News: Mercedes A-Klasse – A wie Aufwertung

News: Mercedes A-Klasse – A wie Aufwertung

Die Kritik der Fachmedien und der Kunden nahmen sich die Entwickler zu Herzen. Stets hieß es: Zu straff sei die A-Klasse, zu sehr auf Sportlichkeit getrimmt. Für die erste Modellpflege, intern „Mopf“ genannt und gewöhnlich nach drei Jahren Bauzeit angesetzt, setzte Mercedes diesen Punkt ganz oben auf seine „To-do-Liste“. Nun spendierte man dem erfolgreichen Kompaktmodell die adaptive Fahrwerksregelung „Dynamic Select“. Debüt hatte das System in der C-Klasse. Mit „Dynamic Select“ lässt sich nicht nur die Charakteristik in der Dämpfung und im Handling beeinflussen, sondern auch die von Motor und Getriebe. „Wir schaffen den Spagat zwischen sportlichem Anspruch und einem Plus an Komfort“, sagt Jochen Eck, Leiter Gesamtfahrzeugerprobung. Dazu reicht ein Fingertipp auf den Schalter in der Mittelkonsole.

Angewählt können die Einstellungen Sport, Comfort, Eco und Individual. Letzterer Modus erlaubt zum Beispiel ein weicheres Fahrwerk, aber eine direkter ansprechende Lenkung, ganz nach den persönlichen Bedürfnissen des Fahrers. Steht der Schalter auf Comfort, liefert die neue A-Klasse endlich jene Geschmeidigkeit, die man von einem Mercedes auch in diesem Segment erwartet. Weder schlagen Kanaldeckel mehr unangenehm durch, noch nerven andere Unebenheiten im Asphalt. Und von seinem knackigen Kurvenverhalten büßt die A-Klasse trotzdem nichts ein. Das Auto macht verdammt viel Spaß. Für die meisten Versionen ist „Dynamic Select“ serienmäßig. Lediglich bei einigen handgeschalteten frontgetriebenen kostet es Aufpreis (95 Euro).

Zwischen A 160 und Mercedes-AMG A 45 bieten die Stuttgarter die übliche breite Palette an Motorisierungen an.
Zwischen A 160 und Mercedes-AMG A 45 bieten die Stuttgarter die übliche breite Palette an Motorisierungen an.

Mit der Modellpflege erweitern die Stuttgarter gleichzeitig das Motorenangebot. Künftig beginnt der Einstieg in die Mercedes-Welt mit dem A 160 (Preis: ab 23.746 Euro), unter dessen Haube nun 102 PS werkeln. Der 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner liefert sein maximales Drehmoment (180 Newtonmeter) bereits bei 1.200 U/min. Dies verleiht ihm auf dem Papier zwar zu einer recht guten Elastizität. Doch muss der Motor auch ein Gewicht von knapp 1,4 Tonnen bewegen und ist zudem länger übersetzt. Was sich besonders beim Beschleunigen im ersten und zweiten Gang zeigt. Hier wirkt der kleine Vierzylinder etwas zugeschnürt und kraftlos. Unbewusst gibt man ständig mehr Gas als man eigentlich möchte. Der Normverbrauch von nur 5,4 Liter rückt damit in weite Ferne. Im Alltag dürften es eher acht Liter sein.

Das ganz große Kino spielen die Stuttgarter mit dem Mercedes-AMG A 45 4Matic. Das sportliche Topmodell der Baureihe war auch schon zuvor eine Granate. Jetzt erhielt der Zweiliter-Turbomotor eine Leistungsspritze auf 381 PS, was ihn erneut zum stärksten Serien-Kompaktmodell der Welt macht. „Da war noch Luft drin, warum sollen wir die nicht nutzen?“, schmunzelt AMG-Chef Tobias Moers. Sicher auch, um den Audi RS3 (367 PS) auf Abstand zu halten – zumindest für den Stammtisch.

Zwischen A 160 und Mercedes-AMG A 45 bieten die Stuttgarter die übliche breite Palette an Motorisierungen an. Vier Diesel-Vierzylinder mit einer Leistungsbreite von 90 bis 177 PS, an deren Heck nun kein „CDI“, sondern im Zuge der neuen Nomenklatur schlicht ein „d“ steht. Sparsamster Vertreter ist hier der A 180 d BEE (Blue Efficiency Edition) mit einem Verbrauch von nur 3,5 Liter. Benziner fahren ohne Buchstabe, haben zwischen 102 und 218 PS und heißen A 160, A 180, A 200, A 220 und A 250. Alles sind Vierzylindermotoren.

Flacher, enger, dynamischer. Mit der jetzigen Generation der A-Klasse brach Mercedes radikal mit dem Vorgänger. Für mehr Komfort sorgt nun die erste Modellpflege.
Flacher, enger, dynamischer. Mit der jetzigen Generation der A-Klasse brach Mercedes radikal mit dem Vorgänger. Für mehr Komfort sorgt nun die erste Modellpflege.

