Audi A4 (B5) für 1.150 Euro als Billig-Winterauto — Bilanz nach einem Jahr mit dem Youngtimer

Audi A4 (B5) für 1.150 Euro als Billig-Winterauto — Bilanz nach einem Jahr mit dem Youngtimer

Billig und schnell ein Winterauto zu besorgen war der Plan. Nun ist der für 1.150 Euro geschossene Audi A4 schon ein Jahr lang im Dauer-Einsatz. Zeit für eine Bilanz mit Schock-Momenten.

Anfang diesen Jahres habe ich mir notgedrungen in Rekordzeit ein Winterauto zugelegt. Weil ich musste. Nicht um einen schicken Erstwagen vor Schnee und Salz zu schützen, sondern weil mein bisheriges Auto leider das Zeitliche gesegnet hatte (siehe unten). Es wurde ein 1997er Audi A4 in S4-Optik mit rund 300.000 Kilometern auf der Uhr für 1.150 Euro. Ein Auto, dem ich es nicht wirklich zugetraut habe viel länger als eine kalte Jahreszeit durchzustehen. Und jetzt? Ich fahre die Kiste noch immer und sie scheint unzerstörbar zu sein. Mittlerweile habe ich so viel Zuversicht gefasst, dass ich mich nicht nur traue, immer ganz voll zu tanken – sogar neue Winterreifen habe ich besorgt und die Spoilerlippe am Heck abgeschliffen. Dabei wollte ich den A4 gar nicht behalten, er hätte nur mein Gast bis zum Frühling sein sollen.

Das überraschend zuverlässige Winterauto

125 PS bedeuten nicht unbedingt kompromisslosen Fahrspaß und die Sitze sind fleckig und haben Löcher und überhaupt. Eine Übergangslösung, ein Schnellschuss – das kann auf Dauer doch nicht gut gehen. Und so habe ich tapfer das böse Erwachen erwartet wie eine Erkältung im November. Mehr als 12.000 Kilometer später belaufen sich die Reparaturkosten auf insgesamt 63 Euro. In Worten: Dreiundsechzig. Ein neuer Querlenker und zwei H7-Birnchen mussten her, ansonsten ist der Audi kerngesund. Mein Winterauto, von einigen Kollegen ob seiner sportiven Blender-Optik spöttisch „Der S“ genannt, ist zum ganzjährigen Kumpeltyp avanciert. Gemütlich und ohne Allüren. Ganz selbstironisch habe ich ihm einen sport auto-Aufkleber an die Front gepappt. Ich finde, er kann ihn tragen.

Natürlich habe ich nicht damit aufgehört, den Gebrauchtwagenmarkt im Blick zu behalten. Nicht erst seit dem spontanen Verlust meines Mini weiß ich, dass möglicherweise binnen weniger Tage Ersatz her muss. Allerdings parken auf meinem Merkzettel keine Autos, für die ich akut eine echte Kaufabsicht hege. Auf einer Rückfahrt vom Frankfurter Flughafen in Richtung Kraichgau sucht mich die befürchtete Schrecksekunde heim. Bis Pforzheim kein Stau und keine Mucken. Doch im zähen Stop-and-Go-Verkehr kurz vor der Goldstadt beginnt der Audi plötzlich im Leerlauf zu zappeln. Runter auf 600 Umdrehungen, rauf auf 1.500. Und schließlich: aus. Mitten auf der A8. Im Kopf gehe ich augenblicklich die online abgespeicherten Gebrauchtwagen in meiner Nähe durch: Ein 7er BMW von 2001, ein DS3 Racing mit orangenen Akzenten, ein Rolls-Royce Silver Shadow als Linkslenker und ein unerreichbarer Porsche 996 GT2. Wie gesagt, eine echte Kaufabsicht gibt es nicht, trotzdem erwische ich mich beim Gedankenspiel zur höchsten verkraftbaren Monatsrate für die Finanzierung eines A4-Erben.

Der zweite Winter

Mit seinem gewohnt blubbrigen Grollen springt der weiße Youngtimer problemlos wieder an. Die Umstehenden dürften den kurzen Ausfall noch nicht einmal bemerkt haben, doch „der S“ bietet ihnen noch drei weitere Gelegenheiten und fühlt sich dabei an, als würde er mir unter den Händen wegsterben. Ich schaffe es zur nächstbesten Ausfahrt und rolle auf einen Parkplatz, um durchzuatmen. Das kann jetzt ja alles sein. Zu fettes Gemisch, verrußte Drosselklappe, Marderbiss oder Exitus. Wie um mich zusätzlich zu verunsichern, verhält er sich auf dem Weg nach Hause so, als sei nie etwas gewesen. Also ab in die Werkstatt. Wird das nun der finanzielle Totalschaden?

