AC Schnitzer ACL2 auf dem Genfer Autosalon — BMW M235i mit mächtig Muckis

AC Schnitzer ACL2 auf dem Genfer Autosalon — BMW M235i mit mächtig Muckis

BMW-Tuner AC Schnitzer lässt den ACL2 von der Leine – Premiere feierte der Testosteron-BMW-M235i (F22) auf dem Genfer Autosalon 2016. Jetzt brillierte der AC Schnitzer ACL2S auch auf der Nordschleife.

Und der getunte 2er kommt in Aggro-Optik und mit brachial Power daher: Ein riesiger Heckspoiler im Carbonlook ziert den Kofferraumdeckel, fette Radkästenverbeiterungen werden von Carbon-Flaps flankiert und rot-weiße, geschmiedete, 20 Zoll große Fünfspeichen-Leichtmetallfelgen sind mit 285/25er Niederquerschnittreifen bezogen. Dahinter macht sich eine Bremsanlage mit 6-Kolben-Festsätteln und Verbund-Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 400 mm breit – an der Hinterhand sind es 380er Scheiben mit 4-Kolben-Bremssätteln.

An der Front verbaut AC Schnitzer eine modifizierte Schürze – ebenfalls mit Carbon-Flaps und vergitterten Lufteinlassöffnungen. Lüftungsschlitze in der Motorhaube, schmale aerodynamische Außenspiegel, optimierte Schweller sowie eine Sportschalldämpfer-Anlage mit Spezial-Katalysator, die in doppelflutige Auspuffendrohre münden, machen die Hardcore-Tuning-Version des BMW 235i perfekt.

AC Schnitzer ACL 2 kommt mit 570 PS

Doch wichtig ist: Was steckt unter der Haube? Hier kommt nicht der Dreiliter-Reihensechszylinder mit 326 PS aus dem Serienmodell zum Einsatz, das wäre zu einfach. AC Schnitzer verbaut in den ACL2 einen leistungsgesteigerten BMW M4-Motor mit 570 PS bei 6.100 Touren und einem maximalen Drehmoment von 740 Nm bei 3.500/min. Die Vmax-Sperre wurde aufgehoben, so dass der ACL2 auf 330 km/h spurten darf. Die 100-km/h-Marke fällt nach 3,9 Sekunden, 200 km/h sind nach 10,9 Sekunden erreicht. Ein Hinterachssperrdifferntial mit einer Sperrwirkung zwischen 25 und 95 Prozent soll auch dynamische Kurvenfahrten möglich machen, die zudem von M4-Achsen sowie einem in Zug- und Druckstufe einstellbaren Clubsportfahrwerk unterstützt werden.

Dank Leichtbaumaterialien bringt der 149.000 Euro teure AC Schnitzer lediglich 1.450 kg auf die Waage – allerdings ist das in Handarbeit aufgebaute Einzelstück unverkäuflich. Nichtsdestotrotz kommt das Konzept-Fahrzeug nur 2,54 kg/PS. Damit spielt er in der Liga eines Ferrari 458 Italia mit 2,61 kg pro PS.

Stattdessen wagen wir einen Blick in den Innenraum. Die grüne Lackfarbe findet sich auch dort wieder. Der Fahrer und der Beifahrer nehmen auf schmalen und leichten Leder-Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen Platz, Fondpassagiere müssen draußen bleiben, die hintere Sitzbank wurde kurzerhand ausgebaut. Dafür geht’s vorne ab, der Fahrer greift in ein AC Schnitzer „EVO“-Sportlenkrad und bedient alubewehrte Pedale. Das neue Kontrolldisplay zur Anzeige z. B. von Öltemperatur, Ansauglufttemperatur, des Ladedrucks etc. und einKombi-Instrument mit Tachoanzeige bis 330 km/h versorgen den Fahrer mit allen Infos. Fußmatten mit AC-Schnitzer-Logo sind ebenfalls an Bord.

Rekord auf der Nordschleife

Was das Gesamtpaket kann, haben die Aachener jetzt auf der Nürburgring-Nordschleife bewiesen. Politiert von Tourenwagen- und Trucklegende Markus Oestreich umrundete der Schnitzer 2er die grüne Hölle in 7:25,8 Minuten. Der Schnitzer soll damit der schnellster straßenzugelassene BMW auf der Nordschleife sein. Für den BMW M2 aus München geben die Bayern selbst eine Nordschleifenzeit von 7:58 Minuten an.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ac-schnitzer-acl2-tuning-fuer-bmw-235i-10571456.html

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auto motor und sport sucht Sie! — Gut bezahlter Aushilfsjob für Auto-Fans

Die Redaktion auto-motor-und-sport.de der Motor Presse Stuttgart sucht am Standort Stuttgart zum 1. Oktober eine Aushilfe (m/w) in Vollzeit für zwei Monate.

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Suzuki auf der Tokyo Motor Show 2017 — Irrer SUV, knuffige Kleinwagen

Der japanische Autobauer Suzuki präsentiert auf der Tokyo Motor Show 2017 sieben Studien zu den Themen SUV und Kleinwagen-Vans – alle mehr oder weniger schrill.

Kleine SUV haben auch bei Suzuki noch eine ganz große Zukunft. Mit dem e-Survivor geben die Japaner einen Ausblick, wie man sich einen künftigen Geländewagen vorstellen könnte. Der e-Survivor wirkt wie eine hochgebockte Badewanne mit durchsichtigen, sechseckigen Türen. Die Kunststoff-Karosse sitzt auf einem klassischen Leiterrahmen. Auf ein festes Dach wurde verzichtet, eine Targakonstruktion und massige Überrollbügel hinter den beiden Sitzen übernehmen den Überbau. In einem vom Jimny abgeleiteten Gesicht leuchten LED-Augen. Kotflügel und Stoßfänger sind nur rudimentär ausgeführt. Der Antrieb erfolgt rein elektrisch über alle vier Räder.

Das Suzuki Spacia Concept zeigt einen typischen japanischen Hochdach-Minivan, der gleich in zwei Ausführungen in Tokio gezeigt wird. Die kastige Grundform, das hohe Dach und der tiefliegende Boden schaffen auf kleinster Außenfläche maximalen Innenraum. Hinten sorgen Schiebentüren auch auf engstem Raum für problemlosen Zustieg. Wer es stylisher mag, greift zum Spacia Custom Concept, das den Van mit einem großen Chromgrill und neuen Scheinwerfern im Flügeldesign zeigt. Dazu gibt es eine Zweifarblackierung, Alufelgen und einen luxuriöser ausgestatteten Innenraum.

Crossover in drei Varianten

Gleich in dreifacher Ausführung präsentiert wird in Tokio das Crossover-Konzept Xbee. Der Xbee soll eine SUV-Anmutung und eingeschränkte Offroadtauglichkeit mit einem Van-Konzept kombinieren. Im Gelb-Schwarz-Look trägt die Studie den Beinamen Cross-Bee (in Anlehnung an Biene), dazu gesellt sich der Xbee Outdoor Adventure, der mit cremfarbenen Lack, weißem Dach und Holzlook-Applikationen an den Flanken antritt. Dritter im Bunde ist der Xbee Street Adventure, der den SUV-Gedanken wieder ins urbane Umfeld verpflanzt. Hier werden ein dunkelgrauer Lack mit gelb gehaltenen Applikationen und einem weißen Dach kombiniert.

Abgerundet werden die Tokio-Studien durch das Carry Open-Air Market Concept, einem kleinen Nutzfahrzeug für Marktbeschicker. Hier werden ultrakompakte Abmessungen mit zweisitzigen Führerhaus und einem Kastenaufbau kombiniert. Auf dem Führerhaus erweitert ein Dachträger die Transportkapazitäten. Auf dem Kastenaufbau sorgen Solarmodule für eine stationäre Stromversorgung.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/suzuki-studien-auf-der-tokyo-motor-show-2017-8576923.html

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