Aston Martin RapdiE — 1.000-PS-Elektrosportwagen startet ab 2019

Aston Martin RapdiE — 1.000-PS-Elektrosportwagen startet ab 2019

Aston Martin hatte 2015 in London mit dem RapidE Concept einen Ausblick auf einen Elektro-Rapide gegeben. Jetzt wurde der Bau des Elektrosportwagens offiziell bestätigt. Kommen soll er 2019.

Aston Martin wird 2019 sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen, das hat der Sportwagenhersteller jetzt offiziell angekündigt. Vom Aston Martin RapidE sollen allerdings nur 155 Exemplare gefertigt werden.

Als Basis für den Elektrosportler soll der Aston Martin Rapide AMR dienen, eine für den Sporteinsatz erleichterte und optimerte Version des Viertürers. In diesem wird der V12-Motor durch einen rein elektrischen Antriebsstrang ersetzt. Als Systempartner ist Williams Advanced Engineering mit im Boot. Nähere Informationen zum Elektroantriebsstrang sollen erst später folgen.

Im April hatten chinesische Medien noch berichten, Aston Martin soll die Partnerschaft mit LeEco beendet haben. Dieses wiederum ist über seinen Eigentümer Jia Yueting ganz eng mit dem Elektrosportwagenbauer Farady verbadelt. Gründe für die Trennung wurden nicht genannt. Vermutet wird aber, dass das Lösen der erst 2016 geschlossenen Bande mit der finanziellen Schieflage der Chinesen zu tun hat. Inwieweit die Trennung das Projekt RapideE beeinflusst ist derzeit noch nicht abzusehen.

Auf den jetzt veröffentlichten Skizzen präsentiert sich der RapidE nur mit kleinen Abweichungen von normalen Rapide. Die Motorhaube ist wie beim AMR-Modell stark perforiert, dafür wirkt der ursprüngliche Kühlergrill großflächig verschlossen. Markant wirken ein blau gehaltener Längsstreifen über die komplette Karosserie in Längsrichtung sowie der ebenfalls mit einer blauen Linie eingefasste Kühlergrill und blaue Leisten an den Seitenschwellerverkleidungen.

Aston Martin RapidE soll 320 km Reichweite haben

Der E-Sportwagen wurde als Studie erstmals im Rahmen eines Meetings der britischen Königsfamilie mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping gezeigt. Maßgeblich beteiligt an der Umsetzung des RapidE Concepts war die britische Firma Williams Engineering. Sie verbaute in der Heimstatt des 6,0-L-V12-Motors ein Batteriepack, das den allradgetriebenen Sportler über 320 Kilometer rein elektrisch fahren lässt. Nach Angaben der britischen „Auto Car“ soll der Aston Martin RapidE zwei E-Motoren mit einer Leistung von über 1.000 PS haben.

Für 2019 ist der Marktstart geplant, dann soll der elektrisch angetriebene Rapide die CO2-Bilanz des Autobauers deutlich drücken. Auch der Geldbeutel wird kräftig gedrückt. Der Preis dürfte sich im Bereich von rund 275.000 Euro bewegen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-rapdie-daten-infos-marktstart-preis-10143392.html

Previous ArticleNext Article

Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html