Haube auf, die Blicke wandern. Keine 40 Sekunden später hat Werkstattmeister Klaus Büchle den porösen Unterdruckschlauch des Luftmassenmessers in der Hand und damit den Schuldigen der Misere identifiziert. Ich brauche weitere zwei Minuten, um ein neues Schlauchstück aufzuziehen. Fertig. Aber wo ich grade schon mal da bin, schadet auch ein Check auf der Hebebühne nicht. Das Ergebnis steigert die Laune: kein Rost, keine undichten Stellen, alles gut. Damit hat sich „der S“ eine Handwäsche und die nächste Tankfüllung verdient. Scheinbar erlebt er gerade seinen zweiten Frühling – und das im zweiten Winter.

Wie das Winterauto-Drama begann

Sich ein Winterauto zuzulegen ist nicht die Neuerfindung des Rades. Auf die Idee sind schon Einige vor mir gekommen, um ihre schicken Wagen nicht Schnee und Salz auszusetzen. Bei mir aber, ist alles anders. Ich habe nämlich gar kein edles Gefährt, das ich vor Winter-Witterung beschützen müsste. Ich habe auf einmal überhaupt kein Auto mehr. Gruselgeschichten, wie sie nur das wahre Leben schreiben kann.

Doch von vorne: Mein Mini One, Baujahr 2001, mit schönem Glasdach, hübschen Leichtmetallrädern und roter Teilleder-Ausstattung dient mir seit drei Jahren als ein überaus unterhaltsames Gefährt. Noch zu Studenten-Zeiten habe ich dieses Erwachsenen-Gokart mit einer Gebrauchtwagenfinanzierung an Land gezogen, die Raten vom Mund abgespart und eine entsprechend enge Bindung aufgebaut. Doch es kam, wie es bei der R50-Baureihe kommen musste: Das Getriebe gab zusehends unschönere Geräusche von sich. „Ein paar hundert Kilometer hast du noch“, wurde mir mitleidlos ins Gesicht geschmettert. Der Mini und ich, wir haben zusammengehalten. Bis zum letzten Atemzug. Am Ende – die Kupplung war auch durch – schoss die Nadel des Drehzahlmesser ab 1.500 Umdrehung nach oben, ohne dass sich nennenswerter Vortrieb eingestellt hätte. Auf der letzten Fahrt ging es mit 34 km/h und Warnblinker bis zur Werkstatt. Die Ära Mini war damit Geschichte – ein Ersatz musste her und zwar schleunigst. Denn ohne Auto ist man aufgeschmissen, wenn man auf dem Land lebt. Und da lebe ich nunmal; also keine Zeit zu verlieren.

Mehr Stauraum für wenig Geld

Die Vorgaben: Spontan abrufbares Budget von 1.200 Euro, mehr Platz als im Mini und eine Substanz, die den Winter übersteht. Im Prinzip ein klassisches Winterauto, das in meinem Fall jedoch nur dieses eine Mal die Zeit bis in den Frühling überbrücken soll. Denn bis dahin kann ich mich dann in Ruhe nach einer vernünftigen und dauerhaften Lösung umschauen.

Also ab auf die Online-Plattformen und Kiesplätze im näheren Umfeld. Zum Glück durfte ich ein paar Tage mit dem Golf II GT aus der AUTOStraßenverkehr-Garage herumgondeln. Zu Fuß wäre das eine noch unangenehmere Geschichte geworden. Erstes Objekt der Begierde ist ein feuerroter BMW 323i Touring E36 mit 245.000 Kilometern und den obligatorischen M3-Spiegeln. Der Innenraum war in einem vergleichsweise bemitleidenswerten Zustand, aber die Kiste hat Charme und einen Spitzen-Motor. Für 1.500 Euro steht er auf mobile.de, ich kann den Preis auf unschlagbare 800 drücken. Nach einer Probefahrt stelle ich ihn zurück und verspreche, mich zu melden. So schnell kommt der eh nicht weg und ich will mich ja noch ein wenig umschauen.

