Die 3 Heizungs-Vorteile des Plug-in Hybrid Outlander im Winter

Die 3 Heizungs-Vorteile des Plug-in Hybrid Outlander im Winter

Unser Mitsubishi Outlander PHEV-Dauertester spielt jetzt in der kalten Jahreszeit alle seine Vorteile glanzvoll aus. Ein beheizbares Lenkrad, beheizbare Sitze und eine elektrische Standheizung. So gerüstet, sind -10° plötzlich völlig in Ordnung. Aber der Reihe nach.

Kuschelige Wärme im Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander

Wir haben nun den dritten Winter mit dem Plug-in Hybrid Outlander und ehrlich gesagt, es gibt kaum mehr eine bessere Lösung für die „frierende Familie“. Dass der PHEV zudem einen permanenten Allradantrieb hat, nun, das freut den Nachwuchs auf dem Weg zu den Schlittenstrecken bei uns im Spessart. Wir können mittlerweile sehr gute Vergleiche zu den reinen E-Fahrzeugen ziehen, auch hier haben wir bereits einige Modelle getestet. 3 heiße Vorteile sind es jedoch, die für den Plug-in Hybrid Outlander sprechen.

Wärmstens zu empfehlen: Der Plug-in Hybrid Outlander

Vorteil 1: Das Vorheizen

Im Winter heizen wir den PHEV im vor. Da wir üblicherweise immer zu den selben Uhrzeiten losfahren, lässt sich das bequem über den Timer lösen. Ansonsten nutzen wir die WLAN-Verbindung zum Outlander, um die Heizung zu starten. Bei Minusgraden haben sich „20 Minuten“ als guter Wert für die Dauer erwiesen. Viele Leser kritisieren die Verbindung per Handy-App über WLAN. Wir finden auch: Beim nächsten Modell muss eine nicht stationäre Lösung implementiert werden.

Wer seinen PHEV konsequent vorheizt, der kann bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes ohne Motorstart auf die rein elektrische Fahrt gehen. Viele Leser bevorzugen dies und deaktivieren die Klimaanlage (Heizung) des PHEV auch für die kurzen Strecken. So fordert Leser Henry S. zum Beispiel einen reinen E-Kurzstreckenmode, bei dem der PHEV gezwungen wird, kurze Strecken rein elektrisch fahren zu müssen.

Die Idee mit dem „pure EV-Mode“ finden wir gut. Und warten sehnsüchtig auf das Modelljahr 2017, um diese neue Funktion testen zu können.

Vorteil 2: Während der Fahrt

18.5° empfinden wir im Winter als angenehm im Fahrzeug. Zumal man üblicherweise wärmer angezogen ist und kräftigeres Schuhwerk trägt. Auch 18° sind da vollkommen erträglich. Wir lassen die Heizung jedoch mittlerweile eingeschaltet. Auch wenn deswegen der Motor anspringt. Das hat zwei Gründe: Zum einen braucht die elektrische Heizung bis zu 5 kW Strom – der PHEV entscheidet sich also zu recht für einen „gemischten Betrieb“, zum anderen erhöht eine deaktivierte Heizung und damit ein deaktivierter „Lufttrockner“ im Kreislauf der Klimaanlage die Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug. Die Gefahr von beschlagenden Scheiben steigt. Zudem ist das passende Klima im Fahrzeug ein Sicherheitsaspekt. Man könnte im reinen E-Modus fahren, die Heizung auslassen und die Fenster öffnen, damit die Scheiben nicht beschlagen, wenn man Handschuhe und Wollmützen trägt. Aber das widerspricht allen Regeln des Autofahrens. Bequem und wohl sollte man sich hinter dem Steuer fühlen.

Dank Sitzheizung und Lenkradheizung sind auch die 18.5° im Fahrzeug nicht unangenehm. Kalte Finger und ein kalter Hintern? Nicht im Plug-in Hybrid Outlander. Das hilft dem eigenen Wohlbefinden sehr!

