News: Hyundai Tucson – Mit guten Aussichten

News: Hyundai Tucson – Mit guten Aussichten

Jeder fünfte in Deutschland verkaufte Hyundai war ein iX35. Kein Wunder, dass die Koreaner große Hoffnungen an seinen Nachfolger Tucson knüpfen. Etwas größer und entsprechend geräumiger, innen sehr viel komfortabler und außen deutlich eleganter aber unter dem Strich auch ein bisschen teurer, soll er zu Preisen ab 22.400 Euro den alternden VW Tiguan in die Schranken weisen und seine Position im dynamischsten Segment des Marktes mindestens festigen, wenn nicht gar ausbauen.

Dabei setzten die Koreaner auf eine völlig neue Plattform in einem neuen Format. So wird der wie der iX35 in tschechischen Nosovice gebaute Tucson sieben Zentimeter länger, hat drei Zentimeter mehr Radstand und geht drei Zentimeter in die Breite. Das schafft innen mehr Platz für Kind und Kegel und das mit 513 Litern größte Gepäckabteil in der Klasse. Und außen gibt das Stilführer Peter Schreyer die Chance für ein neues, kräftig nachgeschärftes Design mit knackigeren Proportionen und klareren Linien.

Außen gibt das Stilführer Peter Schreyer die Chance für ein neues, kräftig nachgeschärftes Design mit knackigeren Proportionen und klareren Linien
Außen gibt das Stilführer Peter Schreyer die Chance für ein neues, kräftig nachgeschärftes Design mit knackigeren Proportionen und klareren Linien

Mindestens so deutlich wie bei Design wird der Generationswechsel beim Ambiente, bei der Ausstattung und mehr noch bei der Fahrkultur. Denn dass Hyundai schmucke Interieurs kann und bei Details wie etwa den Displays nicht spart, weiß man spätestens seit dem i30 („Da klappert nix“). Und über vornehme Extras wie eine Lenkradheizung oder eine Sitzlüftung wundert sich niemand mehr, selbst wenn zumindest die Heckklappe noch einen Aha-Effekt erzielt, wenn sie sich beim Tucson ganz ohne Zutun des Fahrers öffnet, nur weil der lange genug hinter dem Auto steht.

Drei Diesel von 115 bis 185 PS und zwei Benziner von 132 und 175 PS, mit Front- oder Allradantrieb und Schaltung, Doppelkupplung oder Automatik bieten die Koreaner. Die allermeisten Komponenten und Kombinationen davon kennt man schon von iX35, selbst wenn Hyundai die Triebwerke noch einmal optimiert und dabei den Verbrauch ein bisschen gesenkt hat.

Denn dass Hyundai schmucke Interieurs kann und bei Details wie etwa den Displays nicht spart, weiß man
Denn dass Hyundai schmucke Interieurs kann und bei Details wie etwa den Displays nicht spart, weiß man

Wirklich neu ist zumindest in dieser Baureihe der 1,6-Liter-Turbo, der mit seinen 175 PS an die Spitze der Benziner rückt. Der Vierzylinder aus i30 und Veloster ist für kräftigen Durchzug optimiert und macht mit seinen 265 Nm in dem 1,5-Tonner eine sehr ordentliche Figur. Immerhin beschleunigt er den Geländewagen in 9,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und schafft im Ernstfall 202 Sachen. Dass man damit wunderbar entspannt und gelassen durch die Gegend gondeln kann liegt nicht zuletzt an der siebenstufigen Doppelkupplung, die vergleichsweise unaufgeregt schaltet und einen lästigen Zugkraftunterbrechungen verschont.

Autor: Benjamin Bessinger/SP-X

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Hyundai Ioniq holt sich den Titel „Women’s World Car of the Year 2017“

Der Hyundai Ioniq wurde mit dem Preis „Women‘s World Car of the Year 2017“ ausgezeichnet und siegte zudem in der Kategorie „Grünes Auto des Jahres“.

Die Motorjournalistinnen, darunter Solveig Grewe, freie Journalistin für Auto, Reise und Lifestyle in Deutschland und Autorin für mein auto blog, wählten den Mazda CX-5 zum Familienauto des Jahres, den Ford Fiesta zum Budgetauto des Jahres und den Peugeot 3008 zum SUV/Crossover des Jahres. In der Kategorie „bestes Luxusauto“ setzte sich der BMW 5er durch. Der Honda Civic Type R punktete in der Kategorie „Performance Car“.

Der Holly Reich Dream Car Award, der einer der Gründungsjurorinnen der Auszeichnung „Women‘s World Car of the Year“ gewidmet ist, brachte McLaren mit dem 720S seinen zweiten Sieg in Folge ein. Der 570S bekam den Preis 2016.

Sandy Myhre, CEO des Women’s World Car of the Year, betonte bei der Verkündung der Ergebnisse:  „Das Auto, das den Supreme Award gewinnt, hat sich einem strengen Test von 25 Jurorinnen aus 20 verschiedenen Ländern unterzogen. Die Wahl ist ein demokratischer Prozess und die Modelle, die ihre Kategorien gewonnen haben, sind wirklich herausragend“. Für die Abstimmung wurden von der Jury zunächst 420 Autos nominiert, von denen 60 dann in die engere Auswahl kamen. Dies ist die achte Ausgabe des Women’s World Car of the Year Award – dem einzigen, in dem die Jury ausschließlich aus Frauen besteht.

Genesis GV80 – Die nächste Stufe

Bei Herstellern luxuriöser Fahrzeuge darf heutzutage ein SUV nicht im Portfolio fehlen. Kein Wunder also, dass nun auch Genesis – die Nobelmarke von Hyundai – zwei solche Autos plant. Auf der New York International Auto Show zeigt der Hersteller die Studie eines großen SUV mit Brennstoffzellenantrieb, die auf den Namen „GV80“ hört. Auch eine Plug-in-Hybrid-Version ist in Planung.

Der Innenraum ist hochtechnisiert und luxuriös

Die Optik entstammt der Feder des neuen Chefdesigners Luc Donckerwolke und soll zeigen, in welche Richtung das Design künftiger Genesis-Modelle gehen wird. Besonders auffällig sind neben den LED-Laser-Scheinwerfern auch die B- und C-Säulen. Diese sind für eine bessere Übersicht aus einer Wabenstruktur gefertigt. Kleine Kameras ersetzen die Außenspiegel, gewaltige 23-Zöller drehen sich in den Radhäusern.

Der Innenraum ähnelt vielen anderen modernen SUV-Studien: ein volldigitales Cockpit und vier Einzelsitze sollen eine hochtechnisierte Wohlfühlatmosphäre schaffen. (Max Friedhoff/SP-X)