Nachhilfe aus Stuttgart für die S-Klasse Assistenten

Nachhilfe aus Stuttgart für die S-Klasse Assistenten

Natürlich kann auch das Facelift, Sternfahrer sagen Mopf, der Mercedes-Benz S-Klasse weiterhin im besten Fall von Hand gelenkt werden. Aber, wenn die nun vier Jahre alte Generation „S“ im Herbst mit dem frischen Facelift auf die Straße rollt, dann grummeln nicht nur neue Reihensechser unter der langen Haube, dann wurden auch die Assistenten auf Vordermann gebracht. Für mein-auto-blog konnte ich mir einen ersten Eindruck von den Fähigkeiten der fleißigen Helferlein verschaffen.

S geht immer besser

Facelift vor allem für die Assistenzsysteme der Mercedes-Benz S-Klasse

Natürlich muss das Flaggschiff der Stuttgarter voraus fahren, vor allem in den Punkten „Sicherheit“ und „Fahrkomfort“. Doch seit dem Erscheinen der E-Klasse im vergangenen Jahr war es eben nicht mehr das „Stolze S“ mit dem geilsten Paket an Features und Assistenten, es war das „Business E“. Damit ist in Kürze Schluss. Die neue S-Klasse ist nach dem Mopf nicht nur in der Lage, mit neuem Kartenmaterial des Partners HERE zu navigieren, sondern in der Kombination des „aktiven“ Abstandstempomaten, des „aktiven“ Lenk-Assistenten, des „aktiven“ Spurwechsel-Assistenten und des „aktiven“ Nothalte-Assistenten in der Lage, ein ganz neues Level der als Level II bezeichneten Autonomie zu erreichen. Nein, von einem Autopiloten spricht man bei Mercedes-Benz noch immer nicht. Wohl aber von einer gänzlich neuen Kooperation zwischen S-Klasse und Fahrer. Ja, der Fahrer ist immer „in der Verantwortung“, aber die S-Klasse tut, was technisch möglich ist, um Sicherheit und Komfort zu maximieren.

Der Mensch denkt, der Tempomat bremst

Im Alltag lässt sich der neue Komfort vor allem bei Überlandfahrten gut nutzen. Mit einem aktiven Tempomaten erkennt die S-Klasse nicht nur die Tempolimits und bremst automatisch auf die erlaubte Geschwindigkeit ab, dank der neuen Kartendaten kennt die S-Klasse nun auch Kreuzungen, Kreisverkehre und Kurven. In Zusammenarbeit mit einer aktiven Navigation führt das zu folgender Begebenheit: Der Fahrer hat die Füße weg vom Gas, die S-Klasse schnurrt mit Tempo 100 über Land – (wie fein der neue Reihensechser-Diesel schnurrt, darf ich jetzt wirklich nicht schreiben …) – und das Navigationssystem gibt die Anweisung, die nächste Kreuzung rechts abzubiegen. Im Kombiinstrument, welch schnöder Name für die TFT-Landschaft vor der Nase des Fahrers, erscheint ein symbolisierter Abbiege-Hinweis. Es könnte auch ein Symbol für eine Kreuzung oder einen Kreisverkehr sein, die S-Klasse verlangsamt daraufhin ihr Tempo, der Fahrer setzt den Blinker und die S-Klasse wird, vom Fahrer gelenkt, mit passendem Tempo abbiegen. Der Lenk-Assistent übernimmt nicht das Abbiegemanöver, das muss der Fahrer schon noch selbst übernehmen, aber gemeinsam mit dem Lenk-Assistenten und dem aktiven Tempomaten spielen Fahrer und S-Klasse als Team zusammen.

Dass bei Fahrten über Land der Lenkassistent beinahe alleine in der Lage ist, das Gros der Kurven zu meistern, sollte man nicht zu oft schreiben, zu groß vermutlich die Verlockung, die Arbeit ganz an die S-Klasse abzugeben. Dafür sank nun die Warnschwelle für die „Hands-Off“ Warnmeldung wieder. So lange, bis es Lenkräder mit kapazitiver Sensorik gibt, wird man als Fahrer immer mal wieder dem Lenkrad einen Impuls verpassen müssen. Oder der Gesetzgeber wird endlich aktiv und öffnet sich für neue Regelungen bezüglich der möglichen Freiheitsgrade beim „Teilautonomen“ Fahren. Noch ist es ein langer Weg, bis die S-Klasse auch alleine fahren darf – können – könnte sie es vermutlich bereits bestens.

Überholen per Tipp-Blinker

Während man bei der E-Klasse bislang bereits den Spurwechsel in die Hand des Fahrzeuges geben konnte, dafür aber den Blinker betätigt halten musste, wird die S-Klasse das nächste Level erreichen. Ein einfaches „Tipp-Blinken“ reicht, um dem Fahrzeug den Spurwechselwunsch mitzuteilen. Lässt es sich gefahrlos überholen (Fahrspurwechsel), blinkt die S-Klasse und übernimmt kontrolliert den Vorgang. Mit der neuen Generation merkt sich das Fahrzeug den Spurwechselwunsch nun für „bis zu 10-Sekunden“. Ist die Spur noch besetzt, können bis zu 10-Sekunden vergehen, bis die S-Klasse die passende Lücke gefunden hat, dann selbst blinkt und den Spurwechsel beendet.