Was das Design, im Jargon Facelift genannt, angeht, hielt sich Mercedes bewusst zurück. Wozu groß ändern? Das Auto sieht sportlich aus, die Proportionen stimmen, die guten Verkaufszahlen bestätigen dies. Man muss schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, welche Linien Designchef Gorden Wagener neu zeichnete. Am Blech änderte Mercedes nichts. Es wäre ohnehin zu teuer in diesem preissensiblen Fahrzeugsegment. Neue Presswerkzeuge würden viele Millionen Euro verschlingen. Neu sind aber Front- und Heckstoßfänger. Und alle Modellversionen haben jetzt einen sogenannten „einlamelligen“ Diamanten-Grill. Gegen Aufpreis fährt die A-Klasse mit LED-Licht.

Auch im Innenraum das gleiche Bild wie zuvor. Ein paar Zierleisten wurden ausgetauscht, die Instrumente erhielten eine geänderte Skalierung, neue Farben, Materialien und Stoffe sollen Frische ins Cockpit bringen. Erstmals gibt es Sitze mit längsverstellbarem Kissen wie BMW es auch im Einser hat. Auf Wunsch kann der Kunde ein 8-Zoll-Display bekommen und ab Anfang 2016 die Smartphone-Integrationen Apple Car Play und MirrorLink. Die A-Klasse ist damit das erste Modell von Mercedes überhaupt, das diese Konnektivität ermöglicht.

Vier Diesel-Vierzylinder mit einer Leistungsbreite von 90 bis 177 PS, an deren Heck nun kein „CDI“, sondern im Zuge der neuen Nomenklatur schlicht ein „d“ steht.
Vier Diesel-Vierzylinder mit einer Leistungsbreite von 90 bis 177 PS, an deren Heck nun kein „CDI“, sondern im Zuge der neuen Nomenklatur schlicht ein „d“ steht.

Autor: Michael Specht/SP-X

Aktuelle Suchanfragen:
Previous ArticleNext Article
SP-X Redaktion

Die Nachrichtenagentur SP-X liefert Ihnen aktuelle Berichte und Informationen aus den Themenbereichen Auto und Mobilität.

Die jeweiligen Autoren der Artikel sind in der Fußzeile des Artikels benannt.

Hallo i bims, die A-Klasse

Hallo i bims, die A-Klasse, so vong Interieur her. 

Oder die Stuttgarter-Version von „50 shades of grey“

Wer bei dieser Überschrift nur Bahnhof versteht, der hat die Jugendsprache 2017 verpasst. Und wer eine andere Farbe als „Leasing-Grau“ für seine in 2018 zu bestellende A-Klasse wünscht, der wird überrascht sein. So, oder ähnlich lässt sich der erste Kommunikations-Aufschlag von Mercedes-Benz für die 2018 erscheinende vierte Generation des „Baby-Benz“ zusammenfassen.

Habby war für mein-auto-blog in Stuttgart und hat sich schon einmal umgeschaut. 

Mit dem kleinsten Mercedes-Benz haben die Stuttgarter in den letzten 20 Jahren bereits mehr erlebt, als andere Automobilhersteller in 100 Jahren. Von einem konzeptionellen Überflieger, einem mehr als praktischen Micro-Van, zum Elch-Test mit Umkipper bis hin zur 180°-Wende vor 5 Jahren. Mercedes-Benz hat nicht nur das Segment der Kompaktwagen zweimal auf den Kopf gestellt, sondern auch selbst viel über die eigene Marke gelernt und mit der in 2018 kommenden vierten Generation will man wieder einmal vieles anders machen. Dabei findet die Revolution dieses Mal nicht im sofort sichtbaren Bereich statt. Wer die neue Mercedes-Welt verstehen will, der muss einsteigen. Einsteigen in den vermutlich radikalsten Mercedes der letzten Jahre. Willkommen im Interieur der vierten A-Klassen Generation.

„Hallo, i bims, die A-Klasse, so vong Interieur her“.

Für alle die beim Anblick der Fotos die gleichen Empfindungen haben, wie der Autor des Textes: In echt sieht alles viel besser und weit weniger radikal aus. Während die ersten Fotos vom neuen Cockpit eine klitzekleine Reizüberflutung auslösen, ist der erste Kontakt mit einer lebensechten A-Klasse eine ganz andere Erfahrung. Mercedes-Benz verabschiedet sich in der kommenden A-Klasse vom klassischen Cockpit-Design. Das ist ähnlich radikal, wie die Sache mit dem Sandwich-Boden damals. Nicht einmal für die Basis-Version wird es analoge Rundinstrumente geben. Die kleine A-Klasse macht den größten Schritt im Interieur, den sich ein deutscher Automobilhersteller bisher wagte.

