkeitsregelanlage und Sitzheizung für die vorderen Sitze an Bord, so dass er mit 13.900 Euro zu Buche schlägt. Die Sitzheizung für 300 Euro ist besonders im Winter unbedingt empfehlenswert, ob man allerdings bei dieser Fahrzeugpreisgestaltung eine Metallic-Lackierung für 850 Euro für sinnvoll erachten muss? Zwar gibt es den Kleinen ohne Aufpreis nur in Weiß, aber schon für 150 Euro Zuzahlung fährt er in einem intensiven Sonnengelb vor.

Anders als viele Wettbewerber setzt Ford beim Ka+ auf Vierzylinder-Motoren und verzichtet auf Turbounterstützung. Das bedeutet – neben den günstigeren Herstellungskosten – für den Fahrer eine Menge Schaltarbeit. Man muss das Aggregat durch eifriges Nutzen des Fünfgang-Getriebes in Drehmomentlaune halten, was angesichts von 112 Nm maximalen Drehmoments schon eine kleine Herausforderung ist.

Hinzu kommt ein Kofferraum, der seinen Namen durchaus verdient. Zwischen 270 und 849 Liter Gepäckvolumen weisen die technischen Daten aus

Die Gänge flutschen leicht durch die Schaltgassen. Zwar könnte das angenehm straff abgestimmte Fahrwerk mehr PS vertragen, doch für den Winzling gehen 85 PS schon in Ordnung. Der Standardspurt gelingt in 13,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist mit 169 km/h angegeben. Auf der Autobahn zeigte der Tacho sogar 175 km/h an, aber sein Metier ist die Schnellstraße auf Dauer nicht. Für die dort gefahrenen Tempi muss sich der Sauger ganz schön anstrengen, der Verbrauch steigt auf 7,5 Liter. Sein Einsatzgebiet dürfte doch eher ein Stadt-Land-Umfeld sein. Im Schnitt kamen wir hier bei zügiger Fahrweise auf einen Verbrauch von 6,8 Litern, knapp zwei Liter über dem Normwert.

Somit ist der Ka+ eine echte Alternative für Fahrer, deren Budget für einen Kleinstwagen reicht, die aber gerne über ein besseres Platzangebot als dort üblich verfügen wollen und lieber einen Neu- als einen Gebrauchtwagen ihr Eigen nennen wollen. (Elfriede Munsch/SP-X)

E-Mobilitäts-Offensive – Ford gibt Strom

Ford geht im Bereich Elektromobilität in die Offensive. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren 4,5 Milliarden US-Dollar (rund 4,32 Milliarden Euro) investieren, um neue Antriebstechniken und Modelle zu entwickeln sowie die dafür nötigen Produktionsanlagen aufzubauen. In den nächsten fünf Jahren sollen 13 neue Serienfahrzeuge mit elektrifizierten Antriebssträngen in verschiedenen Märkten an den Start gehen.

Über einige Modelle mit E-Antriebstechnik hat Ford bereits erste Details verraten. So will der Konzern 2020 im heimischen US-Markt Hybridvarianten des Pick-ups F-150 und des Mustang anbieten. Das Sportcoupé soll mit Unterstützung eines zusätzlichen E-Antriebs neben Effizienzvorteilen auch mehr Leistung bieten. Für Europa plant Ford bereits 2019 zudem einen Transit Custom mit Plug-in-Hybridantrieb. Des Weiteren will der Konzern 2020 einen neu entwickelten, batterieelektrischen Crossover mit fast 500 Kilometer Reichweite auf den Markt bringen. Außerdem engagiert sich Ford mit einigen europäischen Herstellern am Aufbau von Schnellladepunkten.

2021 will der Hersteller darüber hinaus für Anbieter digitaler Mobilitätsdienstleistungen ein autonom fahrendes Großserienfahrzeug mit Hybridantrieb anbieten. Und schließlich soll es speziell für die USA zwei neue Polizeifahrzeuge geben, die ebenfalls mit Hybridantrieben ausgerüstet sind. (Mario Hommen/SP-X)

Neuer Ford Fiesta – Ein gutes Stück erwachsener

Rund 40 Jahre nach dem ersten Ford Fiesta zeigt sich nun bereits Generation acht der Öffentlichkeit. Auf den Markt kommt die gereifte und erwachsenere Neuauflage des Kleinwagens Mitte 2017. Als Drei- und Fünftürer sowie als modisches Crossover-Modell.

Optisch bleibt der neue Fiesta dem alten in den Grundzügen treu, kommt aber sachlicher und weniger verspielt daher. Die stark geschwungenen Scheinwerfer des Vorgängers werden durch mandelförmige Exemplare ersetzt, die kraftmeiernden Sicken auf der Motorhaube verschwinden und das Heck wirkt mit seinen horizontalen Rückleuchten nun klarer als zuvor. Die Länge wächst um kaum sichtbare sieben Zentimeter, wodurch der Fiesta erstmals in seiner Geschichte die Vier-Meter-Marke durchbricht.

