Angefahren: Mercedes-Benz CLS Shooting Brake

Angefahren: Mercedes-Benz CLS Shooting Brake

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Geht es um Kultur und Kunst, dann ist Florenz die Hauptstadt Italiens, in keiner anderen italienischen Stadt wird das kulturelle Leben so greifbar.  Eine guter Ort also um einen Kombi zu präsentieren, der kein Kombi ist. Basierend auf einem Coupé, dass nie ein Coupé war:

Mercedes-Benz CLS Shooting Brake

Als 2003 der Mercedes CLS präsentiert wurde, da hab ich oft die Frage gehört: „Wer soll denn bitte ein Coupé mit vier Türen kaufen?“. Es war in meinen Augen die schönste Form einer Limousine, die damals präsentiert wurde. Und so hatte ich mir zu einem Geburtstag 2005 nichts anderes gewünscht, als ein Wochenende im CLS.

Unser örtlicher Mercedes-Benz Händler erfüllte mir den Wunsch und ich hatte ein wunderbares Wochenende mit dem CLS 500. Viele Kilometer und Stunden in einem wunderschönen Fahrzeug. Noch heute existiert ein Video von diesem Fahrzeug. Gefilmt damals von der Autobahn-Polizei Würzburg. Nun gut – der damals 326PS starke V8 Sauger lief aber wirklich zu locker durch das Drehzahlband 😉

Mercedes-Benz CLS Shooting Brake Bild hinten Gimiglio

Schöne Kombis haben einen neuen Namen!

Mit dem erscheinen des Shooting Brake verändert sich der Namen für schöne Kombimodelle. Wer schon immer den Kombi einer Limousine vorzog, ohne den Grund in der maximalen Variabilität und Kofferraum-Volumen zu suchen, wird sich in der Zukunft für den Shooting Brake interessieren.

Kurzer Fahrbericht über den neuen Shooting Brake, dem ersten Coupé, das auch ein Kombi ist. 

Was will er sein?

Mit seinem sexy Hüftschwung will er uns betören, die scheinbar unmögliche Liaison aus Coupe und Kombimodell schmackhaft machen und eine Nische ausfüllen, die zuvor nicht bekannt war.  Das unmoralische Angebot aus Lifestyle-Kombi und Edel-Coupe mag uns der Stern mit einer breiten Palette an sinnvollen und oder lustvollen Motoren schmackhaft machen.

Unverschämt elegant oder betörend sinnlich? Am Ende gar beides?

CLS 63 AMG

 

Was kann er?

Der Lademeister im Sterne–Himmel bleibt die Mercedes-Benz E-Klasse, aber hier hatte man bei Mercedes auch gar nicht das Ziel einen neuen Transport vorzustellen. Entgegen der ersten Vermutungen ist der neue CLS Shooting Brake mit über 1.500 Liter Ladevolumen doch in der Tat in der Lage, auch ein Mal eine etwas gröbere Ladeaufgabe zu übernehmen.

Mercedes-Benz stellt den CLS Shooting Brake zum Anfang mit 5 Motorisierungen vor. Die beinah langweilig erscheinende Basis-Motorisierung und zugleich günstigste Einstiegsversion(61.761€)  ist der CLS mit dem 204PS starken Bi-Turbo Diesel Vierzylinder. Gegen die vermutete Langeweile arbeiten die 500Nm des Basis-Diesels erfolgreich an.

Als Diesel-Oberklasse darf man im CLS Shooting Brake den 265Ps starken 350cdi verstehen.   Auf der Seite der Benziner-Modellen startet der Shooting Brake für 66.818,50€ mit einem 306PS starken V6-Motor. Der V8 Bi-Turbo im CLS überzeugt als Premium-Motorisierung und wirft 408PS in die Wertung um den schönsten Kombinationskraftwagen.

Mehr Sport? Mehr Leistung? Mehr Laderaum. Für die Erfüllung aller drei Adjektive bietet Mercedes-Benz den CLS63 AMG an. Mit 525PS bleibt im optional mit Amerikanischem Kirschbaum-Holz veredelten Laderaum nichts mehr an seinem Platz und aus dem Kombi-Coupé wird, vom Grollen des V8 untermalt, der vermutlich schnellste Laderaum, ganz sicher aber, der eleganteste Eil-Transporter den die automobile Welt bis dato erleben durfte.

CLS 63 AMG Shooting Brake Front

Was kann er nicht?

Unerkannt durch die Gassen von Florenz cruisen. Selbst in einer der Hochburgen der Kunst, einer Stadt deren Namensursprung auf den römischen Kaiser Julius Cäsar zurück geht und einem extrem, der  Kultur zugeneigten Publikum, drehen sich die Köpfe nach dem neuen Shooting Star um. Aus Shooting Brake wird der „Handyshoot“. Kameras werden gezückt, das bislang unbekannte Adjektiv der neuen Daimler-Formensprache wird zum Hauptdarsteller der italienischen Kulturdarbietungen.

CLS Shooting Brake Cockpit

 

Was ist er?

Mutig. In erster Linie ist es mutig eine Nische zu besetzen, deren Vorhandensein bis dato nicht bekannt war. Mercedes-Benz hat mit dieser Methode jedoch bereits vor einer Dekade großen Erfolg gehabt. Es gibt nach einer ersten Ausfahrt im neuen Shooting Brake, für mich keine Zweifel mehr daran, dass dieses neue Modell nicht den gleichen Erfolg haben wird, wie auch die erste Generation des Mercedes-Benz CLS.

CLS 63 AMG Front

 

Mit mir vor Ort waren der Jens von rad-ab.com, der Jan von auto-geil.de und auch der Fabian von autophorie.de. Weitere Artikel über den CLS Shooting Brake findet man hier und hier.

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html

Alpina XD3 Erlkönig (2018) — SUV mit über 350-PS-Diesel

BMW hat den SUV X3 gerade aktualisiert. Jetzt steht Kleinserienhersteller Alpina in den Startlöchern mit dem ebenfalls renovrierten Alpina XD3 Biturbo.

Mit dem X3 hat Alpina nur einen einzigen SUV im Angebot und der ist auch nur als Diesel zu haben. BMW hat jetzt das Basismodell für den Alpina XD3 renoviert, Zeit für Alpina auch den XD3 zu modernisieren.

Mehr Power mit Diesel aus D5 S

Der neue Alpina XD3 baut wieder auf dem X3 mit Reihensechszylinder-Turbodiesel und drei Liter Hubraum auf. Im noch aktuellen Alpina XD3 leistet der Biturbo-Selbstzünder 350 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit spurtet der SUV in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 251 km/h.

Im neuen XD3 könnte Alpina die Chance nutzen und den Power-SUV noch kräftiger zu machen. Im Alpina D5 S stünde dazu der Biturbodiesel in einer Leistungsvariante mit 388 PS und 800 Nm bereit. Zur Modellpflege gehören selbstverständlich wieder eine neue Frontschürze, eine Vierrohrabgasanlage sowie ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und Alpina-Leichtmetallräder.

Sein Debüt dürfte der neue Alpina XD3 auf dem Genfer Autosalon 2018 geben. Die Preise dürften bei rund 70.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alpina-xd3-erlkoenig-2018-daten-infos-marktstart-preis-8876619.html