6,2-Liter Supercharged Crate Hemi „Hellcrate“ — V8-Motor zur Plug and Play-Installation in Klassikern

6,2-Liter Supercharged Crate Hemi „Hellcrate“ — V8-Motor zur Plug and Play-Installation in Klassikern

Sie haben ein Auto, das vor 1976 gebaut wurde, aber nicht genug Power? Mopar hilft aus und präsentiert auf der SEMA das Hellcrate Engine Kit. Ein V8 mit kompressorgestützten 707 PS fix und fertig zum Einbauen.

Alte amerikanische Musclecars wie Challenger, Charger, Camaro und Co. sind nur echt mit einem kräftig blubbernden V8. Doch was, wenn die Maschine Ihres Klassikers gar nicht mehr so kräftig blubbern will? Zulieferer Mopar hilft gerne aus, und bietet den 6,2-Liter Kompressor-Hemi mit 707 PS und 650 Newtonmetern Drehmoment jetzt auch als Crate-Engine. Auf der diesjährigen SEMA in Las Vegas wurde der Motor im Kistenformat vorgestellt. Zum Preis von knapp 20.000 Dollar wird die Maschine fertig zum Einbau geliefert. Dazu gibt es in einem Set (2.195 Dollar) noch den passenden Kabelbaum, ein Steuergerät, ein Gaspedal, Sensoren für Sauerstoff und Temperatur und das Kontrollmodul für die Benzinpumpe.

Aus Hellcat wird Hellcrate

In Anlehnung an den Dodge Challenger Hellcat nennt Mopar den 6,2-Liter-Motor „Hellcrate“ und sieht den Einbau in handgeschaltete Fahrzeuge vor Baujahr 1976 vor. Sowohl On- als auch Offroad. Drei Jahre Garantie gibt es obendrauf. Als Anschauungsobjekt dient auf der SEMA ein 1970er Plymouth Superbird Tribute von TV-Star Mark Worman von Graveyard Carz. Im vergangenen Jahr stellte der FCA-zugehörige Zulieferer Mopar bereits die 345 und 392 Crate-Engines auf der SEMA vor.

An Crate-Engines müssen üblicherweise nur noch wenige Teile angebracht werden, wie etwa die Wasserpumpe, bis sie verbaut werden können. In Tuning- und Motorsportkreisen gelten die in Kisten angelieferten Motoren als zeit- und geldsparende Möglichkeit, den Boliden ein Herz zu transplantieren. Zudem gibt es neben Originalhersteller-Qualität häufig auch eine Hersteller-Garantie.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mopar-hemi-hellcrate-engine-kit-sema-12788414.html

Previous ArticleNext Article

GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept — Spaßmobil mit Kettenantrieb für den Schnee

Der Winter steht vor der Tür, Zeit Winterreifen aufzuziehen – oder gleich einen Kettenantrieb, wie das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept, das jetzt vorgestellt wurde.

Nein, GMC stellt nicht von Allrad- auf Kettenantrieb um, zumindest nicht generell. Das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept enstand auf Basis einer Sponsor-Partnerschaft zwischen GM und der US-Skiregion Vail Mountain und bleibt ein Einzelstück, das über die komplette Wintersaison 2017/2018 im Nobelskigebiet präsent sein soll.

Als Basis für das Spaß-Snowmobil fiel die Wahl auf den GMC Sierra 2500HD Denali 4WD Crew Cab. Der bringt nicht nur reichlich Platz in seiner Doppelkabine und auf der Ladefläche mit, sondern auch einen Allradantrieb. Am All Mountain Concept wurden allerdings die vier Räder ausgemustert und durch Kettenantriebselemente ersetzt. Die sorgen nicht nur für ausreichend Traktion auf jeden Terrain und an jedem Hang, sie liefern zudem noch mehr Bodenfreiheit.

1.234 Nm für den Snowboardtransport

Beim Antrieb kommt das Serienaggregat des Sierra 2500HD zum Zuge. Der 6,6 Liter große V8-Turbodieselmotor liefert 445 PS und ein maximales Drehmoment von 1.234 Nm, die über eine Sechsgang-Automatik herfallen.

Und nur falls der Kettenantrieb noch nicht genug Aufmerksamkeit auslösen sollte, hat GM den GMC auch in ein besonderes Farbkleid gehüllt und mit Zubehör aufgerüstet. Karosserie und Unterboden werden von diversen LED-Leuchtmitteln illuminiert. Auf die Ladefläche wurde ein Snowboardhalter montiert. Auf dem vorderen Schutzbügel brennt eine LED-Lichtleiste Löcher in die Nacht. In der Kabine heizt eine Highend-Soundanlage den Passagieren ein. Abgerundet wird der Auftritt des GMC Sierra 2500HD All Mountain Concepts durch ein Bergpanorama auf den Flanken sowie einen roten Designstreifen über das Heck.

Neben dem Einsatzmobil für Vail Mountain soll ein ähnlich gestalteter Ketten-Pickup auf der L.A. Autoshow ausgestellt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gmc-sierra-2500hd-all-mountain-concept-spassmobil-fuer-den-schnee-8498807.html

Uniti Elektro-Stadtauto — Mit Siemens zur Serienproduktion

Das schwedische Elektro-Auto-Startup Uniti hat für die Serienfertigung seines Elektro-Stadtautos jetzt Siemens als Produktionspartner gewonnen. 50.000 Autos sollen gebaut, die ersten 2019 ausgeliefert werden.

Der Uniti ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto mit zwei oder drei Sitzen und Flügeltüren. Gefertigt wird es aus Kohlefaser und Materialien aus Bioverbundwerkstoffen. Pedale und ein Lenkrad gibt es nicht an Bord, gesteuert wird per Steuerruder wie in einem Flugzeug, und zwar ohne mechanische Verbindung zwischen Steuerruder und Rädern. Auch ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Alle relevanten Informationen werden über ein Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zudem soll der Uniti autonome Fahreigenschaften mitbringen.

Angetrieben wird der Uniti von einem Radnabenmotor, der je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW leistet. Als Energiespeicher stehen wahlweise Lithium-Ionen-Batterien mit 11 oder 20 kWh Kapazität zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird modellabhängig mit 90 bis 120 km/h angegeben, die Reichweite liegt entsprechend bei 150 bis 300 km. Der Spurt von Null auf 80 km/h soll der nur knapp 400 kg schwere Uniti in 3,5 Sekunden schaffen. Geladen werden können die Batterien per Induktion oder an der Steckdose.

Ab 2019 ab 20.000 Euro

Um den Uniti auch in Produktion zu bringen, hatten die Schweden per Crowdfunding schon rund 1,2 Millionen Euro bei 600 Investoren aus 45 verschiedenen Ländern eingesammelt. Jetzt steigt Siemens als Produktionspartner ein. Die Zusammenarbeit soll die vollautomatisierte Serienfertigung des Elektroautos möglich machen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 50.000 Exemplare produziert und ab Anfang 2019 ausgeliefert werden.Gebaut wird der Uniti im schwedischen Landskrona.

Der Preis für den Uniti soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bislang soll es 200 Vorbestellungen geben.

Das Startup Uniti ist im Sommer 2015 aus einem Universitäts-Projekt hervorgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uniti-elektro-stadtauto-mit-siemens-zur-serienproduktion-3233959.html