Detroit NAIAS 2013 – Ein Ausblick

Detroit NAIAS 2013 – Ein Ausblick

Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt, da geht es für mich bereits an die Vorbereitung für ein neues Event. Die North American International Automobile Show 2013 öffnet in 12 Tagen ihre Pforte und das Automobile-Messejahr findet damit seinen Anfang.

Wer regelmäßig im Blog liest, der ist informiert: Die Anreise zur NAIAS startet mit einem unglaublichen RoadTrip – aber neben diesem Event an sich, den Vorbereitungen hierfür und der allgemeinen Aufregung muss noch ein wenig Zeit bleiben, um einen Blick voraus auf die Messe zu werfen:

NAIAS 2013 – Detroit is calling

Was kann ich erwarten, was erhoffen und worauf würde ich lieber verzichten? Die Liste der möglichen Neu-Erscheinungen ist lang und wird für mich persönlich von einem Modell angeführt:

HONDA / Acura NSX

Honda nsx detroit 2013

 

Es ist nun ein Jahr her, da zeigte HONDA (Acura ist die Edelmarke von HONDA für die USA) die Studie des NSX – auch in Detroit. Wenn es noch nicht die Finale-Variante sein wird, die dieses Jahr in Detroit steht, so dürfte es eine „Studie“ sein, die bereits extrem nah am fertigen NSX ist, zu sehen sein.  Nicht viel mehr als 1,15 Meter in der Höhe und nicht einmal 4,5 Meter lang – soll der fertige NSX werden. Honda spricht vom „Sport Hybrid Super Handling All Wheel Drive“ und meint damit ein extrem sportlich ausgelegtes Hybrides Antriebssystem aus V6-Motor und mindestens 2 Elektromotoren – vermutlich eher drei. Zwei davon für die Vorderachse und ein dritter als Booster direkt zwischen V6-Motor und Doppelkupplungsgetriebe.

Nummer zwei auf meiner Liste der „must see“ ist ein Fahrzeug aus Italien, der:

Alfa Romeo 4C

In Genf 2011 als Mittelmotor-Konzept präsentiert, dürfte der Alfa Romeo C4 nun in Detroit seine Weltprämiere feiern. Alfa Romeo will zurück auf den US-Markt, da bietet sich der knapp vier Meter lange Sportler aus dem Haus der sportlichen FIAT-Tochter als „Leckerbissen“ an.  Mittelmotor, Turbo-Vierzylinder Benziner mit knapp 300 PS und ein Leergewicht deutlich unter 1.000 kg – das sollen die Zutaten für den feurigen Italiener sein. Den Preis für Europa hatte man damals mit ~45.000 € taxiert – nun ich bin gespannt. Der 4C kann ein echter Knaller für die Marke Alfa werden!

Die Nummer drei auf der Liste kommt aus gutem deutschen Hause und stellt eine logische Entwicklung dar:

BMW 4er Coupé

Bei BMW stirbt das Dreier Coupé und wird wieder geboren als Vierer. Eine clevere Strategie um mit der Hilfe von Gleichteilen eine höher klassigeren Positionierung anzustreben und damit den Umsatz zu steigern. Egal wie schelmisch der Gedankengang während der Entwicklung – die „Concept-Varianten“ des Vierer machen an. Klare Keilform und deutliche sportliche Orientierung.   Ich gehe auch hier davon aus, die Serienversion in Detroit zu sehen.

Last but not least:  Die Nummer 4 auf der Liste der „besonderen Premieren“ für die Automobilmesse in Detroit:

Chevrolet Corvette C7

Für die Playstation bereits zu haben – werde ich die finale Variante definitiv in Detroit sehen. Ich erwarte einen V8 der im Hubraum geschrumpft ist, in der Leistung aber bei knapp 450 PS liegen wird. Zudem erwarte ich ein Doppelkupplungsgetriebe und eine echte Performance-Ansage an die Europäische Sportwagen-Elite.

Weitere Detroit-Premieren in der Galerie 🙂

 

 

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

2 Comments

  1. Denke auch das die Corvette und der Alfa Romeo 4C sehr gute Autos werden. Die 4er Reihe von BMW sehe ich betriebswirtschaftlich für BMW gut, aber für die Kunden……..

Alle Highlights, bevor es losgeht: Seat auf der IAA

Es ist noch gut eine Woche hin, bis die IAA 2017 ihre Tore für die Weltöffentlichkeit öffnet. Doch Seat hat es besonders eilig, seine Highlights schon jetzt zu präsentieren. Und diese haben es in sich! Die Kompaktklasse der Spanier wird mit einem neuen Topmodell, dem Seat Leon Cupra R, gekrönt, das natürlich im Mittelpunkt des Messeauftritts steht. Daneben zeigt man aber auch den Seat Arona, ein SUV im B-Segment, das besonders wichtig für die aufstrebende Marke ist. Und auch technisch legen die Spanier ein Pfund auf den Tisch: Der Sprachassistent von Amazon – “Alexa” – soll zukünftig in die Modellpalette integriert werden.

Die Modelloffensive geht weiter

Im Jahr 2016 haben die Spanier 410.000 Fahrzeuge abgesetzt – eine Zahl, von der man vor noch nicht allzu langer Zeit bei Seat nur träumen konnte. Nach nun über 25 Jahren im VW-Verbund hat es die spanische Tochter so langsam geschafft schwarze Zahlen zu schreiben; nicht zuletzt dank des Seat Leon. Der spanische Kompakte ist ohnehin schon ein dynamisches Fahrzeug, wird zur IAA 2017 aber nochmals mit einem Topmodell gekürt: Dem Seat Leon Cupra R.

