Erste Fahrt: FCA Jeep – die Nummer eins der SUV- und Geländefahrzeugbauer

Erste Fahrt: FCA Jeep – die Nummer eins der SUV- und Geländefahrzeugbauer

Auch 2015 stellt sich die Nummer eins der SUV- und Geländefahrzeugbauer dem harten deutschen Markt

Die Marke Jeep – weltweit bekannt – steht für den Begriff SUV und Geländewagen. Mit dem ersten leichten Geländewagen seit 1941 ist Jeep mittlerweile zur größten exklusiven SUV und Geländewagen- Marke der Welt geworden. 2014 hat man dort die 1- Millionen- Marke überschritten. In Deutschland ist Jeep seit dem letzten Jahr eine der wachstumsstärksten Automarken und baut seine Modellpalette konsequent aus. Seit Oktober 2014 ist die Traditionsmarke nun in jedem Segment vertreten: vom neuen kleinen Renegade über den kompakten Compass, den Cherokee, den Grand Cherokee bis hin zum Wrangler.

Geländewagen von 1941
Geländewagen von 1941.

Alle Modelle konnten wir jetzt sowohl auf der Straße als auch im Gelände testen. Onroad überzeugen sie mit einer sehr souveränen Straßenlage sowohl beim Geradeauslauf als auch in den Kurven. Die Sitze geben dabei einen sicheren Halt. Über die Geländetauglichkeit lässt sich bei keinem der Fahrzeuge streiten. Ob tiefe Gräben oder Baumstämme, nichts stellt auch nur den Ansatz einer unüberwindbaren Herausforderung dar. So staunten wir nicht schlecht, als wir mit dem Grand Cherokee bergab plötzlich mit einem Rad in der Luft hingen, er aber unbeirrbar seinen Weg fortsetzte.

Mit dem Renegade möchte Jeep neue Kundengruppen erschließen. Mit seinem frischen neuen Styling, mit dem er kraftvoll auf der Straße steht wie sein großer Bruder Wrangler, soll er im B-Segment Fuß fassen, Auch ihn kennzeichnen klassische Jeep-Merkmale wie große Böschungs- und Rampenwinkel, die typischen trapezförmigen Radhäusern und runde Scheinwerfern. Eindeutig zu identifizieren als  leistungsfähiges Offroad-Fahrzeug. Das so genannte small  SUV geht mit drei Benzin- sowie drei Dieselaggregaten und drei Antriebskonzepten an den Start.

Startmodell der Jeep Range - Jeep Renegade
Das Startmodell – der Jeep Renegade.

Dem Renegade folgt das Compact SUV Compass. Mit seinem Design und seiner Ausstattung ähnelt er bereits dem zwei Klassen höheren Grand Cherokee. Die Front mit den rechteckigen Scheinwerfern und dem Grill mit Chromverzierung um die traditionellen sieben Lüftungsschlitze verleiht dem Compass einen recht erwachsenen Charakter. Unübersehbar verkörpert die Erhebung auf der Motorhaube Kraft, die die Qualitäten des Compass unter allen Fahrbedingungen betont zum Ausdruck bringt.

Mittelklasse SUV - Jeep Cherokee
Mittelklasse SUV – Jeep Cherokee.

Mit der Einführung des ersten Cherokee im Jahr 1984 stellte Jeep vor drei Jahrzehnten das Segment der Mittelklasse-SUVs vor, in dem bald eine ganze Reihe von Mitbewerbern folgten. Ein wesentliches Merkmal des Cherokee war seine vollkommen neue selbsttragende Karosserie, die dem Fahrzeug zu einem für Geländewagen besonders niedrigen Gewicht und damit zu reduziertem Verbrauch verhalf.

Neue Maßstäbe setzen - Mittelklasse SUV - Jeep Cherokee
Neue Maßstäbe setzen – der Mittelklasse SUV  Jeep Cherokee

Die aktuelle Generation des Cherokee setzt erneut Maßstäbe mit athletischem Design, dem ersten Neungang-Automatikgetriebe im Segment, verbesserter Straßendynamik, den bekannten 4×4-Eigenschaften, hochwertigem Interieur, innovativen Technologien und Komfort sowie „Fünf Sterne“-Sicherheit- und Schutzeinrichtungen, mit denen das Fahrzeug die Höchstwertung der Euro NCAP im Segment der mittleren Geländewagen erzielte.

