Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander: Vorfreude auf das Modelljahr 2017

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander: Vorfreude auf das Modelljahr 2017

Wir begleiten den Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander ja nun schon seit einiger Zeit. Und er uns. Begonnen haben wir den Dauertest im Oktober 2014, damals noch mit dem ersten Modell. Der ursprünglichen Variante. Und vor allem, damals war der Plug-in Hybrid Outlander noch der „Erste“ Plug-in Hybrid SUV auf dem Markt. Der Vorreiter einer ganzen Armada von Modellen die mittlerweile von anderen Herstellern auf den Markt gebracht wurden. Heute ist der Plug-in Hybrid Outlander der am meistverkauften Plug-in Hybrid SUV am Markt. In einigen Ländern Europas ist der PHEV von Mitsubishi sogar das meistverkaufte Plug-in Hybrid Fahrzeug überhaupt.

Mit dem Facelift 2015 durften auch wir unseren Plug-in Hybrid Outlander in die Facelift-Variante tauschen. Seit November 2015 fahren wir die „zweite Generation“ des Plug-in Hybriden. Hier waren viele Veränderungen vor allem optischer Natur, aber es gab auch „11 Fakten, die sich am 2016er Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander verbessert hatten“.

Mit dem Modelljahr 2017 verändert Mitsubishi nichts am Look des Plug-in Hybrid SUV, aber berücksichtigt viele Veränderungswünsche der vergangenen Modelle und passt den Plug-in Hybrid Outlander im Detail an.

Änderungen am Modelljahr 2017 des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander

1.) Oft kritisiert, nun geändert, betrifft das Multimedia-System des PHEV-Outlanders. Mitsubishi bietet nun eine neue Generation an, die unter anderem auch mit Android Auto und Apple CarPlay kommt. Die Verbindung zum Handy wird damit noch intensiver. Ob sich die Bedienlogik des restlichen Gerätes ändert, wird man im Test sehen müssen.

2.) 230 Volt Steckdosen: Eine in der zweiten Reihe und eine im Kofferraum. Nachdem sich Mitsubishi mit dem Angebot des bi-direktionalen Ladens bislang keinen Gefallen getan hat, hier fehlen einfach die richtigen Partner die das entsprechende Equipment auch anbieten können, wird mit der 230Volt-Steckdose nun endlich die Nutzung des Fahrzeuges als „Stromspeicher“, wenigstens in klein, ermöglicht. (Ganz nebenbei: Die Fähigkeit der Bi-Direktionalen Ladung wird mittlerweile nicht mehr von Mitsubishi beworben.)

3.) Und damit wichtigster Punkt, ist jedoch eine ganz neue Funktion: „EV-Priority“. Eine neue Taste ist in die Mittelkonsole eingezogen. Mit der „EV-Taste“ wird dem Plug-in Hybrid ganz bewusst die elektrische Fahrt priorisiert. Da der Plug-in Hybrid Outlander noch immer der PHEV-SUV am Markt mit der größten elektrischen Reichweite ist, macht diese Funktion Sinn. Und damit reagiert Mitsubishi auf den oft geäußerten Wunsch von vielen PHEV-Käufern. Gerade hier wird ein Test besonders spannend. Wie agiert der PHEV-Outlander damit im Winter? Heizung und rein elektrisches fahren? Welche Reichweiten wird man damit realisieren?

4.) Der mechanische Handbremshebel ist einer elektrischen Handbremse gewichen. Das wird nicht jeder Interessent gut finden, aber auch hier wird es sich im Alltag zeigen müssen, ob es eher ein Vor- oder ein Nachteil ist.

5.) ETACS, das Kontrollsystem per Smartphone oder App, scheint auch upgedatet worden zu sein – wir haben die Fernbedienung kaum noch genutzt, da die WLAN-Kopplung bei uns selten funktionierte. Hier sollte Mitsubishi noch einmal nachbessern und eine Web-Lösung implementieren.