Äußerlich bleibt der weiterhin mit wahlweise drei oder fünf Türen angebotene Fiesta dem Stil des Vorgängers treu, wirkt aber im Detail ernsthafter und erwachsene
Äußerlich bleibt der weiterhin mit wahlweise drei oder fünf Türen angebotene Fiesta dem Stil des Vorgängers treu, wirkt aber im Detail ernsthafter und erwachsene

Ein wenig zu spüren ist das Wachstum auch im Innenraum, wo dank des um vier Millimeter gestreckten Radstands und extra dünnerer Vordersitze der Knieraum auf der Hinterbank zulegt. Auch in der Breite wächst der Fiesta minimal. Zwei durchschnittliche Erwachsene können im Fond durchaus vernünftig sitzen, Großgewachsene bekommen allerdings schnell Kontakt zum niedrigen Dach. Angaben zum Kofferraumvolumen macht der Hersteller noch nicht, im Vergleich zu den 290 Litern des Vorgängers hat sich aber auf den ersten Blick nicht viel getan. Auch die hohe Ladekante ist leider erhalten geblieben.

Gab es beim Außendesign lediglich eine Evolution, kann man innen von einer kleinen Revolution sprechen. Im Vergleich mit dem sehr verspielten Cockpit im Vorgänger wirkt die neue Version angenehm klar und aufgeräumt. Bei den Materialien dominieren weich hinterschäumter Kunststoff und schwarz glänzendes Hartplastik – das sieht gut aus und fasst sich angenehm an, ohne übertrieben edel zu wirken. Zentrales Element ist ein frei stehender Touchscreen im Tablet-Stil, über den die meisten Fahrzeugfunktionen bedient werden und der die Knöpfchen-Flut des Vorgängers überflüssig macht. Außerdem reagiert das Auto auf Sprachbefehle; die neueste Entwicklungsstufe von Fords „Sync“-System versteht auch einfache, nicht schematisierte Sätze. Wer sagt, er bräuchte nun einen Kaffee, wird auf Wunsch von Navi zum nächsten Ausschank geleitet.

Im Innenraum sorgt ein neues Bediensystem mit zentralem Touchscreen für einen deutlich aufgeräumteren Eindruck als bisher
Im Innenraum sorgt ein neues Bediensystem mit zentralem Touchscreen für einen deutlich aufgeräumteren Eindruck als bisher

Kern des Motorenangebots bleibt Fords Dreizylinder-Benziner. Den 1,0 Liter großen Turbomotor gibt es wieder mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 103 kW/140 PS. Als Basistriebwerk fungiert eine neue Variante ohne Turbo, aber mit einem auf 1,1 Liter vergrößerten Hubraum, die 52 kW/70 PS oder 63 kW/85 PS leistet. Der bisherige 1,25-Liter-Saugbenziner fliegt im Gegenzug aus dem Programm. Für die Kraftübertragung sorgen manuelle Fünfgangschaltungen, bei den Turbomotoren kommen Sechsgangschaltungen zum Einsatz, die 100-PS-Variante ist auf Wunsch auch mit Sechsgangautomatik zu bekommen. Bei den Dieseln erhält der Fiesta Verstärkung durch einen neuen 1,5-Liter-Motor mit 88 kW/120 PS, die bekannte Variante mit 63 kW/85 PS bleibt im Programm. Gekoppelt sind beide Selbstzünder mit einer Sechsgang-Handschaltung.

Besonders stolz ist Ford auf das umfangreiche Programm an Fahrerassistenten. Neben Warnern vor Hindernissen im toten Winkeln, dem Verlassen der Spur oder Müdigkeitsanfällen gibt es einen verbesserten Notbremsassistenten, der nun auch Fußgänger im Dunkeln erkennt. Ganz neu ist eine Rangierhilfe fürs Einparken, die nicht nur automatisch lenkt, sondern bei einem drohenden Rempler auch selbstständig abbremst. Als Zugänge auf der Optionsliste finden sich darüber hinaus Details wie ein Panorama-Schiebedach, ein beheizbares Lenkrad und 18 Zoll große Leichtmetallräder.

Allgemein versucht Ford, den Fiesta ein wenig höher zu positionieren. Auch, weil mit dem neuen, fünftürigen Kleinstwagen Ka+ nun ein praktisches und ausreichend geräumiges Auto für den rein vernunftorientierten Käufer im Programm ist, darf der eine Klasse größere Fiesta nun verstärkt an die emotionale Kundschaft appellieren. Das tut er erneut mit der sportlichen „ST-Line“-Ausstattung und erstmals in der besonderes edlen „Vignale“-Ausführung. Dort gibt es neben exklusiven Karosseriefarben und Accessoires auch abgesteppte Ledersitze – in dieser Klasse sonst kaum zu finden. Als Kontrastprogramm legt Ford den Fiesta zudem erstmals in einer kernig angehauchten Crossover-Variante auf, mit höher gelegter Karosserie und Offroad-Planken an den Flanken.

