Autonews – Der Wochenrückblick KW 29

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1. Dodge Challenger SRT zeigt Muskeln

Bei Dodge wird geklotzt statt gekleckert. Die Chrysler-Tochter rüstet sein Musclecar Challenger auf und setzt zum ersten Mal bei dem neuen 6,2-Lier-Hemi-Achtzylinder eine Kompressoraufladung ein. Das Ergebnis kann sich sowohl sehen als auch hören lassen. Saftige 707 PS und ein maximales Drehmoment von 880 Newtonmetern spuckt der Dodge Challenger SRT Hellcat nun aus. Eine wahre Höllenkatze wird da auf die Straßen losgelassen. Sie schafft die 400 Meter aus dem Stand in nur 11,2 Sekunden und ist bei der Fahrt durch das Ziel sogar 201 km/h schnell. Mit den richtigen Krallen wie etwa den Pirelli P257/40 ZR 20 P Zero-Reifen sind es sogar nur 10,8 Sekunden. Grrrrr!

2015 Dodge Challenger SRT Hellcat

2015 Dodge Challenger SRT Hellcat

2. Sondermodell zum TDI-Jubiläum von Audi

25 Jahre hat die TDI-Technologie nun auf dem Buckel. Das wird natürlich gebührend gefeiert. Das Editionsmodell Audi A7 Sportback 3.0 TDI Competition liefert satte 326 PS auf die Räder und beschleunigt in nur 5,1 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Modifikationen an der Aufladung und an den Nockenwellen steigern die Leistung des 3,0-Liter-Turbodiesels gegenüber dem Serienmodell. Bei Vollgas kommen kurzzeitig über eine Boostfunktion weitere PS dazu. Geschaltet wird mittels der Acht-Stufen-Tiptronic. Das Sondermodell verfügt über das S-Line-Sportpaket mit einer Tieferlegung der Karosserie um 20 Millimeter, 20-Zoll-Räder im Fünf‑Speichen‑W‑Design mit schwarz lackierten Flanken, rote Bremssättel, schwarzes Interieur, Sportsitze in Valcona Leder und edlen Metall-/Holz-Dekoreinlagen. Der Audi A7 Sportback 3.0 TDI Competition ist ab einem Grundpreis von 72 000 Euro im August bestellbar.

Audi A7 Sportback 3.0 TDI competition

3. Hyundai ix35 Fuel Cell: Er fährt und fährt und fährt.

Der ix35 Fuel Cell hat einen neuen Rekord für Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb aufgestellt. Mit den norwegischen Umweltschützern Marius Bornstein und Arnt G. Hartvig am Steuer legte der weltweit erste in Serie produzierte Fahrzeug mit der umweltfreundlichen Antriebstechnik mit nur einer Tankfüllung satte 700 Kilometer zurück. Von Oslo über Göteborg und Kopenhagen ging es am Ende nach Malmö. Die zehnstündige Fahrt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 76 km/h übertraf die Reichweiten-Werksangabe von 594 Kilometern deutlich. Am Ende der Reise zeigte der Bordcomputer sogar noch zehn Kilometer Restreichweite an. Stark im Zeichen der Umwelt.

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4. BMW 2er Active Tourer füllt die Lücke

BMW hat es mal wieder geschafft einen Nischenplatz auszufüllen. In dem kompakten Van von 4,34 Meter Länge geht es deutlich geräumig zu. Der BMW 2er Active Tourer bietet deutlich mehr Innen- und Gepäckraum sowie erheblich mehr Variabilität als der sechs Zentimeter längere BMW X1. Voraussetzung: Frontantrieb mit quer eingebautem Frontmotor. Nicht üblich bei den sonst für die Heckantriebsmotoren bekannten Münchner. Die üblichen typischen Merkmale von BMW sind aber geblieben. Mit dem Modell bringen sie auch ihren neuen Motorbaukasten mit jeweils 500-ccm-Zylindern ins Spiel und zwar als Drei- und Vierzylinder-Benziner und Vier-Zylinder-Diesel. Ab 27 200 Euro steht der BMW 2er Active Tourer vom 27. September bei den Händlern in Deutschland.

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5. Klein aber Oho: Der Peugeot 108.

Mit seinen Abmessungen macht der 3,47 Meter lange und 1,62 Meter breite Cityflitzer die Stadt zu seinem Spielplatz. Ein Wendekreis von nur 9,60 Metern ermöglicht das Umkehren in engen Verhältnissen. Perfekt für den oft wuseligen Stadtverkehr. Der Kofferraum bietet mit 196 Litern ausreichend Platz für den Shopping-Trip und durch die geteilt umklappbare Rückbank lässt sich das Laderaumvolumen sogar auf bis zu 780 Liter erhöhen. Für den Antrieb des 108 stehen zwei Aggregate zur Wahl. Der 1.0 e-VTi 68 STOP & START mit Fünf-Gang-Schaltgetriebe und 69 PS und der 1.2 Pure-Tech 82 mit Fünf-Gang-Schaltgetriebe und 82 PS. Die Preise für den 1,0 68 VTi 5-Gang Schaltgetriebe beginnen bei 8890 Euro.

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6. VW Scirocco wird sportlicher

Volkswagen hat seinem Scirocco eine Frischekur gegönnt und besonders die sportliche Note überarbeitet. Mit neuen Aggregaten, die alle die Euro-6-Norm erfüllen, dynamischer und kraftvoller auf die Straßen losgelassen. Ein Sportfahrwerk, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Blinkleuchten in den Außenspiegelkappen, vordere Lufteinlässe in Wabenstruktur, ein Dachkantenspoiler, Kennzeichenbeleuchtung in LED-Technik, Doppelendrohre und grüne Wärmeschutzverglasung unterstreichen seine Sportlichkeit. Die Steigerung von sportlich heißt beim Scirocco „R“ und enthält traditionell eigenständige Designelemente. Für den Antrieb stehen vier Benzin- und zwei Dieselmotoren zur Auswahl, die alle zwischen 125 PS und 250 PS rangieren. Die Preise für den Sportler aus Wolfsburg starten bei 23 900 Euro für den 1.4 TSI mit Blue-Motion-Technologie.

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7. Jeep Renegade wird erschwinglich

Das Einstiegsmodell Renegade Sport, das von einem 81 kW / 110 PS starken 1,6-Liter-Bnzinmotor mit Fünf-Gang-Getriebe und Vorderradantrieb bewegt wird, kommt im Oktober zum Basispreis von 19.900 Euro auf den Markt. Als Topmodell der ersten kleinen SUV-Baureihe von Jeep ist besonders geländetauglich und bietet jede Menge Fahrspaß zum kleinen Preis an. Ab der Grundversion gibt es eine Klimaanlage, das Uconnect-Multimedia-System VP2 mit Touchscreen, Bluetooth, AUX-, SD- und USB Eingang und eine Berganfahrhilfe. Dazu kommen sechs Airbags und eine Stabilitätskontrolle mit Überschlagsvermeidung. Je nach Wunsch kann man die Ausstattungsversion mit dem Auffahrwarnsystem Forward Collision Warning Plus, der adaptive Cruise Control mit Abstandssensor, dem Totwinkel-Assistent mit hinterer Querbewegungserkennung und einer Einparkautomatik inkl. Spurhalteassistent aufwerten.

2015 Jeep Renegade Latitude and Trailhawk Models

8. Neuer japanischer SUV Nissan X-Trail

Auch die Japaner kommen mit einem neuen SUV auf den Markt. Nissan bringt noch diesen Monat den neuen X-Trail in den Handel, der erstmals auch mit einer dritten Sitzreihe lieferbar ist. In der Basisversion rollt der kompakte mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einer elektronischen Parkbremse, Einparkhilfe vorne und hinten, Klimaanlage sowie mit dem modularen Verstausystem Flexi-Board im Kofferraum vom Band. Neben einem Fahrassistenz-Paket ist auch die Chassis-Control-Technologie mit aktiver Fahrkomfortregelung an Bord. Die Preise für das komplett neu entwickelte SUV in den drei bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta und Tekna beginnen bei 26 790 Euro.

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Fotonachweis: Hersteller

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Simone Amores
Autos waren schon immer meine Passion, aber erst vor ein paar Jahren fing ich damit an, auch darüber zu berichten. Als freie Online-Journalistin genieße ich die Zeit auf vier Rädern so oft es geht. Neben dem modeln und reisen surfe ich aber auch gerne auf der virtuellen Welle. Frei nach dem Motto: „Lieber dauernd online als ständig von der Rolle.“