Outlander PHEV gehört zu den „förderfähigen Elektrofahrzeugen“

Outlander PHEV gehört zu den „förderfähigen Elektrofahrzeugen“

Wirtschaftsminister Gabriel hat es verkündet, die im Mai vom Kabinett beschlossene Förderung von Elektro- und Plug-In Hybridfahrzeugen tritt in Kraft. Seit dem 2. Juli kann die Förderung beantragt werden.

Es war ein langer Kampf, aber jetzt steht fest: Die Förderung der Elektromobilität in Deutschland ist beschlossene Sache. Wie man an die Prämie kommt. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie lange es die Förderung gibt, die Antworten auf diese Fragen haben wir Ihnen in diesem 10-Punkte Katalog zusammengefasst.

10 FRAGEN zur Elektroauto-Kaufprämie beantwortet

1.) Ab wann kann ich den Umweltbonus beantragen?

Der Umweltbonus beträgt für reine Elektrofahrzeuge 4000 Euro und für Plug-In-Hybride 3000 Euro. Die Prämie gilt für Neufahrzeuge aller Hersteller, die sich am Programm beteiligen wollen. Die Hälfte des Umweltbonus wird unmittelbar auf den Kaufpreis erlassen (Herstelleranteil), den Bundesanteil überweist das BAFA direkt an den Antragssteller oder die Antragsstellerin.

2.) Wo kann ich meinen Antrag auf den Umweltbonus stellen?

Autokäufer können ihre Anträge direkt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausschließlich online stellen. Aus dem Kaufvertrag muss sich der um den Anteil des Herstellers reduzierte Kaufpreis ergeben.

Weitere Hinweise, welche Angaben Sie bei Antragsstellung machen müssen, finden Sie nach Inkrafttreten der Richtlinie hier und hier (PDF: 54 KB). Die BAFA zahlt den Bundesanteil des Umweltbonus (50%) dann direkt an den Endkunden aus. Übrigens: Den Umweltbonus erhalten auch solche Kunden, die das Fahrzeug leasen. Auch beim Kauf oder Leasen von Dienstfahrzeugen und gewerblichen Fahrzeugen kann man vom Umweltbonus profitieren.

3.) Erhalte ich auch für gebrauchte Elektrofahrzeuge einen Umweltbonus?

Nein, gebrauchte Elektrofahrzeuge sind von der Kaufprämie nicht erfasst. Es werden Neuwagen gefördert, um den Markthochlauf zu stärken.

4.) Welche Elektrofahrzeuge werden gefördert? Erfasst die Richtlinie auch E-Bikes?

Gefördert werden elektrisch betriebene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge rein elektrisch oder als Plug-In-Hybrid. Darüberhinaus werden Fahrzeuge gefördert, die – gleich welchen Antriebs – keine lokalen CO2-Emissionen vorweisen, und Fahrzeuge, die – gleich welchen Antriebs – höchstens 50 g CO2-Emissionen pro Kilometer vorweisen. Einspurige Fahrzeuge, d. h. E-Bikes, werden also nicht gefördert. Eine Liste aller förderfähigen Elektrofahrzeuge finden Sie hier (PDF: 334 KB).

5.) Warum werden auch Plug-in-Hybride gefördert? Diese haben doch auch einen Verbrennungsmotor?

Plug-In-Hybride fahren im Unterschied zu sonstigen Hybridfahrzeugen für eine gewisse Strecke rein elektrisch und können extern mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden. Fahrzeuge mit Emissionen bis zu 50 g CO2/km werden mit 3000 Euro gefördert. Plug-in-Hybride erfüllen diese Voraussetzungen.

6.) Werden auch Wasserstofffahrzeuge gefördert?

Ja, Wasserstofffahrzeuge werden mit 4000 Euro gefördert, sofern deren Netto-Listenpreis des Basismodells unter 60.000 Euro liegt.

7.) Wer kann die Förderung erhalten?

Für die Förderung berechtigt sind private, gewerbliche und freiberufliche Antragsteller. Auch Dienstfahrzeuge und andere gewerbliche Fahrzeuge werden also gefördert.

8.) Werden reimportierte Fahrzeuge gefördert?

Nein. Das Fahrzeug muss erstmalig im Inland zugelassen werden. Das trifft auf Reimporte nicht zu.

9.) Wie wird sichergestellt, dass sich die Automobilindustrie beteiligt und keine Preisanpassungen vornimmt?

Die Automobilindustrie muss der BAFA mitteilen, mit welchen Fahrzeugmodellen sie sich beteiligen möchte. Die Beteiligung des Automobilherstellers wird im Kaufvertrag vermerkt. Für die Förderung der Fahrzeugmodelle wird der Netto-Listenpreis des Basismodells zum Stichtag 31.12.2015 festgelegt.

10.) Wie hoch ist der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge?

Der Umweltbonus beträgt für reine Elektrofahrzeuge 4000 Euro und für Plug-In-Hybride 3000 Euro. Die Prämie gilt für Neufahrzeuge aller Hersteller, die sich am Programm beteiligen wollen. Die Hälfte des Umweltbonus wird unmittelbar auf den Kaufpreis erlassen (Herstelleranteil), den Bundesanteil überweist das BAFA direkt an den Antragssteller oder die Antragsstellerin.

 

Was macht Mitsubishi? Förderung des Mitsubishi Outlander PHEV?

Ganz ohne die Staatlichen Fördermittel hat Mitsubishi von Anfang an den Kauf eines PHEV Outlander mit 4.000 € Sofortprämie belohnt. Bis jetzt hat sich Mitsubishi nicht dazu geäußert, welcher Preis nun auf dem Outlander Plug-in Hybrid stehen wird. In der offiziellen Liste der förderfähigen Fahrzeuge steht der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid in allen drei Ausstattungsvarianten.

Da die staatliche Förderung „nur“ 3.000 € beträgt und der Hersteller davon 50% tragen muss – leistet Mitsubishi von Beginn an mehr, als jetzt beschlossen wurde. Denkbar wäre eine Lösung, wonach der Staat den Käufer von Mitsubishi Outlander Plug-in Hybriden mit 1.500 € bezuschusst, der Hersteller bei der Förderung von 4.000 € bleibt und es sich damit zu einem Preisvorteil von 5.500 € addiert. Für unseren Dauertest-Mitsubishi würde das einen Kaufpreis von 46,110 € bedeuten (UVP: 51.610 €).

Sobald uns weitere Informationen zum Vorgehen und der aktuellen Preisgestaltung für den Outlander PHEV vorliegen, werden wir das hier veröffentlichen.

 

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

Mit dem Plug-In Hybrid Outlander in den Urlaub!

[notification type=“notification_info“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen – wir schauen ganz genau hin! [/notification]

Sonne, Urlaub, gute Laune

Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Der Outlander packt auch als Plug-In Hybrid ordentlich was weg!

Dieser Artikel ist jetzt sehr persönlich. Wer zeigt schon gerne den Inhalt seines Gepäckraums? Niemand. Aber um zu demonstrieren, was in den Kofferraum des Outlander PHEV passt, haben wie vor der Rückfahrt das gesamte Gepäck hinter dem Fahrzeug aufgebaut.

Mit Kleinkind und jungem Hund in den Urlaub, da bleibt der Stauraum des PHEV nicht ungenutzt!

Platz dank cleverem PHEV-Konzept

Schaut man sich die technischen Daten des PHEV-Outlanders an, dann fällt auf, dass der „normale“ Outlander tatsächlich noch ein wenig mehr Ladevolumen bietet. Minimal 550-591 Liter gegenüber den 451-463 Litern des PHEV. Dass man von diesen Einschränkungen jedoch nichts mitbekommt, liegt an der cleveren Grundkonzeption des Outlander Plug-In Hybrid. Dank einer Konzeption als „PHEV“ von Grund auf wurde der Platz für die großen Batterien konsequent mit eingeplant. Die Einschränkungen halten sich daher sehr im Rahmen. Einzig eine dritte Sitzreihe ist im PHEV nicht möglich.

Beladung im Kombi-Modus

Mit dem Kindersitz in Reihe zwei war klar: Umgeklappt werden kann nichts. Denn auch der Hund braucht einen Platz und da der Kinderwagen auch noch mitzunehmen war, musste der Outlander seine komplette Ladefähigkeit im „normalen“ Kombimodus beweisen. Praktisch ist hierbei die Möglichkeit, die Sitzlehnen der Rückbank in der Neigung zu justieren.

Auf der Seite, auf der unser Hund seinen Platz bekam – natürlich mit Hundeschutzdecke und dem passenden Hundegurt zur Absicherung – haben wir die Sitzlehne maximal aufgerichtet, so entstand dahinter zusätzlich Platz, um den sperrigen Kinderwagen unterbringen zu können. Auf der anderen Seite blieb danach genug Platz, um zwei große, wirklich große Reisekoffer verstauen zu können.

gepäck laderaum Urlaubsfahrt
(ja, ja, altes Bild – hat sich aber nichts geändert)

Platzwunder?

Nein. Aber eben ein echtes Familien-SUV.

Ein Kind mit Kindersitz, ein Welpe mit Hundedecke – damit war die Rücksitzbank belegt. Die Kühlbox mit 12V-Anschluss fand hinter dem Fahrersitz Platz, denn der Hund brauchte keinen Knieraum. Praktisch ist an dieser Stelle dann auch der Anschluss der Box in der 12 Volt-Buchse unterhalb der Mittelarmlehne.

Die beiden großen Koffer brauchen nicht nur viel Platz – übereinander in der rechten Hälfte des Kofferraums klappte das jedoch prima – nein, sie waren auch gut schwer. Der PHEV hatte mit der Urlaubsbeladung jedoch keine Mühe – zumindest fällt einem dank der kraftvollen E-Motoren kein Leistungsmangel auf.

Die beiden Rucksäcke, Badesachen und einmal das mobile Büro des Auto-Bloggers mit Foto-Ausrüstung passten ebenso noch in den Kofferraum wie die Thermo-Tüte mit den Hundesachen. Dass die Baby-Tasche mit den notwendigen Reise-Utensilien der Kleinen dann doch vorne bei der Mama landete, lag nicht am Kofferraum, sondern eher daran, dass man da häufiger dran musste.

Der Kinderwagen war die größte Herausforderung. Selbst zusammengeklappt nimmt so ein Ding ordentlich Platz weg. Doch der Kofferraum des Outlander PHEV hat das alles „in den Griff“ bekommen.

Und Papa und Mama? Die hatten ihre bequemen Plätze in Reihe eins sicher – so wie immer. Kühle Getränke und Knabberzeug bekommt man dann in den Cup-Holdern in der Mittelkonsole und den Türtaschen unter! 

So kann man in den Urlaub fahren … 

[notification type=“notification_info“ ]Haben Sie Fragen? Anmerkungen oder Wünsche zu unserem Dauertest-Fahrzeug? Schreiben Sie uns! [/notification]

**Wiederholung**

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Seit ein paar Tagen haben wir auf mein-auto-blog einen neuen Lieferanten für Automobile Nachrichten: Die Motor Presse in Stuttgart und ihre Traditionsmarke „auto, motor und sport“ liefern nun auch für mein-auto-blog die wichtigsten News aus dem Automobilbereich. Als „Blog“ haben wir nicht die notwendige Größe um eine Redaktion für tägliche News vorzuhalten. Deswegen gab es bereits seit gut zwei Jahren die Kooperation mit dem Mediendienst „Spotpress“. Doch auch, wenn mein-auto-blog auf News der etablierten Redaktionen zurückgreifen kann – es bedeutet nicht, dass man nicht einen konstruktiven Dialog innerhalb der Artikel führen kann. Und so müssen wir uns heute mit einem Artikel aus der Print-Version der „auto, motor und sport“ (12/2017) beschäftigen. Auf Seite 71 betrifft ein „Vergleich“ den Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander. Ein Fahrzeug das wir bei mein-auto-blog besser kennen als kein anderes. Seit über 2-Jahren fahren wir einen solchen Plug-in Hybrid im Dauertest. Und wir müssen daher ein paar „Aussagen“ richtigstellen und auch das Fazit des Autors hinterfragen!

