5 Fragen zur Batterie-Technik und dem Hybridantriebsstrang des Plug-in Hybrid Outlanders

5 Fragen zur Batterie-Technik und dem Hybridantriebsstrang des Plug-in Hybrid Outlanders

Sie haben Fragen zur Batterie, zur Rekuperation? Zur Lebensdauer der Batterie? Wir haben Antworten! Fünf der wichtigsten Fragen zur Technik des Plug-in Hybrid Outlanders haben wir Ihnen hier zusammengefasst:

1.) Was ist eigentlich Rekuperation?

Mit Rekuperation ist die Energierückgewinnung gemeint, die beim Plug-In Hybrid Outlander genutzt wird. Beim Gas wegnehmen wie auch beim Bremsen kann der Fahrer die Energie direkt in Strom umwandeln und somit in die Batterie abspeichern. Während der Fahrt ist es möglich, aus sechs verschiedenen Einstellungen zu wählen. Direkt über den Wählhebel, wo derzeit 3 Stufen möglich sind oder über die Feinabstimmung, welches über die Schaltwippen am Lenkrad durchführbar ist. Der Fahrer bemerkt dabei nicht wirklich, dass derzeit die Energie zurückgewonnen wird.

 

2.) Wie schnell lädt man die Batterien wieder auf?

Ist die Fahrbatterie komplett leer, dauert die Akkuladung in etwa 5 Stunden bei 230 V/10A oder 4 Stunden bei 230 V/16A. An einer Schnellladestation geht es mitunter fixer. Beim CHAdeMO Standard dauert der Ladevorgang nur etwa 40 Minuten, wird der Verbrennungsmotor im Stand genutzt, beispielsweise im Stau, dauert die Ladung zirka 40 Minuten. ChaDeMo ist ein Gleichstrom-Standard mit einem besonderen Stecker. Leider sind die Ladesäulen hierfür nicht an jeder Ecke zu finden. Aber, den größten Vorteil bietet der Plug-in Hybrid eh im normalen Alltag als Familien-SUV und dann lädt man üblicherweise zuhause an der 230 Volt-Steckdose.

3.) Wie lange halten die Akkus des Plug-in Hybriden?

Statt Nickel-Metallhybrid-Akkus verwendet Mitsubishi die praktischen Lithium-Ionen-Technologie Akkus. Diese sind positiv im Bezug auf Haltbarkeit, Lademöglichkeiten und Leistungsfähigkeit. Dass die Kapazität bei Batterien leicht abnimmt, ist normal. Jedoch ist die Haltbarkeit dieser Akkus relativ hoch.

In 10 Jahren verliert sie nur in etwa 30% der Leistung. Freilich kommt es auf die Lagerung und auf die Fahrzeugnutzung an, deswegen ist es unmöglich, hier genaue Zahlen zu nennen. Es kommt ferner darauf an, wie die Batterie geladen wird. Wer die Haltbarkeit erhöhen möchte, wählt am besten eine intelligente Ladestation, wo ein gesteuertes Laden ermöglicht wird. Außerdem gibt es von Mitsubishi eine 8 Jahres-Garantie auf alle elektrischen Komponenten inklusive der Fahrbatterie.

 

4.) Mit welchen Steckern lädt man das Fahrzeug wieder auf?

Mitgeliefert wird direkt das serienmäßige Ladekabel, das an jedem Schuko Stecker angeschlossen werden kann. Dieser lässt sich an den CHAdeMo Anschlüssen an den Schnelladesäulen anschließen. Weitere Ladekabel, beispielsweise den Typ-2-Stecker, gibt es direkt beim Handelspartner. Wir haben für unseren Plug-in Hybrid und die anderen Elektro-Testfahrzeuge eine mobile Wallbox mit Typ2-Stecker angeschafft. 

 

5.) Was passiert, wenn die Batterie leer ist?

Dann arbeitet der Benzinmotor. Nein, man bleibt nicht stehen, nein, man muss keine Angst vor Einschränkungen haben. Als Plug-in Hybrid überbrückt der Mitsubishi Outlander die Lücken zwischen der klassischen Verbrenner-Technik und der Zukunft der E-Fahrzeuge. So fährt sich das Auto dann wie ein ganz normaler SUV mit klassischen Antrieb.

 

 

 

 

Mehr Antworten zum Plug-In Hybrid Outlander von Mitsubishi:

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

Mit dem Plug-In Hybrid Outlander in den Urlaub!

