Aus Norwegen soll 2018/2019 das Podbike kommen — Ein aerodynamisch verkleidetes E-Bike

Aus Norwegen soll 2018/2019 das Podbike kommen — Ein aerodynamisch verkleidetes E-Bike

Auch in Zukunft wird es Menschen geben, die sich individuell durch den Großstadtdschungel schlagen wollen. Nach der Idee eines norwegischen Start-ups gerne mit eigener Muskelkraft.

In der urbanen Zukunft besteht die Gefahr, dass wir alle ganz schön faul werden. Noch im Bett checken wir mit unserer K.I. die Tagestermine, das Wetter und die persönliche Stimmung, fahren mit dem autonomen Auto zum Büroturm, wo wir den Fahrstuhl nehmen und dann neun Stunden in Videokonferenzen, Servicechats und anderen Tätigkeiten vor dem Bildschirm verbringen.

Ein Start-Up aus Norwegen will mit seiner Fahrzeugidee zumindest für ein bisschen Bewegung sorgen. Gleichzeitig denkt man auch an den Fortbestand des Individualverkehrs, während das autonome Auto zur Effizienzsteigerung am liebsten rund um die Uhr geteilt wird.

Der Mensch lenkt – und tritt

Podbike arbeitet am einsitzigen Kabinenwagen, unter dessen Hülle im Prinzip nichts anderes als ein E-Bike steckt. Die Firma, die bis Ende 2018 ein serienreifes Produkt vorstellen will, sitzt in Norwegen. Das arktische Klima dort gab gewiss die Inspiration zum vollverkleideten Fahrrad mit Elektrounterstützung, in dem man nicht nur für Kälte, sondern auch vor Niederschlag geschützt ist.

Die Pedale, in die der Fahrer tritt, treiben einen kleinen Generator an, der zwei Elektromotoren in den beiden Hinterrädern mit Strom versorgen soll. Außerdem soll eine noch nicht näher spezifizierte Batterie an Bord sein.

Auf dem Weg zur und von der Arbeitsstelle soll man auch den Nachwuchs in die Kita bringen können, denn neben dem Fahrer soll es in der aerodynamischen Kabine auch Platz für ein Kind geben.

Alles schon mal dagewesen

In seiner Grundform erinnert das Podbike aus Norwegen an eine Vielzahl verkleideter Liegeräder und Elektromobile, die es seit vielen Jahren zu kaufen gibt. Außer ein paar Unerschrockenen, die sich damit durch LKW-Kolonen und SUV im täglichen Stop-And-Go-Verkehr zwängen, haben die mobilen Flachmänner aber bisher nicht viele Kunden ansprechen können.

Ob dem Podbike ein Marktdurchbruch gelingt, erscheint daher fraglich. Da hilft auch eine „IKEA-mäßige“ Vertriebsstruktur (Unternehmenszitat) nicht viel, bei der Podbike zum Kunden geliefert wird und er es selber zusammenbauen soll. Ein möglicher Preisrahmen wurde noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/podbike-kabinenfahrrad-mit-elektromotoren-12801219.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html