Ob sich angesichts des Reifungsprozesses auch die Preise beim Basis-Fiesta erhöhen, ist noch nicht klar. Bislang startet der Kleinwagen bei 12.500 Euro, viel Spielraum ist da im heiß umkämpften Segment nicht mehr. Selbst der VW Polo bleibt unterhalb der psychologisch wichtigen 13.000-Euro-Marke.
(Holger Holzer/SP-X)

Ford Mustang Black Shadow Edition – Außen bunt, innen schwarz

Mit einem Sondermodell gibt Ford seiner Mustang-Familie ein neues Oberhaupt. Die umfangreich ausgestattete „Black Shadow Edition“ des 310 kW/421 PS starken V8-Modells ist ab Januar 2017 bestellbar. Als Außenfarben stehen Weiß, Rot und Gelb zur Wahl, der Innenraum ist wie das Modell-Logo im Kühlergrill immer in Schwarz gehalten. Zur Ausstattung zählen unter anderem klimatisierte Sitze, ein Premium-Soundsystem und 19-Zoll-Felgen. Preise nennt der Hersteller noch nicht. In der V8-Ausführung kostet das Coupé mindestens 43.000 Euro. (Holger Holzer/SP-X)

Aktuelle Suchanfragen:

Neuer Ford Fiesta – Gereift ins fünfte Jahrzehnt

Leicht gewachsen geht der Ford Fiesta Mitte 2017 in die achte Generation. Der Kleinwagen überschreitet erstmals die Vier-Meter-Grenze, wartet mit modernisierten Assistenten und neuen Motoren auf.

Äußerlich bleibt der weiterhin mit wahlweise drei oder fünf Türen angebotene Fiesta dem Stil des Vorgängers treu, wirkt aber im Detail ernsthafter und erwachsener
Äußerlich bleibt der weiterhin mit wahlweise drei oder fünf Türen angebotene Fiesta dem Stil des Vorgängers treu, wirkt aber im Detail ernsthafter und erwachsener

Äußerlich bleibt der weiterhin mit wahlweise drei oder fünf Türen angebotene Fiesta dem Stil des Vorgängers treu, wirkt aber im Detail ernsthafter und erwachsener. Die Scheinwerfer sind nicht mehr so stark geschwungen wie zuvor, die Kanten auf der Motorhaube verschwunden. Außerdem ist der Kleinwagen um sieben Zentimeter auf nun 4,04 Meter gewachsen. Größer sind die Änderungen im Innenraum, wo die Knöpfchenflut des alten Modells einem neuen Bediensystem mit zentralem Touchscreen Platz gemacht hat.

Kern des Motorenangebots bleibt Fords Dreizylinder-Benziner. Den 1,0 Liter großen Turbomotor gibt es wieder mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 103 kW/140 PS. Als Basistriebwerk fungiert eine neue Variante ohne Turbo, aber mit 1,1 Litern Hubraum, die 52 kW/70 PS oder 63 kW/85 PS leistet. Bei den Dieseln erhält der Fiesta Verstärkung durch einen neuen 1,5-Liter-Motor mit 88 kW/120 PS, die bekannte Variante mit 63 kW/85 PS bleibt im Programm.

Im Innenraum sorgt ein neues Bediensystem mit zentralem Touchscreen für einen deutlich aufgeräumteren Eindruck als bisher
Im Innenraum sorgt ein neues Bediensystem mit zentralem Touchscreen für einen deutlich aufgeräumteren Eindruck als bisher

An neuer Technik wartet der Fiesta unter anderem mit einem verbesserten Notbremsassistenten auf, der nun auch nachts Fußgänger erkennen soll. Außerdem gibt es erstmals einen Park-Assistenten, der das Rangieren automatisiert und bei drohenden Remplern selbsttätig bremst. Für Unterhaltung an Bord sorgt auf Wunsch ein neues B&O-Premium-Soundsystem von Harman.

Optional kann man den neuen Ford Fiesta auch mit Panorama-Glasdach bekommen
Optional kann man den neuen Ford Fiesta auch mit Panorama-Glasdach bekommen

Preise für die neue Fiesta-Generation stehen noch nicht fest. Das aktuelle Modell startet bei 12.500 Euro, der etwas größere Nachfolger könnte geringfügig teurer werden. Generell bemüht sich Ford, seinen Kleinwagen-Klassiker höher zu positionieren. Neben den Standardmodellen wird es auch eine besonders edle Vignale-Variante, die sportliche ST-Line-Ausführung und ein Crossover-Modell geben. (Holger Holzer/SP-X)

Ford Mustang als Polizeiauto – Ein Wildpferd für den Sheriff

„Tune It! Safe!“ heißt eine 2005 von Bundesverkehrsministerium, ADAC und dem Verband der Automobiltuner gegründete Initiative, die seither jedes Jahr zur Essen Motorshow ein Polizeiauto vorstellt. Ob Audi R8, Porsche 911 oder Corvette – viele Boliden durften sich bereits in silberblauer Aufmachung und mit Blaulichtanlage auf dem Dach präsentieren. Auf der noch bis zum 4. Dezember 2016 stattfindenden Tuningmesse hat dieses Mal ein Ford Mustang die Rolle des Verkehrsrowdy-Schrecks.