Im realen Fahrzeug wirkt diese Konzentration auf digitale Gestaltungsmerkmale, die Reduktion der Knöpfchen und der Wegfall einer Cockpit-Hutze weit weniger irritierend, als man beim ersten Blick auf die Bilder vermutet. Das die Lüftungsdüsen nun auch in der A-Klasse zu Turbinen werden, zudem beleuchtet werden können und schon fast das dominierende Merkmal des Innenraums sind, gönnen wir den Stuttgartern, nachdem klar wird – wer erst einmal hinter dem Lenkrad Platz genommen hat, der freut sich vor allem über mehr Schulterfreiheit, eine bessere Rundumsicht und auch, über den gewonnenen Platz, aufgrund des horizontal angeordneten Riesen-Displays. Das Armaturenbrett ist flacher, das Raumgefühl so viel besser und selbst bei den ganz kleinen Details, wie den USB-Buchsen im Innenraum, springt Mercedes-Benz in eine neue Liga. Nein – man protzt nicht mit einer neuen zweistelligen Anzahl an Ladebuchsen, aber man bietet USB-C anstelle der bekannten USB-A Varianten. Das dürfte für noch mehr fragende Gesichter  bei den bisherigen Käufern der Top-10 Farben sorgen, als die beleuchteten Lüftungsdüsen.

Doch diese Radikalität im Innenraum, sie schadet nicht. Sie formt einen Charakter.

War die erste A-Klasse ein Raumwunder und primär für Senioren konstruiert, hat die 180-Wende bei der dritten Generation den Anspruch „sportlich kompakt“ auf die Spitze getrieben – so stellt die vierte Generation den Punkt; Eine neue Zeit im Innenraum, in den Mittelpunkt.

Oberklassen-Features und mehr Platz

Bei den Sitzen kehrt Mercedes-Benz von den sportlichen Integralsitzen mit der integrierten Kopfstütze zum Glück zurück zur Normalität. Der Kunde wird zwischen simplen Basis-Stoffsitz, Komfortsitz und einem sportlichen Gestühl wählen können. Drei der vier Varianten besitzen in der Zukunft wieder eine variable Kopfstütze. Zudem ziehen mit optionaler Sitzklimatisierung, Massage und Multikontursitzen beliebte Ausstattungsoptionen aus der Oberklasse in die A-Klasse sein. Noch ein wenig mehr Mercedes, für den Baby-Benz.

Mehr Platz im Innenraum. Die A-Klasse will bei kaum wachsenden Außenabmessungen, vor allem im Innenraum mehr bieten.

Und außen? „50 shades of grey“

Während man im Interieur dank RGB-LED-Technik die ganze Farbwelt abbilden will, stehen beim Außenlack für den Start der neuen Generation nur die bisherigen „Top 10 Farben“ zur Verfügung. Das sind Farben, von denen 8 alles, aber keine echte Farben sind. Neben einem Rot- und Gelb-Ton, kann der Käufer vor allem aus dutzenden Grau-Schattierungen wählen. Das sagt viel über die bisherige Käuferschicht der A-Klasse aus. Oder?

Auf der anderen Seite, nicht jede Revolution benötigt einen Elch. Manchmal reicht die richtige Dosierung Digitalisierung.

Aktuelle Suchanfragen:

Ein unmoralisches Angebot: GLC 63 AMG

Stuttgart

Wer „low fat“ und „Kalorienreduzierte Kost“ für verschenkte Lebensfreude hält, selten einen Gin Tonic Abend ohne Absturz überlebt und im Casino die Bank sprengen will, und dann alles verspielt – der wird sich auch für die jüngste Kreation der „Affalterbacher-All inklusive-Freunde“ interessieren. Ein „fast“ kompaktes SUV mit unsittlichen Leistungswerten. Bescheidenheit? Das ist etwas für die anderen.

Ein unmoralisches Angebot – NSFW

Erste Testfahrt im neuen Mercedes-AMG GLC 63 4MATIC+

315er Winterreifen – mehr so eine Absichtserklärung

Wer hätte gedacht, das diese schwäbische Alb so viel zu bieten hat? Vom Fahrersitz eines GLC 63 aus betrachtet, sind die Straßen eng, winklig und höchst unterhaltsam. Das man sich mit 510 PS durch die Alb in Richtung Stuttgart bewegt, hört sich erst einmal unspektakulär an. Bis zu dem Moment an dem man zum ersten Mal, im sport+ Modus, die Relativität der Haftung von 315er Winterreifen bei 7° und Regen erfährt. Jetzt nur diesen einen Fehler nicht machen: Vom Gas gehen. Unter Last zieht sich das jüngste Angebot der Sünde, mit gehörigen Querlaufwinkeln aus der Kurve. Das war ja einfach.