30-Sekunden Pause im Stop & Go

Erweitert ist auch der Umfang des Staufolge-Assistenten. Mit der kommenden Generation wird der Staufolge-Assistent ein beinah unverzichtbares Extra dieser Tage : bis zu 30-Sekunden im Stillstand pausieren können, um bei erneut fließenden Verkehr alleine anzufahren.

Der Rest bleibt S-klassig

Wie gelungen die S-Klasse beim Thema Design war und ist, zeigt der von mir gefahrene Versuchsträger. Die optischen Veränderungen für die kommende Generation halten sich in engen Grenzen. Neue LED-Scheinwerfer mit einem „Ultra-Fernlicht“, noch mehr LED-Punkte für eine noch flexiblere Ausleuchtung und ein neues Lenkrad im Innenraum. Viel hat es wohl nicht gebraucht, um die S-Klasse „frisch“ zu machen – verständlich.

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

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Mercedes-Benz G-Klasse: Ein erster Blick in das Interieur.

Eigentlich ist er ja ein Werkzeug. Wie ein Hammer. Ein Schraubenzieher oder ein Messer. Eine Mercedes-Benz G-Klasse war nicht zum Flanieren gedacht, nicht einmal für „Nicht-Militärische“ Zwecke. Aber so ist das eben. Ein Schweizer Offiziersmesser gehört heute ja auch eher unter den Weihnachtsbaum als zur Grundausrüstung des Schweizer Heeres. Die Mercedes-Benz G-Klasse hat ein ganze Fahrzeuggattung inspiriert. Und sich selbst dabei adaptiert, ohne sich wirklich zu verändern.

Über die Jahre kam Komfort in die kantige Hütte. Es kam mal mehr oder viel mehr Leistung hinzu, spätestens seit die G-Klasse bei den Performance-Kollegen aus Affalterbach auf der Preisliste steht, wurde aus dem Werkzeug ein Arbeitsgerät, mit dem man eher die Arbeiterabstammung kokettierte, als das man noch an einen Dienst nach Vorschrift dachte. Die G-Klasse, eine Legende zu Lebzeiten. Eine Legende, die die eigene Lebzeit verlängert hat. So kann es gehen.

2018 – Das Jahr, in dem wir mit dem neuen G Kontakt aufnehmen

Die Erfinder von Coca-Cola würden eher den Geschmack der Zuckerbrause ändern, als die Farbgestaltung oder die legendäre Form der Coca-Cola-Flaschen. Ähnlich muss auch Mercedes 2018 vorgehen, wenn man die, im Prinzip erst zweite Generation der seit 1979 bestehenden G-Klasse, der Welt-Öffentlichkeit vorstellt. Darum wird es optisch auch eher um Details gehen, als denn um das „Große und Ganze“. Während das Exterieur noch nicht verraten wird, aber optisch kaum Überraschendes bieten wird, ist im Innenraum des ehemaligen Nutztieres mehr Veränderung möglich. Ist der G schon lange kein Werkzeug mehr. Die meistverkaufte G-Klasse? Es sind mittlerweile die AMG-Varianten mit Bi-Turbo-Achtzylinder. Daher muss im Innenraum nun auch der „Komfortanspruch“ größer geschrieben werden.

Mercedes-Benz hat uns einen ersten Blick in den Innenraum des neuen Modells genehmigt. Und ja, es wird sich einiges verändern.

Digital first & Heritage second

Dem großen Digital-Cockpit aus zwei TFTs kann man sich in der Zukunft auch im kantigen G nicht mehr entziehen. Und das ist gut so. Doch neben effekthaschenden Digital-Displays und futuristischen Lüftungsdüsen ist es vor allem ein Tastenfeld, das sofort „Heimatgefühle“ für ganze Generationen von G-Klasse Freunden weckt: Die drei manuell zu bedienenden Differentialsperren bleiben auch weiterhin direkt im Blick des Fahrers und ebenso prominent platziert. Da muss sogar das aus der S-Klasse bekannte Klimabedienteil tiefer rutschen. Überhaupt, die G-Klasse wird im Cockpit so viel Mercedes-Benz verströmen, wie seit 20 Jahren nicht mehr. Touchfeld, Bedienung, Konsolen und Schalter – es sind eigentlich nicht kleine Baugruppen, aber die Veränderung im Cockpit ist dadurch überwältigend.

Dass man bei all der Optik auch an das Blech gehen durfte, kommt den Insassen zu Gute. War das Nutzfahrzeug zu Beginn seiner Karriere nicht darauf getrimmt, Fahrkomfort und Raumluxus zu bieten, ändert sich das nach 39 Produktionsjahren endgültig. Mehr Ellbogenfreiheit, mehr Raum für die Schultern und dabei weiterhin der Luxus von fast senkrechten Scheiben und auch die Windschutzscheibe bietet weiterhin genau den steilen Stand, auf den man in cW-Wert optimierten Limousinen verzichten muss. Ja, es bleibt ein G-Modell. Ja, es ist die G-Klasse von Mercedes-Benz. Auch wenn man sich um den Luxus von verspielten Details kümmert. So interpretieren die Lautsprecher des Soundsystems zum Beispiel die auf den Kotflügel stehenden Blinker.

Weltpremiere der neuen G-Klasse? Im Januar 2018 in Detroit auf der NAIAS.

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Die inneren Werte zählen! Der neue CLS.

Everbodys Darling, ist immer auch Everybodys idiot. Oder so ähnlich. 

Als Mercedes-Benz vor 14 Jahren ein viertüriges Coupé auf die Straße stellte, ihm den Namen CLS verpasste und fortan die Erfolge für den Design-Mut einheimste – konnte ja keiner Ahnen, welche Wellen das Thema „Viertüriges Coupé“ jemals schlagen würde. Heute sind ja selbst SUVs nicht mehr geschützt davor, zum viertürigen SUV-Coupé zu werden. Mercedes-Benz und der CLS. Eine Erfolgsgeschichte.

2018 – der neue Mercedes-Benz CLS – die dritte Generation

Doch mit erscheinen der Weltpremiere in Los Angeles hat die nun dritte Generation massiv Gegenwind zu spüren bekommen. Das Netz ist voll mit hämischen, spöttischen bis hin zu schlicht ablehnenden Kommentaren. Es scheint, als wäre der Design-Mut von Gordon Wagener zu groß gewesen. Eine Fahrzeug-Skulptur, fast ohne Sicken und Kanten hat das Mercedes-Design Team unter Gordon und Robert Lesnik geschaffen. Ein wenig zu viel Fortschritt?

Der neue CLS besticht durch klare Formen. Ein flaches Greenhouse, eine gespannte Linie die sich von der langen Motorhaube über das niedrige Dach bis in das kurze Heck spannt. Auffällige Sichtkanten hat man abgeschafft. Stattdessen den Kühlergrill neu interpretiert. Im Stile der AMG GT-Modelle und des 1955er Panamericana inklusive einer leichten Neigung nach vorne. Damit entwickelt der CLS vor allem von schräg vorne eine ganz eigene Dynamik. Große Räder, spitze Scheinwerfer und ein neuer Air-Curtain vor dem Vorderrad sind die Details des CLS.

Gerade am Heck, hier wollte man die Coupés und Cabriolets der Marke noch einmal ins Spiel bringen, entzündet sich derzeit viel Kritik im Netz.

Kontroverses Design – Modernste Technik

Während Gordon Wagener vor Ort – im Video nach zuhören – das Design der dritten CLS Generation erklären kann, sind sich nicht alle Mercedes-Fans einig. Doch ich würde an dieser Stelle mal einen Moment abwarten und auf die Eindrücke warten, die man erhält, wenn man das Auto zum ersten Mal im Straßenverkehr sieht. Das ist immer noch einmal eine ganz andere Welt.

Über ein anderes Thema muss man derweil überhaupt nicht diskutieren. Bei den Motoren und der Technik im Innenraum, demonstriert Mercedes-Benz, mit wie viel Know-how man ans Werk gehen kann. Erst einmal kommen nur die neuen Sechszylinder-Reihenmotoren an den Start. Dabei spielen zwei Dieselmotoren und ein Benziner die Hauptrolle und diese werden nur mit dem 9-Gang Automaten kombiniert. Standesgemäß möchte man sagen. Die Leistung wird sich dabei von 286 PS bis 376 PS spannen. Gerade als 400d dürfte der CLS damit zu einer wundervollen Wahl für Vielfahrer mit dem Geschmack für das Besondere werden. Der ebenso vorgestellte 450er (Benziner) kommt mit einem 48-Volt Startergenerator, der als E-Boost arbeiten kann. Läuft, will man da sofort sagen. 😉

Shooting Brake und AMG

Die Gerüchte sagen; der Shooting Brake ist entwickelt, aber noch nicht freigegeben vom Vorstand. Und auch bei der AMG-Version muss man sich ein wenig umgewöhnen. Denn die Affalterbacher werden eine eigene Variante des CLS entwickeln und sich damit auch den V8 für das eigene Modelle aufsparen. Ob es nun ein CLS 50, 55 oder 53 im viertürigen Mercedes-Benz CLS geben wird – lassen wir jetzt mal an dieser Stelle offen – es wird auf jeden Fall keinen CLS 63 AMG geben.

Der neue CLS kommt im März 2018 auf den Markt. Zum Anfang gibt es eine Edition 1, die auch im AUTOHUB-Video gezeigt wird.

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