Bei dem Ford Mustang in Streifenwagen-Optik handelt es sich um ein Einzelstück
Bei dem Ford Mustang in Streifenwagen-Optik handelt es sich um ein Einzelstück

Damit der Böse-Buben-Jäger respekteinflößend daherkommt, hat ihn der Fahrzeugveredler Wolf Racing mit klassischen Tuning-Accessoires aufgewertet. Dazu gehören unter anderem 20-Zoll-Räder, die dank einer Fahrwerkstieferlegung die Radkästen prall ausfüllen. Außerdem erhielt der Streifenwagen noh eine Leistungsspritze. Der Fünfliter-V8-Motor des Mustang GT leistet 455 statt 421 PS sowie 560 statt 524 Newtonmeter Drehmoment. Fluchtversuch zwecklos, denn mit dieser Power kann der Mustang in knapp vier Sekunden auf Tempo 100 sprinten, die Höchstgeschwindigkeit beträgt knapp 270 km/h.

Noch bis zum 4. Dezember 2016 ist der Ford Mustang GT in Polizeiauto-Aufmachung auf der Essen Motorshow zu bewundern
Noch bis zum 4. Dezember 2016 ist der Ford Mustang GT in Polizeiauto-Aufmachung auf der Essen Motorshow zu bewundern

Und wie es sich gehört, hat der Polizei-Mustang ein Blaulicht. Die entsprechende Sondersignalanlage RTK 7 hat Hella beigesteuert. Auch wenn das Fahrzeug damit authentisch wirkt: Eine Indienststellung wird es, und hier muss die Polizei jetzt stark sein, nicht geben. (Mario Hommen/SP-X)

Aktuelle Suchanfragen:

Ford Ranger Great Barrier Reef Beach Patrol – Der Rettungsschwimmer von Rüttenscheid

Mit einem Rettungsschwimmer-Showcar auf Basis des Pick-ups Ranger bewirbt Ford auf der Essen Motor Show (26. November bis 4. Dezember) sein Zubehörprogramm. Die Studie „Ranger Great Barrier Reef Beach Patrol“ trägt neben der auffällig bunten Lackierung unter anderem Stahl-Unterfahrschutz, Rammbügel und Ansaugschnorchel, die den Allrader im Gelände noch robuster machen. Nicht im Zubehör-Shop der Marke zu haben sind hingegen die am Überrollbügel befestigten Rettungsbojen und das große Surfboard. Den Antrieb leistet ein 147 kW/200 PS starker Fünfzylinderdiesel. Mit dem von der australischen Küste in die Gruga-Hallen nahe Essen-Rüttenscheid versetzten Einzelstück will Ford auch auf die Beteiligung australischer Ingenieure an dem Pick-up-Modell aufmerksam machen. (Holger Holzer/SP-X)

Ford B-Max 1.0 Ecoboost 74 kW – Durchgehend geöffnet

Ende 2012 geschah eines dieser kleinen Wunder in der Autowelt: Die im März 2011 in Genf ohne B-Säulen präsentierte Ford-Studie B-Max ging mit ihrer coolen Karosseriekonstruktion unter großem Applaus der Fachpresse tatsächlich in Serie. Ob die größeren Freiheitsgerade beim Einstieg in den Innenraum auch vier Jahre später noch begeistern können, haben wir in Kombination mit dem schwächsten der drei Ecoboost-Motoren, der 100-PS-Version, im Alltag getestet.

Obwohl der Begriff Ecoboost eigentlich für Fortschritt steht, wollte uns die Einstiegsversion dieser Motorenfamilie nicht so recht überzeugen. Zwar zerren dank Turboaufladung muntere 170 Newtonmeter recht früh und bisweilen sogar etwas ungestüm an den Antriebsrädern, doch eigentlich sollten sich 100 PS souveräner anfühlen. Dieser subjektive Eindruck findet auch eine objektive Entsprechung in den Fahrwerten, denn der 1,3-Tonner braucht über 13 Sekunden für den Standardsprint und erreicht maximal 175 km/h. Da ist bei diversen Mitbewerbern mit gleicher Leistung deutlich mehr drin. Zum Vergleich: Ein VW Polo erreicht mit einem 95-PS-Dreizylinder über 190 Sachen und hakt den Sprint fast 3 Sekunden schneller ab. Auch in Hinblick auf die Effizienz blieben trotz Dreizylinder-Downsizing Wunder aus. Das Start-Stopp-System arbeitete zwar hervorragend, dennoch verfeuerten wir rund 8 Liter im Stadtverkehr. Auf der Autobahn bei konstant 130 km/h waren es immer noch 6,5 Liter. Die von Ford veranschlagten 4,9 Liter sind praktisch unerreichbar. Immerhin: Die für Dreizylinder typische unrunde Laufkultur offenbarte das kleine Ecoboost-Triebwerk erst unter Volllast.