Dieser „Hot Hatch“ wird zur internationalen Automobilausstellung in Frankfurt/Mail (16.09. – 24.09.) vom Stapel gelassen und dürfte heiß begehrt sein. Gerade einmal 799 Exemplare werden vom Band rollen. Das Besondere am Seat Leon Cupra R ist zum einen sein Plus an Leistung: Je nach Wahl der Schaltung stehen 300 bzw. 310 PS parat. Daran angepasst zeigt sich natürlich auch das Äußere des Cupra R. Während die Farben mit Grau, Schwarz oder einem speziellen Mattgrau eher zurückhaltend ausfallen, zeigen die Anbauteile aus Carbon die pure Sportlichkeit des Spitzenmodells. Getoppt wird dies vom Doppelrohr-Auspuff und den Akzenten im Farbton „Kupfer“. Jenen wird man auch im Innenraum wiederfinden.

Dank Akzenten in „Kupfer“ fällt das Topmodell sofort auf

Eine wichtige Säule

Neben dem Seat Leon sind die SUV eine tragende Säule in der Modellpalette. Diese wird nun um den Seat Arona ergänzt, der in Frankfurt seine offizielle Weltpremiere – und damit gleichzeitig seinen Marktstart – feiert. In diesem Rahmen werden auch die Preise des B-SUV bekanntgegeben, der auf dem Seat Ibiza basiert.

Außerdem geht die Wahl des Namens für das große Seat-SUV in einen weitere Runde. Der Kandidat, der auf Augenhöhe mit dem Skoda Kodiaq und dem Volkswagen Tiguan Allspace ranigert, ist aktuell noch namenlos. Doch Seat entwarf eine pfiffige Aktion, in der die Communitiy Vorschläge einreichen konnte. Die aktuellen Highlights sind „Aran“, „Aranda“ und „Abrera“. Welcher Name es im Endeffekt wird, ist aber noch lange nicht entschieden.

Beschlossene Sache hingegen ist „Alexa“. Das ist kein neues Seat-Modell, sondern der Sprachassistent des Online-Giganten Amazon. Künftig soll Alexa in den Modellen Leon, Ateca, Arona und Ibiza integriert werden und den Aufenthalt im Fahrzeug so angenehm wie nur möglich gestalten. Dazu kann man das System mit der Eingabe des Zielorts beschäftigen oder sich ein Restaurant in der Umgebung finden lassen. Weitere Funktionen sollen demnächst bereitstehen. Und sollte man einmal allein im Fahrzeug sein, spricht Alexa auch sicherlich gerne ein paar Worte mit dem Fahrer oder der Fahrerin.

So will Audi dem Tesla Model X Paroli bieten!

Audi bereitet sich vor. Der Erfolg von TESLA macht die deutschen Automobilhersteller nervös – gegen das Modell S und X muss es doch eine Lösung geben – und schon bald will auch Audi auf dem Markt der Premium-E-Fahrzeuge mitmischen. Etliche Studien und Versprechen sollen die Vorfreude schüren! Der jüngste Streich: Das Audi e-Tron Sportback Concept auf der Auto Shanghai.

Auffallend ist die prägnante Frontpartie des knapp fünf Meter langen Viersitzers. An der Front empfindet eine dominante Maske den typischen Audi-Kühlergrill nach. Dazu gibt es eine konkave Fronthaube, prägnant ausgestellte Kotflügel und ein schlankes Fließheck mit durchgehendem Leuchtenband. Ob nun Viersitzer, 5- oder später doch ein Siebensitzer – dem sollte man derzeit nicht zu viel Aufmerksamkeit widmen. Wiedererkennungswert soll auch die ausgeklügelte Fahrzeugbeleuchtung bieten; 500 LEDs an der Front sollen Grafiken und kommunikative Zeichen erzeugen können. Der Innenraum kommt reduziert daher, die Bedienung läuft vor allem über berührungsempfindliche Bildschirme. Aber ist das wirklich wichtig? Eine viel wichtigere Rolle spielen das Antriebssystem und das gesamte Elektro-Ökosystem.

Technisch gleicht das Coupé dem bereits für 2018 angekündigten SUV. Wie schon bei dessen IAA-Studie E-Tron Quattro sorgt auch beim zweiten Konzeptfahrzeug ein elektrisches Motorentrio für bis zu 370 kW/505 PS Leistung, permanenten Allradantrieb und eine Spurtzeit von 4,5 Sekunden. Wer das Beschleunigungspotenzial nicht auslastet, sollte mit einer möglichen 95 kWh Batterie im Alltag mehr als 350 Kilometer weit kommen. Ähnliche Konfigurationen bietet derzeit auch der E-Auto-Pionier TESLA aus den USA.

Den Start macht 2018 das große SUV, der Sportback folgt ein Jahr später und platziert sich innerhalb des Audi-Portfolios in der Nähe des konventionell angetriebenen A7 Sportback. 2020 könnte dann ein Kompaktmodell auf Basis des Volkswagen-Elektrobaukastens das Angebot ergänzen.

 

 

 

(Text: In Zusammenarbeit mit SP-X, Bildbearbeitung: mein-auto-blog)

 

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