Einfach beeindruckend. Bei AMG hat man sich überlegt, eine Nische ohne AMG, ist eine verlorene Nische. Und so hat man sich das Mid-Size SUV Segment als genau den Ort ausgesucht, in dem noch ein V8 Bi-Turbo-Monster fehlt. 510 PS in der S-Version – 476 PS in der nur scheinbar bescheideneren GLC 63 „Basis“.

Eine expressive Front – sagt die Pressemappe

Damit man vor der den Outlet-Stores dieser Welt richtig eingeordnet wird, hier hat schließlich jemand den Gegenwert von Opas alten Ländereien in der Alb eingesetzt, oder einen sündig teuren Leasingvertrag mit dem Blut von seltenen schwäbischen Öko-Einhörnern unterschrieben – trägt der GLC63 den Panamericana-Grill den AMG zuerst den reinrassigen GT-Brüdern auf den Leib formte. Eine Hommage an die Historie. GT-Sportwagen die leicht, klein und wieselflink die Feuerland-Strecke entlang rasten – oder waren es doch eher Güterzüge im Australischen Outback? Massiv, massig, überragend kraftvoll?

Das man sich vom Gelände nun endlich auch ernsthaft verabschiedet, dokumentieren die Anstrengungen die AMG-Ingenieure vollbrachten um das SUV auf die Straße zu kleben. Luftfeder-Dämpfung, Hinterachs-Sperrdifferenzial, sichtbarer Negativer Sturz und eine Bremsanlage die mit riesige Räder von Nöten macht.

Das man mit den 21-Zoll Reifen zudem eine  Mischbereifung im Supersportwagen-Format mitbekommt, macht optisch Eindruck. Unter der Last von 700 Nm lässt sich, im Sport Plus Modus dennoch die Haftgrenze schnell egalisieren. Gut 2 Tonnen hängen am 9-Gang Automatikgetriebe und wollen von der schieren Gewalt des 4-Liter V8 beeindruckt sein. Gerade die Kombination aus V8-Schub und 9-Stufen Automatik lässt Raum für viele Phantasien. Man könnte es auch ganz gediegen angehen lassen. Man könnte mit Leerlaufdrehzahl blubbernd Richtgeschwindigkeit in den Tempomaten einstellen. Man könnte. Man muss nicht.

Weil Regen auch nur eine nasse Form von Fahrspaß ist

ESP off ist bei den Testfahrten angesagt, man will ja wissen und spüren, wie der ganze Apparat arbeitet. Bei Sturzbächen über die Straße eine wenig kluge Entscheidung. Dennoch, Aquaplaning im dynamischen Ritt lässt den ganzen Spaß nur kurz ins Stocken geraten. Die Dynamiklenkung des AMG wirkt im S+ Modus ordentlich direkt und vermittelt eine Restportion an Feedback aus den Radhäusern.

Natürlich wählt man das „S-Modell“

Wie üblich bietet Mercedes-AMG eine „nicht S-Variante“ an, die wohl Menschen adressiert, die mehr Image denn Leistungswerte interessiert und eine „S-Variante“ die mit groben Zahlen hantiert und das auch in Vortrieb umsetzt. Während der Einstieg also mit 476 PS und 650 Nm zufrieden sein muss, spüren 99% der Menschheit den Sprung zu den 700 Nm und 510 PS vermutlich eh nicht. Es ist mehr so eine Synapsen-Befriedigung im eigenen Ego.

In die gleiche Rolle fällt die Coupé-Version des GLC. Noch immer viertürig, aber eben noch eine Nummer abgedrehter. Sind V8, Bi-Turbo und Sportwagen-Fahrwerk im SUV schon eine krude Welt, toppt der um Kopffreiheit in Reihe zwei beraubte 5-Türer-Coupé diese Maßstäbe der Sinnlosigkeit erneut.

Fazit

Weil es geil ist, nicht bescheiden zu sein

Beeindruckender als diese Mischung, dürfte auch ein rosa Elefant der sich gerade eine Line Koks vor der Baustelle von Stuttgart21 zieht, nicht sein. Wer wie Hannibal über die Alpen reiten will, der ist bei dieser absurden Spielart genau richtig.

Dabei darf man eines aber nicht vergessen: Mercedes-AMG stellt in der Tat ein „kompaktes SUV“ auf die Straße, dass sich weder bei den Stammtischwerten, (3.8 Sekunden 0-100, 250 km/h) noch bei der Einlösbarkeit der sportlichen Versprechen, lumpen lässt. Was fahrdynamisch mit dem Zweitonner möglich ist, sollte auf öffentlichen Straßen nur ausprobieren, wer einen russischen Zweitführerschein oder Diplomatische Immunität besitzt.

 

Aktuelle Suchanfragen: