Automobil-Salon Genf 2016 – Hinter den Kulissen

Automobil-Salon Genf 2016 – Hinter den Kulissen

Morgen früh muss alles fertig sein. Die Weltpremieren warten nicht. Journalisten und Automobil-Freunde aus der ganzen Welt auch nicht. Die Stunden vor der Eröffnung einer Messe sind hektisch. Wir waren am Montag vor der Eröffnung in Genf und haben uns auf dem Automobil-Salon umgesehen, noch bevor er morgen ganz offiziell die Pforten für die Fachbesucher und Journalisten öffnen wird.

Der Automobil-Salon in Genf 2016

Hämmern durchdringt die Hallen des Palexpo. Man spürt das emsige Treiben. Hier fehlen noch Bretter, dort eine Abdeckung. An vielen Ständen noch die Stars der Messe: Die Autos. Die Eröffnung einer Automobilmesse ist mit einem gut inszenierten Theaterstück zu vergleichen. Alles muss auf die Minute klappen. Nichts peinlicher als wenn die Premiere vor den Fachbesuchern und der Journallie in die Hose geht. Da müssen die Teppiche sauber sein, die Böden glatt verlegt. Kein Kabel darf mehr zu sehen sein. Die Show ist Millionen-Euro teuer.

Ein Staubsauger singt sein dröhnendes Lied, Autos werden noch einmal grundgereinigt. Scheiben geputzt, die fettigen Fingertappsen entfernt. Stimmt das Licht? Giga-Watt an Lichtleistung wird morgen die Schätze erleuchten. Da sind die Schatten genau definiert.

Noch stehen die letzten Leitern im Weg, auch mehrere Meter über den Autos wird für Ordnung gesorgt. Nichts soll den Blick ablenken vom teuren Einzelstück. Weltpremieren wie der 1.500 PS starke Bugatti Chiron warten auf die geiselnden Blicke der Besucher. Aber auch Europäische Premieren wie die E-Klasse von Mercedes-Benz, verstecken sich am Vortag noch unter grauen Hüllen.

Bei manch einem Superstar reicht jedoch auch das ganz große Tuch nicht. Spoiler verraten die Form, die Räder des Sportlers werden zur Schau gestellt.

Morgen, morgen ist es soweit. Die Monteure werden wie von Geisterhand verschwunden sein. Die teuren Blechstücke werden um die Gunst der Besucher buhlen. Morgen.

Mazda lockt mit der Premiere eines Sportlers.
Mazda lockt mit der Premiere eines Sportlers.
Generalprobe bei Volvo?
Generalprobe bei Volvo?
Alles bereit für die Show?
Alles bereit für die Show?
Einer der Peugeot-Stars, bereits unverhüllt.
Einer der Peugeot-Stars, bereits unverhüllt.
Bei smart sitzen die kleinen Kapuzen passgenau.
Bei smart sitzen die kleinen Kapuzen passgenau.
Noch einmal zur Grundreinigung?
Noch einmal zur Grundreinigung?
Der Volvo V90 - ein Star des Automobil-Salon in Genf 2016!
Der Volvo V90 – ein Star des Automobil-Salon in Genf 2016!
Ein Facelift hat man auch mitgebracht.
Ein Facelift hat man auch mitgebracht.
Was ist unmöglich? Nichts.
Was ist unmöglich? Nichts.
Die Renault-Tochter Dacia gibt sich keine Blöse.
Die Renault-Tochter Dacia gibt sich keine Blöse.
Bunte Show?
Bunte Show?
Da fehlt aber noch etwas.
Da fehlt aber noch etwas.
Operation am Herzen bei Nissan?
Operation am Herzen bei Nissan?
Das sieht nach Überstunden aus ..
Das sieht nach Überstunden aus ..
Weltpremiere unter durchsichtiger Hülle bei Peugeot
Weltpremiere unter durchsichtiger Hülle bei Peugeot
Wenn dann mal jemand die Leiter, bitte ...
Wenn dann mal jemand die Leiter, bitte …
Wir wissen auf jeden Fall, welche Reifen montiert wurden.
Wir wissen auf jeden Fall, welche Reifen montiert wurden.
Stilechte Überzieher bei Jeep.
Stilechte Überzieher bei Jeep.
Haube auf bei Ferrari.
Haube auf bei Ferrari.
Bei Lexus wird auch unter den Autos für Ordnung gesorgt.
Bei Lexus wird auch unter den Autos für Ordnung gesorgt.
Das sieht so aus, als könnte man bald loslegen.
Das sieht so aus, als könnte man bald loslegen.
Kleine Inspektion vor der Show?
Kleine Inspektion vor der Show?
Bei Lexus wird kein Staubkorn die Show stören.
Bei Lexus wird kein Staubkorn die Show stören.