Der Ford B-Max zeigt seine offene Flanke
Der Ford B-Max zeigt seine offene Flanke

Das mittlerweile nicht mehr ganz taufrische Innenraumkonzept des B-Max bereitet im Alltagseinsatz, vor allem dem mit Kind und Kegel, hingegen unvermindert viel Freude. Mit knapp über vier Meter Länge gehört der in Rumänien gebaute Kölner eigentlich zu den Kleinwagen, doch mit seinem variablen Innenleben meistert der Van selbst anspruchsvolle Transportaufgaben erstaunlich locker. Eine Kleinfamilie mit Reisegepäck für eine Woche samt Kinderfahrrad kann man jedenfalls problemlos in den variablen Ford unterbringen. Während der Standardkofferraum mit knapp über 300 Liter einen noch klassentypischen Zuschnitt bietet, eröffnet sich nach dem Umklappen der Rückbank ein fast 1.400 Liter großer Stauraum. Sogar lange Gegenstände, wie etwa ein Kleiderschrank vom beliebten schwedischen Möbelhaus, passen rein, da sich sogar die Beifahrersitzlehne serienmäßig umklappen lässt. Kleine Zusatzablagen, ein Zwischenboden im Kofferraum und Taschenhaken runden die durchweg überzeugende Nutzwert-Kompetenz des B-Max ab.

Das Cockpit des Ford B-Max wirkt unaufgeräumt
Das Cockpit des Ford B-Max wirkt unaufgeräumt

Und dann sind da noch die fehlenden B-Säulen und praktischen Schiebetüren. Neben dem besonders bequemen Einstieg in den Fond können dank dieser im Autobau einmaligen Kombination Kinder die Türen auch in engen Parklücken gefahrenlos selber öffnen. Darüber hinaus kommt man eigentlich von überall gut an den Innenraum ran, was das Be- und Entladen erleichtert. Die Montage von Kindersitzen geht zum Beispiel besonders leicht von der Hand. Neben dem großzügigen Einstieg ist auch das Platzangebot für Passagiere üppig. In beiden Reihen können Erwachsene mit erhobenem Haupt und guter Kniefreiheit reisen; zu dritt auf der Rückbank sollte man allerdings keine Berührungsängste haben.

Wer vorne einsteigt, wird sich möglicherweise über das hohe Gewicht der Türen wundern, in denen sich übrigens die B-Säulen verstecken. Das hohe Gewicht wirkt sich nicht wirklich negativ auf die Handhabung aus, doch in der Geschichte des Autobaus gibt es Beispiele, bei denen schwere Türen irgendwann für ausgeleierte Scharniere sorgten. Der Fahrer genießt im B-Max, leicht erhöht sitzend, einen guten Ausblick, sofern er nicht auf das unter ästhetischen Gesichtspunkten etwas krude gestaltete Cockpit schaut.

Trotz des stellenweise verwirrenden Bedienkonzepts bietet der B-Max letztlich dennoch die Funktionen, die andere auch bieten. Es braucht nur etwas Eingewöhnungszeit, diese über das Daumenkino-Display routiniert abzurufen. Dank einer praktischen Direktwahltasten-Funktion kommt man dann sogar oft schneller als bei anderen Herstellern zum Ziel. Von einigen Verarbeitungsschwächen und stellenweise etwas billig anmutenden Hartplastikteilen einmal abgesehen, hat man aber allen Grund sich hier wohl zu fühlen. Auch die Karosserie hinterlässt trotz ihrer besonderen Konstruktion einen grundsoliden Eindruck, denn selbst auf holperigem Untergrund war kein Knarzen oder Quietschen zu vernehmen.

Die Schiebetüren sind ungemein praktisch in engen Parklücken
Die Schiebetüren sind ungemein praktisch in engen Parklücken

Ebenso gelungen ist die Fahrwerksabstimmung. Gelegentlich reagiert der stramme Unterbau etwas unwirsch auf Unebenheiten, doch im Gegenzug erfreut der B-Max trotz seiner etwas synthetischen Lenkung mit einem guten Handling. Das fühlt sich jedenfalls sportlicher an als man es von einem Kleinwagen-Van eigentlich erwarten würde.

Auch der Preis des B-Max ist niedriger als man eigentlich meinen möchte. Der 1.0 Ecoboost in der von uns getesteten Topausstattung Titanium kostet offiziell 20.000 Euro, doch werden neue Exemplare bereits für 15.000 angeboten. Angesichts des Gebotenen ist das ein sehr attraktiver Kurs. (Mario Hommen/SP-X)

Ford Mustang GT4 – Rennpferd

Auf der Tuningmesse SEMA lässt Ford derzeit die Muskeln spielen: Mit dem GT4 stellen die Amis ihren Mustang in einer neuen Rennversion für Kundenteams vor.

Abgeleitet wurde der Mustang GT4 vom Shelby GT350R-C, von dem unter anderem die krawallige 5,2-Liter-V8-Maschine stammt. Dank einer Flatplane-Kurbelwelle erlaubt dieser einen Hubzapfenversatz von 180 statt der sonst üblichen 90 Grad, was den mit Trockensumpfschmierung ausgestatteten Motor zu mehr Drehfreudigkeit verhilft. Die Kraft gelangt über eine Zwei-Scheiben-Rennkupplung von ZF und ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die Hinterräder.