Premium SUV - Jeep Grand Cherokee
Premium SUV – Jeep Grand Cherokee

Besondere Designmerkmale machen den Grand Cherokee zu einer echten Persönlichkeit im SUV-Premium-Segment. Äußere Erkennungszeichen sind die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrleuchten sowie die muskulöse und athletische Karosserie. Im Innenraum sorgen exklusive Materialien wie Lederausstattung sowie strukturiertes Echtholz ebenso für ein hochwertiges Ambiente wie der in der Diagonalen 8,4 Zoll messende Touchscreen des Entertainment- und Navigationssystems uconnect sowie ein TFT-Display als zentrales Instrument, dessen Anzeige der Fahrer nach seinem Wunsch programmieren kann.

Last but not least bietet Jeep seit April 2007 die Modellreihe Wrangler in Deutschland in zwei Karosserie-Versionen an: als zweitürigen Wrangler und als viertürigen Wrangler Unlimited. Mit seinen typischen Merkmalen wie Starrachsen, abnehmbaren Türen, ausgestellten Türscharnieren, einer umklappbaren Frontscheibe sowie einem modular abnehmbaren Hardtops oder innovativen Faltdächern bewahrt der Wrangler die hochgeschätzten Markenwerte. Mit verschiedenen Kombinationen von Türen und Dächern, tollen Außenfarben sowie vielen Zubehöroptionen lässt sich der Wrangler so individuell gestalten wie nie.

Jeep Wrangler - stark Geländetauglich
Jeep Wrangler – stark geländetauglich.

Fazit:

Jeep Modelle holen sich als Alltags taugliche Autos für jedes Portmonnaie ihre Bestätigung nicht nur im Gelände, sondern auch auf der Straße.

Jeep Compass 2.2 CRD Sport/Limited, 4×4

Verkaufsstart:  2015
Basispreis:  31.300 €
Motorleistung:  120 (163 PS)
Antrieb und Getriebe:  Sechs-Gang-Schaltgetriebe
Beschleunigung:  10.6 Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6.6 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  201 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.465, 1.812, 1.718, 2.635 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild: Stefan Beckmann
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Stefan Beckmann

Als Quereinsteiger kam ich in die Szene der Mobilität und bin nun seit nunmehr 16 Jahren total infiziert, was das bewerten von Autos und
alles was von einem Motor angetrieben wird. Im Laufe diesen Jahres habe ich nun die Möglichkeit bekommen, dies neutral und nicht
für einen Hersteller zu tun. Was soll ich sagen ? „Ein tolles Gefühl!“

Jeep Grand Cherokee Trackhawk – SUV-Superlative

Braucht die Welt ein Performance-SUV mit mehr Leistung als jedes aktuelle Porsche-Modell? Anscheinend lautet die Antwort „ja“. Denn Jeep packt nun den Motor der „Hellcat“-Versionen von Dodge Charger und Challenger in den Grand Cherokee und tauft das Endergebnis auf den Namen „Trackhawk“.

Das Drehmoment liegt bei gewaltigen 875 Newtonmeter

Unter der Haube sorgt ein Kompressor-V8 mit 6,2 Liter Hubraum für gewaltige 520 kW/717 PS und beeindruckende 875 Newtonmeter Drehmoment. Den 0-100-Sprint absolviert der Trackhawk in nur 3,5 Sekunden – Schluss ist erst bei 290 km/h. Ein Allradantrieb mit Hinterachs-Differenzial bringt die Kraft auf die Straße. Die passende Fahrstufe stellt stets eine robustere und schnellere Achtgang-Automatik bereit. Ebenfalls überarbeitet wurden Kühl- und Kraftstoffsystem.

Eine neue Abgasanlage entlässt das V8-Grollen ins Freie

Für eine angemessene Straßenlage montiert Jeep im Trackhawk adaptive Dämpfer der Firma Bilstein. Eine Brembo-Bremsanlage mit gewaltigen 400-Millimeter-Bremsscheiben soll das schnelle Ungetüm adäquat verzögern. 20-Zöller sind serienmäßig montiert, optional gibt es leichtere Schmiederäder in der gleichen Größe. Optisch hebt sich der Trackhawk vor allem durch eine neue Frontmaske und eine neue Abgasanlage mit vier Endrohren ab. Die Nebelscheinwerfer mussten außerdem Luftkanälen weichen, die dem Temperaturhaushalt des Trackhawk zuträglich sein sollen. Außerdem gibt es LED-Scheinwerfer serienmäßig.

