News: Lexus LC 500h – Coupé-Flaggschiff jetzt mit Hybrid

News: Lexus LC 500h – Coupé-Flaggschiff jetzt mit Hybrid

Mit dem dynamischen Oberklassecoupé LC 500 hat Lexus bereits zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit für Aufsehen gesorgt. Nun wird der 2+2-Sitzer in Europa gezeigt – erstmals in der obligatorischen Hybridversion. Auf den Markt kommt er frühestens 2017.

Neben dem Hybriden gibt es eine V8-Variante
Neben dem Hybriden gibt es eine V8-Variante

Arbeitet im bekannten LC 500 ein bärenstarker aber durstiger V8-Saugmotor mit fünf Litern Hubraum und 348 kW/473 PS, nutzen die Japaner für den auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) debütierenden 500h auf Verbrennerseite einen 220 kW/299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner. In Kombination mit einem Elektromotor leitet dieser bis zu 264 kW/354 PS Richtung Hinterachse. Wie schon bei der Businesslimousine GS 450h ist der LC neben dem bekannten Planetengetriebe mit einer zweistufigen Getriebeuntersetzung ausgerüstet, die sowohl die Beschleunigung bei niedrigen Drehzahlen als auch die Höchstgeschwindigkeit verbessern soll. Trotz der vergleichsweise überschaubaren Motorleistung gibt Lexus für den LC einen Tempo-100-Spurtwert von unter fünf Sekunden an, eine Maximalgeschwindigkeit wird noch nicht genannt. Gleiches gilt für den Verbrauch, der ebenfalls von der Untersetzung profitieren soll.

Innen haben vier Personen Platz
Innen haben vier Personen Platz

Auf den europäischen Markt kommt die neue Flaggschiff-Baureihe erst 2017. Voraussichtlich sowohl mit Hybrid- als auch mit V8-Motor. Preise sind noch nicht bekannt. Zu den Wettbewerbern zählen Modelle wie BMW 6er Coupé oder Mercedes S- und E-Klasse Coupé.

Previous ArticleNext Article
SP-X Redaktion | Holger Holzer

Dieser Artikel stammt aus der SP-X Redaktion von Holger Holzer

Lexus LS 500 F Sport – Groß, aber sportlich

Das Angebot sportlich akzentuierter großer Limousinen wächst. Erst kürzlich hat BMW mit dem M 760 Li eine dynamische Variante seines 7er ins Rennen geschickt. Diesem Beispiel folgt jetzt auch Lexus und präsentiert eine F-Sport-Version der Neuauflage des LS. Premiere feiert der Luxus-Bolide am 12. April auf der New York Auto Show.

Bislang hat Lexus allerdings nur ein Bild veröffentlicht, das einen Teil des Hecks zeigt. Zudem versprechen die Japaner, dass der LS 500 F Sport von der bislang steifsten Plattform in der Lexus-Geschichte profitieren wird und ein entsprechend gutes Handling bieten soll. Über den Antrieb wird noch nichts verraten. Möglicherweise kommt eine stärkere Variante des 3,5-Liter-V6-Benziners zum Einsatz, der im normalen LS 500 305 kW/415 PS leistet. Denkbar wäre allerdings auch, dass der F Sport den 5,0-Liter-V8-Motor aus dem Sportcoupé LC 500 erhält. Im zweitürigen LC leistet dieses Aggregat 343 kW/467 PS und 527 Newtonmeter Drehmoment, was eine Sprintzeit in unter 5 Sekunden erlaubt. (Mario Hommen/SP-X)

Aktuelle Suchanfragen:

Lexus LS 500h – Doppelherz und Doppelgetriebe

Anfang 2017 stellte Lexus auf der Detroit Autoshow die Neuauflage seines Flaggschiffs LS vor – damals noch mit einem über 400 PS starken V6-Benziner. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) folgt nun die mit einigen Spritspartricks gesegnete Hybridvariante LS 500h.

Erstmalig präsentiert wurde der neue Hybrid-Antriebsstrang im Luxuscoupé LC 500h, der einen 299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner mit einem 179 PS starken E-Motor kombiniert. Im Zusammenspiel sollen Saugbenziner und E-Antrieb eine Systemleistung von 264 KW/359 PS in den Vortrieb werfen. Angaben zu Fahrleistungen des LS machen die Japaner noch nicht, doch dürfte die Sprintzeit etwas schlechter als beim Coupé ausfallen, das mit 4,7 Sekunden angeben wird. Eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h versteht sich in dieser Klasse von selbst.

Unter der Haube des LS 500h steckt ein technisch hochkomplexer Antrieb

Eine Besonderheit ist das Getriebe des LS 500h, bei dem einem zehn Gänge simulierenden, stufenlosen CVT-Getriebe eine Viergangautomatik nachgeschaltet wurde. Diese Technik soll für ein besseres Antrittsverhalten und niedrige Motordrehzahlen bei Reisegeschwindigkeit sorgen. Außerdem soll der Gummibandeffekt weniger ausgeprägt sein und der Antrieb ein lineares Beschleunigungsgefühl erzeugen. Als weitere Besonderheit kann der Verbrennungsmotor bei Reisegeschwindigkeiten bis zu 140 km/h komplett ausgeschaltet werden. Verbrauchswerte hat Lexus allerdings noch nicht verraten. (Mario Hommen/SP-X)

Aktuelle Suchanfragen: