Kia Picanto – Kleiner Aufsteigertyp

Kias Kleinster – der Picanto – kommt im Sommer in Deutschland neu auf den Markt. Bei den Außenabmessungen ist weiterhin Kleinstwagen-Niveau angesagt, bei Ausstattung und Antrieb geht der Koreaner hingegen auf Tuchfühlung mit höheren Klassen. Dabei bleibt der Einstiegspreis allerdings gerade noch im vierstelligen Bereich.

Mit 3,59 Meter ist der stets fünftürige Picanto weiterhin kurz. Optisch gibt sich der kleine Kia hingegen selbstbewusst und stämmig. Das trifft in besonderer Weise auf die neue Sportausführung GT-Line zu, die mit einigen Dynamik-Akzenten besonders auffällig daherkommt. Im Innenraum haben die Gäste mehr Platz als bisher, vor allem im Fond ist die Beinfreiheit gewachsen. Auch der Kofferraum mit einem Fassungsvolumen von 255 bis 1.010 Liter hat deutlich zugelegt.

Bei der Basisversion sind sechs Airbags, Bordcomputer, Radio, USB-Anschluss und eine Zentralverriegelung an Bord. Optional bietet Kia höhere Ausstattungslinien und zusätzliche Ausstattungspakete. Hier lässt sich der Kleinwagen unter anderem mit Knieairbag, Klimaautomatik, Navi-Infotainmentsystem mit 7-Zoll-Touchscreen, einer Mittelarmlehne vorne, beheizbarem Lederlenkrad, Sitzheizung, Parkpiepser, Tempomat, Kollisionsverhinderer, Freisprechanlage aufrüsten.

Bei den Motoren gibt es hingegen wie bisher einfache Kost. Zumindest vorläufig haben die Kunden die Wahl zwischen einem Einliter-Dreizylinder mit 49 kW/67 PS oder einem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS. Erst im Herbst ist zusätzlich ein Einliter-Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung verfügbar. Mit dem 74 kW/100 PS und 172 Newtonmeter starken Dreizylinder beschleunigt der Picanto in zehn Sekunden auf Landstraßentempo und erreicht 180 km/h Höchstgeschwindigkeit.

(Mario Hommen/SP-X)

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