Der Alfa 156 hat alle Lampen an

Was also steht noch auf der Liste? Ein dunkelgrauer Alfa Romeo 156 von 1998 für 950 Euro. Im Cockpit herrscht weihnachtliche Stimmung, denn all-überall auf den Armaturen sitzen Lichtlein, die in gold und rotem Glanze blitzen. Danke, nein. Aber kein Problem, der Online-Parkplatz ist gut gefüllt. Auch wenn sich immer wieder diverse Dodge Charger oder Range Rover reingemogelt haben (keine Ahnung, wie das passieren konnte), findet sich beispielsweise noch ein Renault Laguna Grandtour Dynamique von 2005. Steht nicht viel dabei, aber die Bilder sehen gut aus. Vor Ort zeigt sich allerdings: Es ist ein Diesel und damit kein Auto für mich. Zwei Enttäuschungen später habe ich das Telefon am Ohr und erkundige mich nach dem charmanten 323i. „Es war jemand da, der ihn für 1.500 Euro mitnimmt“, kriege ich zu hören. Bitter – für mich.

Pseudo-S4 für schmales Geld

Zurück an den Computer. Kann ja wohl nicht wahr sein. Und plötzlich steht da ein Audi, der ziemlich nach S4 aussieht, für 1.499 Euro. Drei Käffer neben mir. Okay, „S“ ist natürlich Quatsch. Das sportlichste an diesem Audi A4 (B5) von 1997 ist die Frontschürze, die tatsächlich vom sportlichen Bruder stammt. Ansonsten beherbergt die weiße Haube den eher drögen 1.8-Liter-Vierzylinder mit 125 PS. Aber der Ingolstädter Hobel schaut auf den Fotos ganz passabel aus, also düse ich hin.

Die Probefahrt offenbart neben einer zunächst leeren Batterie keine gravierenden Mängel. Geprägt vom BMW-Trauma schlage ich sofort zu, nachdem wir uns auf 1.150 Euro einigen können. Nun bin ich also stolzer Besitzer einer weißen Audi-Limousine mit 290.000 Kilometern, UK-Meilen-Tacho, Aluminium-Cockpitverkleidung und Schaltwege-Verkürzung. Sicher nicht jedermanns Sache, aber in meinen Augen so ein kleiner Individualist und das mag ich an Youngtimern ganz gerne. Hoffentlich hält er den Winter zusammen mit mir durch. Diese ganze Achterbahnfahrt hat sich übrigens binnen eineinhalb Tagen zugetragen. Bis zum Frühling bin ich bedient.

Die Tipps zum Billig-Kauf

Ein Risiko geht man bei fast jedem privaten Gebrauchtwagenkauf ein. Doch das lässt sich minimieren – wir erklären wie. Zunächst die unangenehme Wahrheit: Ein unterschwelliger Nervenkitzel wird immer bleiben, auch wenn das Vertrauen in ein billiges altes Auto mit der Zeit steigen mag. Damit der Blutdruck allerdings im medizinisch vertretbaren Rahmen bleibt, hier unsere Kauftipps: Wer ein Low-Budget-Auto sucht, sollte sich bei den Volumenmodellen umsehen. Nicht weil die per se immer besser wären, aber die Ersatzteil­lage ist meist gut, und auch Verwerter kommen als günstige Teilequelle infrage. Meist sind späte Modelle innerhalb der Bauzeit eine gute Wahl, weil sie im Regelfall nicht mehr unter Kinderkrankheiten leiden.

Was die Ausstattung betrifft, ist in den Niederungen der Billig-Gebrauchtwagen weniger mehr. Bedenken Sie stets: Was Sie nicht drin haben, kann nicht kaputt­gehen. Je weniger elektrische oder elektronische Helferlein an Bord sind, desto geringer ist das Defektrisiko. Außerdem drückt das auch den Preis. Investieren Sie lieber in ein größeres Modell ohne Extras als in einen Mini mit Vollausstattung. Beliebte Mittelklassemodelle wie VW Passat, Audi A4 oder BMW Dreier gelten grundsätzlich als solide Autos und gehören in die engere Auswahl. PS-starke Exoten sollten unterhalb der 2.000-Euro-Grenze besser auf dem Kiesplatz bleiben. Kosmetische Mängel dürfen Sie gerne in Kauf nehmen: Löcher im Sitz, Dellen im Blechkleid oder abgegriffene Kunststoffe – das guckt sich weg oder lässt sich kaschieren. Auf jeden Fall senken derlei Blessuren abermals den Preis. Rost an tragenden Teilen, Getriebe- oder Motorprobleme sind dagegen inakzeptabel. Schauen Sie auf jeden Fall in den letzten HU-Bericht und prüfen Sie die dort aufgeführten Fehlerpunkte nach. Bei fehlendem Serviceheft sind Aufkleber oder Anhänger im Motorraum Indikatoren für die Werkstattpflege.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/billig-winterauto-audi-a4-b5-gebrauchtwagen-12804700.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html