6.) Der 2017er Outlander hat neue Sicherheits- und Assistenzsysteme bekommen. Ein Ausparkassistent der vor kreuzenden Querverkehr warnt und ein Totwinkel-Assistent sind hilfreiche Funktionen. Zudem wurde endlich auch ein Spurhalte-Assistent und eine Fußgänger-Erkennung für den Notbrems-Assistenten eingeführt.

7.) Die rein elektrische Leistung wird nun mit „bis zu 54 km“ angegeben. Was 2 km mehr sind, als bisher. Da kein Update der Batterien durchgeführt wurde, liegt dieser Zuwachs rein an der Steuerungslogik des PHEV-Systems. Hier wäre spannend zu erfahren, wie sich dies auf den Alltag des PHEV auswirkt.

 

Wir haben aktuell noch keinen Termin für die Übernahme des neuen Modells, hoffen aber auf einen baldigen Start!

Haben Sie Fragen zum Plug-in Hybrid Outlander von Mitsubishi? Oder fahren Sie selbst einen und wollen uns ihre Erfahrungen mitteilen? Schreiben Sie uns: aktion@mein-auto-blog.de

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

1 Comment

  1. Das klingt alles gut. Nach meiner Information soll es den Abstandsregeltempomat schon in der zweiten Ausbaustufe geben und nicht erst im Top.
    Hat er aber wirklich einen Spurhalteassistent, d.h. mit Lenkungseingriff, der jetzige passive nervt ja eigentlich oft mit seinem piepsen.

    Nachtrag zum Thema Heizung:
    Ja, die programmierbare, fernbedienbare Standheizung auch Klima ist toll, und hier finde ich die Charge- oder Savefunktion sinnvoll. Björn, Du bist zwar kein Freund davon. Aber wenn Du länger parkst mit leergefahrenen Akku, ohne Lademöglichkeit ist es besser, wenn der Akku aus meiner Erfahrung wenigsten 1/3 Kapazität hat, sonst geht die Standheizung garnicht an, läuft nur kurz oder der Benziner drönt direkt beim Startknopfdrücken los, was ja zwar nicht schlimm aber nicht so angenehm ist.
    Besonders aufgefallen ist mir das an heißen Sommertagen, die Klimaanlage läßt sich ja genauso bedienen. Da ging sie meist mit minimumumakku überhaupt nicht an, da wahrscheinlich da der Stromverbrauch für den elektrischen Kompressor am größten ist.

Mit dem Plug-In Hybrid Outlander in den Urlaub!

[notification type=“notification_info“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen – wir schauen ganz genau hin! [/notification]

Sonne, Urlaub, gute Laune

Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Der Outlander packt auch als Plug-In Hybrid ordentlich was weg!

Dieser Artikel ist jetzt sehr persönlich. Wer zeigt schon gerne den Inhalt seines Gepäckraums? Niemand. Aber um zu demonstrieren, was in den Kofferraum des Outlander PHEV passt, haben wie vor der Rückfahrt das gesamte Gepäck hinter dem Fahrzeug aufgebaut.

Mit Kleinkind und jungem Hund in den Urlaub, da bleibt der Stauraum des PHEV nicht ungenutzt!

Platz dank cleverem PHEV-Konzept

Schaut man sich die technischen Daten des PHEV-Outlanders an, dann fällt auf, dass der „normale“ Outlander tatsächlich noch ein wenig mehr Ladevolumen bietet. Minimal 550-591 Liter gegenüber den 451-463 Litern des PHEV. Dass man von diesen Einschränkungen jedoch nichts mitbekommt, liegt an der cleveren Grundkonzeption des Outlander Plug-In Hybrid. Dank einer Konzeption als „PHEV“ von Grund auf wurde der Platz für die großen Batterien konsequent mit eingeplant. Die Einschränkungen halten sich daher sehr im Rahmen. Einzig eine dritte Sitzreihe ist im PHEV nicht möglich.

