News: Mazda CX-3 – Der will hoch hinaus

News: Mazda CX-3 – Der will hoch hinaus

Mazda will den Mokka-Durst mit Sake stillen: In der gleichen Liga wie das Rüsselsheimer Erfolgs-SUV spielt ab Juni auch ihr kleiner CX-3. Dieser ist rund 29 Zentimeter kürzer als sein großer Bruder CX-5, verzichtet auf optische Extras wie Unterfahrschutz oder Plastikplanken und konzentriert sich aufs Wesentliche.

Die Japaner produziert den 4,28 Meter kurzen CX-3 zwar auf der identischen Plattform wie den Kleinwagen Mazda2 – aber kein Teil des Blechkleides der beiden Autos soll gleich sein. Gleich sein soll jedoch die als Kodo getaufte Designrichtung, mit langer Motorhaube und ansteigenden Linien. Wirkt die Karosserie des Mazda2 vielleicht noch eine Spur zu schmächtig für den aggressiven Kühlergrill im neuen Marken-Stil, passt er nun perfekt zur neuen, hochgebockten SUV-Variante.

Unter der Motorhaube arbeiten ein 1,5 Liter großer Diesel und 77 kW/105 PS oder ein 2,0 Liter großer Benziner, dessen zwei Versionen 88 kW/120 oder 110 kW/150 PS abrufen können. Die Aggregate lassen sich mit Frontantrieb oder Allradantrieb sowie mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Sechsstufen-Automatik kombinieren.

Beim CX-3 gehen die Japaner auch im Innenraum den Weg, den die Mazda 2 und 3 vorzeichnen: Auch im kleinen SUV wird es ein je nach Ausstattung ein ausklappbares Head-up-Display geben, und ein Sieben-Zoll-Touchscreen kann zusätzlich über einen Dreh- und Drücksteller bedient werden. Neben Navigations-funktionen sind auch Apps und Internetdienste auf diese Weise abrufbar.

Ganz vorn liegt der CX-3 mit seiner Sicherheitsausstattung: Denn einen Abstandshalte-Tempomaten bietet in diesem Segment der Klein-SUV noch kein Wettbewerber. Auch City-Notbremsassistent, Spurhalte-Assistent sowie Spurwechselwarner oder Voll-LED-Scheinwerfer gibt es bei den Japanern – einiges aber nur gegen Aufpreis und für die Topversion. Immer an Bord ist das Konnektivitätssystem MZD Connect, das je nach Ausstattung auch das Bild einer Rückfahrkamera auf das Display überträgt.

Knapp 19.000 Euro dürfte die Einstiegsversion mit Frontantrieb kosten, wenn sie im Sommer auf den Markt kommt. Der Vorverkauf hat schon begonnen.

Autor: Adele Moser/SP-X

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