Wie es sich für eine Rennversion gehört, wurde auch das Fahrwerk umfassend auf die besonderen Anforderungen des Motorsports hin optimiert. So stammen Stoßdämpfer, Querlenker hinten sowie die Domstreben für die beiden Achsen von Multimatic Motorsports. Zudem wurden eine Brembo-Bremsanlage sowie leichte 18-Zoll-Räder von Forgeline montiert. Im Innenraum gibt es darüber hinaus einen Überrollkäfig, während umfassende Aerodynamikanpassungen an der Außenhaut für mehr Abtrieb sorgen.

Derart aufgerüstet, soll der angeblich günstige GT4 es privaten Teams erlauben, an der MSA Continental Tire SportsCar Challenge, der Pirelli World Challenge oder der GT4 European Series teilzunehmen. (Mario Hommen/SP-X)

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Erste Fahrten: Ford Vignale Kuga und Edge

Was bereits im Jahr 2016 mit dem Mondeo und S-MAX begann, führt Ford nun mit seinen bestehenden Sport Utility Vehicels (SUVs) Kuga und Edge fort. Unter dem Namen „Vignale“ präsentiert Ford seine neue Top-Ausstattungslinie, die außerdem ein exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen bietet. Europaweit sollen bis 2017 in ca. 500 FordStores „Vignale“ Lounges entstehen, die in einem exklusivem Ambiente gezielt auf Kundenwünsche eingehen können. Denn eines haben die potentiellen Ford Vignale Käufer nicht und das ist „Zeit“. Dies befand eine Studie im Vorfeld dieses speziellen Verkaufskonzepts. Der Kuga und Edge dienen, wie schon die bereits eingeführten Modelle als weitere Markenbotschafter und werden wie beim Kuga ab € 34.650 und Edge ab € 53.300 ihren Einstiegspreis finden.

Die neuen Ford Vignale Kuga und Edge im ersten Fahrbericht

Kuga und Edge im Luxus Modus

Lange Zeit musste Ford seine Kunden ziehen lassen, die einen gehobeneren Standard in Verbindung mit individuellen Dienstleistungen gefordert haben. Diese Philosophie versucht man nun seit letztem Jahr selbst zu entwickeln und generiert den „anspruchsvollen“ Kunden mit den bereits europaweit mehr als 360 FordStores. Im besonderen Rahmen eines solchen Stores kann nun der Käufer die „Faszination Ford“ erleben. Eine exklusive eingerichtete Präsentationsfläche speziell für die Vignale-Modellfamilie wird den Kunden für die Top-Ausstattung sensibilisieren. Damit reagiert der Kölner Autohersteller auf Umfragen unter den Nutzern von Premiumfahrzeugen. Der Künstler und Karosseriebauer „Alfredo Vignale“ und Ford verbindet gleichermaßen die Visionen des italienischen Carrossiers und Polsterers. Carrozzeria Vignale wurde 1969 von Ghia übernommen, das sich seit 1970 im Besitz der Ford Motor Company befindet. Aerodynamisch optimierte Rennwagen und die Luftfahrtbranche inspirierten Vignale damals für eine besonders leichte Einzelanfertigung und filigrane Verarbeitung.

Vignale verspricht puren Luxus
Vignale verspricht puren Luxus

Dieses Know-how verbunden mit traditioneller Handwerkstechnik für neue Kreationen ist der Grundgedanke der Luxus-Linie. Vignale definiert sich zudem über den Servicegedanken, den Ford vermittelt. Zum Beispiel im Bereich exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen. So kann sich der Kunde auf einen Hol- und Bringdienst zu Wartungs- und Reparaturterminen verlassen. Darüber hinaus steht Ihm auch ein Service-Leihwagen der gleichen Kategorie zur Verfügung. Im Service-Angebot ist nicht nur eine erweiterte Fahrzeugreinigung nach einer Inspektion, sondern eine einmalig monatliche Fahrzeugreinigung, die der Besitzer beim verkaufenden und durchführenden Händler vornehmen lassen kann.

Kuga mit Diesel und Benziner

Der Kuga Vignale wird mit zwei Diesel und einem Benziner in zwei Leistungsstufen angeboten. Die beiden Diesel stehen mit insgesamt drei Leistungsstufen zur Verfügung. Erfahren wir beim 1.5 Liter TDCi 88 kW (120 PS), kommt der 2.0 Liter TDCi mit den Leistungen von 110 kW (150 PS) und 132 kW (180 PS) daher. Während der kleine Diesel 300 Newtonmeter bei 1.500 – 2.000 Umdrehungen liefert, bietet der 2.0 Liter Diesel in der Leistungsstufe 150 PS starke 370 Newtonmeter bei 2.000 – 2.500 Umdrehungen und in der Leistungsstufe 180 PS satte 400 Newtonmeter bei ebenfalls 2.000 – 2.500 Umdrehungen an. Leider ist der intelligente Allradantrieb nur für die stärkste Dieselmotorisierung serienmäßig erhältlich. Beim 1.5 Liter Diesel nicht lieferbar, ist das iAWD in der 150 PS, 2.0 Liter Diesel Motorisierung nur optional abrufbar. Alle Aggregate können sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe, als auch mit einem Powershift-Automatikgetriebe kombiniert werden.