Beladung im Kombi-Modus

Mit dem Kindersitz in Reihe zwei war klar: Umgeklappt werden kann nichts. Denn auch der Hund braucht einen Platz und da der Kinderwagen auch noch mitzunehmen war, musste der Outlander seine komplette Ladefähigkeit im „normalen“ Kombimodus beweisen. Praktisch ist hierbei die Möglichkeit, die Sitzlehnen der Rückbank in der Neigung zu justieren.

Auf der Seite, auf der unser Hund seinen Platz bekam – natürlich mit Hundeschutzdecke und dem passenden Hundegurt zur Absicherung – haben wir die Sitzlehne maximal aufgerichtet, so entstand dahinter zusätzlich Platz, um den sperrigen Kinderwagen unterbringen zu können. Auf der anderen Seite blieb danach genug Platz, um zwei große, wirklich große Reisekoffer verstauen zu können.

gepäck laderaum Urlaubsfahrt
(ja, ja, altes Bild – hat sich aber nichts geändert)

Platzwunder?

Nein. Aber eben ein echtes Familien-SUV.

Ein Kind mit Kindersitz, ein Welpe mit Hundedecke – damit war die Rücksitzbank belegt. Die Kühlbox mit 12V-Anschluss fand hinter dem Fahrersitz Platz, denn der Hund brauchte keinen Knieraum. Praktisch ist an dieser Stelle dann auch der Anschluss der Box in der 12 Volt-Buchse unterhalb der Mittelarmlehne.

Die beiden großen Koffer brauchen nicht nur viel Platz – übereinander in der rechten Hälfte des Kofferraums klappte das jedoch prima – nein, sie waren auch gut schwer. Der PHEV hatte mit der Urlaubsbeladung jedoch keine Mühe – zumindest fällt einem dank der kraftvollen E-Motoren kein Leistungsmangel auf.

Die beiden Rucksäcke, Badesachen und einmal das mobile Büro des Auto-Bloggers mit Foto-Ausrüstung passten ebenso noch in den Kofferraum wie die Thermo-Tüte mit den Hundesachen. Dass die Baby-Tasche mit den notwendigen Reise-Utensilien der Kleinen dann doch vorne bei der Mama landete, lag nicht am Kofferraum, sondern eher daran, dass man da häufiger dran musste.

Der Kinderwagen war die größte Herausforderung. Selbst zusammengeklappt nimmt so ein Ding ordentlich Platz weg. Doch der Kofferraum des Outlander PHEV hat das alles „in den Griff“ bekommen.

Und Papa und Mama? Die hatten ihre bequemen Plätze in Reihe eins sicher – so wie immer. Kühle Getränke und Knabberzeug bekommt man dann in den Cup-Holdern in der Mittelkonsole und den Türtaschen unter! 

So kann man in den Urlaub fahren … 

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**Wiederholung**

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Seit ein paar Tagen haben wir auf mein-auto-blog einen neuen Lieferanten für Automobile Nachrichten: Die Motor Presse in Stuttgart und ihre Traditionsmarke „auto, motor und sport“ liefern nun auch für mein-auto-blog die wichtigsten News aus dem Automobilbereich. Als „Blog“ haben wir nicht die notwendige Größe um eine Redaktion für tägliche News vorzuhalten. Deswegen gab es bereits seit gut zwei Jahren die Kooperation mit dem Mediendienst „Spotpress“. Doch auch, wenn mein-auto-blog auf News der etablierten Redaktionen zurückgreifen kann – es bedeutet nicht, dass man nicht einen konstruktiven Dialog innerhalb der Artikel führen kann. Und so müssen wir uns heute mit einem Artikel aus der Print-Version der „auto, motor und sport“ (12/2017) beschäftigen. Auf Seite 71 betrifft ein „Vergleich“ den Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander. Ein Fahrzeug das wir bei mein-auto-blog besser kennen als kein anderes. Seit über 2-Jahren fahren wir einen solchen Plug-in Hybrid im Dauertest. Und wir müssen daher ein paar „Aussagen“ richtigstellen und auch das Fazit des Autors hinterfragen!

