ADAC: Hardware-Nachrüstung für Diesel möglich — Teile für saubere Abgasreinigung liegen im Regal

ADAC: Hardware-Nachrüstung für Diesel möglich — Teile für saubere Abgasreinigung liegen im Regal

Diesel mit Euro 5 können auch per Hardware nachgerüstet werden. Laut ADAC liegen die Teile für NOx-Speicherkats und SCR-Systeme im Regal.

Der ADAC ist Ersatzteillisten einiger Hersteller durchgegangen und hat festgestellt: Bei Audi, BMW, Mercedes und VW liegen die Teile für eine bessere Abgasreinigung im Regal. Damit könnten einige Euro-5-Diesel per SCR oder NOx-Kat per Hardware-Update auf ein sauberes Abgasniveau gebracht werden.

ADAC: Hardware-Lösungen möglich

„Das Argument, Autos könnten nicht mit wirksamen SCR-Systemen nachgerüstet werden, trägt zumindest für deutsche Hersteller überhaupt nicht“, sagt ADAC-Technikchef Reinhard Kolke. Viele gängige Diesel wurden schon vor Jahren gegen Aufpreis mit einer höherwertigen Abgasreinigung verkauft. „Diese Abgasreinigungssysteme liegen also im Ersatzteilregal, sind zugelassen und können verbaut werden“, sagt Kolke der ADAC Motorwelt.

Hersteller: Bauraum fehlt

Laut „Süddeutsche Zeitung“ argumentieren Autohersteller damit, dass etwa ein Audi A4 mit Kat „ein ganz anderes Auto“ sei als ein A4 ohne SCR-System. Daimler sehe das ähnlich und führt nach Informationen von auto motor und sport den fehlenden Bauraum für SCR-Kat und Adblue-Tank an.

Hermann: Hardware-Lösungen nötig

Baden-Württembergs Verkehsminister Winfried Hermann sagte der Süddeutschen Zeitung: „Die Software-Nachrüstung wird nicht reichen, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern.“ Der Grünen-Politiker Hermann gehe davon aus, dass es auch hardwareseitige Lösungen brauche und dieses Thema nach der Bundestagswahl angegangen werde.

Der Verband der Deutschen Automobilindustrie und einige Politiker hatten Hardware-Updates ausgeschlossen und als zu aufwendig bezeichnet.

Umrüstung vermeidet Fahrverbote

Die Aufpreise für die SCR-Systeme und NOx-Speicherkats liegen zwischen 1.190 und 1.990 Euro, sie heißen bei Audi Cleandiesel, bei BMW Blue Performance, bei Mercedes Bluetec und bei VW Clean TDI. Bei BMW handelt es sich um ein NOx-System, die anderen Hersteller nutzen einen SCR-Kat mit Harnstoffeinspritzung. Die Adblue genannte Lösung wird in den Abgasstrang eingespritzt und reduziert so den Stickoxid-Ausstoß. Wegen erhöhter Stickoxid-Werte in der Luft drohen in einigen deutschen Städten ab 2018 Fahrverbote für Diesel, die nicht die Euro-6-Norm erfüllen.

Mit einer Nachrüstung könnten Euro-5-Diesel auf Euro 6 gebracht werden und wären von Fahrverboten ausgenommen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/diesel-hardware-nachruestung-moeglich-12641479.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html