Aktuelle Erlkönige im November 2017 — Hier wird die Auto-Zukunft getestet

Aktuelle Erlkönige im November 2017 — Hier wird die Auto-Zukunft getestet

Rund ein Dutzend Prototypen hat der November unserem Erlkönig-Jäger vor die Linse gespült – die erlegte Beute reicht vom Elektrosportwagen, über eine Brennstoffzellenauto bis hin zum Kompaktklasse-Kracher. Wir zeigen Ihnen, was Sie eigentlich nicht sehen sollten.

Im Hause Porsche geht die Diversifizierung der Baureihen unvermindert weiter. Schließlich gilt es Traditionen zu pflegen und immer neue Begehrlichkeiten zu schaffen. So auch mit dem Porsche Boxster Spyder, der sich bei seiner Rezeptur streng an die Vorgaben des Vorgängers hält. Auch der neue Spyder Spyder trägt ein teilmanuelles Verdeck über der Fahrgastzelle, das zusammengefaltet unter der Motorklappe verschwindet. Hinten zeigt das knapp gezeichnete Verdeck wieder die Richtung Radläufe abgespannten Dachbahnen. Damit dürfte auch das neue alte Verdeck mehr als nur ein notdürftiger Wetterschutz und zudem vollgasfest sein. Hinter dem Verdeck zeigt sich wie beim Vorgänger eine nach oben aufgewölbte Motorraumabdeckung mit zwei integrierten Airdomes.

Neben einer reduzierten Komfortausstattung soll auch ein leistungsgesteigerter 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor zur Verbesserung des Leistungsgewichts beitragen. Im Spyder dürfte der Boxer auf gut 375 PS zulegen. Damit sind Spurtzeiten von knapp 4 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 300 km/h denkbar. Die vergrößerte Bremsanlage wird wieder vom 911 übernommen.

Porsche 992 als Turbo

Der wiederum hat sich im November erstmals als Turbo gezeigt. Der erwischte Prototyp der Baureihe 992 trägt zusätzliche Radlaufverbreiterungen an beiden Achsen und ist damit nochmals deutlich breiter als der normale Elfer. Klar zu erkennen am Erlkönig sind auch die vergrößerte Bremsanlage, die neuen, breiteren Felgen an der Hinterachse und natürlich die Lufteinlässe vor den hinteren Radläufen. Was noch fehlt ist der große, Turbo-typische Heckspoiler.

Auf der Antriebsseite wird es beim 3,8 Liter großen Biturboboxer bleiben. Der dürfte allerdings auf gut 600 PS zulegen, in der S-Version gar auf 640 PS. Allradantrieb und Hinterachslenkung sind ebenfalls wieder gesetzt.

Auf Biturbo-Power setzt auch der neue Audi RS7. Sein Vierlieter-V8 dürfte rund 600 PS und 800 Nm freisetzen. Geschaltet wird per Achtgangautomatik, die Kraftverteilung übernimmt ein Quattro-Antrieb. Neu am RS7 sind die Radlaufverbreiterungen, wie sie bislang nur die anderen RS-Modelle tragen durften. Der neue RS7 wird nun auch dickere Blechbacken bekommen um breitere Räder an einer breiteren Spur unterzubringen.

Opel Mokka X auf PSA-Plattform

Bei Opel durfte erstmals der kommende Mokka X auf Testfahrt gehen. Der setzt nicht mehr auf GM-Technik, sondern die EMP2-Plattform des PSA-Konzerns, die auf Vorderradantrieb ausgelegt ist. Allradantrieb ist damit Geschichte. Maximal lässt sich die Hinterachse elektrisch antreiben.

Elektrisch geht es auch bei den beiden Hyundai-Erlkönigen zu. Der City-SUV Kona kommt 2018 in einer reinen E-Version mit vermutlich 200 PS und bis zu 500 Kilometer Reichweite. Der Hyundai FCEV-SUV setzt auf Brennstoffzellentechnik und bietet neben 163 PS Leistung eine Reichweite von rund 800 Kilometern.

Ebenfalls erwischt wurden die beinahe ungetarnte neue Mercedes A-Klasse sowie die fast ungetarnte Mercedes C-Klasse. VW ist mit dem neuen Jetta dabei, Karma mit dem neuen Revero und Maserati mit dem Levante GTS.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenige-november-2017-fotos-infos-daten-marktstart-preise-3351548.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html