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Richtigstellung zum Plug-in Hybrid Outlander

In einer Vergleichsreihe befasst man sich mit der Frage, ob sich die Hybrid- oder Plug-in Hybridvarianten durchsetzen können. Ausgerechnet beim Plug-in Hybrid Outlander, gewinnt scheinbar die Dieselvariante den Vergleich. Doch das greift einfach zu kurz. Denn ein „simpler Vergleich“ zwischen den Technikwelten ist nicht möglich. Ein Plug-in Hybrid ist ein Fahrzeug für eine klar definierte Zielgruppe. Wer die täglichen Fahrten primär mit der Batteriereichweite von bis zu 54 km erledigen kann und seinen Strom aus „erneuerbaren Energien“ bezieht, der liegt mit der neuen Technik immer komplett richtig. Da gibt es nicht ein einziges Argument „pro Diesel“. Auch nicht die beiden vom Redakteur vorgeschobenen Gründe:

1.) NEIN, der PHEV hat keine CVT-Automatik

2.) NEIN, auch der PHEV hat einen permanenten Allradantrieb

3.) Und wie man sparen kann 

Es gibt keine CVT-Automatik im Plug-in Hybrid Outlander

Der Autor schreibt fälschlicherweise von einer „stufenlosen Automatik“, die unter „hoher Last“ den Benziner aufheulen lässt. Das ist falsch. Der Plug-in Hybrid Outlander besitzt eine permanent fixen Ein-Stufen Übersetzung. Ab 64 km/h kann über diese Übersetzung der Benzinmotor direkt auf die Vorderachse gekoppelt werden. Darunter arbeitet der Benziner als „Stromaggregat“ mit variabler Drehzahl – je nach Leistungsabruf.

Keine HALDEX-Kupplung beim Diesel 4×4, permanenter Allradantrieb beim Plug-in Hybriden

Der Autor schreibt ferner von einer Haldex-Kupplung im Diesel-Outlander. Auch das ist verkehrt. Denn Mitsubishi verwendet eine eigene Lamellenkupplung zur vollvariablen Kraftverteilung. Der Autor führt weiter aus, der „Diesel-Outlander“ hätte zur Differenzierung gegenüber dem PHEV-Outlander eine Taste „4WD-Lock“, die eine mechanische Differenzialsperre darstellt und damit der Achse mit mehr Traktion, mehr Drehmoment zuteilen würden. Auch das ist so nicht richtig. Die „4WD-Lock Einstellung“ sorgt für eine paritätische Verteilung der Antriebskraft und ist, genau so, mit der gleichen Funktion, auch im Mitsubishi Plug-in Hybrid vorhanden. Die Wirkung ist also – trotz vollständig unterschiedlichen Aufbaus, absolut gleich!

Der Plug-in Hybrid ist ein Erfolg für Mitsubishi

Am Schluß führt der Autor aus, der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander sei ein Erfolg für Mitsubishi. Damit liegt er vollkommen richtig! Und einer der Gründe liegt in der massiven technologischen Überlegenheit die man als Kunde mit dem Plug-in Hybrid einkaufen kann. Und das man – anders als suggeriert wird – eine ernsthafte Sparmöglichkeit erhält. Der Plug-in Hybrid Outlander ist die Alternative, für Menschen die nicht ständig auf der Autobahn unterwegs sind. Wer einen Familien-SUV sucht, der oft nur Kurzstrecken fahren soll – mit Allrad, mit Platz, der kann sich im Prinzip nur für den Plug-in Hybrid Outlander entscheiden.

auto motor und sport 12/2017