Vorteil 3: Die Klimaanlage

Eine Klimaanlage arbeitet üblicherweise bis zu einer Frostgrenze von rund 3-4°. Darunter schaltet sich der Klimakompressor aus. Zum Kreis einer Klimaanlage gehört ein „Lufttrockner“, dieser entzieht der Luft Feuchtigkeit und das verhindert ein Beschlagen der Scheiben im Winter. Der automatische Betrieb des Klimakompressors (oberhalb 3-4°) pflegt zudem das gesamte System und schützt vor Schäden aus der Nichtbenutzung.

Wir empfehlen deswegen einen sinnvollen Umgang mit dem Heizungssystem des Mitsubishi Outlanders PHEV. Und das ist die Lösung von „Klima an“ und Heizungssystem an.

Einmal in Fahrt, erzeugt die Abwärme des Benzinmotors genug Wärme, um die elektrische Heizung des PHEV zu unterstützen. Das wiederum steigert die reine E-Reichweite des Akkus, denn, wir erinnern uns: Bis zu 5 kW kann die Standheizung ziehen. Die Hybrid-Systemsteuerung des Outlanders PHEV wurde über Jahre entwickelt und getestet.  Wir gehen also davon aus: Den klügsten Kompromiss zwischen: „Nicht frieren, nicht zu viel Luftfeuchtigkeit, genug E-Reichweite und Pflege des Benziners“ – kann der Outlander PHEV im Automatikmodus mit aktivierter Klimaanlage selber finden.

Senken sie die Raumtemperatur auf ein noch angenehmes Maß, wärmen Sie den Outlander PHEV vor und dann starten Sie locker und entspannt auf ihre Fahrt. Dank Sitzheizung und Lenkradheizung friert man nicht und fühlt sich nicht unwohl!

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

5 Comments

  1. Aber zum Thema Heizung: Ja, die programmierbare, fernbedienbare Standheizung ist toll, und hier kannst Du die Charge- oder Savefunktion kompfortabel nutzen, Björn, Du bist zwar kein Freund davon. Aber wenn Du länger parkst mit leergefahrenen Akku, ohne Lademöglichkeit ist es besser, wenn der Akku aus meiner Erfahrung wenigsten 1/3 Kapazität hat, sonst geht die Standheizung garnicht an, läuft nur kurz oder der Benziner drönt direkt beim Startknopfdrücken los, was ja zwar nicht schlimm aber nicht so angenehm ist.

  2. Es ist schon merkwürdig, wie das Gerücht in die Welt kommt, daß Allrad nur bei voller Batterie da ist…..
    Mich würde nur noch z.T. interessieren, waß bei höheren Geschwindigkeiten >64 passiert, wenn man den 4WDlock – Schalter betätigt hat. Schaltet er sich da automatisch ab ?
    Ich werds mal gelegentlich selbst probieren.

  3. es ist richtig winter in Österreich,bin höchst böse überrascht gewesen ,kein Strom kein allrad,das auch in voller fahrt und ohne Vorwarnung,habe gelernt das man am Display die kraftverteilung haben muß,um vorausschauend zu entdecken,daß der Akku leer ist und nur mehr die vorachse angetrieben wird.das fahrverhalten ist eher kritisch im ersten Moment.akkus schieben.

    1. Hä? Schwer zu lesen. Wenn Allrad benötigt wird, ist Allrad da. Egal was der Ladezustand sagt. Das der Benziner die Vorderachse antreibt ist klar. Zugleich wird aber auch Strom für den E-Motor erzeugt.

    2. Der Kommentar lässt sich leider nur schwer entziffern.
      Aber: Allradantrieb ist immer möglich, immer vorhanden. Ja, wenn die Fahrbatterien leer sind, oder bei hohen Tempi, schaltet der Benziner auf die Vorderachse. Aber das macht Sinn. Wenn Schlupf festgestellt wird, wird dennoch auch die Hinterachse angetrieben. Denn auch wenn der Benzinmotor die VA antriebt, erzeugt er Strom um den hinteren E-Motor ebenso ansteuern zu können.