Zweiter Platz für Mazda SKYACTIV-D Dieselmotor

Zweiter Platz für Mazda SKYACTIV-D Dieselmotor

Beim International Paul Pietsch Award 2013 der Fachzeitschrift auto motor und sport erzielt Mazda für den innovativen SKYACTIV-D Dieselmotor den zweiten Platz. Die Fachjury — bestehend aus Chefredakteuren der mehr als 30 namhaften nationalen und internationalen Partnerzeitschriften von auto motor und sport — würdigt damit die technischen Eigenschaften des hocheffizienten Aggregats mit dem weltweit niedrigsten Verdichtungsverhältnis eines Großserien-Pkw-Dieselmotors von 14,0:1. Der SKYACTIV-D erzielt damit signifikante Verringerungen des Kraftstoffverbrauchs sowie der Schadstoff- und CO2-Emissionen. Die systembedingten Nachteile des niedrigen Verdichtungsverhältnisses wurden dabei auf innovative Weise überwunden. Seine Deutschlandpremiere feierte der Motor im Kompakt-SUV Mazda CX-5 im April 2012.

So liegt der Verbrauch beim Mazda CX-5 in der 110 kW/150 PS starken 2,2-Liter SKYACTIV-D Dieselmotorisierung mit Start-Stopp-System i-stop und Frontantrieb bei nur 4,6 Litern je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 119 g/km entspricht – Bestwert in der Klasse der Kompakt-SUV. Darüber hinaus erfüllt der SKYACTIV-D bereits heute die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 6 – ohne zusätzliche Abgasnachbehandlung etwa durch ein SCR-System oder einen NOx-Speicherkatalysator.

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Das enorme Potenzial der SKYACTIV Antriebstechnologien belegt auch der neue Mazda6, der am 2. Februar 2013 auf den Markt kommt. Das Mittelklassemodell ist ebenfalls mit dem 2,2-Liter SKYACTIV-D Dieselmotor verfügbar und weist in der 110 kW/150 PS-Limousinenversion mit dem Start-Stopp-System i-stop und dem neuen regenerativen Bremssystem i-ELOOP einen Durchschnittsverbrauch von lediglich 3,9 Litern je 100 Kilometer auf. Dies entspricht CO2-Emissionen von 104 g/km.

Der International Paul Pietsch Award wird seit 1989 (bis 2012 noch als Paul Pietsch Preis) für besonders innovative Entwicklungen in der Automobilbranche vergeben. Voraussetzung ist, dass diese neue Technik bereits in die Serienproduktion eingeflossen ist und ein nachvollziehbarer Nutzwert für den Kunden auf den Gebieten Umwelt, Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit gegeben ist. Die Trophäe wird im Namen des ehemaligen Rennfahrers und Mitbegründers der Motor Presse Stuttgart, Paul Pietsch (1911-2012), verliehen und von einer Fachjury bestehend aus 30 Chefredakteuren von 31 nationalen und internationalen Partnerzeitschriften von auto motor und sport aus 22 Ländern vergeben. Der International Paul Pietsch Award 2013 geht an den Ford EcoBoost Dreizylindermotor (35 Prozent der Stimmen). Den zweiten Platz teilt sich der Mazda SKYACTIV-D Dieselmotor mit dem Fußgänger-Airbag von Volvo (beide 15 Prozent).

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Bjoern
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