[notification type=“notification_info“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen – wir schauen ganz genau hin! [/notification]

Sonne, Urlaub, gute Laune

Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Der Outlander packt auch als Plug-In Hybrid ordentlich was weg!

Dieser Artikel ist jetzt sehr persönlich. Wer zeigt schon gerne den Inhalt seines Gepäckraums? Niemand. Aber um zu demonstrieren, was in den Kofferraum des Outlander PHEV passt, haben wie vor der Rückfahrt das gesamte Gepäck hinter dem Fahrzeug aufgebaut.

Mit Kleinkind und jungem Hund in den Urlaub, da bleibt der Stauraum des PHEV nicht ungenutzt!

Platz dank cleverem PHEV-Konzept

Schaut man sich die technischen Daten des PHEV-Outlanders an, dann fällt auf, dass der „normale“ Outlander tatsächlich noch ein wenig mehr Ladevolumen bietet. Minimal 550-591 Liter gegenüber den 451-463 Litern des PHEV. Dass man von diesen Einschränkungen jedoch nichts mitbekommt, liegt an der cleveren Grundkonzeption des Outlander Plug-In Hybrid. Dank einer Konzeption als „PHEV“ von Grund auf wurde der Platz für die großen Batterien konsequent mit eingeplant. Die Einschränkungen halten sich daher sehr im Rahmen. Einzig eine dritte Sitzreihe ist im PHEV nicht möglich.

Beladung im Kombi-Modus

Mit dem Kindersitz in Reihe zwei war klar: Umgeklappt werden kann nichts. Denn auch der Hund braucht einen Platz und da der Kinderwagen auch noch mitzunehmen war, musste der Outlander seine komplette Ladefähigkeit im „normalen“ Kombimodus beweisen. Praktisch ist hierbei die Möglichkeit, die Sitzlehnen der Rückbank in der Neigung zu justieren.

Auf der Seite, auf der unser Hund seinen Platz bekam – natürlich mit Hundeschutzdecke und dem passenden Hundegurt zur Absicherung – haben wir die Sitzlehne maximal aufgerichtet, so entstand dahinter zusätzlich Platz, um den sperrigen Kinderwagen unterbringen zu können. Auf der anderen Seite blieb danach genug Platz, um zwei große, wirklich große Reisekoffer verstauen zu können.

gepäck laderaum Urlaubsfahrt
(ja, ja, altes Bild – hat sich aber nichts geändert)

Platzwunder?

Nein. Aber eben ein echtes Familien-SUV.

Ein Kind mit Kindersitz, ein Welpe mit Hundedecke – damit war die Rücksitzbank belegt. Die Kühlbox mit 12V-Anschluss fand hinter dem Fahrersitz Platz, denn der Hund brauchte keinen Knieraum. Praktisch ist an dieser Stelle dann auch der Anschluss der Box in der 12 Volt-Buchse unterhalb der Mittelarmlehne.

Die beiden großen Koffer brauchen nicht nur viel Platz – übereinander in der rechten Hälfte des Kofferraums klappte das jedoch prima – nein, sie waren auch gut schwer. Der PHEV hatte mit der Urlaubsbeladung jedoch keine Mühe – zumindest fällt einem dank der kraftvollen E-Motoren kein Leistungsmangel auf.

Die beiden Rucksäcke, Badesachen und einmal das mobile Büro des Auto-Bloggers mit Foto-Ausrüstung passten ebenso noch in den Kofferraum wie die Thermo-Tüte mit den Hundesachen. Dass die Baby-Tasche mit den notwendigen Reise-Utensilien der Kleinen dann doch vorne bei der Mama landete, lag nicht am Kofferraum, sondern eher daran, dass man da häufiger dran musste.

Der Kinderwagen war die größte Herausforderung. Selbst zusammengeklappt nimmt so ein Ding ordentlich Platz weg. Doch der Kofferraum des Outlander PHEV hat das alles „in den Griff“ bekommen.

Und Papa und Mama? Die hatten ihre bequemen Plätze in Reihe eins sicher – so wie immer. Kühle Getränke und Knabberzeug bekommt man dann in den Cup-Holdern in der Mittelkonsole und den Türtaschen unter! 