Der Motor hat einen Hubraum von 6,2 Liter

Der Grand Cherokee Trackhawk kommt mit fünf verschiedenen Fahrmodi („Auto“, „Sport“, „Track“, „Tow“ und „Snow“) sowie einer Zugkraft von rund 3,2 Tonnen. Der Marktstart ist für das vierte Quartal 2017 geplant. (Max Friedhoff/SP-X)

Alfa Romeo und Jeep – Mit Doppelspitze in die Offensive

Wer vom Straßenrand aus einen Alfa Romeo entdecken will, braucht Geduld und langen Atem. Jahrelang darbte die einstige Kultmarke vor sich hin, kaum neue Modelle, wenig Händler, Probleme mit der Qualität. Bis der Mutterkonzern Fiat seine Ikone neu entdeckte und nun nach einer gefühlten Ewigkeit wieder Gas gibt. Mit der Sportlimousine Giulia und dem schmucken SUV Stelvio ist Alfa Romeo heute wieder kaufbar geworden. „Das ist das Spannende an unserem Beruf“, sagt Deutschlands Alfa-Chef Stefan Moldaner. „Eine traditionsreiche Marke mit neuen Modellen wieder im Bewusstsein der verwöhnten Kunden zu verankern, endlich wieder konkurrenzfähig zu sein und mit neuen Ideen in die Offensive zu gehen“.

Der gelernte Diplomingenieur hat bei der Reanimation von Alfa ein Ass im Ärmel, für das ihn Kollegen anderer Hersteller beneiden. Denn der 48jährige ist in der Zentrale von Fiat Deutschland auch für eine andere berühmte Marke zuständig. Seit der amerikanische Chrysler-Konzern zum italienischen Megakonzern gehört, sind die Modelle mit dem Jeep-Logo gefragt wie nie zuvor in der 76jährigen Geschichte des amerikanischen Offroad-Spezialisten. Auch in Deutschland boomt Jeep, im letzten Jahr wurden fast 15.000 Fahrzeuge verkauft. „Jeep und Alfa Romeo sind unsere Premiummarken, die sich perfekt ergänzen“, sagt Moldaner. Mit Hilfe der US-Marke will er jetzt eine Alfa-Schwäche beheben und die Zahl der Händler für die italienischen Modelle bis Ende des Jahres auf 180 fast verdoppeln. In vielen der neuen Autohäuser stehen heute bereits Jeeps im Schaufenster.

Drohen da nicht Kollisionen der beiden Marken? Schließlich will Alfa bald zwei weitere SUV bringen, die direkt mit Jeep-Modellen konkurrieren. Das geplante Kompakt-SUV, deutlich kleiner als der Stelvio, könnte auch Kunden des Jeep Compass interessieren, dessen Deutschland-Start jetzt auf den Sommer auch nach Deutschland vorgezogen wurde. Das künftige große Alfa-SUV dagegen tritt auch gegen den Luxus-Offroader Jeep Grand Cherokee an. Stefan Moldaner sieht das anders: „Die Charaktere der beiden Marken sind völlig unterschiedlich. Alfa bedient eher die Kunden sportlicher Allradler, die nur selten ins Gelände abbiegen“. Dagegen würden Jeep-Kunden auch die Fähigkeiten ihres Autos abseits fester Straßen schätzen.

Problemlos sind dagegen andere Alfa-Neuerscheinungen bis zum Jahr 2020. Da steht eine große Limousine im Format der Mercedes E-Klasse ebenso auf dem Mailänder Speisezettel wie ein Sportwagen oder ein Nachfolger des Golf-Konkurrenten Giulietta. Recht bald wird schon die Edel-Version des Stelvio zu haben sein: Der Allradler mit Beinamen Quadrifoglio Verde (vierblättriges Kleeblatt) wird wie sein Schwestermodell Giulia QV mit 375 kW/510 PS unter der Haube protzen. Jeep dagegen hat weiterhin die Abenteurer im Visier. Neben dem Compass wird es unter anderem einen völlig neuen Wrangler geben. Neu erscheinen soll auch der Jeep Grand Wagoneer, ein SUV der Fünf-Meter-Klasse.

Doch neue Produkte allein, seien sie auch noch so attraktiv, reichen nach Moldaners Überzeugung nicht aus, um die Marke Alfa zu neuen Höhen zu führen. „Wir haben eine Fülle von Ideen“, sagt der Manager jetzt zum Marktstart des neuen Stelvio in Innsbruck. Er nennt als Beispiel eine Vier-Jahres-Garantie oder den Versuch, auch Flottenkunden in ein Alfa-Modell zu locken. Und dann sind da ja noch die Familien, die Moldaner im Blick hat. Geplant ist ein sogenanntes Mix-Leasing, bei dem neben dem geräumigen Stelvio ein kleiner Alfa Mito zu besonders günstigen Konditionen dazu bestellt werden kann, über den sich dann ein weiteres Familienmitglied freuen darf. (Peter Maahn/SP-X)

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