 

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf
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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

Posaidon G RS 850 — Mercedes G-Klasse wird zum Sportwagen

Die Mercedes G-Klasse ist zwar ein äußerst potenter Geländewagen, aber weltweit greifen die meisten Käufer zu den extrem kräftigen AMG-Versionen. Wem die Power von Mercedes‘ Performance-Abteilung nicht reicht, dem hilft jetzt Posaidon mit einer 850-PS-Verison des Kult-Geländewagens.

Mit der Heckklappe vom G 500 4×4²

Als Basis für den Umbau dient dem im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich ansässigen Fahrzeugveredler Poseidon grundsätzlich eine G-Klasse mit M157-Triebwerk. Damit der Wagen bei seiner Premiere auch optisch richtig was her macht, haben sich die Tuner die ab Werk in knalligen Farben lackierte Crazy-Color-Edition des Hardcore-Geländewagens geschnappt – beim gezeigten Modell leuchtet die AMG-Sonderlackierung Solar-Beam. Am Heck des Wagens sorgt Poseidon für eine Besonderheit: Die Serien-Tür wird durch die reserveradfreie Tür des G 500 4×4² ersetzt. Innen gibt es dann die Lederausstattung mit Kontrastnähten und viele Karbon-Applikationen.

Dreistufiges Fahrwerk

In Sachen Fahrwerk kommt beim G RS 850 ein in drei Stufen verstellbares adaptives Dämpfungssystem zum Einsatz, den Kontakt zur Straße stellen Reifen der Dimension 285/40R22 auf 10,5×22-Felgen her. Laut Poseidon bieten die Hochleistungspneus eine besonders gute Haftung. Hinter den schwarzen Speichen der Leichtmetallfelgen schimmern die goldfarben lackierten Bremssättel der Karbon-Keramik-Bremsanlage, die Poseidon aus dem Mercedes-AMG S 63 adaptiert hat. Bei diesem System wirken vorne sechs Kolben aus Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 420-Millimetern, an der Hinterachse drücken vier Kolben auf 360er-Scheiben.

V8 mit 850 PS

Den V8-Motor des Basismodells Mercedes-AMG G 63 powert Poseidon von 571 auf 850 PS hoch, das Drehmoment steigt von serienmäßig 760 auf abgeregelte 1.350 Newtonmeter. Die Leistungssteigerung um 279 PS und den Drehmomentzuwachs um 590 Newtonmeter erreichen die Spezialisten von Poseidon unter anderem durch den Einsatz von umgebauten Turboladern, die dann 40 Prozent mehr Ladeleistung liefern. Außerdem wurden das Ansaugsystem sowie die Ladeluftkühlung modifiziert sowie eine Edelstahl-Abgasanlage mit Klappensteuerung und Sport-Katalysatoren verbaut. Die Motorsteuerungs-Software wurde an die neuen Triebwerks-Komponenten angepasst. Um mit den deutlich heftigeren Momenten fertig zu werden, bekommt auch das AMG-Speedshift-Plus-7G-Tronic-Getriebe sowohl Hardware- als auch Software-Updates.

Extrem spurtstark

Dank des Tunings spurtet der 2,6 Tonnen schwere G RS 850 in 3,6 Sekunden von null auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit ist bei abgeregelten 285 km/h erreicht. Zum Vergleich: Ein Mercedes-AMG G 63 sprintet in 5,4 Sekunden in den dreistelligen Geschwindigkeitsbereich und ist maximal 210 km/h schnell. Die V12-Variante G 65 erledigt den Referenzsprint in 5,3 Sekunden, die Beschleunigung endet hier bei 230 km/h.

Preis

Der Poseidon G RS 850 ist ab sofort verfügbar. Ein Komplettumbau schlägt mit 140.000 Euro zu Buche. Der Kunde kann aber auch nur einzelne Komponenten umbauen lassen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/posaidon-g-rs-850-mercedes-g-klasse-2017-12756640.html

McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html