So kann man in den Urlaub fahren … 

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**Wiederholung**

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Seit ein paar Tagen haben wir auf mein-auto-blog einen neuen Lieferanten für Automobile Nachrichten: Die Motor Presse in Stuttgart und ihre Traditionsmarke „auto, motor und sport“ liefern nun auch für mein-auto-blog die wichtigsten News aus dem Automobilbereich. Als „Blog“ haben wir nicht die notwendige Größe um eine Redaktion für tägliche News vorzuhalten. Deswegen gab es bereits seit gut zwei Jahren die Kooperation mit dem Mediendienst „Spotpress“. Doch auch, wenn mein-auto-blog auf News der etablierten Redaktionen zurückgreifen kann – es bedeutet nicht, dass man nicht einen konstruktiven Dialog innerhalb der Artikel führen kann. Und so müssen wir uns heute mit einem Artikel aus der Print-Version der „auto, motor und sport“ (12/2017) beschäftigen. Auf Seite 71 betrifft ein „Vergleich“ den Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander. Ein Fahrzeug das wir bei mein-auto-blog besser kennen als kein anderes. Seit über 2-Jahren fahren wir einen solchen Plug-in Hybrid im Dauertest. Und wir müssen daher ein paar „Aussagen“ richtigstellen und auch das Fazit des Autors hinterfragen!

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Richtigstellung zum Plug-in Hybrid Outlander

In einer Vergleichsreihe befasst man sich mit der Frage, ob sich die Hybrid- oder Plug-in Hybridvarianten durchsetzen können. Ausgerechnet beim Plug-in Hybrid Outlander, gewinnt scheinbar die Dieselvariante den Vergleich. Doch das greift einfach zu kurz. Denn ein „simpler Vergleich“ zwischen den Technikwelten ist nicht möglich. Ein Plug-in Hybrid ist ein Fahrzeug für eine klar definierte Zielgruppe. Wer die täglichen Fahrten primär mit der Batteriereichweite von bis zu 54 km erledigen kann und seinen Strom aus „erneuerbaren Energien“ bezieht, der liegt mit der neuen Technik immer komplett richtig. Da gibt es nicht ein einziges Argument „pro Diesel“. Auch nicht die beiden vom Redakteur vorgeschobenen Gründe:

1.) NEIN, der PHEV hat keine CVT-Automatik

2.) NEIN, auch der PHEV hat einen permanenten Allradantrieb

3.) Und wie man sparen kann 

Es gibt keine CVT-Automatik im Plug-in Hybrid Outlander

Der Autor schreibt fälschlicherweise von einer „stufenlosen Automatik“, die unter „hoher Last“ den Benziner aufheulen lässt. Das ist falsch. Der Plug-in Hybrid Outlander besitzt eine permanent fixen Ein-Stufen Übersetzung. Ab 64 km/h kann über diese Übersetzung der Benzinmotor direkt auf die Vorderachse gekoppelt werden. Darunter arbeitet der Benziner als „Stromaggregat“ mit variabler Drehzahl – je nach Leistungsabruf.

Keine HALDEX-Kupplung beim Diesel 4×4, permanenter Allradantrieb beim Plug-in Hybriden

Der Autor schreibt ferner von einer Haldex-Kupplung im Diesel-Outlander. Auch das ist verkehrt. Denn Mitsubishi verwendet eine eigene Lamellenkupplung zur vollvariablen Kraftverteilung. Der Autor führt weiter aus, der „Diesel-Outlander“ hätte zur Differenzierung gegenüber dem PHEV-Outlander eine Taste „4WD-Lock“, die eine mechanische Differenzialsperre darstellt und damit der Achse mit mehr Traktion, mehr Drehmoment zuteilen würden. Auch das ist so nicht richtig. Die „4WD-Lock Einstellung“ sorgt für eine paritätische Verteilung der Antriebskraft und ist, genau so, mit der gleichen Funktion, auch im Mitsubishi Plug-in Hybrid vorhanden. Die Wirkung ist also – trotz vollständig unterschiedlichen Aufbaus, absolut gleich!

Der Plug-in Hybrid ist ein Erfolg für Mitsubishi

Am Schluß führt der Autor aus, der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander sei ein Erfolg für Mitsubishi. Damit liegt er vollkommen richtig! Und einer der Gründe liegt in der massiven technologischen Überlegenheit die man als Kunde mit dem Plug-in Hybrid einkaufen kann. Und das man – anders als suggeriert wird – eine ernsthafte Sparmöglichkeit erhält. Der Plug-in Hybrid Outlander ist die Alternative, für Menschen die nicht ständig auf der Autobahn unterwegs sind. Wer einen Familien-SUV sucht, der oft nur Kurzstrecken fahren soll – mit Allrad, mit Platz, der kann sich im Prinzip nur für den Plug-in Hybrid Outlander entscheiden.

auto motor und sport 12/2017