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Richtigstellung zum Plug-in Hybrid Outlander

In einer Vergleichsreihe befasst man sich mit der Frage, ob sich die Hybrid- oder Plug-in Hybridvarianten durchsetzen können. Ausgerechnet beim Plug-in Hybrid Outlander, gewinnt scheinbar die Dieselvariante den Vergleich. Doch das greift einfach zu kurz. Denn ein „simpler Vergleich“ zwischen den Technikwelten ist nicht möglich. Ein Plug-in Hybrid ist ein Fahrzeug für eine klar definierte Zielgruppe. Wer die täglichen Fahrten primär mit der Batteriereichweite von bis zu 54 km erledigen kann und seinen Strom aus „erneuerbaren Energien“ bezieht, der liegt mit der neuen Technik immer komplett richtig. Da gibt es nicht ein einziges Argument „pro Diesel“. Auch nicht die beiden vom Redakteur vorgeschobenen Gründe:

1.) NEIN, der PHEV hat keine CVT-Automatik

2.) NEIN, auch der PHEV hat einen permanenten Allradantrieb

3.) Und wie man sparen kann 

Es gibt keine CVT-Automatik im Plug-in Hybrid Outlander

Der Autor schreibt fälschlicherweise von einer „stufenlosen Automatik“, die unter „hoher Last“ den Benziner aufheulen lässt. Das ist falsch. Der Plug-in Hybrid Outlander besitzt eine permanent fixen Ein-Stufen Übersetzung. Ab 64 km/h kann über diese Übersetzung der Benzinmotor direkt auf die Vorderachse gekoppelt werden. Darunter arbeitet der Benziner als „Stromaggregat“ mit variabler Drehzahl – je nach Leistungsabruf.

Keine HALDEX-Kupplung beim Diesel 4×4, permanenter Allradantrieb beim Plug-in Hybriden

Der Autor schreibt ferner von einer Haldex-Kupplung im Diesel-Outlander. Auch das ist verkehrt. Denn Mitsubishi verwendet eine eigene Lamellenkupplung zur vollvariablen Kraftverteilung. Der Autor führt weiter aus, der „Diesel-Outlander“ hätte zur Differenzierung gegenüber dem PHEV-Outlander eine Taste „4WD-Lock“, die eine mechanische Differenzialsperre darstellt und damit der Achse mit mehr Traktion, mehr Drehmoment zuteilen würden. Auch das ist so nicht richtig. Die „4WD-Lock Einstellung“ sorgt für eine paritätische Verteilung der Antriebskraft und ist, genau so, mit der gleichen Funktion, auch im Mitsubishi Plug-in Hybrid vorhanden. Die Wirkung ist also – trotz vollständig unterschiedlichen Aufbaus, absolut gleich!

Der Plug-in Hybrid ist ein Erfolg für Mitsubishi

Am Schluß führt der Autor aus, der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander sei ein Erfolg für Mitsubishi. Damit liegt er vollkommen richtig! Und einer der Gründe liegt in der massiven technologischen Überlegenheit die man als Kunde mit dem Plug-in Hybrid einkaufen kann. Und das man – anders als suggeriert wird – eine ernsthafte Sparmöglichkeit erhält. Der Plug-in Hybrid Outlander ist die Alternative, für Menschen die nicht ständig auf der Autobahn unterwegs sind. Wer einen Familien-SUV sucht, der oft nur Kurzstrecken fahren soll – mit Allrad, mit Platz, der kann sich im Prinzip nur für den Plug-in Hybrid Outlander entscheiden.

auto motor und sport 12/2017