Der Benziner – ein EcoBoost mit 1.5 Litern Hubraum – verfügt wahlweise über 110 kW (150 PS) oder 134 kW (182 PS). Im Gegensatz zur 150-PS-Benziner-Variante, die ausschliesslich als Fronttriebler mit manuellem Sechs-Gang-Getriebe zu bestellen ist, verbindet Ford die Leistungsstufe mit 182 PS nur mit dem Allradantrieb und Automatikgetriebe.

Entertainmentsystem Ford SYNC in 3. Generation

Außer einer Vielzahl von Individualisierungsmöglichkeiten für Innen und Außen präsentieren die Kölner für den Kuga weiter entwickelte Fahrerassistenzsysteme. Hierzu gehört unter anderem das  „Active-City-Stop“. Dieses System bremst das Fahrzeug selbsttätig ab, wenn ein Auffahrunfall droht. Es arbeitet im Geschwindigkeitsbereich bis 40 km/h. Weitere nützliche Assistenten sind ein Fahrspur-Assistent, Fernlicht-Assistent, Müdigkeitswarner, Verkehrsschild-Erkennungssystem sowie ein Toter-Winkel-Assistent. Das Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC wird mittlerweile in der 3. Weiterentwicklung seinen Platz im Kuga Vignale erobern.

 

SUV mit Geräuschunterdrückung

Das SUV Angebot möchte Ford mit dem nach außen hin sehr amerikanisch wirkenden Edge abrunden. Der große SUV bietet noch mehr Platz und Komfort, als es der Kuga ohnehin schon tut. Dafür sorgt zum Beispiel das serienmäßig aktive Geräuschunterdrückung-System (Active Noise Cancellation). Mit drei strategisch über den Fahrgastraum verteilten Mikrofonen analysiert das System die Motorgeräusche im Innenraum. Mit entgegengesetzt schwingenden Klangwellen „neutralisiert“ die Audiotechnologie eben diese Geräusche. Das Serienangebot beinhaltet zudem eine Frontkamera mit „Split View“- Technologie, die an Kreuzungen mit verdeckter Sicht für den Fahrer quasi um die Ecke sieht. Wie bereits im Kuga erhältlich, verfügt auch der Edge über einen Toter-Winkel-Assistent, das Verkehrsschild-Erkennungssystem, ein Fahrspur-Assistenten und Müdigkeitswarner. Weiter setzt Ford mit besonderen Materialien und Features für Chassis und Interieur Akzente und Standards für den Luxusliner Vignale.

 

Starker Auftritt als Luxus SUV
Starker Auftritt als Luxus SUV

Edge mit übersichtliche Motorisierung 

Im Vergleich zum kleineren SUV Kuga ist die Motorenpalette übersichtlich. Zwei Dieselaggregate mit jeweils einer Leistungsstufe stehen zur Verfügung. Zur Wahl stehen ein 2.0 Liter TDCi- Turbodiesel mit 132 kW (180 PS) und Sechsgang-Schaltgetriebe sowie ein neuer Bi-Turbo-Diesel mit ebenfalls 2.0 Liter Hubraum, der seine Leistung von 154 kW (210 PS) und bis zu 450 Nm Drehmoment mit dem Ford PowerShift-Automatikgetriebe kombiniert. Beide Antriebe weißen gemäß Hersteller einen nominell kombinierten Verbrauch von 5,9 Liter/100 km aus, was einer CO2-Emission von 152 g/km entspricht.

Breite Performance beim Vignale Kuga
Breite Performance beim Vignale Kuga

Fazit:

Durch das stetig wachsende Angebot an Vignale Versionen aus der Ford Fahrzeugpalette wird Ford seine bestehende Kundschaft, die nach Außergewöhnlichem strebt halten können. Damit liegt der Kölner Autobauer im Trend seiner Mitbewerber.

 

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Luxuriös und Lifestylig – der Vignale Kuga

Kuga und Edge passen sehr gut in Fords Vignale Konzept und machen einen guten Luxus- Eindruck. 

Text und Bild: Stefan Beckmann

Aktuelle Suchanfragen:

Schaeffler/Continental Gasoline Technology Car II – Mit Strom gegen Abgase

Ford, Schaeffler und Continental machen bei der Elektrifizierung des Antriebsstrangs gemeinsame Sache. 2014 stellten sie das Gasoline Technology Car I (GTC I) auf die Räder: Ein mit riemengetriebenem Starter-Generator und 48-Volt-Technik zum Mild-Hybrid aufgerüsteter Ford Focus. Der Elektro-Baustein unterstützt den Verbrenner beim Boosten, ermöglicht elektrisches Segeln und gewinnt beim Bremsen Energie zurück. So konnte gegenüber dem Standardmodell mit 1,0-Liter-Turbo ein Verbrauchsvorteil von 17 Prozent erzielt und der CO2-Ausstoß auf 95 Gramm pro Kilometer gesenkt werden. Diese sogenannte 48-Volt-P0-Technik geht aktuell mit dem neuen Renault Scénic in Serie, die Forscher jedoch arbeiten schon mit Hochdruck an der nächsten Ausbaustufe: Das jetzt vorgestellte Gasoline Technology Car II mit P2-Architektur setzt nochmal zehn Gramm weniger Treibhausgas frei.

Um im Kampf gegen den CO2-Ausstoß weitere Erfolge vermelden zu kommen, haben Ford, Schaeffler und Continental umfangreiche Optimierungen an der 48-Volt-Architektur vorgenommen. Zwar setzt das Entwicklungstrio immer noch auf einen riemengetriebenen Starter-Generator, der aber hat seinen Platz gewechselt und ist jetzt zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe verortet. Durch eine zusätzliche Kupplung vor dem Riementrieb kann der Benziner bei Nichtbedarf komplett abgekoppelt und ausgeschaltet werden. Der Vorteil: Das GTC II fährt, anders als sein Vorgänger, rein elektrisch. Zum richtigen E-Auto wird der Focus damit nicht, dafür ist die Batteriekapazität von nur 0,46 Kilowattstunden zu gering und auch die Leistung des 11-kW-Motors reicht nicht aus. Doch kann der Mild-Hybrid das Tempo vor allem im Stadtverkehr elektrisch konstant halten und auch im Stop-and-Go-Betrieb sowie bei sogenannten Kriechmanövern (zum Beispiel Einparken) ist der Verbrenner nicht unbedingt nötig.

Das GTC II fährt, anders als sein Vorgänger, rein elektrisch
Das GTC II fährt, anders als sein Vorgänger, rein elektrisch

Was das in der Praxis bedeutet, konnten die Techniker in einer typischen 30er-Zone erfahren: Rund 85 Prozent des Weges können mit dem Prototypen ohne einen Tropfen Benzin zu verbrennen zurückgelegt werden. Und auch im typischen Feierabend-Stau in der Stadt blieb der Benziner minutenlang aus. Damit möglichst viel Energie für den elektrischen Betrieb bereit steht, übernimmt auch im GTC II der E-Motor neben seiner Antriebsfunktion das Rekuperieren. Durch das Abkoppeln des Ottomotors konnte das noch deutlich verbessert werden, da das Schleppmoment des Benziners entfällt.

In Zahlen ausgedrückt heißt das: Mehr als 25 Prozent weniger Spritverbrauch gegenüber dem konventionellen Vergleichs-Focus. Ganz allein auf das Konto des neuen 48-Volt-P2-Systems geht die Einsparung allerdings nicht. Continental und Schaeffler haben auch den Verbrenner weiter optimiert: Die Verdichtung wurde erhöht, die Einlassnockenwelle modifiziert und ein neuer Turbolader eingesetzt. Das allein sorgt für knapp vier Prozent weniger Verbrauch im europäischen Messzyklus. Zusätzliche Einsparung bringt außerdem ein neuer, elektrisch heizbarer Katalysator, der ebenfalls das 48-Volt-Stromnetz nutzt. Und auch die nun elektrische Wasserpumpe, die bislang am Riementrieb hing, bietet ein wenig Sparpotenzial. Der Klimakompressor hingegen wird nach wie vor vom Riemen angetrieben und ist folglich mit der Generator-Einheit umgezogen – eine elektrische Lösung wäre schlichtweg zu teuer. Zumal in einem Fahrzeug wie dem Ford Focus.

Das GTC II fährt, anders als sein Vorgänger, rein elektrisch
Das GTC II fährt, anders als sein Vorgänger, rein elektrisch

Das nämlich ist der Ansatz, den Schaeffler, Continental und auch Ford verfolgen: Eine bezahlbare Elektrifizierungslösung für Kleinwagen und die Kompaktklasse zu schaffen, die relativ problemlos integriert werden kann. Der zusätzliche Platzbedarf im Motorraum beläuft sich auf wenige Zentimeter und auch Batterie sowie Steuergerät sind nicht viel größer als ein Toaster. Außerdem funktioniert diese Mild-Hybrid-Lösung mit einer mehr oder weniger klassischen Handschaltung. Zwar kommt im GTC II Schaefflers neuentwickelte E-Clutch zum Einsatz, bei der ein Aktor die Kupplung öffnet und schließt; das ist nötig um den Antrieb zum Beispiel beim Segeln automatisch abkoppeln zu können. Ein teures Automatikgetriebe wie bei den bisherigen Hybrid-Versionen ist nicht nötig. Preislich könnte so eine Lösung also bei wenigen tausend Euro liegen.

Bis sie allerdings in Serie geht, ist noch ein bisschen was an Entwicklungsarbeit nötig. Noch dauert es zum Beispiel zu lange, bis der Verbrenner nach dem rein elektrischen Betrieb wieder einsatzbereit ist, was der Fahrer spürbar wahrnimmt. Ab 2020 aber, da sind sich die Ingenieure sicher, könnte das System für den Kunden erhältlich sein – ob es dann auch bei Ford kommt, ist allerdings noch offen. (Michael Gebhardt/SP-X)